Alle Beiträge von rotebrauseblogger

Presse 27.04.2016

Allerlei Reaktionen und Aufarbeitungen zu Willi Orban und seinem Empfang in Kaiserslautern. Auch der FCK hat eine Stellungnahme veröffentlicht. Eine ziemlich wachsweiche Stellungnahme, die möglichst niemanden direkt ansprechen will und verspricht, dass man die Dinge „intensiv aufarbeiten“ wird.

Irgendwie tut man bei solchen Distanzierungen immer so, als hätte man mit den Dingen, die da passiert sind, nichts zu tun. Was natürlich Quatsch ist. Man war über die Fanbetreuung komplett in die Aktion des kreativen Bastelns gegen RB und Willi Orban eingebunden. Vielleicht kannte man nicht jedes Detail, aber man wusste um das Potenzial der Dinge.

Dazu kam das Riesenbanner von der „hässlichsten Ausgeburt“ vor dem FCK-Block sicher nicht im Schlüpper ins Stadion. Und selbst wenn da der Einlassdienst versagt haben sollte, hätte man über den Ordnungsdienst die Möglichkeit gehabt, das abhängen zu lassen. Hat man nicht getan und deswegen kann man diesbezüglich nur von Billigung ausgehen.

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2.Bundesliga: 1.FC Kaiserslautern vs. RB Leipzig 1:1

Leipzig in Kaiserslautern. Kein einfaches Spiel für RB im Aufstiegskampf. Drei Punkte sollten her, um Nürnberg auf Distanz zu halten. 60 Minuten lang tat man alles für die Planerfüllung. In Unterzahl geriet man in der letzten halben Stunde dann aber doch noch mal unter Druck, verlor in einigen Szenen die Kontrolle und musste sich schließlich verdientermaßen mit einem Punkt begnügen. Der am Ende ja durchaus auch noch was Wert sein könnte.

RB Leipzig begann mit einer leicht veränderten Startelf. Marcel Halstenberg kehrt nach Gelbsperre wieder auf die Position des Linksverteidigers zurück. Und im zentralen Mittelfeld kam Diego Demme zurück in die Mannschaft, was mit einer Umstellung auf ein System mit einem Stürmer und entsprechend eine Aufstellung ohne Selke verbunden war. So entstand wieder ein 4-2-3-1, das in den letzten Wochen und Monaten meist besser funktionierte als das alternative 4-2-2-2.

Kaiserslautern auf der anderen Seite ohne Überraschungen bei der Aufstellung. Die letzte relevante Entscheidung betraf die Frage nach einem oder zwei Stürmern. Man entschied sich wie schon vor einer Woche für Bödvarsson als alleinigen Stürmer, der von Alexander Ring zentral aus dem Mittelfeld Unterstützung bekommen sollte. Das ganz formierte sich in irgendwas zwischen einem 4-4-1-1 und 4-2-3-1 mit Außenbahnspielern, die auch immer wieder im Spiel gegen den Ball relativ hoch anliefen.

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Presse 26.04.2016

Das 1:1 des 1.FC Kaiserslautern gegen RB Leipzig von gestern im medialen Rundumblick. 70 bis 75 Minuten hatte Leipzig alles im Griff gehabt und verdient mit 1:0 geführt. Emil Forsberg traf nach dem Wechsel. Sein erstes Tor seit dem 20.Spieltag.

Mit der Herunterstellung von Willi Orban nach einer reichlichen Stunde drehte das Spiel langsam und kippte in der Schlussviertelstunde endgültig auf die Seite der Gastgeber, die dann durch Kacper Przybylko zum schlussendlich verdienten 1:1 kamen.

Strittig die Entscheidungen von Schiedsrichter Bastian Dankert, der in der ersten Halbzeit bei Markus Karl Gnade vor Recht ergehen ließ und ihn nicht vom Platz schickte. Dafür griff er in der zweiten Halbzeit gegen Willi Orban verglichen mit Karl rigoros durch (die zweite gelbe Karte ging für sich genommen allerdings in Ordnung) und stellte ihn mit gelb-rot vom Platz, ließ später dann allerdings Diego Demme unverständlicherweise auf dem Platz, statt ihm zwingend die Ampelkarte zu zeigen. Insgesamt eine eher unrunde Spielleitung, weil die Maßstäbe bei den Entscheidungen unterschiedlich bis unverständlich waren.

