Bilanz: RB Leipzig in der Saison 2016/2017

Aktuell geht es eher darum, die Welle auch über den Winter weiterzureiten. Die Diskussionen, dass Leipzig in einen europäischen Wettbewerb einziehen muss, werden weitergehen. Von RB-Seite hält man sich diesbezüglich weiter bedeckt und stellt lieber die Entwicklung der Mannschaft in den Mittelpunkt. Fakt ist, dass man an den Europa-Debatten als Zweiter und bei elf Punkten Vorsprung auf Platz 7 nicht vorbeikommt. Fakt ist auch, dass Rangnick und Hasenhüttl irgendwas zwischen Platz 1 und 6 sicherlich sehr gern mitnehmen würden. Und die sportlichen Leistungen der Hinrunde haben entsprechende Ansprüche durchaus untermauert. Wird halt spannend, ob man nach der Winterpause den nächsten sportlichen Schritt in Sachen Konstanz gehen kann. (Zwischenbilanz: B Leipzig in der Saison 2016/2017)

Das was RB Leipzig vor der Winterpause auf den Rasen brachte, war überragend. Dass man dieses Niveau über die ganze Saison würde tragen können, war mehr als unwahrscheinlich. Entsprechend waren die 18 Spiele nach der Winterpause auch im Vergleich zu den ersten 16 Spielen geprägt von einigen Wellen in der Tagesform.

Der von vielen erwartete oder prognostizierte Einbruch blieb allerdings aus. Vielmehr stand eine Konsolidierung auf sehr hohem Niveau an. Anpassungen im Team betrafen sowohl die personelle Zusammensetzung als auch taktische Fragen. Notgedrungen oder freiwillig war gerade der erste Teil der Zeit nach der Winterpause auch geprägt von Versuchen, den Kader breiter einzusetzen. Dazu wich man auch zeitweise vom 4-2-2-2 ab und probierte es mit einer Dreierkette in der Abwehr oder mit Hasenhüttls Ingolstädter 4-3-3.

Bei größeren Problemen als vor der Winterpause holte man in 18 Spielen nach der Winterpause immer noch 31 Punkte. Das waren statt 2,25 Punkten pro Spiel vor der Winterpause zwar nur noch 1,72 Punkte, aber das war auch immer noch die viertbeste Punktausbeute aller Bundesligateams in dieser Zeit. Man hat es also nach der Winterpause geschafft, sich auf sehr hohem Niveau zu konsolidieren. Aber auch mit gehörigem Abstand auf die Bayern (12 Punkte) und Dortmund (sechs Punkte). Auch Hoffenheim holte in den letzten 18 Spielen drei Punkte mehr als RB.

Die Ausbeute ist auch deswegen bemerkenswert, weil sie trotz völlig veränderter Sicht der Konkurrenz auf RB errungen wurde. Leipzig ist nicht mehr der Aufsteiger mit besonderen finanziellen Mitteln von vor der Saison, den manche Teams noch mit zu wenig Intensität ganz normal zu bespielen versuchten. Vielmehr wird man vielerorts schon als sportlicher Großer der Liga erwartet. Mal völlig abgesehen davon, ob das als sportliche Zustandsbeschreibung richtig ist, heißt das eben auch, dass man oft mit einer Extramotivation Ehrgeiz bearbeitet wird und man zudem an vielen Orten den Ball kriegt, damit der Gegner aus dem Umkehrspiel heraus Lösungen finden kann.

Bemerkenswert angesichts der veränderten Konstellation, dass man vor allem in Auswärtsspielen sehr erfolgreich war. 29 Punkte holte RB unter nicht immer einfachen Voraussetzungen allein in der Fremde. Drei Siege und acht Punkte mehr als Dortmund verbuchte man dort. Nur Bayern hatte in Auswärtsstadien eine (deutlich) größere Dominanz. Erstaunlich für ein junges Team wie das von RB. Und da waren in der Rückrunde mit den Partien auf Schalke, in Augsburg und in Frankfurt durchaus noch Spiele dabei, in denen man eher zu wenig Punkte holte als zu viel.

Dazu passend auch, dass man im Verlauf der Rückrunde gerade in Drucksituationen, also in Situationen als die Verfolger näher zu kommen schienen, immer wieder mit wichtigen Siegen den Vorsprung halten konnte. Druck auf die Bayern zu machen, lag zwar nie wirklich drin, sodass die Meisterschaft schon im März vorentschieden war. Aber Big Points wie jene in Mönchengladbach oder in Mainz kamen immer wieder in Phasen, in denen die Konkurrenz glaubte, noch mal heranrücken zu können.

