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Praktisch ein Alles-oder-Nichts-Spiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim AS Monaco (21.11.2017, 20.45 Uhr) befindet sich  kein Liveticker von der Pressekonferenz, die einen Tag vor dem Spiel am Abend in Monaco stattfindet. Die wichtigsten Aussagen werden im Nachgang eingefügt.]

Das Spiel bei Bayer Leverkusen ist noch nicht mal so richtig abgehakt, da geht es für RB Leipzig gleich zum nächsten Spiel. Samstag zu Dienstag mit zwei Auswärtsspielen. Das ist ein sehr kurzer Wechsel mit wenig Regenerations- und Vorbereitungszeit.

Denkbar ungünstige Voraussetzungen dafür, dass auf RB Leipzig das Spiel beim AS Monaco wartet. Noch nicht ganz, aber praktisch ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, was welches Ergebnis von RB in Monaco in der Gruppe G der Champions League bedeuten könnte (siehe unten). In der groben Variante scheidet RB aus der Champions League aus, wenn man in Monaco verliert und hat man dann maximal die Chance, in der Europa League zu überwintern. Gewinnt man in Monaco hat man die Qualifikation für die Runde der letzten 32 in der Europa League sicher und in jedem Fall noch Chancen auf das Achtelfinale der Champions League. Monaco stünde dann als Letzter der Gruppe G fest.

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Presse 20.11.2017

RB Leipzig am Samstag mit dem 2:2 bei Bayer Leverkusen. Angesichts dessen, dass man zweimal in Führung lag und nach dem 2:1 zehn Minuten nach der Pause über 30 Minuten in Überzahl spielte, waren es zwei verlorene Punkte. Angesichts dessen, dass Leverkusen in der zweiten Halbzeit meistens das bessere Team mit den deutlich besseren Chancen war, konnte man am Ende aber über den Punkt auch froh sein.

Timo Werner hatte nach 13 Minuten RB Leipzig per Elfmeter in Führung gebracht. Mehmedi hatte Sabitzer gehalten. Leon Bailey erzielte kurz vor der Pause den Ausgleich, als RB das Verteidigen eingestellt hatte, weil Naby Keita an der Mittellinie liegengeblieben war. Emil Forsberg erzielte nach 55 Minuten das 2:1 wieder nach Elfmeter. Zuvor hatte Benjamin Henrichs auf der Linie den Ball mit der Hand gespielt und war dafür auch vom Platz gestellt worden. Kevin Volland erzielte nach ganz starker Phase des Heimteams nach reichlich 70 Minuten den verdienten Ausgleich nach einer Ecke.

Knapp 30.000 Zuschauer waren in Leverkusen dabei. Im Heimbereich blieben keine Plätze leer. Im Gästeblock war derweil bei 1.400 Gästefans noch einiger Platz.

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Bundesliga: Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig 2:2

Zwölfter Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig ging es zu Bayer Leverkusen. Vor dem Spiel hätte man aus RB-Sicht ein Unentschieden sicherlich als absolut vernünftiges Ergebnis empfunden. Nach der Partie musste man sich darüber ärgern, dass man eine 2:1-Führung in Überzahl nicht über die Zeit bringen konnte.

In die Partie gegangen war RB Leipzig überraschend mit Ibrahima Konate in der Innenverteidigung. Der ersetzte den unter der Woche gesundheitlich etwas angeschlagenen Upamecano. Orban kam nach Rotsperre zurück ins Team. Auf der Doppelsechs entschied sich Hasenhüttl für Demme und Keita. Kampl durfte auf der Zehn ran, wo er lange nicht mehr gespielt hatte. Sabitzer rutschte dafür in den Sturm neben Werner, sodass der zuletzt verletzte Augustin auf der Bank bleiben konnte. Bernardo durfte derweil rechts hinten für Klostermann verteidigen. Das ganze ergab wie immer ein 4-2-2-2, in dem Forsberg mehr im Zentrum agierte als Sabitzer.

