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Kaderschmiede RB Leipzig 2018 – Update 1

Die Winter-Transferperiode der Saison 2017/2018 ist jetzt schon ein paar Tage Geschichte. Wie in den letzten beiden Transferperioden im Winter ging es bei RB Leipzig auch diesmal eher ruhig zu. Auf Abgangsseite hat man den Kader an den einsatzzeitlosen Rändern ausgedünnt und Marvin Compper und Federico Palacios abgegeben (wer will, kann auch Nachwuchsmann Nicolas Kühn dazuzählen, der ja am Anfang der Saison noch zum Anschlusskader gehörete). Geholt wurde mit Ademola Lookman auf den allerallerletzten Drücker noch einer, der in der Offensive den Ausfall von Emil Forsberg abfangen soll.

Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren sorgte die Ruhe in der Transferperiode aber diesmal weniger für Zufriedenheit sondern vielmehr für eine emotionale Eruption beim Sportdirektor und eine klare Ansage beim Trainer. Man werde nie wieder in eine Situation kommen, so die Ansage, dass man auf Ausfälle und Lücken nicht adäquat reagieren kann. Schon im Sommer werde man sehen, dass man in Sachen Scouting und Neuverpflichtungen sehr viel mehr RB-like unterwegs ist als jetzt im Winter. Was auch immer das bedeutet und ob man das nicht auch als Ansage an Spieler wie Marcel Sabitzer interpretieren kann, dass eine Transferperiode mit einer untypischen Verpflichtung einens Leihspielers ohne Kaufoption nicht wieder vorkommen wird.

Sabitzer hatte ja kürzlich im Zuge einer möglichen Verlängerung seines Vertrags auch Klärungsbedarf geäußert, wo die Reise des Vereins hingeht. Er wolle regelmäßig Champions League spielen und wolle wissen, ob die (personellen) Planungen von RB Leipzig in eine ähnliche Richtung gehen. Ja, gehen sie, so nun die öffentliche Aussagenfaust von Rangnick. Das was diesen Winter passierte, war nur eine Ausnahme, weil das Scouting noch nicht reif für einen Topklub ist, aber schon ganz bald auf diesem Level sein wird. Untypisch die Emotionalität des Sportdirektors bei seiner Ansage. Typisch dagegen seine Getriebenheit und auf einen als solchen erkannten Missstand mit aller Energie reagieren zu wollen.

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Presse 06.02.2018

Ralf Rangnick gestern bei Sky (siehe Zusammenfassung bei RBlive). Entspannter und souveräner Auftritt. Wie der Sportdirektor in der Sendung Ewald Lienen angelächelt hat, dürfte auch die Herzen der größten Zyniker zum Schmelzen gebracht haben. Ob Lienen im Anschluss an die Sendung gleich einen fertigen Scouting-Vertrag zugesteckt bekam, ist nicht überliefert.

Bestätigt hat Rangnick in der Sendung die Verpflichtung von Chefscout Paul Mitchell (wird heute Nachmittag vorgestellt). Bestätigt hat er auch, dass man nach der Halstenberg-Verletzung quasi jeden relevanten Linksverteidiger auf Machbarkeit abgeklopft (also mal leicht bei den entsprechenden Vereinen angefragt) hat. Darunter auch Marvin Plattenhardt von Hertha, also den ursprünglichen Nationalmannschaftskonkurrenten von Halstenberg. Der war aber zu teuer (vermutlich auf ‚Hertha baut sich von der Ablöse ein neues Stadion‘-Niveau zu teuer), was angesichts der Qualität des Spielers auch nicht sonderlich überraschen kann. Überraschend dagegen, dass Rangnick hofft, dass Forsberg diese Woche wieder mit der Mannschaft trainiert, nachdem zuletzt ein Saison-Aus im Raum stand.