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Presse 25.04.2016

Heute Abend das Spiel von RB Leipzig beim 1.FC Kaiserslautern. Freiburg und vor allem Nürnberg erledigten am Wochenende ihre Aufgaben und erhöhten damit den Druck auf Leipzig. Zwei Siege und ein Unentschieden braucht RB aus den verbleibenden vier Spielen, um sicher aufzusteigen. Eines von beiden, Sieg oder Unentschieden sollte man heute aus Kaiserslautern mitbringen, wenn man die Chance haben will, den Aufstieg in den folgenden beiden Heimspielen klar zu machen.

Auf Kaiserslauterer Seite steht das Spiel unter dem inoffiziellen Motto ‚Kämpfen, Kratzen, Beißen‘. Man will sich nach dem feststehenden Klassenerhalt beweisen, dass man besser ist, als es die bisherige Saison meist gezeigt hat. Auf Seiten von RB Leipzig geht man mit einem ‚unser Ding durchziehen‘ in die Partie.

RB Leipzig wird für das Spiel in Kaiserslautern wohl aus dem Vollen schöpfen können. Lukas Klostermann dürfte seine Probleme aus der Vorwoche überwunden haben, sodass lediglich der langzeitverletzte Terrence Boyd nicht zur Verfügung steht.

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Unangenehme Aufgabe

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FC Kaiserslautern (25.04.2016, 20.15 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz drei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Dominik Kaiser.]

Vier Spiele noch in der zweiten Liga. Die Zeit der Entscheidungen naht. Endspiel 4 von 7 führt RB Leipzig im Aufstiegskampf nach Kaiserslautern. Gegen die man in drei Duellen bisher noch nicht gewinnen und erst ein Tor schießen konnte. Nicht nur deswegen keine einfache Aufgabe, dort das Aufstiegsziel mit drei Punkten zu untermauern.

Die Saison des 1.FC Kaiserslautern darf durchaus als Enttäuschung durchgehen. Nach dem knapp verpassten Aufstieg letztes Jahr war man eigentlich mit der Hoffnung in die Spielzeit gegangen, wieder oben mitspielen zu können. Nach 30 Spielen ist man froh, dass man zumindest das drohende Szenario, bis zum Ende im Abstiegskampf zu stecken, verhindern konnte.

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Presse 22.04.2016

Heute wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem der Fanverband eine Auswahl von fünf Songs online stellte, aus denen man die RB-Fanhymne (nicht zu verwechseln mit der noch zu findenden Vereinshymne) wählen kann. In einem ersten Schritt waren aus zuvor 20 Einsendungen durch Fans fünf Songs ausgewählt worden. Nun ja, höre jeder selbst hinein und bilde sich ein Urteil.

Ralf Rangnick gestern beim Plaudern mit der DPA. Wo er deutlich machte, dass Lucien Favre (wenig überraschend) nicht als Trainer von RB Leipzig in Frage komme. Und in Sachen Bernd Leno nur bekannte, dass man als Zweitligist keine Chance bei ihm habe, aber das in ein paar Wochen auch anders sein könne. Eine Absage an eine Leno-Verpflichtung bzw. an den Versuch, ihn zu verpflichten, klingt definitiv anders.

Das ZDF glaubt, dass neben Ralph Hasenhüttl noch René Weiler, Markus Kauczinski und Jocelyn Gourvennec auf der RB-Liste interessanter Trainer, mit denen man mal ganz unkonkret essen gehen könnte, stehen.

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Unwahrscheinlich, aber nicht völlig unmöglich

Vier Spieltage vor dem Ende glühen die Tabellenrechner sicherlich allseits. Zumindest bei den Anhängern jener Zweitligateams, bei denen es noch um etwas geht. So wie bei RB Leipzig, wo man nach Herzenslust hin- und herschieben kann, wie denn wohl vor allem Nürnberg und RB durch das Restprogramm kommen und ob denn sechs Punkte Vorsprung zum direkten Bundesligaaufstieg reichen oder nicht.

Gäbe es noch die bis 2008 gültige Regelung, dass drei Teams direkt aufsteigen, dann wäre das Aufstiegsthema schon durch, da RB Leipzig 13 Punkte Vorsprung auf Platz 4 hat. Dadurch, dass nur zwei Teams direkt aufsteigen, darf man noch ein bisschen rechnen und zittern.