Bayer überraschte mit einer Fünfer- aka Dreierkettenformation. In Abwesenheit von Abwehrchef Sven Bender bildeten Lars Bender, Tah und Wendell die Dreierkette. Bailey(!) spielte links daneben irgendwas zwischen Linksverteidiger und Linksaußen. Mehmedi spielte dasselbe (zumindest eine Halbzeit lang) auf der anderen Seite. Auf der Doppelsechs ersetzte Kohr derweil Baumgartlnger. Alario blieb nur die Bank, sodass vorn Havertz, Brand und Volland das dynamische Trio bildeten. Das ganze ergab gegen den Ball eine Art 5-2-2-1, aus dem heraus Mehmedi und Bailey sich mit dem Ball sehr offensiv einbrachten.

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Treffen der Küken der Liga

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen (18.11.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der letzte Block vor der Winterpause steht schon wieder an. 17 Pflichtspiele haben die Spieler von RB Leipzig bereits in den Beinen. Acht weitere warten noch bis Weihnachten. Darunter zwei entscheidende in der Champions League. Acht Spiele in 30 Tagen. Das ist im Vergleich zu den letzten englischen Wochen fast schon entspannt und behinhaltet erstmals seit August sogar eine Woche, die keine englische ist.

Zum Auftakt der letzten acht Spiele geht es auf die Reise zum Spiel bei Bayer Leverkusen. Die stehen auf Platz 9. Das klingt nach Bundesliga-Mittelmaß, allerdings sind es für Bayer acht Punkte nach unten zum Relegationsplatz und nur vier nach oben zum ersten Champions-League-Platz und sechs auf RB Leipzig. Platz 9 ist also eher einer mit Potenzial nach oben.

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Presse 17.11.2017

Morgen Nachmittag geht es dann also mit der Bundesliga weiter. Noch sechs Spiele bis zur Winterpause. Dazu noch zweimal Champions League. Am 18.12.2017 wird dann die Hinrunde zugemacht.

Zuerst einmal geht es allerdings nach Leverkusen. Junges, schnelles Team mit viel Offensivqualität. Seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Zu Hause bei drei Siegen und zwei Unentschieden noch komplett ungeschlagen. Wird eine ordentliche Herausforderung die Partie.

Auf Leverkusener Seite fast Bestbesetzung. Sven Bender fällt aus. Tin Jedvaj wird man nach längerer Verletzung wohl auch nicht auf dem Feld sehen.

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Presse 16.11.2017

Noch zwei Tage bis zum Spiel von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen. Langsam rückt die Partie beiderseits schon etwas in den Fokus. Auf Bayer-Seite sieht es danach aus, dass zwischenzeitliche Szenarien mit vielen Ausfällen sich überhaupt nicht bewahrheiten. Zudem sieht man sich von der Qualität her als ein Team, das den zweiten Platz von RB auch einnehmen könnte und das im direkten Duell auch zeigen will. Mehr dazu dann morgen.

Für Kevin Kampl ist das Spiel auch die Rückkehr zu seinem alten Verein, den er vielleicht nicht verlassen hätte, wenn dort Roger Schmidt noch Trainer wäre. Noch mal was neues sehen, sich noch mal weiterentwickeln wollen, so begründet er inzwischen seinen Wechsel nach Leipzig. Und warnt vor den offensiven Qualitäten Bayers.

Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung verrät Kampl auch, dass schon letzten Sommer ein Wechsel nach Leipzig im Raum stand, der damals aber noch nicht zu finanzieren war. Diese Saison machte das Burke-Geld den Wechsel dann möglich.

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Lesestoff: Wochendrebellen, Spieltage, Hool

Die Länderspielpause, also nicht die aktuelle, sondern die davor, war mal wieder die Gelegenheit, sich Lesestoff zu widmen, der zwar mit Fußball, aber mit Tagesaktualität nichts zu tun hatte. Zeiten, die in den vielen englischen Wochen und dem Hangeln von Spiel zu Spiel auch immer knapper wird. Gesponsert wurde der Lesestoff unter anderem von Bloglesern, die mich dankenswerterweise mit Büchern von meiner Amazon-Wunschliste bedachten. Vielen Dank!

