Bundesliga: FC Augsburg vs. RB Leipzig 2:2

Auswärtsspiel in Augsburg als Freitagabendaufgabe für RB Leipzig am 23. Spieltag. Es wurde ein überraschend unterhaltsames und kurzweiliges Spiel, das schließlich mit einem 2:2 zu Ende ging. Eher zu wenig aus RB-Sicht, wenn man vor allem die ersten 70 Minuten sieht.

In die Partie gegangen war Leipzig mit einer gegenüber dem Köln-Spiel unveränderten Aufstellung. Von der Formation her war es dem 4-3-3 gegen Köln ähnlich. Allerdings spielte man es eher asynchron. Denn Sabitzer agierte gegen den Ball etwas tiefer als es Forsberg tat. Sodass eher ein 4-1-3-2 entstand. Mit einem Forsberg, der teilweise fast als zweite Sturmspitze agierte und ansonsten im Zehnerraum viele Freiheiten bekam und einem Sabitzer, der oft neben Demme und Keita die Dreierkette vor Ilsanker bildete. Aber es konnte auch gern mal zum 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 werden.

Augsburg auf der anderen Seite zauberte wegen diverser Ausfälle zwei Überraschungen aus dem Ärmel. Framberger ersetzte auf der rechten Seite den verletzten Verhaegh. Und Danso komplettierte die Abwehr auf der rechten Innenverteidigerposition, weil man mit Fünferkette spielen wollte.Bundesligapremiere, 18 Jahre. Spielte, als hätte er nie etwas anderes gemacht.

Mit den Formationen war eigentlich auch die Idee des Spiels schon geklärt. RB sollte den Ball haben und agieren, Augsburg wollte gut verteidigen, sich ab und zu mal einen Ball schnappen und dann gefährlich umschalten.

Bis auf eine erste Chance kurz nach dem Anpfiff für Ji dominierte entsprechend RB Leipzig auch die Anfangsphase. Man spielte einen gefälligen Ball und schaffte es immer wieder mal, sich auch gegen Druck durchzukombinieren. Doch das tat man vor allem in den ungefährlichen Zonen abseits des Strafraums, gern auch an der Seitenlinie. Große Torgefahr entstand entsprechend nicht. Auch, weil Augsburg neben viel Aggressivität gegen den Ball ein sehr kompaktes Zentrum auf den Platz brachte.

Mitten in diese spielerische Dominanz der Leipziger fiel dann das Führungstor für die Gastgeber. Ein bisschen aus dem Nichts. Keita kann den Ball in der Mitte nur zu Stafylidis klären. Dessen linker Fuß ist in der Bundesliga durchaus von größerer Bekanntheit. Sabitzer verteidigt trotzdem nur halbherzig gegen ihn, sodass Stafylidis sich den Ball auf den linken Fuß legen kann, um ihn aus 25 Metern ins rechte Eck zu hämmern. Marke Sonntagsschuss. Nur dass bei Stafylidis halt öfters mal Sonntag ist.

Aber den Fehler in der Spielmatrix behob RB Leipzig kurz danach wieder. Schmitz erobert im eigenen Strafraum den Ball, guckt kurz und spielt ihn dann an die Mittellinie zu Keita, der zur Abwechslung mal ein bisschen Platz hat und diesen für ein paar Meter Raumgewinn und einen präzisen Pass in das ausnahmsweise mal ungeordnete Zentrum (wo Danso das Abseits aufhebt) auf Werner niutzt, der den Ball dann aus zehn Metern verwandelt. Zwei Stationen, einmal über das ganze Feld.

