Abstiegskampf statt Niemandsland der Tabelle

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FSV Mainz 05 (05.04.2017, 20.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Weiter geht es ohne Atempause in der Bundesliga. 27. Spieltag bereits. Viertletztes Auswärtsspiel. Die Fahrt nach Mainz steht an. Mitten in der englischen Woche. Nicht unbedingt der Idealtermin für die reisefreudigen unter den Fans.

Erneut wartet eine Partie gegen eines der akut abstiegsbedrohten Teams. Denn Mainz hat es mit nur 29 Punkten auf den 15. Tabellenplatz verschlagen. Nur das bessere Torverhältnis rettet aktuell noch vor dem Relegationsplatz.  Wobei dieses ’nur‘ 29 Punkte auch relativ ist, denn vor einem Jahr hätte man mit dieser Punktzahl nach 26 Spielen fünf Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz gehabt und alles wäre ok gewesen.

Auch in dieser Saison sah für Mainz eigentlich bis zum 22. Spieltag alles ok aus. Bis zur Winterpause tat man sich gerade defensiv unheimlich schwer. Was man sich auch mit vielen Wechseln durch die Europa-League-Teilnahme und entsprechend wenig Konstanz und Eingespieltheit erklärte. Nach der Winterpause wollte man dort dann eigentlich mit einem eingespielteren Kader neu angreifen. Zwei Siege, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden in den ersten sechs Spielen nach der Winterpause waren bezüglich des Plans in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Acht Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16 hatte man und es schien, als würde man die Saison im Niemandsland der Tabelle abschließen können. Was für eine Europa-League-Saison, wenn man nicht über eine extreme Kadertiefe verfügt, zumindest ok ist.

Die Probleme seitdem hören auf die Namen Wolfsburg, Bremen und Hamburg, die inzwischen punkten, als wären sie Topteams. Und entsprechend das Feld möglicher Absteiger mal eben deutlich erweitert haben. Eben auch um Mainz. Bei denen die Saison in den letzten vier Spielen in eine falsche Richtung abbog. Drei Niederlagen setzte es zuletzt am Stück. Vor allem die null Punkte aus den Auswärtsspielen bei den Nummern 17 und 18 der Tabelle Ingolstadt und Darmstadt waren ziemlich niederschmetternd. Weil man beide Spiele völlig zurecht und leistungsgemäß verlor.

Vier Punkte aus diesen beiden Spielen und man stünde auf Augenhöhe mit Mönchengladbach im Mittelfeld der Tabelle. Hat man aber nicht und so ist der Trend gerade nicht auf Seiten der Mainzer, die nebenbei auch noch ein paar Unstimmigkeiten zwischen Vereinsführung und Teilen der Fans zu verkraften und mit einem Zuschauerrückgang von im Schnitt knapp 3.000 Fans gegenüber der (starken) Vorsaison zu kämpfen haben.

Aus sportlicher Sicht vielleicht relevanter, dass man aktuell nicht so richtig weiß, wofür Mainz 05 steht. Eigentlich ist die Mannschaft schon eher ein Umschaltteam mit wenig Ballbesitz und eher niedriger Passquote. Allerdings erzielte man bisher auch nur vier Kontertore, was in der Bundesliga Durchschnitt ist. Alle vier fielen dabei zu Hause.

Auch aus dem normalen Spiel heraus erzielte man bisher nur 16 Tore. Womit man zum schlechten Drittel der Bundesliga gehört und was vor allem deswegen nicht viel ist, weil man im Gegenzug aus dem normalen Spiel heraus schon 25 Tore kassiert hat. Die komplette Tordifferenz resultiert also aus diesem Missverhältnis an Toren aus dem normalen Spiel heraus.

