Kaderschmiede RB Leipzig 2017 – Update 1

Da ist sie auch schon vorbei, die Wintertransferperiode. Wobei das auch ein bisschen irreführend ist, denn international gesehen gibt es völlig verschiedene Transferfenster. Sodass prinzipiell ein Spieler fast das ganze Jahr irgendwohin wechseln könnte. Das ist für RB Leipzig aber ein rein theoretischer Fall. Denn nach insgesamt sechs Winterabgängen gibt es keine Abgangskandidaten mehr. Und auf Zugangsseite ist der Weg durch das in Deutschland nun geschlossene Transferfenster halt versperrt.

Gleich sechs Abgänge und nur ein Neuzugang gab es in den letzten Wochen. Das klingt natürlich ziemlich unbalanciert. Aber es relativiert sich, da auf der Abgangsseite zwei Spieler mit abgehandelt sind, die als Nachwuchsleute nicht wirklich zum Profikader von RB gehörten. Idrissa Touré und Vitaly Janelt verfügten aber über langfristige Profiverträge und müssen deswegen dann doch genannt werden, weil so auch die mögliche nächste Linie an Nachrückern aus dem Nachwuchs (aus nicht wirklich sportlichen Gründen) abgegeben wurde.

Neben Touré und Janelt ging auch noch Omer Damari, der genaugenommen auch nicht mehr zum Kader gehörte. Weil er seit eineinhalb Jahren auf Leihen unterwegs war und nun die nächsten eineinhalb Jahre leihweise in Israel verbringt. Hat auf den Profikader keine Auswirkungen.

Gegangen sind mit Terrence Boyd und Zsolt Kalmár auch zwei Spieler, die in der Bundesliga noch gar keine Einsatzzeiten sammeln konnten. Kalmár saß wenigsten in ein paar Spielen noch auf der Ersatzbank und bekam ein paar Minuten im DFB-Pokal. Bei Boyd reichte es nach seiner fast zweijährigen Verletzung nicht mal zur Ersatzbank. Die beiden Spieler abzugeben, bedeutet als für den Profikader nicht wirklich was. Da sie aber Inhaber von nicht nur theoretischen Kaderplätzen waren, überrascht es dann doch ein bisschen, dass keiner der beiden ersetzt wurden.

Fehlt noch Kyriakos Papadopoulos. Der auch fast gar nicht zum Zuge kam in seinem halben Jahr in Leipzig. Und den man merkwürdig widerstandslos hat zum Hamburger SV ziehen lassen. Diese Position musste man angesichts von nur zwei weiteren Innenverteidigern zwingend nachbesetzen. Und hat man mit Dayot Upamecano auch mit viel Qualität und vor allem Potenzial nachbesetzt.

Sechs Abgänge, ein Zugang. Das reduziert die Anzahl der Feldspieler im Profikader auf 19. Wobei Lukas Klostermanns Rückkehr nach Kreuzbandriss noch nicht abzusehen ist. Wenn es gut läuft, dann sieht man im März wieder etwas von ihm. Sicher ist das nicht und ob er dann an alte Form anknüpfen kann, ist auch völlig unklar.

Nicht so richtig dazurechnen kann man auch Ken Gipson. Der dürfte seine Einsätze wieder vornehmlich in der U23 bekommen mit seiner unbeschwert-offensiven Art, die ihn nicht so richtig für die Profis prädestiniert. Mehr als Backup für Backup Benno Schmitz dürfte jedenfalls schwerlich drin sein.

Womit wir bei 17 Feldspielern sind, die im Kern den Kader von RB Leipzig ausmachen. Damit ist man nun wieder bei der Größe des Kaders von vor einem Jahr angelangt. Auch da wurde zur Winterpause eher noch mal ausgedünnt und kein einziger Neuzugang verpflichtet. Damals mit dem Argument, dass man Gruppe und Teamchemie wegen des Aufstiegskampfes über das Hinzufügen von individueller Klasse stellen will. Ob das in der Rückrunde in der zweiten Liga einen positiven Effekt hatte oder nicht, ist dann wohl Ansichtssache. Fakt ist, dass man personell zwischendurch ordentlich auf dem Zahnfleisch kroch. Was diese Saison ja durchaus auch wieder passieren kann.

