Angenehmes Endspiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Besiktas Istanbul (06.12.2017, 20.45 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Kevin Kampl.]

Was hat man vor dem RB-Spiel in Monaco noch alles an Szenarien für die Champions-League-Gruppenphase gewälzt. Bis hin zum Losentscheid war alles mögllch in Bezug auf die Vergabe der Plätze 1 und 2. Und nun ist alles ganz einfach. Besiktas ist als Gruppenerster direkt qualifiziert. Monaco ist ausgeschieden. Und zwischen Porto und Leipzig geht es im Fernduell noch um die Frage, wer als Zweiter in das Achtelfinale der Champions League einzieht und wer nach der Winterpause in der Runde der letzten 32 in der Europa League weiterspielen darf.

Dabei gibt es zwischen Porto und Leipzig auch nicht viel zu rechnen. Holt RB mehr Punkte gegen Besiktas als parallel Porto gegen Monaco, dann kommt man in der Champions League weiter. Holt RB gleich viel Punkte (oder gar weniger), dann geht es in der Europa League weiter. Denn bei Punktgleichheit entscheidet zwischen beiden Teams der direkte Vergleich und der geht mit 5:4 an Porto.

In der Hand hat es RB Leipzig also nicht mehr selbst. Und die Wahrscheinlichkeit auf das Weiterkommen ist relativ gering, wenn man bedenkt, dass Porto gegen ein bereits ausgeschiedenes Team spielt, das in den letzten Wochen einige Probleme hatte mit Mannschaften, die gut verteidigen und schnell umschalten. Vielleicht überlässt Monaco aber auch Porto den Ball und findet sich so in diese für sie sportliche wertlose Partie. In Istanbul und in Leipzig spielte Monaco gute 90 Minuten und holte jeweils ein 1:1.

Bei RB Leipzig kann man aus den Worten der Beteiligten heraushören, dass ihre Lust, trotz schlechter Chancen in der Champions League weiterzukommen, recht groß ist. Schon in den ersten fünf Spielen ging man die Herausforderungen trotz gezahltem Lehrgeld sehr seriös an und hatte im Fall der Fälle lieber in der Bundesliga Spieler geschont bzw. rausrotiert als in der Champions League. Bei allem rhetorischen ‚mal gucken, was wir als Neuling in Europa holen können‘, bleibt dann am Ende doch, dass man eigentlich mehr wollte als das Weiterkommen am letzten Spieltag wegen gleich vier Standardgegentoren gegen Porto nicht mehr selbst in der Hand zu haben.

Klar klingt die Champions League besser, von daher versteht man den Wunsch der Akteure bei RB Leipzig, doch noch den Sprung in das dortige Achtelfinale zu schaffen. Auf der anderen Seite spielt man auf jeden Fall in der Europa League weiter. Das ist sportlich ein absolut reizvoller Wettbewerb mit vielen interessanten Teams. Und es ist sportlich der etwas leichtere Wettbewerb (wobei das davon abhängt auf wen man trifft, wenn man an den FC Arsenal, den AC Mailand oder Olympique Lyon denkt) mit potenziell mehr Spielen, der für die gegenüber medialer Aufregung ganz Abgehärteten auch noch zwei Spiele gegen Salzburg bereithalten könnte. Aber vermutlich nicht in der Runde der letzten 32 (aber die entsprechenden Rechnungen, wer in der Europa League in der K.o.-Phase gesetzt wäre und wer nicht, können wir auch noch aufmachen, wenn es so weit ist).

Egal wie, gegen Besiktas muss RB Leipzig erstmal einen Sieg einfahren. Dann hätte man zehn Punkte, was im Normalfall in der CL-Gruppenphase zum Weiterkommen reichen würde. Aber in der zumindest auf den ersten drei Plätzen ausgeglichenen Gruppe G reicht es eben unter Umständen nicht. Dann kann man sich am Ende aber auch nicht wirklich große Vorwürfe machen, außer halt eben mit einer gewissen Bitterkeit an die vier Standardgegentore gegen Porto zu denken, wegen derer man das direkte Duell gegen die Portugiesen verlor.