Insgesamt ist Mainz ein Team, das im Spiel mit dem Ball oft ziemlich unberechenbar ist. Mit 34 geschossenen Toren gehört man bei weitem nicht zu den schlechten Teams der Liga. Insbesondere bis zur Winterpause sah das offensiv recht gut aus (26 Tore in 16 Spielen). Seitdem ist die Balance etwas gekippt und fehlt deutlich die Durchschlagskraft. Da tat der Abgang von Yunus Malli doch stärker weh, als man angesichts von einer relativ breit aufgestellten Offensive hätte vermuten können.

Zu häufig läuft es dann daraus hinaus, dass man die Bälle lang nach vorn schlägt. Was man auch daran sieht, dass sich nur bei Ingolstadt der Ball seltener im Mittelfeld befindet als bei Mainz. Was grundsätzlich eine funktionierende Methode sein kann. Zumal wenn man mit Cordoba vorn eine echte Maschine stehen hat, die auch Bälle behaupten und sichern kann. Aber so ganz optimal geht das aktuell nicht auf. Cordoba spielt den Alleinunterhalter, der in Zweikämpfen fernab des Strafraums zerrieben und seiner Qualitäten vor dem Tor beraubt wird.

Rund um Cordoba gibt es eigentlich viel nominelle Klasse. Öztunali spielt eine sehr gute Saison und kann auf der Außenbahn Situationen gut auflösen, ist aber nicht immer der effektivste Spieler. De Blasis könnte das auf der anderen Seite prinzipiell auch, scheint sein Pulver aber weitgehend zu Saisonbeginn verschossen zu haben. Muto, Jairo, Onisiwo oder die Winterneuzugänge Quaison und Krkic kommen dazu. Das verspricht viele Optionen, nur ins Spiel kriegen sie sie aktuell zu selten. Wobei man gegen RB mit dem offensiven Aufgeben des Mittelfelds und dem Einsetzen der zwei, drei gefährlichen Offensivwaffen auch sehr gut fahren kann.

Chancentechnisch spiegelt sich das wieder, was schon in Bezug auf das Umschaltspiel gesagt wurde. Es gibt erstaunlich wenige Kontertore. Und es gibt entsprechend auch vergleichsweise wenige tornahe Abschlüsse. Bzw. ist der Anteil der Schüsse, die von außerhalb des Strafraums abgegeben werden, an der Gesamtzahl der Schüsse insgesamt nirgendwo so hoch wie in Mainz. Sprich, man schließt Angriffe häufig aus ungünstigen Positionen heraus ab. Nur vier Mannschaften haben weniger Großchancen verbuchen können als der 1.FSV Mainz 05. Grundsätzlich ist die Balance zwischen eigenen Chancen und zugelassenen Chancen aber ok. Immerhin neun Mannschaften der Bundesliga haben hier ein schlechteres Verhältnis.

Eine der Stärken der Mainzer in der Offensive sind die Standards. Schon zehn Mal konnte man nach ruhenden Bällen einschießen. Nur Hoffenheim erzielte noch einen Treffer mehr. Allerdings kassierte man defensiv ebensoviele Standardtore. Nur Leverkusen wackelte bei Standards häufiger. Eine durchaus erstaunliche Bilanz, dass man in etwas defensiv schlecht ist, in dem man offensiv gut ist.

Generell wirkt die Abwehrreihe nicht immer ganz sattelfest. Was gar nicht unbedingt eine Frage der Organisation, sondern eher von individuellen Fehlern ist. Das zieht sich von Sechsern zu den Innenverteidigern bis hin zum auch nicht immer gut aussehenden Keeper Lössl durch die Positionen.

Gegentore durch eigene Fehler machen die Dinge nicht einfacher. Aber auch Platzverweise sind für Spiele und deren Ergebnisse nicht sonderlich förderlich. Sechsmal flogen Mainzer Spieler schon vom Feld. Zusammen mit Frankfurt ist das Rekord in der Liga.

