Alle Beiträge von rotebrauseblogger

Presse 26.11.2015

Massimo Bruno hat sich das Nasenbein angebrochen und bekam deswegen eine Maske, mit der er nun trainieren und spielen kann.

Davie Selke sieht im BILD-Interview die sportliche Lage bei RB Leipzig positiv und die „Gier nach Erfolg“ als treibende Kraft im Team. Dazu spricht er über seine Religiosität, über die WG mit seinem Vater und über seine Social-Media-Kanäle, die er aus Zeitgründen nicht mehr selbst betreuen will.

Im Kicker findet Yussuf Poulsen, dass er langsam wieder in Form kommt und formuliert als Ziel, sich seinen „Platz möglichst noch vor der Winterpause zurückzuholen“. Ob er auf dem Flügel oder im Sturmzentrum spiele, sei ihm dabei egal.

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Presse 25.11.2015

Atinc Nukan glaubt in der BILD, dass er bei RB Leipzig Stammspieler werden muss, wenn er eine Chance haben will, nächste Saison mit der Türkei zur EM zu fahren. Zuletzt hatte der Innenverteidiger sein Debüt im Nationaltrikot gefeiert. In Leipzig ist er wegen zwischenzeitlicher Verletzung noch nicht so richtig zum Zuge gekommen.

Der KSC erklärt, dass er die Sicherheitsvorkehrungen beim kommenden Heimspiel gegen RB Leipzig deutlich verstärken wird. Mehr Ordner, mehr Kontrollen, so das Grundkonzept, das offenbar eher der allgemeinen Bedürfnis- und Sicherheitslage nach Paris und Hannover denn dem konkreten Gegner geschuldet ist.

KSC-Keeper Dirk Orlishausen glaubt bei ka-news an einen Sieg gegen RB Leipzig.

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Was von Spieltag 15 bleibt

Der 15.Spieltag war Endstation für einen weiteren Zweitligatrainer. Als Sechsten in dieser Saison traf es Frank Kramer, dem ein 1:1 zu Hause gegen den neubetrainerten Tabellenletzten Duisburg nicht reichte. Trotz sieben Punkten aus den letzten fünf Spielen nach nur sechs Punkten aus den ersten zehn Spielen war man mit der Geduld am Ende. Wenn man sich das Auftreten der Mannschaft anschaut nicht ganz zu Unrecht.

Wobei man sich beim Blick auf Düsseldorf auch immer fragen kann, was eigentlich das Konzept ist. Als neuer Trainer wird nun Friedhelm Funkel gehandelt. Für den Winter sind Neuzugänge a la Charlison Benschop, Maximilian Beister und Zsoltan Stieber im Gespräch.

Einen sowieso schon wild mit ehemaligen Erstligaspielern und gescheiterten Erstligaspielern besetzten Kader mit weiteren Spielern dieser Kategorie aufblasen und dem Haufen einen Trainer vorsetzen, der letztmals vor vielen, vielen Monden bei der Frankfurter Eintracht erfolgreich gearbeitet hatte. Klingt nach einem interessanten Experiment und danach, dass der nächste Umbruch in Kader und/ oder auf sportlicher Entscheidungsebende nicht allzulang auf sich warten lassen wird.

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Presse 24.11.2015

Nach dem erneuten Sturm auf einen direkten Aufstiegsplatz kehrt rund um RB Leipzig erst mal ein wenig Ruhe ein. Das nächste Spiel findet ja auch erst am kommenden Montag in Karlsruhe statt. KSC-Trainer Markus Kauczinski will laut abseits-ka bis dahin die ganze Woche dazu nutzen, sein Team auf die Spielweise von RB Leipzig einzustellen.

BILD lobt die Nummer 1 von RB Leipzig, Fabio Coltorti und findet das Verhältnis zwischen niedrigem Marktwert und guter Leistung bemerkenswert.

Die LVZ macht mit Unterstützung von Ralf Rangnick den Belgier Massimo Bruno zum „Problembär“, der aus Leistungsgründen nicht mit RB Leipzig zum Zweitligaspiel nach Bielefeld reiste, sondern mit der U23 in der Regionalliga gegen den BFC Dynamo antreten musste und sich nun im Training zeigen und seinen Trainer überzeugen müsse. Eine Leihe zurück nach Salzburg sei derzeit nicht im Gespräch.

