Unruhiges Spiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den Hamburger SV (11.02.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Weiter geht es mit Fußball. Auch wenn die spannende Frage bleibt, inwieweit man bei RB Leipzig den Fokus in der Mannschaft auf rein sportliche Themen gelenkt bekommt (ich für meinen Teil neige die ganze Zeit dazu, von Borussia Dortmund zu schreiben, wenn ich HSV meine, entsprechende Fehler in diesem Text seien mir verziehen). Ralph Hasenhüttl wirkte zu Beginn der Trainingswoche noch ein bisschen angeschlagen von den Ereignissen in Dortmund. Könnte so manch anderem ja auch so gehen.

Aber sei das, wie es sei. Das Heimspiel gegen den Hamburger SV steht vor der Tür. Die zweite Chance für RB Leipzig zum ersten Mal zwei Siege gegen einen Bundesliga-Kontrahenten einzufahren. Aber in Hamburg ist seit dem Hinspiel auch fast kein Stein mehr auf dem anderen geblieben, sodass man aus dem Hinspiel-Resultat und -Spielverlauf keinerlei Rückschlüsse auf das anstehende Aufeinandertreffen ziehen kann.

Statt des Labbadia-Beiersdorfer-HSV kommt der Gisdol-Bruchhagen-HSV nach Leipzig. Ein Team, das sich vor allem defensiv deutlich stabilisiert hat. Was erst mal ein wenig absurd klingt, angesichts beispielsweise eines 1:3 in Ingolstadt. Aber alle drei Gegentreffer dort waren auch eher seltsam. Ein Sonntagsschuss, ein abgefälschter Freistoß und ein dummer Elfmeter. Dazu kassierte man in Wolfsburg nach langer Unterzahl und wenig Chancen für den Gegner kurz vor dem Ende noch einen Gegetreffer nach Konter und blieb gegen Leverkusen und im Pokal gegen Köln ohne Gegentor. Der Verein ist vielleicht nicht zu 100% stabil. Aber das Abwehrdesaster, das zum drittletzten Platz bei den zugelassenen Chancen führte (nur Darmstadt und Bremen haben über die Saison gesehen mehr zugelassen), ist dann inzwischen doch eher Geschichte.

Wobei es erstaunlich ist, dass man defensiv doch vergleichsweise stabil steht. Denn in der Winterpause baute man in einem sowieso schon nicht stabilen Verein noch mal die Innenverteidigung um. Mavraj und Papadopoulos rein in den Kader. Cleber und Spahic raus. Man hätte annehmen können, dass man nun wieder von vorn anfangen muss mit der Abstimmung. Aber das robuste Duo Mavraj und Papadopoulos (plus dem gebliebenen Djourou) macht seine Sache vergleichsweise gut und überzeugt mit einer guten Mischung aus solidem und unaufgeregtem Spiel bei hoher Einsatzbereitschaft. Gerade Papadopoulos will zeigen, dass seine fehlende Einsatzzeit in Leipzig nicht sein Verschulden war. Jetzt direkt bei RB anzutreten, wird seine Motivation noch mal ein ganzes Stück steigern (wenn man davon ausgeht, dass er spielt und nicht Djourou). Da kann sich gerade Poulsen auf ein paar hübsche Duelle einstellen..

Unter Markus Gisdol spielt der HSV an guten Tagen einen sehr laufintensiven Stil. Bei den Gesamtkilometern ist man eines der besseren Teams der Bundesliga. In Sachen Sprints ist man sogar mit Abstand das führende Team der Liga. Auf viel Intensität darf man sich schon mal einstellen. Zumal der HSV gegen den Ball ein sehr aggressives Spiel aufziehen kann. Ruhe für Spielaufbau bekommt man nicht. Von daher wird es vor allem darauf ankommen, wie RB die ersten Drucklinien überspielen und den Ball sauber ins vordere Drittel kriegen kann, ohne ihn rund um das Mitteleld zu verlieren.

Entsprechend ist ein sehr unruhiges Spiel zu erwarten. Dass sich RB den Ball zwischen Innenverteidigern und Mittelfeldspielern hin- und herschieben und sich den Gegner zurechtlegen kann, ist praktisch ausgeschlossen (außer Gisdol ändert ganz grundsätzlich seine Spielidee).