Interessanterweise ist Mainz trotz Tabellenplatz eines der Teams mit den meisten klaren Siegen der Liga. Nur die vier Teams an der Tabellenspitze gewinnen noch häufiger mit mehr als einem Tor. Was darauf hindeutet, dass Mainz, wenn man erst einmal ins Rollen kommt, einen Gegner auch herspielen kann.

Auf der anderen Seite ist man das Team der Liga, das die wenigsten Punkte in engen Spielen (also Spielen, die mit maximal einem Tor Differenz enden) holt. 0,79 Punkte sind es lediglich im Schnitt in 14 dieser Spiele. Kein Team der Liga hat so wenig Siege mit einem Tor Unterschied einfahren können wie Mainz (zwei). Eine Frage des Teams? Eine Frage der Spielidee, die in knappen Spielen und mit dem Ball am Fuß keine Lösungen mitbringt? Eine Frage des Alters? Mainz in einigen Spielen mit einer der jüngsten Startformationen der Liga. Nur Dortmund, Leverkusen, Schalke, Leipzig und Freiburg brachten noch jüngere Startformationen an den Start. Vielleicht eine Mischung aus allem. Auf jeden Fall etwas wenig, wenn man im Abstiegskampf, in dem man wohl noch ein paar enge Spiele bestreiten wird, bestehen will.

Wie auch immer. Mainz ist nach dem 26.Spieltag erstmals in dieser Saison schlechter als Platz 14. Nur neun Punkte und acht Tore seit der Winterpause sind ein alarmierendes Signal in einem Abstiegskampf, in dem in dieser Saison viel Betrieb ist und in dem viele Mannschaften unterwegs sind, die stabil punkten. Entsprechend wären aus Mainzer Perspektive Punkte aus dem Spiel gegen Leipzig nach drei Niederlagen enorm wichtig, um Ruhe ins Umfeld zu kriegen und auch Trainer Martin Schmidt eine kleine Atempause zu geben.

Naturgemäß will RB Leipzig nicht der Gegner sein, an dem sich Mainz 05 hochziehen kann. Auch wenn die RasenBallsportler von der Spielanlage her viel mitbringen, was den Mainzern und dem diesmal sicher stärker ausgeprägtem Umschaltspiel taugt (unter anderem ist RB das Team, das die meisten Kontertore aller Bundesligisten kassiert). Interessant wird sein, wie man versucht, den gesperrten Danny Latza (zuletzt Zehner) zu ersetzen und ob dort dann eher ein zweiter Stürmer zum Einsatz kommt und man im Spiel mit dem Ball eher komplett auf das Mittelfeld verzichtet. Besetzungsoptionen gibt es wie erwähnt reichlich im Offensivbereich.

Auf RB-Seiten dürfte es darauf hinauslaufen, dass Poulsen in die Startformation zurückkehrt und dort Burke ablöst. Viele Wechsel sind im ersten Schritt der englischen Woche eher nicht zu erwarten. Entsprechend könnte ansonsten dieselbe Mannschaft wie gegen Darmstadt auflaufen. Ob das dann ein 4-3-3 oder ein gegen Mainz vermutlich doch besser passendes 4-2-2-2 ergibt, wird man sehen.

Mögliche Aufstellungen:

  • 1.FSV Mainz 05: Lössl – Donati (Balogun), Bell, Ramalho (Bungert), Brosinski – Ramalho (Frei), Gbamin – Öztunali, Serdar (Krkic, Quaison, Muto), de Blasis (Jairo) – Cordoba
  • RB Leipzig: Gulacsi (Coltorti) – Bernardo (Schmitz), Orban, Compper, Halstenberg – Demme, Ilsanker – Keita, Forsberg – Sabitzer, Poulsen