Wir Wochenendrebellen

Eines der Bücher kam allerdings auf einem anderen Wege in mein Haus. Nämlich als eine Art Rezensionsexemplar. Ein Buch von Mirco von Juterczenka, bei Twitter als @MircovJ unterwegs. Besser bekannt auch als einer von zwei Wochenendrebellen, über deren Abenteuer auf der entsprechenden Blogseite berichtet wird, die auch einen Podcast beinhaltet.

Bei den Wochenendrebellen handelt es sich um besagten Mirco von Juterczenka und seinen autistischen Sohn Jason. Irgendwann hatten sie es sich zum Ziel gesetzt, einen Verein für den Sohn zu finden, was voraussetzte, dass der Sohn alle Vereine in Deutschland besuchen musste, um überhaupt zu wissen, was es so alles gibt und wie das mit dem Fansein überhaupt funktioniert. Weswegen sie nun durch Deutschlands (und nicht nur Deutschlands) Fußballstadien reisen.

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Presse 15.11.2017

Erfolgreicher Abschluss der Länderwoche für die Profis von RB Leipzig. Vorneweg natürlich für Yussuf Poulsen, der es gestern Emil Forsberg gleichmachte und das Ticket für die WM löste. 5:1 stand am Ende für Dänemark im Auswärtsspiel auf der Anzeigetafel. Und das trotz eines frühen 0:1-Rückstandes. Poulsen spielte 70 Minuten lang mit und war am 2:1 noch vor der Pause wesentlich beteiligt, steckte aber auch einen ordentlichen Kopftreffer nach knapp 60 Minuten ein, nach dem man ihn im Football in den USA aufgrund dortiger Bestimmungen wohl erst mal aus dem Spiel genommen hätte (Stichwort Schutz vor Kopfverletzungen und Gehirnerschütterungen)..

Deutschland testete sich derweil zu einem späten 2:2 gegen Frankreich nach zweimaligem Rückstand. Timo Werner erzielte im zehnten Länderspiel sein siebtes Tor zum zwischenzeitlichen 1:1. Insgesamt stand er 85 Minuten auf dem Platz. Ein paar Minuten weniger hätte man sich hinsichtlich des Spiels gegen Leverkusen am Samstag sicherlich auch gewünscht. Marcel Halstenberg saß nicht unerwartet komplett auf der Bank, weil Konkurrent Plattenhardt seinen Einsatz bekam.

Die deutsche U21 in der EM-Qualifikation gestern mit einem 5:2 in Israel, mit dem man die Führung Gruppe 5 übernahm. Lukas Klostermann spielte durch und erzielte die zwischenzeitliche 2:1-Führung. Sein zweiter Treffer in dieser Länderspielwoche. Sein zweiter Treffer für die U21 überhaupt.

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Logikfehler in der Nachwuchsmatrix

Als es bei „Champagner statt Bier“ das letzte Mal rund ging, war es draußen noch warm und die Spiele in Europa lagen noch in der Zukunft. Viel ist seitdem rund um RB Leipzig passiert. Dirk, Crank und meine bloggende Wenigkeit trafen sich deshalb zu einem echten Podcast-Massaker mit Hin- und Rückspiel und Verlängerung. Besprochen haben wir trotzdem nur die Hälfte dessen, was auf dem Zettel stand.

Dabei hangeln wir uns anhand von Kaffee wie Emil Forsberg von Schweden nach Russland. Wir gehen so ziemlich alle Personalien im RB-Kader durch und sind auch in Sachen Führerscheine aller Art kompetente Ansprechpartner. Schließlich reden wir uns noch hinsichtlich des Nachwuchses bei RB Leipzig die Köpfe heiß, lauschen dem hip-hoppenden Tim Thoelke und werfen die eine oder andere Bemerkung dazu ein.

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Presse 14.11.2017

Emil Forsberg konnte sich gestern mit Schweden tatsächlich das Ticket für die WM in Russland sichern. Abwehrschlacht, dieses 0:0, wenn man den Berichten glauben darf. Forsberg spielt erneut durch. Großer Erfolg für Schweden. Aus RB-Sicht heißt das, dass Forsberg nächsten Sommer viel Zusatzbelastung kriegt. Wird halt die Frage, ob das für RB dann auch noch viel Relevanz hat oder ob Forsberg sich nächste Saison woanders sieht. Nach den zwei anstrengenden Spielen gegen Italien kann man dann wohl auch davon ausgehen, dass Forsberg in Leverkusen erstmal auf der Bank sitzt, zumal am Dienstag drauf das Spiel in Monaco ansteht.

