Alle Beiträge von rotebrauseblogger

2.Bundesliga: SpVgg Greuther Fürth vs. RB Leipzig 1:2

Das letzte Spiel von RB Leipzig im Jahr 2015 fand in Fürth statt. Und setzte den I-Punkt auf sehr gute erste 19 Spieltage der Saison 2015/2016. Durch ein verdientes, in der Entstehung aber verrücktes 2:1 geht RB Leipzig als Tabellenführer in die Winterpause und hielt acht Punkte Vorsprung auf Nürnberg auf Rang 3.

Ins Spiel gestartet waren die Gäste gegen in der Zentrale spielstarke Fürther nicht überraschend mit einem verstärkten Mittelfeld und entsprechend Diego Demme als zusätzlichem Sechser neben Stefan Ilsanker. Davie Selke musste dafür auf der Bank Platz nehmen, sodass Yussuf Poulsen alleinige Spitze blieb, nachdem er in den letzten zwei Wochen mit guten Leistungen für sich geworben hatte. Durch den Wechsel liefen die RasenBallsportler wieder in einem 4-2-3-1 auf, statt wie letzte Woche im sehr offensiven 4-1-3-2.

Bei der SpVgg Greuther Fürth ersetzte der zuletzt gesperrte Goran Sukalo den diesmal gesperrten Andreas Hofmann in der Mittelfeldzentrale. Zudem musste der etwas formschwache Tom Weilandt auf der Außenbahn für den agilen Stephan Schröck Platz machen.

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19.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Schon im letzten Jahr blieb beim Blick über die zweite Liga auffällig, dass sie nur begrenzt für den Einsatz von Talenten und jungen Spielern genutzt wird. Gerade die Möglichkeit, Spielern aus dem Bundesliganachwuchs per Leihe Spielmöglichkeiten zu geben, wurde eher überschaubar genutzt. Daran hat sich auch diese Saison nur wenig und wenn dann eher zum schlechteren geändert.

In bisher 18 Zweitligaspielen brachten die 18 Teams insgesamt 48 Spieler zum Einsatz, die maximal 23 Jahre alt sind und mehr als die Hälfte der möglichen Zweitligaspielzeit bestritten. Jedes Team hat also im Schnitt knapp drei Spieler aus dem U23-Bereich im Aufgebot, die man als mehr oder minder tragende Säulen ihres Teams bezeichnen könnte.

Interessant vielleicht, dass bis auf Union alle Mannschaften, die mindestens vier solcher Spieler in ihren Reihen haben, aktuell in der oberen Tabellenhälfte stehen. Ob das nun bedeutet, dass Mannschaften mit vielen jungen Spielern hungriger sind oder Mannschaften mit vielen Talenten generell wirtschaftlich potenter sind und sich mehr Talent und Qualität ins Team holen zu können, bleibt Interpretationssache.

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Presse 18.12.2015

Morgen dann also aus RB-Sicht der Abschluss des Fußballjahres 2015. Es geht zum Auswärtsspiel nach Fürth, wo die RasenBallsportler ihre Auswärtsserie ausbauen und die Tabellenführung mit in den Jahreswechsel nehmen wollen. Verzichten muss man dabei wie zuletzt auf Marvin Compper und wahrscheinlich auch Lukas Klostermann. Terrence Boyd fällt weiterhin langzeitverletzt aus.

Auf Fürther Seite wird Andreas Hofmann gelbgesperrt ausfallen. Auch Sebastian Freis wird nicht rechtzeitig fit. Goran Sukalo ist zudem angeschlagen und fraglich. Trotzdem wird man sich für eine schlechte Leistung bei der Niederlage in Karlsruhe rehabilitieren wollen und alte Stärken ins Spiel bringen.

Bis zu 10.000 Zuschauer werden bei der Partie zwischen Fürth und Leipzig erwartet. 1.200 Karten gingen im Vorverkauf nach Leipzig. Ein paar Auswärtstickets gehen sicherlich noch vor Ort weg.

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Mit der Tabellenführung unter den Weihnachtsbaum

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei der SpVgg Greuther Fürth (19.12.2015, 13.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Dominik Kaiser.]

