Frage der Energie

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim FC Bayern München (28.10.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Keine Atempause. Auch wenn man nach dem Spiel gegen die Bayern im DFB-Pokal gern mal innehalten und durchatmen wollte, geht es gleich weiter mit der Fahrt zum Auswärtsspiel nach München. Bundesliga steht wieder auf dem Programm.

Natürlich erneut das Topspiel. Samstag Abend 18.30 Uhr. Schon erstaunlich, wie schnell sich das Duell zwischen RB Leipzig und Bayern München zu einem entwickelt hat, das ein besonderes  Interesse bei den bundesdeutschen Fußballanhängern hervorruft. Fast neun Millionen Zuschauer hatte die Partie am Mittwoch. Mehr als die Bayern-Klatsche in der Champions League bei Paris Saint-Germain nicht allzu lange zuvor. Bemerkenswert.

Damit verbunden ist auch eine recht schnell gewachsene sportliche Brisanz. Schon im ersten Bundesligajahr hatte RB die Bayern bis zur Winterpause gekitzelt, was diese zu besonderer Motivation und der Demonstration ihrer Stärke führte. 3:0 hieß es im Dezember letzten Jahres. Chancenlos war RB damals.

Es folgte ein spektakuläres 5:4 der Bayern in Leipzig im Mai, bei dem man in der Schlussviertelstunde nach 2:4-Rückstand auch noch mal zeigen wollte, dass man das beste Team Deutschlands ist. Nicht weniger außergewöhnlich (und aus RB-Sicht bitter) das 6:5 der Bayern nach Elfmeterschießen am Mittwoch. Ein umkämpftes Spiel mit viel Redebedarf rund um Schiedsrichter Zwayer und den Handyeinsatz von Ralf Rangnick.

Nach drei Spielen zwischen Leipzig und München gibt es also schon unheimlich viele Geschichten zu erzählen, in deren Hauptrollen Akteure wie Robben, Forsberg, Keita oder Werner agieren. Geschichten, auf denen natürlich auch künftige Spiele aufsetzen und nach einer Fortschreibung streben.

Dass man nun so direkt nach einem umkämpften Spiel wieder aufeinander trifft, ist natürlich eine außergewöhnliche Situation. Auch psychologisch. Natürlich hatte man nach der bitteren Niederlage im Elfmeterschießen bei RB Leipzig den ‚Jetzt erst recht‘-Impuls, auf den man ja nach bitteren Niederlagen immer setzt.

Hobbypsychologisch gesprochen kann so ein Effekt aber auch mal schnell in sich zusammenfallen. Denn das ‚Jetzt erst recht‘ impliziert ja, dass man in Sachen Intensität und Gegenhalten noch mal einen draufsetzen kann. Das ist auf dem Niveau, auf dem man sich bei Bayern-Spielen sowieso befindet, allerdings schwierig, weil die Luft nach oben praktisch ausgereizt ist. Von daher wäre es zumindest nachvollziehbar, wenn nach so einer Pokal-Niederlage nach langem Kampf nur drei Tage später der Kopf auch mal leer ist und man es eben nicht hinkriegt, sich in Sachen Fokussierung und Intensität noch mal auf ein neues oder auf ein optimales Level zu bringen.

Von daher scheint auch eine Wiederholung der letzten Partie in München mit dem chancenlosen Auftritt nicht undenkbar. Auch wenn die RasenBallsportler in den letzten Wochen durchaus positiv zu überraschen wussten, was den Umgang mit den jeweils anstehenden Herausforderungen angeht.

Aber der Akku ist nicht nur vom Kopf her sicherlich nicht mehr komplett voll. Auch körperlich dürfte das einstündige Spiel in Unterzahl im Pokal einiges an Körner gekostet haben, die man eigentlich den Bayern rauben wollte. Und über allem steht noch das extrem wichtige Spiel in Porto nächsten Mittwoch, das man in Sachen Frische der Spieler mitdenken muss.

Sprich, wenn Ralph Hasenhüttl seiner Linie treu bleibt, wird er in München wieder auf ein paar Positionen durchrotieren, um dann im Champions-League-Spiel in Porto auch wieder relativ frische Optionen zu haben. Ein Forsberg beispielsweise hat in den letzten drei Spielen viel Spielzeit übernommen. Auch ein Sabitzer war extrem viel unterwegs. Klar, er ist ein Vielspieler und das gern, aber derzeit ist er auch der RB-Spieler mit der meisten Einsatzzeit. Gerade im Vergleich mit den anderen Offensivkräften ist es schon extrem, was der Österreicher so abspult. Eigentlich sollte er schon gegen Stuttgart pausieren. Könnte nun in München soweit sein.