Der HSV hat die drittschlechteste Passquote der Liga und den drittwenigsten Ballbesitz. Von daher ist klar, worauf man setzt. Aggressives Verteidigen und bei Ballgewinn dann schnell nach vorn. Mit Kostic, Müller oder Wood hat man dafür relativ perfekte Offensivspieler im Kader, die Robustheit und oder Schnelligkeit und oder individuelle Klasse im Eins gegen Eins mitbringen. Kostic mag im bisherigen Saisonverlauf nicht sehr effektiv gewesen sein, weil er oft zwei Spieler austanzt, um dann am dritten zu scheitern. Von seinen Ansätzen her ist er aber einer jener Spieler, die immer den Unterschied ausmachen können.

Insgesamt bleibt aber gerade das Herausspielen von Torgelegenheiten eines der Probleme des HSV. Kein Team der Bundesliga hat weniger Torchancen herausspielen können als die Hamburger. Über 19 Spiele hinweg sind es ungefähr halb so viele wie RB Leipzig herausspielt. Dafür hat der HSV eine ordentliche Chancenverwertung. Sprich, wenn sie erstmal in eine Abschlusssituation kommen, dann gehören sie dort zu den besseren Teams der Liga.

Problemfeld des HSV war bisher vor allem auch das zentral-defensive Mittelfeld. Dort wurde in der Kaderplanung ein wenig geschlampt. Obwohl die jeweiligen Trainer gerade dort Verbesserungsbedarf angemeldet hatten. Im Winter wurde nun der Brasilianer Walace verpflichtet, der im Pokal gegen Köln eine ganz gelungene Premiere feierte. Wobei es auch ein wenig ein typischer HSV-Transfer war. Denn Trainer Gisdol muss mit ganz geringen Erwartungen an den Zehn-Millionen-Mann herangegangen sein, wenn er nach den ersten Einheiten überrascht war, dass Walace in gar keinem so schlechten Zustand an die Elbe gekommen war, wie er dachte. Trotzdem ordnete er ihn erst mal als Perspektivtransfer ein. Was bei einem Brasilianer, der mitten im Winter in ein Team im Abstiegskampf kommt, auch nicht ganz falsch sein mag, ihm erst mal Eingewöhnungszeit zuzugestehen.

Ist halt die Frage, wie viel Eingewöhnungszeit er kriegt in einem Team, das zum wiederholten Male den Abstieg vermeiden muss. Im besten Fall sollte er halt sofort liefern auf jener Position auf der Sechs, die die größte Baustelle war. Denn dann kann man Holtby dauerhaft auf der Zehn spielen lassen und muss nicht Ostrzolek (eigentlich Linksverteidiger) die Notlösung auf der Sechs geben (was er gar nicht so schlecht gemacht hat). Mit Jung und Ekdal hat man auch noch weiter Spieler für die Position. Aber wie gesagt, ein Upgrade durch einen fitten und guten Walace würde dem HSV schon sehr weiterhelfen.

Denn abseits der Sechs hat man tatsächlich auf allen Positionen ein gutes und auch vielseitiges Team beisammen. Mathenia und Adler (wäre für ihn das erste Pflichtspiel in seiner Heimatstadt Leipzig) im Tor. Santos und Ostrzolek links hinten. Diekmeier und Sakai rechts hinten. Waldschmidt, Müller und Kostic für die Außenpositionen. Gregoritsch, Hunt und Holtby für die Zehn oder den zweiten Stürmer. Lasogga und Wood für ganz vorn. Ganz sicher nicht der Kader eines Absteigers. Eher eines Teams mit Ambitionen für weiter vorn. Hatte ja auch Investor Kühne vor der Saison als Ziel ausgegeben. Bevor die HSV-typische Unruhe den Verein in einen Negativ-Strudel zog.

Für die letzten sieben Spiele sind RB Leipzig und der HSV punktetechnisch auf Augenhöhe. Auch das sollte man nicht vergessen zu erwähnen, wenn man über die beiden Vereine im tagesaktuellen Vergleich spricht. Drei Heimsiege und ein Auswärtssieg stehen zu Buche. RB Leipzig hat derweil die letzten sieben Heimspiele allesamt gewonnen und ist das heimstärkste Team der Liga. Nur Hertha feierte bisher genauso viele Siege in heimischer Umgebung wie RB (beide 8).

