Alle Beiträge von rotebrauseblogger

Presse 09.04.2018

Heute Abend das Spiel von RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen. Sehr wichtiges Spiel für RB im Kampf um einen Champions-League-Platz. Schalke mit einer Niederlage an diesem Spieltag. Frankfurt und Hoffenheim mit einer Punkteteilung. Ein Sieg gegen Bayer würde die RB-Ausgangslage vor dem letzten fünf Spielen erheblich verbessern. Bei einer Niederlage würde man wieder auf Rang 6 zurückfallen und Hoffenheim direkt im Nacken haben.

Auf Seiten von RB Leipzig war gestern Mittag die Personallage noch einigermaßen unklar. Fragezeichen gab es hinter Bruma und Lukas Klostermann. Aber auch darüber hinaus man erst noch gucken, wer nach dem Marseille-Spiel nun schon wieder bereit ist für Leverkusen oder aufgrund einer Blessur eher draußen bleibt. Stefan Ilsanker könnte wieder ein Thema für den Kader werden. Auch die Dreierkette ist nach dem Ausfall eines weiteren Außenverteidigers (Laimer) eine erneute Option.

Auf Seiten von Bayer Leverkusen fehlt es vor allem im Sturm. Lucas Alario ist weiter gesperrt. Joel Pohjanpalo wäre erster Ersatz, ist aber verletzt. Stefan Kießling war zuletzt nur noch zweite Wahl. Kevin Volland ist als zentrale Spitze zumindest gegen dichte Verteidigungsketten nicht die allerbeste Wahl. Jenseits der Offensivprobleme hatte Leverkusen allerdings viel, viel Zeit sich auf die Partie in Leipzig vorzubereiten. Für das normalerweise laufstarke Team sicherlich ein Vorteil frisch und auch taktisch gut vorbereitet in dieses Spiel gehen zu können.

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Zwei Teams mit ähnlichen Herausforderungen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen (08.04.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13 Uhr.]

29. Spieltag in der Bundesliga. Für RB Leipzig gibt es das zweite Montagsspiel in dieser Saison. Allerlei Diskussionen und Aufregung um das Spiel, weil es einen von verschiedensten Fangruppen angeregten Stimmungsboykott in der ersten Hälfte gibt. Wird nicht uninteressant, wie sich das dann im Stadion darstellt. Die Ansichten sind da doch einigermaßen konträr in Bezug auf Form und Inhalt des Protests und ob das Schweigen ausgerechnet dieses wichtige Spiel treffen sollte.

Womit wir schon beim wichtigeren Teil des Montagabends sind, dem Spiel selbst. Denn mit Leipzig und Leverkusen treffen der Vierte und der Fünfte der Bundesliga aufeinander. Nur ein Punkt trennt die beiden Vereine. Wenn man bedenkt, dass am Sonntagabend mit Frankfurt und Hoffenheim auch der Sechste und Siebte aufeinandertreffen, kann RB Leipzig sich mit einem Sieg schon recht viel Luft verschaffen im Kampf um einen Platz in Europa oder auf der anderen Seite auch hinter Leverkusen zurückfallen und zusammen mit Frankfurt und Hoffenheim ein ganz eng beieinander liegendes Trio bilden.

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Europa League: RB Leipzig vs. Olympique Marseille 1:0

Mal wieder ein Donnerstagabend. Ein Spieltermin, der in dieser Rückrunde ja schon fast zum Alltag geworden ist. Viertelfinale in der Europa League. Olympique Marseille zu Gast. Ein starkes Team, gegen das sich RB Leipzig zu einem insgesamt etwas glücklichen 1:0 kämpfte.

