Presse 19.01.2018

Am morgigen Samstag dann also das Spiel beim SC Freiburg. RB Leipzig ist dort naturgemäß Favorit. Klein beigeben will der SC aber nicht. Zumindest scheint sich der Fokus dort inzwischen doch eher Richtung ‚Paroli bieten, keine Angst‘ verschoben zu haben und nicht wie vor den letzten Spielen auf ‚krasse Übermacht, die RB hat, da sind wir chancenlos‘ zu liegen.

Auf Seiten von RB Leipzig fehlen Emil Forsberg (verletzt), Naby Keita (gesperrt) und Marcel Halstenberg (nach Handbruch noch nicht weit genug). Durchaus eine prominente Ausfallliste. Aber gibt ja auch ganz gute Optionen als Ersatz. Timo Werner dürfte zudem im Gegensatz zur Vorwoche wieder in der Startelf stehen.

Beim SC Freiburg wird es ein ordentliches Personalpuzzle. Florian Niederlechner und Maik Frantz fehlen sowieso langzeitverletzt. Philipp Lienhart, Nicolas Höfler und Yoric Ravet werden auch ausfallen. Bartosz Kapustkas Ausfall ist wahrscheinlich. Bei Janik Haberer, Florian Kath und Tim Kleindienst ist der Einsatz gefährdet. Krasse Liste. Und wir reden hier nicht über Leipzig, Dortmund oder Schalke, wo solche Ausfälle von der zweiten Reihe auch mal aufgefangen werden können.

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Business as usual

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SC Freiburg (20.01.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.]

Der Auftakt in die Rückrunde ist für RB Leipzig mit dem Sieg gegen Schalke 04 geglückt. Alle Antworten auf die Fragen danach, wie man künftig im Spiel mit dem Ball aussehen wird, wurden noch nicht gegeben, denn gewonnen wurde durch alte Stärken im Spiel gegen den Ball und nach Balleroberung, weil Schalke es in der zweiten Halbzeit irgendwann nicht mehr hinbekam, die entscheidenden Räume fehlerfrei zu umgehen.

Nun steht das Spiel beim SC Freiburg an und Teil 2 der Suche nach den Antworten. In den bisherigen drei Bundesligaspielen waren die Freiburger bei jeweils vier Gegentoren erstaunlich chancenlos. Erstaunlich deswegen, weil man sich in der zweiten Liga noch auf Augenhöhe begegnete und der SC Freiburg im Gegensatz zu den Bundesligapartien noch nicht den Eindruck erweckte, vor der Übermacht des Gegners freiwillig kapitulieren zu wollen.

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Presse 18.01.2018

Transfergerüchte weiter. Ein Transfer von Umaro Embalo rückt offenbar näher, wenn sich der Benfica-Präsident extra nach Leipzig begibt (warum eigentlich er nach Leipzig und nicht andersherum?), wie BILD berichtet. Bis zu 15 Millionen Euro stehen nun im Raum. In Portugal heißt es, dass Manchester United schon bei 5 Millionen ausgestiegen war. Nur mal so, um die Dimensionen aufzuzeigen.

Bei Dominik Kaiser nun doch nicht alles so klar, wie es gestern in der Sportbild noch klang. Laut Kicker ist sich Kaiser nicht wirklich sicher und sowieso müsse man das Abstiegsspiel des HSV gegen Köln abwarten, weil Gisdol als Trainer wackelt. Wenn ein Transfer zustande kommt, dann erst nach dem Spiel der Hamburger in Leipzig am 27.01.

Halle-Keeper Tom Müller will beim HFC bleiben, sagt sein Berater der BILD. Aber das Gerücht, RB könnte Interesse haben, war auch von Anfang an kein sonderlich seriöses.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dauerläufer im Team von RB Leipzig ist mal wieder Diego Demme. Mit 12.35 km pro 90 Minuten liegt er schon wieder fast auf Topniveau aus dem Zweitligajahr unter Rangnick.

Auch Yussuf Poulsen hat läuferisch noch mal deutlich angezogen. Was aber (wie generell bei vielen anderen Spielern auch) unter anderem daran liegt, dass da auch einige Einsätze mit deutlich weniger als 90 Minuten dabei waren. Poulsen bekommt im Schnitt nur noch 67 Minuten pro Einsatz. In dieser Zeit kann er sich natürlich deutlich schneller auspowern und mehr rennen als wenn er 90 Minuten spielen würde. Rechnet man dann einen 20-Minuten-Einsatz auf 90 Minuten hoch, dann sind die Laufwerte entsprechend deutlich höher, als wenn man komplette 90-Minuten-Einsätze hätte.

