Zwei Teams im Kampf um Europa

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Hertha BSC (06.05.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Zielgerade. Für RB Leipzig am drittletzten Spieltag erneut die Chance, die direkte Qualifikation für die Champions League klarzumachen. Letzte Woche fehlte ein Tor, um das Ziel zu erreichen. Diesmal braucht man wieder einen Sieg. Außer Hoffenheim gewinnt am Samstagnachmittag in Dortmund. Dann reicht schon ein Punkt.

Ralph Hasenhüttl hat die Partie in Berlin entsprechend zu einem Endspiel ausgerufen. Da ist ja das Berliner Olympiastadion auch prädestiniert für. Und wenn es schon nicht der DFB-Pokal ist, dann halt ein Bundesligaspiel entsprechendem Charakter. Zu dem auch Hertha beiträgt, denn sechs Punkte aus den letzten drei Spielen sind für die Hauptstädter das Ziel, um den Einzug in die Europa Leauge klarzumachen. Vorzugsweise zu erringen in den beiden verbleibenden Heimspielen der Saison.

Es ist das erste Mal, dass dieses Spiel in der Hauptstadt ausgetragen wird. Wenn man mal von den drei RB-Spielen gegen die U23 von Hertha absieht. Über 60.000 Besucher werden erwartet. Irgendwas um die 8.000 werden wohl aus Leipzig dabei sein. Zahltag für den Hertha-Schatzmeister im ungeliebten Olympiastadion, aus dem man definitiv raus will. Und eine Kulisse, die für ein Duell zwischen zwei Teams mit regionaler Nähe angemessen ist. Natürlich werden sich alle weiterhin dem Begriff Derby verweigern, weil dafür die gemeinsame Historie fehlt. Aber die Paarung hat viel, aus dem sich irgendwann ein emotionales Duell entwickeln könnte.

Aber das ist Zukunft. Die Gegenwart heißt Fünfter gegen Zweiter und Topspiel am Samstagabend in der Bundesliga. Oder in anderen Zahlen der Fünfte der Heimtabelle (bei einem Sieg gegen RB möglicherweise sogar der Erste) gegen den Zweiten der Auswärtstabelle. Viel mehr an nominellem Spitzenspiel geht gar nicht.

Wobei man sich bei Hertha immer mal wieder fragen kann, warum sie eigentlich immer noch auf Platz 5 stehen und was ihre Stärke eigentlich ausmacht (zumal man in der Rückrundentabelle gerade mal 13. ist). Denn in vielen Daten und manchem Augenschein nach ist man eher ein Durchschnittsteam der Liga und weniger der Anführer des Feldes hinter den Champions-League-Rängen, die seit letzte Woche fest an Leipzig, Hoffenheim und Dortmund vergeben sind.

Hertha darf in der Bundesliga zu den gemütlicheren Teams gezählt werden. Die ganz große Geschwindigkeit ist ihre Sache nicht. Darauf verweisen nicht nur die niedrigen Laufwerte, die auch im hohen Geschwindigkeitsbereich erfasst wurden. Beleg dafür ist auch, dass man bisher erst ein Kontertor erzielt hat. Die wenigsten der Liga.

Von der Spielidee her versucht man die Dinge mit viel Ruhe anzugehen. Viele Pässe werden im Normalfall zwischen den Innenverteidigern zurückfallenden Sechsern und Torhüter Jarstein (einer der besseren seines Faches in der Bundesliga) hin und her gespielt bis sich irgendwo eine Lücke auftut. Dabei kann es dann auch gern mal der lange Ball auf die Flügelposition sein oder auf Stürmer Ibisevic, der sich dann dafür etwas fallen lässt, um den Ball für nachrückende Spieler zu sichern.

Relativ unspektakulär sieht das aus und es folgt der Idee, dass man im Falle eines Ballverlustes nicht offen steht, sondern eine Grundordnung hat, aus der heraus man mit vielen Spielern hinter dem Ball spielt. Gerade zu Hause geht diese Idee auch völlig auf. Erst ein Kontergegentor, nur fünf Gegentore aus dem normalen Spielverlauf (Bestwert neben RB Leipzig in Heimspielen), überhaupt nur neun Gegentore in Heimspielen (drittbester Wert der Liga), achtmal zu Null gespielt. Hertha präsentiert sich vor eigenem Publikum (Auswärtsspiele seien (Hertha holte in der Fremde nur neun Punkte) mal wegen dem enormen Unterschied zu Heimspielen nicht mit einbezogen) sehr gut organisiert und vor allem defensiv extrem stabil.

