Zeitreise über Aalen nach Köln

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den 1.FC Köln (25.02.2018, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

24 Spieltag in der Bundesliga schon wieder. Auf RB Leipzig wartet das Spiel gegen den 1. FC Köln. Und damit etwas überraschend das Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Denn dass man Stefan Ruthenbeck nach seiner Zeit in Aalen und Fürth nun so plötzlich in der Bundesliga wiedertreffen würde, konnte man nicht wirklich ahnen.

Mit Stefan Ruthenbeck verbindet RB Leipzig eine gemeinsame Zweitligahistorie. Da sind natürlich die Duelle mit Aalen einst zum ersten RB-Spiel in der zweiten Liga überhaupt und dann zum Rückspiel in Aalen bei Nieselregen und Temperaturen knapp über 0 Grad. Beide Spiele endeten 0:0. Insbesondere das Rückspiel wird ob seiner RB-Trostlosigkeit immer einen festen Platz in den hiesigen Erinnerungen haben. Dazu kam in derselben Saison 2014/2015 auch noch ein 1:1 in einem Testspiel kurz vor Beginn der Rückrunde.

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Europa League: RB Leipzig vs. SSC Neapel 0:2

Rückspiel in der Zwischenrunde oder der Runde der letzten 32 oder im Sechzehntelfinale der Europa League. RB Leipzig versuchte gegen den SSC Neapel ein 3:1 aus dem Hinspiel durchzubringen und war damit am Ende auch erfolgreich. Allerdings musste man sich gegen den absolut dominanten SSC Neapel chancenlos zu einem 0:2 im Rückspiel zittern, um die nächste Runde zu erreichen.

Ralph Hasenhüttl wechselte im Vergleich zum Frankfurt-Spiel gleich auf sechs Positionen. Einerseits aufgrund von Ausfällen, andererseits aufgrund der Rückkehr zur bestmöglichen Formation. Dabei gab es allerdings auch ein paar Überraschungen. Die erste bestand darin, dass in der Innenverteidigung Konate für Orban neben Upamecano verteidigte und nicht Ilsanker. Die zweite bestand darin, dass Bernardo für den links hinten zuletzt eigentlich sehr stabilen Klostermann ins Team rückte. Kevin Kampl ersetzte im zentralen Mittelfeld den verletzten Naby Keita. Bruma kam auf der linken Zehn für den nicht spielberechtigten Lookman in die Partie. Und Timo Werner und Yussuf Poulsen spielten im Sturm, sodass Jean-Kevin Augustin und Stefan Ilsanker nur auf der Bank saßen und entsprechend aus dem 4-3-3 von Frankfurt wieder ein 4-2-2-2 wurde.

Neapel-Coach Maurizio Sarri blieb sich treu und wechselte in der Europa League gegenüber der Meisterschafts-Stammelf wieder auf ein paar Positionen. Abwehrchef Koulibaly saß genau wie die sonstigen Stammspieler Callejon, Jorginho und Hysaj auf der Bank (bis auf Koulibaly wurden aber alle im Verlauf des Spiels eingewechselt). Dafür standen Zielinski (der von Sarri unter der Woche noch enorm gelobt wurde), Tonelli, Maggio und der extrem talentierte Diawara (20 Jahre alt) in der Startformation. Formiert war das ganze im gewohnten 4-3-3 aka 4-1-2-2-1.

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Presse 23.02.2018

RB Leipzig gestern mit dem 0:2 gegen den SSC Neapel. Trotz der Tore von Piotr Zielinski und Lorenzo Insigne reichte es für die Italiener nicht zum Weiterkommen, weil man das Hinspiel mit 1:3 verloren hatte. Der Rückspiel-Sieg war allerdings in jeder Hinsicht und absolut verdient.