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Presse 17.01.2018

Gestern Training bei RB Leipzig ohne vier Spieler. Emil Forsberg fehlte weiterhin, soll aber diese Woche eventuell wieder einsteigen. Bei Dayot Upamecano., Bruma und Marcel Sabitzer handelt es sich wohl eher um kleine Blessuren und Vorsichtsmaßnahmen. Ist ja am Anfang von Trainingswochen öfters so bei RB Leipzig, dass man Spieler mal sicherheitshalber draußen lässt.

Einiges an Gerüchten- und Transferzeugs. Der Wechsel von Nicolas Kühn zu Ajax Amsterdam ist seit gestern fix. Vertrag bis 2021. Geschätzt bis zu zwei Millionen Euro Ablöse. Heranführen an die Profis über die zweite Mannschaft. Bleibt weiter depremierend, dass man ein größeres Talent aus dem jüngeren U19-Jahrgang, also einen, den man noch eineinhalb Jahre hätte ausbilden und begutachten können, nun komplett verliert.

Dafür sollen dann andere Talente von externer Seite geholt werden. Bei Umaro Embalo von Benfica Lissabon steht weiter ein Transfer im Raum. Die letzten Zahlen für den 16-Jährigen bewegten sich bei 10 bis 12 Millionen Euro Ablöse. Mit Mads Bidstrup soll bei einem weiteren 16-Jährigen aus Dänemark (FC Kopenhagen) vorbehaltlich des Medizinchecks schon alles klar sein. Zwei Millionen soll diese Investition in die, ähm Nachwuchsarbeit kosten.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 1

Die Rückrunde ist zwar schon wieder losgegangen, aber es fehlen noch ein paar Worte zur Hinrunde. Und zwar vor allem in Zahlenform rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 17 Bundesligaspiele bis zur Winterpause. Teil 2 folgt dann demnächst.

Schon 22 Spieler hat Ralph Hasenhüttl in der Bundesliga auf das Feld geschickt. Das klingt erstmal viel. Allerdings kamen Kaiser, Compper, Mvogo und Schmitz in zusammen gerade mal reichlich knapp 400 Spielminuten zum Einsatz, sodass nur noch 18 Spieler übrig bleiben, davon 17 Feldspieler.

Federico Palacios, Fabio Coltorti und Philipp Köhn waren die drei Spieler, die gar nicht zum Einsatz kamen. Köhn und Coltorti schafften es in der Bundesliga noch nicht mal in den Spieltagskader. Auch die Nachwuchskräfte Nicolas Kühn und Elias Abouchabaka kamen nicht zum Einsatz oder zu einer Kadernominierung, waren im Hinrundenverlauf aber sowieso auch aus dem Profitraining genommen worden.

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Presse 16.01.2018

Ein bisschen interessant, was die Mitteldeutsche Zeitung zum Thema Naby Keita im Nachklapp des nicht zustandegekommenen Winterwechsels berichtet. Bzw. wie Hasenhüttl dort zitiert wird. Demnach habe auch die Mannschaft von RB eine Rolle gespielt, weil sie Naby Keita auf und neben dem Platz in vielerlei Form versichert hat, für ihn zu arbeiten. Man habe Keita wieder „ins Boot geholt“ und „viel dafür getan, ihn wieder für sich zu gewinnen“.

Was ja irgendwie auch bedeutet, dass man Keita mannschaftsintern zuvor ein wenig verloren hatte. Und was auch bedeutet, dass Keita mit seinem direkten Mannschaftsumfeld und vielleicht auch der Qualität dort nicht immer zu 100% zufrieden war. Topfußball bedeutet wohl auch immer eine bisschen, dass man seine Topspieler und ihre Seele hegen und pflegen muss..

Ein bissel Gerüchte-Zeit. Bei Umaro Embalo werden die Dinge weiter konkreter. Die LVZ meint, dass RB Leipzig bereit sei, zehn Millionen Euro für den 16-Jährigen zu zahlen. 18 Millionen standen bisher als Forderung im Raum. Noch diese Woche soll gestrigen Berichten zufolge eine Entscheidung fallen.