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Der FC St. Pauli macht den Watzke

Die [RB Leipzig/ Anm. rotebrauseblogger] sollen von mir aus dreimal die Champions League gewinnen. Mit dem Geld des Sponsors. Da hab‘ ich doch nichts dagegen. Aber, bitte schön, nicht mit dem Geld der Bundesliga noch dazu.

Die Liga hat einen kapitalen Fehler gemacht, als sie Wolfsburg und Leverkusen, zwei Klubs, die Töchter von Dax-Unternehmen sind, einen Sonderstatus eingeräumt hat, ohne dafür eine Gegenleistung zu bekommen. Man hätte doch sagen können: Die kriegen nur die Hälfte des Fernsehgeldes, der Rest wird in einen Solidarfonds eingezahlt. Ich glaube, keiner der beiden Dax-Konzerne hätte sich daran gestört. Die wollen doch, dass auch die Fans der anderen Klubs Aspirin schlucken oder VW fahren. Dieser Fehler ist nicht mehr zu korrigieren. (Hans-Joachim Watzke, faz.net vom 19.10.2010)

Ein bisschen Zeitschleife ist immer. Und was Hans-Joachim Watzke 2010 konnte, kann der FC St. Pauli mit dem neuerdings jobzufriedenen Andreas Rettig in hauptverantwortlicher Rolle fünf Jahre später schon lange. Nur diesmal auf ganz offiziellem DFL-Antragswege und nicht via FAZ-Interview.

Rettig selbst war es, der erst vor kurzem verkündete, dass man einen Vorschlag zur Neuverteilung der TV-Gelder einbringen wolle und er deswegen klinkenputzend unterwegs sei, um für diese Idee zu werben. Heute nun vermeldet der Kicker mit Verweis auf Orginaldokumente, dass die neue Idee des FC St. Pauli, mit der er sich als Antrag an den Ligaverband wenden will, darin besteht, dass die Versammlung der Proficlubs in ihrer Mehrheit beschließen möge, dass Vereine, die nicht die 50+1-Regel erfüllen (brauchen), künftig von der Verteilung der Fernsehgelder ausgeschlossen werden sollen.

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Presse 23.11.2015

Heute allerlei Berichte zum 1:0-Sieg von RB Leipzig bei Arminia Bielefeld. Davie Selke schoss das goldene Tor in einer Partie, in der die Gastgeber in der ersten halben Stunde deutliche Vorteile hatten und die restlichen 60 Minuten ausgeglichen verliefen. Leipzig war in einem Spiel, das den Daten nach wohl am ehesten hätte Unentschieden ausgehen sollen, das effektivere Team. Bielefeld zeigte im vordersten Spieldrittel allerdings, warum man in nun sieben Heimspielen erst zwei Treffer erzielen konnte und das schlechteste Heimteam der zweiten Liga ist.

Mit dem Sieg ist RB Leipzig wieder auf Platz zwei in der Tabelle vorgerückt und ist zudem das beste Auswärtsteam der Liga und als einzige Mannschaft in der Fremde noch ungeschlagen ist. Bielefeld rutschte auf Platz 14 und liegt nur noch drei Punkte vor den Abstiegsrängen.

Reichlich 18.600 Zuschauer wollten die erstmals ausgetragene Partie zwischen Bielefeld und Leipzig sehen, davon drückten etwa 700 den Gästen die Daumen. Die Kulisse bedeutete Saisonrekord für die Arminia. Unterlegt wurde das Spiel in der ersten Viertelstunde seitens der Heimkurve von einem lautstarken und entsprechend nervenden Trillerpfeifen-Konzert, wenn RB Leipzig in Ballbesitz war.

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2.Bundesliga: Arminia Bielefeld vs. RB Leipzig 0:1

Auswärtsspiel in Bielefeld. Nach der etwas ernüchternden Niederlage gegen Kaiserslautern eine ungewisse Reise. Es wurde für RB Leipzig die erwartet schwere Aufgabe, die man mit etwas Glück und Geschick löste und mit drei Punkten heimkehrte. Für die Gastgeber war es das siebte Heimspiel ohne Sieg. Für die Gäste bedeutete das, auch im achten Auswärtsspiel ohne Niederlage zu bleiben.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit der zu erwartenden Mannschaft. Lukas Klostermann und Willi Orban kehrten nach Verletzung bzw. Sperre in die Abwehrkette zurück und verliehen ihr wesentlich mehr Stabilität als zuletzt gegen Kaiserslautern. Ansonsten lief dieselbe Elf auf wie vor der Länderspielpause.