Es dürfte im Kampf zweier aggressiv anlaufender Vereine eine sehr ausgeglichene Partie geben. In der RB dann gut aussehen würde, wenn man in die vorhandenen Räume vor der Abwehrkette des HSV kommt. Die schnellste Verteidigung ist es gerade zentral nicht. Dabei könnte den Leipzigern entgegenkommen, dass sie offensiv wahrscheinlich wieder in Bestbesetzung antreten können. Forsberg kommt nach Rotsperre zurück. Und Werner und Sabitzer sind wieder gesund.

Da auch Demme wieder mittrainiert, hat Ralph Hasenhüttl offensiv die Qual der Wahl. Definitiv ersetzen muss er bisher lediglich Innenverteidiger Marvin Compper. Mit Dayot Upamecano und Stefan Ilsanker (falls der richtig fit ist) hat er dafür zwei Optionen. Upamecano hat eine gute Premiere in Dortmund gefeiert. Allerdings in einer Dreierkette, in der es vornehmlich um das Spiel mit dem Ball ging. Stefan Ilsanker wäre die in der Hinrunde erprobte Sicherheitslösung.

Für Ilsanker spricht auch, dass man ihn ansonsten eventuell ganz draußen lassen müsste. Denn die Offensivpositionen würden, wenn tatsächlich alle fit sind, an Werner, Poulsen, Sabitzer und Forsberg gehen. Da für Keita laut Trainer immer ein Platz sein musse, bliebe für ihn Sechs. Und dann stünde für die zweite Sechs die Wahl zwischen Demme und Ilsanker. Demme, in der überragenden Form der bisherigen Saison wäre kaum wegzudenken. Sodass Ilsanker, der sich in Dortmund zum Kopf des Teams aufschwang, entweder auf die Bank oder eben in die Innenverteidigung müsste. Oder anders gesagt: Wenn kadertechnisch nichts mehr passiert, dann muss einer aus dem Trio Ilsanker, Demme, Upamecano auf der Bank Platz nehmen. Auch schräg, dass von einer Woche auf die nächste aus Besetzungssorgen ein Überangebot wird (wobei, abwarten, was die Zeit bis zum Spiel noch bringt).

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Bernardo, Orban, Ilsanker (Upamecano), Halstenberg – Demme (Ilsanker), Keita – Sabitzer, Forsberg – Werner, Poulsen
  • HSV: Adler – Sakai, Papdopoulos (Djourou), Mavraj, Santos (Ostrzolek) – Jung, Walace (Ekdal, Ostrzolek) – Müller (Waldschmidt), Holtby (Hunt), Kostic – Wood

Fazit: Zweiter gegen Drittletzter. Sehr heimstark gegen eher auswärtsschwach. Acht Niederlagen mit mehr als einem Tor Differenz hat der HSV auf dem Konto. Mehr klare Niederlagen kassierte kein Team der Liga. Und trotzdem kommt ein HSV nach Leipzig, der mit viel Aggressivität und Laufstärke den Gastgebern das Leben schwer machen wird. Weil es spätestens seit der Winterpause ein vor allem defensiv recht stabiles Team ist, das vorn die Waffen hat, um eine gute Abwehrleistung auch mal zu veredeln. Viel wird auch davon abhängen, wie viel Zugriff die neuralgische Sechser-Zone beim HSV auf das Spiel bekommt. Und viel wird auch davon abhängen, ob die RasenBallsportler trotz Dortmund und dem Drumherum einfach da weitermachen, wo sie gegen Hoffenheim aufgehört haben.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen den Hamburger SV nicht vor Ort verfolgen kann und am 11.02.2017, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Hamburger SV

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Will zum zweiten Mal in dieser Saison gegen den HSV gewinnen: Ralph Hasenhüttl. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den Hamburger SV mit Ralph Hasenhüttl.

13.21

Na dann, machen wir mal wieder in Sport. Das Spiel gegen den HSV steht an. Wiedererstarktes Team mit guter Organisation und viel Intensität gegen den Ball. Ausverkauftes Haus. Normale Bundesligazeit am Samstagnachmittag. Alles gut soweit. Aber auch ein Spiel, das seitens der RB-Fans auch noch mal zur Aufarbeitung der Vorfälle aus dem BVB-Spiel genutzt wird. Mal sehen, wie das dann am Samstag konkret aussehen wird.

