Alle Beiträge von rotebrauseblogger

Presse 18.03.2016

Am Sonntag das große Spitzenspiel zwischen dem 1.FC Nürnberg und RB Leipzig. Nürnberg will den Aufstiegskampf ganz eng machen, den Abstand zwischen Platz 1 und 3 auf drei Punkte verkürzen und Bochum auf Distanz halten. Leipzig will den vielleicht schon vorentscheidenden Schritt Richtung Bundesliga machen und den Vorsprung auf Nürnberg auf neun Punkte vergrößern.

Beide Teams müssen in diesem wichtigen Spiel auf wichtige Spieler verzichten. Gelbgesperrt fallen der Nürnberger Innenverteidiger Dave Bulthuis und der Leipziger Mittelfeldspieler Diego Demme aus.

Auf Nürnberger Seite muss zudem Mittelfeldmann Patrick Erras nach frisch erlittenem Kreuzbandriss passen. Dazu gesellt sich weiterhin Torwart Raphael Schäfer. Mössmer und Gislason werden nach längeren Verletzungen wohl auch noch keine Optionen sein.

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Aufstieg ohne Grenzen

Wieder mal eine Buchrezension hier im Blog. Nicht dass diese Online-Präsenz noch Teil der Hochkultur wird. Ach nee, keine Angst, es geht zwar um ein Buch, aber weiterhin um Fußball. Und während vor einem halben Jahr die Sicht auf RB Leipzig aus Fansicht dran war, ist es diesmal der journalistische Blick auf sieben Jahre RasenBallsport, der pünktlich zur Buchmesse seinen Weg in die Regale gefunden hat.

„RB Leipzig – Aufstieg ohne Grenzen“ heißt das Büchlein, das 176 Seiten umfasst und den Anspruch hat, „die überregionale Diskussion über und Bewertung von RB Leipzig durch zahlreiche, zum Teil neue Fakten, Details, Hintergründe, Zusammenhänge und Bewertungen auf ein neues Niveau zu heben“ und den RB-Anhängern „jede Menge neue Impulse“ zu liefern.

Geschrieben wurde die zweite Auseinandersetzung mit RB Leipzig in Buchform von Ullrich Kroemer, seines Zeichens freier Journalist, der sich seit 2012 intensiv mit dem Verein beschäftigt und in vielerlei bundesweiten Publikationen darüber berichtet hat. Seit der ersten Hälfte des Jahres 2015 findet man die journalistische Arbeit zu RB Leipzig auch in der tagesaktuellen Berichterstattung in der Mitteldeutschen Zeitung.

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Presse 17.03.2016

Viel Nürnberg-Spiel schon im allgemeinen Medienaufkommen. U.a. mit RB-Fans, die ihre Mannschaft beim Training besuchen und besingen.

Beide Vereine trainieren ab heute jeweils in der direkten Spielvorbereitung unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Grippetechnisch ist bei RB Leipzig noch lange nicht alles im Lot. Aber das dröseln wir wohl besser morgen in aller Ruhe noch mal auf, wenn man tatsächlich absehen kann, wer mit welcher Wahrscheinlichkeit ausfällt.

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17jährige Debütanten

Idrissa Touré war am vergangenen Wochenende der zweite Spieler, der in dieser Spielzeit als 17jähriger in der zweiten Liga debütierte. Damit folgte er dem Karlsruher Marvin Mehlem, dem dies schon in der Hinrunde gelang.

2001 wurden die Bundesligisten dazu verpflichtet, Nachwuchsleistungszentren einzurichten, um im Bereich der Talentförderung den Rückstand im internationalen Vergleich aufzuholen. Ein Jahr später galten die Bestimmungen in ähnlicher Form auch für die zweite Liga.

Seit 2001 debütierten in der zweiten Liga insgesamt 32 Spieler, die noch nicht 18 waren. Passend zu den neuen Bestimmungen der Nachwuchsförderung, die erst mit Verzögerung Ergebnisse abwarfen, war es zwischen 2001 und 2005 insgesamt noch gerade mal ein Spieler, während seitdem in zehn Spielzeiten im Schnitt drei 17jährige ihr Debüt feierten.