Fazit: Sehr interessante Aufgabe für RB Leipzig. Die sehr schwer wird, wenn Mainz 05 eine gute Formation für ein funktionierendes Umschaltspiel findet, in der Zentrale des Spielfelds gut arbeitet und vor allem individuelle Fehler im Spiel mit dem Ball oder bei Standards oder beim Verteidigen von Geschwindigkeit abstellt. Grundsätzlich verfügt Mainz über einige offensive Waffen, die umso schärfer werden, je stabiler das Team verteidigt und je besser man Bälle erobert. Bei RB Leipzig wird es darauf ankommen, Fehler im Spiel mit dem Ball zu vermeiden und das Offensivspiel nicht zu kompliziert zu machen. Mit Poulsen bekommt man eine Option zurück, wegen der man den Ball auch mal nicht unbedingt über das Spielfeld kombinieren muss. Das könnte gegen Mainz durchaus nicht unwichtig werden.

[Wer das Spiel von RB Leipzig beim 1.FSV Mainz 05 nicht vor Ort verfolgen kann und am 05.04.2017, ab 20.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. 1.FSV Mainz 05

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Ralph Hasenhüttl möchte auch in Mainz wieder was zu lachen haben. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel von RB Leipzig beim 1.FSV Mainz 05. Mit Ralph Hasenhüttl.

10.47

Englische Woche also. Eine Zeit, in der man viel gewinnen oder auch viel verlieren kann. Der Auftakt gegen Darmstadt war ergebnistechnisch perfekt. Nun geht es mit der unangenehmen Aufgabe bei den mitten im Abstiegskampf steckenden Mainzern weiter. Man kann sich auf viel Einsatz der Gastgeber einstellen. Da wird man zuerst einmal dagegenhalten müssen, wenn man mithalten und was mitnehmen will.

10.56

Es ist das letzte Spiel unter der Woche für RB Leipzig. Danach geht es nur noch samstags und auf Schalke an einem Sonntag weiter. Die Zeit der unangenehmen Reisetermine ist also nach dem Spiel in Mainz vorbei. Vorverkauszahlen kenne ich noch nicht. Man dürfte aber nicht komplett falsch liegen, wenn man annimmt, dass es bei diesem Spiel einen Saison-Minusrekord im Gästeblock geben könnte.

11.04

Ralph Hasenhüttl: Langsam alle zurück. „Jeder will spielen. Jeder meldet Ansprüche an. Sehr angenehm für mich. Habe mehrere Optionen.“ Timo Werner gestern bei der Mannschaft. Abwarten, wie es heute geht. Poulsen sowieso wieder fit. Keine Probleme. Marcel Sabitzer gestern rausgenommen aus dem Training. War ein bisschen müde. Sonst bis auf Klostermann alle dabei.

„Never change a winning team wird es nicht geben.“ Man wird rotieren in der englischen Woche. Peter Gulacsi wird wieder im Tor stehen.

Entwicklung von Coltorti, Müller und Gulacsi zufriedenstellend. „Gulacsi mit stabiler Saison. Marius Müller könnte auch jederzeit spielen.“ Was Marius Müller nächste Saison macht, ist noch unklar. Aber aktuell auch kein wichtiges Thema, die Besetzung der Torwartposition nächste Saison.

11.08

Hasenhüttl: Lage von Mainz ist der besonderen Situation im Abstiegskampf geschuldet. „Selten, dass so viele Mannschaften in Abstiegsgefahr sind.“ Ab Platz 10 alle im Abstiegskampf. „Wir können gottseidank aus anderen Bereichen draufgucken. Für uns spricht in Mainz, dass wir wieder Selbstvertrauen gewonnen haben. Ziel ist, jetzt auch mal wieder auswärts drei Punkte zu holen. Kader von Mainz sehr gut besetzt. Müssen hochkonzentriert dagegenhalten.“

Selke als Option? „Wir spielen jede Variante vor jedem Spiel durch. Letztes Spiel war Burke die taktisch klügere Variante. Wenn wir jemanden torgefährliches in der Box brauchen, ist Selke derjenige, der am meisten Sinn macht. Wir brauchen jeden einzelnen.Je mehr Optionen ich habe, desto wohler ist mir.“

11.11

Hasenhüttl: Poulsen und Werner mit je vier gelben Karten. Ungünstig wäre beide von Beginn an zu bringen und dann gleichzeitig fünfte gelbe Karten zu kassieren. Beide auch noch nicht unbedingt für 90 Minuten bereit. Möglich, aber eher unwahrscheinlich, dass beide gleichzeitig von Beginn an spielen.

