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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie 2.Liga 2015/2016 – Teil I

Weiter geht es mit den Rückblicken auf die Zweitligarunde. Traditionell dabei auch der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch teilweise unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze wie immer nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen geht es dann mit Mittelfeldspielern und Angreifern weiter.

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Tor

Fabio Coltorti (35 Jahre, 20 Spiele, 1781 Minuten): Im vierten Jahr in Folge die Nummer 1 bei RB Leipzig. Dabei bekam Coltorti zum ersten Mal einen ernsthaften Konkurrenten im Kampf um den Platz im Tor vor die Nase gesetzt. Sein Vorteil war, dass Konkurrent Gulacsi zu Saisonbeginn rotgesperrt ausfiel. Diesen Vorteil nutzte Coltorti und gab den Platz im Tor bis zum Winter nicht wieder her. Machte keine groben Fehler und hatte nur in wenigen Spielen leichte Wackler. Zwischenzeitlich fehlte Coltorti ein wenig das Torhüterglück, sodass er in Eins-gegen-Eins-Situationen ein paar Mal am Stück das Nachsehen hatte. Dieses Glück kam dann vor allem in Karlsruhe und Bielefeld wieder zurück an die Seite der Qualität. Insgesamt gab es wie in den drei Spielzeiten zuvor wenig auszusetzen an Coltortis Torwartspiel und an ihm als Typen und Rückhalt des Teams sowieso nicht. Im Ligavergleich hält Coltorti zwar nur sehr durchschnittliche 69% der Bälle, die er auf den Kasten bekommt. Das liegt aber vornehmlich daran, dass bei RB Leipzig Torschüsse meistens auch gleich Großchancen mit einem gegnerischen Spieler frei vor Coltorti sind. Dass dann die Quote der abgewehrten Schüsse sinkt, ist klar. Für die Zukunft stellt sich die Frage, wie Coltorti im internen Konkurrenzkampf besteht. Sowohl im Winter gegen Gulacsi als auch dann im Sommer gegen wen auch immer (falls dann noch mal ein neuer Keeper geholt wird). Bisher gewann Coltorti den Konkurrenzkampf immer. Das muss trotz der Verdienste der letzten dreieinhalb Jahre natürlich nicht so bleiben. Zumal der Schweizer nicht jünger wird. Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie 2.Liga 2015/2016 – Teil I weiterlesen

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Presse 18.01.2016

Trainingslagerzeit für RB Leipzig. Die Profis, die U23 und die U19 weilen in Belek in der Türkei, wo es statt Schnee immerhin viel Wind gibt. Trainiert wird trotzdem intensiv.

Presseseits wird das Trainingslager zu allerlei Berichterstattung genutzt. Die Mitteldeutsche Zeitung hat sogar einen Liveticker installiert. Das ist irgendwas zwischen ziemlich cool und total absurd.

Ohne größere Aufregung hat RB Leipzig ganz nebenbei angekündigt, dass beide Testspiele aus dem Trainingslager auch als Livestream auf der Vereinswebsite übertragen werden. Mittwoch und Sonntag, jeweils 14.30 Uhr soll es soweit sein.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Bischofswerdaer FV 5:0

Zweites Testspiel des Jahres 2016. Zu Gast bei RB Leipzig war der Bischofswerdaer FV, mit dem man sich in den letzten Jahren zweimal im Sachsenpokal duellierte (2:0 unter Pacult, 3:0 unter Zorniger). Diesmal trat man im Testspiel gegeneinander an und wieder gewann RB Leipzig ohne Gegentor. Das 5:0 entsprach relativ gut dem Geschehen auf dem Feld.

Passen musste vor dem Testspiel Lukas Klostermann, der wegen muskulärer Probleme geschont wurde. Aus dem Torwart-Trio erwischte es rotationsgemäß Peter Gulacsi. Und Terrence Boyd bleibt als Langzeitverletzter weiter außen vor. Viel Luft ist nach dem Abgang von Tim Sebastian gen Paderborn nicht mehr im Feldspielerkader, sodass alle anderen 22 Profispieler je eine Halbzeit spielen konnten.