Marcel Sabitzer hatte einen schweren Stand gegen eine vielbeinige Augsburg-Defensive. | GEPA Pictures - Markus Fischer

Der Rest der Halbzeit war dann vor allem durch Aufgeregtheiten, Foulspiele und Behandlungspausen gekennzeichnet. Brachte auch irgendwie Stimmung auf den Rasen und die Ränge, war aber fußballerisch nicht sonderlich wertvoll. Entsprechend ging es mit dem 1:1 auch in die Kabine. Ein bisschen wenig angesichts der spielerischen Dominanz von RB Leipzig. Ging aber auch ok, weil die spielerisch guten Ansätze zu wenig direkte Torgefahr mit sich brachten.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte dann erstmal komplett RB Leipzig. Und gefährlich wurde es noch dazu. Forsberg hatte kurz nach der Pause einen ersten Abschluss, den Hitz nur abprallen lassen kann. Compper macht es ein paar Minuten später bei einer Ecke besser und köpft vergleichsweise unbedrängt aus Nahdistanz ein.

In den Minuten danach einige gute Gelegenheiten für RB, das Spiel endgültig zu entscheiden. Forsberg von rechts völlig frei im Strafraum, findet aber den Mitspieler nicht. Werner mit ähnlicher Situation von links, aber antizipiert den Laufweg von Sabitzer nicht. Keita darf noch mal schießen und auch Schmitz. Beide bleiben aber hängen.

Und aus dem Schmitz-Schuss, der ins Mittelfeld zurückspringt, entsteht der Konter für Augsburg zum 2:2. Der eigentlich schon zu Ende ist als Isanker Koo stellt. Aber Ballsicherungsmaschine Bobadilla kommt noch mal dazu und behauptet sich gegen Ilsanker und den herausrückenden Orban. Sodass Koo noch mal an den Ball kommt und plötzlich eine 3-gegen-1-Situation gegen Compper entsteht. Koo mit dem versuchten Pass auf Moravek, aber der Ball prallt unglücklich von Compper in den Lauf von Hinteregger. Der den Ball dann wie ein Stürmer versenkt. Ein Tor, das wieder aus dem Nichts kam und eigentlich so auch nicht hätte fallen dürfen. Schon gar nicht durch einen Innenverteidigung, der aus dem eigenen Strafraum schneller über den ganzen Platz sprintet als jeder RB-Spieler. Da war das defensive Umschalten von RB eher suboptimal.

Störte die RasenBallsportler aber erstmal überhaupt nicht, denn die nächsten zehn Minuten gehörten weiterhin komplett ihnen. Neben ein paar kleineren und nur im Ansatz gefährlichen Aktionen hatte man nach 68 Minuten die große Chance, den Spielstand den Kräfteverhältnissen zu diesem Zeitpunkt anzupassen. Forsberg mit einem seiner genialen Schnittstellenpässe auf Sabitzer. Der mit Querpass auf den in der Mitte durchstartenden Werner. Sicheres Tor. Aber denkste, denn Timo Werner trifft fünf Meter vor dem Tor den Ball nicht, der darauf hin ins Toraus weiterhoppelt.

Bis ungefähr zur 70. Minute hatte RB Leipzig alles unter Kontrolle. Keita und Forsberg spielten regelmäßig ein paar gute, öffnende Pässe, aus denen vielversprechende Aktionen resultierten. Doch dann brach das Spiel aus irgendeinem Grund ein bisschen. Die Ungenauigkeiten, die auch schon vorher vorhanden waren, nahmen noch weiter zu. Die langen Bälle, die bei Forsberg und Werner als Abnehmern ein völlig untaugliches Mittel waren, nahmen zu. Augsburg verteidigte weiter sehr aggressiv und dank dreier Einwechslungen bis zur 76. Minuten auch relativ frisch, während auf RB-Seite die erste und einzige(!) Auswechslung nach 83 Minuten durchgeführt wurde.