In Abwesenheit von Stefan Ilsanker (verletzt) und Willi Orban (gesperrt) veränderte Ralph Hasenhüttl seine Mannschaft gegenüber dem Hannover-Spiel nur auf zwei Positionen. Dayot Upamecano ersetzte in der Abwehr Orban. Und Lukas Klostermann rückte nach einer Erholungspause für Bernardo zurück in die Mannschaft. Unverändert blieb dabei das 4-2-2-2, in dem Demme und Keita erneut die Doppelsechs bildeten und Forsberg und Bruma erneut auf den Zehnerpositionen spielten. Bedeutete auch, dass für Sabitzer wieder nur die Bank blieb.

Mehr Umbauten gegenüber dem Liga-Spiel in Dijon musste Gästetrainer Rudi Garcia auch aufgrund von Verletzungen vornehmen. Stammkeeper Mandanda wurde von Pele ersetzt. Für die verletzten Innenverteidiger Rami und Rolando rutschten Sakai und Amavi ins Team. Im Sturm lief statt Germain etwas überraschend Mitroglu auf. Zudem fehlte auch Topscorer Thauvin weiterhin.

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Presse 06.04.2018

RB Leipzig gestern Abend mit einem 1:0 in der Europa League gegen Olympique Marseille. Ein Fußballspektakel wurde es aufgrund der taktischen Ausrichtungen der Teams nicht. Es war das erste RB-Spiel ohne Gegentor in einem internationalen Wettbewerb überhaupt.

Timo Werner hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen Konter zum einzigen Tor des Abends abgeschlossen. Gästekeeper Yohann Pele, der den verletzten Stammkeeper Steve Mandanda ersetzte, sah beim einzigen Schuss in 90 Minuten, der auf seinen Kasten ging, nicht wirklich gut aus.

1:0 ist eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel. Aber auch nichts zum Ausruhen. Vielleicht ja ganz gut das Ergebnis, weil man als Spieler nicht länger daran hängenbleiben und es im Kopf behalten muss (weil es in keine Richtung extrem ist) und man die Partie so schnell abhaken und auf Leverkusen und dann auf das Rückspiel in Marseille schauen kann.

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Presse 05.04.2018

RB Leipzig am Abend also in der Europa League gegen Olympique Marseille. Bereits das Viertelfinale. Wer weiterkommt, gehört zu den letzten acht Mannschaften in europäischen Wettbewerben. Man merkt allen Beteiligten bei RB und Olympique an, dass das durchaus was besonderes ist.

Auf Seiten von RB Leipzig wird Stefan Ilsanker weiter verletzt ausfallen, nachdem er gestern nur individuell trainierte. Willi Orban fehlt gesperrt. Ademola Lookmann hat keine Spielberechtigung in Europa.

Bei Olympique Marseille fehlen Stammkeeper Steve Madanda, Abwehrchef Adil Rami, Topscorer Florian Thauvin und Innenverteidiger Nummer 2 Rolando. Ist jetzt nicht so, dass deswegen eine leicht zu schlagende Mannschaft nach Leipzig kommt, aber eine Schwächung ist das schon, wenn die zentrale Defensive und der Topscorer nur zuschauen.

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Deutsch-französischer Quervergleich auf Augenhöhe

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Olympique Marseille (05.04.2018, 21.05 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Ibrahima Konaté.]

Das Viertelfinale in der Europa League steht vor der Tür. Ein weiterer großer Tag in einer langen Saison. Im Hinspiel tritt RB Leipzig erstmal zu Hause an. Zu Gast ist der französische Vertreter Olympique Marseille. Auch wenn Quervergleiche hinken, steht Marseille in der französischen Liga hinter AS Monaco und gegen die konnte RB in der Champions League einmal Unentschieden spielen und einmal gewinnen. Allerdings spiegelt der Monaco-Auftritt beim 1:4 gegen Leipzig auch nicht deren wahres Leistungsvermögen wieder.

Mit Olympique Marseille kommt jedenfalls ein Team, das in einem ähnlichen Qualitätsspektrum angesiedelt ist. Und wenn man sich an das 1:1 von RB Leipzig zu Hause gegen Monaco erinnert, dann war das durchaus eine hohe Qualität. Letztlich dürfte das deutsch-französische Duell ungefähr auf Augenhöhe stattfinden.