So war RB Leipzig in dieser Saison seit dem achten Spieltag nie schlechter als Zweiter und drei Spieltage lang sogar besser. Man war das einzige Team neben Bayern München, dass auch mal Tabellenführer sein durfte. Man hat gerade in Sachen Konstanz bzw. Druckresistenz nach der Winterpause gezeigt, dass die Annahmen, entschlüsselt worden zu sein, Quatsch sind. Weil man eben nicht der Verein mit eindimensionaler Strategie ist, sondern man unter Hasenhüttl immer wieder versucht, sich anzupassen und weiterzuentwickeln. Entsprechend ist Platz 2 vielleicht einen Tick über dem Niveau der Mannschaft, aber man hat sich über 34 Spieltage als konstantes Top4-Team gezeigt und liegt deutlich über allem, was man vor der Saison erwarten durfte.

Die Spiele

Extrem wichtig für den Saisonverlauf die beiden Spiele direkt nach der Winterpause. Heimspiele gegen Frankfurt und Hoffenheim. Spiele gegen Platz 4 und Platz 3. Spiele gegen direkte Konkurrenten. Am Ende stand jeweils ein Sieg, wodurch man bereits 11 bzw. 13 Punkte Vorsprung auf die Plätze 4 und 7 hatte. Wenn man aus der Zeit nach der Winterpause Siege besonders hervorheben will, dann diese beiden, denn sie zementierten das Bild von vor der Winterpause noch mal.

Dabei hatte man in beiden Spielen auch das Matchglück auf der eigenen Seite. Gegen Frankfurt holte sich Gästekeeper Hradecky fast direkt nach dem Anpiff eine skurrile rote Karte ab, weil er außerhalb des Strafraums ausgerutscht war und dann den Ball mit der Hand spielte. Fast 90 Minuten zu zehnt, dazu direkt nach dem Platzverweis in Rückstand geraten. RB spielte das gut und dominant runter, aber das Setting war aber auch wie gemalt.

Anschließend kam das Spiel gegen Hoffenheim. Ein völlig ausgeglichenes Spiel, das vermutlich im Normalfall keinen Sieger verdient gehabt hätte. Bis Sandro Wagner nach einem üblen, aber auch eher unglücklichen Tritt vom Platz musste und dadurch die Balance im Spiel zugunsten von RB kippte. Plötzlich hatte man die Halbräume, in die die Innenverteidiger stoßen konnten und wodurch der Druck höher und das Spiel dominanter wurde. Das 2:1 war dann fast die logische Folge.

Logisch auch das folgende 0:1 in Dortmund. Das Topspiel, das nicht wirklich zu einem wurde. Weil RB Leipzig nach einer Erkrankungswelle die halbe Mannschaft ersetzen musste. Trotzdem schlug man sich ganz wacker. Und weil der BVB ein halbes Dutzend bester Konterchancen liegenließ, musste eine (richtige) Zentimeterentscheidung über Abseits oder nicht her, um Federico Palacios davon abzuhalten, in der Nachspielzeit den Ausgleich zu erzielen.

Alles gesagt zur Saison.. | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Eine Woche später verlor RB dann auch das Heimspiel gegen den HSV mit 0:3. Kein gutes Spiel mit einem unsicheren Upamecano und einem verletzten Yussuf Poulsen. Verloren wurde das Spiel aber letztlich durch zwei Standardgegentore und durch schwache Offensivbemühungen.

Zwei Niederlagen in Folge und manch einer dachte, die Saison würde jetzt kippen. Aber falsch gedacht, denn es folgte ein 2:1-Sieg bei zu der Zeit sehr starken Mönchengladbachern. Eine abgeklärte Leistung, bei der die Borussia vor allem daran scheiterte, dass man im Strafraum niemanden hatte, der die guten Ansätze im Spiel veredelt hätte. Gulacsi hielt einen Elfmeter und vorn machte man routiniert zwei Tore. Reichte an diesem Tag.

Eine Woche später dann überrollte man den 1.FC Köln phasenweise, ließ aber in der zweiten Halbzeit auch durch zu offene Außenbahnen noch mal Spannung zu. Auch in Augsburg holte man den Gegner noch mal zurück ins Spiel. Einen unglücklichen Rückstand per Fernschuss verdient und im Stile eines Spitzenteams gedreht. Aber dann die Entscheidung verpasst, ein Tor nach Konter kassiert, den Innenverteidiger (!) Hinteregger abschloss und dann sogar noch um den einen Punkt gebangt.

Einen Punkt holte man in den folgenden beiden Spielen nicht mehr. Gegen ballsichere Wolfsburger scheiterte RB an mangelnder Durchschlagskraft. Und auch in Bremen war man vor dem Tor nicht effektiv und glücklich genug, während auf der anderen Seite der erste Fernschuss eben ins Tor ging.

