Ordentliche Herausforderung

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach (16.09.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Weiter geht es im atemberaubenden Tempo durch die Saison. Gerade noch Champions-League-Premiere gegen den französischen Meister, schon geht es im Topspiel am Samstag Abend gegen Borussia Mönchengladbach. Angesichts der dichten Terminfolge auch nicht selbstverständlich, dass man sich den Namen des nächsten Gegners merkt. Falls hier irgendwo mal Frankfurt statt Mönchengladbach durchrutschen sollte, dann sei dies bitte entschuldigt..

Mit Mönchengladbach kommt (wie letzte Saison erneut am vierten Spieltag) eines jener Teams nach Leipzig, die in der vergangenen Spielzeit einen eher enttäuschenden Tabellenplatz belegten und in dieser Saison neu angreifen wollten. Eines jener Teams, das man für einen Platz in einem europäischen Wettbewerb auf der Rechnung hatte und haben muss. Zumal man mit Dieter Hecking einen Trainer hat, der Mannschaften ganz gute Grundstrukturen gibt, innerhalb derer Einzelkönner glänzen können. Wenn man denn Einzelkönner hat. Wenn nicht, dann kann das alles auch schon mal relativ schnell zusammenbrechen.

Wenn man auf der Suche nach Einzelkönnern ist, dann wird man bei der Borussia derzeit vor allem auch auf der Verletztenliste fündig. Die Liste ist lang. Vincenzo Grifo steht drauf. Genauso wie Ibrahima Traore, Tony Jantschke, Tobias Strobl, Josip Drmic, Laszlo Benes, Mamadou Doucouré und Kwame Yeboah. Vor allem die vier erstgenannten Spieler tun dabei weh. Traore fehlt zum Beispiel auf der Außenbahn. Und Neuzugang Grifo würde perfekt ins Team passen, um die gute Organisation mit guten Standards u.a. auf den Kopf von Vestergaard zu veredeln.

Wenn man mal die Verletzten dazu nimmt, dann verfügt Borussia Mönchengladbach diese Saison über einen qualitativ hochwertigen Kader, der über ein paar entwicklungsfähige Spieler, aber auch über einige Korsettstangen von Vestergaard bis Raffael verfügt. Geschmerzt hat im Sommer vor allem der Abgang von Mahmoud Dahoud, der nach Dortmund ging und durch dessen Wechsel im zentralen Mittelfeld ein bisschen die besondere Note und Qualität fehlt. Andre Hahn müsste man vielleicht noch als Abgang nennen, aber auf den offensiven Außenbahnen und im Sturm ist man auch so ganz gut besetzt. Dass man Andreas Christensen nach Leihe wieder an Chelsea verloren hat, dürfte da schon eher schmerzen. Und auf den defensiven Außenbahnen ist man nach den Abgängen von Julian Korb und Nico Schulz auch nicht mehr sehr tief besetzt.

Auf der anderen Seite hat man auf der Neuzugangsseite gute Transfers getätigt. Mit Reece Oxford kam der nächste Defensivakteur leihweise aus England. An dem war RB 2016 mal dran. Auch dran war RB mal an Mittelfeldmann Denis Zakaria, der aus der Schweiz kam und in Mönchengladbach als ballsicherer Sechser sofort einen Platz im Team gefunden hat und auch schon seine Torpremiere feiern durfte. Reichlich 10 Millionen Euro ließ man sich den Transfer kosten. Vincenzo Grifo kam aus Freiburg. Raul Bobadilla kehrte aus Augsburg zurück nach Mönchengladbach und könnte helfen eines der Gladbacher Probleme zu lösen, das da Strafraumpräsenz heißt. Der (finanzielle) Königstransfer kam derweil aus Dortmund. Knapp 20 Millionen Euro hat man für Matthias Ginter (an dem RB vor einem Jahr, aber auch in diesem Sommer mal Interesse nachgesagt wurde) ausgegeben. Viel Geld für jemanden, an dessen Qualität manch einer schon zu zweifeln begann. Aber wie man an Timo Werner sieht, hat sowas auch nicht immer was zu sagen.