Überlassen wir die Zusammenfassung des Spiels einfach Marcel Sabitzer (siehe LVZ): „Wir sind fast gar nicht in die Zweikämpfe gekommen. Wir haben fast gar nichts gezeigt, was uns ausmacht. Napoli war eine Klasse besser. Die Niederlage ist enttäuschend, in der K.o.-Phase zählt aber das Weiterkommen. Das ist das einzig Positive heute.“ Und fügen hinzu, dass RB gestern vor allem offensiv komplett chancenlos war und fast keinen funktionierenden Ballbesitz hatte.

Trotzdem darf man festhalten, dass RB Leipzig sich über 180 Minuten gegen ein europäisches Topteam durchgesetzt hat. Ralph Hasenhüttl betont den Stolz über diese Leistung, gesteht aber auch ein, dass seine Mannschaft im Hinspiel eventuell etwas unterschätzt wurde.

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Presse 22.02.2018

Heute Abend dann also das Rückspiel in der Europa League gegen den SSC Neapel. RB Leipzig muss ein 3:1 über die Runden bringen. Das klingt erstmal machbar, könnte aber auch eine harte Nuss werden, wenn Neapel richtig Bock auf das Spiel hat.

Gestern klangen die Italiener in der Pressekonferenz zumindest ganz kampfeslustig. Zweimal gegen RB verlieren will man offenbar nicht. Möglichst ein schnelles Tor und dann gucken, was noch geht, so der Tenor. Ob man wirklich „alles versuchen“ wird, wie man ankündigte und ob man dafür personell alles aufbietet, was man hat, wird man sehen, ist aber angesichts der Erfahrungen aus dem Hinspiel nicht anzunehmen.

Stürmer Dries Mertens war zuletzt angeschlagen und ist fraglich. Abgesehen davon sind ein paar Wechsel gegenüber dem letzten Meisterschaftsspiel, bei dem man mit der absoluten A-Elf antrat, denkbar. Angereist sind die Italiener mit ihrem bestmöglichen 18er-Kader. Ein Abschenken des Rückspieles ist also offenbar absolut nicht vorgesehen, auch wenn man nichts tun wird, was die Chancen im Meisterschaftskampf gefährdet (einen nicht ganz fitten Mertens einsetzen zum Beispiel).

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Frage der Investitionsbereitschaft

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SSC Neapel (22.02.2018, 19.00 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Konrad Laimer.]

Große Pausen sind diese Woche nicht vorgesehen. Nach der Niederlage bei Eintracht Frankfurt tritt RB Leipzig bereits am Donnerstag wieder in der Europa League an. Das  Rückspiel gegen den SSC Neapel wartet. 3:1 gewann RB Leipzig letzte Woche in Neapel und man darf sich sicher sein, dass man bei RB in den nächsten Stunden vor dem Spiel darauf bestehen wird, dass das ein gefährliches Ergebnis und noch nichts gewonnen ist.

Dass man mit einem Hinspiel-Sieg noch nicht ins Achtelfinale einzieht, ist sicherlich richtig. Allerdings ist ein 3:1-Auswärtssieg durchaus ein recht gutes Polster. Denn der SSC wird im Rückspiel nun auch mindestens drei Tore schießen müssen, wenn er nocht weiterkommen will. Ganz unmöglich ist das sicherlich nicht, denn im Saisonverlauf schoss Neapel schon einige Male drei Tore oder mehr. Mit dem Setzen auf Ballbesitz, Aktivität und Gegenpressing hat man zumindest das zum Schießen von mehreren Toren passende Offensivkonzept.

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Presse 21.02.2018

Allerlei Nachklapp zum Eintracht-Spiel bzw. zum Protestumfeld noch. Ich bin da ein bisschen raus, weil ich in der Zuspitzung über Einzelzitate (wie sie bei BILD betrieben wird, wenn man so tut, als hätte Hellmann auf Rangnick geantwortet oder als hätte Rangnick das Nicht-Antreten bei Spielen in den Raum gestellt und nicht nur davon gesprochen, mit der Mannschaft in der Kabine zu bleiben, bis der Platz spielbereit ist) keinen Sinn sehe. Bezüglich des montäglichen Protestes bin ich weiter entspannt. Man muss das in mancher Hinsicht aushalten können, auch wenn man sich inhaltlich und bei Formen wie der leicht infantilen Tennisballgeschichte streiten kann.