Zumindest aus Fansicht, denn aus statistischer Sicht bleibt es dabei, dass das Aufstiegsthema faktisch schon durch ist. Seit Einführung der Dreipunktregel im Jahr 1995 hat nämlich noch kein Team, das vier Runden vor Schluss mindestens sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz hatte, diesen Vorsprung noch verspielt.

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Presse 21.04.2016

BILD beschäftigt sich schon mal mit dem Empfang von Willi Orban in Kaiserslautern und befragt dazu den Innenverteidiger selbst. Der glaubt, dass die Fans in der Pfalz „zu schätzen wissen“, dass er „18 Jahre meine Knochen für den Verein hingehalten und gute Leistungen gebracht“ hat. Naja, dass sich das in einer entsprechenden Akustik oder gar einem warmen Empfang im Stadion niederschlägt, ist eher nicht anzunehmen.

Interessant vielleicht noch, dass Orban Avancen der ungarischen Nationalmannschaft (vorerst) zurückgewiesen hat, weil er darauf hofft, sich nach einem möglichen Bundesligaaufstieg auf ein Niveau zu entwickeln, das ihm eine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft ermöglicht. Man darf gespannt sein..

Kleine Anekdote am Rande, dass Orban sich im LVZ-Interview über mehr als „30.000 Zuschauer im Schnitt“ bei RB Leipzig freut. Den Umgang mit Zahlen lehrt der Sportdirektor von RB Leipzig seinen Spielern offenbar auch gleich selbst mit..

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Montäglicher Reisemeister

Zweimal wird in dieser Saison noch eines dieser Montagspiele ausgetragen. Spiele, die die einen furchtbar schlimm finden, weil es ihnen dann nicht möglich ist, mit ihrem Team zu reisen und die die anderen gar nicht so schlimm finden, weil sie eh nur vom Fernseher aus zuschauen oder sich darüber freuen, dass ihr Verein mal eine mediale Sonderbehandlung bekommt, die man sonst als Zweitligist im frei empfangbaren Fernsehen nie bekommt.

Man kann über die Montagsspiele sicherlich mit verschiedenen Argumenten streiten. Wobei der Streit auch etwas albern ist, wenn man bedenkt, dass inzwischen quasi an jedem Wochentag von irgendjemandem ein Fußballspiel bestritten (und vor allem via TV geschaut) wird. Das nun ausgerechnet an Montagsspielen festzumachen, wird dann schon reichlich schwierig. Wobei natürlich Zweitligisten im Normalfall eher seltener Wochentermine abbekommen.

Lässt man mal die Montagsspiele, die in englischen Wochen an Donnerstagen stattfanden, außer acht (weil diese Spiele nicht so besonders sind, weil auch die anderen Spiele des jeweiligen Spieltags in der englischen Woche unter der Woche stattfinden und somit für Gästefans eher schwer erreichbar sind), dann wird die zweite Liga diese Saison am Ende 27 Montagsspiele bestritten haben.

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Presse 20.04.2016

BILD bringt Breel Embolo bei RB Leipzig ins Spiel. Der 19jährige Stürmer spielt beim FC Basel und ist ein gefragtes Toptalent, das auch schon in europäischen Wettbewerben getroffen hat. Embolo ist nicht unter 20 Millionen Euro zu haben, hat in der Schweiz noch Vertrag bis 2019 und wird auch vom VfL Wolfsburg umworben.

Kommt natürlich drauf an, wie viel Geld Ralf Rangnick in so eine Sache am Ende tatsächlich stecken würde. Dass sein Verein auch mal eine 20 Millionen Euro Transfersumme stemmen könnte, hat er ja bereits erklärt. Dass das bei Embolo ausreicht, ist unwahrscheinlich. Da wird man schon einiges drauflegen müssen.

Zudem bleibt das Gehalt, das bei einem 19jährigen sicherlich noch kein Götze-Niveau hätte, aber trotzdem ordentlich sein dürfte. Fraglich, wie weit es den Mannschaftsrahmen sprengen würde. Und fraglich auch, wie ein Embolo dann mit den Erwartungen an ihn in eine recht gut funktionierende und besetzte Offensivreihe passen würde.