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Presse 15.01.2018

RB Leipzig am Samstag mit dem 3:1 gegen Schalke 04. Ein verdienter Sieg, weil man im Wettbewerb der ähnlichen, auf Fehlervermeidung, Umschalten und Pressing setzenden Spielideen vor allem in der zweiten Halbzeit die bessere Umsetzung erwischte und dort von den Fehlern der Schalker profitierte.

Naby Keita brachte RB in einer ausgeglichenen Partie vor der Pause in Führung. Naldo köpfte nach der Pause natürlich nach Standard ein. Timo Werner und Bruma sorgten jeweils nach Umschaltsituationen und frühen Balleroberungen für den Sieg.

Durch den Sieg liegt RB Leipzig nun in der Bundesliga auf Platz 2, weil sich die Mannschaften hinter den Bayern wie schon in der Hinrunde dadurch auszeichnen, Punkte liegenzulassen. Bis runter zu Platz 7 gewann keine andere Mannschaft als RB. Bei 13 Punkten Rückstand auf die Bayern muss man über den Meisterschaftskampf nicht reden. Fünf Punkte liegen zwischen Platz 2 und Platz 10, das ist die relevante Kenngröße.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Schalke 04 3:1

Erster Spieltag der Rückrunde. RB Leipzig empfing mit Schalke 04 den Tabellenzweiten, der in der Hinrunde vor allem durch sehr gute Defensivorganisation aufgefallen war. Eine reichliche Stunde konnten sie damit auch in Leipzig glänzen, bevor die Gastgeber sich mit hoher Intensität verdient durchsetzten.

Auf Seiten von RB Leipzig konnten wie erwartet Marcel Halstenberg und Emil Forsberg nicht mitwirken. Bernardo und Bruma standen dafür auf dem Feld. Timo Werner und Yussuf Poulsen saßen nur auf der Bank, nachdem sie in der Vorbereitung krank bzw. unter der Woche angeschlagen waren. Jean-Kevin Augustin und Rückkehrer Marcel Sabitzer ersetzten sie. Überraschend vor allem, dass Konrad Laimer hinten rechts Lukas Klostermann ersetzte, der nur auf der Bank saß. Schon im Testspiel gegen Prag war Laimer als Rechtsverteidiger getestet worden.

Vor allem überraschend aber, dass sich Ralph Hasenhüttl für ein neues System entschied. Denn organisiert war man in einem 4-3-3 bzw. genauer in einem 4-1-2-2-1, das relativ flexibel defensiv und als 4-5-1 oder offensiv als 4-1-2-3 interpretiert werden kann. Vor dem alleinigen Sechser Diego Demme spielten dabei mit Keita und Kampl zwei spielstarke Achter. Davor spielten auf den offensiven Außenpositionen Sabitzer und Bruma, während Augustin den einzigen Stürmer gab.

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Presse 12.01.2018

So, los geht es wieder mit der Bundesliga. Zielvorstellung bei RB Leipzig für den Rest der Saison ist klar, wenn man den Beteiligten zuhört. Erneute Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb und da eigentlich für die Champions League. Dafür muss man Teams wie Schalke morgen schlagen, hatte Gulacsi gestern erklärt. Dem ist wohl so.

Mal sehen, wie das so hinhaut. Schalke ist ein sehr gut organisiertes Team, von dem man erwarten würde, dass es die RB-Probleme im Ballbesitz erneut aufdecken kann. Ist halt die Frage, wie groß die RB-Ballbesitzprobleme nach der Winterpause noch sind oder ob man sich da ein wenig verbessert hat in den Abläufen rund um den Strafraum. Standards hat man in jedem Fall trainiert. Vielleicht liegt ja darin für die nächsten Wochen auch offensiv ein Schlüssel. Viel Ballbesitz in des Gegners Hälfte ist ja auch immer mit vergleichsweise vielen Standards verbunden.

Auf Seiten von RB Leipzig fallen Marcel Halstenberg und Emil Forsberg aus. Bei Forsberg dauert es weiterhin, weil er immer noch nicht schmerzfrei ist. Bei Halstenberg will man nach der Hand-OP nicht das Risiko einer erneuten Verletzung eingehen. Timo Werner könnte nach verpasster Woche in der Vorbereitung nur auf der Bank sitzen. Ansonsten sollen alle auflaufen.