Skurril bleibt dabei die Rolle von Eintracht Frankfurt. Eine Mannschaft, die hinter dem Fanprotest steht. Ein Verein, der im Stadionprogramm und beim Torjubel Montagsspiele disst. Da beschließen 18 Bundesligisten die Einführung von fünf Montagsspielen und beim ersten Montagsspiel reiht sich einer der beschließenden Vereine praktisch in die Proteste seiner Fans ein, ohne die ganz klaren Worte, warum man selbst für die Spiele gestimmt hat. Da fehlen mir die logischen Anhaltspunkte für diese Herangehensweise (auch wenn ich weiter finde, dass man den Umgang mit dem Protestwillen der Fans gut abgewickelt hat).

Naby Keita hat sich in Frankfurt eine Zerrung im hinteren Oberschenkel zugezogen und ist vorerst raus. Willi Orban hat eine tiefe Schnittwunde am Knie davongetragen und musste genäht werden und ist auch erstmal raus. Keita sehen wir wohl nicht vor dem Dortmund-Spiel in eineinhalb Wochen wieder. Bei Orban könnte es auch schneller gehen. Bei beiden ist aber noch unklar, wann sie wieder einsatzfähig sind. Wo Kevin Kampl und Bruma nach ihren Ausfällen für das Frankfurt-Spiel in Sachen Einsatzfähigkeit stehen, ist gerade noch unklar. Kampl sollte gegen Neapel eigentlich wieder dabei sein. Bruma trainierte gestern individuell, Kampl nicht auf dem Rasen, sondern nur im Trainingszentrum.

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Bundesliga: Eintracht Frankfurt vs. RB Leipzig 2:1

23. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig die ganz große Chance, sich durch einen Sieg in Frankfurt, im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb richtig Luft zu verschaffen. Doch trotz gutem Start in die Partie musste man sich schließlich verdient mit 1:2 geschlagen geben.

Für leichte Überraschung sorgte Ralph Hasenhüttl bereits mit seiner Aufstellung. Kampl und Bruma waren beide angschlagen gar nicht mit im Kader. Werner und Poulsen rotierten nach dem Neapel-Spiel mal eben auf die Bank. Demme, Ilsanker, Augustin und Lookman rückten dafür in die Startformation. Für den Engländer war es der erste Startelfeinsatz seit seinem Wechsel nach Leipzig. Organisiert war das ganze im 4-3-3 mit Ilsanker auf der Sechs und Demme und Keita als Achter davor. Augustin spielte zentral im Sturm und sollte dort Unterstützung von Sabitzer und Lookman von den Außenbahnen erhalten. Besonders Lookman tat sich allerdings bei seinem Startelf-Debüt in Sachen Bindung zum RB-Spiel noch einigermaßen schwer und verhedderte sich oft in Einzelaktionen.

Niko Kovac hatte sein Team auf der anderen Seite auf drei Positionen verändert. Der verletzte Mascarell fehlte genauso wie Russ und Jovic. Dafür rückten Abraham, Salcedo und Haller in die Startelf. Insbesondere Abwehrchef David Abraham machte bei seiner Rückkehr nach längerer Verletzung dabei eine herausragende Partie. Organisiert war die Eintracht in einer Art 3-3-2-2 und defensiv dann mit einer Fünferkette unterwegs.

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Presse 20.02.2018

Jo, naja. 1:2 in Frankfurt verloren. Gute 20 Minuten zum Start. Danach ging es von Minute zu Minute bergab und wurde in der zweiten Halbzeit fußballerisch gegen leidenschaftlich arbeitende Gastgeber ganz dünn. Entsprechend war die Niederlage letztlich auch verdient.

