Interessante Mischung

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt (23.09.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Wenig Atempausen in diesen Wochen. Weiter geht es bereits mit dem sechsten Bundesliga-Spieltag. Gewöhnlich ruft man ja immer den zehnten Spieltag als jenen aus, ab dem sich ein Blick auf die Tabelle lohnt. Aber langsam beginnen sich zumindest Tendenzen abzuzeichnen. Und entsprechend ist ein Duell Neunter gegen Zehnter durchaus ein wichtiges. Zwei Mannschaften mit sieben Punkten. Der Sieger steht dann nach sechs Spielen recht ordentlich da. Der Verlierer darf schon mal anfangen, darüber nachzudenken, ob sieben Punkte aus sechs Spielen nicht eigentlich eher unbefriedigend sind.

Dass Frankfurt überhaupt bei ’nur‘ sieben Punkten steht, ist angesichts der bisherigen fünf Spiele durchaus erstaunlich. Gegen Freiburg zum Saisonstart ein 0:0 in einem Spiel, das man auswärts vom Verlauf her eigentlich gewinnen sollte. Dann eine sehr unglückliche Heimniederlage gegen Wolfsburg. Überzeugender Sieg in Mönchengladbach. Unglückliche Niederlage gegen Augsburg dank zweier Gegentore, die man auch nicht jede Woche fängt (und zumindest bei Tor Nummer zwei sieht Keeper Hradecky nicht ganz so gut aus). Und dann am Mittwoch der etwas glückliche, aber auch nicht unverdiente Sieg in Köln. Sieben Punkte sind tatsächlich der absolut untere Rand von dem, was in den ersten fünf Spielen drin lag.

Dass Frankfurt in dieser ersten Saisonphase durchaus zu den besseren Teams der Liga zählte, zeigt sich auch bei einem Blick auf die Chancen. Nur Dortmund und Bayern haben ein besseres Verhältnis von erarbeiteten und zugelassenen Chancen. 32 Chancen hat man sich erspielt (viertbestes Team der Liga), nur 15 hat man zugelassen (zweitbestes Team der Liga). In Sachen Balance scheint Eintracht Frankfurt sehr gut aufgestellt zu sein.

Allerdings gehört es auch zur Wahrheit, dass unter den vielen Chancen nicht viele Großchancen waren. Sprich, Frankfurt kommt aus dem Spiel heraus immer wieder zu guten Abschlusssituationen, aber frei vor dem Tor ist man dann doch auch ziemlich selten. Gegen gut verteidigende Gegner wie Augsburg tut man sich extrem schwer, aus dem Ballbesitz heraus, große Torgefahr zu entwickeln. Im Konterspiel passt in der Abstimmung bisher auch noch nicht alles so richtig zusammen. Viele Torabschlüsse, aber nicht immer aus den torgefährlichsten Positionen, so könnte man vielleicht insgesamt zusammenfassen.

Was bisher sehr gut zusammenpasst, ist die Defensivarbeit. Egal ob in Fünferkette oder in Viererkette beherrscht man den Mix aus Aggressivität in vorderster Linie bzw. im Gegenpressing und dichtem, tiefen Verteidigen sehr gut. Sich gegen die Eintracht überhaupt zum Strafraum zu kombinieren, geht bereits als Aufgabe durch. Am Strafraum aber auch noch gegen die aufmerksame Verteidigung zum guten Abschluss zu kommen, ist dann noch mal die nächste Aufgabe.

Ein bisschen ist Frankfurt in dieser Mischung aus Aggressivität und tiefem (und in der Fünferkette auch breitem) Verteidigen den Augsburgern von Dienstag nicht unähnlich. Gerade wenn man mit einer Fünferkette agiert (was gegen Leipzig die wahrscheinliche Variante sein dürfte), steht man in der Mitte sehr kompakt, hat guten Druck gegen den Ball und ist spätestens in der letzten Linie auch auf den Außenpositionen gut aufgestellt, um Angriffe, die nach dort abgeleitet werden, abzufangen.

Unangenehm zu bespielen das Team. Man braucht schon gute Geschwindigkeit im Umschalten oder in den Passaktionen, um den Verbund auch mal ins Schwimmen zu kriegen. Aber im Fall der Fälle steht dann halt immer noch in der Abwehrzentrale einer wie David Abraham, der alles aus dem Strafraum befördert, was nur halbwegs rund und nach Fußball aussieht.