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Presse 16.03.2016

Marvin Compper rechnet in BILD schon mal den Weg zum Aufstieg vor. 65 bis 66 Punkte werden seiner Meinung nach für einen direkten Aufstiegsplatz reichen. Wenn man nach statistischen Wahrscheinlichkeiten geht, dann hat Compper damit vermutlich sogar recht. Am Ende könnte man in der Praxis mit 65 Punkten aber auch einfach auf dem Relegationsplatz landen..

Gestern in Nürnberg so: Schnee. Aber alle Panikattacken sind überflüssig. Der Schnee bleibt nicht und auch am Wochenende wird es im Gegensatz zum Auswärtsspiel in Freiburg keinen Wintereinbruch geben.

Nürnbergs Innenverteidiger Georg Margreitter hat in BILD nach seiner frühen roten Karte im Hinspiel in Leipzig den Wunsch, im Rückspiel mal selbst ein Tor zu erzielen.

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Was von Spieltag 26 bleibt

Viel mehr Fahrt kann das Aufstiegsrennen auch nicht mehr aufnehmen. Der Dreikampf zwischen den drei Topteams, die sich kaum eine Blöße geben, spitzt sich zu und würde bei einem Nürnberger Sieg am kommenden Wochenende gegen Leipzig extrem spitz werden.

Es gab in den letzten 20 Spielzeiten seit Einführung der Dreipunktregel erst ein Jahr, in dem der Drittplatzierte mehr Punkte hatte als Nürnberg in dieser Saison (50) und die ersten Drei zusammen mehr Punkte als in dieser Spielzeit. Dass mal ein oder zwei Teams dominieren, ist schon eher bekannt.

2011/2012 hatte sogar noch der Fünfte 50 Punkte wie diese Saison Nürnberg. Der Dritte stand damals bei 52 Punkten. Erstaunlicherweise reichten Düsseldorf dann am Ende doch schnöde 62 Punkte und zehn Punkte aus den letzten acht Spielen, um Platz 3 zu belegen. Dass man mit so einer Zahl in dieser Saison auch davon kommt, darf man zumindest leise anzweifeln. Angesichts der Stabilität der drei Topteams im bisherigen Rückrundenverlauf sind auch irgendwas ab 65 Punkte aufwärts für den Relegationsplatz denkbar.

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Presse 15.03.2016

Trainingsfrei heute bei RB Leipzig. Zeit, die Wunden zu lecken. Bzw. vor allem die grippalen Infekte vom Trainer bis hin zu den Spielern zu kurieren.

Noch allerlei Nachklapp zur Partie zwischen RB Leipzig und dem TSV 1860 München. MZ, LVZ und BILD widmen sich den Gewinnern des Spiels. Vor allem Nils Quaschner und Davie Selke, aber auch den anderen, die sonst seltener zum Einsatz kommen.

Selke ist in gleich zwei Interviews naturgemäß froh, dass er mal wieder treffen konnte und gibt zu, dass die letzten Wochen nicht leicht waren. Zwei wichtige Erkenntnisse gibt er uns zudem noch mit auf den Weg: Dass zwei Tore zu schießen schöner ist als nur eins. Und dass „man Ralf Rangnick einfach glauben muss, wenn er etwas sagt“. Wir geloben, dass wir versuchen, uns immer und jederzeit daran zu erinnern.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. TSV 1860 München 2:1

Leipzig gegen 1860 München. Das war das Duell zweier Teams, die sich beide vor allem über ihre Ausfallliste definierten. Bei den Münchenern sind es vor allem Langzeitverletzte gewesen, zu denen sich noch Kai Bülow und Maximilian Beister gesellten. Vor allem ersterer war ein herber Verlust bei den Löwen. Bei RB Leipzig legte es neben Halstenberg und Ilsanker vor allem fast die komplette Offensive flach. Poulsen gesperrt, Sabitzer und Kaiser vergrippt, dazu auch Selke krankheitsbedingt erstmal nur auf der Bank. Drei von vier Stammoffensivkräften der letzten Spiele raus.