Nach einer knappen Viertelstunde schoss Jean-Kevin Augustin RB Leipzig nach sehr schöner Kombination in Führung. Zwei Abwehrschnitzer, einmal nach Standard und einmal nach Ballverlust im Mittelfeld, drehten die Partie schon Mitte der ersten Halbzeit binnen vier Minuten. Timothy Chandler und Kevin-Prince Boateng waren die Torschützen.

Im Fokus standen vor allem die Proteste von Eintracht-Fans gegen Montagsspiele. Geduldet von der Eintracht-Führung hatte man zu Spielbeginn friedlich den Platz hinter den Banden gestürmt und dort Banner präsentiert. Zudem kamen Tausende Trillerpfeifen bei RB-Ballbesitz zum Einsatz, während es bei Eintracht-Ballbesitz (jenseits von gefährlichen Offensivaktionen) ruhig wurde. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden dann Hunderte Tennisbälle aufs Spielfeld geworfen, was zu einer erneuten Verzögerung beim Anpfiff führte. Auf Frankfurter Seite war man hinterher zufrieden, dass man den Protest so kanalisieren konnte, dass nie ein Spielabbruch oder Ausschreitungen drohten.

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Presse 19.02.2018

Heute Abend also das Spiel von RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt. Ein Topspiel. Vierter gegen Zweiter war das vor dem Spieltag. Aktuell ist es Sechster gegen Vierter, nachdem bisher alle anderen Teams aus den Top6 gewinnen konnten. Frankfurt könnte mit einem Sieg bis auf Platz 3 vorstürmen. Leipzig könnte mit einem Sieg auf Rang 2 klettern (bei dann schon neun Punkten Vorsprung auf Platz 7) und wäre nach einer Niederlage Fünfter.

Auf RB-Seite sind bis auf Halstenberg alle Spieler einsatzfähig. Kevin Kampl war aber nach dem Neapel-Spiel überdurchschnittlich erschöpft und ist damit ein Kandidat für einen Bankplatz. Lukas Klostermann war leicht angeschlagen und könnte in Sachen Belastungssteuerung einem Bernardo platzmachen. Zwei, drei Wechsel wird es wohl in Frankfurt in jedem Fall geben, um Frische in die Mannschaft zu bringen. Emil Forsberg ist aber noch keine Option für die Startelf.

Auf Seiten von Eintracht Frankfurt bangt man um den Einsatz von Omer Mascarell. Der war diese Saison lange verletzt und konnte sich nach der Winterpause im zentralen Mittelfeld gleich wieder zu einem der wichtigsten Akteure aufschwingen. Wäre ein Verlust für die Eintracht, aber man hat in der Hinrunde auch ohne den Spanier sehr gute Leistungen gezeigt. Abwehrchef David Abraham könnte derweil nach einer Verletzungspause seit Mitte Dezember wieder in die Startelf zurückkehren und wird in jedem Fall zum Spieltagskader gehören.

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Nächstes direktes Duell im Kampf um Europa

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt (19.02.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Fast keine Atempause für RB Leipzig. Dem Highlight-Sieg in Neapel folgt das nächste Highlight: ein Montagsspiel. Ok, werden wir gleich wieder ernst, denn der umstrittene Spieltermin ist eigentlich nur die Randgeschichte für ein Spiel das auch so genügend sportliche Themen hat, die spannend sind. Denn zum Abschluss des 23. Spieltags treffen zwei direkte Konkurrenten um einen Platz in der Champions League aufeinander. Und während das bei RB im Rahmen dessen liegt, womit man vor der Saison zumindest rechnen konnte, wenn das Ziel das Etablieren im ersten Drittel der Liga war, kommt das bei der Eintracht durchaus sehr überraschend.