Dass was Frankfurt seit einem reichlichen Jahr umgebaut hat, darf man durchaus mit einer gewissen Faszination beobachten. Schon letzte Saison hatten manche die bunt zusammengewürflte Mannschaft für eine schlechte Saison auf dem Zettel. Dank starker Hinrunde und DFB-Pokalfinale passierte das aber nicht.

Auch in dieser Saison hat man wieder Spieler aus verschiedensten Himmelsrichtungen der Erde zusammengeholt und zu einem Riesenkader verschnürt. Über 30 Feldspieler hat man offiziell im Kader. Knapp 30 davon dürften sich ernsthaft Hoffnungen machen, dass sie auch immer mal Spielzeit abkriegen. Das zu moderieren kriegt Trainer Niko Kovac bisher extrem gut hin.

Wobei ihm aktuell auch diverse Ausfälle das Leben erleichtern. Zumindest was die Kadermoderation angeht. Denn auf Spieler wie Marco Fabian und Omar Mascarell verzichtet man dann sportllich gesehen doch ziemlich ungern. Dass sich die Eintracht trotz der Ausfälle dieser zwei sehr wichtigen Mittelfeldakteure so präsentiert wie sie es tut, darf durchaus beeindrucken.

Interessant und durchaus gelungen ist rein sportlich gesehen auch die Transferpolitik des Sommers. MIt Bastian Oczipka erlöste man mal eben rund 5 Millionen Euro, die man 1:1 in den fünf Jahre jüngeren Jetro Williams investierte, der vom Potenzial her ein sehr guter und auch offensivstarker Linksverteidiger ist.

Auf Abgangsseite so richtig weh tat aber eigentlich nur jener von Jesus Vallejo, der zu Real Madrid zurückmusste und eine recht deutliche Lücke in der Innenverteidigung hinterließ.

Auf Neuzugangsseite hat man derweil einiges an spannenden Spielern geholt. Und ist dabei auch den Weg gegangen, wirtschaftlich vernünftig und zukunftsorientiert zu agieren. Sprich, vornehmlich junge oder zumindest nicht so alte Spieler zu annehmbaren Preisen und im Fall der Fälle mit Kaufoption zu holen. Das war nicht immer ganz billig, aber es bietet zumindest die große Chance, die entsprechenden Transferausgaben irgendwann wiederzukriegen oder sogar mit Plus wiederzukriegen. Und die Transferpolitik von diesem Sommer bringt zumindest die Chance mit sich, dass man vielleicht im kommenden Sommer in Sachen Kaderplanung nicht wieder mit einem Umbruch anfangen muss.

Königstransfer, zumindest finanziell ist Sebastian Haller. Sieben Milionen hat der gekostet und soll die Problemstelle in der Sturmmitte beheben. Bisher hat er erst einmal getroffen und das auch ’nur‘ per Elfmeter. Allerdings ist auch die Einbindung des großen Stürmers noch nicht perfekt. Aber es deutet sich zumindest schon an, dass der Franzose nicht ganz blind ist.

Interessant natürlich die Verpflichtung von Kevin Prince Boateng. Einer, der irgendwie von seiner ganzen Art sehr gut zu einer sehr robusten Mannschaft passt. Ob es auch sportlich passt, wird man abwarten müssen. Klar hat Boateng einiges an Qualitäten, aber er ist in den letzten Jahren auch ein ganz schöner Wandervogel gewesen. Seine ersten Wochen im Eintracht-Dress sind ok, aber auch noch nicht überragend. Er bringt halt viele gute Zweikampfführung und viel Cleverness in den Offensivbereich ein. Egal ob jetzt eher als Zehner oder eher als zweiter Stürmer.

Interessant auch die Rückkehr von Ante Rebic. Der war letzte Saison schon ausgeliehen, aber die Eintracht wollte die Kaufoption nicht ziehen. Bis zum letzten Tag der Transferperiode wartete man, um den 24-Jährigen für ein weiteres Leihjahr zu holen. Vermutlich dann zu Konditionen, die eher der Eintracht und nicht dem AC Florenz als Leihklub entgegenkamen.

So könnte man noch einige Namen auf der Zugangsliste durchgehen. Es ist eine recht interessante Mischung aus Charakteren, Spielern mit Entwicklungspotenzial (da Costa, Salcedo, Jovic) und Erfahrung (Fernandes, de Guzman), die man zu einem Kader dazugeholt hat, der diesbezüglich schon vorher eine interessante Mischung war. Manchmal fragt man sich, ob auch ein anderer Trainer als Niko Kovac diesen bunten Haufen von Typen zusammenhalten könnte.