Das ist selbst für ein Team wie RB Leipzig nur schwerlich aufzufangen. Nominell hatte man mit Quaschner und Bruno durchaus noch Waffen in der Hinterhand. Für ein eingespieltes Team reicht das aber bei weitem nicht. Wenn man in den Offensivabläufen vielleicht einen oder zwei Spieler ersetzen muss, dann geht das schon nicht ohne Reibungsverluste, eine bis auf Forsberg komplett neue Offensive aufs Feld zu bringen, ist da noch mal eine ganz andere Nummer.

Angesichts der vielen Ausfälle von Stammkräften wurde die Aufstellung von RB Leipzig ein Puzzlespiel, das Ralf Rangnick mit einer überraschenden Wendung abschloss. Atinc Nukan durfte von Beginn an auflaufen und die vielen Fragezeichen vor dem Spiel, ob das nun auf eine Dreierkette mit Orban, Compper und ihm hinausläuft oder ob man Nukan als überraschendes Kopfballmonster in den Sturm beordert, lösten sich dahingehend auf, dass er den alleinigen Sechser spielen durfte. Was zumindest bedeutete, dass im Umkreis von 20 Metern um seine Position für die Gäste fast kein Kopfballduell zu gewinnen war. Und auch ansonsten machte der Türke, dem die Schiedsrichter Luftduelle oft einfach wegen seiner Größe abzupfeifen scheinen, auf einer ungewohnten Position seine Sache ganz gut.

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Presse 14.03.2016

Heute die Berichte zum gestrigen 2:1-Sieg von RB Leipzig über den TSV 1860 München. Ein hartes Stück Arbeit für den Gastgeber und Favoriten, der kurzfristig einige Grippeausfälle beklagen und vor allem in der Offensive fast komplett umstellen musste.

Verdient war der Sieg am Ende trotzdem, weil die Gastgeber ein deutliches Chancenplus hatten und nach dem Rückstand nach 50 Minuten mehr für die drei Punkte taten als die Gäste, die sich um die 60. Minute herum kaum noch aus ihrer Hälfte befreien konnten.

Davie Selke erzielte mit seinem ersten Tor seit Ende November das 1:1. Lukas Klostermann schoss eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie den umjubelten Siegtreffer. Sascha Mölders hatte 1860 München zuvor in Führung geschossen.

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Höchst vergnügliches Format

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den TSV 1860 München (13.03.2016, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Rani Khedira. Ab 11 Uhr.]

Keine zwei Wochen ist es her, da steckte der TSV 1860 München im allertiefsten Jammertal. Sieben Spiele hatte man nicht gewonnen, fünf davon verloren. Auch aus der Winterpause war man wieder mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden gestartet. Auf Platz 17 war alles schlimm und der Untergang nah, wenn nicht schon lange vollzogen. Die Fans der Löwen reisten auswärts schon länger mit einem „Abschiedstour“-Banner durch die Republik. Das 0:3 bei Union Berlin Mitte Februar heizte diese selbstironischen Eskapden noch weiter an.

Eine englische Woche brauchte es, um das Gefühlsrad in München von Untergang auf Lebenslust zu stellen. Gut, es waren mit Düsseldorf, Sandhausen und Kaiserslautern nicht gerade die herausragenden Teams (genaugenommen gehören alle im Jahr 2016 zum letzten Drittel der zweiten Liga), die da von 1860 geschlagen wurden. Aber drei Siege am Stück, das hatte man zuletzt vor zwei Jahren erlebt, als man noch im vorderen Teil des Mittelfelds durch die zweite Liga schipperte.

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Presse 11.03.2016

Am Sonntag das Spiel zwischen RB Leipzig und dem TSV 1860 München. Tabellenführer gegen abstiegsbedrohten 15. Das klingt erst mal nach einer klar verteilten Favoritenrolle. Allerdings ist 1860 seit vier Spielen ohne Niederlage und hat die letzten drei allesamt gewonnen.