Denn so richtig konnte man nicht damit rechnen, dass das Team, das letzte Saison schon lange positiv überraschte und die Teilnahme am DFB-Pokal-Finale mitnahm, auch diese Saison wieder ganz oben mitspielt und im Vergleich zum Vorjahr sogar die Konstanz zu haben scheint, den positiven Lauf mit in die Rückrunde zu nehmen. Schon wieder steht man im Halbfinale des DFB-Pokals und hat sich nebenbei auf Platz 4 in der Bundesliga gespielt. Für ein Team, bei dem man seit eineinhalb Jahren immer ein wenig auf den Knick wartet und sich in der letzten Rückrunde ein wenig bestätigt sah, eine erstaunliche Bilanz nach immerhin zwei Dritteln Saison.

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Presse 17.02.2018

Am Donnerstag schon das 3:1 von RB Leipzig beim SSC Neapel. Auch in der Höhe verdient, weil die Gastgeber vor allem in der letzten halben Stunde eine ganz schwache Partie machten und mit all ihren Fehlern der RB-Spielidee komplett in die Karten spielten.

Adam Ounas hatte die Gastgeber kurz nach der Pause noch in Führung gebracht. Timo Werner, Bruma und erneut Timo Werner drehten die Partie noch und sorgten für eine prima Ausgangsposition für das Rückspiel. Neapel würde man mit einer Topleistung in Bestbesetzung durchaus auch mit diesem Resultat in Leipzig noch was zutrauen. Allerdings kann man nicht glauben, dass Trainer Maurizio Sarri in Leipzig personell und intensitätstechnisch nun plötzlich all in gehen wird. Auch wenn man sich sicherlich besser wird präsentieren wollen als in Neapel.

Knapp 15.000 Zuschauer verliefen sich im riesigen und ordentlich baufälligen Stadio San Paolo. Rund 1.500 Gästefans waren dabei und kamen dank Shuttle-Bussen schon sehr zeitig an und durften dank Blocksperre bis eine Stunde nach Abpfiff im Stadion ausharren..

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Europa League: SSC Neapel vs. RB Leipzig 1:3

Erstes Europa-League-Spiel von RB Leipzig überhaupt. Und dann gleich beim SSC Neapel, gleichermaßen ein guter Name in Europa und als Tabellenführer Italiens und vor allem dank seiner ball- und passorientierten Spielweise in dieser Saison im Klubfußball ganz heißer Scheiß. Doch gegen RB Leipzig lief man vor allem in der letzten halben Stunde mehrmals in die Falle und verlor verdient mit 1:3.

Ralph Hasenhüttl hatte seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel gegen Augsburg nur auf einer Position verändert. Der gesperrte Stefan Ilsanker rutschte aus der Mannschaft, der wiedergenesene Marcel Sabitzer kam in das Team. Bedeutete auch, dass ausgerechnet Diego Demme bei seinem Gastspiel in ’seinem‘ Neapel (lange) nur auf der Bank saß. Organisiert blieb RB dabei im 4-2-2-2.

Maurizio Sarri kremplete seinen SSC erwartungsgemäß auf mehreren Positionen um, blieb aber seinem 4-3-3 treu. Mertens fehlte gesperrt, dazu fehlten von den Meisterschaftsstammspielern gegenüber dem letzten Spiel auch Rui, Allan, Jorginho und Insignie. Auch Albiol saß nach leichten Muskelproblemen erneut nur auf der Bank. Mit Maggio, Rog, Ounas, Diawara und Zielinski durften sich gleich mehrere Spieler probieren, die in der Meisterschaft sonst kaum Chancen bekommen.

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In Bestbesetzung beeindruckend

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SSC Neapel (15.02.2018, 21.05 Uhr) befindet sich eine Zusammenfassung von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Yussuf Poulsen.]