Überraschend auch, dass Rangnick mal wieder die Geschichte auftischt, dass ein Sponsor wegen Financial Fairplay nur 30% des Etats eines Vereins bestreiten darf und dass sich Red Bull in Leipzig natürlich daran halte. Erstens gibt es weiterhin keine Regel, die es einem Geldgeber verbietet, mehr als 30% des Etats zu tragen. Wenn es denn dafür einen Werbegegenwert gibt (ansonsten zählen die Zahlungen nicht als Einnahmen, sondern als Defizitausgleich eines Mäzens) . Allerdings gilt man halt ab 30% als bestimmende Partei in einem Verein und damit quasi als Eigentümer. Was ja im Sommer auch das Problem mit der UEFA und Salzburg war. Sprich, die UEFA sah Red Bull mit bestimmendem Einfluss bei RB Leipzig und in Salzburg. Weswegen man in Salzburg den Etatanteil auf unter 30% drückte und dazu noch einige Personalien tauschte (und Salzburg aus der gemeinsamen Fotodatenbank mit Liefering, Leipzig, Racing und Eishockey nahm, was immer noch eines der absurdesten Details der UEFA-Lizenzierung ist).

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Presse 05.02.2018

RB Leipzig am Samstag mit dem 1:0 bei Borussia Mönchengladbach. Ein verdienter Sieg, weil man das aktivere und nach der Pause auch mutigere Team war. Ein wenig glücklich war der Sieg, weil die Gastgeber bei zwei Kontern zu Beginn und Ende der zweiten Halbzeit jeweils die größten Chancen der Partie hatten, während Leipzig deutlich häufiger gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchte.

Ausgerechnet Neuzugang Ademola Lookman erzielte den Siegtreffer kurz vor Schluss. Wortspiele mit seinem Namen, viele Beiträge über sein wenig rutschfestes Schuhwerk und die Frage nach seinem Spitznamen gibt es als Zugabe zum Siegtreffer obendrauf. Wie gut Lookman wirklich ist, kann man nach diesem einen Spiel natürlich noch nicht sagen.

Reichlich 49.000 Zuschauer beim Spiel von RB Leipzig in Mönchengladbach. Reichlich 1.000 davon drückten den Gästen die Daumen und fuhren entsprechend gut gelaunt nach Hause, nachdem es in den letzten fünf Auswärtspartien in der Bundesliga mal gar nichts zu gewinnen gab.

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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach vs. RB Leipzig 0:1

21. Spieltag der Bundesliga in der Saison 2017/2018. Borussia Mönchengladbach empfing RB Leipzig. Für beide Mannschaften im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbwerb ein sehr wichtiges Spiel. Auch weil in beiden Vereinen das Umfeld langsam etwas unruhiger wurde. Nicht unbedingt wegen des Tabellenplatzes, sondern weil sechs bzw. sieben Punkte aus den letzten sieben Bundesliga-Spielen vor dem direkten Duell sehr wenig und die Auftritte oft überschaubar hübsch waren.

Ralph Hasenhüttl änderte bei RB Leipzig gegenüber der Vorwoche und dem Spiel gegen den HSV gar nicht so viel. Der zuletzt nach Erkältung noch nicht richtig fitte Naby Keita kam zurück in die Mannschaft. Dafür musste Jean-Kevin Augustin auf die Bank. Geändert wurde damit auch die Formation, die statt eines 4-2-2-2 wieder eine 4-3-3 aka 4-1-2-2-1 wie schon in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause war.

Dieter Hecking wechselte auf der anderen Seite dreimal, wobei zwei Wechsel notgedrungen und aufgrund von Verletzungen vorgenommen wurden. Tobias Sippel ersetzte im Tor Yann Sommer, für den er schon in Frankfurt in die Partie gekommen war. Nico Elvedi kam für den verletzten Linksverteidiger Oscar Wendt in die Partie. Dazu spielte auch Vincenzo Grifo auf der linken Seite, während dem Talent Mickael Cuisance nur die Bank blieb. Für das Spiel gegen RB kehrte Hecking zudem zum 4-4-2 zurück, in dem Stindl und Hazard in vorderster Linie spielten.