Was auch bedeutet, dass man offensiv keinen Spektakelfußball anbietet. Solides Werkeln ist es eher mit vergleichsweise vielen Standardtoren (8), aber auch leicht überdurchschnittlichen 15 Toren aus dem Spiel heraus. Dabei versteht man es meist sehr gut, mit spielerischen Mitteln den Partien das Tempo zu nehmen und das eigenen Spiel am Ende doch durchzudrücken, während sich die Gegner noch fragen, wie das passieren konnte. Eine guardiolaeske Ballmaschine, wie es auch Dortmund zu Beginn der Saison mal sein wollte, aber nicht wirklich sein konnte, ist man dabei nicht, aber man spielt die Dinge sachlich und mit wenigen Fehlern runter und irgendwann, gern auch in der zweiten Halbzeit, kriegt man dann die Chance, die am Ende den Unterschied ausmacht.

Dabei kommt ihnen entgegen, dass man vor allem Großchancen mit hoher Sicherheit und deutlich über dem Bundesligaschnitt verwandelt. Ibisevic ist hier sicherlich als ein entscheidender Faktor zu nennen. Der umso wichtiger ist, weil Hertha weniger Chancen herausspielt als man zulässt. Was eigentlich untypisch sein sollte für eine Mannschaft, die auf Platz 5 der Bundesliga liegt. Gleich neun Mannschaften haben ein besseres Verhältnis zwischen eigenen und zugelassenen Chancen als die Hertha. Wobei es auch hier eine extreme Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen gibt, die Bilanz im Olympiastadion also deutlich positiver ausfällt.

Erklärbar, warum Hertha aus dem schlechten Chancenverhältnis relativ viel macht, wird es vielleicht auch aus den Schusspositionen. Wenn die Berliner abschließen, dann zu einem sehr hohen Anteil aus zentraler Position und in Heimspielen auch sehr häufig im gegnerischen Strafraum. Auf der anderen Seite schafft man es gerade vor heimischen Publikum vergleichsweise häufig, die Torabschlüsse des Gegners nach außen und außerhalb des Strafraums zu verschieben. Weswegen die Kontrahenten in Spielen gegen Hertha eine deutlich unterdurchschnittliche Chancenverwertung aufweisen. Auch das eine Folge der guten Organisation der Mannschaft hinter dem Ball.

Gerade zu Hause ist Hertha mit dem ruhigen Spiel (nur bei den Spielen von drei Mannschaften werden insgesamt weniger Chancen herausgespielt als bei Hertha-Spielen) äußerst erfolgreich. Was man als Fakt hinnehmen muss, aber nur schwerlich zu erklären ist, dass das kontrollierte Auftreten in Auswärtsspielen so viel schlechter funktioniert als im Olympiastadion, wo man damit eine stabile und unangenehm zu bespielende Mannschaft ist.

Wobei die normale Hertha-Taktik, viele Ballaktionen im Mitteldrittel zu haben, weil man den Ball da immer wieder zirkulieren lässt, durchaus auch anfällig sein sollte für eine Balljagd-Philosophie wie sie RB Leipzig pflegt. Im Hinspiel war Hertha trotz stärkerem Fokus auf lange Bälle und Überspielen des Pressings teilweise etwas überfordert von der RB-Geschwindigkeit auch im Spiel gegen den Ball. Im Rückspiel wird man erneut bemüht sein, dieses Tempo aus der Partie zu nehmen und Leipzig die eigene Spielgeschwindigkeit aufzudrücken.

Wenn man das schafft, dann kann man sich schon fragen, wie man Hertha knacken soll. Zwei Heimniederlagen hat das Team bisher hinnehmen müssen. Die erste (gegen Bremen) hat man sich durch einen Riesenschnitzer im Passspiel in der letzten Reihe selbst organisiert. Die zweite kassierte man, weil man gegen Hoffenheim in Unterzahl geriet. Dazu kam noch ein unglückliches Unentschieden gegen die Bayern tief in der Nachspielzeit und das war es an Negativerlebnissen in Heimspielen auch schon.