Manchmal bastelt der Spielplan kuriose Dinge zusammen. Im aktuellen Fall ist es die Tatsache, dass RB Leipzig und die SpVgg Greuther Fürth zum vierten Mal in gerade mal etwas mehr als einem Jahr aufeinandertreffen. In den bisherigen drei Duellen saßen dabei skurrilerweise auf beiden Bänken jeweils unterschiedliche Trainer.

Im ersten Anlauf vor ziemlich genau einem Jahr am drittletzten Spieltag vor der Winterpause gewann Zorniger bei Kramer in einem überschaubar guten Spiel mit 1:0. Im Mai gewann Beierlorzer gegen Büskens zum Saisonabschluss überlegen mit 2:0, durch das sich Fürth ohne eigenes Zutun doch noch zum Klassenerhalt zitterte. Und im August trennte sich Rangnick von Ruthenbeck glücklich mit 2:2, weil die Gäste aus Fürth ein eklatantes Problem bei der Chancenverwertung hatten.

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Presse 17.12.2015

Die Presseübersicht heute, zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig bei der SpVgg Greuther Fürth, in der Early-Bird-Edition. Sportlich ist man bei RB in der engen Vorbereitung auf das letzte Spiel vor der Winterpause. Ziel für den Spieltag: Tabellenführung verteidigen, acht Punkte Vorsprung auf Platz 3 mit in die Winterpause nehmen.

BILD meint, dass Massimo Bruno für das Spiel eine Startelfoption wäre. Bruno selbst sieht ein erstes halbes Jahr in Leipzig, das für ihn nicht so gut war, aber es nach Anpassungen an den robusten Spielstil der zweiten Liga und einem Schuss vor den Bug in Form eines Spiels mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga in jüngster Vergangenheit besser für ihn lief.

Auch in der BILD weiter das Thema Sandro Schwarz und RB Leipzig am Köcheln. Diesmal befragt man den Mainzer Chefcoach Martin Schmidt, der Schwarz gern weiter in seinem Club sähe, weil Kontinuität auch im Nachwuchsbereich wichtig sei. Morgen dann vermutlich an selber Stelle: „Sandro Schwarz und RB Leipzig – Was sagen die Fans dazu?“. Eine Reihe, die beliebig um Sportdirektoren, Sekretäre, Scouts und Klaus Müller vom Bäckereifachgeschäft gegenüber erweitert werden kann. Falls zwischendurch nicht ein neuer RB-Trainerkandidat auserkoren wird und das Spiel von vorn losgeht.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016

Ein Spiel noch bis zur Winterpause, in der dann ab dem 01.01.2016 die Transferperiode II, wie es im Fußballbeamtendeutsch so schön heißt, beginnt. Also jene Zeit beginnt, die den ganzen Januar dauert und in der noch mal Spieler von A nach B wechseln und Millionen verbrannt oder auch gut angelegt werden können.

Bei RB Leipzig hieß es in den letzten Wochen in Bezug auf die kommende Winterpause immer, dass man es eher ruhig angehen wird und gar nicht wirklich Neuzugänge plane. Nun ja, rund um den RasenBallsport mag man viele Sachen glauben. Dass eine ganze Wintertransferperiode lang kein Neuzugang zu verzeichnen ist, gehört aber ziemlich gewiss nicht dazu. Auch wenn es nicht immer so spektakulär zugehen mag wie letzte Saison, als man für Damari und Forsberg im Winter mal eben 10 Millionen Euro auf den Tisch legte.

Wie sehr man sich um Zugänge bemüht, wird auch davon abhängen, wie viele Spieler im Winter Bedarf anmelden, ihre unbefriedigende Situation im Kader gegen einen Spielzeit woanders einzutauschen. Faustformel dafür, ist das untere Drittel in der Liste der Einsatzzeiten abzuklappern.