Mit im Vergleich zum Eilenburg-Test ein wenig durchmischter Zusammensetzung ging es in den ersten Durchgang, in dem man ein 4-1-3-2 praktizierte. Rani Khedira gab den alleinigen Sechser vor der Abwehrreihe, in der Ken Gipson für Klostermann rechts hinten auflief und damit die ungewohnte Innenverteidiger-Position wieder verlassen konnte. Stefan Hierländer durfte sich auf der rechten Position der offensiven Dreierkette zeigen und steuerte zwei, drei Abschlussaktionen zum Spiel bei.

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Presse 15.01.2016

Bevor es morgen ins Trainingslager in die Türkei geht, bestritt RB Leipzig gestern das zweite Testspiel des Jahres 2016. Gegen den Fünftligisten Bischofswerdaer FV gewann man mit 5:0. Die Gäste präsentierten sich dabei vor reichlich 400 Zuschauern als defensiv sehr gut organisiertes Team, gegen das die RasenBallsportler vor allem in der ersten Halbzeit erhebliche Probleme hatten, sich überhaupt Chancen zu erspielen.

Insgesamt war es genau deswegen, weil man vom Gegner gefordert wurde, ein guter Test. Die Tore erzielten Yussuf Poulsen (2), Nils Quaschner, Georg Teigl und Marcel Halstenberg. Weiter geht es mit Testspielen dann im Rahmen des Trainingslagers am 20. und 24.01.2016.

Mea culpa. Wenn man schon überfliegt liest, sollte man auch genau überfliegen lesen. Denn die gestrige Aussage hier an dieser Stelle, dass laut LVZ Terrence Boyd mit ins Trainingslager reisen würde, übersah das wesentliche Wörtchen „nicht“ in dem entsprechenden Zeitungsbericht. Ändert mal eben die Bedeutung der Aussage komplett. Boyd wird entsprechend nicht mit in die Türkei reisen, sondern stattdessen in München ein drei- bis vierwöchiges, individuelles Aufbauprogramm mit dem ehemaligen Physiotherapeuten des FC Bayern Oliver Schmidtlein durchziehen.

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Presse 14.01.2016

Personalgeschichte der überraschenden Art. Tim Sebastian wechselt nach übereinstimmenden Berichten von BILD über LVZ bis Kicker doch nicht nach New York zu den dortigen Red Bulls, sondern in die zweite Liga zum SC Paderborn. Das entsprechende Angebot soll letzte Woche hereingekommen sein, heute der Medizincheck stattfinden und dann ein Vertrag bis 2017 unterschrieben werden.

Tim Sebastian könnte damit ein Innenverteidiger-Duo zusammen mit dem alten Kollegen Niklas Hoheneder bilden. Was zumindest eine sehr kurze Eingewöhnungsphase verspricht. Nicht unwesentlich, wenn man bedenkt, dass Paderborn mitten im Abstiegskampf steckt.

Erstaunlich am Wechsel zweierlei. Einerseits, dass Paderborn erst kürzlich drei Spieler mit der Begründung suspendierte, die Struktur und Hierarchie des Kaders verändern und verjüngen zu wollen. Tim Sebastian steht diesbezüglich nicht gerade für alterstechnische Zukunftsfähigkeit. Zudem tat sich Tim Sebastian 2010/2011 in seiner ersten Saison in Leipzig unheimlich schwer, die in ihn gesetzten Erwartungen als Führungspersönlichkeit zu erfüllen. In einer zugegeben schwierigen Situation mit Gruppenbildung und überschaubarem sportlichem Erfolg. Mal sehen, ob Sebastian für den Paderborner Abstiegskampf und eine herausgehobene Rolle in der Abwehr gerüstet ist. Zu wünschen wäre es ihm allemal.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2015

Die Winterpause ist in vollem Gange. Zeit, um auf die Hinrunde zurückzublicken. Bzw. auf die Spiele, die bis Weihnachten absolviert wurden. Zahlen rund um die bei RB Leipzig eingesetzten Spieler. Betrachtet werden nur die 19 Zweitligaspiele.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig bisher 22 Spieler. Das sind zwei weniger als zum selben Zeitpunkt der Vorsaison. Insgesamt kamen vier Spieler aus dem Profikader noch gar nicht zum Einsatz. Zum einen die beiden Ersatzkeeper Peter Gulacsi und Benjamin Bellot und zum anderen der Langzeitverletzte Terrence Boyd und der ebenfalls mit Verletzungen kämpfende Patrick Strauß.