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Mannschaftsorganisation auf Topniveau

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 (13.01.2018, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Zweiter Teil der Saison. Die Rückrunde der Bundesliga startet. Für RB Leipzig geht es gleich mit dem wichtigen und schweren Spiel gegen den Tabellenzweiten Schalke 04 los. Es ist der Auftakt in ein im Vergleich zur Hinrunde lockeres Programm mit fünf Partien ohne Spiele unter der Woche. Wie hart die Rückrunde wird, hängt im wesentlichen vom RB-Abschneiden in der Europa League ab. Mindestens 19 Pflichtspiele wird man absolvieren. Maximal 26 und damit sogar eins mehr als in der Hinrunde wären beim Erreichen des Finales im Europapokal möglich. Dank Europa League kommt man auch in den ‚Genuss‘ einiger Donnerstag-Sonntag-Wochen und sogar eines Montagsspiels (in Frankfurt).

Zum Auftakt geht es allerdings erstmal gegen Schalke 04 und damit gegen einen ganz direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in Europa und dort eher in der Champions League. Denn das Tedesco-Team hat sich als einer der ganz heißen Kandidaen für einen Platz unter den ersten vier Teams der Bundesliga positioniert. Vor allem die taktische Ordnung im Team ist dafür verantwortlich.

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Presse 11.01.2018

Kehrtwende im Fall Keita? Kicker und BILD berichten übereinstimmend, dass Liverpool mit einem noch vorzubereitenden Angebot versuchen wird, Keita schon im Winter zu holen und dass es kein in den Stein gemeißeltes Nein von RB mehr gibt. Das klingt einerseits noch relativ vage, weil für beide Vereine nur in Absichtserklärungen gesprochen wird und andererseits nach einem gut platzierten ‚also wenn Liverpool noch mal viel von den Coutinho-Millionen in die Hand nimmt, dann würde sich unsere Position, nicht vorzeitig verkaufen zu wollen, ändern‘.

Bisher hatte man 75 Millionen Euro als Ablöse vereinbart, die es allerdings nur gibt, wenn RB erneut in die Champions League kommt. Eine Verhandlungsgrundlage könnte entsprechend nur eine höhere, dafür fixe Summe sein. Sagen wir irgendwas um die 100 Millionen Euro, wo wir schon mal ein bisschen beim Spieler-Monopoly spielen sind.

Dass sich RBs Position ein wenig geändert zu haben scheint, erstaunt ein bisschen. Könnte bedeuten, dass Keita im Training nicht sonderlich motiviert wirkt und einen Abschied gern mitnehmen würde (im Test gegen Prag war es gerade in Sachen Motivation nicht sonderlich viel, was von Keita kam). Oder könnte auch bedeuten, dass RB ein bisschen Geld für Wintertransfers gerne mitnehmen würde.

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RB Leipzig vor der Rückrunde in der Bundesliga 2017/2018

Insgesamt wartet auf den Verein eine sehr wichtige Saison für die Weiterentwicklung und Konsolidierung auf hohem Niveau. Fernsehgeldtechnisch hinkt man noch enorm hinterher, was gegenüber den Topklubs ein Minus von mal eben rund 70 Millionen Euro macht. Diese Differenz muss man zumindest in Teilen in den nächsten zwei, drei Jahren wettmachen, um den Prozess des wirtschaftlichen Wachstums weiterzugehen. Dazu braucht es aber entsprechende sportliche Leistungen und regelmäßige Teilnahmen in Europa. Was die neue Erwartungshaltung rund um den Verein vorgeben dürfte. Eine Erwartungshaltung, mit der auch Enttäuschungen verbunden sein können. Letzte Saison konnte man diesbezüglich noch jugendlich-befreit aufspielen. Diese Saison muss man erwachsen werden. Und das bei einem ganz engen Spielkalender und wenig Möglichkeiten an grundsätzlichen Dingen zu arbeiten. Wird eine sehr interessante Saison mit vielen Stolperfallen, Fragezeichen, Herausforderungen und Highlights. Hübsches Abenteuer. (RB Leipzig vor der Hinrunde in der Bundesliga 2017/2018)

Das Abenteuer geht weiter, könnte man ein paar Tage vor Beginn der Rückrunde in der Bundesliga ausrufen. Und weiterhin ist es eine abenteuerliche Saison, die so einiges an Herausforderungen, Fragezeichen und auch Unbekannten bereithält. Denn so richtig weiß man vor allem aufgrund der schwachen letzten Phase vor der Winterpause nicht, wo RB Leipzig im Bundesligavergleich so steht. Waren die fünf Spiele ohne Sieg eher ein Ausreißer nach unten oder manifestierte sich darin eine Entwicklung?