Philipp Köhn blieb gestern beim 1:4 der Schweizer U20 gegen Tschechien erwartungsgemäß ohne Einsatz im Tor.

Heute dann der letzte Tag in Sachen Länderspiele. Mit einem ganzen Schwung an Partien. Ganz vorn natürlich Yussuf Poulsen und die Dänen mit ihrer Chance auf die WM in Russland. Dafür müssen sie nach dem 0:0 zu Hause gegen Irland im Auswärtsspiel gewinnen. Und sei es nach Verlängerung und Elfmeterschießen. Anpfiff ist 20.45 Uhr. Live gibt es das bei DAZN.

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Presse 13.11.2017

Marcel Halstenberg am Freitag mit seinem Debüt im DFB-Trikot. Solide Premiere, bei der man schon auch merkte, dass die Abläufe in ungewohnter Position im linken Mittelfeld im 3-4-3 noch nicht zu 100% sitzen. Erste Halbzeit war etwas aktiver und präsenter als die zweite. Insgesamt war es solide, also ok für einen ersten Auftritt in der Nationalmannschaft.

Bei Timo Werner lief es etwas unglücklicher. Früh mit dem englischen Keeper zusammengeprallt, woraufhin er am Nacken behandelt wurde. Anschließend wirkte manches bei Werner unrund und ging er immer mal in die Hocke und schien weiter so ein bisschen benommen zu sein. Letztlich spielte er aber reichlich 70 Minuten und scheiterte in der ersten Halbzeit bei zwei guten Chancen an Englands Keeper Pickford.

Emil Forsberg war am Freitag beim 1:0 gegen Italien in den WM-Playoffs Schwedens auffälligster Spieler. Heute Abend ist Rückspiel, in dem Forsberg den Vorsprung verteidigen und sich das WM-Ticket sichern will. Anpfiff ist 20.45 Uhr. DAZN überträgt live.

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Jugendliche Leichtigkeit

Nachwuchsarbeit. Hier im Blog immer mal an verschiedenen Stellen ein Thema. Und immer auch eins, was sich Vereinsverantwortliche gern stolz an die Brust heften, weil sportliche Elitenförderung bei Minderjährigen offenbar immer noch als ein Bereich mit besonderer, positiver gesellschaftlicher Relevanz gilt. Warum auch immer.

Manchmal führt das auch zu leichten Stilblüten. So wie letztens, als sich Ralf Rangnick über die Nachwuchsarbeit in England ausließ. Da bestaunte er die aktuellen Erfolge der englischen Nachwuchsnationalmannschaften, um gleichzeitig die Politik der englischen Klubs zu kritisieren. „Aber keiner dieser jungen Spieler hat eine echte Chance, für die erste Mannschaft zu spielen. Wenn Spieler mit 16 Jahren Verträge in diesen Akademien abschließen, sollten sie sich im Klaren darüber sein, dass sie wahrscheinlich nie das Trikot der ersten Mannschaft tragen werden.“ Was ein bisschen lustig ist, wenn das der Sportdirektor eines Klubs sagt, der noch nie ein Talent an die Männermannschaft herangeführt und gerade erst mit der Auflösung der U23 diverse Nachwuchsjahrgänge bis auf die verliehenen Agyemang Diawusie und Felix Beiersdorf (beides 1998er-Jahrgänge) komplett entsorgt hat.