Fabio Coltorti verpasste als einziger RB-Spieler keine Spielminute. Marcel Sabitzer kam neben Coltorti als einziger in allen 19 Spielen zum Einsatz und spielte im Schnitt 88 Minuten, war also auch fast durchgängig dabei. Dem am nächsten kommt noch Innenverteidiger Willi Orban, der einmal gelbgesperrt passen musste und in den anderen 18 Partien keine Spielminute verpasste.

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Presse 13.01.2016

Personalentscheidung im Nachwuchsbereich. U23-Trainer Tino Vogel wird sein Team nur noch bis zum Sommer betreuen und dann zusammen mit Co-Trainer Olaf Holetschek seine RB-Tätigkeit beenden (müssen). Eine Anschlussbeschäftigung wird bei der Entscheidung vereinsseitig nicht mitkommuniziert, ist aber laut Mitteldeutscher Zeitung möglich. Wobei es sicher nicht ganz einfach werden würde, eine passende Position mit sportlichem Mehrwert für Vogel zu finden.

Tino Vogel ist seit 2009 im Verein. Zuerst hat er die Profis von der Oberliga in die Regionalliga geführt, anschließend nicht ganz so erfolgreich ein Jahr mit der U19 gearbeitet, bevor er fünf Jahre lang die U23 coachte und diese von der Landesliga in die Regionalliga brachte. Ganz überraschend ist Vogels Ende nicht, da in den letzten Jahren einige Male in schwierigen Saisonphasen über seinen Abgang spekuliert wurde. Schade ist es um das Trainerurgestein des Vereins trotzdem, vor allem auch, wenn man keine weitere Verwendung im Verein mehr für ihn hat.

Mit Robert Klauß wird die U23 jemand übernehmen, der ziemlich gut in die Philosophie von RB Leipzig passt, auch eigene Trainertalente auszubilden und eine Karrierechance zu geben. Der 31jährige Klauß spielte 2009 zur Vereinsgründung noch bei den Profis von RB Leipzig, kam dort allerdings nur zu einem Einsatz. Später spielte er noch für die Zweite von RB (und Markranstädt und Taucha) und startete parallel eine Trainerkarriere in den unteren RB-Nachwuchsklassen. Erst als Co-Trainer, später als Trainer von U14 und zuletzt U17.

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Zweiter Anlauf

Eines der Themen der kommenden Wochen dürfte die Frage nach dem neuen RB-Trainer werden. Angesichts der Tatsache, dass die im Moment gehandelten Kandidaten allesamt noch in einem Job sind und wohl auch noch eine Weile bleiben werden, wird es vermutlich keine schnelle, offizielle Bekanntgabe eines neuen Trainers geben. Was alle, die rund um RB Leipzig Zeitungen oder Sendezeit füllen müssen, freuen, aber ansonsten wenig Anlass zur Freude sein wird.

Denn gehaltvoller wird das Thema durch die längere Wartezeit eher nicht werden. BILD hat rund um den Jahreswechsel schon mal die Wahrsagerin zum zukünftigen RB-Trainer befragt. Zu befürchten ist zudem eine Verschiebung in der Debatte hin zu einem ‚Warum bleibt Rangnick eigentlich nicht selber Coach?‘, zu dem auch Dominik Kaiser zum Trainingsauftakt via LVZ schon übergeschwenkt war.

Eine Variante, die von allen möglichen Varianten immer noch die schlechteste ist, weil sie aus dem Strategen und Vereinsgestalter Rangnick einen ganz normal auf einem Schleudersitz sitzenden Übungsleiter macht. Was RB Leipzig aber viel mehr als den Trainer Rangnick braucht, ist eine recht starke und inhaltlich kompetent-konsequente Persönlichkeit auf dem zentralen Posten des Sportdirektors. Einer, der den Weg des Vereins vorgibt und entsprechende Personalentscheidungen trifft, aber auch einer, der Richtung Geldgeber Mateschitz als Puffer fungiert und vor Entscheidungen wie einst der Pacult-Verpflichtung von oben schützt.

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Presse 12.01.2016

Die Ruhe vor dem Trainingslager. Bevor medialerseits ab Samstag allseits die Chance genutzt wird, am Rande des RB-Trainingslagers in Belek Geschichten aller Art über Team, Land und Leute zu schreiben, ist es erstmal ein bisschen ruhiger.