Zusammen mit den Neuzugängen hat Mönchengladbach einen Kernkader von 16, 17 guten bis sehr guten Bundesliga-Kickern und einigen entwicklungsfähigen Talenten dahinter. Das ist eigentlich eine sehr gute Struktur für ein Team, das in dieser Saison nicht international spielt. Man ist breit genug aufgestellt, um Ausfälle aufzufangen, aber auch nicht zu breit, als dass die Hälfte der Mannschaft Frust schiebt. Wobei Hecking auch ein bisschen dafür steht, Teams im Erfolgsfall nicht wirklich rotieren zu lassen, sodass manch einer trotzdem nur selten zum Zuge kommen könnte.

Für Frust könnte perspektivisch auch der Saisonstart sorgen. Mit dem Derbysieg gegen Köln und dem Weiterkommen im Pokal war man sehr gut gestartet (auch wenn es für den Sieg beim Viertligisten Essen zwei späte Tore brauchte).  Das 2:2 in Augsburg, als man eher noch Glück hatte, einen Punkt mitzunehmen, galt so ein bisschen als Ausrutscher. Bis man zuletzt gegen Frankfurt lange komplett unterlegen war und eine insgesamt einfallslose Vorstellung gegen eine gut organisierte Eintracht ablieferte.

Es ist natürlich noch sehr früh in der Saison, um in den Panikmodus zu verfallen, aber in der kommenden englischen Woche warten auf Mönchengladbach die Auswärtsaufgaben in Leipzig und Dortmund und zwischendurch ein Heimspiel gegen Stuttgart. Ein paar Punkte sollte man aus diesen drei Spielen schon mitnehmen, wenn man nicht gleich wieder in der zweiten Tabellenhälfte versacken will, um von dort eine Aufholjagd nach oben zu starten.

Interessant vielleicht die völlig unterschiedlichen Voraussetzungen, unter denen das Spiel in dieser Saison stattfindet. Vor einem Jahr kam Mönchengladbach als der große Champions-League-Teilnehmer, gegen den sich RB Leipzig als Underdog präsentierte, der vor allem vom Spiel gegen den Ball und dem Zustellen der Borussia-Sechser lebte. Das 1:1 verkaufte man damals positiv (weil als Außenseiter errungen). Nicht nur heimlich war man aber doch enttäuscht, weil man Mönchengladbach damals komplett im Griff hatte und erst kurz vor dem Schluss den Ausgleich kassierte.

In dieser Saison nun ist RB Leipzig der Champions-League-Teilnehmer und Mönchengladbach dürfte sich eher in der Underdog-Rolle sehen. Über 60% Ballbesitz hatte RB in den ersten drei Spielen der Saison im Schnitt. Wahrscheinlich, dass man auch gegen die Borussia mehr den Ball haben wird, auch wenn sich Mönchengladbach normalerweise eher über Ballbesitz definiert und bisher auch im Schnitt 56% Ballbesitz hatte (so viel hatte man auch letzte Saison beim Spiel in Leipzig).

Allerdings verfügt man auch über die Instrumente, um ein Spiel mal vor allem über das Umschalten und das Verteidigen zu gestalten. Im 4-4-2 kann man an guten Tagen relativ sicher stehen (wobei die Tage bisher in dieser Saison noch nicht so richtig gut waren), auch wenn es nicht so ein stabiler Verbund ist, wie ihn Monaco präsentierte. Davor hat man mit Kramer und Zakaria zwei Spieler, die gegen den Ball gut arbeiten und umschalten können. Gerade bei Kramer dürfte das fast eher die Qualität sein als die überragende Ballzirkulation gegen kompakt verteidigende Mannschaften. Auf den Außenbahnen hat man mit Hazard, Johnson, Herrmann und Hofmann selbst ohne Traore vier Waffen, die auch gut zum schnellen Umkehrspiel passen. Raffael spielt dir ganz vorn an guten Tagen immer noch Knoten in die Beine. Und die Abschlussqualitäten von Lars Stindl sollten auch in Leipzig wohlbekannt sein.

Ein kleines Problem dabei ist halt die Strafraumbesetzung. War es schon beim RB-Spiel in Mönchengladbach im Februar, als die Hausherren bis zum Strafraum ein gutes Spiel machten, aber danach nicht mehr viel kam. Weil Stindl und Raffael auch keine klassischen Stürmer sind, die in der Mitte für andere die Lücken reißen, sondern selbst mal Lücken bräuchten, in die sie stoßen könnten. Bobadilla könnte da Abhilfe schaffen. Beim Setzen auf Umschaltqualitäten wie beim Spiel in Leipzig macht es aber vermutlich auch Sinn, auf Akteure wie Stindl und Raffael zu setzen.