Davon abgesehen, ob die Rangnick-Behauptung in dem Text stimmt, dass über 80% der Spieler des letztjährigen Champions-League-Viertelfinales schon mit 17 im Männerbereich gespielt haben (ein kurzer Test mit ein paar Spielern aus Madrid und Leicester ergab eine deutlich geringere Quote, das mag aber Zufall sein), bleibt doch wohl der von Rangnick benannte Fakt, „dass Spieler schon früh beginnen müssen, aufs Erwachsenen-Level zu kommen“, so wie man das beim Youth-League-Sieger Red Bull Salzburg gesehen habe, wo die Akteure regelmäßig in der zweiten österreichischen Liga beim FC Liefering spielen. Was auch wieder witzig ist, hat man doch bei RB Leipzig genau jene Mannschaft (die U23) abgeschafft, die Spielern in der Breite früh die Chance auf Erfahrungen im Männerbereich hätte geben können.

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Presse 10.11.2017

Lukas Klostermann gestern mit der deutschen U21 in Aserbaidschan in der EM-Quali mit einem klaren 7:0-Sieg. Klostermann erzielte dabei das zwischenzeitliche 6:0. Deutschland ist in Gruppe 5 derzeit Zweiter hinter Irland. Nur der Erste fährt zur EM. Philipp Köhn stand gestern beim 0:1 der Schweizer U20 bei der niederländischen U20 90 Minuten lang im Kasten.

Vor allem heute geht es in Sachen Länderspiele aus RB-Sicht so richtig ab. Timo Werner und Marcel Halstenberg könnten schon am heutigen Freitagabend Abend mit Deutschland zum Testspiel in England zum Einsatz kommen. Halstenberg wurde dabei von Jogi Löw schon ein Einsatz versprochen. Erstes Länderspiel und dann gleich Wembley. Nicht schlecht. Witzigerweise hatte auch Werner im März gegen England sein Debüt im Nationalteam gefeiert. Damals allerdings in einem Heimspiel und nicht in Wembley. Anpfiff für das Halstenberg-Debüt ist 21 Uhr. Das ZDF überträgt live.

Das spektakulärste Spiel hat wohl Emil Forsberg vor der Brust. WM-Quali-Playoff-Hinspiel gegen Italien. Alles oder nichts für ein Ticket für Russland. Anpfiff heute Abend 20.45 Uhr. Auch zum WM-Quali-Playoff-Hinspiel tritt Yussuf Poulsen dann morgen Abend um 20.45 Uhr an. Dänemark empfängt Irland. Beide Spiele gibt es live bei DAZN zu sehen.

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Presse 09.11.2017

Ralf Rangnick in der LVZ mit diversen Personalien. Marcel Sabitzer soll verlängern. Ralph Hasenhüttl auch. Dayot Upamecano und Emil Forsberg sollen noch möglichst lange bei RB bleiben, da ist der Sportdirektor guter Hoffnung, weiß aber auch, dass andere Vereine in Sachen Gehalt andere Möglichkeiten haben. Dominik Kaiser und Marvin Compper legt man derweil keine Steine in den Weg, wenn Angebote kommen, die die beiden interessant finden. Kaisers Vertrag läuft aber sowieso am Saisonende aus. Dass man Keita im Winter nicht gehen lässt, wurde ja schon gestern vorveröffentlicht.

Nun ja, nichts überraschendes. Wie Forsberg, Upamecano und andere ihre Karriere planen, wird man sehen. Dass Kaiser spätestens nächsten Sommer wohl eine neue Herausforderung suchen wird, ist derweil ziemlich wahrscheinlich.

Länderspielzeit beginnt aus RB-Sicht heute. Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté sind dabei ihren französischen Nachwuchsnationalteams abhanden gekommen. Beide sind wegen leichteren Blessuren zu Hause geblieben. Was die Länderspielfraktion auf neun reduziert hat.

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Naby Keita zwischen Kopf des Teams und Sicherheitsrisiko

Über Naby Keita wurde in den letzten Wochen viel geredet. Nicht nur bezüglich der Frage, ob er denn einen gültigen Führerschein besitzt und wenn ja, wie viele..

Nein, im Mittelpunkt standen vornehmlich Fragen bezüglich seiner Wertigkeit für RB Leipzig. Manch einer war nach ein paar Eigenwilligkeiten schon bereit, ihn für ein paar zusätzliche Euro bereits im Winter rüber auf die Insel schicken, während sein Trainer Ralph Hasenhüttl immer mal wieder und fast schon demonstrativ die Wichtigkeit von Naby Keita und dessen Klasse betont.