Die Mitteldeutsche Zeitung hat einen Patrick Strauß im Angebot, der wieder angreifen will und sich nach Verletzungspause wohl über U23-Einsätze anbieten muss. Bei RB Leipzig plane man langfristig mit Strauß. Was das bedeutet, werden wohl die nächsten Transferperioden zeigen..

BILD mit einem ehrgeizigen, psychotricksenden Ralf Rangnick.

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Testspiel: RB Leipzig vs. FC Eilenburg 13:0

Erstes Testspiel im Jahr 2016 für RB Leipzig. Wie vor vier Jahren unter Peter Pacult war zu Beginn der Wintervorbereitung der FC Eilenburg zu Gast. 5:0 hieß es damals. 4:0 gewann Leipzig ein Duell im Sachsenpokal vor zwei Jahren. 13:0 hieß es diesmal. Schon allein anhand der Ergebnisse kann man gut erkennen, dass die Schere zwischen beiden Vereinen in jüngerer Vergangenheit noch mal deutlich auseinandergegangen ist. Was nicht so richtig überraschen kann.

Künftig stellt sich natürlich für die kleinen Vereine der Region und für RB Leipzig die Frage, inwiefern solche Testspiele jenseits der regionalen Imagepflege überhaupt Sinn machen. Zumal wenn die RasenBallsportler offenbar eine interne Challenge aus solchen Spielen machen (gab es am Anfang der Saison schon mal im Testspiel gegen Markkleeberg) und so die Spieler selbst deutlich nach der 80. Minute noch wie angestochen nach einem Tor wieder zurück zum Anstoß rennen, um schnell weiterzuspielen und noch mehr Tore schießen zu können. Inwieweit sich das für den kleinen Verein, der ab der 80. Minute konditionell nicht mehr so recht konkurrenzfähig ist, geil anfühlt, ist sicher eine berechtigte Frage.

Wie dem auch sei, für RB Leipzig war die Partie gegen Eilenburg der typische Aufgalopp in die Vorbereitungszeit gegen einen unterklassigen Gegner. Und nach dem 15:0 gegen die Kickers Markleeberg am Anfang der Saison der zweithöchste Testspielsieg. Standesgemäß, wenn auch am Ende zwei, drei Tore zu hoch.

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Presse 11.01.2016

Nach dem medial recht intensiv begleiteten Trainingsauftakt letzte Woche gestern also das erste Testspiel von RB Leipzig im Jahr 2016. Gegen den Landesligisten FC Eilenburg gab es vor 1.000 Zuschauern am Cottaweg einen lockeren Aufgalopp mit standesgemäßem 13:0.

In der ersten Hälfte spielte RB Leipzig eine sehr gute Partie. Nachdem man in der Halbzeit komplett durchgewechselt hatte, waren die zweiten 45 Minuten eher durchwachsen. Erst in den letzten 10 bis 15 Minuten konnte man aufgrund von konditionellen Vorteilen noch mal deutlich zulegen und ein zweistelliges Ergebnis einfahren.

Emil Forsberg und Zsolt Kalmár trafen jeweils dreifach, Nils Quaschner, Marcel Sabitzer und Davie Selke machten es doppelt und Yussuf Poulsen komplettierte die Liste. Wobei eines der Quaschner-Tore wohl bei strengerer Betrachtung als Eigentor durchgegangen wäre.

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Presse 07.01.2016

Die Pause seit dem letzten Spiel 2015 war vergleichsweise lang. Heute geht es dann aber doch weiter bei RB Leipzig und auch hier in den Presseupdates. Die Zweitligamannschaft startet heute mit Leistungstests ins neue Jahr, das den Bundesligaaufstieg bringen soll. In drei Tagen (10.01.2016) steht dann bereits der erste leichte Testspielaufgalopp gegen den Landesligisten FC Eilenburg auf dem Programm. Anpfiff am Cottaweg ist 15.30 Uhr. Bei vier Klassen Unterschied zwischen den Teams ist das eine oder andere Tor durchaus erwartbar.