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Was von Spieltag 30 bleibt

Gerade noch war das Rennen um einen Platz in der Bundesliga eine wilde Hatz und schon ist es ein Schneckenrennen. Drei Aufstiegskandidaten mit jeweils deutlich über zwei Punkten im Schnitt in zwölf Rückrundenspielen holen alle zusammen am 30.Spieltag genau einen Punkt. Und der ist angesichts des Freiburger Treffers in der Nachspielzeit des Montagsspiels in Braunschweig eher glücklich. Klingt danach, als würden die Füßchen langsam ein wenig anfangen zu zittern.

Kann aber natürlich nur Zufall sein, dass es alle drei Topteams auf einmal erwischt. Schließlich war es schon das dritte Mal in dieser Saison und das zweite Mal im Jahr 2016, dass an einem Spieltag Leipzig, Nürnberg und Freiburg gleichzeitig nicht gewinnen konnten. Einen Spieltag, an dem alle drei Teams gleichzeitig verlieren, gab es dagegen noch nie.

Dass dies so blieb, wurde auch ein wenig Schiedsrichter Patrick Ittrich zugeschrieben, der trotz abgelaufener Nachspielzeit noch eine Ecke ausführen ließ. Ist aber auch eine Lose-Lose-Situation für einen Schiedsrichter. Lässt er die Ecke nicht noch ausführen, beklagt sich die zurückliegende Mannschaft bitterlich. Lässt er sie ausführen und die Ecke führt zum Tor, ist der Ärger beim Team, das den Sieg verliert, riesig. Im Optimalfall lässt man die Ecke ausführen und es fällt kein Tor. Nicht jeder Tag ist allerdings ein optimaler Schiedsrichtertag.

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Presse 19.04.2016

Vergleichsweise ruhig heute rund um RB Leipzig in der relativ langen Pause zwischen Sandhausen- und Kaiserslautern-Spiel. Gestern durfte auch Freiburg noch Punkte im Aufstiegskampf liegenlassen und musste sich mit einem Punkt in Braunschweig zufrieden geben bzw. konnte angesichts des sehr spät erzielten Ausgleichs auch zufrieden sein. Ein Punkt Vorsprung auf Leipzig und sieben auf Nürnberg hat man nun. Klingt durchaus nach einem beruhigenden Vorsprung. Mag natürlich nicht unbedingt was heißen.

Für einen möglichen sportlichen RB-Aufstieg sind zumindest die Lizenzvoraussetzungen erfüllt. Sowohl für die erste als auch die zweite Liga. Für die Bundesliga müsse man noch im Pressebereich nachrüsten, berichtet der MDR. Nachdem RB Leipzig sich vor zwei Jahren in den neuralgischen Punkten von Vereinskonstruktion und Logo erfolgreich bzw. mit kleineren Anpassungen durch die DFL-Lizenzierung gekämpft hatte, kommt das aktuelle Durchwinken nicht wirklich überraschend.

Die LVZ mit ihrem fast schon wöchentlichen ‚Wann kann RB aufsteigen‘-Artikel. Zwischen dem 32. Spieltag und Relegation, so das überraschende Ergebnis. Warum RB „maximal eines der letzten vier Spiele gewinnen „darf““, um noch auf Platz drei zu rutschen, bleibt ein wenig unklar. Zwei Leipzig-Siege und vier Nürnberg-Siege würden schließlich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu RB auf dem Relegationsplatz führen.

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Presse 18.04.2016

Die gesammelten Werke zur 0:1-Niederlage von RB Leipzig gegen den SV Sandhausen am vergangenen Freitag. Eine ärgerliche, aber nicht unverdiente Niederlage, weil man offensiv einfach zu wenig durchschlagskräftig und präzise spielte und defensiv den einen, entscheidenden Fehler zu viel machte.

Winterneuzugang Korbinian Vollmann schoss nach einer reichlichen Stunde das goldene Tor für den SV Sandhausen. Bei dem RB-Keeper Gulacsi Pech hatte, dass seine erste Abwehr wieder zu Vollmann und von dort ins Tor prallte.