Mönchengladbach ist ein spielstarkes, ballsicheres, vor allem über die Außenbahnen kommendes Team, das sich zuletzt aber durch körperbetonte, aggressive Gegner wie Frankfurt beeindrucken und besiegen ließ. In Bezug auf die Laufstrecke ist die Borussia derweil das aktivste Team der Bundesliga. Mehr als 117 km und damit fast 4 mehr als RB spulte man bisher pro Spiel ab. Im höheren Geschwindigkeitsbereich nehmen sich die beiden Teams aber wenig.

Interessant vielleicht, dass nur Köln und Freiburg bisher mehr Torchancen zuließen als Borussia Mönchengladbach. Allerdings hat man bisher auch nur drei Großchancen (Spieler allein und zentral vor dem Torhüter) zugelassen. Trotzdem spricht das eigentlich nicht dafür, dass das Hauptproblem in Mönchengladbach die Offensive ist, wie aus dem tiefen Westen die Woche über zu vernehmen war. Auf der anderen Seite gehört man nämlich zur Top6, was das Herausspielen von Torchancen angeht. Nur Großchancen sind da selten darunter.

Schlecht ist man in seinen Offensivbemühungen sicherlich nicht, aber wie gesagt, hinsichtlich klarer Aktionen im Strafraum ist aber noch Luft nach oben. Trotzdem sind Gladbach-Spiele durchaus mit Spektakel verbunden. Denn nur bei den Leverkusen-Spielen gab es insgesamt mehr Chancen als bei den Spielen der Borussia. Reichlich sechs Chancen hatte jedes Team pro Spiel bei Gladbach-Partien im Schnitt.

Man darf also davon ausgehen, dass RB in diesem Spiel auch seine Chancen kriegen wird, aber gleichzeitig eine spielstarke Offensive unter Kontrolle halten muss. Interessant dabei im ersten Schritt, wie man nun erstmals damit klarkommt, dass man selbst in einer englischen Woche steckt, während der Gegner frisch und ausgeruht und gut vorbereitet als Spaßbremse vorbeischaut.

Auszugehen ist davon, dass Ralph Hasenhüttl nach dem Spiel gegen Monaco, zwei, drei Veränderungen vornimmt. Ganz im Sinne der Rotation, denn es warten schließlich noch zwei weitere englische Wochen nach der ersten. Fünf Spiele sind es noch in 16 Tagen. Das Programm bleibt dicht und man braucht die Spieler bis zum 01.10. und zur dann anstehenden Länderspielpause.

Auf welchen Positionen Hasenhüttl Handlungsbedarf sieht, darüber darf man getrost spekulieren. Gut vorstellbar, dass ein Kevin Kampl mal von Beginn an ran darf und dafür Forsberg oder Sabitzer auf der Bank sitzen. Bernardo könnte einem Halstenberg mal eine Pause verschaffen. Dass Keita zurückkommt, ist eher unwahrscheinlich. Wenn man ihn nicht mal für Monaco fit kriegte, dann wird man so schnell kein Risiko eingehen wollen. Viele Varianten sind denkbar. Mal sehen, was sich Hasenhüttl auch im Hinblick auf die Anforderungen bei der Auswärtspartie in Augsburg kommenden Dienstag so einfällen lässt. Zum Zeitpunkt des Schreibens der Zeilen, ist das Abtippen einer möglichen RB-Aufstellung pure Raterei.

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Orban, Upamecano, Bernardo (Halstenberg) – Demme, Ilsanker – Kampl (Sabitzer), Forsberg (Bruma) – Werner (Augustin), Poulsen (Augustin)
  • Borussia Mönchengladbach: Sommer – Elvedi, Ginter, Vestergaard, Wendt – Herrmann (Hofmann), Kramer, Zakaria, Hazard (Johnson) – Stindl, Raffael

Fazit: Topspiel von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach. Mit etwas vertauschten Rollen im Vergleich zum Vorjahr. RB wird vermutlich erneut das Spiel machen müssen. In den vergangenen Spielen entwickelte man daraus eine gewisse Dominanz, aber in den Spielen beim HSV und gegen Monaco auch nicht die ganz große Torgefährlichkeit. Es bleibt die spannende Frage, wie man den nächsten Schritt hin zu einem Ballbesitzteam (mit weiter bestehendem Fokus auf Balleroberung und Umschaltspiel), das durchschlagskräftig und defensiv nicht anfällig ist, schaffen kann. Das Spiel gegen Mönchengladbach ist unter Umständen vor allem in Sachen Defensivabsicherung eine ganz ordentliche Herausforderung.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach nicht vor Ort verfolgen kann und am 16.09.2017, ab 18.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Borussia Mönchengladbach

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Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Andreas Pranter.
Foto: GEPA Pictures – Andreas Pranter.