Ansonsten war das Spiel gegen Monaco zu Hause am ersten Spieltag vielleicht noch zurückhaltend (wobei man die Franzosen damals noch für den Gruppenfavoriten hielt) und in der Partie in Istanbul zahlte man 20 Minuten lang wegen der Kulisse viel Lehrgeld, bevor man die Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit klar dominierte. Viel mehr hat man in der Champions League aber bisher nicht liegenlassen, wenn man ein eher schwaches Spiel wie das in Porto nicht als normalen Teil einer solchen Gruppenphase ansieht.

Besiktas darf mit seinen elf Punkten aus fünf Spielen ohne Niederlage durchaus als die Überraschung der Gruppe G angesehen werden. Die Basis dafür legte man überraschendweise gar nicht so sehr in der heimischen Lärmhölle, sondern mit zwei Siegen vor allem in den Auswärtsspielen, in denen man defensiv sehr sicher auftrat und offensiv recht effektiv spielte.

So richtig weiß man vielleicht immer noch nicht, warum Besiktas so durch die Gruppe marschierte. Nur neun Torschüsse pro Partie sind der schlechteste Wert der vier Mannschaften und der sechstschlechteste Wert aller Champions-League-Teams. In Sachen Passstatistik ist man das fünftschlechteste Team der Champions-League (wobei alle vier Teams aus Gruppe G unter 80% Passquote haben und damit zu den sieben schlechtesten CL-Teams zählen, was allgemein auf einen stärkeren Fokus auf Umkehrspiel denn auf Ballbesitz bei allen Teams schließen lässt). Zudem lässt man 15 Torschüsse pro Spiel zu. Auch das der schlechteste Wert in der eigenen Gruppe und der neunschlechteste Wert der Champions League überhaupt.

Auf der anderen Seite ist Besiktas in der CL das Team mit den meisten abgefangenen Bällen und das Team mit den zweimeisten Tacklings pro Spiel, mit denen man den Gegner vom Ball trennt. Dass Porto, Leipzig und Monaco in dieser Tackling-Statistik CL-weit auf den Plätzen 1, 4 und 5 liegen, zeigt auch, dass diese Gruppe G fußballerisch eine sehr spezielle war. Bzw. Fußball eher gearbeitet, denn gespielt wurde. Dafür spricht bei Besiktas auch, dass man das Team der Champions League mit den (mit Abstand) meisten langen Bällen ist.

Besiktas ist dabei vielleicht jenes Team, dessen Stärke der Tempowechsel ist. Man beherrscht sowohl das aggressive Anlaufen als Team, also auch das tiefe Verteidigen. Und man versteht es vor allem sehr gut, in den Phasen, in denen man mal am Drücker ist, auch die nötigen Tore zu schießen. Diese Abgezocktheit, die man der Offensivreihe mit Babel und Quaresma vielleicht so gar nicht zugetraut hätte, hat sie dann in einer sehr ausgeglichenen Gruppe auf Platz 1 geführt.

Die Fähigkeit zum Tempowechsel beruht eventuell auch darauf, dass man ein auf vielen Positionen sehr altes Team ist. Während RB Leipzig die fünf jüngsten Startformationen der bisherigen CL-Saison stellt, hat Senol Günes auf der anderen Seite fünf der acht ältesten Startformationen auf den Platz gebracht. Irgendwo um die 24 Jahre war das RB-Team bisher im Schnitt, irgendwo um die 30 bis 31 Jahre das Besiktas-Team. Im Hinspiel merkte man Besiktas irgendwann deutlich an, dass sie krafttechnisch am Ende sind. Istanbul zu beschäftigen und laufen zu lassen, dürfte immer noch das beste Erfolgsgeheimnis sein.

Angekündigt hat Istanbul schon mal, dass man im letzten Spiel der CL ein bisschen rotieren will. Bisher zieht man die Saison trotz Mehrfachbelastung relativ stoisch und mit einer sehr engen Stammformation durch. Wenn man da an die Ü30-Fraktion Pepe, Babel, Quaresma, Hutchinson, Adriano denkt, dann ist das ein ordentliches Pensum. Vielleicht erklärt sich dadurch ja auch, dass man in der Meisterschaft derzeit ’nur‘ auf dem vierten Platz liegt. Zuletzt schoss man sich durch ein 3:0 gegen Galatasaray aber wieder direkt ins Herz der Spitzengruppe. Hätte man die Partie verloren, hätte man bereits neun Punkte Rückstand auf Galatasaray auf Platz 1 gehabt.