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Presse 04.04.2018

Es geht langsam auf das Viertelfinale der Europa League zu. Deswegen steht das heute im Mittelpunkt der Berichte. Ansonsten geht es eher ruhig zu.

Marseille reist heute im Laufe des Tages an. Auf ein Abschlusstraining in Leipzig verzichtet man. Vielleicht ja auch, weil man nach den Ausfällen im Defensivbereich dort noch mal verschiedene Optionen durchspielen muss. RB Leipzig trainiert derweil am Nachmittag am Cottaweg. Am frühen Abend dann die Trainer vor der Presse. Und dann geht es schon in die letzten 24 Stunden bis zum Spiel am Donnerstagabend.

Zuschauerzahlen werden mal wieder gewälzt. Über 30.000 werden es gegen Marseille. Also sicher nicht ausverkauft, aber schon wesentlich voller als noch gegen St. Petersburg.

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Presse 03.04.2018

3:2 in Hannover am Samstag. Ein Spiel, in dem RB Leipzig 60 Minuten lang wie ein absolutes Topteam auftrat gegen Gastgeber, die viel zu ängstlich spielten. Die letzten 30 Minuten dann Hannover mit vollem Risiko und Dominanz und fast noch mit dem Ausgleich. Ein Muster, dass man mit RB diese Saison schon einige Male erlebte, dass ein eigentlich souveräner Auftritt komplett in sich zusammenbricht, wenn der Gegner plötzlich aggressiv mitspielt.

Emil Forsberg vollendete früh in der Partie einen perfekten Konter. Willi Orban baute früh in der zweiten Halbzeit nach Standard die Führung aus. Salif Sané erzielte nach 71 Minuten den Anschluss. Yussuf Poulsen schien fünf Minuten später nach erneut perfektem Konter den Deckel auf das Spiel zu machen. Aber nur zwei Minuten später sorgte Niclas Füllkrug mit seinem Treffer dafür, dass die Schlussphase noch mal dramatisch wurde.

Dazu trug auch ein Treffer zum 3:3 bei, der von Guido Winkmann nach Ansicht der TV-Bilder wegen Abseits zurückgenommen wurde. Der Schiedsrichter meinte nach der Partie, dass es „ein klares Abseits“ war. Vielleicht haben ihm die Videobeweisler aus Köln einen besonders guten Frame auf den Monitor geschickt, sodass er sich da sicher war (dass er vor über 40.000 jubelnden Zuschauern eine solche Entscheidung trifft, spricht ja dafür, dass er sehr sicher gewesen sein muss). Aus eigener Anschauung empfand ich die Situation aufgrund einer leicht verschobenen Kameraposition ohne Abseitslinie schwer bis nicht auflösbar. Entsprechend war es Glück für RB, dass der Videoassistent da eingriff und Winkmann (der zu vor gar keinen Abseits-Verdacht hatte) an die Linie schickte.

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Bundesliga: Hannover 96 vs. RB Leipzig 2:3

28. Spieltag in der Bundesliga. So langsam geht es um die finalen Entscheidungen. Für RB Leipzig geht es in den verbleibenden Spielen darum, ob man nächstes Jahr Champions League oder Europa League oder ausschließlich Bundesliga spielt. Viele Punktverluste liegen nicht mehr drin, wenn man am Ende mindestens Vierter werden will. So kam auch dem Spiel in Hannover bereits eine richtungsweisende Bedeutung für die kommenden Wochen zu. Mit lange viel Klasse und am Ende viel Glück sicherte man sich die drei Punkte beim erstmaligen Auftritt bei der Männermannschaft von Hannover 96.