Wie schon in der Vorsaison ist Eintracht Frankfurt auch diese Saison ein Team, das dem Foulspiel nicht abgeneigt ist. Diesbezüglich liegt man bereits wieder auf Platz 2 in der Bundesliga. Allerdings verhält man sich mit zehn gelben Karten (zwei pro Spiel)  und keinem Platzverweis bisher cleverer als in der Vorsaison, als man gleich sechs Platzverweise und mit Abstand die meisten gelben Karten der Liga kassierte.

Viel investiert wird nicht nur in Zweikämpfen, sondern auch im Laufaufwand. Zwei Kilometer mehr ist die Eintracht bisher pro Spiel als RB gelaufen. Auch im höheren Geschwindigkeitsbereich Frankfurt bisher mit mehr Aufwand. Gerade das intensive Spiel in Köln am Mittwoch und der eine Tag weniger Regenerationszeit, um dann gleich zum nächsten Auswärtsspiel zu reisen, könnte da durchaus weh tun.

Gefährlich ist die Eintracht vor allem bei ruhenden Bällen. Zwei Tore erzielte man bisher per Standard, eins nach Elfmeter. Aus dem Spiel heraus hat man bisher noch gar nicht getroffen. Stichwort Herausspielen von großen Torchancen (siehe oben).

Ballbesitz, auch das sollte oben schon klar geworden sein, ist nicht das, wonach es den Frankfurter extrem dürstet. Was nicht bedeutet, dass man nur lange Bälle spielt. Wenn man im Ballbesitz ist, verfügt man durchaus auch über Qualitäten, sich im Passspiel an den gegnerischen Strafraum zu bewegen. Der lange Ball auf Zielspieler Haller ist allerdings auch immer eine Option. Das Mittelfeld ist dabei generell keine Zone, in der man sich allzu lange aufhält.

Offensiv soll es vor allem über die Außenpositionen laufen. Gerade bei Fünferkette hat man zwei Außenverteidigerpositionen, auf denen jeder (Chandler, Tawatha, da Costa, Willems) auch offensiv Betrieb machen soll oder kann. Rebic, Wolf, Blum oder Barkok sind  auch alles Spieler, die über die außen Druck nach innen machen. Entsprechend setzt die Eintracht auch viel auf Flanken.

Das könnte gegen Leipzig aber vielleicht nicht das allererste Mittel der Wahl sein. Da dürfte es im Umkehrspiel (zumindest von der Idee her) direkter Richtung Gulacsi-Tor gehen. Hasebe könnte hierbei eine entscheidende Rolle spielen, als einer, der nach Balleroberungen präzise, lange Bälle auf durchstartende Offensivkräfte spielen kann. Falls Hasebe denn einen Platz im Team findet.

Viel Arbeit für RB Leipzig, die an einer solchen Aufgabe in Augsburg gerade erst gescheitert und immer noch auf der Suche nach konstanten Ballbesitzabläufen sind, die auch Offensivgefahr bringen und nicht am gegnerischen Sechzehner enden. Man wird wieder mehr Mut und Überzeugung brauchen, um den Gegner mit Geschwindigkeit zu bespielen. Auch gut abgesicherte Einzelaktionen dürften ein wichtiges Element sein, um das in Augsburg etwas statisch wirkende Spiel aufzulockern.

Wer da dann letztlich auf dem Platz steht, darüber kann man in diesen Rotationstagen letztlich nur rätseln. Klostermann dürfte in jedem Fall zurückkehren. Upamecano und Augustin wären nach Verletzungen auf jeden Fall eine gute Option, so sie denn fit sind. Abgesehen davon bleiben auf beiden Seiten wohl viele Fragezeichen, was mögliche Wechsel wegen der Belastungen und kleinerer Blessuren in der englischen Woche angeht.

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Orban, Compper (Upamecano), Halstenberg (Bernardo) – Demme, Kampl (Laimer) – Sabitzer, Forsberg – Augustin (Poulsen), Werner (Augustin)
  • Eintracht Frankfurt: Hracecky – Chandler, Abraham, Hasebe, Falette, Willems (Tawatha) – Gacinovic, de Guman, Fernandes – Boateng (Rebic) – Haller

Fazit: Noch kein Gegentor hat die Eintracht bisher auswärts kassiert. Mit gerade mal zwei Toren hat man sieben Punkte in fremden Stadien geholt. Das fasst die derzeitige SGE vielleicht ganz gut zusammen. Spektakel ist es nicht zwangsläufig, was man bei Frankfurter Spielen zu sehen kriegt, aber viel Robustheit und Intensität. Könnte ein ordentlicher Abnutzungskampf werden, bei dem die Eintracht mit dem einen Tag weniger Regeneration eventuell etwas im Nachteil ist.