Und so kam Augsburg nun immer wieder zu ganz guten Ballgewinnen und öffnenden Pässen, mit denen sie sich in vielversprechende Angriffspositionen mit viel freiem Raum vor sich brachten. Wenn denn nicht immer mal wieder die Abseitsfahne hochging. Da waren durchaus knappe Entscheidungen dabei. Durch kam man bei den meisten brenzligen Situationen aber auch nicht mehr. Lediglich Stafylidis kam ein paar Minuten vor Schluss links noch mal aus spitzem Winkel zum Abschluss und hämmerte den Ball an den Außenpfosten.

Fazit: 2:2 am Ende. Aufgrund der Spielanteile und der Chancen in den ersten 70 Minuten eher zu wenig für RB Leipzig. Andererseits hätte man in den letzten 20 Minuten durchaus auch noch den dritten Treffer und die Niederlage kassieren können. Es war ein kurzweiliges, sehr unterhaltsames Spiel, das mit dem 2:2 ein Ergebnis fand, das durchaus auch in Ordnung ging.

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Randbemerkung 1: Zehn Punkte jetzt aus sechs Spielen der Rückrunde für RB Leipzig. In der Hinrunde stand man zu diesem Zeitpunkt bei zwölf Punkten und noch keiner Niederlage. Jetzt stehen schon zwei Niederlagen zu Buche. Neun Gegentore hat man in der Rückrunde bisher kassiert. In den selben sechs Hinrundenspielen waren es nur fünf. Man hat ein wenig die defensive Stabilität verloren, die man in der Hinrunde meist hatte.1,5 Gegentore pro Spiel in den letzten sechs Partien sind einfach zu viel. Man kommt auch aus keinem Spiel mehr heraus, ohne nicht mindestens eine Großchance (Spieler allein vor Gulacsi) zuzulassen. Auch das war in der Hinrunde noch oft anders.

Randbemerkung 2: Zum ersten Mal seit dem fünften Spieltag gewinnt RB Leipzig ein Spiel nicht, das zur Pause Unentschieden steht. Fünf Siege gab es zuvor seit der Partie in Köln nach Halbzeit-Remis (Augsburg, Wolfsburg, Darmstadt, Schalke, Hoffenheim). Insgesamt steht man in diesen Spielen bei fünf Siegen und drei Unentschieden. Durchaus eindrucksvoll, dass man keines dieser Spiele verloren hat.

Randbemerkung 3: Lediglich eine Auswechslung bei RB Leipzig. Das gab es diese Saison auch noch nicht. Und dann kam die eine Auswechslung von Burke für Demme auch noch sehr spät. Erstaunlich angesichts manch frischer Alternative auf der Bank. Und auch wieder mal kein gutes Zeichen für Davie Selke. Sechs Minuten Einsatzzeit in drei Spielen seit der Poulsen-Verletzung. Das geht durchaus als bitter durch.

Randbemerkung 4: Vielleicht ja auch durch die fehlenden Auswechslungen erklärbar die unterdurchschnittlichen Laufleistungen. Gerade im Bereich der hohen Geschwindigkeiten war das durchaus sehr wenig. War aber auch dem Spiel geschuldet, in dem man sich aus dem Ballbesitz heraus an der gegnerischen Defensive abarbeitete, dass dabei nicht unbedingt viele Sprints herauskamen.

Randbemerkung 5: Fünfte gelbe Karte für Stefan Ilsanker. Die nächste Sperre also für einen RB-Spieler. Könnte eine Chance für Khedira auf einen Startelfeinsatz als 1:1-Ersatz sein. Oder auch die Chance für Selke, wenn man denn zu einem 4-2-2-2 zurückkehrt. Große Probleme sollte man mit dem Ilsanker-Ausfall jedenfalls nicht haben. Auch wenn er seit der Winterpause meist in großartiger Verfassung war.

