Pressekonferenz: RB Leipzig vs. Borussia Mönchengladbach

[Nach dem Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach hier die Einschätzungen der beiden Trainer Dieter Hecking und Ralph Hasenhüttl von der Pressekonferenz.]

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20.40

Sehr gute erste Halbzeit von beiden Mannschaften, mit Vorteilen für RB Leipzig. In der zweiten Halbzeit dann ein völlig unerklärlicher Verlust von Kontrolle über den Ball und damit auch über das Spiel bei RB. Mönchengladbach nimmt das Geschenk gern an und spielt fast durchgängig auf ein Tor, macht aber am Ende zu wenig draus. Mit dem Punkt wäre man bis zur 55. Minute unzufrieden gewesen, nach 90 Minuten können die RasenBallsportler damit durchaus zufrieden sein.

20.45

Diskutieren kann man natürlich auch die Systemumstellung auf ein 4-1-4-1 nach knapp 60 Minuten. Danach schien RB noch mehr die Kontrolle über den eigenen Ballbesitz zu verlieren und hatte gleichzeitig vorn keine Anläufer mehr, die den Gladbacher Spielaufbau stören. Auch dadurch kippte das Spiel komplett zugunsten der Gäste.

20.47

Dieter Hecking: „Sehr gutes Bundesligaspiel. Sehr gut ins Spiel gekommen. Danach hat RB gezeigt, warum sie Champions League spielen. Wir haben versucht zu verteidigen, aber nicht verstanden Ballbesitz zu kreieren. Nach dem Elfmeter müssen wir cleverer sein. Stellungsfehler vor dem 1:2. Hatte aber schon kurz vor Ende der ersten Halbzeit das Gefühl, dass da noch was geht. Zweite Halbzeit haben wir gezeigt, warum wir Qualität haben. Sehr gut das Spiel gestaltet. Pressing, Balleroberung. Szene gegen Stindl für mich Elfmeter. Videoassistent hin oder her. Bin aber zufrieden mit dem Punkt. Leistung war sehr gut.“

Hecking: „Keita ist für mich rot. Auch wenn ich ihm keine Absicht unterstelle.“

Hecking: „Hofmann mmit hervorragendem Spiel, aber mit muskulären Problemen. Deswegen zur Halbzeit raus. Schön, dass man dann Herrmann bringen kann. Wollten heute als Kollektiv spielen und das ist der Mannscahft gelungen.“

20.54

Ralph Hasenhüttl: „Dieter hat es wunderbar beschrieben. Waren in der ersten Halbzeit nach vorn richtig gut, aber da auch schon nach hinten nicht konsequent genug. Haben die Qualität  der Gäste gespürt. Mir war klar, dass wir ein drittes Tor brauchen, um zu gewinnen. Haben den Sack nicht zugemacht und dann müssen wir froh sein, dass wir noch einen Punkt mitnehmen. Unterm Strich zu wenig für die Art und Weise wie wir vor allem in der ersten Halbzeit agiert haben. Muss mehr rumkommen. Müssen zielstrebig bleiben und uns nicht an unserem Spiel ergötzen. Schwer für den Kopf, aber wichtig, wenn man Spitzenmannschaft sein will.“

Wechsel von Demme gegen Augsutin sollte Stabiliät bringen. „Ist aber nicht gelungen. Haben in der Beweung nach hinten Defizite auf mehreren Positionen gehabt. In der ersten Halbzeit vielleicht zu sehr verausgabt. Da sind wir ordentlich gelaufen. Wenn man dann 3:1 führt, ist es ok. Wenn nicht, dann braucht man Körner zum verteidigen.“

Wünscht mit den Worten „Champions League ist geil“ RB noch alles Gute und muss dann zum Flieger.

20.57

Hasenhüttl: „Erste Halbzeit nicht das Gefühl gehabt, dass die Mannschaft nicht weiß, was sie tun hat. Beängstigend gut, trotz der Wechsel. Braucht aber auch Automatismen gegen den Ball, um zu gewinnen.“

Systemumstellung ab der 60. Minute sollte eher ein 4-3-3 und kein 4-1-4-1 sein. Also ein System mit drei Sechsern. Zugriff ein bisschen verloren. Bis zum Ende viel Tempo. Ging hin und her.

Forsberg Kapitän geworden, weil die Wahl zwischen ihm und Gulacsi bestand. Aber sollte kein Torwart sein, der Kapitän.

21.00

Zu Keita: „Noch nicht mit ihm geredet. Kann man rot geben. Keine Absicht. Wollte zum Ball gehen. Schade.“

„War nicht in der Kabine. Spricht aber für die Jungs, wenn sie nach so einem Spiel sauer sind.“

„Zu wenig Punkte für zu viel Aufwand in dieser englischen Woche. Heute und gegen Monaco wäre mehr drin gewesen. Reifeprozess, den wir noch brauchen.“

21.03

Das war es von hier. Schöne erste Halbzeit. Zu wenig Kontrolle und Eigenaktivität im Spiel mit dem Ball in der zweiten Halbzeit. Für die ersten 50, 55 Minuten ist ein Punkt zu wenig. Nach 90 Minuten ist ein Punkt fast zu viel. In diesem Sinne macht was aus diesem Spiel.

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Umkämpftes Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach. | GEPA Pictures - Sven Sonntag
GEPA Pictures – Sven Sonntag

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