So, der letzte der Klubwettbewerbe, der RB Leipzig noch fehlte, steht nun auch vor der Tür. Die Europa League wartet. Offenbar nicht mit allzu extatischer Begeisterung, wenn die Vorverkaufszahl von knapp 10.000 aus Neapel stimmt. Die 1.500, die aus Leipzig anreisen, sind sicherlich absolut im Rahmen dessen, was man rund um RB in Europa an einem Donnerstag erwartent kann.

In der Diskussion steht vor dem Spiel vor allem auch, ob Neapel  gegen Leipzig nur mit einer B-Elf antreten wird, weil man sich auf den Gewinn der Meisterschaft konzentrieren will und entsprechend Spieler schont. Ob es am Ende wirklich so kommt, weiß man natürlich nicht zu 100%, aber es ist die durchaus wahrscheinliche Variante.

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Presse 14.02.2018

Morgen Abend dann das Europa-League-Spiel von RB Leipzig beim SSC Neapel. Im Raum steht eine B-Elf der Gastgeber. Neapel-Coach Maurizio Sarri ließ sich diesbezüglich bei der PK nicht wirklich in die Karten schauen. Man werde das Spiel ernst nehmen, Leipzig ist super, europäische Wettbewerbe sind immer interessant. Das kann alles und nichts bedeuten. In jedem Fall fehlt Dries Mertens gesperrt. Angepisst ist Sarri vom eigenen Verband, weil man am Sonntag schon wieder spielt, während RB rund um das Neapel-Spiel Freitag und Montag spielt, als jeweils einen Tag mehr Pause hatte und hat.

Bei RB Leipzig fehlen Ademola Lookman, der in Europa nicht spielberechtigt ist, Marcel Halstenberg, weil verletzt und Stefan Ilsanker, weil gesperrt. Emil Forsberg ist mit nach Neapel geflogen. Ob er dort auch spielt, wird man sehen. In jedem Fall steht er nicht in der Startelf.

Spielt der SSC Neapel in Bestbesetzung ist er wohl der Favorit im Duell mit RB Leipzig. Spielen sie mit ihrer Pokal-B-Elf, dann ist es ein Duell auf Augenhöhe.

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Presse 13.02.2018

So nach kurzer Grippe-Auszeit wieder zurück im Stoff. Halten wir deswegen die Basics kurz. 2:0-Sieg gegen Augsburg am Freitag. Verdient und trotz geringem Ballbesitz auch souverän. Dayot Upamecano mit seinem ersten Treffer für RB und Naby Keita schießen die Tore vor knapp 35.000 Zuschauern, darunter circa 400 aus Augsburg. Überflüssige Pfiffe gegen Hinteregger, der sich davon motiviert fühlt und Versöhnungsgesten zwischen Hasenhüttl und Baier als Randthemen des Spiels.

Mit dem Sieg schiebt sich RB Leipzig am Ende des Spieltags auf Platz 2. Mit Leverkusen und Schalke patzten zwei Konkurrenten im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb. Sieben Punkte hat RB nun bereits Vorsprung auf Platz 7. Das ist doch mal eine erste Marke. Zwischen 2 und 6 aber alles weiter eng.

Nächsten Montag dann das nächste Duell gegen einen unmittelbaren Konkurrenten und gegen ein weiteres Überraschungsteam. Dann muss man bei Eintracht Frankfurt antreten. Die sind aktuell Vierter und liegen nur zwei Punkte hinter RB. Das wird sportlich ein sehr spektakuläres Duell.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Augsburg 2:0

22. Spieltag in der Bundesliga. Zum Auftakt in zwei englische Wochen empfing RB Leipzig in der Bundesliga den FC Augsburg. Eines der großen Überraschungsteams der Saison. In Leipzig blieben sie aber ungefährlich und fuhren mit einer verdienten Niederlage wieder nach Hause.