Randbemerkung 6: Ein bisschen Ärger vor dem Spiel zwischen Verein und Augsburger Fanszene. Der Verein wollte eine Grenze in Sachen Stil setzen (Motto: Kritik ja, Beleidigungen nein). Die Fanszene wollte Banner und Co nicht vom Verein kontrollieren lassen. Am Ende war es relativ harmlos, was da dann so im Augsburger Fanblock präsentiert wurde. Die Choreo vor dem Spiel wurde von schwarzen Papptafeln untermalt. „DFB, RB und DFB Hand in Hand fahren den Fußball an die Wand“ war das Motto. Dazu gab es die entsprechenden Logos der drei Angeklagten hinter Verbotsschildern zu sehen. Wobei das RB-Logo das Logo war, das von der DFL nicht genehmigt wurde. Das Leipziger Traditionslogo sozusagen. Mir leuchtet die leicht verschwörungstheoretische Logik, die Verbände und RB als Klüngel gegen den echten Fußball sieht, weiterhin nicht ein, aber muss sie ja auch nicht. Der Rest waren dann Banner unterschiedlichen Witzigkeits- und Niveaugrades (Ernsthaft? Red-Bull-finanzierte, verunglückte Extremsportler mit in Dortmund völlig unfreiwillig zu Opfern gemachten RB-Fan vergleichen?).

Randbemerkung 7: Interessant an der Geschichte mit den Bannern und dem Logo eigentlich auch nur die Vorgeschichte mit dem Verein. Mal vorausgeschickt, dass ich die Augsburger Gepflogenheiten vor Ort (Stichwort Vertrauen zwischen Fans und Verein) nicht wirklich einschätzen kann und die Vorsicht bei Verein und Polizei als Dortmund-Folge sehr groß war. Grundsätzlich war ich aber schon immer und bin es auch weiterhin ein großer Freund davon, dass ein Verein gerade in der Spieltagsdurchführung auch klar macht, wo seine Grenzen liegen und auch versucht, diese Grenzen durchzusetzen, weswegen ich das Augsburger Vorgehen durchaus vernünftig fand. Manche Gepflogenheiten in der Vergangenheit, dass sich Vereinsverantwortliche über Banner empörten, die Fans vorher im Stadion malen durften oder ungehindert am Zaun hingen, waren da immer etwas albern. In Augsburg wusste vor dem Spiel jeder, woran er ist. Keine Ahnung, was an den Bannern vielleicht ohne Vereinskenntnis ins Stadion gekommen ist. Aber war jetzt auch nichts dabei, wo man als Verein hätte ins Schwitzen kommen müssen. Wenn man mal davon absieht, dass man natürlich inhaltlich unterschiedlicher Ansicht sein kann (sein muss).

Lichtblicke:

  • Emil Forsberg: In etwas zentralerer und freierer Rolle als sonst extrem auffällig. An vielen guten Angriffen beteiligt. Wie er sich mit dem Ball in die Räume bewegt und Mitspieler einsetzt, ist überragend. Ballsicher, passsicher, laufstark. Nur ein Tor hätte seinen Auftritt noch abrunden können.
  • Naby Keita: Weiter derjenige mit den besonderen Ideen. Schon wieder ein Tor vorbereitet und auch sonst ballsicher, mit eleganten Dribblings und vielen guten Ideen. Manchmal geht das Passspiel etwas zu sehr Richtung Wahnsinn, aber vermutlich ist das auch normal, wenn man als Kreativkraft für die besonderen Dinge zuständig ist. Dürfte in manchen Situationen ruhig auch mal schießen, zumal er ja auch aus der Entfernung über einen guten Schuss verfügt.
  • Benno Schmitz: Hat sich im Team festgespielt und machte in Augsburg seine vielleicht bis jetzt beste Partie in der Bundesliga. Zweikampfstark, ballsicher, passsicher, viel Offensivdrang. Schöne Spieleröffnung beispielsweise vor dem 1:1. Die moderne Interpretation des Außenverteidigers im Vergleich zum eher defensivstark, robusten Bernardo. Schön für ihn, dass nach einer nicht immer leichten Hinrunde nun eine Rückrunde mit erarbeiteten Einsatzzeiten wartet.