13.23

Sportlich interessant, wie der HSV das zusätzliche Spiel unter der Woche wegsteckt. Wobei ein paar Spieler auch angeschlagen fehlten und ein Papadopoulos beispielsweise geschont wurde. Von daher macht dieses Pokalspiel gegen Köln unter der Woche vermutlich gar nicht so viel aus.

13.27

Gespannt darf man auch auf die Aufstellung bei RB sein. Bis auf den gesperrten Compper könnte es sein, dass alle Spieler wieder an Bord sind. Das sähe dann offensiv dann wieder ganz anders aus als noch letzte Woche gegen Dortmund. Aber mal sehen, was Hasenhüttl da gleich dazu sagen wird.

13.35

Ralph Hasenhüttl: Grippe ist durch. Alle Erkrankten wieder dabei. „Gut in Schuss.“ Timo Werner hat Probleme mit seinem Oberschenkel. Heute aber wieder mittrainiert. „Hoffe, dass es bis Samstag wird.“ Upamecano und Burke sind zusammengeprallt. Upa mit Pferdekuss. Aber für Samstag wohl einsatzfähig. Sonst alle an Bord.

13.39

Hasenhüttl: Upamecano oder Ilsanker als Ersatz für den gesperrten Compper. „Schauen wir mal, wer es wird.“

Zu Forsberg: „Forsberg hatte wohl die längste Vorbereitung seiner Karriere. Sehr gut und professionell trainiert. Viel zusätzlich gemacht. Wird wohl nicht so schnell wieder grätschen. Klar eine Option für die Startelf. Froh, dass wir ihn wieder dabei haben.“

Zum HSV: Klare Veränderung durch den Trainer. „Andere Philosophie. Gisdol kann auch nicht leugnen, mal unter Rangnick gearbeitet zu haben. Manche Abläufe wie bei uns. Umkehrspiel ist ihr Ding. Vorn schnell. Wir müssen wahrscheinlich zu Hause was fürs Spiel tun. Wird jetzt nicht einfacher nach fünf Spielen gegen Topteams. HSV im Aufwind. Finde, die Mannschaft hat sich gefunden. Intensive Aufgabe für uns.“ Man müsse auch die Konter gut verteidigen.

13.42

Hasenhüttl: Ilsanker in Dortmund unser stärkster Mann auf dem Platz. „Kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass er gegen HSV von Anfang an spielen wird.“ Wer dann rausfällt, falls auch Upamecano spielt, will Hasenhüttl nicht sagen.

Loblied auf Papadopoulos. „Wird brennen, klarerweise. Ein Spiel, in dem er zeigen möche, dass er zu Unrecht nicht gespielt hat bei uns. Wir sind aber im guten auseinandergegangen.“ War auch ein bisschen Pech, weil wenn man ihn brauchte, war er nicht fit.

13.44

Hasenhüttl: Nicht mehr viel gesprochen mit der Mannschaft über Dortmund. „Ich will nach vorne schauen. Will, dass nie wieder so etwas passiert. Müssen uns alle darüber Gedanken machen.“ Zivilcourage gefragt. Sport soll verbinden. „Da wollen wir wieder hin.“

„Meine Fans machen mich immer wieder stolz. Deswegen macht es auch Spaß, mir für sie den Arsch aufzureißen und ihnen jede Woche Spaß zu bereiten.“

Bestätigung vom Pressesprecher, dass es schon im November Kontakt zum Innenministerium von NRW und im Januar eine Antwort gab. Man will aber Keine Angaben zum Inhalt machen (Anmerkung: Laut Zeitungsbericht hat RB bereits im November das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen um stärkere Absicherung der Auswärtsspiele in diesem Bundesland gebeten. Hintergrund sind die Busblockade in Köln und der Wurf mit Farbbeuteln auf den RB-Bus in Leverkusen).

13.47

Hasenhüttl: Rückblick aufs Hinspiel. Sei knapper gewesen als es aussieht. Erst spät entschieden. Man hätte auch mit 0:1-Rückstand in die Pause gehen können. Könnte diese Woche auch ein Geduldsspiel werden.

