Schwer zu fassendes Team

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg (12.12.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Vorletzter Spieltag der Hinrunde bereits. Bisher führt RB Leipzig das Schneckenrennen hinter den Bayern immer noch an. Trotzdem man zuletzt in der Bundesliga in vier Spielen bei einem Sieg, zwei, Unentschieden, einer Niederlage und 6:8 Toren eher durchwachsen unterwegs war.

In der letzten englischen Woche dieses Jahres steht für RB das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg an. Dienstag, um 18.30 Uhr. Nicht das ganz allergrößte Vergnügen. Was man auch daran sieht, dass der Gästeblock im Gegensatz zur letzten Saison mit reichlich 1.100 Fans bei weitem nicht ausverkauft sein wird.

Der VfL Wolfsburg ist auch diese Saison wieder ein schwer zu fassendes Team. Seitdem Hecking vor reichlich einem Jahr gegangen wurde, taumelt der Verein ein wenig durch die Bundesliga, ohne dass man so ganz genau weiß, wo er eigentlich hin will. Die Trainerentscheidungen für die sehr unterschiedlichen Typen Ismael, Jonker und nun Martin Schmidt zeugen davon.

Wobei Martin Schmidt gewissermaßen eine nicht unlogische Entscheidung ist. Wie in Leverkusen, wo man einen Herrlich holte, um ein gespaltenes Team wieder zu einen, darf man sich auch von Martin Schmidt erhoffen, dass er der Mannschaft neben dem Fußball auch in der Konstituierung als funktionierendes Team helfen kann. Zumindest dürfte man das aus der Schmidtschen Zeit in Mainz erwarten. Ob das auch in einem völlig anderen Umfeld gelingt, bleibt aber erstmal abzuwarten.

Kadertechnisch ist Schmidt gerade im Vergleich mit Mainz im Schlaraffenland angekommen. Denn der Kader ist weiterhin bis runter zu Feldspieler 17, 18 auf mindestens gutem Bundesliganiveau besetzt.

Im Sommer hatte man mit Rodriguez und Gustavo zwei abgegeben, die gerade in Sachen Entwicklung als Team mit Spielern, die auch für ihren Verein einstehen, eher nicht zu den zentralen Figuren gehörten. Ziehen ließ man auch Jannes Horn für ein paar Euro und Vierinha für noch ein paar weniger Euro und Diego Benaglio für gar keine Euro.

Auf Zugangsseite blieb man der gefühlten Philosophie des Vorjahres treu und holte für einiges Geld Spieler, die in der Bundesliga überzeugt hatten und ein paar Talente. Brook und Tisserand waren die Namen aus der Bundesliga. Origi, William, Dimata und Stefaniak holte man von der Talenteliste. Und mit Ignacio Camacho leistete man sich noch einen, der vorher in Spanien beim FC Malaga auf sich aufmerksam gemacht hatte und mit 27 im besten Fußballalter ist.

Der Kader ist entsprechend, da er in der Transferperiode keinerlei Qualität verloren, sondern eher welche dazu geholt hat, sehr gut besetzt. Eine bunte Mischung aus Erfahrung wie bei Gomez oder Verhaegh, Fußballern im besten Alter wie bei Guilavogui, Didavi oder Malli und einigen Talenten, zu denen man neben den schon genannten auch Itter, Bazoer oder Uduokhai zählen darf. Ein Kader also, der eigentlich gute Leistungen in der Gegenwart und Entwicklungspotenzial für die Zukunft verspricht (aber aufgrund seiner Größe in der Gegenwart auch einige Opfer mit mangelnder Einsatzzeit hat). Vielleicht ist die Außenverteidigerposition nicht ganz optimal besetzt, aber das war es dann auch schon mit möglichen Problemen.