[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt nicht vor Ort verfolgen kann und am 23.09.2017, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt

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Letzter Vorhang für eine wahnsinnig erfolgreiche Saison. Gilt auch für die Pressekonferenzen vor dem Spiel mit Ralph Hasenhüttl. | Foto: GEPA Pictures - Andreas Pranter.
Foto: GEPA Pictures – Andreas Pranter.

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt. Mit Ralph Hasenhüttl.

12.18

Na dann, vergessen wir mal lieber schnell Augsburg und wenden wir uns der nächsten Aufgabe, der Eintracht aus Frankfurt zu. Unangenehmer Gegner. Eine ähnlich wie Augsburg schwer zu bespielende Mannschaft. Gegen die man vermeiden will, die englische Woche mit nur einem Punkt zu beenden und komplett in den Sand zu setzen.

12.20

Die Stimmung rund um RB Leipzig ist in den letzten Tagen unruhiger geworden. Manch einer in der bundesweiten Presse hat schon mal das Wort „Krise“ in den Mund genommen. Rotation, Baier-Geschichte. Ist eine Situation, durch die man jetzt durch muss.

12.26

Ein paar Tickets gibt es noch in der Ticketbörse und vermutlich auch an der Tageskasse für das Eintracht-Spiel. Der Auswärtsblock wird wohl nicht ganz voll werden. Schauen wir mal.

12.33

Irgendwas mit Kids-Clubs-Tag in der Bundesliga am Wochenende. Bullis Club. Finley als Kinder-Ersatzpressesprecher hier. Lukas als Journalist.

Hasenhüttl: Mvogo nicht im Tor, sondern Gulacsi.

Saisonziele („sorgenfreie Saison“, möglichst wieder international spielen). Bulli ist auch da. Bisher ne anstrengende Veranstaltung hier (nichts gegen die Kinder, die sind niedlich und machen das gut, aber es wirkt auch schon ein bisschen platziert das ganze).

12.36

Hasenhüttl: Kampl und Halstenberg gestern nicht im Training. Kampl mit Sprunggelenksproblemen. Kampl noch unklar fürs Eintracht-Spiel. Halstenberg schon eher dabei. Upamecano und Augustin wieder einsatzbereit. Keita gesperrt, aber auch mit Blessur (Adduktorenproblemen) und noch unklar für CL am Dienstag.

Zu Daniel Baier: Entschuldigung ist persönlich angekommen und wurde angenommen, weil Hasenhüttl das Gefühl hat, dass sie ehrlich gemeint ist. Das Gefühl hatte er nach dem Spiel nicht. „Ist für mich damit abgehakt.“

Zu Stefan Reuter: „Fand die Entschuldigung von Baier war ehrlich. Zum Manager will ich mich nicht äußern.“

12.39

Hasenhüttl: „Wollen das Spiel gegen Frankfurt lange offen halten oder selbst in Führung gehen. Nicht optimal, wenn man immer zurückliegt. Müssen zu Beginn kompakter verteidigen. Zu leicht für die Gegner, schnelle Gegenangriffe zu spielen.“ Frankfurt sehr gut, wenn sie in Führung liegen und kompakt spielen können. „In der letzten Saison gegen Frankfurt sehr gut gemacht. Wird wohl morgen nicht so einfach werden. Erwarte ein Spitzenspiel von zwei Mannschaften, die fußballerisch was zu bieten haben.“ Man will effektiver sein. Augustin als klare Option.

12.41

Hasenhüttl: „Spricht nichts dafür, dass Werner eine Pause braucht im Moment.“ Rotation ist keine Bauchentscheidung, sondern basiert auf verschiedenen Daten. Bei Werner sprechen sie nicht gegen Einsätze.

„Istanbul noch nicht auf dem Schirm.“ Kann Hasenhüttl gut ausblenden. „Ist intensiv im Moment für uns alle.“

Heute in der Einheit noch mal intensivere Vorbereitung auf morgen. Gegen Augsburg auch deswegen Probleme, weil man sich vornehmlich per Video vorbereitet hat.