Auch Bayern kriecht auf manchen Positionen auf dem Zahnfleisch. Nachdem im Pokalspiel irgendwann auch Coman ausgewechselt werden musste, wurde es auf den Offensivpositionen extrem dünn, sodass ein Kwasi Okyere Wriedt zu seinem Debüt im Sturm kam. Einer aus der U23 des Vereins, der mit seinen 23 Jahren auch nicht mehr zu den ganz jungen Talenten gehört. Wird halt die Frage sein, inwiefern Coman und James einsatzfähig sind. Wenn beide ausfallen, dann wird es offensiv für die Bayern mit den sowieso schon fehlenden Ribery und Müller langsam bitter.

Abgesehen davon stellt sich natürlich auch für Heynckes die Frage nach einer Rotation light. Süle, Rudy, Martinez oder Rafinha wären Kandidaten für die Startelf. Gerade mit Martinez könnte man durchaus rechnen, zumal er im Vergleich zum permanenten Sicherheitsrisiko Vidal die sportlich sinnigere Wahl wäre.

Aus RB-Sicht wäre ein Vidal auf dem Platz vermutlich die bessere Variante. Gerade bei Geschwindigkeit kriegt man ihn ganz gut in Situationen, in denen er zu spät kommt und in denen man Karten gegen ihn ziehen kann. Vielleicht hätte man das Spiel am Mittwoch schon früher noch konsequenter über seine Position leiten sollen, um ihn näher an einen Platzverweis zu bringen (wer an dieser Stelle Zwayer-Witze machen will, füge sie selbstständig ein). Auch bei Boateng schien da was zu gehen, wenn man ihn noch stärker (und länger im Elf gegen Elf) mit Geschwindigkeit hätte bespielen können.

Interessant wird auch, ob und welche Anpassungen die Trainer vornehmen. Eine so kurze Abfolge von Spielen kennt man sonst nur aus Sportarten mit Playoff-Systemen. Dort setzt sich dann oft die Mannschaft durch, die die besseren Anpassungen findet, also die besseren Lehren aus Spielen und Niederlagen zieht. Wobei das Überraschungspotenzial angesichts er genauen Kenntnis voneinander auch irgendwann erschöpft ist. Wird trotzdem nicht uninteressant, ob Heynckes und Hasenhüttl jenseits von Personalien noch Überraschungen und Kniffe als Reaktion auf das Pokalspiel aus dem Hut zaubern.

Auch nicht ganz uninteressant, wie Timo Werner in dieser Partie agieren wird. Durchaus anzunehmen, dass er einen Platz in der Startelf findet und Poulsen eine Pause kriegt. Nach dem verschossenen Elfer ist es vielleicht ein bisschen wie bei Skispringern, die nach Stürzen schnell wieder auf die Schanze müssen.

In der Vergangenheit ging Timo Werner mit Druck (in Form von Pfiffen und Anfeindungen) nach außen erstaunlich abgebrüht um. Nach dem Elfer gegen die Bayern bemühen Mannschaftskameraden und Trainer auch das Mantra, dass Werner sich vom Fehlschuss nicht wird umwerfen lassen. Mir persönlich klingt das etwas zu mantrahaft, weil damit auch ein gewisser, unterschwelliger Druck verbunden ist, dass es Werner zu schaffen hat, weil er ja früher mit den Anfeindungen so stark umgegangen ist.

Die letzten Wochen haben allerdings gezeigt, dass Werner bzw. sein Körper sich offenbar bei Dauerbelastung dann doch auch eine Auszeit nimmt (inwiefern die stressbedingt oder rein körperlich war, wird ja immer noch nicht so richtig klar benannt). Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich nach einem Sturz (Elfer) auf der Schanze (vor dem Tor) gleich wieder wohlfühlt und befreit abspringt (abschließt). Und auch ein Werner sollte den Handlungsspielraum haben, vielleicht nicht unbedingt gleich an Schanzenrekorden gemessen zu werden. Schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass er nach seiner Ausfallzeit nach dem Istanbul-Spiel zuletzt sowieso noch nicht auf Topnivau war.