Ein wenig angepasst hatte man die Taktik. Statt des gewohnten 4-2-3-1 bis 4-2-2-2 spielte man eher ein 4-1-2-2-1. Sprich vor einem zentralen Sechser Stefan Ilsanker spielten links und rechts versetzt Diego Demme und Dominik Kaiser und dann davor rechts und links Sabitzer und Forsberg. Was dazu führte, dass Dominik Kaiser anfangs oft sehr tief agierte und Bälle von der Sechserposition aus verteilte und Diego Demme oft sehr offensiv stand und fast schon den Zehner gab.

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15.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Der 15. Spieltag in der zweiten Liga ist der erste nach Paris und der Länderspielabsage von Hannover. Ganz sicher ist es kein normaler Spieltag. An allen Spielorten wird die Sicherheitslage diskutiert und werden verschärfte Einlasskontrollen angekündigt. Wie das dann konkret aussieht, ob das im Fall der Fälle künftig auch mal Ganzkörperkontrollen in Zelten oder den Einsatz von Körperscannern mit sich bringt und ob das in einem Land, in dem überall immer wieder fast völlig problemlos Pyro ins Stadion gelangen kann, eine deutlich Erhöhung der Sicherheit und nicht nur der gefühlten Sicherheit bedeutet, ist noch ziemlich unabsehbar.

Gefühlte Sicherheit dürfte sowieso das Stichwort schlechthin sein, denn dass das durchschnittliche Zweitligaspiel wie jenes zwischen Bielefeld und Leipzig nun plötzlich zu einem wichtigen Anschlagsziel werden wird, ist eher unwahrscheinlich. Da es aber auch niemand genau wissen kann und die innenministerliche Aussage, dass Antworten auf die Frage nach der konkreten Gefährdungslage beim Länderspiel in Hannover „die Bevölkerung verunsichern“ würden, bleibt halt eben auch ein hintergründiges Restrisiko bzw. Risikogefühl, das man auch im Bundesligaunterhaus durch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gern weiter minimieren möchte.

Aus der Sicht des Besuchers von Fußballspielen fühlt sich der ganze Sicherheitsaspekt erstmal höchst irreal an. Wobei die Saat der Unsicherheit gesät und völlig unabsehbar ist, inwieweit dies tatsächlich dauerhaft ins eigene Bewusstsein einsickert und nicht planbare Zuschauerreaktionen auf welche Vorkommnisse auch immer mit sich bringt. Das fehlerhafte Auslösen einer Sicherheitsdurchsage, die die Zuschauer mehrsprachig zur Ruhe und zum Befolgen der Ordneranweisungen auffordert, wie es letzte Saison beim Gastspiel von RB Leipzig in Bochum passierte, würde wohl aktuell nicht mit derselben Mischung aus Amüsement, Überraschung und Gleichmut aufgenommen werden, wie damals noch..

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Presse 20.11.2015

Morgen dann also der 15.Spieltag in der zweiten Liga für RB Leipzig. Das Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld steht an. Die Gastgeber sind heiß auf das Spiel und wollen gegen das aus ihrer Sicht topbesetzte Leipziger Team mit dem finanziellen Vorsprung eine Art Pokalfight abliefern und gewinnen. RB Leipzig will auf der anderen Seite an die Leistungen von vor der Niederlage gegen Kaiserslautern anknüpfen und auch drei Punkte einsammeln.

Aufstellungstechnisch können beide Teams fast aus dem Vollen schöpfen. Bei RB Leipzig fehlen nur die beiden Langzeitverletzten Terrence Boyd und Patrick Strauß. Unklar ist aber noch, inwieweit alle Länderspielreisenden auch in einem Zustand sind, dass sie für einen Startelfeinsatz in Bielefeld in Frage kommen. Bei Arminia Bielefeld kommen mit Christan Müller und Manuel Junglas zwei Spieler zurück ins Team, die länger verletzt waren und zuvor wichtige Rollen gespielt haben.