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Presse 16.12.2015

Trainerthema, künstlich am Köcheln gehalten. Indem BILD dem Mainz-Präsidenten Harald Strutz ein paar O-Töne zum möglichen RB-Interesse am Mainzer U23-Coach Sandro Schwarz entlockt. Eine „Respektlosigkeit“ nennt Strutz das Verhalten Rangnicks, weil man sich jetzt vereinsseits mit etwas beschäftigen müsse, worüber vorher aus Leipzig niemand mit Strutz gesprochen habe.

Nun ja, falls man in Leipzig wirklich Interesse an Schwarz hat, wäre angesichts des auslaufenden Vertrags irgendwann der Punkt gekommen, an dem Rangnick bei Strutz angerufen hätte. Scheinbar war dieser Zeitpunkt noch nicht reif. Weil man sich noch gar nicht auf Schwarz festgelegt hat oder gar nicht mehr als loser Kontakt zu ihm besteht. Wer weiß.

Man weiß nur, dass Strutz auch das Vorgehen von Thomas Tuchel schon respektlos fand, weil der hinter dem Mainzer Rücken mit anderen Clubs gesprochen hatte. Mit Sandro Schwarz werde Struntz jetzt „intern“ sprechen. Man werde „alles dafür tun, damit er auch weiter in Mainz bleibt“. Dann dürfte Schwarz, egal wie die Sache ausgeht, auf jeden Fall als Sieger aus der Geschichte hervorgehen..

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Was von Spieltag 18 bleibt

Das Aufregerthema des Spieltags wurde wohl in Sandhausen geboren, als Salim Khelifi ein Tor erzielte, trotzdem am anderen Ende des Spielfelds Aziz Bouhaddouz am Boden gelegen hatte und alle damit rechneten, dass der Ball ins Aus gespielt werden würde. Die unfairste Szene seit Erfindung der Verletzungsunterbrechung finden die einen. Es ist wie es ist fand manch anderer.

Fakt ist, dass so eine Situation schon seit längerem mal in der Luft liegt. Zu strategisch wird das Liegenbleiben nach nicht gepfiffenen Foulspielen bzw. Körperkontakten eingesetzt, um damit den gegnerischen Gegenstoß bestenfalls zu unterbinden. Und entsprechend war in der jüngeren Vergangenheit schon öfters mal zu beobachten, dass einfach weitergespielt wurde, wenn jemand am Boden liegenblieb und die Behandlung eben bei der nächsten Spielunterbrechung erfolgte bzw. der Ball erst dann ins Aus gespielt wurde, wenn er in eine neutrale Situation ohne erfolgsversprechende Angriffsoption gelangt war.

Das Spielen des Balles ins Aus hat ja zwei Fairnesshintergründe. Einerseits die Möglichkeit zu geben, dass der entsprechende Spieler behandelt werden kann, andererseits aus einer Verletzung des Gegners keinen Vorteil im Angriff zu ziehen. Bei schweren Zusammenstößen mit klar sichtbaren Verletzungsfolgen fordern im Normal beide Parteien eine Unterbrechung oder pfeift der Schiedsrichter selbst. Das war bei Bouhaddouz, der sich nach einem eher leichten Kontakt den Kopf hielt, aber auch schon bald wieder aufstand, als er merkte, dass das Spiel weiterlaufen würde, genausowenig der Fall, wie ein besonderer Vorteil für das Braunschweiger Umkehrspiel durch Bouhaddouz‘ Verletzung vorlag.

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Presse 15.12.2015

Die Trainerfrage beschäftigt allerseits. BILD begründet mit Ralf Rangnicks Hilfe, warum auch ein relativ unbekannter Trainer wie Sandro Schwarz durchaus Chancen auf den RB-Cheftrainerposten hätte. In der Mitteldeutschen Zeitung lässt Rangnick druchklingen, dass er Sandro Schwarz sehr schätzt, aber aktuell, was konkrete Namen angehe, alles „Spekulation“ sei. Man spreche mit Trainerkandidaten, aber sei „noch lange nicht kurz vor einem Abschluss“. Das ist immerhin schon mehr als Rangnick vor ein paar Wochen erklärte, als er das Trainersuchthema noch auf das nächste Jahr verschieben wollte.