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Hauen und Stechen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Mönchengladbach (03.02.2018, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl, Ralf Rangnick und Ademola Lookman.]

Der vierte Spieltag nach der Winterpause wartet auf RB Leipzig. Die Spiele in Freiburg und gegen den HSV haben die Stimmung rund um den Verein ein ganzes Stück in den Keller geführt. Dazu eine Transferperiode, die alles in allem und angesichts der Ausfälle von Halstenberg und Forsberg mit nur einem Leih-Neuzugang auch wenig Begeisterung hervorrief und Fragen aufwirft, wo es in der Rückrunde für RB noch hingehen kann. Könnte gerade beschaulicher sein rund um den RasenBallsport.

Dazu steht das schwere Spiel bei Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Vor einem Jahr konnte RB dort glücklich, aber nicht unverdient gewinnen. In diesem Jahr ist es ein direktes Duell um die Europapokal-Plätze. Nach den beiderseits enttäuschenden Ergebnissen der Vorwoche geht es dabei für beide Vereine schon um recht viel. Der Verlierer des Spiels des Siebten gegen den Fünften würde im Kampf um die Champions League dann doch bereits gut Boden verlieren.

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Presse 02.02.2018

Morgen Abend dann der 21. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig tritt bei Borussia Mönchengladbach an. Siebter gegen Fünfter. Völlig offenes Duell zweier Mannschaften, die weiter in der Gruppe hinter den Bayern bleiben wollen.

Auf RB-Seiten fällt (von Marcel Halstenberg sehen wir in den nächsten Wochen und Monaten mal ab) nur Emil Forsberg weiter aus. Ademola Lookman ist theoretisch eine Option. Praktisch wäre es eine ordentliche Überraschung würde er gleich in der Startelf stehen.

Auf Gladbacher Seite gibt es eine lange Liste an Ausfällen und möglichen Ausfällen, bei der man ein wenig den Überblick verlieren kann. Ausfallen werden Yann Sommer, Oscar Wendt, Mamadou Doucoure, Tobias Strobl, Laszlo Benes, Fabian Johnson, Ibrahima Traoré, Raffael,  und Julio Villalba. Auch Raul Bobadilla galt zuletzt als fraglich, weil er nach Verletzung noch nicht so weit ist. Ordentliche Liste.

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Presse 01.02.2018

Sah dann gestern eigentlich schon nach einem Deadline Day ohne Transfer aus. Witzigerweise stand Oliver Mintzlaff nach 18 Uhr (also nach Schließen des Transferfensters) vor der Kamera bei BILD und erklärte, dass er nicht sagen werde, ob kein Transfer mehr durchgeführt wird und dass das der Sportdirektor beantworten müsse. Das war durchaus seltsam, wenn der Geschäftsführer nach Schließen des Transferfensters nicht darüber sprechen will, was man auf dem Transfermarkt getan hat.

Nach 20 Uhr dann die zu diesem Zeitpunkt unerwartete, aber zu Mintzlaffs Auftritt passende Nachricht, dass RB Ademola Lookman vom FC Everton ausgeliehen hat. Vorerst bis zum Saisonende. Eine Kaufoption ist offenbar nicht vorgesehen. So richtig wäre auch nicht vorstellbar gewesen, dass Everton die Kontrolle über Lookman abgibt, zumal der Verein nicht glücklich über die Leihe nach Leipzig ist (grundsätzlich verleihen wollte man ihn wegen mehr Spielzeit schon, aber woanders hin) und Zweifel an der Sinnhaftigkeit hat. „Sturheit“ sieht man als Hauptgrund dafür, dass Lookman nach Deutschland wollte. Lookman ist 20, hat Vertrag in Everton bis 2021 und ist eines der größeren Talente. Entsprechend klar, dass Everton ihn nicht mal eben so im Januar 2018 verscherbelt, sondern ihn nur ein halbes Jahr abgibt.