Bei RB Leipzig fehlte verletzungsbedingt Stefan Ilsanker. Gegenüber dem Spiel gegen die Bayern saßen zudem Upamecano, Kampl, Sabitzer und Poulsen nur auf der Bank. Orban, Bernardo, Werner, Forsberg und Augustin standen dafür in der Startelf. Nicht überraschend agierte man diesmal nicht mit einer Dreierkette, sondern im gewohnten 4-2-2-2, in dem auch Klostermann nach zwei Einsätzen bei der deutschen U21 fehlte.

Auf Seiten von Hannover 96 gab es nur einen Wechsel gegenüber dem Spiel in Dortmund. Martin Harnik kam für Niklas Füllkrug in die Partie. Mehr Fokus auf das Umkehrspiel als auf physische Strafraumpräsenz. Auch auf der Bank blieb Bebou, der unter der Woche leicht erkrankt war und mit seinen Qualitäten in der Offensive in einem Spiel gegen RB auch von Anfang an gut getan hätte, wie er dann in der zweiten Halbzeit zeigte. Organisiert war Hannover in einer Art 5-3-2 mit einem Sechser Schwegler und unterschiedlich offensiven Achtern Bakalorz und Klaus davor. Manche sprachen auch von einer Dreierkette, aber in dem Fall war es wegen der absoluten Defensivfokussierung tatsächlich eine Fünferkette.

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Road to Lyon

Kurz vor Ostern, die letzte Phase der Saison steht vor der Tür und auch Champagner statt Bier ist wieder da, nachdem die letzte Folge doch schon arg weit zurück lag. Dirk, Frank und Sebastian meine bloggende Wenigkeit trafen sich zu einem Rundumschlag um all die Themen, die rund um RB Leipzig gerade so diskutiert werden.

Dabei geht es natürlich auch um die Road to Lyon, die mit unterschiedlichem Optimismus beschritten wurde. Es ging um den Kampf um die Champions League, um die Kaderplanung und (große Überraschung) auch um Fanthemen und den Fanverband. Wie immer in epischer Länge, vielleicht auch in einer epischen Länge wie nie zuvor.

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Ordentliches Hauen und Stechen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Hannover 96 (31.03.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der letzte Saisonabschnitt steht für RB Leipzig vor der Tür. Die zurückliegende Länderspielpause war angesichts von 13 reisenden Spielern und nur acht gesunden Spielern, die zu Hause blieben, nur für einen sehr geringen Teil des Kaders eine Erholungspause. Auch das eines der Dinge, mit denen man leben muss, wenn man ein dauerhaftes Topteam aus dem obersten Drittel der Bundesliga sein will.

Auf RB Leipzig warten bis Ende der Saison in den nächsten reichlich sechs bis maximal sieben Wochen noch mindestens  neun und maximal zwölf Pflichtspiele. Das ist eine ordentliche Anzahl an Spielen, zumal es aufgrund der Tabellensituation und des Fortschreitens der Europa League keine unwichtigen Spiele mehr gibt.

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Presse 29.03.2018

Können wir uns nach einer Reihe nicht allzu wichtiger Länderspiele also wieder mal langsam der Bundesliga widmen. RB Leipzig reist zu Hannover 96. Der Sechste beim 13. Für beide Teams keine unwichtige Partie im Kampf um Champions League bzw. Klassenerhalt. Dürfte eine recht laufintensive Partie werden, in der RB viel Widerstand brechen muss, wenn man was mitnehmen will.

Auf Leipziger Seite wird Stefan Ilsanker ziemlich sicher ausfallen. Marcel Sabitzer und Naby Keita sind prinzipiell wieder einsatzbereit. Bei den Nationalspielern muss man sehen, wer bis Samstag seine Müdigkeit aus den Beinen geschüttelt kriegt.

Auf H96-Seite fehlen Felipe, Florian Hübner und Edgar Prib. Charlison Benschop ist krank. Bei Martin Harnik ist ein Einsatz auch noch nicht gesichert. Ihlas Bebou und  Noah Joel Sarenren Bazee könnten auch ausfallen. Ist dann doch eine längere Liste geworden. Vor allem ein eventueller Bebou-Ausfall dürfte aufgrund seiner Geschwindigkeit im Umkehrspiel wehtun.