Nicht mit nach Bielefeld gereist sind auf Seiten von RB Leipzig laut BILD Tim Sebastian, Massimo Bruno, Ken Gipson, Benjamin Bellot und Stefan Hierländer. Mit Sebastian und Gipson sind gleich zwei darunter, die gegen Kaiserslautern noch in der Startelf standen. Auch Bruno dürfte über das Wochenende zu Hause nicht ganz so glücklich sein..

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Zu Hause sieglos gegen auswärts ungeschlagen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Arminia Bielefeld (21.11.2015, 13.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Emil Forsberg.]

Nach der im unangenehmen Sinne denkwürdigen Länderspielpause geht es am Wochenende mit dem Ligabetrieb weiter. Für RB Leipzig steht dabei das erste von zwei schweren Auswärtsspielen bei jenen Zweitligisten auf dem Programm, die zuletzt mehrmals ohne Gegentor blieben. Konzepte gegen defensiv gut organisierte Mannschaften zu entwickeln, ist also gefragt.

Bevor man zum Montagsspiel nach Karlsruhe reist, steht die erstmalige Fahrt nach Bielefeld an. In der letzten Saison waren sich RB und die Arminia wegen des Abstiegs letzterer aus dem Weg gegangen. In dieser Saison klappt es dann also doch mit dem Aufeinandertreffen.

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Presse 19.11.2015

Zwei Tage noch bis zum Spiel von RB Leipzig bei Arminia Bielefeld. Beiderseits gibt es fast gar keine Ausfallprobleme. Bielefeld konnte dank Länderspielpause die vergangenen zwei Wochen zur intensiven Vorbereitung nutzen. In Leipzig war dies wegen diverser Länderspielabstellungen schon etwas schwerer. In Bielefeld will man natürlich trotz nomineller Unterlegenheit gegen Leipzig gewinnen. Den meisten Zuschauern dürfte es ähnlich gehen. Man erwartet in Bielefeld eine Saisonrekordkulisse von bis zu 20.000 Besuchern.

Bielefeld-Präsident Hans-Jürgen Laufer ist bei der Neuen Westfälischen „stolz“ auf seinen Club, weil man sich „viele Dinge selbst erarbeitet“ und „das dann einen ganz anderen Wert“ habe (als das was man bei RB Leipzig mit viel Geld erreicht). Ob damit der Schuldenstand von deutlich über 20 Millionen Euro und Steuerschulden bei der Stadt, die bis zu zehn Jahre alt sind, meint, ist nicht bekannt.

Bekannt ist dank Laufer in der Neuen Westfälischen, dass „das Logo [von RB Leipzig] stark auf ein Produkt abzielt“ und man deshalb darauf auf der eigenen Homepage verzichtet. Ob die Arminia für die vorhandene Einbindung des Bayer-Kreuzes auf der Homepage Geld verlangt, ist wiederum nicht bekannt.

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Unerquickliches

Schlimm dieser Fußball. Will nach dem Terror von Paris nicht nur ein (am Ende wegen Terrorwarnung abgesagtem) Länderspiel gegen die Niederlande austragen, sondern erlaubt sich auch noch, dieses Spiel zu einem Statement für die Freiheit zu stilisieren. So vernahm man in den letzten Tagen an verschiedensten Stellen. Um es kurz zu machen, mir persönlich ist in dem Fall ein wenig Pathos und Überhöhung sehr viel näher als die professionelle Kühle, mit der man noch nach grauseligsten Schlachtfesten eine ruhige Reaktion propagiert oder den Islam als Religion vor seinen islamistischen Mörderbanden in Schutz zu nehmen versucht.

Man sollte aus Sport nicht mehr machen, als er ist. Und an die Kraft dessen, dass das gemeinsame Fußballerlebnis eine quasi kathartische Wirkung habe, die Differenzen überwindet und die Gesellschaft heilt, habe ich nie geglaubt. Trotzdem ist es interessant, dass Bekenntnisse zur Freiheit und zur Solidarität mit Paris im amerikanischen Sport sehr viel alltäglicher sind als in Deutschland, wo ein Benedikt Höwedes für seine Aussage, er reise „als Fan der Demokratie“ zum Deutschland-Niederlande-Spiel eher noch Spott erntet.