Rangnick hat Lookman gerüchteweise im November 2016 schon mal direkt beobachtet. Damals spielte der 20-Jährige noch in der dritten Liga und wechselte kurz danach zum FC Everton. Offensivmann, eher für die linke Seite. Kann man sich natürlich fragen, wie das dann in den Kader passt, wenn Forsberg irgendwann wieder zurück ist und was das für Bruma bedeutet. Auf den ersten Blick ist Lookman so ein bisschen ein Bruma-Klon. Er kann aber auch rechts oder als zweite Spitze spielen. Linksverteidiger aber wohl eher nicht..

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Don’t panic

Transfer-Deadline-Day. Letzter Tag einer Transferperiode, in der bisher bei RB in Sachen Neuzugängen noch gar nichts ging, außer sich für 16-Jährige zu interessieren. Irgendwie ein Tag, mit dem man gefühlt bei RB Leipzig in den letzten Jahren nicht so viel zu tun hatte. Dabei ist es dann doch so, dass in der Vergangenheit kurz vor Schließen des Transferfensters oder sogar am Deadline Day noch der eine oder andere Transfer getätigt wurde.

Legendär fast schon die Transferperiode im Januar 2015, als bei RB Leipzig noch mal Aufstiegspanik herrschte und auf den letzten Drücker sehr zur Freude von Alexander Zorniger (^^) Yordy Reina und Rodnei ins Team geholt wurden. Transfers, die die Ansage, nur Spieler zu holen, die nachhaltig und ligenunabhängig weiterhelfen sollen, doch einigermaßen deutlich konterkarierten. Immerhin war Reina damals geliehen und kam ja auch nur, weil der Transfer von Nils Quaschner an FIFA-Regularien scheiterte (bzw. man keine Zeit mehr hatte, Rechtssicherheit zu schaffen), dass ein Spieler nicht in einer Spielzeit für drei Vereine auflaufen darf.

Der Januar 2015 war in der Rangnick-Zeit die einzige Transferperiode, die so ordentlich aus dem Ruder lief und in einem Panikmodus zu Ende gebracht wurde, der dazu führte, dass man die sonstigen Vorgaben bei Transfers zugunsten von ‚kaufen, kaufen und dann aufsteigen‘ (was dann mal so richtig schief ging) aufgab.

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Presse 31.01.2018

Deadline Day. Und immer die Angst, dass nicht mitten in das Schreiben dieses Beitrags drei Transfers platzen..

Jannes Horn soll laut Express nun doch zu RB wollen. Köln will aber eigentlich immer noch nicht. Bei Umaro Embalo hakt der Transfer offenbar derweil ein wenig an den letzten Verhandlungen. Wie und warum auch immer. Wenn der Deal noch platzt, gibt es hoffentlich eine ‚Wir haben gezeigt, dass wir keine verrückten Sachen machen‘-Stellungnahme.^^

Macht aber auch grad nicht so viel Sinn, alle möglichen Namen für heute runterzurattern. Bis 18 Uhr wird man sehen, was passiert ist.

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Eventliga ohne Event

Eine Nachricht durfte gestern (auch wenn eigentlich alle Nachrichten hinsichtlich ihres Überraschungsgrads verblassen, wenn ein Abstiegskandidat sich tatsächlich Tayfun Korkut als Trainer holt) dann doch ein bisschen erstaunen. Sky vermeldete per Pressemitteilung, dass sie für den Samstagnachmittag einen neuen Quotenrekord aufstellten. 1,7 Millionen Zuschauer hätten sich demnach ab 15.30 Uhr im Pay-TV dem Fußball in Konferenz oder bei den Einzelspielen gewidmet. Und da sind wohl Sky Go und Kneipengeschichten noch gar nicht mit drin.