Drei sieglose Spiele in Folge. So ging man in die Länderspielpause. Mit drei Siegen kam man wieder heraus. 4:0 gewann man gegen Darmstadt, die ihre Großchancen vor der Pause nicht nutzten und anschließend auseinanderbrachen. 3:2 gewann man in Mainz, vielleicht der wichtigste, weil in einer wichtigen Phase am härtesten erkämpfte Erfolg der Rückrunde. Die Qualitäten auch jenseits des rein spielerischen, die man in diesem Spiel gegen aufgedreht abstiegskämpfende Mainzer an den Tag legte, waren durchaus beeindruckend. Und die Krönung der perfekten englischen Woche war der Sieg in letzter Minute in Unterzahl gegen Leverkusen. Nach einem fußballerisch sehr ansehnlichen Kick, in den RB etwas mehr Arbeit gegen den Ball investierte.

Eine Woche später besiegte man Freiburg eher im Bayern-Stil mit 4:0. Der Mitaufsteiger wie schon im Hinspiel erstaunlich chancenlos. Nach zwei sehr engen Partien mit viel Gegenwehr in der Vorsaison in der zweiten Liga und angesichts einer sehr guten Freiburger Saison, kam die Deutlichkeit in den Duellen beider Teams durchaus überraschend. Gegen kein Team der Liga schoss RB diese Saison mehr Tore. Seltsam.

Deutlich an RB ging auch die erste Halbzeit auf Schalke. Da man aber verpasste, den Sack zuzumachen und eine schwache zweite Halbzeit spielte, musste man mit dem 1:1 am Ende leben. Das 0:0 eine Woche später gegen Ingolstadt war dann der erste verpasste Matchball im Kampf um die direkte Champions-League-Qualifikation. Ein eher übles Spiel mit Gästen, die in Sachen Zeitspiel und Tricks alle Register zogen. Und dabei auch in den Kopf der RasenBallsportler (und der Zuschauer) zu kommen schienen. Letztlich verpasste es RB an dem Tag eine der vorhandenen guten Chancen zu machen und so dem Auftreten des späteren Absteigers früh den Zahn zu ziehen.

Besser lief es dann eine Woche später bei Hertha BSC. Das 4:1 nach einer dominanten und überlegenen Vorstellung bedeutete die Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League. Eine Partie, die all die guten Dinge der Saison von RB Leipzig repräsentierte.

Die letzten beiden Spiele waren dann eigentlich nur noch Schaulaufen. Dass man dabei gleich zweimal in den letzten zehn Minuten Zweitoreführungen verspielte, war trotzdem ärgerlich. Das 4:5 gegen die Bayern mag in vielerlei Hinsicht eines der spektakulärsten Fußballspiele der Saison gewesen sein, aber die Bayern noch mal aus dem Sack zu lassen, tat dann doch irgendwie auch ein bisschen weh. Wer den Jubel des Meisters über den Siegtreffer und ihr eher hohes Engagement gesehen hat, konnte ahnen, dass ihnen dieser Sieg sehr wichtig war. Genauso wichtig wie den Frankfurtern zum Abschluss das späte 2:2. Mit dem sie mit einem besseren Gefühl nach Berlin zum Pokalfinale fahren. Aus RB-Sicht hat dieses Spiel gefühlstechnisch aber der Saison nichts mehr wesentliches hinzuzufügen gehabt.

Taktisches

In der Hinrunde hatte sich RB Leipzig auf ein 4-2-2-2 eingeschossen, das mit leichten Variationen gespielt wurde. In der Rückrunde wollte man auch in diesem Bereich etwas variabler werden. Was mal besser, mal schlechter gelang.

Gespielt hat man unter anderem zwischenzeitlich in einem 4-3-3 (als 4-1-2-2-1). Was man eigentlich wegen Hasenhüttls Präferenz dafür in Ingolstädter Tagen schon früher in Leipzig erwartet hätte. Mit Ilsanker hat man eigentlich einen recht perfekten zentralen Sechser. Mit Demme/ Keita hat man eigentlich auch prima passende Achter. Und für die drei Positionen in der Offensive hat man bei Poulsen, Werner, Forsberg und Sabitzer die freie Auswahl. Wobei Forsberg vielleicht in so einem System seine Stärken nicht ganz optimal einbringen könnte. Zudem konnte man sehen, dass das 4-3-3 gelegentlich defensive Nachteile hat, weil hinter den Achtern auf den Außenbahnen immer mal zu große Lücken entstehen. Köln tobte sich in diesen Lücken eine Zeitlang nach Herzenslust aus, bevor Hasenhüttl dem per Umstellung den Garaus machte.

Gespielt wurde zwischenzeitlich auch mal mit einer Dreierkette aka Fünferkette in der Abwehr. Einerseits, um in Spielen wie in Mönchengladbach eine Führung über die Runden zu kriegen. Andererseits, um zwischenzeitlichen Problemen zu begegnen, aus dem Ballbesitz heraus, zu anfällig für Konter zu sein. In Bremen spielte man das eigentlich ganz gut und ließ keine Chancen zu, während man selbst zwei, drei gute hatte, kassierte aber trotzdem zwei Gegentore, die (Fernschuss und Standard) nichts mit dem System zu tun hatten. Eigentlich war diese Fünferkettenidee als Option für das Spiel mit dem Ball eine gute Idee. Durchgesetzt hat sie sich nicht. Man darf aber relativ sicher sein, dass die Formation nicht komplett im Mülleimer gelandet ist.