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Presse 10.01.2018

Beim Training gestern ging Timo Werner seine ersten Schritte des Jahres. Voll belastet wurde er noch nicht, aber Richtung Schalke-Spiel sollte es wohl hinhauen. Yussuf Poulsen lief nur abseits der Mannschaft wegen Oberschenkel-Problemen. Wohl vorerst nur eine Vorsichtsmaßnahme. Emil Forsberg fehlte weiterhin.

Ralf Rangnick betont im Interview mit Sportbild das gute Verhältnis zu Ralph Hasenhüttl und empfindet auch keine Dissonanz mit dem Chefcoach in Bezug auf die Kritik an der Mannschaft und deren Auftreten vor der Winterpause, sieht Platz 4 in der Bundesliga (also die Champions-League-Quali) als Saisonergebnis, mit dem er glücklich wäre und glaubt bei aller Wertschätzung nicht, dass die Abgänge von Frank Aehlig und Johannes Spors größere Lücken in den Verein reißen werden („sind auch ohne sie so gut aufgestellt, dass wir jetzt nicht alles komplett neu ordnen müssten“).

HSV-Sportchef Jens Todt hat bestätigt, dass man sich mit Dominik Kaiser beschäftigt. Ob schon jetzt im Winter oder erst für den Sommer bleibt ein bisschen unklar. Fakt ist, dass ein Winterabgang von Kaiser aus RB-Sicht eigentlich bezüglich der Kaderplanung nicht wirklich gewollt sein kann. Das HSV-Interesse soll auch daher rühren, dass Walace sich offenbar gerade aus seinem Job in Hamburg streiken will.

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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2017/2018 – Teil II

Weiter geht es mit der Saisonaufarbeitung. Diesmal mit Teil II der Betrachtungen zu den einzelnen Spielern des RB-Kaders. Nach den Torhütern und Verteidigern sind heute die Mittelfeldspieler und die Stürmer dran. Geordnet ist die Übersicht nach Positionen (Mittelfeld, Sturm) und innerhalb der Positionen nach Einsatzzeit. Die Nachwuchsakteure Nicolas Kühn und Elias Abouchabaka fehlen in der Auflistung, weil sie im Laufe der Hinrunde auch aus dem Training der Profis genommen und wieder komplett in den Nachwuchs eingegliedert wurden. Oliver Burke fehlt, weil er nach nur einem Spiel noch im Sommer in die Premier League wechselte.

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Presse 09.01.2018

Federico Palacios ist nun also schon endgültig w wie weg. Auf nach Nürnberg für einen wohl niedrigen sechsstelligen Betrag. Spekulieren könnte man, ob da noch eine Weiterverkaufsbeteiligung drin lag bei den Verhandlungen. Für Palacios ist es ein interessanter Schritt und eine ordentliche Herausforderung. Bisher glänzte er nicht dadurch, sich auch durch schwierige Situationen durchzubeißen und konnte lediglich in der Regionalliga glänzen. In Nürnberg wird er bei einem Aufstiegskandidaten in der zweiten Liga einen Platz im Team auch nicht automatisch sicher haben.

Aus RB-Kaderplanungssicht wird es im Bundesligateam langsam dünn. Compper weg, Palacios weg. Bleiben noch 19 Feldspieler, wenn man mögliche U19-Akteure nicht mitrechnet. Das ist nicht allzu viel, falls man in der Europa League noch ein bisschen weiterkommen sollte als nur bis zum Neapel-Duell. Wenn man ohne größere Ausfälle durch die Saison kommt, dann ist das ausreichend. Wenn man in der Rückrunde mal mehr Pech mit Verletzungen hat als in der Hinrunde, dann wird es arg eng. Mal sehen, ob und was Rangnick in Sachen Neuzugängen noch so verbucht.

Dominik Kaiser erklärt in BILD noch mal, dass er sich hinsichtlich seiner sportlichen Zukunft von England über die USA und sonstiges Ausland bis hin zu Deutschland alles vorstellen kann. Nach seiner Karriere sei auch eine Rückkehr zu RB Leipzig möglich.

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Presse 08.01.2018

Am Samstag das einzige Testspiel im Winter von RB Leipzig gegen Dukla Prag. Nicht sonderlich aussagekräftig. Nicht sonderlich starke Gäste. 2:0 hieß es am Ende für RB vor reichlich 4.000 Zuschauern. Federico Palacios und Bruma erzielten die Tore. Emil Forsberg, Marcel Halstenberg und Timo Werner fehlten verletzt. Bei Werner geht man davon aus, dass er gegen Schalke wieder dabei ist, bei den anderen beiden wird das eng bis unmöglich.