Unter Benno Möhlmann, der auch in Leipzig punkten will, ist 1860 (auch dank erfahrener Winterneuzugänge) stabiler geworden und punktet vor allem durch gute Standards. Verzichten muss der TSV auf eine ganze Reihe von Spielern. Zusätzlich zu den länger verletzten kommen aus dem Kader der Vorwoche noch Maximilian Beister und Kai Bülow hinzu.

Auf Seiten von RB Leipzig fehlt weiterhin Terrence Boyd verletzungsbedingt. Dazu kommt Yussuf Poulsen gelbgesperrt. Auch fehlen werden Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg wegen Grippe. Aus dem selben Grund sind Peter Gulacsi, Stefan Ilsanker und Dominik Kaiser fraglich. Viele der Ausfälle kann man relativ normal 1:1 ersetzen. Der gemeinsame Ausfall von Poulsen, Sabitzer und Kaiser wäre allerdings so etwas wie eine offensives Worst-Case-Szenario.

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Coltorti oder Gulacsi, das ist hier die T-Frage

[Update: Der Artikel wurde vor dem Spiel gegen 1860 München geschrieben und in Bezug auf die verwendeten Zahlen nach dem Spiel gegen 1860 München aktualisiert. Interessanterweise wurde Gulacsi inzwischen für ein Länderspiel der ungarischen Nationalmannschaft nominiert. Eine Chance, im Sommer einen Platz im EM-Kader zu ergattern, dürfte er aber nur haben, wenn er in Leipzig auch weiterhin regelmäßig spielt. Was den Konkurrenzkampf mit Coltorti noch mal zusätzlich anheizt.]

Fabio Coltorti ist wieder zurück. Auf dem Trainingsplatz zumindest. Inwieweit er auch schon für das kommende Spiel bereit ist, wird sich am Wochenende zeigen. BILD sieht heute einen offenen Zweikampf zwischen Coltorti und Gulacsi. Der Kicker meint dagegen unter Berufung auf Rangnick, dass Gulacsi gegen 1860 im Tor steht und bei Coltorti erst mal nur die Frage sei, ob er zum Kader gehöre oder nicht. Die LVZ meint wie der Kicker, dass 1860 für Coltorti zu früh kommt und sieht dann für das Nürnberg-Spiel einen offenen Zweikampf.

Die Sicht von Fabio Coltorti selbst dürfte klar sein. Wenn er sich für fit hält (und offensichtlich ging ihm die Re-Integration ins Mannschaftstraining sowieso schon etwas zu langsam), dann will er auch spielen. Bei Sky äußerte er sich am Rande des Spiels gegen Heidenheim zwar diplomatisch zu seiner Situation und betonte, dass man als Torwart im Kampf um die Nummer 1 nie die Ruhe verlieren und sich nicht verrückt machen dürfe, aber zwischen den Zeilen klang auch schon ein wenig durch, dass eine Nichtrückkehr ins Tor doch eine ordentliche Enttäuschung sein dürfte.

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Presse 10.03.2016

Thema heute vornehmlich die Rückkehr oder Nicht-Rückkehr von Fabio Coltorti ins Tor von RB Leipzig. LVZ und Kicker sind sich einig, dass die Frage für das Spiel gegen 1860 noch nicht auf der Tagesordnung steht, sondern Coltorti dort maximal auf der Bank sitzt. Zusammen mit BILD ist man sich aber einig, dass Gulacsi vs. Coltorti für die Zeit nach dem 1860-Spiel ein offenes Duell im Kampf um die Nummer 1 bei RB Leipzig ist.

Die tz hat Peter Pacult vor dem Spiel von RB gegen 1860 als Experten ausgegraben. Pacult sieht München in Leipzig nicht chancenlos und will sich das Spiel vor Ort anschauen. Leipzig als Bayern-Konkurrenten sieht er aktuell „noch weit hergeholt“.

Die blaue 24 und die Abendzeitung sehen Ex-RBLer Rodnei nach Verletzung auf einem guten Genesungsweg. Ob es für einen Platz im Kader für das Leipzig-Spiel reicht, ist allerdings noch offen, aber eher unwahrscheinlich.