Ralf Hasenhüttl wurde im Saisonverlauf taktisch flexibler.. | Foto: Dirk Hofmeister

Problematisch war phasenweise in der Rückrunde, dass man im Anlaufen nicht mehr ganz synchron war. Da passierten dann Dinge, die man zuletzt in der zweiten Liga gesehen hatte, dass vorn Spieler anlaufen, aber dahinter nicht nachgerückt wird und entsprechend Lücken entstehen. Inwiefern das nun Probleme waren, die aus dem Umbau hin zu taktischer Variabilität entstanden (also Anpassungsprobleme waren) oder ob das grundsätzliche Probleme nicht mehr ganz so großer Konzentration und Intensität waren, lässt sich nicht so richtig klären. Fakt ist, dass man innerhalb der Mannschaft genau auf diese Geschlossenheit und Synchronität nach der Länderspielpause und den drei sieglosen Spielen noch mal genauer fokussiert und im Spiel gegen den Ball besser aufeinander abgestimmt war.

Das taktische Grundprinzip bleibt weiterhin das 4-2-2-2. Das vor allem im Offensivbereich für einige Spieler ideal ist. Forsberg ist als linker Zehner eigentlich perfekt besetzt, weil er immer wieder auch mal den Ball etwas tiefer nehmen und dort mit seiner Stärke im ersten Kontakt Räume schafft. Sabitzer ist auf der rechten Zehn eine perfekte Anspielstation, weil permanent in Bewegung. Poulsen ist als zentraler Stürmer, der die gegnerische Innenverteidigung ermüdet, ideal eingesetzt. Timo Werner veredelt das ganze dann auf seine Weise.

Von der Seite her, wo die Stärken der Offensivspieler liegen und wie man sie einbinden kann, ist das 4-2-2-2 als vergleichsweise perfekt. Auch im Spiel gegen den Ball hat man zusammen mit den Sechser weiterhin die Möglichkeit ein variables Sechseck zu bilden und so den Spielaufbau des Gegners zuzustellen. Wenn denn der Gegner auf Spielaufbau setzt. Wenn er das nicht tut und beispielsweise aus einer Dreierkette heraus lange Bälle spielen will, kann es dann eben auch schon mal sinnvoll sein, den Gegner mit einer offensiven Dreierreihe und einem 4-3-3 anzulaufen.

Problematisch bei der Besetzung des 4-2-2-2 vielleicht einzig die Besetzung der Doppelsechs. Weil aus dem Trio Ilsanker, Demme, Keita einer rausfallen muss. In den letzten Spielen wurde das dadurch kompensiert, dass man Ilsanker in Rechts- oder Innenverteidigung untergebracht hat. Auf mittlere bis lange Sicht, wird da in diesem Wettbewerb um die Plätze auch mal jemand aus dem Team fallen.

Insgesamt spielt man, mal jenseits der Formation, inzwischen auch sehr viel mit dem Ball. Der nächste Schritt, auf dem RB Leipzig eigentlich schon seit der Hinrunde ist. Manchmal klappt das besser, aus dem Ballbesitz heraus auch gefährlich zu bleiben, manchmal klappt das nicht ganz so gut und dann wird es brotlos oder verspielt oder einfach nur ungefährlich. Als Spitzenteam, als das man wohl in der nächsten Saison von den meisten Teams der Liga wahrgenommen wird, wird es darum gehen, die Qualitäten am Ball weiter auszubauen, ohne die Qualitäten im Umschaltspiel nach Balleroberung (mit 11 Treffern die meisten Kontertore der Liga) zu verlieren.

Problematisches und Unproblematisches

Die Erfolge in dieser Saison wurden mit einem sehr überschaubaren Kaderkern von elf Feldspielern errungen. Das ist natürlich viel zu wenig, wenn man an die Anforderungen der kommenden Saison denkt. Generell war der Kader sehr klein und bestand faktisch nur aus 17 Feldspielern mit Chancen auf Einsatzzeit. Auch wenn diese Chancen bei Schmitz, Burke, Kaiser, Khedira, Selke und (mit Abstrichen, weil zuletzt regelmäßig im Einsatz) Upamecano gering waren.

Für die aktuelle Spielzeit gingen diese klare Hierarchien mit Bankspielern, die kaum oder keinen Stress gemacht haben, als positiv durch. Es gab kaum Reibungsverluste durch Spielerwechsel. Und wenn man mal zum Wechseln gezwungen war, dann merkte man schnell recht deutlich, dass hinter der Stammformation durchaus eine Lücke besteht. Letztlich besteht die Aufgabe für die kommende Saison nicht nur darin, den Kader breiter aufzustellen, sondern auch darin, mit einem breiteren Kader und mit stärkerer Rotation ähnlich eingespielt zu bleiben.