Bevor es mit der Saisonvorbereitung so richtig losgeht, seien hier die Geschichten der letzten zwei Wochen seit Weihnachten aufgearbeitet. Für ein wenig Wirbel sorgte zuvorderst das anfangs nur kolportierte, später vom Berater bestätigte Interesse internationaler Clubs an Emil Forsberg. Das erwartbar von RB Leipzig mit einem „unverkäuflich“ beantwortet wurde. Bzw. unerwartet war zumindest, dass man das erwartbare „unverkäuflich“ öffentlich äußerte.

Fakt ist, dass RB Leipzig im Winter niemanden wird gehen lassen, der zu den Leistungsträgern gehört. Der Aufstieg steht als Ziel diese Saison über allem. Auch über ein paar Millönchen Euro Transfereinnahmen. Wie das dann im Sommer aussieht, ist eine ganz andere Frage. Wenn ein Forsberg nach einer guten EM immer noch ein Angebot eines Topclubs wie dem FC Liverpool, dem Forsberg zudem sowieso zugeneigt ist, hätte, dann wäre es durchaus denkbar, dass Rangnick mit einem solchen Transfer die Vereinsschatuelle ein wenig auffüllt. Wenn denn der interessierte Verein ganz tief ins Portmonnaie greift.

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Auf ein Neues

Ein paar Tage des Jahres 2016 sind schon ins Land gegangen. Zumindest auf schreibender Ebene ist es hier im Blog bisher ruhig geblieben. Die frühe Januar-Aufregung um einen möglichen Forsberg-Transfer, der sowieso von vornherein (zumindest im Winter) extrem unwahrscheinlich bis unmöglich war, ging so an der geneigten Leserschaft bisher vorbei.

Die Fragen der nächsten Wochen werden sich natürlich auch weiterhin um Transfergerüchte und Co drehen. Selbst wenn man vereinsseits bisher Transfers eher ausgeschlossen hat, bleibt es auch dabei, dass man rund um RB Leipzig auf Abgangs- und auf Neuzugangsseite nie irgendwas ausschließen sollte. Zumal der Schritt in die Bundesliga in Planung ist und jeder, der jetzt schon kommt, nicht erst im Sommer kommen müsste. Selbst Jugendspieler, die im Winter dauerhaft in den Profikader aufrücken, sollte man nicht per se ausschließen.

Eher mittelfristig entschieden wird die Frage, ob der Aufstieg von RB Leipzig gelingt oder nicht. In einem ähnlichen Zeitrahmen dürfte auch die Entscheidung für einen Rangnick-Nachfolger auf dem Trainerstuhl fallen, die wohl in den nächsten Wochen immer wieder sehr viel mediale Aufmerksamkeit kriegen wird.

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Frohe Weihnachten

Das sechste Weihnachtsfest seitdem es diesen Blog gibt steht an. Alexander Zorniger hat es nicht geschafft, seinen vierten Tannenbaum von RB-Weihnachtsgeld zu kaufen. Ralf Rangnick hatte den längeren Hebel in seiner Hand und kommt irgendwo in der Sonne trotzdem ohne Weihnachtsbaum aus.

Ereignisreich war das Fußballjahr 2015 rund um den einzig wahren RasenBallsport vor allem zu Beginn, als eben die Zorniger-Trennung anstand. Seitdem ist es sportlicherseits vergleichsweise ruhig und beschaulich um den Verein, den dieses Jahr keine Lizendebatten begleiteten und für den auch kein Aufstieg anstand. Was rund um RB Leipzig nie heißt, dass es nicht regelmäßig irgendwelche Pseudo-Aufregerthemen gäbe. Und sei es, weil das Nichtbenutzen des RB-Logos auf irgendeiner Website plötzlich zum merkwürdigen Politikum wird.

Wie jedes Jahr darf man im Rückblick wieder ein wenig Staunen, was sich so alles entwickelt hat zwischen sportlicher Depression im Februar und bestem Zweitligateam 2015 im Dezember. Das Coltorti-Tor gegen Darmstadt, das 0:4 gegen Sandhausen, der Spielabbruch in Osnabrück oder das 4:2 gegen Duisburg. Es gab wieder viel Stoff zum Mitfiebern, Mitleiden, Mitdiskutieren und Mitjubeln. Geschichten, wie sie der Fußball nun mal schreibt und die wir so lieben.