Vorteil für RB Leipzig vielleicht, dass auf Hertha-Seiten zuletzt einige Akteure fehlten und noch nicht wieder zurückkehren oder vermutlich eher als Einwechseloptionen eine Rolle spielen werden. Nicht zu rechnen ist mit einem Einsatz des besten Zweikämpfers in der Abwehr John Anthony Brooks und von Linksverteidiger und Experte in Sachen direktem Freistoß Marvin Plattenhardt. Auch Niklas Stark und Fabian Lustenberger sind für das Spiel gegen RB Leipzig noch nicht zurückzuerwarten. Schieber und Kurt sowieso nicht. Dafür rechnet Pal Dardai damit, dass Mitchell Weiser und Valentin Stocker zumindest für eine halbe Stunde wieder zur Option werden.

Die Ausfälle sind gerade im Defensivverbund nicht unerheblich. Im Spiel bei Werder Bremen spielte der 20-jährige Allan (spielerisch stark, aber defensiv nicht ganz so stabil) auf der Sechs. In der Innenverteidigung stand der 19-jährige Jordan Torunarigha. Links verteidigte der 20-jährige Maximilian Mittelstädt. Und eingewechselt wurde spät für den verletzten (aber gegen RB wieder fitten) Pekarik der 18-jährige Florian Baak. Dass da im Defensivverbund auch Qualität und Abstimmung verloren geht, versteht sich von selbst.

Auf RB-Seiten sieht die Personalsituation dagegen vergleichsweise entspannt aus. Ob Timo Werner in der Startelf stehen kann, ist weiterhin unklar. Individuell trainiert hat er schon wieder. Als Anläufer in vorderster Reihe wäre Werner durchaus ein wichtiger Faktor gegen Hertha. Abgesehen von Werner und dem weiterhin noch nicht spielbereiten Klostermann hat Hasenhüttl allerdings nach jetzigem Stand wieder alle an Bord.

Das führt dann zu zwei offenen Personalentscheidungen, wenn denn Werner nicht spielen kann. Nämlich, wer ersetzt den Stürmer? Wird es eine Lösung mit Burke (als vom Typ her ähnlichstem Offensivspieler) oder Selke oder schiebt Sabitzer einfach wieder auf die Position des zweiten Stürmers und rückt Keita ebenfalls ein Position nach vorn. Dann wäre auch Platz für Stefan Ilsanker, der offenen Frage Nummer 2. Nach der Rückkehr von Orban und Compper stellt sich die Frage, ob für den Österreicher nur die Bank bleibt oder ob sich ein anderes Plätzchen für ihn finden lässt.

[Update: Willi Orban wird ausfallen. Diesen Platz könnte dann Stefan Ilsanker besetzen und wäre somit kein Härtefall für die Bank. Alternativ steht auch Dayot Upamecano bereit.]

Mögliche Aufstellungen:

  • Hertha BSC: Jarstein – Pekarik, Langkamp, Torunarigha, Mittelstädt – Allan (Darida), Skjelbred – Esswein (Haraguchi), Darida (Duda), Kalou – Ibisevic
  • RB Leipzig: Gulacsi – Bernardo, Upamecano (Ilsanker), Compper, Halstenberg – Keita (Ilsanker), Demme – Sabitzer (Keita), Forsberg – Werner (Sabitzer/ Burke/ Selke), Poulsen

Fazit: RB Leipzig bei einem der heimstärksten Teams der Liga. Zwei Mannschaften, die für Europa League bzw. Champions League drei Punkte einfahren wollen. Das klingt nach einem sehr engen, offenen Spiel. Wobei der Vorteil für RB darin bestehen könnte, dass der Gegner einige Besetzungsbaustellen hat und von seiner Spielanlage her ganz gut zu den Vorlieben der RasenBallsportler passt. Der Vorteil für Hertha besteht darin, dass man es bisher in Heimspielen noch fast immer geschafft hat, dem Gegner das eigene Spiel ein Stückweit aufzuzwingen und vor allem defensive Stabilität durchzudrücken. Gerade letzteres wird gegen RB von essenzieller Bedeutung sein.