Gerade angesichts des Kaders bleibt es erstaunlich, dass sich Wolfsburg in dieser Saison doch einigermaßen schwer tut und dort anknüpft, wo man letzte Saison aufgehört hatte. Gerade mal vier Spiele in der Bundesliga dauerte es, bis man Andries Jonker vom Hof jagte, der mit dem Erreichen der zweiten Pokalrunde und vier Punkten aus vier Spielen  nicht überragend, aber auch nicht unterirdisch in die Saison gestartet war. Der Wechsel hin zu Schmidt war dann ein bisschen typisch für Wolfsburg, weil plötzlich ein Trainer einen Kader übernehmen sollte, der auf Jonkerschen aktiven Ballbesitz ausgelegt war, während Schmidt sicherlich kein Ballbesitztrainer ist.

Ob der Trainerwechsel gelungen ist, lässt sich punktetechnisch nicht sagen. Neben dem Überstehen einer weiteren Pokalrunde mit dem 1:0 gegen Hannover fügte Schmidt den vier Jonker-Punkten aus vier Spielen 14 weitere Punkte in elf Spielen hinzu. Nicht unbedingt ein überragender Punkteschnitt. Allerdings bleibt auffällig, dass acht der elf Spiele mit einem Remis endeten, sodass Wolfsburg unter Schmidt erst einmal verlor und das war ein knappes 1:2 in Augsburg. Einfach zu schlagen sind die Wolfsburger also nicht mehr. Was sich auch daran zeigt, dass sie aus acht Spielen, in denen sie in Rückstand lagen, noch fünfmal einen Punkt geholt haben.

Insbesondere in den Heimspielen drehte Wolfsburg zuletzt auf. Sieben Punkte holte man aus den letzten drei Partien. Neun Tore schoss man gegen Hertha, Freiburg und Mönchengladbach. Was auch die nominelle Stärke der Wolfsburger verdeutlich. Denn in der Offensive ist das Team einfach überragend besetzt. Malli, Didavi, Gomez und Neuzugang Origi sind von ihrer grundsätzlichen Qualität her gehobenes Bundesliganiveau. Manchmal überfällt sie eine seltsame Form von Phlegma (was sich auch darin zeigt, dass man im Bundesligavergleich sehr wenige Chancen herausarbeitet), manchmal sind sie zusammen einfach nicht zu stoppen. Hinter den vier Akteuren wird es dann im Offensivbereich aber auch schnell etwas dünner. Mit Ntep, Dimata oder Stefaniak wartet da aber noch einiges an Talent.

Dass man offensiv sehr gut besetzt ist und es darum geht, diese Qualitäten auch vernünftig einzubinden, liegt auf der Hand. Nicht ganz so auf der Hand liegt vielleicht, dass Wolfsburg über die Hinrunde hinweg auch ein zumindest ordentliches Defensivteam ist. Nur fünf Teams haben weniger Gegentore kassiert als Wolfsburg. Allerdings lässt man trotz dieser Gegentorzahl relativ viele Chancen zu, was auch darauf verweist, dass Casteels eine gute Saison spielt. Mit Brooks, Arnold, Guilavogui und wer auch immer dann noch dazu kommt, hat der VfL aber auch gerade in der Zentrale des Spielfelds einige Akteure, die defensiv gut zupacken und arbeiten können.

Mit Martin Schmidt geht es nun darum, diese Qualitäten in Offensive und Defensive zusammenzufügen und weiterzuentwickeln. Diesbezüglich steht man in Wolfsburg eher noch am Anfang. Man spielt ein recht solides 4-2-2-2, das aber auch immer wieder Angriffspunkte bietet, und setzt vor allem auf Umschaltmomente. Wenn man denn Didavi und Malli mal in der gegnerischen Hälfte mit ein wenig Platz an den Ball bekommt, dann wird es ganz schwer sie zu stoppen. Aus dem Ballbesitz heraus ist es beim VfL aber auch immer noch manchmal recht mühselig.

Mit dem Setzen auf Umschaltmomente ist auch verbunden, dass die Mannschaft viel und auch viel gegen den Ball arbeitet und entsprechend auch in den Laufstatistiken ein überdurchschnittliches Bundesligateam ist. Verbunden sind damit aber auch ein Ballbesitz von unter 50% und eine Passquote von unter 80%. Gerade letzteres ist für ein Team mit einer größeren Ansammlung fußballerischer Qualitäten eher enttäuschend.