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Presse 28.03.2018

Das Abschiedsspiel für Dominik Kaiser am 13.05.2018, einen Tag nach dem Hertha-Spiel, ist nun offiziell. Tickets sind billig, begehrt und schon zu haben. Wird eine Art (hübsche) Saisonabschlussparty mit wahrscheinlich vielen alten RB-Bekannten. Der Termin könnte sich noch verschieben, falls RB am 16.05. einen zusätzlichen Termin in Lyon haben sollte..

Bei Stefan Ilsanker wurde eine Zerrung des Kapselapparates diagnostiziert. Was offenbar nichts schlimmes ist. Man guckt nun von Tag zu Tag, wie es geht und wie man weitermacht. Für Hannover ist Ilsanker entsprechend vorerst fraglich.

Konrad Laimer im Interview mit Laola1 über seine Umschulung zum Rechtsverteidiger, seinen Weg nach Deutschland und seine Zufriedenheit mit der aktuellen Saison.

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Die 50+1-Regel ist tot, es lebe die 50+1-Regel

Sechseinhalb Jahre ist es nun her, dass Reinhard Rauball in seiner Rolle als DFL-Funktionär darüber jubelte, dass „die 50+1-Regel im Kern erhalten bleibt“. Damals hatte man sich vor dem Schiedsgericht mit Martin Kind geeinigt, den Stichtag aus der Regel zu streichen. Ursprünglich lautete die Regel so:

Über Ausnahmen vom Erfordernis einer mehrheitlichen Beteiligung des Muttervereins nur in Fällen, in denen ein Wirtschaftsunternehmen seit mehr als 20 Jahren vor dem 1.1.1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat, entscheidet der Vorstand des Ligaverbandes.

Sprich, der Regel nach sollte es Ausnahmen von der 50+1-Regel, dass ein Verein immer die Mehrheit über eine ausgelagerte Kapitalgesellschaft, in der Profifußball gespielt wird, halten muss, nur in historischer Form für Vereine geben, die vor 1999 schon von ihren jeweiligen Gönnern (Bayer, VW) mindestens 20 Jahre lang gefördert wurden.

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Presse 27.03.2018

Hasenhüttl, Bayern, Dortmund. Im BILD-Style mit essenziell wenig Neuigkeiten. Dass Hasenhüttl hierzulande einer der begehrteren Trainer sein könnte, ist wenig überraschend. Dass er diesen Sommer ein Angebot von Borussia Dortmund annehmen könnte, ist aber praktisch ausgeschlossen (warum sollte er?). Die Bayern kommen eigentlich weiter ein Jahr zu früh, aber wie gestern schon geschrieben, wäre ich persönlich gespannt, wie Hasenhüttl auf ein intensiveres und nachhaltiges Bayern-Werben reagiert.

Dominik Kaiser kriegt laut LVZ eine Abschiedsspiel im Mai. Mit allerlei Spielern aus der RB-Vergangenheit und viel Spaß-Faktor. Erstaunlicherweise terminiert einen Tag nach dem letzten Bundesliga-Spiel in Berlin. Drei Tage später stünde noch das Europa-League-Finale in Lyon auf dem Programm, so RB denn noch zwei Runden übersteht. Der Termin für das Abschiedsspiel läge dann etwas ungünstig. Ansonsten wäre es eine hübsche Saisonabschlussveranstaltung und natürlich eine angemessene und würdige Verabschiedung für Kaiser, der immerhin sechs Jahre für RB spielte und von der ersten bis zur vierten Liga jeweils mindestens ein Tor schoss. Nur in der Champions League klappte es dann nicht mehr. Immerhin bekam er gegen Istanbul auch in der Königsklasse noch seinen Einsatz.

Irgendwas mit Golfen und guter Zweck hat die LVZ auch noch.