Fanarena-Spieltagsspieler:

RB-Spieler des 23.Spieltags beim FC Augsburg bei fan-arena.com

(Quelle: iPhone und Android App FanArena für RB Leipzig Fans – www.fan-arena.com)

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Tore: 1:0 Stafylidis (19.), 1:1 Werner (25.), 1:2 Compper (52.), 2:2 Hinteregger (60.)

Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi – Schmitz, Orban, Compper, Halstenberg – Ilsanker – Sabitzer, Keita, Demme (83, Burke), Forsberg – Werner; Bank: Müller, Selke, Khedira, Bernardo, Upamecano, Kaiser; Nicht im Kader: Klostermann, Poulsen (beide verletzt), Coltorti, Gipson

Aufstellung FC Augsburg: Hitz – Danso, Kacar, Hinteregger – Framberger (52. Teigl), Moravek (76. Altintop), Kohr, Stafylidis – Koo, Ji (58. Leitner) – Bobadilla

Schiedsrichter:  Patrick Ittrich (Hatte vor allem in der ersten Halbzeit ein paar Probleme mit einer hitzigen Partie, in der es ihm die Spieler mit Nickligkeiten, Aufgeregtheiten und gröberen Foulspielen überhaupt nicht leicht machten. Dafür brachte es Ittrich dann noch vergleichsweise gut über die Bühne, auch wenn das Heimpublikum damit keinen Spaß zu haben schien. In der zweiten Halbzeit wurde es dann ruhiger und Ittrich hatte keine größeren Schwierigkeiten, die Partie zu Ende zu bringen. Auch wenn aus Stadionsicht manche Zweikampfentscheidung oder -nichtbewertung, (wie das nicht geahndete Halten gegen Sabitzer an der Strafraumkante in der ersten Halbzeit oder Forsbergs Armeinsatz gegen Kohr) eher zweifelhaft schien. Nachspielzeitwürfler diesmal: eine Minute in der ersten Halbzeit und zwei Minuten in der zweiten Halbzeit. Insbesondere die Minute nach den ersten 45 Minuten war allein schon wegen den zwei Unterbrechungen bei Keita ein kleiner Witz.)

Gelbe Karten: Moravek, Ji, Kohr, Hitz – Ilsanker (5.), Keita (4.)

Zuschauer: 28.314 (davon 1.200 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht, FCA-Bericht, Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 7 : 12
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 4 : 8
  • Schüsse auf das Tor: 2 : 5
  • gewonnene Zweikämpfe: 49,8% : 50,2%
  • Ballbesitz: 38,4% : 61,6%
  • Passquote: 58,2% : 75,1%
  • Laufstrecke: 108,5 km : 109,1 km
  • Sprints: 178 : 150
  • Intensive Läufe: 527 : 447
  • Fouls: 15 : 15
  • Ecken: 1 : 6
  • Abseits: 7 : 5
  • Meiste Torschüsse: Stafylidis: 3 – Schmitz, Keita: je 3
  • Meiste Torschussvorlagen: Koo: 2 – Forsberg, Keita: je 3
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Stafylidis: 58,3% – Halstenberg: 64,7%
  • Meiste Ballkontakte: Stafylidis: 54 – Schmitz: 86
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Bobadilla: 68,0% – Forsberg: 86,0%
  • Größte Laufstrecke: Koo: 11,1 km – Forsberg: 10,8 km
  • Meiste Sprints: Framberger: 20 – Werner: 28

Statistiken von bundesliga.de, bild.de, FourFourTwo

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Saisontorschützen: Werner – 14; Forsberg – 7; Sabitzer – 5; Keita – 4; Selke, Orban, Compper – je 2; Kaiser, Burke, Poulsen – je 1; Eigentore: Baumgartlinger, Kolasinac, Vallejo, Maroh