Die Allgemeine Zeitung glaubt, dass an den Gerüchten um Schwarz was dran ist, meint aber, dass der 37jährige tendenziell eher in Mainz verbleibe. Die LVZ schmeißt neben Sandro Schwarz noch Markus Weinzierl und Markus Gisdol auf das engere Trainerkandidatenkarussell bei RB Leipzig.

Außerdem ist die LVZ der Meinung, dass die Red Bull Arena bei einem Bundesligaaufstieg von 43.000 auf 57.000 Zuschauer ausgebaut werden würde, Stehplätze entstehen würden und das alles „nahezu komplett in einer Sommerpause“. Das klingt sehr ambitioniert, auch wenn die Sommerpause bei einem Bundesligaaufstieg in dieser Saison bspw. reichlich drei Monate dauern würde (allerdings auch noch Udo Lindenberg mittendrin die Arena braucht). Selbst wenn man rechnet, dass im Fanblock B durch den Umbau auf Stehplätze irgendwas im unteren vierstelligen Bereich an neuen Plätzen entsteht, blieben reichlich 10.000 Plätze, die man offenbar ohne grundsätzliche Umbauten binnen drei Monaten irgendwo herzaubern will. Wird ein interessantes Projekt..

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. FSV Frankfurt 3:1

Das Heimspieljahr 2015 endete für RB Leipzig genauso wie es begonnen hatte, mit einem Kräftemessen mit dem FSV Frankfurt. Unterschiedlicher hätten die Begegnungen aber nicht sein können. Im Februar war es das erste Spiel nach dem Zorniger-Abgang unter Neu-Coach Achim Beierlorzer (inzwischen Co-Trainer) mit einer verunsicherten Mannschaft, die unglücklich 0:1 verlor. Einer der Tiefpunkte der ersten Jahreshälfte. Diesmal gewann ein gefestigtes Team unter Ralf Rangnick (während von der Tribüne Alexander Zorniger zuguckte) souverän und verdient mit 3:1 und setzte mit dem Übernehmen der Tabellenführung einen weiteren Höhepunkt. Besser könnte man die Entwicklung der letzten elf Monate gar nicht beschreiben.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit einer auf zwei Positionen veränderten Abwehrkette. Die verletzten Compper und Klostermann wurden durch die naheliegenden Ersatzspieler Nukan und Teigl ersetzt. Die Befürchtungen, dass dies zu einer wackligen Defensive führen könnte, bewahrheiteten sich nicht. Nukan spielte in der Innenverteidigung eine vernünftige Partie, die im Aufbau- und Positionsspiel ausbaufähig blieb. Und Teigl beackerte seine rechte Seite defensiv und offensiv zumindest solide.

Dritte Änderung in der Mannschaft war die Rückkehr von Dominik Kaiser nach Gelbsperre. Dafür musste Diego Demme weichen, der schon letzte Woche zur Halbzeitpause vom Platz gegangen war. Das ergab dann ein sehr offensives 4-1-3-2-System, in dem Poulsen an der Seite von Selke stürmte und Sabitzer dahinter an der Seite von Kaiser und Forsberg aus einer etwas tieferen Position kam. Ein System, das manchmal das Problem mit sich bringt, dass die Verbindung zwischen Verteidigung/ Sechser und Offensivspielern gekappt wird. Gerade in der ersten Halbzeit resultierten daraus einige lange Bälle, mit denen die Frankfurter nicht allzu viele Probleme hatten, auch weil die Bälle oft zu ungenau waren. In der zweiten Hälfte wurde das durch die Hereinnahme von Bruno und das Rücken von Kaiser in die Mittelfeldzentrale etwas besser, weil dadurch die Abstände geringer wurden.

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Presse 14.12.2015

Der Tag nach dem 3:1 von RB Leipzig gegen den FSV Frankfurt. Ein verdienter und souverän herausgespielter Sieg, bei dem man vor der Pause offensiv noch glücklos und ohne Erfolg blieb, nach der Pause die Weichen aber mit drei Toren binnen zehn Minuten auf Sieg stellte. Zweimal Marcel Sabitzer und Dominik Kaiser per Seitfallzieher schossen die 3:0-Führung heraus. Fanol Perdedaj gelang kurz darauf noch der Ehrentreffer. Mit dem Endergebnis konnten die Gäste angesichts eines deutlichen Chancenplus der Gastgeber noch zufrieden sein.