Ralph Hasenhüttl musste gegen Augsburg notgedrungen zweimal tauschen. Denn kurzfristig waren Diego Demme und Marcel Sabitzer erkrankt und ausgefallen. Stefan Ilsanker und Yussuf Poulsen, zu denen Hasenhüttl in der PK vor dem Spiel witzigerweise noch erklären musste, warum sie nicht spielen, rückten in die Startelf. Auf dem Platz ergab sich meist eine 4-2-2-2-Formation, die aber auch nicht ganz starr interpretiert wurde.

Beim FC Augsburg gab es wie erwartet nur einen Wechsel in der Formation. Rani Khedira kam nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Mannschaft, dafür saß Jan Moravek diesmal nur auf der Bank. Etwas unerwartet, dass Manuel Baum sein Team nicht mit einer Fünferkette auf den Platz schickte, sondern wie zuletzt auch schon eher in einer Art 4-2-3-1.

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Presse 09.02.2018

Heute Abend dann das Spiel von RB Leipzig gegen den FC Augsburg. Mal wieder ein Freitagsspiel. Das erste seit HSV auswärts zu Saisonbeginn. Auftakt für die Zeit der lustigen Spieltermine in der Bundesliga mit Freitag, Montag, Sonnntag.

Auf Seiten von RB Leipzig wird man weiter auf Emil Forsberg verzichten. Der trainiert zwar schon wieder mit der Mannschaft, allerdings wird bei ihm noch nach und nach die Belastung erhöht und geguckt, ob er schmerzfrei bleibt. Ansonsten sind abgesehen von Halstenberg alle fit.

Auf Seiten des FC Augsburg ist der Ausfall von Alfred Finnbogason besonders bitter. Daneben fehlen auch Jeffrey Gouweleeuw und Marco Richter verletzt. Rechtsverteidiger Daniel Opare ist suspendiert.

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Taktisch sehr hohes Niveau

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den FC Augsburg (09.02.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Die englischen Wochen gehen wieder los. Nach ein paar Wochen zum Start der Rückrunde ohne Spiele unter der Woche steht demnächst die Europa League für RB Leipzig an. Das Spiel gegen Augsburg ist entsprechend der Auftakt in zwei englische Wochen, die auch die Frage beantworten werden, ob es mit dieser Belastung im März weitergeht oder ob damit dann für diese Saison Schluss ist.

Vor dem Spiel gegen Augsburg versucht man seitens RB Leipzig ein wenig vom nichtsportlichen Dampf aus der Partie zunehmen. Entsprechend merkte Ralph Hasenhüttl gestern via Sportbild an, dass die Sache mit Daniel Baier keine mehr ist und er selbst vielleicht im Hinspiel auch nicht perfekt reagiert hat. Trotzdem bleiben natürlich mit den Namen Hinteregger, Hofmann, Reuter oder Baier hierzulande vor allem im Umfeld von RB allerlei Emotionen verbunden. Völlig abgesehen davon wie begründet die im Einzelfall sein mögen, dürfte das die Partie dann am Freitag durchaus zu einem guten Stück zumindest von außen anheizen.

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Presse 08.02.2018

Die Jahresbilanz von RB Leipzig ist raus. Nicht allzu viel überraschendes für 2016. Der Umsatz stieg aka die Einnahmen stiegen auf 120 Millionen Euro, wohlgemerkt für ein Jahr, das man zur Hälfte in der zweiten Liga verbrachte. Wenn man das mal laienhaft hochrechnen möchte, dann würde man bei ungefähr 160 Millionen Euro für das erste Bundesligajahr rauskommen (auch wenn das etwas arg schematisch hochgerechnet ist). Im Vergleich mit anderen Aufsteigern und schlechter finanzierten Erstligisten sicherlich viel Geld. Insgesamt eher ein durchschnittliches Budget, zumal wenn dafür am Ende Platz 2 rauskam. Zum Vergleich: Dortmund setzte 2016/2017 über 400 Millionen Euro um.