Insgesamt ist Wolfsburg von seinem Kader her ein ziemlich interessantes Team mit guten Aussichten in Gegenwart und Zukunft. Dass sie trotzdem wieder mal im Tabellenmittelfeld festhängen bzw. bestes Team der Mannschaften sind, die aktuell gegen den Abstieg kämpfen (drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz), ist da durchaus eine ziemliche Enttäuschung. Genauso wie das trostlose 0:0 zuletzt in Hamburg, bei dem Wolfsburg drei(!) Torschüsse abgab, von denen nur einer(!) nicht abgeblockt wurde und keiner(!) auf das HSV-Tor ging. Bei einer Mannschaft mit Malli, Gomez, Didavi und Origi..

Dass Wolfsburg noch mal offensiv einen so schlechten Tag erwischt wie in Hamburg, ist eher nicht zu erwarten. Zumal man diesmal gegen RB nicht gegen einen Gegner spielt, der keine Möglichkeiten für Umschaltmomente zulässt. Wolfsburg ist eines der effektivsten Konterteams der Liga. RB lässt vergleichsweise viele Kontertore zu. Das ist jetzt aus Gästesicht nicht das optimale Matchup.

Wer auf RB-Seite alles auflaufen kann, bleibt nach dem Mainz-Spiel noch fraglich. Upamecano darf man zurückerwarten. Keita, der ja gegen Mainz auf der Bank saß, auch. Bei Forsberg und Sabitzer wird man mal die PK abwarten müssen, um zu sehen, wie weit sie sind. Angesichts von fünf Tagen bis zum letzten Spiel der Hinrunde am Sonntag wird das Thema Belastungssteuerung bei RB nicht den ganz herausragenden Stellenwert haben. Da müsste sich Martin Schmidt, auf den nach dem letzten Bundesligaspieltag noch die Pokalpartie in Nürnberg wartet, schon eher Gedanken machen.

[Update nach der Pressekonferenz vor dem Spiel: Upamecano und Keita sind dabei. Forsberg wahrscheinlich nicht. Sabitzer sowieso nicht. Klostermann kriegt wahrscheinlich eine Schonpause. Bernardo und Augustin sind krank.]

Mögliche Aufstellungen:

  • VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh, Uduokhai, Brooks, William – Arnold, Guilavogui – Origi, Didavi, Malli – Gomez
  • RB Leipzig: Gulacsi – Ilsanker (Schmitz), Orban, Upamecano, Halstenberg – Keita, Demme (Kampl) – Kampl (Bruma), Bruma (Kaiser)  – Poulsen, Werner

Fazit: Für RB Leipzig kein unwichtiges Spiel, weil man sich in der Bundesliga ein wenig im Abwärtstrend befindet und die Situation wegen der Schwäche der Konkurrenz etwas trügerisch ist. Leicht wird die Aufgabe in Wolfsburg in keinem Fall, da die Gastgeber über ein qualitativ hochwertiges Team verfügen, bei dem nur die Frage ist, ob man sie an einem guten oder eher an einem phlegmatischen Tag erwischt. Leichte Siege hat Wolfsburg bisher aber noch gar nicht hergeschenkt. Entsprechend muss sich auch RB Leipzig darauf einstellen, dass man schon relativ viel in die Partie schmeißen muss, wenn man sie gewinnen will.

[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg nicht vor Ort verfolgen kann und am 12.12.2017, ab 18.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. VfL Wolfsburg

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Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Andreas Pranter.
Foto: GEPA Pictures – Andreas Pranter

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg. Mit Ralph Hasenhüttl.