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Presse 26.03.2018

Neue Gerüchte um Timo Werner und England inklusive auf dem Fuß folgenden Bericht mit der Gegenposition. Gähn. Interessanter, was der Stürmer im Kicker so im Unterton sagt. Dass seine Aussage, auch kommende Saison in Leipzig zu spielen, kein Bekenntnis, sondern nur eine Wiederholung einer Rangnick-Aussage war. Und dass er davon ausgeht, dass kein Stammspieler abgegeben wird, wenn man ihm ein Wechselverbot erteilt.

Weist ein bisschen darauf hin, dass RB ein bisschen als Kartenhaus aufgebaut ist, bei dem das Wegnehmen einer Karte dazu führen kann, dass sich auch ein paar andere Karten verselbstständigen und den Abflug machen. Man kann Werners Aussage durchaus als kleine Ansage verstehen, dass er erwartet, dass er nächste Saison dieselben Mitspieler plus noch ein paar bessere hat und er ansonsten unzufrieden wird..

Gestern mediales Hauptthema die Absage von Thomas Tuchel beim FC Bayern. Hat mit Leipzig direkt nichts zu tun, aber wird dazu führen, dass der Name Hasenhüttl wieder lauter im FCB-Umfeld diskutiert wird und der Coach wohl in der nächsten Zeit wieder verstärkt Fragen zum Thema beantworten muss.

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Wichtige Entwicklungen trotz fehlender Punkte

Insgesamt ist es eben am Ende der Hinrunde ein Sowohl-als-auch-Gefühl. Es war vieles gut und die Konstanz mit der man zwischenzeitlich durch die Bundesliga zog, war durchaus beeindruckend. Aber es fehlten dann eben in allen Wettbewerben die entscheidenden, letzten Prozente und auch die entscheidenden Köpfe und herausragenden Spieler, sodass man mit weniger Erfolg als wohl eigentlich möglich war, leben muss. Kein Grund unzufrieden zu sein, aber so ein leichtes ‚was wäre gewesen, wenn‘ bleibt halt als Gefühl trotzdem. (Zwischenbilanz: RB Leipzig in der Saison 2017/2018)

Schon wieder zwei Monate alt die Saison seit der Winterpause. Durchaus ordentliche 14 Spiele hat RB Leipzig in dieser Zeit absolviert. Zehn waren es in der Bundesliga. Vier kamen in der Europa League dazu. Mit Platz 6 liegt man voll im Soll der Ziele von vor der Saison. Das Viertelfinale der Europa League erreicht zu haben, geht als zusätzlicher, großer Erfolg durch. Und trotzdem bleibt wie schon im Winter ein ‚was wäre gewesen, wenn‘-Gefühl, weil RB Leipzig vor allem in der Bundesliga ein paar Punkte hat liegen lassen, wegen derer man vor den letzen sieben Spielen in eine ungünstige Ausgangsposition gerutscht ist.

Bzw. ist die Ausgangsposition ungünstiger als sie sein könnte. Schlecht ist sie bei zwei Punkten Rückstand auf den Champions-League-Platz 4 nicht, aber sie könnte eben mit vier, fünf Punkten mehr, die möglich waren, besser sein. Zwar betreibt man bei RB Leipzig das rhetorische Spiel der semantischen Feinheiten und hat sich zuletzt offenbar darauf geeinigt, dass die Champions League zwar Wunsch bleibt, aber vor der Saison nicht das Ziel und schon gar keine Pflicht gewesen sei. Fakt ist aber auch, dass alle Beteiligten auf Rang 4 und die erneute Quali für Europas Königsklasse schielen, was den Platz dann eben doch irgendwie als Ziel des Teams definiert.