Durch den Sieg zog RB Leipzig in der Tabelle an Freiburg (die in Nürnberg verloren) vorbei an die Tabellenspitze. Je nach Ausgang des Montagsspiels heute Abend zwischen Bielefeld und St. Pauli wird RB Leipzig nach dem Spieltag sechs oder acht Punkte Vorsprung auf Platz 3 haben. Der FSV Frankfurt liegt mit sechs Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz auf dem 12. Platz, kann von Bielefeld aber noch auf Platz 13 verdrängt werden.

Lediglich reichlich 19.000 Besucher wollten die Begegnung zwischen RB Leipzig und dem FSV Frankfurt sehen. Das ist mit deutlichem Abstand Minusrekord in der aktuellen RB-Spielzeit. Etwa 1oo Fans drückten den Gästen aus Frankfurt die Daumen.

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Jetzt geht wieder alles von vorne los

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den FSV Frankfurt (13.12.2015, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Yussuf Poulsen.]

Noch vor der Winterpause beginnt nun also die Rückrunde und alles geht in der zweiten Liga wieder von vorne los. Zumindest was die Gegner angeht, denn tabellarisch hat sich das Feld seit Beginn der Saison nun doch einigermaßen in entsprechende Zonen aufgeteilt. Wobei es (wenn man von Freiburg, Leipzig und Duisburg absieht) für viele Teams immer noch einfach ist, von oben nach unten und von unten nach oben zu rutschen.

Auf RB Leipzig wartet im ersten Spiel der Rückrunde der FSV Frankfurt und damit das zweite Aufeinandertreffen mit Ex-Coach Tomas Oral. Bei dessen Rückkehr in die Red Bull Arena sind übergroße, sentimentale Aufwallungen nicht zu erwarten. Zu wenig prägend war das Oral-RB-Jahr bis auf die (auch beim FSV zu sehenden) kurzen Ecken trotz erstmaliger Qualifikation für den DFB-Pokal.

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Presse 11.12.2015

Zwei Tage noch bis zum Spiel von RB Leipzig gegen den FSV Frankfurt. Es ist das erste Spiel der Rückrunde, das vorletzte Spiel vor der Winterpause und das letzte Heimspiel des Jahres. RB Leipzig will seinen Vorsprung auf die Konkurrenz sichern oder sogar ausbauen. Frankfurt will die sehr gute Auswärtsbilanz (erst eine Niederlage in acht Spielen, nur fünf Gegentore) bestätigen.

Fehlen werden RB Leipzig neben dem Langzeitverletzten Terrence Boyd auch Marvin Compper, der sich letzte Woche im Spiel gegen Duisburg verletzte und Lukas Klostermann, der sich gestern im Training verletzte. Beide sind wahrscheinlich bis zur Winterpause raus. Das hat natürlich einige Umbauten in der Viererkette in der Abwehr zur Folge. Atinc Nukan wird wohl Compper in der Innenverteidigung ersetzen. Rechts hinten gibt es für Klostermann mit Teigl, Jung, Halstenberg oder einer Überraschungslösung a la Demme verschiedenste Möglichkeiten.

Beim FSV Frankfurt fehlt kurzfristig Timm Golley wegen eines Magen-Darm-Virus. Golley gehörte zuletzt aber auch nicht zu den Stammspielern.

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18.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Die Hälfte der Saison ist vorbei. Gemeinheim meint man, dass noch so viele Spiele zu spielen sind, dass der aktuelle Tabellenstand nicht so viel Aussagekraft hat und noch ganz viel passieren kann. Wenn man allerdings einen Blick auf die letzten 20 Spielzeiten seit Einführung der Dreipunktregel wirft, dann stellt man fest, dass sich am Tabellenbild zwischen Herbstmeisterschaft und Saisonfinale meist gar nicht mehr so viel ändert.