Zu Papadopoulos noch mal: Ehrgeiziger Spieler, der immer spielen will. „Papa ist halt so.“ Bezieht sich darauf, dass Papadopoulos sauer war, dass er gegen Köln bis kurz vor Schluss auf der Bank saß. Schmunzelt dabei wissend.

„Meine Jungs fühlen sich im Verein brutal wohl. Forsberg-Verlängerung zeigt das. Hat mich nicht überrascht, dass er es noch länger mit uns probieren will.“

13.51

Hasenhüttl, angesprochen auf Heimstärke: „Ist natürlich einfacher zu Hause gegen Frankfurt als auswärts gegen Bayern.“ „Haben es geschafft, zu Hause immer auf den Punkt da zu sein. Wahnsinnsstimmung im Rücken. Macht uns zu Hause riesig viel Spaß. Rasen ist auch perfekt.“ Auf den Trainingsplätzen lässt der Rasen langsam nach und Spieler „lechzen“ auf den heimischen Rasen am Wochenende.

„Wollen Toptalente in der Mannschaft haben und ihnen in Spielen wie in Dortmund eine Chance geben. Jeder, der Qualitäten hat, ist auch zukünftig willkommen.“ Künftig nach Abmeldung der U23 Konzentration auf Toptalente und Möglichkeit die Spieler früher an die Profis heranzuführen und an die Qualität dort zu gewöhnen. „U23 ist ein Bremser.“ Weil dadurch das schnelle Heranführen der Spieler verhindert wird.

13.54

​Hasenhüttl: Irgendwas mit Jubelsprints..

Hasenhüttl: Dreierkette war ok in Dortmund. „Nicht so viele Einheiten gehabt dazu.“ „Hatten nach der Umstellung die meisten Chancen.“ Bleibt als taktisches Mittel im Hinterkopf.

13.56

Das war es von hier. Dem Trainer leuchten ein wenig die Augen, wenn er von die Dreierkette als taktischer Option spricht. Beim Dortmund-Thema wird er ziemlich emotional und appellierend. Und ansonsten betont er die Qualitäten des HSV.

13.59

Ihr könnt ja jetzt selber hin- und herschieben, wer auf die Bank soll. Falls Upamecano spielt und keiner ausfällt und Hasenhüttl für Ilsanker quasi einen Freifahrtschein ausgestellt hat, dann wird es irgendeinen der größeren Namen wie Demme oder Sabitzer treffen. Wird spannend. Aber ihr habt ja noch rund 48 Stunden, um das an der Tafel euer Wahl mit viel Kreide auszuknobeln. In diesem Sinne, viel Spaß.

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6 Gedanken zu „Unruhiges Spiel“

  1. Mein Tipp wäre Poulsen mal ne kleine Pause gönnen. Kann ja später eingewechselt werden..
    Sabitzer ist für meinen Geschmack zu wichtig, da er nen richtiger Führungsspieler ist und uns sowas vom HSV unterscheidet, wo es so jemanden nich gibt. Tolle Mentalität hat er, auch diesen unbedingten Siegeswillen. Just my 50 Cent

  2. Upa wird spielen. Das hab ich doch schon klar durch die schelmischen Hasi-Augen schimmern gesehen. Alles andere würde mich angesichts seines bockstarken Debuts gegen Dortmund überraschen. Und da Compper gesperrt ist trifft es auch keinen großen Namen 😉

    1. Wenn Upamecano und Ilsanker spielen, muss automatisch ein großer Name raus. Dann halt Demme oder Sabitzer oder wer auch immer weiter vorn.

  3. Gulacsi / Halstenberg * Upamecano * Orban * Bernado / Ilsanker * Demme / Keita * Forsberg * Sabitzer / Werner
    Einwechslung: Poulsen / Burke

  4. Ich habe mir jetzt auch die PK angeschaut.
    Wie Du schon richtig schreibst, als Ulli Krömer nach der 3er-Kette fragt, war Hasenhüttl sehr dankbar für die (letzte) Frage und strahlte über das ganze Gesicht. Er hat da nun ein weiters taktisches Mittel, je nach Gegner bzw Spielverlauf.

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