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Zwischenbilanz: RB Leipzig in der Saison 2015/2016

Fakt ist, dass man bei Transferausgaben von über 20 Millionen Euro (wenn man Sabitzer und Bruno mitzählt), einigen Neuzugängen auf Erstliganiveau (Orban, Sabitzer, Selke, Ilsanker) und ja schon in den letzten zwei Transferperioden ordentlichen Investitionen nicht umhinkommt, als klarer Staffelfavorit in die Saison zu gehen. Auch wenn man sich da vereinsseits ein wenig dagegen sträubt. Zwei entscheidende Punkte werden darüber entscheiden, ob man diese Favoritenrolle mit Leben füllen kann. Einerseits wird die Frage sein, inwieweit die sehr junge Mannschaft (Durchschnittsalter im Sturm bspw. irgendwas um die 21 Jahre) trotzdem schon abgeklärt genug ist, um auch bei hitziger Atmosphäre zu bestehen. Andererseits bleibt abzuwarten, wie sich die nach den Abgängen vieler (nicht unbedingt sportlicher) Führungsspieler in ihren Hierarchien völlig neu zusammengesetzte Mannschaft im Saisonverlauf auch als soziale Gruppe zusammenfindet. (Vor dem Zweitligastart 2015/2016 – Teil II)

Die zweite Zweitligasaison von RB Leipzig brachte diverse Änderungen in der Besetzung des Teams und auf Seiten der sportlich Verantwortlichen. Etwas, was sich nicht nur darin niederschlug, dass der Club sich in seinem spielerischen Auftreten deutlich verändert zeigte, sondern auch darin, dass man in der Anfangsphase der Saison ein paar Probleme hatte, dominant und stabil aufzutreten und man sich in der Folge wie bei einem Steigerungslauf in Richtung höhere Tempostufen entwickelte und so auch zu einem absoluten Zweitligaspitzenteam zusammenwuchs.

Ab dem sechsten Spieltag begann RB Leipzig ungefähr, individuelle Klasse und mannschaftliches Auftreten zu Dominanz zu verbinden. Man hatte dann noch für ein paar Spiele Probleme, die Dominanz auch in Siege umzumünzen bzw. klare Führungen auch sicher ins Ziel zu bringen und machte es sich durch Fehleranfälligkeiten und Unaufmerksamkeiten im Defensivverhalten selber schwer. Aber nachdem auch dieses abgestellt war, wurde man endgültig zum Ligadominator und gewann neun der zehn letzten Spiele. In dieser Zeit verbesserte man sich von Platz 6 (sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Freiburg) auf Platz 1 (drei Punkte Vorsprung auf Freiburg). Glatte acht Punkte mehr als das zweitbeste Team in dieser Phase (Nürnberg) holte man.

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Presse 23.12.2015

Ralf Rangnick erklärt im BILD-Interview, dass auf der Trainersuchliste drei Namen stehen und dass man den Januar nutzen werde, „um das eine oder andere Gespräch zu führen“.

Die Rheinische Post vermutet, dass Markus Gisdol gerne im Rahmen solcher Gespräche ein Angebot bekommen würde und es bei RB-Interesse an Gisdol für Fortuna Düsseldorf schwer wäre, den ehemaligen Hoffenheimer Coach als Nachfolger von Frank Kramer zu gewinnen.

In Belgien spekuliert man über eine Rückkehr von Massimo Bruno zum RSC Anderlecht. Bruno selbst wird allerdings derart zititert, dass er davon nichts wisse, in Leipzig die Bundesliga vor der Tür lockt und er „eigentlich“ nicht glaubt, dass eine Rückkehr nach Belgien überhaupt im Raum steht. Ganz ausschließen möchte er eine solche Option allerdings auch nicht.

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Was von Spieltag 19 bleibt

19. und letzter Spieltag vor der Winterpause in der zweiten Bundesliga. Eigentlich ein guter Zeitpunkt für Besinnlichkeit und Ruhe. Nicht so in Paderborn, wo einige Spieler in so selten zu erlebender, offener Form die Suspendierungen von drei ihrer Kollegen kritisiert haben. Man kenne die Gründe für die Suspendierung nicht und sei solidarisch, auch wenn man die Entscheidung nicht ändern kann.