Sich über den Sport zu einem bestimmten freiheitlichen Gesellschaftsmodell zu bekennen, tut natürlich erstmal nicht sonderlich weh. Und die Fragen danach, welche Konsequenz und Militanz eine freiheitliche Gesellschaft braucht, um sich gegen Mörderbanden zu schützen, werden damit auch nicht beantwortet. Wäre vielleicht auch etwas viel verlangt.

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Throwback KW 42 bis 47

Fünf Jahre ist es her, dass vom an Geschichten nicht armen Leipziger Fußball ein weiteres überraschendes Kapitel geschrieben wurde. In einer Zeit, als RB Leipzig ein reichliches Jahr nach Start in den Spiebetrieb erst langsam an Akzeptanz in der Stadt gewann, platzte mitten in den grauen November die Nachricht, dass ausgerechnet Lok Leipzig eine Nachwuchskooperation mit RB Leipzig unterschrieben habe.

Im sachlichen Kern gar keine so spektakuläre Geschichte, die dem Wechseln von Jugendspielern zwischen den Vereinen einen Rahmen geben sollte. Inklusiver schmaler finanzieller Entschädigung für Lok, aber vor allem der Zusammenarbeit auf Trainerebene und des schnellen Wechselns von Jugendspieler in beiden Richtungen, um bestmöglich Spielpraxis zu ermöglichen.

Lok-Chef Steffen Kubald wollte den Weg gehen, seinen Club im Kielwasser von RB Leipzig zu positionieren und von der Nachwuchsausbildung des (finanziell) großen Nachbarn zu profitieren, anstatt bei den wichtigsten Talenten nur auszubluten. Und unterschätzte dabei offenbar komplett die Emotionalität, die mit diesem Thema bei den Clubmitgliedern verbunden war. Eine Emotionalität, die letztlich die Kooperation in einer Mitgliederversammlung noch kippte und nebenbei auch das Ende von Steffen Kubald als Lok-Präsident bedeutete (und das famose Kapitel mit Nachfolger Michael Notzon einleitete).

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Presse 17.11.2015

Langsam geht der Blick schon voraus gen Auswärtsspiel von RB Leipzig in Bielefeld. 16.500 Tickets wurden für das Spiel bis gestern verkauft. Zwischen 15.500 (Sandhausen) und 18.400 (Braunschweig) Zuschauer hatte die Arminia bisher in dieser Saison. Der Kicker berichtet zudem von zurückkehrenden Verletzten und dem Abbau von Schulden in Bielefeld.

Marvin Compper im Vorlauf der Begegnung auf der Website der Arminia mit einem „jeder kann jeden schlagen“-„in dieser Liga wird einem nichts geschenkt“-„in der SchücoArena ist es nie leicht zu gewinnen“-Interview..

Irgendwas mit Rasenpflege bei BILD. Im Trainingszentrum versucht man die Belastung des Rasens zu vermindern, indem man die Zugangsberechtigten verringert und das Schuhwerk vorgibt. In der Red Bull Arena teste man „ein Co2-Zelt, eine Art mobiles Gewächshaus, um das Rasenwachstum zu fördern“.

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Presse 16.11.2015

Heute in den Medienwelten die Berichte zum 1:0-Sieg von RB Leipzig im Testspiel gegen Pogon Szczecin am vergangenen Freitag. Vor ungefähr 500 Besuchern am Cottaweg war es ein gutes Testspiel gegen einen unbequemen polnischen Erstligisten mit einem verdienten Sieg. Marvin Compper erzielte das goldene Tor kurz nach der Halbzeitpause. Beide Teams mussten auf einige Stammkräfte verzichten (wegen Länderspielabstellungen und Verletzungen), sodass auch einige Jugendspieler zum Einsatz kamen. Auf RB-Seite durften die 17jährigen U19-Spieler Vitaly Janelt und Agyemang Diawusie erstmals ein Spiel mit den Profis bestreiten.

Marcel Sabitzer lässt am Rande der österreichischen Nationalmannschaft durchklingen (siehe Kleine Zeitung), dass er seine Zukunft wohl nur dann bei RB Leipzig sieht, falls in dieser Saison der Aufstieg gelingt. Aktuell gebe es aber „nicht so viele Gründe, gleich wieder abzuhauen“.