Wenn man mal davon absieht, dass es irgendwann in der letzten Saison eine Veränderung bei der Quotenmessung gab und die Einschaltquoten deswegen seitdem generell ein wenig gestiegen sind (bzw. vorher zu niedrig ausgewiesen wurden), bleibt das angesichts einer schwächelnden Liga doch erstaunlich, zumal die Quoten in dieser Saison generell (selbst wenn man den technisch bedingten Anstieg herausrechnet) ansteigend sind. Schließlich gibt es permanent Debatten über das Niveau des gebotenen Sports und ist man von der Zuschreibung der spannendsten Bundesliga seit Ewigkeiten im September schon lang bei der langweiligsten Bundesliga für ungefähr immer gelandet. ‚Wir werden alle sterben‘ ist meist der wahrnehmbare Ruf beim Blick auf die Tabelle. Und dann gucken trotzdem mal eben 1,7 Millionen Leute per Pay-TV zu. Purer Katastropentourismus?

Ja, unter den zehn Teams, die am Samstagnachmittag spielten, waren diesmal mit Bayern, Köln, Schalke, Dortmund oder dem HSV auch echte Quotenschwergewichte (fünf der sechs meistgesehenen Teams in dieser Saison), von daher relativiert sich der Sky-Rekord auch etwas. Allerdings bleibt die durchaus vorhandene Differenz zwischen allgemeinem Reden und Wehklagen über die Liga und dem weiter hohen oder hinsichtlich des Live-Erlebnisses sogar steigenden TV-Konsums.

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Presse 30.01.2018

Marcel Halstenberg hatte laut LVZ Glück im Unglück. Außer dem vorderen Kreuzband ist nichts kaputt. Besondere Komplikationen in Sachen Schwellung und Schmerzen gibt es nicht. Operiert wird am Donnerstag.

Morgen Abend schließt das Transferfenster. Bisher ist neuzugangstechnisch gar nichts passiert. Das werden lustige letzte Stunden. Sky kann das Deadline-Day-Mobil schon mal am Cottaweg parken..

Entsprechend heute weiter lustiges Namenverbreiten. Benjamin Hinrichs will laut Kicker nicht zu RB. Trotz Anfrage, die dessen Berater in der BILD bestätigt. Jannes Horn darf nicht zu RB, weil Köln ihn noch braucht und nicht abgeben will. Nordi Mukiele (Montpellier) und Krisitan Pedersen (Union) standen gestern noch auf der Gerüchteliste für die Außenverteidigerposition. Die LVZ wirft noch Philipp Max (Augsburg) als interessanten Spieler dazu.

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Presse 29.01.2018

Am Samstag das enttäuschende 1:1 von RB Leipzig gegen den Hamburger SV. Gute 25 Minuten zum Auftakt. Nach dem Ausgleich wurde es dann vor allem im Spiel mit dem Ball minütlich schlechter. Das Unentschieden ging absolut in Ordnung.. Mit zunehmender Spielzeit schnupperte sogar der HSV stärker am Sieg.

Bruma hatte nach Balleroberung und gutem Umschaltspiel früh die Führung für RB Leipzig erzielt. Filip Kostic erzielte nach einer knappen halben Stunde aus abseitsverdächtiger Position den Ausgleich. Dem Videoassistenten fehlen aber die kalibrierten Abseitslinien, wie DFB/ DFL erklären, weswegen er entsprechend die Situation nicht zu 100% aufklären und dem Schiedsrichter empfehlen konnte, das Tor zurückzunehmen.