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach mit Ralph Hasenhüttl.

12.49

So, dann steht also schon wieder das nächste Spiel an. Bundesliga, vierter Spieltag. Mönchengladbach zu Besuch. Schon wieder ein Topspiel. Samstag Abend, 18.30 Uhr. Kommt man ja gar nicht mehr hinterher vor lauter Highlights. Nicht, dass schon jemandem der Begriff Alltag im Kopf herumschwirrt..

12.52

Ausverkauftes Haus am Samstag. Schon seit geraumer Zeit. Kann sein, dass man noch ein paar Tickets über die Ticketbörse oder an der Tageskasse abfassen kann. Gegen Freiburg und Monaco hatte man den Eindruck, dass die Möglichkeit des Weiterverkaufs von Dauerkarten zu deutlich weniger leeren Plätzen führt als noch letzte Saison. Wäre ja auch ein hübscher Effekt., wenn sich das bestätigt.

12.58

Mönchengladbach mit einigen Verletzten. Aber so richtig relevant wird es nicht, weil man alle Ausfälle adäquat ersetzen kann Sprich, so richtige Schwachstellen wird es im Kader der Borussia nicht geben.

13.00

Wie das mit dem RB-Kader morgen Abend aussieht, dazu wird man vielleicht in ein paar Minuten ein bisschen mehr wissen. Auch wenn sich Hasenhüttl da ja nie komplett in die Karten schauen lässt. Belastungssteuerung wird trotzdem das Zauberwort für die nächsten Wochen.

13.02

Noch mal was zur DKMS-Sache vom Pressesprecher. Steht ja schon alles in den Presse-Updates von heute hier im Blog dazu. Hasenhüttl findet es auch wichtig, sich registrieren zu lassen.

13.05

Hasenhüttl: „Spiel würde auch ohne Champions League viel hergeben. Ein Highlight jagt das nächste. Wir müssen schnell runterfahren und uns wieder auf neues fokussieren zur Zeit. Mönchengladbach kennen wir gut. Ist eines der Topteams der Liga. Wichtig, den Schalter schnell umzulegen nach der Champions League. Gibt kein Patentrezept, wie viel Personal man wechselt.“ Vielleicht nach dem Spiel schlauer. „Die nächsten Wochen wichtig, Balance zu finden, neuen Spielern eine Chance zu geben und möglichst wenig Automatismen zu verlierern. Müssen die Abläufe gut steuern.“

13.08

Hasenhüttl: „Gestern kurz mit den Spielern über Champions League gesprochen. Spricht für die Mannschaft, dass sie nach dem Unentschieden nicht jubelnd durch die Kabine gelaufen sind.“ Nach Anfangsnervosität eigentlich gutes Spiel gemacht. Wäre mehr drin gewesen. „Waren cool“ und man habe erst mal versucht zu punkten, deswegen auch nicht volles Risiko am Ende. „Nicht so einfach“, das Besondere des Spiels am Anfang abzuschütteln.

Zu Naby Keita: Versucht heute mit der Mannschaft zu trainieren. Man wird kein Risiko gehen. Kann sein, dass er spielt. Klingt aber eher nicht danach. „Muss schauen, wie viel Pausen ich Spielern gebe und wie viel Risiko ich gehe.“ Entscheidung bei Keita heute nach dem Training.

13.11

Hasenhüttl: „Bayern hinter uns in der Tabelle. Brauchen wir nicht hinschauen. Sollten uns sowieso nicht an anderen Mannschaften orientieren. Haben mit uns selbst genug zu tun. Bin froh, dass wir gezeigt haben, dass wir international mithalten können.“ Sinngemäß: die Krise, die die Bayern haben, hätten andere auch gern.

Veränderungen zur Vorsaison: „Haben diese Wochen zum Beispiel keine einzige Einheit zur Vorbereitung auf den Gegner. Machen wir über Videoanalysen. Sind weit davon entfernt zu jammern. Sind Patient und Forscher in einem.“ Heißt, man lernt am lebenden Objekt, das man selbst ist.