Anthony Jung zeigt sich in einem kurzen Kicker-Beitrag „nicht glücklich“ mit seinen geringen Spielzeiten und will sich über Training und zweite Mannschaft für höhere Aufgaben empfehlen. Seinen Vorteil sieht er auch darin, flexibel einsetzbar zu sein und neben Linksverteidiger offensiver auf der linken Seite oder auf der Sechs oder auf der linken Innenverteidigerposition spielen zu können. Das ist in der Theorie sicherlich richtig, in der Praxis dürfte es fraglich sein, ob sein Trainer mit ihm auf anderen Positionen als dem Linksverteidigerposten abseits von Notvarianten oder zur Spielabsicherung bei Führung plant.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Pogon Szczecin 1:0

Länderspielpause. Wie eigentlich immer in der Fußballmoderne heißt das auch Testspiel. RB Leipzig fand mit Pogon Szczecin einen Gegner aus der ersten polnischen Liga und gewann wie vor einem reichlichen Jahr in Grimma wieder mit 1:0 (Torschütze damals: Tom Nattermann, falls noch jemand was mit dem Namen anfangen kann..), nur dass man diesmal am Cottaweg spielte, wo langsam im Schatten des neuen Trainingszentrumsgebäudes auch ein hübscher, kleiner Testspielplatz erwächst.

Szczecin war über 90 Minuten lang ein prima Testgegner. Nicht nur, weil der Gast mit vernünftigem Engagement angereist war, sondern weil das 4-4-2, das mit einer Mischung aus Aggressivität in vorderster Linie und kompaktem Verteidigen des eigenen Strafraum gespielt wurde, auch eine sehr gute Imitation dessen war, was RB Leipzig sonst so in der zweiten Liga begegnet. Insofern war der Testgegner gut gewählt und das Spiel durchaus halbwegs aussagekräftig.

In die Partie gegangen war RB Leipzig bei Abwesenheit von sieben Länderspielreisenden und fünf Verletzten mit einer Mischung aus Stammelf und B-Elf (oder wie es im modernen Fußballdeutsch heißen würde Herausforderern). Insbesondere das Quartett Teigl, Jung, Khedira und Bruno bekam ausreichend Einsatzzeit, um sich für künftige Pflichtspieleinsätze zu präsentieren.

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Presse 13.11.2015

Heute Nachmittag das Testspiel von RB Leipzig gegen den polnischen Erstligisten Pogon Szczecin. Mit wegen diverser Länderspielabstellungen und verletzungsbedingten Ausfällen sehr dezimiertem RB-Kader.

Pogon Szczecin reist laut ihrer Website auch mit dezimiertem Kader an. 16 Spieler stehen im Kader. Es fehlen u.a. Stammkeeper Dawid Kudla und Stammstürmer Lukasz Zwolinski.

16 Uhr geht es los am Cottaweg. Eintritt zwischen 5 und 8 Euro.

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Zwischen Zufriedenheit und leichtem Zweifeln

Fußballerisch ist RB Leipzig inzwischen auf einem guten Weg und hat in den letzten Wochen einiges richtig gemacht. Das spiegelt sich in vielen Dingen optisch und statistisch wider. Es beginnt zusammenzuwachsen, was von der individuellen Qualität her hervorragend ist, auch wenn sich das in den letzten fünf Spielen nicht in dazu passender Punkteausbeute niederschlug. Insgesamt fehlt es dem Team noch bei allen spielerischen Qualitäten an Abgeklärtheit und Stabilität. Sowohl im Defensivverhalten, als auch im Verwalten von Führungen und im konsequenten Ausspielen von Offensivsituationen. Im Gegensatz zu spieltaktischen Abläufen ist Abgeklärtheit schwierig zu trainieren (wobei spieltaktische Abläufe sicherlich eine wichtige Stütze für abgeklärtes Auftreten sind) und Teil einer Entwicklung, die schlicht Zeit braucht. Die aktuellen Probleme hinsichtlich der Stabilität verdeutlichten sich beim Spiel gegen Nürnberg in einem 60 bis 75 Minuten lang souveränen Auftreten und einem anschließenden Fast-Zusammenbruch. Man wird nach der Länderspielpause sehen, ob das Pendel künftig stärker Richtung Souveränität oder weiterhin oft Richtung fehlender Abgeklärtheit ausschlägt. (Auf gutem Wege, Bilanz nach 10 Spieltagen)

Fünf weitere Pflichtspiele hat es mit Beteiligung von RB Leipzig seit der letzten Länderspielpause gegeben. Neun Punkte hat man in vier Ligaspielen gesammelt. Nur Karlsruhe kommt mit zehn Zählern auf einen höheren Wert. Klingt erst mal ganz gut, so richtig weiß man aber immer noch nicht, in welche Richtung das Pendel ausschlägt. Denn 5:7  Tore in vier Ligaspielen plus einem Pokalspiel in den letzten Wochen verweisen auch darauf, dass man von Souveränität doch ein ganzes Stück entfernt ist.