Durch das Unentschieden steht RB Leipzig nun auf Platz 5 in der Bundesliga bei deutlich negativer Tendenz von nur einem Sieg aus den letzten sieben Ligaspielen, in denen nur Mainz, Stuttgart und der HSV schlechtere Bilanzen als RB haben. Der HSV blieb trotz Punkt zum Hollerbach-Debüt auf Rang 17.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Hamburger SV 1:1

20. Spieltag der Bundesliga. Nach der Niederlage in Freiburg ging es für RB Leipzig darum, gegen den Hamburger SV wieder in die Spur zu finden. Das gelang trotz dominantem Spiel zu Beginn nicht. Über 90 Minuten gesehen trennte man sich leistungsgerecht 1:1.

RB Leipzig änderte gegenüber dem Spiel in Freiburg die Formation nur auf einer Position. Lukas Klostermann stand erstmals in der Rückrunde in der Startelf und ersetzte links hinten den zuletzt schwächelnden Bernardo. Nicht in der Startelf stand entsprechend auch Naby Keita, der nach Erkältung erstmal auf der Bank saß. Organisiert war man diesmal wieder im alten 4-2-2-2 und nicht im 4-3-3, das in Freiburg so seine Tücken hatte, vor allem weil ein Sabitzer als Achter nicht so stark war, wie er es weiter vorn ist.

Beim Hamburger SV stellte Neu-Coach Bernd Hollerbach auf Dreier- aka Fünferkette um. Van Drongelen und Sakai rückten an die Seite von Papadopoulos in der letzten Defensivreihe. Dazu spielten Walace im Mittelfeld, Wood im Sturm und Mathenia stand wieder im Tor. Pollersbeck, Mavraj, Janjicic, Hahn und Holtby saßen dafür auf der Bank bzw. schaffte es letzterer nicht mal in den Kader. Das ganze ergab dann eine Art 5-3-2 mit Kostic und Wood als Stürmer und Hunt, der im zentralen Mittelfeld mal mit Walace und Jung auf einer Linie agierte und mal davor.

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Presse 26.01.2018

Morgen dann also schon das Heimspiel von RB Leipzig gegen den Hamburger SV. Eine Partie, in der RB wohl wieder mal verstärkt den Ball haben wird und einen kompakten Gegner bespielen muss. Erschwert werden die Dinge dadurch, dass der HSV mit Bernd Hollerbach einen neuen Trainer hat. In der Vergangenheit ließ er einen durchaus aggressiven Spielstil mit vorn Anlaufen spielen. Unter der Woche, so die Berichte vom Hamburger Training, sah es nach einer Dreier- aka Fünferkette aus, die Hollerbach planen könnte. Aggressiv interpretierte Dreierkettensystem mit gutem Anlaufen von und vernünftigem Verteidigen auch in der Breite haben RB in der Vergangenheit immer mal wieder ganz gut Probleme bereitet, wenn man an Augsburg oder Freiburg denkt.

Auf Seiten von RB Leipzig fehlt natürlich Marcel Halstenberg. Auch bei Emil Forsberg reicht es nicht. Es ist weiterhin unklar, wann er zurück kommt. Schmerzen an wechselnden Stellen habe der Schwede, erklärte Hasenhüttl nun. So richtig weiß man bei der Behandlung von Forsberg offenbar auch gerade nicht weiter. Abwarten, viel mehr geht anscheinend nicht. Fraglich ist auch Naby Keita, der unter der Woche kaum trainiert hat und bei dem es im Idealfall eine Punktlandung bis zum HSV-Spiel gibt.

Beim HSV fallen mit Nicolai Müller und Albin Ekdal zwei Langzeitverletzte aus. Ansonsten hat man wahrscheinlich alle Spieler an Bord. Auch Fiete Arp sollte nach Erkältung wieder eine Option sein.

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Kein Leckerbissen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den Hamburger SV (27.01.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.]

20. Spieltag der Bundesliga. Nach vielversprechendem Start gegen Schalke 04 und Enttäuschung in Freiburg geht es für RB Leipzig nun gegen den Hamburger SV. Ein bisschen Druck ist durch die unnötige Niederlage beim SC  für das Hasenhüttl-Team entstanden. Statt sich etwas Luft im Kampf um einen Platz in Europa zu verschaffen, muss man nun wieder gucken, dass man in der Sechsergruppe hinter den Bayern nicht in Rückstand gerät.