Denn in dieser Zeit landeten 45 der 60 Teams, die zur Halbzeit einen der ersten drei Plätze belegten, auch am Ende unter dem Toptrio. In den letzten zehn Jahren waren es sogar 24 von 30. Dabei belegt der Herbstmeister final im Schnitt Platz 2,1. Schlechter als Sechster wurde er nie (Aachen 2003/2004). 17 von 20mal stand am Ende der Aufstieg (einmal via Relegationssieg). In den letzten zehn Jahren verspielte nur Aue als Herbstmeister noch den Aufstieg (2010/2011) und das erstaunt vielleicht nicht ganz so, wenn man bedenkt, dass sie nach 17 Spielen sehr überraschend ganz oben standen und auch nur drei Punkte Vorsprung auf Platz 4 hatten.

Der Zweitplatzierte nach 17 Spielen landete in den vergangenen 20 Spielzeiten im Schnitt auf Platz 2,65. Zehnmal reichte es für Platz 1 oder 2. Weiter runter als bis auf Platz 7 ging es nie mehr (Kaiserslautern 2008/2009). Und auch für den Dritten nach 17 Spielen ging es im Laufe der Restsaison nicht mehr so richtig bergab, sodass am Ende im Schnitt Platz 3,55 stand. Immerhin achtmal gelang noch der Sprung auf Platz 1 oder 2. Schlechter als Neunter wurde es in der Abschlusstabelle nie und das ist auch schon einige Monde her (Hannover 2000/2001, VfB Leipzig 1995/1996).

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Presse 10.12.2015

Noch drei Tage bis zum Spiel von RB Leipzig beim FSV Frankfurt. Die Themen des Tages drehen sich aber bis auf Kaderspekulationen in der LVZ noch um andere Themen.

Bei BILD zum Beispiel noch einmal um den Langzeitverletzten Terrence Boyd. Der im Winter nicht mit ins Trainingslager fahren will, wenn er dann nicht auch schon gegen den Ball treten kann. Und um Ralf Rangnick, der sich unter der Woche Paris Saint-Germain in der Champions League und in der UEFA Youth League (also der Champions League der Junioren) in Spielen gegen Schachtar Donezk angeschaut hat. Woraufhin sich natürlich trefflich spekulieren lässt, ob er dabei auch spezielle Spieler im Auge hatte.

Die MoPo hat einen weiterhin freudigen Yussuf Poulsen im Angebot.

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Stunde Null

Wir haben vor drei Jahren im Grunde genommen bei Null begonnen und sind mittlerweile mit allen Jugendmannschaften in den höchsten Spielklassen gelandet. Die U23 muss aber schon auch noch mal aufsteigen. Wir haben viele Spieler auf einen sehr guten Weg gebracht und mittlerweile 31 Juniorennationalspieler in unseren Reihen. Wir wollen so bald und so viele Spieler wie möglich für unsere erste Mannschaft qualifizieren. In jedem Jahr wollen wir ein, zwei, vielleicht auch mal drei Spieler für die erste Mannschaft rausbringen. (Frieder Schrof, Leiter der Nachwuchsausbildung von RB Leipzig vor dem Spiel gegen den MSV Duisburg bei Sky)

Die schon früher verwendete Rhetorik, dass die Nachwuchsarbeit in Leipzig praktisch erst mit den Herren Schrof und Rangnick angefangen habe, bleibt – das wurde hier im Blog auch früher schon erwähnt – merkwürdig bis leicht respektlos gegenüber den Vorgängern. Weil die Grundlagenarbeit im Verein schon drei Jahre früher und unter Nachwuchschef Ivo Jungbauer bei einem tatsächlichen Nullpunkt irgendwo im Nichts begann.

Klar hat sich mit den Umwälzungen nach dem Rangnick-Antritt 2012 noch mal einiges getan in Sachen Schlagzahl und Schlagrichtung und wurden vielerlei Entwicklungen angestoßen, die für den Erfolg der Nachwuchsteams einen positiven Schub gegeben haben. Aber man hat auch Teams wie die U17 schon als Bundesligateam von den Vorgängern übernommen und musste den beschwerlichen Schritt aus der Regionalliga dort nicht mehr machen, sondern nur noch bei der U19, wo es auch nach Antritt von Rangnick und Schrof noch mal zwei Spielzeiten dauerte, bis man in der Bundesliga ankam.