Für diesen Fall hat man wieder ein paar Nachwuchsakteure in der Hinterhand, für die der Weg auf die Bundesliga-Bank deutlich kürzer geworden ist. Kamil Wojtkowski profitierte bereits davon und durfte sich gegen Hoffenheim zusammen mit den Profikollegen warmmachen. Außenverteidiger Dominik Franke war in der Hinrunde wegen den vielen Ausfällen auf dieser Position schon einige Male dabei. Gino Fechner wäre eine weitere verlässliche Defensivlösung. Patrick Strauß ist als flexibler Mittelfeldspieler immer eine Notfalloption. Felix Beiersdorf, ein weiterer Nachwuchsakteur mit Profivertrag, war letzten Sommer mal relativ nah dran an den Profis, ist aber zuletzt bei der U23 ordentlich abgetaucht. Und wenn man ganz tief graben will, dann landet man auch noch beim U19-Mann Agyemang Diawusie. Oder beim einstigen 600.000-Euro-Neuzugang Federico Palacios, der genauso in der Regionalliga kickt wie Sturmkollege Timo Mauer. Aber da wird das Namedropping auch schon etwas arg wild.

Will mit den Namen auch nur sagen, dass das Ausdünnen des Kaders vielleicht mal wieder die Chance für Leute aus dem Nachwuchs (und da gibt es in der U23 und in der U19 schon auch noch ein paar mehr als die genannten) ist, sich zu zeigen und sich vor allem dem Trainer zu zeigen. Sportdirektor Ralf Rangnick hat vor dem Jahreswechsel erklärt, dass es das Ziel ist, 2017 den ersten Nachwuchsspieler auch wirklich an die Profis heranzuführen. Wenn er damit eigene Nachwuchsspieler meinte, dann haben die nun die Möglichkeit, das Rennen aufzunehmen. Wobei der Sprung aus dem RB-Nachwuchsbereich hoch zu einem Bundesligatopteam auch arg groß geworden ist.

Letztlich hat ein sehr kleiner Kader wie bei RB Leipzig den Vorteil klarer Strukturen und einer gewissen Verlässlichkeit, dass man auch Einsatzzeiten bekommt. Sprich, man verliert im Saisonverlauf keine Spieler wegen mangelnder Motivation und von Nachwuchsseite wird es in Bezug auf Einsatzzeiten keine Forderungen geben. Der Nachteil eines kleinen Kaders besteht darin, dass man mögliche Ausfälle nicht adäquat auffangen kann und dass man eventuell in dieselbe Lage wie in der Hinrunde gerät. Nämlich mit einer sehr kleinen Rotation zu spielen, die sich auf Dauer vor allem physisch abnutzt. Aber da besteht vielleicht auch nicht die ganz große Gefahr, wenn man ausschließlich Bundesliga spielt.

Wie vor einem Jahr verzichtet man weitgehend auf Neuzugänge im Vorgriff auf den Sommer. Ralph Hasenhüttl hatte kürzlich noch genau solche Transfers mit den Worten ‚je eher, umso besser‘ nicht ausschließen wollen. Generell gab es in der Transferperiode lange kein Ausschließen von weiteren Neuzugängen, sondern klang es in den Stellungnahmen eher immer so, dass mehr als ein Spieler kommen könnte. Das würde dann nach Schließen des Transferfensters bedeuten, dass da manch Transferidee zu diesem Zeitpunkt einfach nicht funktioniert hat. Aber das kann man sicherlich auch anders interpretieren.