Größer ist der Druck naturgemäß mal wieder beim HSV. Der steht trotz Hoffnungen auf eine ruhige Saison, die nach zwei Siegen zu Beginn auch ein wenig Berichtigung zu haben schienen, inzwischen auf Platz 17, verlor zuletzt das wichtige Duell gegen Köln und hat schon fünf Punkte Rückstand auf Rang 15. Nur neun Punkte holte man aus den letzten 17 Spielen. Die letzten vier Spiele hat man verloren, die letzten sechs Spiele nicht gewonnen. Dazu hat man in den letzten sechs Spielen gerade mal zwei Tore geschossen.

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Presse 25.01.2018

Bei Marcel Halstenberg haben sich gestern die schlimmsten Prognosen bestätigt. Kreuzbandriss. Saison gelaufen. Viel bitterer geht es für den Linksverteidiger nicht. Spielt eine sehr gute und vor allem konstante Saison. Debütiert in der Nationalmannschaft. Hatte intakte Chancen, zur WM zu fahren. Und dann, zack, vorbei. Puh, das ist ganz schöner Wahnsinn.

Bitter ist es natürlich auch für RB, denn einen Linksverteidiger, der alles mindestens passabel kann und ohne größere Schwäche und dazu auch noch groß ist, findet man nicht so schnell wieder. Im eigenen Kader sowieso nicht, aber auch auf dem Transfermarkt nicht. Zumindest nicht zu einem machbaren Preis und Gehalt.

Trotzdem steht natürlich die Frage, wie man weitermacht. Eine Option wäre mit den bestehenden Spielern die restlichen Spiele zu bestreiten. Also mit Bernardo, Laimer, Klostermann, Schmitz und Ilsanker. Allerdings ist Schmitz quasi aussortiert und hätte den Verein im Winter verlassen dürfen. Ilsanker ist als Außenverteidiger vor allem ein guter Backup. Und nur Bernardo ist von dem Quintett überhaupt Linksfuß. Am ehesten würde man noch Klostermann als möglichen Linksverteidiger sehen, da der das auch bei Olympia schon mal spielte.

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Der Fußball als Skandal und als Geschichte

Im Zuge des Bruma-Transfers nach Leipzig letzten Sommer waren für das Verständnis auch ein paar Spiegel-Artikel sehr hilfreich. Da ging es nicht so sehr um die sportliche Expertise zur neuen RB-Offensivhoffnung, sondern eher um seine Betreuung durch seinen Onkel Catio Balde, der hierzulande als Brumas Spielerberater gilt, dies aber offenbar gar nicht wirklich ist. Jedenfalls führt ihn auch Marco Kirdemir als seinen Spieler und Ralf Rangnick betonte rund um die Bruma-Verpflichtung, dass man mit dem Berater, der in der Öffentlichkeit genannt wird, gar nicht verhandle.

Den Spiegel-Beiträgen nach ist Catio Balde eine eher schwer zu durchschauende Persönlichkeit und hat ja auch im avisierten Deal mit Umaro Embalo wieder seine Finger im Spiel bzw. tritt diesbezüglich als Embalos Vertreter bzw. als Fürsprecher eines Wechsels nach Leipzig auf. Sein Job besteht unter anderem darin, Spieler aus Guinea-Bissau nach Portugal zu bringen. So war es mit 12 bei Bruma und so war es mit 14 bei Umaro Embalo. Geld verdient Balde dann vor allem daran, dass diese Jungs in Portugal Profiverträge unterschreiben.