Den Red-Bull-Sponsoring-Anteil an den Jahreseinnahmen zu bestimmen, ist nur schwer möglich. Da man entsprechende Einnahmen mal eben im Batzen Spielbetrieb verzeichnet, wo quasi alle Einnahmen drin sind, die RB Leipzig überhaupt hat. Würde man mich zum Schätzen zwingen, würde ich den Sponsoring-Anteil von Mateschitz an 114 Millionen Einnahmen aus Ticketing, Werbung und TV-Geld auf irgendwas bei 60 Millionen Euro beziffern. Aber das ist nur sehr grob geschätzt und keinesfalls eine verlässliche Zahl.

Verlässlich allerdings die ausgewiesene Zahl von über 80 Millionen Euro Darlehensschulden von RB Leipzig bei Red Bull. Die Summe ist noch mal um 30 Millionen Euro gestiegen. Das ist ein ordentlicher Batzen. Kommt nicht wirklich überraschend, weil die Darlehen quasi eine Vorfinanzierung von Transfersummen sind, die man nicht auf dem Konto liegen hat und damit so eine Art von Erhöhung des Eigenkapitals (nur 14 Millionen der Darlehen werden binnen eines Jahres fällig, aber vermutlich schiebt man die dann einfach wie schon von 2015 zu 2016 auch 2017 weiter). In der Gewinn-Verlust-Rechnung für 2016 tauchen von den Transferkosten aber nur die anteiligen Millionen auf (also ein Neuzugang kriegt einen Fünfjahresvertrag und kostet 20 Millionen, dann gehen davon 4 Millionen in die Rechnung für 2016 ein; insgesamt kam man so auf 24 Millionen anteilige Transferkosten für 2016).

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Presse 07.02.2018

Emil Forsberg gestern überraschend wieder im Mannschaftstraining von RB Leipzig. Da vergingen zwischen ‚völlig unklar, wann er zurückkommt, vielleicht gar nicht mehr diese Saison; gut dass wir mit Lookman einen Ersatz haben‘ und ’steht wieder im Mannschaftstraining‘ gerade mal vier Tage. Das ging auf seltsame Art und Weise schnell. Aber Ralph Hasenhüttl bleibt da auch auf dem Boden und meint in Sportbild, dass es noch dauern werde, man Forsberg nicht überfrachten werde und der Schwede inzwischen auch eingesehen hat, dass er sich mit dem Spielen im Herbst trotz Problemen keinen Gefallen getan hat.

Gestern wurde Paul Mitchell bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Sein Titel lautet „Head of Recruitment and Development“. Das klingt doch schon mal nach was.. Davon abgesehen scheint das ein ganz angenehmer Zeitgenosse mit einem recht trockenen Humor zu sein, der Bock auf Diskussionen mit Rangnick und auf Entwicklung von Ideen und Verwirklichung von Ambitionen hat. Mal sehen, was davon dann am Ende in der Praxis bleibt. Dass er und Rangnick sich schon ein paar Jahre kennen und wissen, worauf sie sich einlassen, ist ja schon mal nicht das schlechteste. Abgesehen davon ist es natürlich wie immer zu Beginn einer Zusammenarbeit. Alles ist super, man will angreifen und das kann nur gut werden.

Ganz nebenbei gab Ralf Rangnick auch zwei Personalien bekannt. Benjamin Ehresmann wird neuer Chefscout bei RB Leipzig und übernimmt damit die Position des zum HSV gegangenen Johannes Spors. Ehresmann arbeitete früher schon länger als Scout und Videoanalyst wohl vor allem im Nachwuchs von RB Leipzig, ging letzten September als Chefscout zu den New York Red Bulls und kehrt nun zurück. Damit auch klar, dass Mitchell kein Ersatz für Spors ist, sondern offenbar darüber eine Stelle für ihn geschaffen wurde, während Ehresmann dann wohl stärker koordinierend tätig sein wird.

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