Selbst wenn man von den 5:7 Toren die 0:3-Niederlage im Pokal in Unterhaching als Ausrutscher und Freakspiel mit einer auf zu vielen Positionen umgebauten Mannschaft (die aber trotzdem nicht auf diese Art verlieren darf) abzieht, bleiben 5:4 Tore in vier Ligaspielen, die auf eine gewisse offensive Ineffektivität und defensive Instabilität verweisen. Dies gilt vor allem, wenn man betrachtet, auf welchen Torschussbilanzen die Torstatistik beruht.

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Presse 12.11.2015

BILD berichtet heute, dass sich Tim Sebastians Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, falls er 20 Pflichtspiele bestreitet. Dabei spiele es keine Rolle, wie lange er bei seinem jeweiligen Pflichtspieleinsatz auf dem Platz gestanden habe. Nicht ganz unmöglich, dass das für den Innenverteidiger reicht, aber durchaus sehr schwierig. Aktuell steht er bei sieben Einsätzen. Müssten also in den restlichen 20 Spielen 13 weitere Einsätze her.

Für das morgige Testspiel gegen Pogon Szczecin fällt Benjamin Bellot wegen einer Weisheitszahn-OP sicher aus, berichten BILD und LVZ. Zudem seien Rani Khedira und Lukas Klostermann fraglich. Nachdem schon sieben Profis auf Länderspielreisen weilen und auch diverse interessante Nachwuchsspieler (von Placheta über Touré bis Fechner) mit Nationalmannschaften unterwegs sind und entsprechend nicht zum Einsatz kommen können, wird die Partie wohl eher überschaubar interessant, aufregend oder aufschlussreich.

In der Red Bull Arena werden ab 2016 Nichtraucher-Blöcke eingeführt. Man beginnt mit ein paar Blöcken im Oberrang der Haupttribüne und weitet das ab 2016/2017 auf die Gegengerade aus. Nichtraucher-Blöcke sind sicherlich eine mehr als vernünftige Idee. Gleich den kompletten Unterrang der Gegengerade rauchfrei machen zu wollen, schießt über das Ziel aber vielleicht doch ein kleines Stück hinaus..

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Was von Spieltag 14 bleibt

Spieltag 14 der zweiten Liga sah gleich fünf Unentschieden. Was natürlich jeden Sieg noch mal besonders wertvoll und jede Niederlage besonders bitter machte. Im vorderen Bereich waren es St. Pauli und Sandhausen, die mit ihren Siegen jeweils viel Boden gut machen konnten. An der Tabellenspitze hat sich dadurch erstmal ein Trio abgesetzt, das dort für mindestens einen Spieltag zusammenbleibt, da man vier Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz hat.

Punktetechnisch geht das Verfolgerfeld von Platz 4 bis Platz 12. Gerade mal vier Punkte trennen diese neun Mannschaften, aus deren Kreis sich jederzeit neue Aufstiegsanwärter herausschälen können. Karlsruhe, die in den letzten vier Spielen das heißeste Team der Liga waren, Braunschweig, Kaiserslautern, Bochum oder Nürnberg gehören sicherlich zu den Teams, die man auf der Rechnung haben muss.

Wobei man bei Bochum aktuell eher die vorige Saison nachspielt. Als man auch gut startete und dann über längere Zeit erfolg los blieb, bis der nicht so richtig gelittene Peter Neururer abtreten müsste. So weit ist es mit Gertjan Verbeek noch lange nicht, auch weil die Stimmung rund um den Verein noch recht entspannt scheint, aber Bochum ist in den letzten Spielen das punktetechnisch schlechteste Team der Liga gewesen. Nur ein Punkt aus den letzten vier Spielen, nur ein Sieg aus den letzten neun Spielen. Aus dem überlegenen Tabellenführer ist von den Daten her ein Abstiegskandidat geworden.

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