Kennt den Mainzer Facebook-Post noch nicht und findet ihn lustig (Aussage war sinngemäß: ‚Zahl der Woche: 0 Punkte und Tore die RB Leipzig seit Gründung der Bundesliga in Mainz holte.‘)

Irgendwas mit, ob Hasenhüttl aus Aberglaube dieselbe Hose wie beim Darmstadt-Spiel mit nach Mainz nimmt.

11.15

Hasenhüttl zur Rotation: „In der Vergangenheit verschiedene Erfahrungen gemacht. In Aalen mal sehr gute Erfahrungen mit Rotation gemacht. Aber auch andere Erfahrungen.“ Ziel ist Frische aufrecht zu erhalten. „Schauen uns das heute im Training in Ruhe an und gucken dann, wer frisch ist.“

„Mainz ist einen speziellen Weg gegangen. Unter Klopp viele Herzen in Deutschland gewonnen, aber auch später. Sensationell für so einen Verein, jede Saison die Klasse zu halten oder auch mal mehr.“ Phase wie jetzt kann dann auch mal passieren. Klassenerhalt kann auch ohne Punkte gegen Leipzig klappen. Möglich, dass man diese Saison tatsächlich 40 Punkte braucht, um nicht abzusteigen. „Können froh sein, dass wir nicht dabei sein müssen.“ Wer dann absteigen muss, ist aktuell schwer zu sagen.

11.18

Hasenhüttl: Gegen Darmstadt wieder mit Viererkette gespielt. Danach die Schwachstellen des 4-3-3 analysiert und der Mannschaft noch mal die Probleme gezeigt. Standards könnten in Mainz ein Mittel sein, um Punkte zu holen. „Müssen uns in der Viererkette steigern, das war gegen Darmstadt nicht so souverän. Vielleicht lag es auch am Druck nach zwei Niederlagen.“

Marius Müller ist noch nicht ganz fit und in Mainz nicht auf der Bank. „Abwarten, bis der Ellenbogen komplett ausgeheilt ist.“

​Welche Konkurrenz Gulacsi nächste Saison kriegt, ist noch nicht entschieden. Hängt auch von der Zukunft von Müller und Coltorti ab.

11.23

Das war es von hier. Timo Werner also durchaus eine Option für die Startelf. Wahrscheinlich ist aber auch, dass Poulsen und Werner nicht zusammen in der Startelf stehen. Weswegen man wohl darauf tippen könnte, dass Poulsen beginnt und Werner als Option für die zweite Halbzeit bereit steht. Ansonsten darf man gespannt sein, was Hasenhüttl darunter versteht, dass er rotieren will. So extrem wie bei seinem Beispiel mit Aalen, wo er unter der Woche mal fünf Topspieler schonte, wird es wohl eher nicht werden. Schmitz, Selke, Upamecano, Khedira, Kaiser und natürlich Poulsen/ Werner. Viel mehr Möglichkeiten an Spielern, die ins Team rotieren, gibt es wohl nicht. Wenn es davon drei werden, wäre das vielleicht realistisch.

11.25

Wir werden es schon morgen sehen, wie sich Hasenhüttl entscheidet und wie das dann auf dem Feld funktioniert und ob es vielleicht sogar einen Systemwechsel (4-2-2-2 oder Fünferkette statt 4-3-3) gibt. Viel Spaß mit der ungewohnten RB-Bespaßung unter der Woche.

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