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Was von der englischen Woche bleibt

Die letzte englische Woche der Saison ist vorüber. Auf Ergebnisebene extrem überraschend vielleicht nur die neun Punkte für 1860 München. Gerade noch nach sieben Spielen ohne Sieg, davon fünf Niederlagen am Stück, depremierter Abstiegskandidat mit neun Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und eine reichliche Woche später hat man den Rückstand komplett aufgeholt und den Nichtabstiegsplatz selbst belegt. Mehr als erstaunliches Comeback.

Das auch dazu führt, dass die schon so klar wirkenden Verhältnisse im Abstiegskampf komplett durchgewirbelt wurden. Denn plötzlich stecken auch Teams wie Sandhausen, Bielefeld oder Frankfurt wieder in ernsteren Schwierigkeiten bei nur noch zwischen vier und sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang.

Sandhausen übt sich im Angesicht der näherrückenden Abstiegsplätze immer noch trotzig im ‚Wer hätte vor der Saison denn geglaubt, dass wir trotz drei Punkte Abzug so gut dastehen würden‘-‚Alles ist gut‘-Sprech, hat aber in acht Rückrundenspielen nur vier Punkte geholt. Also so viel wie Paderborn und Duisburg im selben Zeitraum. Dazu kommen Scharmützel zwischen Präsident Machmeier und der Schiedsrichtergilde, der er absichtliche Benachteiligung des SV Sandhausen unterstellte. Nach Aluhut kommt Abstieg. Vielleicht. Zumindest tut Sandhausen inzwischen sportlich alles dafür.

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Presse 09.03.2016

Heute noch ein paar Aufarbeitungen des Spiels von RB Leipzig in Freiburg. Schnee blöd, Niederlage unnötig, Vorsprung in der Tabelle geschmolzen. So ungefähr immer noch das Fazit. In Leipzig zumindest. Etwas weiter südlich in der Republik wundert man sich eher, warum der Schnee so (negativ) thematisiert wird.

Sport1 weiß noch zu ergänzen, dass sich der SC Freiburg von einem Fan-Banner „mit beleidigendem Inhalt“ „distanziert“ hat. Belegt durch ein paar eher nichtssagende Pressesprecheraussagen (man will ja schließlich niemandem auf die Füße treten) und gut ist.

Das mit dem geschmolzenen Vorsprung in der Tabelle ist eher relativ, denn in der Rückrundentabelle liegt RB Leipzig mit nur zwei Punkten Rückstand auf Nürnberg und sogar drei Punkten Vorsprung auf Freiburg auf Platz 2. Und auch in der Tabelle für 2016 liegt man punktgleich mit Freiburg nur zwei Punkte hinter Nürnberg. Also eigentlich ist der Vorsprung von RB Leipzig auf die Konkurrenz in den letzten Wochen eher gleichgeblieben. Entgegen des Gefühls, von hinten kämen Nürnberg und Freiburg herangeschossen..

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2.Bundesliga: SC Freiburg vs. RB Leipzig 2:1

Schon schräg. Da steht das absolute Topspiel zwischen Freiburg und Leipzig an. Zwei Mannschaften, die Fußball spielen können und wollen. Zwei Offensivreihen mit vielerlei Qualität. Man darf sich darauf freuen, wie man sich bespielt und bearbeitet und nach spielerischen Lösungen sucht, um den Gegner zu knacken. Und dann schneit es in Freiburg, als müsste man die weißeste Weihnacht seit Jahren nachholen und aus dem avisierten TopSPIEL wird ein Fight, in dem alles gefragt ist, nur nicht das gepflegte Passspiel.

Die veränderten Bedingungen änderten nur wenig an den jeweiligen Formationen. Auf Freiburger Seite ersetzte in der Innenverteidigung Höhn den verletzten Torrejon, für den er schon letzte Woche in der zweiten Halbzeit in Bielefeld gekommen war. Bei RB Leipzig kehrt Halstenberg für Jung nicht unerwartet in die Partie zurück. Zudem ersetzte schon etwas überraschender Khedira den letzte Woche indisponierten Ilsanker im zentralen Mittelfeld.