13.14

Hasenhüttl: „Hecking ist ein überragender Typ, dem ich gern zuhöre. Klare Aussagen und sehr respektvoll. Dino in der Bundesliga. Hat es egal wo gut gemacht in der Bundesliga.“

„Mönchengladbach mit genug Qualität im Kader trotz Verletzungen. Haben es auch gegen Frankfurt gut gemacht, aber die Offensive konnte keine Tore erzielen. Eine der besten Offensiven der Bundesliga. Auch läuferisch sehr intensiv. Müssen da viel Arbeit reinstecken.“ Mittwoch sei RB viel gelaufen. Hasenhüttl sagt 121 km. Die UEFA hatte glaube 112 km auf ihrer Seite.

Jeder Spieler ist prinzipiell auf dem Zettel für eine Pause. Timo Werner lässt man aber ungern raus. Morgen ist Werner auf dem Platz. Kann aber sein, dass er mal ein Auswärtsspiel aussetzt und ganz zu Hause bleibt.

13.18

Irgendwas mit EM und Leipzig als Bewerberstadt und ob Leipzig es verdient hätte, EM-Standort zu sein. Hasenhüttl findet natürlich, dass es verdient wäre.

Hasenhüttl: Schwer zu sagen, wie Mönchengladbach aufläuft. und ob sie hoch oder tief stehen. Rechnet aber damit, dass RB wieder mehr Ballbesitz hat. „Brauchen eine Topleistung mit und gegen den Ball.“ Man brauche sehr gutes Anlaufen, Zustellen und Restfeldverteidigung.

„Interessiert mich nicht, wie meine Mannschaften früher gegen Mönchengladbach gespielt haben.“

„Wir sind zu Hause eine Macht. Müssen aufs Tempo drücken.“

Wechsel wegen Belastungssteuerung auf allen Positionen von vorn nach hinten möglich.

13.21

Hasenhüttl: Sagt noch mal, dass Emil Forsberg am Mittwoch nicht bei 100% war. Früh ausgewechselt auch mit Hinblick auf das Spiel gegen Mönchengladbach.

„Keine unangenehme Situation von Highlight zu Highlight zu laufen.“ Müssen die Spieler und der Verein auch erst mal lernen. „Sind am selber forschen. Das ist spannend.“

Kampl eine Option für Mönchengladbach. „Wertvoller Transfer, weil er die Variationsmöglichkeiten erhöht.“

13.23

Hasenhüttl: „Auch für mich ein Highlight, Trainer in der Champions League zu sein. Aber überlagert von Spiel und Anspannung und der sportlichen Aufgabe.“ Monaco als international erfahrene Truppe. „Konnten mithalten, aber können auch noch besser spielen.“ Vergleich zur Vorsaison als man in Hoffenheim einen Punkt holte und froh war, dass es losging. „Werden im nächsten Spiel noch abgezockter und selbstbewusster auflaufen.“

Marvin Compper im Mannschaftstraining nach Erkältung. Kleine Blessuren im Team, aber nichts so dolles, dass es Trainingsausfall bedeuten würde.

13.27

So, das war es von hier. Ein sehr entspannter Ralph Hasenhüttl betont noch mal die positiven Seiten des Spiels gegen Monaco und will sich das Spiel nicht schlecht reden lassen. Lernen, forschen, wachsen, Spaß haben. So ungefähr. Und natürlich im besten Fall morgen gewinnen. In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende und vor allem einen guten Samstagabend.

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2 Gedanken zu „Ordentliche Herausforderung“

  1. Hallo Matthias, danke für Deine Berichte: mein Fazit: klasse ! Im letzen Spieljahr war ich einer der Teilnehmer am „Augsburg calling“, einer lobenswerten Initiative Augsburger Fans für und mit den Fans der jeweiligen Gastmannschaft. Wir waren alle begeistert. Du konntest ja leider nicht, deshalb heute mein Hinweis darauf. Auch Du wirst begeistert sein, fahr einfach ganz zeitig los, 16.30h ist Treffpunkt am infocenter.( Würstchen und Bier sind gratis) Augsburg ist eine sehr schöne Stadt mit einer besonderen deutschen Historie.

  2. Puh, nach der PK könnte man denken, alle pausieren außer Werner, der dafür gegen Augsburg gleich zu Hause bleibt.
    Selbst Kaiser könnte es demnach in das Team schaffen.
    Laimer, Bruma, Kampl, Bernado und Jika sind defintiv Kanditaten für die erste Elf.

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