Dabei versuchte Hasenhüttl auch die bisher schon drei Platzverweise ein wenig zu relativieren. Aber Fakt bleibt, dass Keita bereits in drei von vier Wettbewerben (Bundesliga, DFB-Pokal, WM-Quali) vom Platz geschickt wurde. Bisher ging er nur in der Champions League leer aus. Und das auch nur, weil er in Istanbul Glück hatte und einen großzügigen Schiedsrichter erwischte, der die gelb-rote Karte stecken ließ. Wenn Keita auch noch die Champions League schafft, dann wäre das eine Art sehr spezieller Keita-Grand-Slam..

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Presse 08.11.2017

Charmeoffensive seitens RB Leipzig bezüglich Naby Keita in der LVZ. Liebes, nettes Kerlchen, den alle gern haben und dem man Rückendeckung gibt und den man im Winter nicht verkaufen will. Zum laufenden Verfahren und zur Sache selbst sagt man vereinsseits nichts. Es bleibt weiterhin erstaunlich, wie unterschiedlich man mit Verfehlungen im Nachwuchsbereich letzte Saison und den Vorwürfen gegenüber Keita umgeht. Was nicht heißt, dass der Umgang mit Keita falsch ist. Einem Spieler auch bei Problemen den Rücken zu stärken und ihn nicht fallenzulassen, ist (je nach Sachlage) ein absolut vernünftiges Vorgehen.

Interessant vielleicht noch, dass die LVZ die 415.000 Euro aus dem Strafbefehl als zu hoch einschätzt, weil die Berechnungsgrundlage von 3 Millionen Euro Jahreseinkommen netto bei Keita nicht stimme. Schließlich liege das vereinsinterne Salary Cap bei 4,5 Millionen Euro brutto. Eine Einschätzung, die die inoffizielle vereinsoffizielle Position wiedergeben dürfte.

Marcel Halstenberg erklärt in der Sportbild, dass ihm Rangnick schon beim zweitligainternen Wechsel vom FC St. Pauli nach Leipzig vor zwei Jahren erklärt habe, dass er sich bei RB zum Nationalspieler entwickeln könne. Ein weiteres Puzzlestück in den Geschichten, was Rangnick so alles an Verlockungen den potenziellen Neuerwerbungen in den Gesprächen vor der Vertragsunterschrift erzählt.

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Junge Mannschaft auf Augenhöhe mit Topteams

In den kommenden Wochen warten mit zweimal Bayern, zweimal Champions League gegen Porto, dem Auswärtsspiel in Dortmund und den Heimpartien gegen die starken Aufsteiger aus Hannover und Stuttgart ganz dicke Brocken. Dann wird sich bereits zeigen, ob man auf dem Weg, ein erwachsenes Fußballteam zu werden, das mit Ballbesitz und Rotation trotzdem konstant und ausbalanciert kicken kann, schon weitergekommen ist. Der Start in die Saison und die Transformation zu einem Ballbesitzteam, das ein vernünftiges Gegenpressing hat, war ok, hat aber auch Probleme im Defensivverhalten als Team und in der Zielstrebigkeit im Offensivspiel offengelegt. Mal sehen, was man davon in der Länderspielpause aufgearbeitet kriegt. (Guter Saisonstart trotz Problemen)

Der zweite Block mit drei englischen Wochen ist absolviert. 17 Spiele hat RB Leipzig in dieser Saison bereits hinter sich gebracht. Acht Spiele warten noch bis zur Winterpause. Zu absolvieren in vier Wochen, davon drei englischen Wochen. Ein etwas entspannteres Programm als zuletzt, wobei die Betonung auf etwas liegt und nicht auf entspannt.