Wie stark die Rotation für das sportlich wertlose Spiel in Leipzig bei Besiktas am Ende ausfällt, ist noch nicht abzusehen. Fakt ist, dass man im Profikader gar nicht wirklich viele, fitte und spielberechtigte Alternativen zur Kernroation hat. Wenn Trainer Senol Günes nicht die ganz exotischen 18- bis 20-jährigen Akteure auspackt, dann wird da am Ende immer noch eine sehr erfahrene Mannschaft auf dem Platz stehen, die Tempowechslung und das Zuschlagen in entscheidenden Momenten durchaus sehr gut beherrscht.

Auf RB-Seiten stellt sich die Frage nach Rotation nicht. Es werden die elf besten Spieler auf dem Platz stehen. Wobei noch unklar, wer sich am Ende wirklich alles fit meldet. Sabitzer und Upamecano kann man guten Gewissens verletzungbedingt streichen. Willi Orban dürfte relativ sicher wieder fit sein. Die Frage ist, ob dann Stefan Ilsanker oder Ibrahima Konaté für Upamecano verteidigt. Fragezeichen stehen zudem noch hinter Emil Forsberg. Wenn er auch ausfällt, nachdem schon Sabitzer nicht dabei ist, wäre das auf der Zehn durchaus bitter. Vielleicht führt das ja über 90 Minuten gesehen aber auch noch zum eigentlich wünschenswerten Champions-League-Einsatz für Dominik Kaiser.

[Update: Nach der Pressekonferenz klar, dass bei RB Leipzig Upamecano, Sabitzer und Forsberg sicher ausfallen. Bei Besiktas sollen Pepe, Babel, Quaresma, Arslan und Hutchinson zu Hause geblieben sein.]

Mögliche Formationen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Bernardo (Klostermann), Orban, Ilsanker (Konaté), Halstenberg – Demme (Ilsanker), Keita – Kampl, Bruma – Poulsen (Augustin), Werner
  • Besiktas: Fabri (Zengin) – Medel, Mitrovic, Tosic, Adriano – Uysal, Özyakup – Lens, Talisca, ??? (Tosun) – Negredo (Tosun)

Eigentlich ist das ein Endspiel der angenehmen Sorte, weil RB Leipzig nichts zu verlieren, sondern im besten Fall nur das Achtelfinale der Champions League zu gewinnen hat. Schafft man das nicht, dann spielt man nach der Winterpause in der Europa League und darf sich auf weitere festliche Fußballabende freuen. Nicht gerade das, was man tatsächlich als Niederlage empfinden muss.

Fazit: So richtig weiß man nicht, was RB Leipzig in diesem Endspiel bezüglich der Besetzung und Motivation des Besiktas-Teams erwartet. Das kann auf dem Platz eine ganz ausgebuffte und erfahren im Zweikampf auftretende Truppe sein. Es könnte aber auch eine Mannschaft auf dem Platz stehen, der man anmerkt, dass es für sie um nichts mehr geht. Aus RB-Sicht ist das aber auch egal. Man wird den Gegner einfach ins Laufen bringen müssen, um ihn am Ende zu besiegen und sich die Chance auf das Achtelfinale der Champions League zu bewahren. Denn 90 Minuten Powerfußball sind die Sache der türkischen Gäste nicht. Und wenn man aus RB-Sicht eins nicht will, dann dass Porto gegen Monaco stolpert und man selbst nicht die nötigen Punkte eingesammelt hat. Das wäre dann wirklich bitter.

[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen Besiktas Istanbul nicht vor Ort verfolgen kann und am 06.12.2017, ab 20.45 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky und im ZDF.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Besiktas Istanbul

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Wieder Anzugzeit für Ralph Hasenhüttl. | GEPA Pictures - Sven Sonntag
GEPA Pictures – Sven Sonntag

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Besiktas Istanbul. Mit Ralph Hasenhüttl und Kevin Kampl.