Es stellen sich also um Taktik, physischem und psychischem Zustand beider Teams und Personalwahl so einige Fragen vor dem erneuten Aufeinandertreffen von RBL und FCB. Zu hoffen bleibt, dass das Spiel mit Elf gegen Elf über die Bühne geht, weil nichts darüber geht, wenn sich zwei gute Teams auch mit gleichen Waffen bekämpfen können.

Das wird auch für den Schiedsrichter Daniel Siebert eine Herausforderung, weil er nach der Spielleitung von Zwayer am Mittwoch noch mal unter besonderer Beobachtung stehen wird. Bei seinen letzten beiden Auftritten bei RB-Spielen (Ingolstadt zu Hause letzte Saison, Augsburg auswärts diese Saison) präsentierte sich Siebert nicht immer als dominant-konsequenter Spielleiter. Möge ihm diesmal das Glück und Können zur Seite stehen, das Spiel bestmöglich über die Runden zu bringen, sodass man hinterher nicht über ihn, sondern über die Partie selbst redet. Immerhin steht ihm im Gegensatz zum DFB-Pokal wieder der Videobeweis zur Verfügung.

Mögliche Aufstellungen:

  • FC Bayern München: Ulreich – Kimmich, Boateng (Süle), Hummels, Alaba – Martinez (Vidal), Rudy (Tolisso) – Robben, Thiago, Coman (James) – Lewandowski
  • RB Leipzig: Gulacsi – Bernardo, Orban (Ilsanker), Upamecano, Halstenberg – Demme (Kampl), Keita – Sabitzer (Kampl), Forsberg (Bruma) – Werner (Poulsen), Augustin

Fazit: Teil 2 der Spiele gegen die Bayern. Nach dem intensiven Match am Mittwoch steht die Frage, wie viel Energie die RasenBallsportler noch mal in diese Partie packen können und ob das ausreicht der größeren fußballerisch-individuellen Substanz beim Gegner etwas entgegenzusetzen. Zu wünschen wäre natürlich eine Fortsetzung der bisherigen, geschichtenreichen Auseinandersetzungen. Aus RB-Sicht wäre auch ein Happy End mal ganz schön. Die Herausforderung ist allerdings noch größer als sie es im Pokal schon war.

[Wer das Spiel von RB Leipzig beim FC Bayern München nicht vor Ort verfolgen kann und am 28.10.2017, ab 18.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Bayern München

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Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Andreas Pranter.
Foto: GEPA Pictures – Andreas Pranter.

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Bayern München. Mit Ralph Hasenhüttl.

11.44

So, da wären wir schon wieder. Zweites Spiel gegen die Bayern binnen vier Tagen. Drittes Spiel gegen die Bayern binnen nicht mal sechs Monaten. Viele Geschichten, die die bisherigen Duelle schon geschrieben haben. Mal sehen, ob es am Samstag mal etwas normaler zugeht. Wobei die Frage wäre, was man als normal empfinden würde.

11.47

Interessant vor allem, wie sich RB Leipzig morgen präsentieren wird und ob man in Sachen Kopf, Intensität und Fokus noch mal auf ein Niveau kommt, die individuellen Vorteile der Bayern auszugleichen. Aber auch bei den Bayern stellt sich natürlich die Frage nach der Frische angesichts eines eher dünn besetzten Kaders. Schwer zu prognostizieren, wie das Spiel läuft. Aber ein vergleichsweise deutlicher Sieg der Bayern würde mich zumindest nicht überraschen.

11.48

Das Stadion in München ist natürlich wie immer ausverkauft. Auch der Gästebereich ist ausverkauft. Vom Drumherum her ist alles für einen tollen Abend bereit.

11.49

Schön wäre es, wenn das Spiel mit Elf gegen Elf zu Ende geht und man nach dem Spiel nicht viel über den Schiedsrichter redet bzw. reden muss.

11.56

Ansonsten stellt sich natürlich die Frage, wen Hasenhüttl auch schon im Hinblick auf das Porto-Spiel nächste Woche in München aufstellen wird. Gut vorstellbar, dass der Coach wenig Rücksicht nimmt, dass man gegen den Meister spielt und seinem Rotationsprinzip im Sinne der Gesundheit und der Frische der Spieler treu bleibt.