10.49

16. Spieltag schon wieder. Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Eher gut besetzte Mannschaft, die wieder mal im schwächeren Teil der Liga ein wenig herumdümpelt. Schwer wird das Spiel für RB, wenn Wolfsburg irgendwie das eigene Potenzial ausschöpfen kann. Unangenehm wird es sowieso, was man schon daran sieht, dass Wolfsburg erst drei Spiele verloren hat.

10.50

Letzte Saison war die Partie zwischen Wolfsburg und Leipzig noch ausverkauft. Diese Saison ist an einem ungünstigen Spieltermin mit vielen freien Plätzen zu rechnen. Auch im Gästeblock gingen für das Spiel nur reichlich 1.100 Karten weg. Letzte Saison waren es noch knapp 3.000 Gästefans.

10.53

Auch presseseits hier eher Schmalspurbetrieb. Mit der Europa League gibt es ja nachher auch noch ein weiteres Thema, das bearbeitet werden will. Und Montagmorgen liegt traditionell auch nicht jedem so sehr..

10.56

Wolfsburg ist witzigerweise – das ist ja irgendwie das Thema der Stunde – das schwächste Standardteam der Liga. Zumindest wenn es um das Herausspielen von Abschlüssen nach Standards geht. Lediglich 2,3 sind es pro Spiel. Mit Abstand der letzte Platz in der Liga. Aber trotzdem erzielt man durchschnittlich viele Tore daraus. Sprich, man ist zwar schwach beim Herausspielen von Torabschlüssen nach Standards, aber dann relativ effektiv. So viel dann auch dazu..

11.03

Ralph Hasenhüttl: „Leider sind zwei Spieler krank.“ Bernardo und Augustin. Keita und Upamecano morgen wieder dabei. Möglich, dass jemand mal eine Pause kriegt, der zuletzt viel gespielt hat.

11.06

Hasenhüttl: „Haben Mainz-Spiel versucht richtig einzuordnen. Nach der ersten Enttäuschung gut einordnen können.“ Schon vorher nach CL gemerkt, dass es schwer ist, über 90 Minuten voll da zu sein. Spiele zwar gewonnen gegen Bremen oder Hannover, aber Spiele hätten vom Spielverlauf her nicht zwangsläufig Siege sein müssen. „Punkteschnitt nach CL insgesamt schon in Ordnung.“ „Gute Leistung“ bisher nach Doppelbelastung. Kann schon mal passieren, dass am Ende eines Spiels bei Standards ein bisschen die Konzentration fehlt und die Müdigkeit durchdringt. Nach dem ersten Frust über das späte Mainz-Unentschieden versucht der Trainer das Positive in den Mittelpunkt zu stellen und die Dinge zu relativieren.

Wolfsburg wird schwer, weil kompakt und zuletzt wenig verloren.

11.08

Hasenhüttl: Forsberg wahrscheinlich morgen nicht dabei. „Schade, aber nicht sinnvoll Risiko einzugehen.“ Hoffnung, dass er gegen Hertha dabei ist. „Fehlt uns.“

Zu Kaiser und Compper: Dass sie in den letzten beiden Partien spielten, hat nichts damit zu tun, dass Hasenhüttl ihnen Signal geben will, dass sie bis zum Saisonende bleiben sollen. „Gehe sowieso davon aus, dass sie bleiben, weil ich niemanden wegschicke.“ Kann auch sein, dass Kaiser morgen wieder auf der Zehn startet.

11.12

Hasenhüttl: „Kein Nachteil, dass bald Pause ist. Es ist auch für uns Trainer ein intensiver Herbst gewesen. Viel investiert, vieles war neu. Aber wir haben es genossen. War spannend und lehrreich. Haben viel mitgenommen. Schön dass es international weitergeht nach der Winterpause. Sind wir hoffentlich noch lange dabei.“

Zu Wolfsburg: „Der neue Trainer hat für Stabilität gesorgt. Kriegen nicht viele Gegentore. Zu Hause gegen Gladbach 3:0, das sagt schon alles.“ Lob auf die Offensive um Malli, Didavi und Orgigi, die Gomez füttern. „Disziplinierte Sechser.“ Gute Viererkette. „Mannschaft würde man weiter vorn erwarten, aber mein Kollege macht das sehr gut und dort zu bestehen, ist für uns eine schwere Aufgabe.“