Der folgende Kaderüberblick ist in seiner Zuordnung zu Positionen vergleichsweise schematisch. Auf den einzelnen Positionen sind jeweils die Kernspieler verzeichnet und anschließend in Klammern die möglichen Backups. Dabei durfte jeder Spieler nur in einer Kategorie Kernspieler sein. Ein Oliver Burke ist entsprechend hier im offensiven Mittelfeld eingeordnet, weil er bisher vor allem auf der rechten Zehn eingesetzt wurde. Auch wenn viele in ihm einen veritablen Werner-Backup sehen mögen.

Tor: Peter Gulacsi (26), Fabio Coltorti (36), Marius Müller (23)

Die Verhältnisse im Tor sind klar. Eine Nummer 1 und zwei Spieler, die sich hinsichtlich der Bankrolle abwechseln. Da war im Winter keine Veränderung geplant. Im Sommer wird man dann sehen, was mit einem auslaufenden Coltorti-Vertrag alles an Bewegung in die Position kommt. Bis dahin ist die Position solide besetzt. Unruhig dürfte es hinter Gulacsi jedenfalls nicht werden. Unruhe wird erst aufkommen, falls die Nummer 1 in zwei, drei Spielen am Stück patzen sollte.

Außenverteidiger: Marcel Halstenberg (25), Bernardo (21), Lukas Klostermann (20), Benno Schmitz (22), Ken Gipson (20), (Ilsanker)

Hier hätte man sich in der Winterpause durchaus noch eine Verstärkung vorstellen können. Mit Halstenberg und Bernardo hat man zwei sehr gut funktionierende Lösungen. Aber dahinter wird es eng. Klostermann verletzt. Schmitz in Sachen Vertrauen bisher nicht ganz weit vorn in der Hierarchie. Und Gipson bisher ohne echte Funktion. Eine Neuverpflichtung hätte aber auch bedeutet, dass die Tür für Schmitz fast komplett zu ist, sobald Klostermann zurück ist. Wäre vielleicht auch nicht ganz das richtige Zeichen gewesen. Mit den fünf Spielern in die restlichen Spiele zu gehen, passt schon irgendwie. Zumal Ilsanker gezeigt hat, dass er im Notfall dort aushelfen kann.

Innenverteidiger: Willi Orban (24), Marvin Compper (31), Dayot Upamecano (18), (Ilsanker), (Bernardo)

Drei Innenverteidiger. Das ist durchaus nicht üppig besetzt. Auch deswegen verwunderte der schnelle Papadopoulos-Abgang etwas. Wobei sich weder der Grieche noch Neuzugang Upamecano als Nummer 4 auf die Tribüne gesetzt hätten. Von daher macht auch das Sinn. So hat man jetzt eine starke Konkurrenzsituation mit drei Innenverteidigern, bei denen Orban und Compper die Nase erstmal vorn haben (aber auch jeweils bei vier gelben Karten stehen). Auch Upamecano wird in der Rückrunde wohl seine Einsätze bekommen. Dann darf er gleich mal zeigen, dass das in ihn gesetzte Vertrauen gerechtfertigt war. Mit Orban/ Upamecano hat man jedenfalls ein starkes Innenverteidiger-Duo der Zukunft beisammen. Nur drei Innenverteidiger zu haben, geht auch deswegen ok, weil im Notfall Ilsanker oder Bernardo aushelfen können.

Defensives Mittelfeld: Naby Keita (21), Diego Demme (25), Stefan Ilsanker (27), Rani Khedira (23), (Kaiser), (Bernardo)

Drei plus eins heißt die Besetzung im defensiven Mittelfeld. Im Normalfall heißt es wohl auf der Doppelsechs zwei aus dem Trio Demme, Ilsanker, Keita. Wenn denn Keita nicht gerade wieder auf der Zehn gebraucht wird. Wo er aber nur hinrutscht, wenn dort Sabitzer oder Forsberg ausfallen. Rani Khedira wird auch in der Rückrunde eher nicht über die Rolle als gelegentlicher Einwechsler kurz vor Schluss hinauskommen. Entsprechend ist das defensive Mittelfeld gut besetzt und sind die Hierarchien klar. Gut auch, dass man mit Demme, Ilsanker und Keita drei ziemlich verschiedene Typen für die Position hat und theoretisch gegnerbezogene Anpassungen vornehmen könnte.