12.03

Hasenhüttl: Verletzungstechnisch wenig Probleme. Nur kleine Blessuren. „Jungs sind aber müde.“ Am Mittwoch gleich viel gelaufen wie die Bayern mit einem Mann weniger. „Bis morgen hoffentlich wieder im Vollkampfmodus. Letztes Spiel hat Spaß gemacht. Freuen uns auf das nächste Spiel.“

12.06

Hasenhüttl: Mannschaft hat sich schnell mit dem Ausscheiden abgefunden. War noch enger als beim Spiel im Mai. Mannschaft sofort wieder fokussiert. Nicht lange gehadert.

„Habe mich nach dem Spiel zum Schiedsrichter geäußert. Hatte nicht seinen besten Tag, haben wir aber auch nicht immer.“ Emotionen müssen manchmal raus, „Aber ein zwei Stunden nach dem Spiel schon wieder vergessen.“ Stolz darauf, was man geleistet und den Zuschauern gegeben hat. „Deswegen Ärger über Ausscheiden schnell verflogen. Jetzt haben wir ein bisschen länger Winterpause. Auch nicht schlecht.“

12.09

Hasenhüttl: Ilsanker noch mit geschwollenem Zehennagel. Deswegen morgen noch nicht dabei. Auch nächste Woche wohl nicht. Bruma ist noch unklar.

„Schade, dass wir am Mittwoch nicht sehen konnten, wie wir über 90 Minuten mithalten.“ Weil halt Platzverweis nach 54 Minuten. „Wer in Dortmund gewinnen kann, kann auch in München bestehen. Werden an uns glauben und der schwerstmögliche Gegner sein.“

Ob man Meisterkandidat bis zum Ende ist, darüber macht sich Hasenhüttl keine Gedanken. Betont noch mal den Stolz darauf, dass man in den englischen Wochen so gut klarkommt.

12.12

Hasenhüttl: Vorbereitung auf Bayern vereinfacht, weil Nachbereitung des letzten Spiels und Vorbereitung auf das neue zusammenfällt.

Frage danach, ob Werner und Keita besondere Zuwendung brauchen. Es gehöre zum Profidasein dazu, dass man auch mal Täler hat. „Wissen die Jungs.“ „Werner macht einen guten Eindruck. Brennt für morgen. Möglilch, dass er von Anfang an spielt morgen.“ „Keita bis zum Platzverweis der beste Mann auf dem Platz. Wird gerade ein bisschen stigmatisiert. Würde mir wünschen, dass er in München bis zur 90. Minute drauf ist.“ Wird sich hoffentlich auch mal ändern, dass er sich so schnell Karten abholt. Hofft auf einen Schiedsrichter mit mehr Fingerspitzengefühl.

12.16

Hasenhüttl: Heynckes als „ruhiger, erfahrener Trainer. Gibt alles für Siege.“

„Bayern wird nicht schlechter als bei uns spielen vor eigener Kulisse. Wird schwer. Ist unser sechstes Auswärtsspiel in der Bundesliga. Schon ein paar Schlachten geschlagen. Haben keine Angst davor. Brauchen solche Begegnungen für die Entwicklung.“

Irgendwas mit Bernardos Frisur.

Bernardo „sehr, sehr zweikampfstark“. Aber auch Klostermann eine Option.

„Meine Vertragsverlängerung hat unterste Priorität.“ Wegen Spielplan keine Zeit dafür. „Habe alles andere im Kopf als das“. Auch weil es nicht dringend ist, weil noch Vertrag bis 2019.

12.19

„Taktisch sehr diszipliniertes Spiel“ am Mittwoch. Ein paar Mal gut umgeschaltet. Wenig zugelassen. „Kein Chancenfestival.“ Beide Mannschaften defensiv gut. „Es ging um Nuancen.“ „Gibt ein paar Ansätze, die man noch besser machen kann.“ Die wird man noch mal besprechen Richtung Samstag. Schwer gegen die Bayern zu Chancen zu kommen.

Zu Gulacsi: „Nur I-Tüpfelchen eines gehaltenen Elfmeters hat am Mittwoch gefehlt.“ Hatte da kein Chance, weil Elfmeter zu gut. Arbeitet sehr viel mit dem Torwarttrainer. „Freut mich riesig für ihn, dass er durch so ein Spiel noch mal ein besonderes Standing kriegt.“ Ist in der Außenwirkung nicht so präsent, aber überzeugt durch Leistung.