[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Hertha BSC nicht vor Ort verfolgen kann und am 06.05.2017, ab 18.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Hertha BSC

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Ralph Hasenhüttl will endlich die direkte Qualifikation für die Champions League feiern. | GEPA Pictures - Sven Sonntag
GEPA Pictures – Sven Sonntag

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Hertha BSC. Mit Ralph Hasenhüttl.

13.19

So, zweiter Anlauf Richtung Gruppenphase der Champions League. Im Vergleich zu Ingolstadt ist Hertha zumindest nominell die deutlich schwerere Aufgabe. Defensiv- und heimstark präsentierten sich die Berliner bisher in dieser Saison. Wird interessant, wie sich RB Leipzig dort schlagen kann.​

13.20

65.000 Zuschauer erwartet Hertha zu dem Spiel. 8.000 ungefähr könnten es aus Leipzig werden. Mit einem Augenzwinkern meinte Hertha-Manager Preetz vorhin noch, dass man bei schönem Wetter noch 74.000, also ausverkauft schafft. Nun ja, das müsste schon extrem gutes Wetter sein..

13.28

Die Ausfallliste von Hertha BSC ist durchaus beachtlich. Ein bisschen habe ich da inzwischen den Überblick verloren, wer da verletzt ist und wer vielleicht wieder zurück ins Team kommt. Bei RB ist das mit dem potenziellen Ausfall von Timo Werner wesentlch überschaubarer. Mal sehen, was Hasenhüttl gleich zu dem Thema zu sagen hat..

13.32

Ralph Hasenhüttl: Klostermann heute erstmals im Mannschaftstraining. „Freut mich riesig für ihn.“ Hat aber noch nicht alles mitgemacht. Timo Werner war auf dem Platz. Noch nicht ganz schmerzfrei, sieht aber gut aus. Keita auch wieder dabei, sieht auch gut aus. Muss man aber noch schauen. Alles ok bei Forsberg. Bei Orban wird es wahrscheinlich am Wochenende nichts. Weiterhin Sprunggelenksprobleme.

13.36

Zu Herthas Personalsorgen: „Die halten ja schon eine Weile an die Probleme und sie sind zu Hause trotzdem erfolgreich gewesen. Wir haben es gegen Hertha im Hinspiel sehr gut gemacht und fahren deswegen mit Selbstbewusstsein hin. Nicht entscheidend, wer dort auf dem Platz steht, sondern was wir auf den Platz bringen.“

Zu Werner: Verletzung schmerzt noch, kann aber nicht mehr schlimmer werden (wie es bei einer Muskelverletzung vielleicht der Fall wäre). Man kriegt ihn wohl bis Samstag hin, ist aber nicht 100% sicher.

Finale in Berlin?: „Wehre mich ein bisschen gegen den Gedanken, dass wir ein Endspiel haben. Dass wir drei Runden vor Ende fix in die CL einziehen können, ist sensationell. Aber wir haben danach noch zwei Spiele. Je eher wir es klarmachen, umso schöner. Fahren ja auch viele Fans mit. Wird aber schwer. Von einem Endspiel zu sprechen, wäre vermessen.“

13.39

„Jeder Spieler merkt zum Ende der Saison, dass es intensiv wird und die Frische nicht mehr so da ist. Wichtig ist Regeneration.“ Wieder Frische zu bekommen, war auch Thema nach dem Ingolstadt-Spiel. „Das bringt auch wieder Kreativität und das ist für Forsberg und Keita besonders wichtig.“

„Bin nicht so der Meinung, dass unser Spiel auf die Achse Werner, Keita, Forsberg aufgebaut ist.“ Entscheidend ist das System und die Mannschaft, aus der heraus die drei glänzen können. „Wichtig ist, rundherum Spieler mit Qualität zu haben.“ „Haben auch Spiele ohne Werner, Forsberg oder Keita zu gewonnen.“ Für nächste Saison braucht man wie andere Mannschaften auch Verstärkungen und will sich „breiter aufstellen“.