Dank des Schneefalls und des vergleichsweise stark mit Schnee bedeckten Platzes gab es eigentlich nur ein sinnvolles Mittel. Irgendwie und ohne größere Umwege (sprich Ballverlustmöglichkeiten) die Kugel an den gegnerischen Strafraum bringen und dort entweder darauf hoffen, dass die Verteidigung nicht gut klären kann, weil der Ball komische Wege nimmt oder der Stand der Verteidiger nicht gut ist, oder den zweiten Ball gewinnen oder den Gegner, wenn der den Ball gewinnt, gleich mit der vordersten Linie am Sechzehner zu pressen und Ballgewinne zu provozieren.

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Presse 08.03.2016

Der SC Freiburg gewinnt die gestrige Schneeballschlacht gegen RB Leipzig mit 2:1. Nicht unverdient, weil man eine Halbzeit lang besser an die Bedingungen angepasst agierte. Glücklich, weil das Spiel in der zweiten Halbzeit eigentlich auf die Seite der Gäste gekippt war und Freiburg erst durch einen Fehler in der RB-Abwehr Mitte der zweiten Hälfte auf die Siegerstraße kam.

Vincenzo Grifo hatte die Gastgeber in einem Spiel, in dem stark auf lange Bälle gesetzt wurde, früh in Führung gebracht. Dominik Kaiser glich nach einer knappen Stunde aus. Florian Niederlechner stellte anschließend den Endstand her. Freiburg-Keeper Alexander Schwolow hielt den Sieg mit einem Riesenreflex in der Nachspielzeit fest.

23.500 Zuschauer wohnten der Partie bei. Ungefähr 400 davon drückten den Gästen die Daumen. An den Fernsehgeräten verzeichnete Sport1 laut Sponsors die zweitbeste Quote der Saison (im Schnitt 1,3 Millionen Zuschauer). Auch dwdl berichtet von einer starken Quote.

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Presse 07.03.2016

Heute Abend also das ersehnte Topduell der zweiten Liga zwischen dem SC Freiburg. Nach den Ergebnissen vom Wochenende kann RB Leipzig Freiburg und Nürnberg auf jeweils neun Punkte distanzieren und auf Platz 4 und St. Pauli bereits 14 Punkte Vorsprung herausschießen. Freiburg könnte mit einem Sieg entsprechend acht Punkte zwischen sich und Platz 4 legen und somit praktisch zumindest schon den Relegationsplatz buchen.

Auf Seiten des SC Freiburg fällt (neben einigen anderen) nun auch Marc Torrejon, der sich letzte Woche verletzt hatte, wegen Außenbandriss aus. Auf Seiten von RB Leipzig sind weiterhin Coltorti und Boyd nicht dabei. Ansonsten kann man mit voller Kapelle anreisen.

Freiburg gegen Leipzig, das ist vor allem auch das Duell der bestbesetzten Offensiven der Liga. Die meisten Tore empfangen die meisten Torabschlüsse der Liga. Bestes Heimteam empfängt bestes Auswärtsteam. Es wird intensiv zugehen. Ob es auch hochklassig oder torreich wird, ist weniger gut zu prognostizieren.

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Topduell mit Bundesligaanstrich

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SC Freiburg (07.03.2016, 20.15 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz drei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Dominik Kaiser.]

Topspielspieltag. Wie in der Bundesliga wartet auch in der zweiten Liga das Duell Zweiter gegen Erster. Wobei in der zweiten Liga die beiden Teams dem Rest nicht ganz so entrückt sind wie BVB und Bayern in der obersten Spielklasse.

Freiburg gegen Leipzig, das ist das Duell der beiden Mannschaften, die bisher in der Saison ihrer Favoritenrolle in der zweiten Liga absolut gerecht geworden sind und völlig verdient die beiden Aufstiegsplätze besetzen. Ein absoulutes Topduell mit Bundesligaanstrich am Montagabend, wenn große Teile der Fußballrepublik live die Chance haben, sich selbst ein Bild vom Leistungsstand der Mannschaften zu machen.

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