12.21

Hasenhüttl: Will nicht noch mal über Zwayer reden. „Wir sind alle Menschen und machen nicht immer alles richtig. Darf man nach einem Spiel auch mal sagen, dass der Schiedsrichter kein gutes Spiel gemacht hat und dann ist gut.“ Zwayer werde auch wieder gute Spiele machen.

Hat mit Rangnick über Handysache nicht mehr gesprochen.

„Naby Keita wird aus der aktuellen Phase lernen und noch stärker zurückkommen.“

12.22

Hasenhüttl: „Sabitzer derzeit sehr gut. Spielt solange es geht“ und sein Körper zulässt. Option ist, ihn mal auf der Bank zu lassen. Hänge auch von der Einsatzbereitschaft von Bruma ab.

12.26

Das war es von hier. Hasenhüttl versucht die Lage psychologisch ganz gut zu drehen und Richtung Spaß, Pokal abgehakt, Wachsen an Aufgaben, schon gute Schlachten geschlagen zu drehen. Es bleibt dabei, es wird interessant, wie gut die Mannschaft das letzte Spiel und die Enttäuschung trotz großem Aufwand dann am Ende wirklich abschütteln kann.

12.27

In diesem Sinne allen, die nach München fahren, viel Spaß morgen. Allen, die das nicht tun, natürlich auch.

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4 Gedanken zu „Frage der Energie“

  1. Es ist richtig, dass in der Vorbetrachtung, wo überraschenderweise das extrem wichtige zukunftsweisende Porto-Auswärtstreffen als Randbemerkung erstmals eine besondere Erwähnung fand, das erste „Duell“ mit den schier übermächtigen Bayern (fast) abgehakt ist.

    Wer sich allerdings mit der Materie Fußball in Verbindung mit Schiedsrichtern etwas mehr beschäftigt, dem dürften bei der sehr umstrittenen Aktion am Münchener Strafraum und besonders wegen der zurückgenommenen Entscheidung einige unangenehme Erinnerungen mit dem gleichen Schiri aufgebrochen sein, wo bekanntlich ein auch heute noch in oberster Funktion des DFB bzw. der DFLV stehender Strafrichter ein Urteil gegen diesen damals noch jungen und heutigen Vorzeigeherrn der „Pfeiferszene“ fällen musste…. Ein Kommentator hat freundlicherweise zuletzt hier im Blog an diese unangenehme Zeit nochmals ausführlich erinnert, gleichzeitig damit aber ungewollt damit einige tiefe, fast schon geheilte Wunden wieder aufgerissen!

    Natürlich wird zunächst die Revanche morgen in München zeigen, welcher der beiden Trainer die bessere Rotationsvariante noch aus den Ärmeln schütteln kann, um manche müde Knochen ihrer Schützlinge schonen zu können, aber trotzdem ein annehmbares Ergebnis zu erreichen! Eifrige Wetter erwarten allerdings bereits die Zahl 5 kurz vor dem Ende dieser Begegnung auf der linken Seite der Anzeigetafel in der „Arena“ …….

    Die „RasenBallsportler“ aus Leipzig haben jedenfalls bisher mit allen damit verbundenen unterschiedlichen Begleiterscheinungen u.a. dafür gesorgt, dass in der Bundesliga vorerst nicht mehr nur um die „Vizemeisterschaft“ gekämpft wird!

  2. „Keita bis zum Platzverwis der beste Mann auf dem Platz.“

    So langsam sollte die Bauchpinselei aufhören. Keita ruft derzeit nur 70-80% seines Könnens ab und kassiert zu viele Karten. So hilft er nicht weiter.

  3. Wäre im Hinblick auf Porto wichtig mal im B Elf Modus in München aufzulaufen. Wobei es sowas wie B Elf ja bei uns nicht wirklich gibt .
    Aber Kaiser und Comper usw. sind Ja auch noch da .
    Lieber Spieler schonen und in Porto auftrumpfen.

  4. Nicht eine Frage der Energie, eher die Frage ob man noch Bock hat. Wenn man nur beschissen wird.
    Wenn ich so für meine Arbeit entlohnt werden würde, würd ich auch nichtmehr Vollgas geben.
    So wäre die große Aufgabe vom Hasenhüttl der Mannschaft glaubhaft zu machen, das diesmal ein anständiger Schiri pfeift, für die Moral.

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