Diskutiert wurde in den letzten Wochen verstärkt über das Alter des Teams. Nicht berufen zu Höherem ist man mit der Altersstruktur bei RB Leipzig, heißt es bei den einen. Wir weichen von unserem Erfolg nicht ab und haben gezeigt, dass man damit erfolgreich sein kann, heißt es auf der andere Seite.

Es ist natürlich eine akademische Debatte, denn die Entscheidung auf junge Spieler zu setzen, ist nun mal da und ‚was wäre wenn‘ ist da relativ brotlos. Und die Entscheidung ist ja nicht nur eine für lernwillige Spieler, sondern auch für das Schaffen wirtschaftlicher Werte durch das Entwickeln von Spielern. Falls irgendwann einmal der Weg von RB Leipzig nicht weiter nach oben geht und nach oben herauswachsende Spieler Wechselwünsche haben, dann wird man sehen, ob die Sache mit der Wirtschaftlichkeit aufgehen wird.

Egal wie, das Prinzip, junge Spieler zu entwickeln, bleibt erhalten. Wobei es natürlich noch mal Entwicklen auf hohem Niveau ist, wenn man bspw. einen Naby Keita als vorher schon besten Fußballer Österreichs entwickeln darf. Mit diesem Setzen auf junge Spieler ist auch verbunden, dass man für manche Akteure dann eben doch nur ein Stückweit eine Durchlaufstation ist. Keita und Upamecano sind von ihrer Qualität her sicher Spieler, die eher über kurz denn lang weg sind. Auch ein Emil Forsberg wird in seiner Karriere wohl noch mal ein anderes Stadion als Heimstadion haben. Nicht diesen, aber vielleicht ja schon nächsten Sommer.

Das ist auch alles relativ in Ordnung. Es gibt nur eine Handvoll Vereine in Europa, die keine Topspieler verkaufen brauchen, weil die Spieler nicht wegwollen. Sich in dem großen, weiten Feld dahinter einzuordnen, ist also eher der Normalfall (wenn man nicht in den nächsten Jahren die Umsatzrekorde knackt..). Und junge Spieler zu entwickeln und an ihrem Weiterverkauf zu verdienen, ist rein wirtschaftlich nicht das schlimmste Konzept. Allerdings beschränkt es auch den Rahmen der sportlichen Möglichkeiten nach oben, wenn man Spieler holt, wenn sie noch Potenzial haben und sie abgibt, wenn sie beginnen ihr Potenzial abzurufen.

Emil Forsberg hatte diese Saison viel zu jubeln. | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Das heißt natürlich nicht, dass man immer und per se die jüngste Mannschaft der Liga hat. Schon in dieser Saison hatte man zwar den im Schnitt jüngsten Kader. Die jüngsten eingesetzten Startformationen hatten mit Dortmund und Leverkusen aber andere. Selbst Schalke hatte bis zum 34. Spieltag einmal eine jüngere Startformation auf dem Feld stehen als RB Leipzig. Erst die Leipziger Aufstellung vom Frankfurt-Spiel war hinter Dortmund und zweimal Leverkusen die viertjüngste Bundesliga-Startformation der Saison. Wäre das Frankfurt-Spiel nicht gewesen, hätte Leipzig hinter viermal Leverkusen, zweimal Dortmund und einmal Schalke nur auf Rang 8 gelegen.

Will sagen, bei allem Setzen auf junge Spieler ist RB Leipzig im Vergleich zu Konkurrenten nun auch keine Krabbelgruppe. Und wird es auch künftig nicht sein. Mit Compper hat man eine Stütze gehalten.  Stefan Ilsanker entwickelt sich immer mehr zu einer. Diego Demme ist in den Mit-Zwanzigern angekommen und nimmt die zweite Hälfte seiner Karriere in Angriff. Wenn sich Leipzig in der Bundesliga festsetzt, ist es natürlich auch denkbar und durchaus auch gewollt, dass der Kader Korsettstangen auch jenseits der 25 hat, die sich eben über die Jahre in Leipzig zu Korsettstangen entwickelt haben. Auch hier wird die Frage sein, wie das dann in der Praxis funktioniert, aber Leute, die von außen draufgucken, müssen sich auch ein bisschen von dem Bild lösen, dass bei RB Leipzig nur Spieler zwischen 20 und 24 kicken (werden).

Ein Problem bestand in Leipzig nach der Winterpause darin, dass die Balance zwischen Offensive und Defensive nicht mehr so gut war, wie zuvor. Man ließ in der gesamten Rückrunde wesentlich mehr Großchancen zu als noch in der Hinrunde. Zwar ging man als jene Mannschaft aus der Spielzeit, die die wenigsten Schüsse auf das Tor zuließ (also Schüsse, die Gulacsi hielt oder die im Tor landeten), aber ein großer Anteil der Chancen der Gegner waren halt Situationen, in denen ein Spieler allein vor Gulacsi auftauchte.