Rechlich 30.000 Zuschauer, darunter etwa 50 aus Sandhausen, wollten die Partie des 30.Spieltags verfolgen.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. SV Sandhausen 0:1

Der Tabellenzweite gegen das schlechteste Team der Rückrunde. RB Leipzig gegen Sandhausen. 20 Punkte mehr holte RB zwischen dem 18. und 29.Spieltag. Bei nur 36 zu vergebenen Punkten. Das sollte eigentlich im direkten Aufeinandertreffen auf eine klare Sache hinauslaufen. Am Ende lief es in die komplett entgegengesetzte Richtung und der SV Sandhausen holte sich den ersten Auswärtssieg nach sechs erfolglosen Anläufen in der Fremde und den dritten Sieg der Rückrunde (alle drei Spiele endeten 1:0).

RB Leipzig startete wie erwartet mit Anthony Jung auf der Linksverteidigerposition für den gesperrten Marcel Halstenberg. Stefan Ilsanker durfte auf der Sechs für Diego Demme starten. Und im Sturm begann Davie Selke neben Yussuf Poulsen, sodass Massimo Bruno auf der Bank Platz nahm. In der Formation ergab das ein 4-2-2-2, das gegen den Ball mit einem zentral etwas tiefer agierenden Poulsen eher ein 4-2-3-1 war.

Der SV Sandhausen auf der anderen Seite ersetzte die gelbgesperrten Tim Kister und Philipp Klingmann wie erwartet mit Seyi Olajengbesi und Marco Thiede. Nicht ganz so erwartet dagegen, dass Andrew Wooten und Denis Linsmayer auch aus der Startformation flogen und durch den sehr aktiven Thomas Pledl und Damian Roßbach ersetzt wurden. Änderte nichts daran, dass man sich im 4-4-2 organisierte.

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Presse 15.04.2016

Heute Abend das Heimspiel von RB Leipzig gegen den SV Sandhausen. Im Aufstiegskampf ein Spiel, in dem alles andere als drei Punkte eine Enttäuschung wären. Sandhausen nach einer starken Hinrunde in der Rückrunde mit der geringsten Punktausbeute aller Zweitligisten.

Auf Seiten von RB Leipzig waren Lukas Klostermann und Yussuf Poulsen unter der Woche angeschlagen. Ob sie auflaufen werden, ist noch nicht sicher, aber durchaus wahrscheinlich. Nicht auflaufen wird dagegen neben den länger verletzten Rani Khedira und Terrence Boyd auch Marcel Halstenberg, der gelbgesperrt ausfällt und von Anthony Jung ersetzt wird.

Auf Seiten des SV Sandhausen fallen neben allerlei, teils länger verletzten Spielern kurzfristig auch die gelbgesperrten Verteidiger Philipp Klingmann und Tim Kister ersetzen. Nach zuletzt schwachen Leistungen vor allem in der Offensive plant Coach Alois Schwartz aber auch darüber hinaus Veränderungen ein.

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Spiel der Gegensätze

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SV Sandhausen (15.04.2016, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Peter Gulacsi. Ab 13.30 Uhr.]

Endspiel 3 von 7 steht für RB Leipzig auf dem Programm. Nach kurzem Wechsel von Montag auf Freitag wartet das Heimspiel gegen den SV Sandhausen. Gut an der kurzen Pause ist, dass man keine Zeit hat zum Nachdenken und den Schwung vom Sieg in Düsseldorf ähnlich wie in einer englischen Woche gleich mit ins nächste Spiel nehmen kann.

Nachteilig daran natürlich, dass die Regenerations- und Vorbereitungszeit vergleichsweise kurz ist. Essenziell drei Tage hat man für Nachbereitung des Spiels in Düsseldorf, Regeneration und Vorbereitung auf das kommende Spiel. Auch kein extrem außergewöhnlich enger Rhythmus, aber eben auch zwei Tage weniger als der Gegner aus Sandhausen, der bereits am vergangenen Samstag das Heimspiel gegen Bielefeld verlor.

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Presse 14.04.2016

Gefundenes Fressen für die versammelte Medien- und Fußballöffentlichkeit die Geschichte mit Ralph Hasenhüttl und RB Leipzig bzw. Hasenhüttls Treffen mit Ralf Rangnick. Der zweite große Knall um einen potenziellen RB-Trainer nach der Weinzierl-Geschichte.

