Pressekonferenz: RB Leipzig vs. VfB Stuttgart

[Nach dem Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart hier die Einschätzungen der beiden Trainer Hannes Wolf und Ralph Hasenhüttl von der Pressekonferenz.]

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17.38

Arbeitssieg. Dreckiger Sieg. Sucht euch was aus. Viel Fußball war es nicht abgesehen vom Geniestreich von Sabitzer beim 1:0. Die erste Halbzeit verwaltet RB das Spiel recht souverän. In der zweiten lässt man noch zwei VfB-Chancen zu, hat die Dinge aber auch meist sicher im Griff. Offensiv passiert bis kurz vor dem Ende und aufgehenden Konterräumen aber bei den Gastgebern praktisch nichts mehr.

17.43

Viel mehr fällt mir zum Spiel auch nicht ein. Es regnet draußen, könnte man noch hinzufügen..

17.47

Mir fällt immer noch nichts zum Spiel ein. Vielleicht haben ja die Trainer gleich mehr zu sagen.

17.52

Die Trainer lassen sich noch Zeit. Vielleicht müssen sie auch noch nachdenken, was sie zu dem Spiel so erzählen wollen außer ‚dreckiger Sieg‘.

17.54

Hannes Wolf: „Glückwunsch an RB. Basis hier ist Verteidigen. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht. Hatten auch gute Situationen nach vorn. Schon bei 0:0. Große Chancen anfang der zweiten Halbzeit. Unterschied war das Tor. Wir haben das sehr gut gemacht. Ärgern uns über die Niederlage. Inhaltlgich gibt es an die Mannschaft keinen Vorwurf. Quentchen im Abschluss hat gefehlt.“

17.57

Ralph Hasenhüttl: „Haben uns schwerer getan als in den letzten Spielen. Bruma-Ausfall kurz vor Beginn zwang uns zum Umstellen. Das hat man glaube ich gemerkt. Spiel, was man erwarten konnte. War ein Arbeitssieg. Freue mich, dass wir zu Null gespielt haben. War aber sehr zäh. Muss man den Jungs aber zugestehen, dass es nicht immer Spektakel ist. War wichtig, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Vierter Sieg hintereinander. Können ein bisschen durchpusten bis Mittwoch. Hoffe, dass wir dann wieder frischer sind. Wartet ein sehr schwerer Gegner.“

17.58

Hasenhüttl zu Bruma: Hatte Oberschenkelprobleme. „Wollten kein Risiko eingehen.“ „War nicht geplant, dass Sabitzer durchspielt. Hätten heute sieben, acht Spieler wechseln können. Haben einige sehnsüchtig rausgeguckt.“ Viele Spieler, die trotz geringer werdender Kräfte nach hinten gearbeitet haben. Lob für Konaté bis auf ein, zwei Situationen.

17.59

Wolf: „Haben sehr gut verteidigt. Ist nicht so, dass wir nie vorn waren.“ Aus Respekt vor dem RB-Umkehrspiel nicht so viele Spieler vorn angeordnet. „Waren aber nicht destruktiv. Hatten nicht die schlechteren Chancen. Würden es auch im Nachhinein nicht anders machen. Wir müssen halt nur die Chancen reinmachen.“

18.00

Hasenüttl: „Wird am Mittwoch sicher nicht so ein Spektakel wie beim letzten Mal. Will noch nicht so viel über das Spiel sprechen. Sind noch ein paar Tage. Geht um sehr viel.“

18.04

Viel Redebedarf gibt es hier nicht. Hannes Wolf hat sein Team gut gesehen, trauert den vergebenen Chancen nach und scheint ansonsten nicht sehr traurig, dass man hier heute verloren hat, weil man von einem Sieg nicht ausgehen konnte. Hasenhüttl mag den Begriff „dreckiger Sieg“ plötzlich nicht mehr und will lieber von „Arbeitssieg“ reden, weil man sich den erarbeitet hat. Entsprechend verweist er darauf, dass das Spiel vielleicht zäh war, die Mannschaft aber gut gearbeitet hat, um den Sieg über die Runden zu bringen. Und damit kann man es zu dem Spiel wohl auch belassen. In diesem Sinne ein schönes Restwochenende allerseits.

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Der einzige Moment, in dem der Sieg von RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart wirklich in Gefahr war. Der Pfosten rettet. | GEPA Pictures - Kerstin Kummer

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