Das hatte man vor der Winterpause, abgesehen vom Bayern-Spiel, noch wesentlich besser im Griff und wird für die kommende Saison auch ein Punkt sein, den man im Auge haben muss. Denn elf Kontertore auf der Basis von aktiver Balleroberung sind schön. Wenn man aber mit neun Kontertoren (neben Mainz) die meisten aller Bundesligisten kassiert, dann ist der Gewinn schon wieder futsch. Zum Vergleich: bei den Bayern beträgt das Verhältnis zwischen geschossenen und gefangenen Kontertoren 10:2..

Interessant vielleicht noch, dass RB Leipzig meist immer noch als Team gilt, das sehr viel über läuferischen Einsatz löst. Faktisch ist das im Saisonverlauf immer weniger geworden, auch weil man öfter den Ball hat und der Gegner laufen muss. Gleich sechs Mannschaften sind pro 90 Minuten mehr gelaufen als RB Leipzig. Und in Sachen höherer Laufgeschwindigkeiten von intensiven Läufen bis Sprints gehört man sowieso nur zu den Durchschnitssteams der Liga oder ist gar unterdurchschnittlich unterwegs. Im Normalfall ist das kein Problem, weil sich wie gesagt die Spielweise verschoben hat. Manchmal wie beim Spiel auf Schalke hatte man schon das Gefühl, dass da ab einem gewissen Punkt ein wenig die Geschwindigkeit in der Tiefe fehlt bzw. der Versuch, diese konsequent einzusetzen.

Sonstso

Eigentlich war das Motto der ersten Saison in der Bundesliga ja ein lockeres ‚erstmal ankommen‘. Gleich wieder durch die Saison zu cruisen und die nächste Stufe mit einem locker scheinenden Hüpfer zu nehmen, war eigentlich nicht vorgesehen. Und bringt natürlich auch mit sich, dass der Verein beim Hineinwachsen in die Bundesliga nicht die nötige Zeit hat, in allen Bereichen in Ruhe zu wachsen.

Das betrifft natürlich die wirtschaftliche Seite. Fernsehgeldtechnisch wird es nächste Saison schon aufwärts gehen. Das große Vorstoßen in deutsche Topregionen ist aber noch nicht drin. Vermarktungstechnisch ist natürlich auch noch Luft nach oben. Sodass beim Schritt in die Champions League vor allem Red Bull als Geldgeber bleibt. Das funktioniert auch vorerst ganz gut. Vor allem, weil die Kaderkosten noch in einem für Champions-League-Verhältnisse vernünftigen Rahmen liegen, wodurch auch das entsprechende Geld für Transfers übrig bleibt. Das wird aber künftig immer problematischer, weil auch die finanziellen Ansprüche der Spieler höher werden. Will man die nicht erfüllen, weil man dem Grenzen setzen will, dann begrenzt man sich naturgemäß auch in Sachen sportlicher Erfolg. Erfüllt man in den kommenden Jahren die steigenden Gehaltskosten, dann geht das ein Stückweit von Transfermöglichkeiten ab, wenn man denn Financial Fairplay bzw, ausgeglichene Gewinn-und Verlustrechnungen im Auge behält.

Neben der wirtschaftlichen Seite ist auch die Fanseite wieder mal erheblich gewachsen. Elf Spiele waren ausverkauft. Darüber hinaus gab es auch einige Partien in denen der Heimbereich voll oder zumindest fast voll war. Bzw. zumindest die Tickets verkauft waren. Oft bleiben Plätze frei, vermutlich weil Dauerkarten nicht eingelöst werden. Dank Ticketbörse wird dieses Problem kleiner werden. Ganz verschwinden wird es, auch wegen der Möglichkeiten zwischen Unter- und Oberrang zu stehen, nicht.

Interessant wird es sowieso, wie sich das Ticketinteresse in den kommenden Jahren entwickelt. Schon jetzt bahnt sich eine Tendenz an, dass die Schere zwischen Topspielen wie gegen Bayern und Dortmund auf der einen und Spielen gegen weniger attraktiven Gegnern auf der anderen Seite arg auseinandergeht. Das könnte durch Champions League und entsprechend zusätzliche Ausgaben für Europa und auch mal durch schlechtere Platzierungen als Platz 2 verschärft werden als Problem. Sollte man aber mal abwarten. Genauso denkbar wäre es, wenn das Interesse in Leipzig und vor allem im weiteren Umland weiterhin stabil wächst und die faktische Auslastung im Stadion immer höher wird. Da wird man am Ende der nächsten Saison schon ein bisschen mehr wissen.