Bei Bruma verdiente Balde dann auch daran, dass er zehn Prozent der Transferrechte hielt und entsprechend an möglichen Transfers gut verdienen konnte. 2013 verkaufte er dann aber Transferrechte und Bildrechte an Pini Zahavi, einen anderen Spielerberater, für eine mittlere fünfstellige Summe. Ein Deal, der später bezüglich Brumas Bildrechten Teil eines Rechtsstreits wurde. Durchaus möglich, dass Balde auch bei Embalo ein paar Rechte hält, die einen Wechsel von Benfica zu RBL auch für ihn schon jetzt lukrativ machen, auch wenn hierzulande Beratergebühren bei Wechseln von Minderjährigen inzwischen verboten sind.

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Presse 24.01.2018

Ganz bittere Nachricht aus dem gestrigen Training aus dem nichtöffentlichen Teil. Marcel Halstenberg hat sich laut LVZ dort das Knie verdreht und wird lange ausfallen, weil das Kreuzband entweder angerissen ist oder komplett gerissen. Bei Terrence Boyd dauerte ein Kreuzbandanriss einst rund zweieinhalb Monate, bevor er sich ein paar Wochen später das Kreuzband komplett riss. Selbst wenn man von zweieinhalb Monaten ausgeht, wäre das eine Ausfallzeit bis Ende März und damit für einen großen Teil der Rückrunde. Mit der WM wird es so für Halstenberg auch eng. Im Laufe des Tages wird die genaue Diagnose erwartet.

Kann man sich jetzt natürlich fragen, ob RB Leipzig noch mal einen Außenverteidiger braucht. Ein paar Tage ist das Transferfenster ja noch geöffnet. Aber mal eben einen Linksverteidiger finden, ist auch nicht einfach. Normalerweise ist ein Kader ja auch hinsichtlich solcher Verletzungen zusammengestellt worden. Allerdings bleibt halt das Problem, dass man durch die fehlende U23 kaum Möglichkeiten hat, solche langfristigen Verletzungen auch in der Breite des Kaders aufzufangen.

Profikaderinterne Lösung wäre aus Lukas Klostermann (wie bei Olympia 2016) einen Linksverteidiger zu machen und dort ihn und Bernardo als Duo zu haben, während rechts Konrad Laimer und Benno Schmitz konkurrieren. De facto ist Hasenhüttl in der Hinrunde auch mit drei Außenverteidigern durchgekommen, sodass man in der Rückrund auch mit Bernardo, Klostermann und Laimer plus Stefan Ilsanker als Backup durchkommen könnte. Mit Marcel Halstenberg fehlt da aber natürlich einige Qualität. Aber die kriegt man auch durch einen Transfer nicht in der Form zurück ins Team.

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Transfers: Marvin Compper, Nicolas Kühn, Federico Palacios

Nächsten Mittwoch schließt das Transferfenster. Bis dahin wird rund um RB Leipzig sicher noch was passieren bzw. offiziell werden, wenn man an die Namen Kaiser oder Embalo denkt. Aber arbeiten wir erst mal die bisherigen Abgänge auf, bevor dann irgendwann sicherlich noch Zeit ist, die Verpflichtung minderjähriger Talente für zweistellige Millionensummen  aka die neue Nachwuchsstrategie unter die Lupe zu nehmen. So es denn so kommt, wie es sich andeutet.

Drei Spieler haben RB Leipzig bisher verlassen. Mit Dominik Kaiser könnte noch einer dazu kommen. Die Verhandlungen mit dem HSV sollen sehr weit gediehen sein und nur noch am Ja des neuen Trainers Hollerbach hängen. Wenn Kaiser noch geht, stünde RB Leipzig bei nur noch 18 Feldspielern. Das wäre, je nachdem wie weit man in der Europa League noch kommt, sehr wenig. Zumal man bisher wenig darauf setzte, eigene Nachwuchsspieler in der Breite des Profikaders zu integrieren. Transfers: Marvin Compper, Nicolas Kühn, Federico Palacios weiterlesen

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