Bei Federico Palacios scheint es in Sachen Abgang schon jetzt im Winter ernst zu werden. Nürnberg soll das Ziel sein. Wäre eine erstaunlich gute Adresse, schließlich wollen die Franken in die Bundesliga aufsteigen. Bisher hatte Palacios im höherklassigen Fußball noch nicht glänzen können. Der Wechsel scheint derzeit noch daran zu hängen, dass Nürnberg und Palacios sich final einigen müssen. Mit RB ist bereits alles klar. Eine niedrige sechsstellige Ablöse soll drin liegen. Das wären ein paar Euro weniger als die 600.000, die RB einst ausgab.

Dominik Kaiser überlegt nach New York zu gehen, berichtet die LVZ, hat aber auch das Interesse von HSV oder Köln geweckt. Vorteil von New York wäre, dass Kaiser erstmal noch bei RB bleiben und dann bis Ende April in die USA wechseln könnte, weil dort das Transferfenster so lange geöffnet ist und die Saison sowieso erst im März startet.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Dukla Prag 2:0

Erstes und auch schon letztes Testspiel dieser Winterpause. Dank fehlendem Trainingslager ausgetragen in Leipzig. Gegen Traditionstestgegner Dukla Prag, gegen die RB Leipzig nun schon zum vierten Mal antrat. Nach zwei 1:1 unter Pacult und Rangnick und einem 3:2 unter Hasenhüttl gab es diesmal ein 2:0. Angesichts dessen, dass die Gäste auch in der tschechischen Liga nur zu den schwächeren Teams gehören und von ihrem Start in die Rückrunde noch über einen Monat entfernt sind, ein gleichermaßen standesgemäßer wie wenig aussagekräftiger Sieg.

Eine Woche vor dem Rückrundenstart fehlten auf Seiten von RB Leipzig drei nicht ganz unwichtige Spieler. Marcel Halstenberg könnte nach seinem Mittelhandbruch bis nächste Woche noch fit werden. Emil Forsbergs Bauchmuskelzerrung ist ein nun schon arg lange anhaltendes Mysterium und wird wohl auch das Spiel gegen Schalke unmöglich machen. Timo Werners Erkältung sollte dagegen am wenigsten Sorge bereiten.

Wieder mit auf dem Platz stand dafür Marcel Sabitzer, der nach seiner Schulterverletzung die erste Halbzeit mitwirkte. Selbstbewusstseinstechnisch auf bekanntem Sabitzer-Niveau. Aber in Sachen Torabschluss aus der Ferne auch mit gewohnter Streuung. Bei Sabitzer wird man mal gucken müssen, inwieweit er in seiner neuen Rolle als Österreichs Spieler des Jahres und Mentalitätsvorbild bei RB nicht künftig ein wenig überdreht. Sein besonderer Wert liegt ja eigentlich in den einfachen Sachen (gute Anspielstation zwischen den Ketten, gute Arbeit gegen den Ball) als in den spektakulären Sachen (Dribblings, Fernschüsse in den Winkel aus 25 Metern).

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Kommse heute nicht, kommse morgen. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Die Null waberte in dieser Woche durch die Online-Welt. Die Null, die hinter den Einsatzminuten von bei RB Leipzig ausgebildeten Spielern steht. Hinter den Einsatzminuten sogenannter Local Player, von denen jedes Team mindestens vier in den eigenen Reihen haben muss und die zwischen 15 und 21 für mindestens drei Jahre im Verein gemeldet gewesen sein müssen.

Die Null ist natürlich nur ein Indiz für die Qualität der Nachwuchsausbildung. Zumal es dabei nur um die Betrachtung der aktuellen Spielzeit geht und das auch verschiedene Ursachen haben kann, dass da eine hohe oder niedrige Zahl steht. Bei RB Leipzig bleibt die Zahl aber auch gering, wenn man in der Historie zurückschaut.

Benjamin Bellot darf als einer der wenigen gelten, der die Local-Player-Regel durch seine Zeit bei RB zwischen 2009 und 2012 erfüllte und der vor allem in der dritten und zweiten Liga zwischen 2013 und 2015 einige Einsätze bekam. Allerdings spielte Bellot nie im RB-Nachwuchs, sondern kam aus dem Nachwuchs des FC Sachsen 2009 direkt zu den RB-Profis.

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