11.15

Hasenhüttl zur Europa-League-Auslosung: „Super spannend, dass wir dabei sein dürfen. Wir nehmen was kommt. Ich reise lieber in den Süden als in die Kälte, aber ich bin da offen. Wichtig ist, dass wir das sportlich gut machen und Erfahrungen sammeln können.“

„Klostermann ist für Wolfsburg ein Kandidat für eine Pause.“ Man merkt nach der Verletzung, dass er ab und zu wegen der Frische eine Pause braucht. Nicht verwunderlich, dass Konstanz auf hohem Niveau nicht so da ist. Man muss auch die Pausen geben, um Verletzungen zu vermeiden. Falls Klostermann nicht spielt, gibt es die Optionen Ilsanker, Schmitz und Laimer für die Position. Kaiser hat es auch schon gespielt. Halstenberg beginnt in jedem Fall links.

11.19

Hasenhüttl weiß noch nicht, ob er Auslosung live sieht, weil so viel zu tun ist (Nachmittag ist noch Training).

Kein Kontakt zu Stöger nach der Übernahme des BVB-Jobs. „Ich glaube, ich könnte das nicht“, so schnell wieder in einen Job zu gehen. „Habe nach Ingolstadt erst mal Abstand gebraucht“, um die Dinge aufzuarbeiten. Zudem sei die Anfangsphase in neuem Job die intensivste Zeit für einen Trainer weil alles neu kennenzulernen ist. Respekt, wenn Stöger es trotzdem kann, direkt aus einem Job in die intensive Phase des neuen Jobs zu kommen.

Erklärt noch mal, dass schlechtes Verteidigen von Standards in der Schlussphase auch eine Frage von Müdigkeit ist. Zudem hat man eine recht kleine Mannschaft, was in solchen Situationen per se schwierig ist. Deswegen Taktik, Standards zu vermeiden. Das gelingt aber schlechter, wenn man müder wird und in der eigenen Hälfte verteidigt. „Machen das bei Standards oft sehr gut, aber gegen Ende nicht immer perfekt.“

11.21

Hasenhüttl zur Belastung: „Kalender ist nicht zu voll. Man muss sich einfach den Anforderungen stellen. Die Jungs spielen lieber als sie trainieren, dafür lieben sie den Job. Gegen Ende des Spiels kommt es aber klarerweise immer wieder zu Fehlern.“ Man fängt generell mehr Tore als in der Vorsaison. „Wir sind noch nicht so abgeklärt.“ Man werde mit den Bayern verglichen, aber das mache keinen Sinn, weil da Spieler sind, die den Rhythmus kennen und die Abgeklärtheit haben, so ein Spiel wie in Frankfurt runterzuspielen.

11.23

Hasenhüttl noch mal zu (zu?) vielen Spielen im Fußball. Man müsse die Spiele halt unterbringen. Man habe es gut geschafft, die Belastung gut zu verteilen. „In der Rückrunde vielleicht nicht so viele englische Wochen. Am Anfang vier Wochen bis zur ersten englischen Woche. Das hilft uns vielleicht.“ Man jammere nicht, habe einen großen Kader und freue sich, dass man noch europäisch spielt.

11.26

Das war es von hier. Hasenhüttl recht entspannt und relativiert seine Kritik am schlechten Verteidigen von Standards und verweist auf Müdigkeit, dadurch sinkende Konzentration und gegen Spielende in solchen Spielen wie gegen Mainz zunehmende Zahl von Standards. Mal sehen, wie das morgen in Wolfsburg aussieht. In Sachen Müdigkeit wird es bis zur Winterpause wohl nicht mehr wirklich besser. In diesem Sinne, viel Spaß morgen mit dem Spiel, wenn ihr es zum ungewohnten 18.30-Uhr-Termin einrichten könnt.

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