Manager Michael Born musste sich deswegen bei Sky diverse Fragen zur Situation gefallen lassen, auch wenn er schon nach der zweiten Frage keinen Bock mehr hatte auf eine Antwort. Man habe den Beteiligten und der Mannschaft die Hintergründe der Suspendierung erklärt, die darin bestünden, dass man die Hierarchie in der Mannschaft ändern wolle und blicke nun nicht mehr zurück.

Funktioniert natürlich eher schlecht, wenn wichtige Spieler des Teams am anderen Mikrofon praktisch parallel das völlige Gegenteil erzählen und die Situation so prekär ist, dass der Paderborner Pressesprecher ein Sky-Interview verzögert, um Kapitän Bakalorz noch mal zu briefen. Der daraufhin die ‚ist ein internes Thema‘-Karte zog.

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Presse 22.12.2015

Mit einem Tag Verspätung, die aus unerwarteten montäglichen Verpflichtungen resultieren, die gesammelten Presselinks zum Sieg von RB Leipzig bei der SpVgg Greuther Fürth. Das 2:1 war insgesamt verdient, aber auch hochemotional und glücklich, da man den Siegtreffer erst schoss, nachdem man in der Nachspielzeit zuvor den Ausgleich kassiert hatte.

Yussuf Poulsen hatte vor reichlich 10.000 Zuschauern, davon etwa 1.800 aus Leipzig direkt nach der Halbzeit die Führung erzielt. Benjamin Röcker köpfte nach 91 Minuten zum umjubelten Ausgleich ein, weil RB Leipzig es verpasst hatte, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Stefan Ilsanker drückte kurz danach nach einem Standard den Ball zum noch umjubelteren Siegtreffer über die Linie. Es war sein erstes Tor im Dress von RB Leipzig.

Durch den Sieg geht RB Leipzig mit drei Punkten Vorsprung auf Freiburg und acht Punkten Vorsprung auf Nürnberg in die Winterpause und ist damit nun erster Aufstiegsfavorit. Fürth rangiert mit dem selben Abstand nach unten auf die Abstiegsränge wie nach oben auf die Aufstiegsränge im Mittelfeld auf Platz 10.

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Zwischen Brüssel und Dessau-Modus

Kurz vor Weihnachten war noch mal Zeit für eine neue Runde Podcasten im Rahmen Champagner statt Bier. Leider verzeichneten wir kurzfristig krankheitsbedingte Absagen. Da war der Kopf wohl schon in der Winterpause. Um die Absagen halbwegs abzufangen, musste ein besonderer Gast her. Brüssel-Exilant André Herrmann ließ sich auf einen Kurzbesuch ein.

Zu zwei plauderten wir unter teilweiser Live-Zuhörerbegleitung über Brüssel, Weihnachten, den RasenBallsport in seiner professionellen und nachwachsenden Form, über verschiedene Phänomene der Hinrunde und über alles, was uns unter der Einnahme alkoholischer Heißgetränke an wirren Gedanken durch den Kopf ging.

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2.Bundesliga: SpVgg Greuther Fürth vs. RB Leipzig 1:2

Das letzte Spiel von RB Leipzig im Jahr 2015 fand in Fürth statt. Und setzte den I-Punkt auf sehr gute erste 19 Spieltage der Saison 2015/2016. Durch ein verdientes, in der Entstehung aber verrücktes 2:1 geht RB Leipzig als Tabellenführer in die Winterpause und hielt acht Punkte Vorsprung auf Nürnberg auf Rang 3.

Ins Spiel gestartet waren die Gäste gegen in der Zentrale spielstarke Fürther nicht überraschend mit einem verstärkten Mittelfeld und entsprechend Diego Demme als zusätzlichem Sechser neben Stefan Ilsanker. Davie Selke musste dafür auf der Bank Platz nehmen, sodass Yussuf Poulsen alleinige Spitze blieb, nachdem er in den letzten zwei Wochen mit guten Leistungen für sich geworben hatte. Durch den Wechsel liefen die RasenBallsportler wieder in einem 4-2-3-1 auf, statt wie letzte Woche im sehr offensiven 4-1-3-2.

Bei der SpVgg Greuther Fürth ersetzte der zuletzt gesperrte Goran Sukalo den diesmal gesperrten Andreas Hofmann in der Mittelfeldzentrale. Zudem musste der etwas formschwache Tom Weilandt auf der Außenbahn für den agilen Stephan Schröck Platz machen.

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