Große Fanaktion gegen Gewalt, aber rund um RB Leipzig gibt es verschiedene Entwicklungen. | GEPA Pictures - Sven Sonntag

Mit Wachstum im Fanbereich sind immer auch Veränderungen in den Strukturen verbunden. In der Hinrunde schon trennten sich ein paar der aktiveren Gruppen der Fanszene vom Fanverband. Eine Ausdifferenzierung, die nicht so richtig schlimm ist, aber auch immer ein bisschen das Problem mit sich bringt, das entlang dieser Linien Konflikte ausgetragen und aufgeladen werden können. Das Thema ‚Politik im Stadion‚ war zuletzt so eins, was spaltenden Charakter hatte und sich zumindest ein Stückweit an der Linie der fanverbandabgewandten Gruppen abarbeitete. Der Verein tat sich da nicht so richtig einen Gefallen, durch öffentliche ‚keine Politik im Stadion‘-Äußerung entgegen der eigenen Praxis eher Öl ins Feuer zu gießen und die Konfliktlinien schärfer zu ziehen.

Daneben gibt es durchaus ein Stückweit eine aggressiver und selbstbewusster bzw. prolliger auftretende Fankultur rund um RB Leipzig. Vielleicht ist das bei Größe der Gruppe und Länge der Fahrten und nicht immer so recht positivem Empfang nicht so wirklich zu vermeiden, aber so viele Gegenstände auch aus dem Gästebereich heraus wie diese Saison hat man noch nie fliegen sehen. Gab in den letzten drei Jahren seit Zweitligaaufstieg immer mal wieder Anflüge steigender Aggressivität im Auftreten. Bisher konnte man das immer ganz gut eindämmen bzw. so eindämmen, dass daraus keine organisierten Strukturen wurden. Aber auch darauf wird man in den kommenden Monaten achten müssen. Dinge wie in Dortmund können natürlich auch eine gewisse Radikalisierung  von Teilen der Leipziger Fankultur mit sich bringen. Frei nach dem Motto ‚jetzt wehren wir uns aber mal‘. Auch das eher neu entdeckte Ostdeutschland-Identitäts-Ding, das für manch einen wichtiger geworden scheint, passt da ganz gut in die Aufladung von Konflikten hinein.

Insgesamt steht RB Leipzig in seiner Entwicklung des Drumherums für eine weitere Professionalisierung und aufgrund der Größe des Umfelds stärkere Ausdifferenzierung. Das bringt neben viel Freude und großen Festen auch eine Menge an neuer Arbeit und größeren Aufgabenfeldern und neuen Konfliktlinien zwischen Verein und Fans und Fans und Fans mit sich. Und mit der Champions League geht der Weg direkt weiter. Sowohl für den Verein, der mit mindestens sechs englischen Wochen mehr planen und die entsprechenden Abläufe planen und umsetzen muss. Aber auch im Umfeld, wo Europa noch mal neue Fans anziehen und neue Probleme (oder positiv formuliert: Herausforderungen) mit sich bringen wird.

Fazit

Es bleibt nach dieser unfassbaren Saison unheimlich viel in Bewegung. Das Thema ‚Ankommen‘ wurde erstmal im Austausch gegen die Teilnahme an der Champions League verschoben. Fast geht es ein bisschen arg schnell.

Für die Beteiligten kommen weitere Aufgaben hinzu. Meistern der Doppelbelastung. Transferbemühungen um junge Spieler als Champions-League-Verein, also als ein Verein, der ganz viel Geld in der Tasche haben muss.

Für die kommende Saison wird auch die Bespaßung der Mannschaft noch mal eine neue Herausforderung. 20 (+4 Nachwuchsakteure) Feldspieler will man im Kader haben. Da wird es einige Enttäuschungen geben. Bzw. wesentlich mehr Konfliktpotenzial als bisher. Klar, man hat mehrere Wettbewerbe, in denen man Spielzeit kriegen kann. Und dank Rotation wird die vielleicht besser verteilt. Aber wenn man am Mittwoch bei Real Madrid auf der Tribüne sitzt, um dann am Samstag gegen Augsburg die Kastanien aus dem Feuer zu holen, dann ist das vermutlich auch nicht unbedingt die ideale Motivationssituation. Bzw.  eine Situation, die vermutlich auch viel Moderation seitens des Trainerteams bedarf.

Abgesehen davon hat sich die Kommunikation des Trainers schon auf die Champions League eingestellt. Nicht mehr Dreifachbelastung heißt es. Klänge negativ. ‚Kann mir schlimmere Dinge vorstellen, als zweimal die Woche Fußball zu spielen‘, heißt es nun. Klingt schon positiver und nach etwas, worauf man sich freuen darf. Trotzdem steht natürlich die Frage, wie man die akribische Vorbereitung, die man bisher im Training leistete, nun mit wesentlich weniger Trainingsmöglichkeiten leisten kann.