Saisonvorlagengeber: Forsberg – 11; Keita – 8; Werner – 7; Sabitzer – 4; Demme – 3; Poulsen, Burke, Halstenberg – je 2; Schmitz, Orban, Compper, Selke – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): , Sabitzer – 11; Demme – 10; Orban – 8; Forsberg – 7; Keita – 6; Ilsanker, Poulsen – je 5; Compper, Halstenberg – je 4; Gulacsi – je 3; Kaiser, Schmitz – je 2; Bernardo, Werner, Selke, Burke – je 1

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Bild: © GEPA pictures/ Markus Fischer

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7 Gedanken zu „Bundesliga: FC Augsburg vs. RB Leipzig 2:2“

  1. Freu mich immer auf Deine Einschätzung nach dem Spiel. Danke RBB. Konkurrenzlos gut und kompetent. Mit einer Sache geh ich diesmal aber nicht mit. Schmitz hat mir nicht so gut gefallen. Zu unsicher und ungenau. Da hab ich Bernardo schon deutlich besser gesehen. Bin allerdings auch Bernardo-Fan. Glaube aber, er hätte durch seine Robustheit besser als Augsburgbullebobadilla-Gegenpart gepasst und vielleicht auch die Florettfechter Naby und Emil besser füttern können. Vielleicht natürlich nur.

  2. Die Abwehr mit Bernardo schien mir auch sicherer gewesen zu sein, irgendwie fehlt er mir in der Mannschaft. Wenn nun Schmitz als Rechtsfuss rechts besser geeignet ist, so könnte man es ja mal mit Bernardo als Linksverteidiger versuchen. Oder als 6er, jetzt wo Ilsanker gesperrt ist.
    Das fast gar nicht gewechselt wurde hat mich auch gewundert. Ein frischer Kaiser hätte dem Spiel vielleicht gut getan. Aber was wissen wir Stammtischtrainer schon 😉 …

  3. Das war so ein Spiel, wo man nicht weiß, wie man es einordnen soll. Merkte ich an unseren Auswertung gestern Abend. Das fing bei Torwart an. Klar war das ein Sonntagsschuss, aber wenn Pete dran ist, muss er ihn abwehren. Freie Sicht dazu und nicht übergegriffen. Auch beim 2:2 kann man eher raus kommen.
    Die RV ist immer noch eine kleine Baustelle. Bernado defensiv stärker als Schmitz. Nach vorne wiederum genau umgedreht. Wird Zeit das Klostermann zurück kommt.
    Tja und dann die (Nicht) Auswechslung. Einen Burke zu bringen, der nicht trainiert hat und die anderen schauen nur zu, ist mehr als seltsam und mMn ein klares Zeichen, daß RH mit der Breite des Kaders nicht zufrieden ist. Zumindest offensiv. Leider.

  4. Wir haben am „Augsburg calling“ teilgenommen. Eine beeindruckende Veranstaltung, mit und von Augsburger Fans. Einem einstündigem Stadtrundgang mit Besichtigung Augsburger Sehenswürdigkeiten und einem ausführlichen Blick in die Stadthistorie folgte eine Kennenlernrunde. Bei Biechen, Würstchen und Bretzeln wurde das Für und Wider manch Fanaktion diskutiert. Bei angeregten Gesprächen hätten wir die Bahn zum Stadion fast verpasst. Schade, dass nur 10 leipziger teilnahmen, aber egal, es war eine gelungene und durchaus nachahmenswerte Aktion.

    1. Cool. Danke für die Eindrücke. Wollte ich eigentlich auch in einer Randbemerkung erwähnen, hab es aber vergessen. Wäre wohl auch mal vorbeigekommen, wenn mein Zug nicht so spät gekommen wäre. 16 Uhr war für einen Freitag aber auch eine arg frühe Zeit.

    2. @Gerd Große
      Auch von mir Danke für die Eindrücke. Das liest man gern und darf von mir aus gerne von anderen Vereinen übernommen werden.

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