Was sind die bekannten Fakten? Ralf Rangnick trifft sich Ostern mit Ralph Hasenhüttl (der vorher seinen Verein informiert hatte, mit anderen Vereinen reden zu wollen). Zu einem reinen Austausch auf Trainerebene, wie RB Leipzig behauptet. Was zumindest ein erstaunlicher Zufall wäre, dass Rangnick seine Osterzeit dazu nutzt, einen Coach zu treffen, der in vielerlei Hinsicht sehr gut ins Anforderungsprofil bei RB Leipzig passt. Die Vermutung, dass man sich jenseits von konkreten Vertragsgesprächen auch hinsichtlich einer möglichen Zusammenarbeit im lockeren Setting zumindest beschnuppert und abgecheckt hat, liegt doch einigermaßen nahe.

Vielleicht auch weil Hasenhüttl offenbar verschiedene Angebote aus der Bundesliga hat und seine Zukunft in Ingolstadt bisher offen ließ, reagiert man in Ingolstadt eher unlocker. Angepisst könnte man wohl passenderweise sagen. Dass ein Verein auf seiner Homepage eine deutliche Stellungnahme veröffentlicht und mangelndes „Fairplay“ beklagt, ist deutlich ungewöhnlich und ein Zeichen dafür, wie erbost man sich in Ingolstadt gibt.

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Was von Spieltag 29 bleibt

Der 29.Spieltag. Sicherlich keiner der Vorentscheidungen. Eher einer der leichten Verschiebungen. An der Tabellenspitze hat das Spitzenduo nun wieder sechs Punkte Vorsprung auf Platz 3 und damit nun Nürnberg den Druck, gewinnen zu müssen, wenn man direkt aufsteigen will.

Zwei Punkte trennen die drei Spitzenteams der zweiten Liga in den bisher zwölf Rückrundenspielen, in denen Nürnberg zwei Punkte vor Freiburg und Leipzig liegt. Sehr gute Bilanz der Franken, aber der ganz große Punktedurchmarsch manifestiert sich darin auch nicht unbedingt.

Im Kampf gegen den Abstieg können sich Kaiserslautern, Bielefeld und Sandhausen fast schon zur Gruppe der sieben Teams hinter Platz 3, für die es diese Saison um gar nichts mehr geht, gesellen. Irgendwas zwischen zwei und vier Punkten fehlen den Mannschaften noch.

Am ehesten traut man Sandhausen zu, dass sie an dieser Aufgabe noch scheitern. Sieben Punkte in zwölf Rückrundenspielen sammelten sie bisher. Die schlechteste Bilanz der Liga neben dem FSV Frankfurt. Rechnet man das weiter hoch, kommt man auf noch drei weitere Punkte, die man bis zum Saisonende holt. Das würde vermutlich für den Klassenerhalt reichen, ist nach der überragenden Vorrunde aber auch ein extremer Absturz.

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Presse 13.04.2016

Viel Aufarbeitung noch zum Sieg von RB Leipzig in Düsseldorf. Irgendwo zwischen den Freunden Selke und Poulsen, Stadionmusik und Azzouzi-Rangnick-Kontroverse. Wichtigste Erkenntnis dabei vielleicht: Gott, was ist der Express ein übles Blatt.

Interessant vielleicht noch, dass Düsseldorf gegen Leipzig bei Sport 1 das Spiel mit der besten Montagsspielquote seit 2008 war. 1,57 Millionen wollten diesmal zugucken. Bei Köln gegen Mönchengladbach vor acht Jahren waren es mit 2,1 Millionen naturgemäß um einige mehr. Meedia berichtet. Die Mitteldeutsche Zeitung ergänzt, dass generell bei RB-Spielen die Quote bei Sport1 höher ist als bei anderen Liveübertragungen des Sendes aus der zweiten Liga.

Sportlicherseits gibt es Lobhudelei für das Zusammenspiel von Davie Selke und Yussuf Poulsen. Wobei man da abwarten muss, ob das auch dauerhaft die perfekte Lösung sein wird. Beide ergänzen sich eigentlich ganz gut, weil sie unterschiedliche Qualitäten haben. Selke eher der Strafraumstürmer und Goalgetter, der mit einem Kontakt zum Abschluss kommt. Poulsen eher der variable, immer wieder auf die Flügel ausweichende Stürmer, der auch immer wieder Bälle festmacht.

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