Natürlich ist unter diesen Bedingungen auch mal mit Stagnation im sportlichen Bereich zu rechnen. Gerade dann wird es spannend sein zu sehen, wie tragfähig die Strukturen bei RB Leipzig und drumherum bereits sind oder ob die Unruhe dann schnell groß wird. In der abgelaufenen Spielzeit gab es tabellarisch keine Krisen und als mal drei Spiele die Punkte ausblieben, verhielt man sich trotz medialer Fragen, ob der Absturz kommt, relativ und angenehm ruhig.

Gerade diese Ruhe im Arbeiten mit einer bisher perfekt zusammenpassenden Personalstruktur mit Hasenhüttl als Kopf des Teams und Rangnick als strategischem Kopf des Vereins an der Spitze und allem möglichen hier und dort war bisher der Garant für den Erfolg. Die Arbeit von Ralph Hasenhüttl und das permanente, nicht nur spieltaktische, sondern auch psychologische Reagieren auf Situationen und Veränderungen, war durchaus eindrucksvoll. Da sitzt jemand auf dem Trainerstuhl, der das Gefühl vermittelt, dass das für ihn ein Sechser im Lotto ist und der sich entsprechend mit ganz viel Bock in die Details stürzt. Mal sehen, wie lange auch das anhält.

Es war insgesamt eine unfassbar surreale Saison. Eine, in der RB Leipzig sogar die Chance gehabt hätte, Bayern auch nach der Winterpause zumindest unter Druck zu setzen. Aber ein paar schwächere Auftritte und liegen gelassene Punkte, während die Bayern ihre Last-Minute-Qualitäten entdeckten, ließen ganz heimliche Winterpausenträume schnell zerplatzen. Das und die Tatsache, dass weiterhin Kaiserslautern auch punktetechnisch der beste Aufsteiger aller Zeiten bleibt und die Schwäche der Konkurrenz, die den Erfolg mitermöglichte, ändert nichts daran, dass die Saison von RB Leipzig überragend und vor allem auch in ihrer Konstanz und im langen Atem überzeugend war. Der Erfolg kam nicht zugeflogen oder durch glückliche Siege zustande, sondern man hat ihn sich durch Anpassungen und ein sehr gutes Spiel gegen den Ball erarbeitet, erspielt und an manchen Tagen erfightet. Und man hat am Ende der Saison ungefähr genauso viele Punkte, wie es den Leistungen in den Spielen entsprach. Eher sind es noch zwei, drei zu wenig, denn zu viel.

Mal sehen, was man künftig aus dieser Basis macht. Die Erwartungshaltung an den Verein und die Fallhöhe wird natürlich immer größer. Auch intern dürften die Erwartungen deutlich steigen. Bei allem rationalen Wissen darum, dass es auch mal bergab gehen kann, sind Hasenhüttl und Rangnick zwei Ehrgeizlinge, die natürlich schon jetzt darüber nachdenken, wie sie in der Champions League für Furore sorgen und in der Bundesliga trotzdem erfolgreich sein können. Und beide dürften dann am Ende doch ein Stückweit enttäuscht sein, falls man sang- und klanglos aus dem europäischen Wettbewerb ausscheidet oder in der Bundesliga nach zehn Spielen Platz 9 steht. Da gibt es durchaus auch ein gewisses Konfliktpotenzial. Ob das herausgekitzelt wird, werden wir dann in ein paar Monaten lernen. Nach der Sommerpause, wenn RB Leipzig nicht mehr als Aufsteiger, sondern als Champions-League-Teilnehmer in die Saison geht.

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Bisherige Bilanzen:

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Bilder 1, 3 und 4: © GEPA pictures/ 2 x Roger Petzsche, Sven Sonntag

Bild 2: Dirk Hofmeister

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2 Gedanken zu „Bilanz: RB Leipzig in der Saison 2016/2017“

  1. Wenn man Dein Blog liest und feststellt, daß die Worte: perfekt, bemerkenswert und unfassbar sehr oft vorkommen, dann ist dies wirklich ein Zeichen, daß man kein Traum hatte.
    Ich kann Dir von Anfang bis Ende nur zustimmen.

    Da Du ja alle Spiele genau „verblogt“ hast, kannst Du doch bestimmt wissen, was die MZ heute meinte, daß Gulacsi mit 5 Glanzparaden (genau wie Neuer und Bürki) im Torwartspiel vorne dabei ist. Sprich, waren das Paraden, wo er Punkte gerettet hat? Mir fällt da keine ein bis auf die 2 Elfmeter. Wenn ich an Coltorti denke, dann hat jener in den unteren Ligen öfters eben Punkte gesichert und das hat mMn diese Saison gefehlt.

  2. Da die Defensive im Grossen viel abgeräumt hat .kam wenig auf Gulasci zu und wenn der Gegner druchkam hat es auch geklingelt.Da gab es auch Situationen die andere Torhüter besser gelöst hätten .
    Ich freu mich auf Mvogo , selbst im schlechtesten Fall kann es nur besser werden.

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