13.41

Nicht entscheidend, wie BVB gegen Hoffenheim vorher spielt. „Mir relativ egal. Wir brauchen noch Punkte und deshalb gucken wir nur auf uns. Wir wollen unbedingt den zweiten Platz verteidigen und haben noch drei schwere Aufgaben.“

„Bis auf Bayern hat noch jeder was zu gewinnen oder zu verlieren. Wir haben nur positiven Druck. Saison kann von überragend zu sensationell werden. Viele Erwartungen übertroffen. Was sollen wir noch für einen Druck haben? Einziger Druck, den wir uns machen, ist dass wir immer jedes Spiel gewinnen wollen.“

13.44

Zu Ingolstadt: „War mit meiner Mannschaft zufrieden. Kommt vor, dass man 15mal aufs Tor schießt und keiner reingeht. Haben versucht Tempo zu machen und Umschaltsituationen gehabt. Berlin wird ein komplett anderes Spiel. Hertha will und muss gewinnen. Wird anderes, aber kein leichteres Spiel. Brauchen eine Topleistung.“

Zum Olympiastadion: „Kenne es schon. Besonders wird sein, dass wir brutale Unterstützung von unseren Fans bekommen. Auch für uns dann eine spezielle Atmosphäre. Haben es in vielen Stadien geschafft, cool aufzutreten.​ Bisher die zweitmeisten Auswärtssiege der Bundesliga geholt. War vor der Saison nicht abzusehen, dass der jungen Mannschaft das gelingt.“ Auch in Berlin will man mutig auftreten.

13.47

Verfolgt die U17-EM und freut sich, dass da drei RB-Spieler für Deutschland dabei sind.

Zu Hertha: „Zu Hause haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht.“ Damals nach Ingolstadt-Niederlage sehr souverän gespielt. „Wir werden wohl nicht noch mal so souverän und dominant sein. Gegner wird auch seine Lehren gezogen haben. Unsere letzten sechs Spiele waren gut bis auf die zweite Halbzeit auf Schalke. Die Form passt und wir sind fokussiert und haben offensiv die Leichtigkeit wiedergefunden. Hertha im Hinspiel ein Stückweit beeindruckt. Wird diesmal anders sein, sodass wir Lösungen finden müssen. Wird ein temporeiches Spiel. Müssen die sich bietenden Räume cool nutzen. Brauchen torgefährliches Personal. Timo Werner ist da sehr wichtig.“

13.50

„Sind im Spiel mit dem Ball ein Schritt weiter gekommen. Positionierung nicht immer gut auf den Flügeln und im Halbraum. Werden im Sommer viel in dieser Richtung arbeiten müssen. Wollen da Schritte gehen. Mit Upamecano haben wir einen weiteren guten Fußballer, der manchmal noch ein bisschen zu viel Risiko nimmt im Passspiel. Ziel ist, auch im Ballbesitz besser zu werden. Haben die Spieler dafür. Zum Beispiel mit Keita auf der Sechs, der Räume für andere schafft. Schaffen es immer mehr, die Räume zu nutzen. Werden da mutig weiteragieren.“ Hoffnung auch auf Klostermann und seinen rechten Fuß für die rechte Außenbahn.

Hasenhüttl zurückhaltend, was Klostermanns Chancen auf Einsatzzeit noch diese Saison angeht. Sei wichtiger, dass er mit der Mannschaft trainiert und wieder dabei ist und Zweikämpfe und normale Fußballbewegungen hat. „Ist nicht notwendig, dass er noch ein Spiel macht.“

13.57

Das  war es von hier. Hasenhüttl heute mit einer sehr positiven Sicht auf die Dinge des RasenBallsports. Da ist der Optimismus und der Stolz auf das eigene Team fast greifbar. Mal sehen, ob sich das am Samstag im Olympiastadion auch im Auftritt der Mannschaft widerspiegelt. Viel Spaß beim Beobachten und viel Spaß allen, die den Ausflug nach Berlin machen.

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Ein Gedanke zu „Zwei Teams im Kampf um Europa“

  1. Toller Bericht !!!

    Ich verfolge Hertha nicht sooo sehr; daher war dieser Bericht sehr aufschlussreich.

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