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Presse 23.02.2018

Bei RB Leipzig diese Woche nur wenig Trainingsbetrieb, weil man einen Plan, auf Mallorca zu trainieren (‚trainieren‘, hihi) (siehe RBlive) verwarf. Bei nur acht gesunden RB-Profis, die nicht mit auf Länderspielreisen sind auch kein Wunder, dass reguläres Training kaum möglich war. Mittwoch Tennis, gestern Biathlon, auch heute soll es noch mal eher mit alternativem Training weitergehen. Dann ist drei Tage ganz Ruhe und geht es am Dienstag mit der Vorbereitung auf das Hannover-Spiel los. Wobei dann immer noch viele Profis nicht von ihren Nationalmannschaften zurück sind.

Ralph Hasenhüttl bestätigt ein erstes Sondierungsgespräch mit dem Verein in Sachen Vertragsverlängerung. Ansonsten habe Mintzlaff zum Sachstand alles gesagt (Verein und Trainer müssen gucken, inwieweit ihre Ideen übereinstimmen) und man werde sich irgendwann wieder zusammensetzen und intensiver über die Inhalte diskutieren. Mit den Athletiktrainern hat Hasenhüttl schon mal die kommende Vorbereitung geplant und mit Rangnick den kommenden Kader. Klingt jetzt nicht zwangsläufig nach kurzfristigen Trennungswünschen.

Marcel Sabitzer könnte zum Hannover-Spiel schon wieder fit und dabei sein. Mit schnell verheilenden Bänderverletzungen kennt sich Sabitzer ja schon aus.

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Presse 22.03.2018

Die LVZ heute mit einer ganzen Sammlung an Infos. Perry Bräutigam bleibt länger im Verein und agiert weiter im als Aushängeschild und Teil des Corporate-Social-Responsability-Bereichs.

Die schon gestern erwähnten überregionalen Fußballschulen zur Nachwuchsgewinnung sollen unter anderem auch in Jena, Bremen und München stattfinden (generell die Frage, wie viel Sinn diese Materialschlacht um Nachwuchskräfte für Kinder selbst macht, wenn man die aus 500 km entfernten Städten, in denen auch eine gute Ausbildung garantiert ist, abwirbt).

Der RB-Fanshop soll ab Oktober nicht mehr am Neumarkt, sondern im Petersbogen zu finden und größer sein. Damit wäre man dann auch ganz nah an Lok dran, die ihren Fanshop ja auf der Rückseite des Petersbogen in der Schlossgasse haben.

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Abwärtstrend oder Konsolidierung?

Ralph Hasenhüttl meinte letztens, dass es keinen Sinn machen würde, die Saison immer wieder willkürlich in Phasen zu unterteilen und dann zu gucken, wie viel Punkte man geholt hat, um dann entsprechend in der einen oder anderen Richtung zu argumentieren, dass es schlecht oder nicht so schlecht läuft.

Tatsächlich kann man sich da Zahlen auch immer mal wieder schön zurechtlegen, also beschönigen oder verschlechtern, je nachdem, wie man es braucht. Gern genommen dabei in den letzten Wochen beispielsweise, die Punkte zu zählen, die RB Leipzig ab dem 14. Spieltag zu zählen. Das war ein Spiel nach dem Heimsieg gegen Bremen und einem Punkt in Leverkusen. Sinn davon, dass es besonders extrem klingt, wenn man sagt, dass RB zwischen dem 14. und 26. Spieltag nur 14 Punkte holte und nicht noch vier Punkte aus zwei Spielen davor dazuzählt.

Trotzdem macht es natürlich auch Sinn, die Saison in Phasen zu unterteilen, wenn man die entsprechenden Abschnitte nicht dem beabsichtigten Ergebnis entsprechend setzt. Zu Saisonbeginn sagt man ja auch, dass die Tabelle nach zehn Spielen aussagekräftig wird. Entsprechend müssten auch andere Abschnitte von mehr als zehn Spieltagen durchaus ihre ganz eigene Aussagekraft haben. Wenn man dann noch die Grenzen anhand der von der Saison vorgegebenen Länderspielpausen zieht., dann ergibt sich dann eben doch ein ganz gutes Bild.

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