12.44

Hasenhüttl: „Man hört nie auf zu lernen, schon gar nicht in unserem Geschäft.“ „Können wenig Inhalte trainieren zur Zeit. Aber das wäre entscheidend für die Automatismen. Bei großen Kaderveränderungen braucht man eigentlich eine Einheit, um die Automatismen zu schärfen.“ Lässt durchblicken, dass große Rotation nicht so richtig perfekt war. Aber viele Wechsel waren in Augsburg notwendig. „Wir haben kein so schlechtes Spiel gemacht in Augsburg.“ Viel Ballbesitz, angestürmt. „Nicht alles schlecht.“

„Es gibt keinen Ersatz für Siege. Mental und körperlich. Fans lechzen mal wieder nach einem vollen Erfolg. Bin zuversichtlich, dass wir von Anfang an voll dabei sind.“

12.48

Hasenhüttl zum Videoassistenten: „Nicht zufrieden. So wie er jetzt praktiziert wird“, hält er ihn nicht für zielführend. Will, dass Entscheidungen vom Schiedsrichter im Stadion getroffen werden und ihm nicht das Heft des Handels aus der Hand genommen wird. Aber in einer Testphase können auch nicht alle Sachen funktionieren.

Guter Dinge wegen morgen.

Niederlage gegen Augsburg ganz schlecht verkraftet. „Ich war aber respektvoll auf der Pressekonferenz und Augsburg und wir haben uns schnell an die eigene Nase gefasst.“

„Will nicht über einzelne Spieler urteilen.“ Geringe Spielpraxis führt halt vielleicht auch manchmal zu schlechteren Leistungen. Einsätze von Schmitz und Co waren auch dazu da, ihnen Spielpraxis zu geben, die im Saisonverlauf nützlich sein kann.

12.52

Hasenhüttl betont entspannt und recht locker. Vielleicht auch wegen der zwei anwesenden Kinder-Reporter. Gut, dass er die Entschuldigung von Baier nun angenommen hat. Nachvollziehbar dass er auf die Anwürfe von Stefan Reuter sehr schmallippig reagiert.

Ansonsten gibt es den Versuch, für morgen viel positive Stimmung zu verbreiten. Betont hat Hasenhüttl auch, dass der Tag mehr nach dem Dienstagsspiel in der Vorbereitung auf Frankfurt gut tut. Na dann, gucken wir morgen mal, was es gebracht hat. In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende.

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3 Gedanken zu „Interessante Mischung“

  1. Auf Abgangsseite meintest du wohl eher Jesus Vallejo, der zu Real Madrid zurück musste und letztes Jahr ein fester Bestandteil in der IV der Frankfurter war. Guillermo Varela war von Manchester United ausgeliehen und ging auch zurück, wurde aber auch da gleich weiterverkauft. Er spielte allerdings nicht so eine große Rolle.

    1. Klar meinte ich Jesus Vallejo. Habe ich Varela geschrieben? Ups.. Danke für den Hinweis!

  2. Es sollte sich überall und sogar auch bis Trainer Hasenhüttel herumgesprochen haben, dass allein gewonnene Zweikämpfe, mehr Ballbesitz und größere bestrittene Laufwege noch lange kein Garant sind, dafür auch entsprechende Punkte einzufahren! Das beste Beispiel war zuletzt Augsburg. Diese Mannschaft zeigte, mit etwas Glück im Rücken, dass man mit einer tief gestaffelten Verteidigung (was heutzutage „Spiel gegen den Ball“ bezeichnet wird) und überraschenden Kontern dagegen viel erfolgreicher sein kann.

    Bei der zwischenzeitlichen schon etwas seltenen Geschichte zwischen dem einheimischen Kapitän Baier und dem Gästetrainer, die zumindest offiziell beendet ist, doch schon insgeheim noch persönliche Nachwehen haben dürfte, würde mich noch interessieren, wer eigentlich von den Beiden mit der angedeuteten Masturbation bezichtigt wurde…….

    Ein Wort noch zu dem Ferrari -Geschenk des Fußballers Forsberg für seinen im Hintergrund arbeitenden Agenten. Es scheint damit die Grundlage geschaffen worden zu sein, dass der Schwede bei nächster Gelegenheit Leipzig mit seinem Agenten sehr schnell verlässt, der den RaBa- Leuten durch den beiderseits geschickt eingefädelten fiktiven Langzeitvertrag bis 2022 (!) einige Gelder für neue fremde Nachwuchsspieler garantiert, da das eigene Leistungszentrum scheinbar für die direkt in den Startblöcken gestandenen U-23- Talente durch die Abmeldung vom Spielbetrieb keinen Platz mehr hatte…..

    Nun müssen die Punkte gegen die Frankfurter her, denen auffällig im Vorbericht mehr Aufmerksamkeit gewidmet wurde, bevor die tüchtigen Leipziger schwindelfreien Handwerker bis zum Dienstag die ausgebrochenen „Bullen“ wieder vom Stadiondach holen müssen…..

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