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Presse 09.12.2015

Bunter Strauß an Themen rund um RB Leipzig an einem grauen Mittwoch vor den letzten zwei Spielen in diesem Jahr. Die Badische Zeitung sieht mit Hilfe des Freiburger Sportdirektors Klemens Hartenbach die Leipziger neben dem SC Freiburg als zentrale Aufstiegsfavoriten und nennt dazu noch St. Pauli, Nürnberg, Braunschweig, Sandhausen, Fürth und Bochum. BILD rechnet vor, dass zehn Siege aus den verbleibenden 17 Spielen für RB zum Aufstieg reichen müssten.

Die offizielle RB-Website wirft einen Blick auf viele positive Zahlen zur abgelaufenen Hinrunde von RB Leipzig.

Die RB-Fans werfen noch mal einen Blick auf die Geschichte um den RB-Trompeter, der wegen seiner Legida-Nähe nicht mehr trompeten soll und meint, dass der Fanverband der große Verlierer ist, weil er es nicht geschafft hat, vor dem Verein eine Entscheidung zum Thema zu treffen.

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Was von Spieltag 17 bleibt

Letzte Saison dachte man schon, dass es in der zweiten Liga eng zugeht. Aber in der nun zu Ende gegangenen Hinrunde wurde es im Vergleich zum Vorjahr sogar noch enger. In der Hinrunde der Saison 2014/2015 endeten 99 Spiele, also knapp zwei Drittel aller 153 Spiele mit einem Ergebnis von maximal einem Tor Differenz. In dieser Saison sind es schon 107, also sogar mehr als zwei Drittel aller Partien.

Der Anteil an Spielen, die mit mehr als einem Tor Unterschied ausgingen, lag vor fünf Jahren noch bei reichlich 40 Prozent und sinkt seitdem beständig. Inzwischen überschreitet er nur noch knapp die Marke von 30 Prozent. Das Leistungsniveau in der Liga ist vielleicht nicht hochklassig, aber sehr dicht, was man auch daraus ablesen kann, dass diese Saison immerhin noch sieben Zweitligisten erst eine Niederlage mit mehr als einem Tor Unterschied kassiert haben und die Bandbreite dieser sieben Teams von Freiburg und Leipzig an der Spitze der Tabelle bis zu 1860 ganz im Keller reicht.

15 Spiele haben die Löwen aus München absolviert, die mit nur einem Tor Differenz oder Unentschieden ausgingen. Lediglich eine dieser Partien konnte man gewinnen. Das ist dann eben der Unterschied zwischen einem Topteam (Leipzig hat 7 von 13 engen Spielen gewonnen) und einem Team im Abstiegskampf.

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Presse 08.12.2015

Allerlei Aufarbeitungen des 4:2 von RB Leipzig gegen den MSV Duisburg heute noch. Die Mitteldeutsche Zeitung widmet sich der Emotionalität des Sieges („Ekstase“, „Anarchie“). Die LVZ widmet sich Matchmitwinner Yussuf Poulsen, der froh ist über seine Tore und seine Leistung und ausplaudert, dass man sich mit zwei Siegen in den letzten zwei Spielen bis zur Winterpause zwei zusätzliche Urlaubstage verdienen könne. BILD widmet sich den Fußballkünsten Ralf Rangnicks und dass diese vom Verband nicht bestraft werden. Und „Live. Laugh. Leipzig“ schildert die Eindrücke vom Spiel aus Sicht von Sektor C.

Nicht so happy dürfte Marvin Compper sein, der sich nach langen Verletzungsproblemen erst zum Stamminnenverteidiger gekämpft hatte, nun aber wegen eines Muskelfaserrisses in der Bauchmuskulatur bis zur Winterpause ausfallen wird.

Im Duisburger Fanumfeld (PGDU) will man mit Demo, Pyro, auf Bahnsteigen rumstehen und Dosenwerfen zeigen, „wie das positive Gegenbeispiel zum Konstrukt RB hier in Duisburg aussieht“

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