17.15

So, letzter Teil der Champions-League-Gruppenphase. Perfekt lief sie nicht, aber auf jeden Fall auch nicht schlecht. RB hat noch Chancen auf zehn Punkte, das wäre eine sehr gute Bilanz. Man hat es halt trotzdem nicht mehr in der eigenen Hand, das Achtelfinale der Champions League.

17.17

Besiktas, so die Meldungen aus der Türkei, reist ohne fünf Stammspieler, darunter Babel, Quaresma und Pepe, an, wird also mit einer verkappten B-Elf antreten. Wobei dann die Frage ist, durch wen sie ersetzt werden. Da sitzt auch noch einige Erfahrung auf der Bank. Hinter Feldspieler 15, 16 geht es qualitativ aber relativ schnell, relativ steil bergab..

17.19

Aus Besiktas-Sicht natürlich nachvollziehbar, dass man als schon feststehender Gruppensieger nicht mit voller Kapelle nach Leipzig kommt. Aber für den sportlichen Wettbewerb ist es schon zweifelhaft. Bleibt ein bisschen zu hoffen, dass es Monaco in Porto nicht ganz so locker angeht..

17.23

Ziemlich großer Auflauf hier. Ein gutes Dutzend Kamerateams. Auch viele türkische Journalisten vor Ort. Fast so als ginge es für den Gast noch um irgendwas..

17.25

Die UEFA-Neutralisierung im Pressebereich geht soweit, dass auf den Wasserflaschen die Etiketten fehlen und das Sponsorengetränk nicht zu finden ist. Auch ein bisschen lustig.

17.28

Bei RB Leipzig wird wohl morgen neben Marcel Sabitzer auch Emil Forsberg nicht dabei sein. Zumindest fehlte er vorhin im Training. Das wäre auf den Zehnerpositionen natürlich eine ordentliche Schwächung. Würde bedeuten, dass Kampl wohl auch sicher auf der Zehn und nicht auf der Sechs startet. Erhöht entsprechend auch die Chancen für Bruma, den zweiten Platz einzunehmen. Vielleicht erhöht es ja auch die Chancen für Dominik Kaiser doch noch ein paar Minuten in der Champions League abzukriegen. Und sei es als Einwechsler. Hätte er sich nach fünfeinhalb Jahren RB Leipzig von der vierten Liga bis in die Bundesliga auch irgendwie verdient. Aber erste Priorität wird es für Hasenhüttl auch nicht haben..

17.30

Ralph Hasenhüttl: Emil Forsberg wird ausfallen, weil heute nicht trainiert. Kommt zu früh morgen. Upamecano fehlt auch (Muskelverletztung). Sabitzer sowieso (Schulterverletzung). Ansonsten alle dabei.

17.33

Hasenhüttl: „Bruma und Kampl können Zehn spielen. Kaiser auch eine Option.“ Verzichtet ungern auf Sabitzer und freut sich aber, dass es mit der Reha gut vorwärtsgeht. Ob er vor Weihnachten wieder zurückkehrt, ist noch unklar. „Ganz wichtiger Spieler für uns.

17.35

Hasenhüttl: „Kampl kann Zehn und Sechs spielen. Das ist wichtig. Kann von den Anlagen her auch die Zehn sehr gut spielen. Darf auch mal ein Tor schießen, das fehlt ihm bei uns noch. Wird morgen auf der Position, auf der er eingesetzt wird, eine Topleistung bringen, da bin ich überzeugt.“

17.36

Hasenhüttl: „Ergebnis des Hinspiels spielt für die Motivation schon eine Rolle. Verlieren nicht gern zweimal gegen dieselbe Mannschaft. Besitkas bisher ungeschlagen. Wollen zeigen, dass wir weiter sind als beim Hinspiel. Wollen den zweiten Heimsieg landen. Über die Stimmung morgen mache ich mir keine Sorgen.“

17.40

Kampl: „Weiß, wofür ich geholt wurde und dass ich die Zehn und die Sechs gut spielen kann. Deswegen ist es mir egal, wo ich aufgestellt werde.“ Teil der Mannschaft sein, Rolle gut ausfüllen.