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Presse 07.11.2017

BILD schreibt, dass der Strafbefehl gegen Naby Keita aufgrund eines Nettoeinkommens von 3 Millionen Euro (was dann aber auch mal mehr als die ominösen 4,5 Millionen Euro brutto wären, die bei RB als Einkommensobergrenze gelten) eine Höhe von 415.000 Euro hat. Die Anwälte haben Einspruch eingelegt. Nun wird die Sache wohl im kommenden Jahr verhandelt. Sachstand ist also ein offenes Verfahren mit klaren Aussagen aus dem Landeskriminalamt (Fälschung) und gegenteiliger Meinung bei RB und Keita (keine Fälschung).

Könnte also sein, dass man das Problem so lange aussitzt bzw. sich die Sache so lange zieht, bis Keita gar nicht mehr in Leipzig spielt. Hätte für RB den Vorteil, dass man sich in der Sache nicht äußern will und muss. Nachteil ist, dass dadurch die Geschichte auch weiter köcheln und immer wieder zum Thema werden wird.

RB Leipzig lässt das Trainingslager im Winter in dieser Saison aus und trainiert lieber zu Hause am Cottaweg. Berichtet RBlive. Eigentlich war mal angedacht, dass man wegen des frühen Rückrundenstarts schon rund um den 13.01. bereits vor Silvester ins Wintertrainingslager fährt. Das hat man nun offenbar wieder kassiert. Wäre auch alles ganz schön eng, wenn man acht bis zehn Tage Trainingslager wollen würde und schon ein paar Tage vor dem Rückrundenstart wieder in Leipzig sein und vielleicht auch noch ein letztes Testspiel in Leipzig absolvieren will.

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Presse 06.11.2017

RB Leipzig am Samstag mit dem 2:1 gegen Hannover 96. Lange war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem RB die Kontrolle über den Ball und einige wenige gute Chancen hatte, aber am Abseits und der Latte scheiterte.

Hannover, die im Umkehrspiel immer gefährlich blieben, ging kurz nach der Pause durch Jonathas in Führung. In der halben Stunde zum Schluss drehte RB Leipzig noch mal auf und durch Treffer von Yussuf Poulsen und Timo Werner auch die Partie. Insgesamt gegen gute 96er ein verdienter Sieg. Es war schon das dritte Mal, dass RB diese Saison eine Partie drehen konnte.

Durch die drei Punkte rückte RB Leipzig auf Platz 2 in der Bundesliga vor. Vier Punkte liegt man hinter den Bayern, zwei Punkte vor Dortmund und Schalke. Hannover fiel auf Rang 6 zurück, hat aber weiterhin schon 18 Punkte auf dem Konto.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Hannover 96 2:1

Elfter Spieltag der Bundesliga bereits wieder. Ein Drittel der Saison schon rum. Mit Hannover 96 kam der Vierte der Tabelle nach Leipzig. Gleichzeitig ein Aufsteiger und damit auch ein erstmaliges Aufeinandertreffen der Profis beider Teams. Im Topspiel 3 gegen 4 setzte sich RB dank einer rasanten halben Stunde zum Schluss letztlich verdient mit 2:1 durch.

Gegenüber der 1:3-Niederlage in Porto hatte Ralph Hasenhüttl sein Team ordentlich durchgeschüttelt. Orban saß seine Rot-Sperre aus dem Spiel in München ab. Augustin fehlte verletzt. Bernardo, Keita, Forsberg und Kampl (und damit fast die komplette Kreativabteilung) saßen auf der Bank. Konaté, Klostermann, Demme, Laimer, Werner und Poulsen standen dafür in der Startelf und bekräftigten damit erstmal die Ankündigung von Hasenhüttl, dass es gegen Hannover um Geduld und um andere Dinge als rein fußballerische Qualitäten gehen würde. Organisiert war das Team wie immer im 4-2-2-2.

Hannover auf der anderen Seite reiste mit der selben Startformation wie zuletzt beim 4:2 gegen Dortmund an. Allerdings war man ganz in der Linie der bisherigen Flexibilität in Sachen Formation gegen RB etwas anders aufgestellt und spielte ein 5-2-3 aka 3-4-3. In vorderster Front stellten dabei Bebou, Jonathas und Klaus den Spielaufbau von RB Leipzig zu. Zwei Spieler kümmerten sich um die Innenverteidiger, während ein Spieler flexibel mit dem zurückfallenden Sechser von RB mitging.

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