Hasenhüttl: „Wir sind sicher für die Europa League qualifiziert. Wir können uns morgen also nur verbessern. Haben es nicht mehr in der Hand, selbst mit Sieg nicht. Gehen wegen sicherer Europa-League-Qualifikation mit komfortabler Situation in das Spiel. Wollen Ausrufezeichen setzen und ein gutes Spiel machen. Wäre überragend, wenn wir noch ins Achtelfinale der Champions League kommen.“

17.42

Kampl: „Werden uns während des Spiels nicht für das Porto-Ergebnis interessieren. Müssen erstmal selber gewinnen. Besiktas wird alles geben, um auch in Leipzig zu gewinnen. Müssen uns voll auf uns konzentrieren. Wenn wir mit zehn Punkten ausscheiden, dann ist das eine beachtliche Punktzahl. Geben unser bestes und dann schauen wir, was rauskommt.“

17.46

Hasenhüttl zu der Masse an Spielern, die bei Besiktas nicht mit nach Leipzig gereist sind: Wusste es noch gar nicht und bedankt sich für die Info beim türkischen Journalisten. „Glaube, es wird trotzdem eine starke Mannschaft auf dem Platz stehen. Wir müssen trotzdem alles raushauen, egal gegen welchen Gegner.“

17.47

Hasenhüttl: „Wir sollten dafür sorgen, dass es laut wird. Zündschnur bei den Fans wird kurz sein. Wir werden alles dafür tun, dass es schnell laut wird. Vollgas von der ersten Sekunde an.“ Drückt sich ein bisschen um eine Aussage, ob er es schade findete, dass keine türkischen Fans im Stadion sind, indem er darauf verweist, dass es trotzdem laut wird.

17.51

Kampl: „Jeder Spieler hat sein eigenes Ritual vor Spielen. Ich habe da kein spezielles. Höre manchmal gern Musik. Das tut ganz gut.“

Hasenhüttl zum 0:4 in Hoffenheim: „Aufarbeitung des Spiels passiert wie bei einem Sieg. Mit dem selben Zeitaufwand wird gutes und schlechtes angesprochen. Innenrhalb des Trainerteams auch Grundsatzdiskussionen.“ Aber Mannschaft bekommt dann nur das, was sie braucht, um im nächsten Spiel zu bestehen. „Fokus lag relativ schnell wieder auf dem Spiel morgen.“

17.53

Hasenhüttl zum Upamecano-Ersatz: Konaté und Ilsanker als Option. Gut, dass Ilsanker in Hoffenheim 45 Minuten gespielt hat, dadurch auch für Besiktas ein Thema. Ilsanker kann aber auch auf der Sechs spielen, weil das gegen körperlich robuste Gäste wichtig sein könnte.

17.54

Kampl zur Stimmung in der Kabine vor Spielen: „Da ist jeder in sich gekehrt und geht die Aufgaben fürs Spiel und die Standardsituationen durch. Mancher hört auch Musik. Stimmung ist immer gut, bevor wir rausgehen. Die wird auch morgen gut sein.“

17.56

Kampl: „Müssen uns gegen Besiktas besser in die Räume bewegen in der Tiefe als in Hoffenheim. Mutiger von hinten heraus spielen. Haben wir gut aufgearbeitet und sind bereit eine Reaktion zu zeigen.“ Ist sich sicher, dass man eine gute Leistung gegen einen guten Gegner zeigen wird.

17.58

Das war es von hier. Ralph Hasenhüttl wirkt recht entspannt. Kevin Kampl kommt im Vergleich nicht ganz so viel zu Wort. Immer noch gewöhnungsbedürftig, dass die Antworten erst mal übersetzt werden. Das führt gefühlt auch dazu, dass die Antworten nicht sehr lang oder komplex ausfallen, um den Übersetzer nicht zu überfordern..

18.00

Erstaunlich, dass Hasenhüttl noch nicht wusste/ noch nicht gewusst haben will, dass Besiktas Teile der Stammelf zu Hause gelassen hat. Mal sehen, was das für Effekte für das Spiel hat. Mal sehen auch, ob das Stadion bis morgen noch ausverkauft werden wird. Ein paar Tickets gibt es wegen dem fehlenden freien Verkauf und der personalisierten Tickets ja noch. Aber egal wie, habt Spaß mit dem letzten Gruppenspielabend.

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