Offensives Mittelfeld: Emil Forsberg (25), Marcel Sabitzer (22), Dominik Kaiser (28), Oliver Burke (19), (Keita)

Mit Emil Forsberg und Marcel Sabitzer sind die Stammlösungen klar. Oliver Burke ist in Sachen Spiel gegen den Ball und Stellungsspiel weiterhin am Lernen, sollte aber auch mehr Einsatzzeit kriegen als noch in der Hinrunde. Und Dominik Kaiser ist ein Rollenspieler, der vor allem dann auflaufen dürfte, wenn man vornehmlich das Spiel gegen den Ball auf der Zehn braucht. Was für den Kapitän keine ganz guten Nachrichten sein dürften, denn allzuoft dürfte das zumindest in der Startelf nicht der Fall sein. Schon der Ausfall von Forsberg in den letzten zwei Spielen hat nicht zu Startelfeinsätzen geführt. Wenn Forsberg zurückkehrt, wird es noch schwieriger. Insgesamt ist man auf der Zehn gut besetzt. Mit Keita hat man hinter Forsberg und Sabitzer noch mal sehr viel Offensivpotenzial parat.

Stürmer: Timo Werner (20), Yussuf Poulsen (22), Davie Selke (22), (Sabitzer), (Burke)

Weiterhin wahnsinnig viel Jugend im Sturm. Drei Spieler unter 23, die um Einsatzzeiten kämpfen. Mit Werner ein Topstürmer der Bundesliga, der gerade mal 20 ist. Werner ist im Normalfall bei RB Leipzig gesetzt. Poulsen mit seiner Art, sich in Zweikämpfe zu werfen und Bälle zu sichern, eigentlich auch. Allerdings könnte Selke auch seine Chance bekommen, sollte Poulsen weiterhin vor dem Tor eher unglücklich agieren. Im Normalfall wird sich aber an Selkes Position als Einwechseler nur wenig ändern. Weil Poulsen als Spielertyp einfach besser ins Spielschema passt. Das ist für Selke nicht befriedigend, aber bis zum Sommer ist es jetzt nun mal so. Und in Bezug auf die Kaderplanung bei RB Leipzig ist es auch gut so, denn mit Selke ist der Kader in der Offensive auch in der Breite perfekt besetzt.

Insgesamt ist man bei RB Leipzig trotz relativ wenigen Feldspielern kadertechnisch ziemlich lückenlos besetzt. Weil man sich für jede Position Spieler vorstellen kann, die dort von anderen Positionen aushelfen. Schwierig würde es nur werden, wenn wie in der Hinrunde mal eben zwei oder drei Außenverteidiger und gleichzeitig noch ein Innenverteidiger ausfallen. Was man genauso auf den Offensivbereich übertragen könnte. Aber viele Ausfälle auf derselben Position aufzufangen, würde jedem Team egal welcher Kadergröße schwerfallen.

Gespielt wird wohl auch weiterhin im 4-2-2-2. Was dann nach Lage der Dinge im Kern so aussehen würde:

Gulacsi – Bernardo (Klostermann), Orban, Compper, Halstenberg – Demme, Keita – Sabitzer, Forsberg – Werner, Poulsen

Mit Ilsanker, Selke, Burke, Kaiser und vielleicht Upamecano  dahinter, die an diesem Team vergleichsweise nahe dran sind. Gerade bei Stefan Ilsanker kann man sich eine Abwesenheit in der Startformation eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Aber irgendjemand muss auf der Bank sitzen, wenn alle gesund und einsatzfähig sind.

Der Kader ist weiterhin kein Überkader. Auch wenn die jungen Spieler eine Entwicklung genommen haben, die die Qualität des Kaders deutlich angehoben hat. Bzw. würde man dem Kader heute eine andere Qualität zuschreiben als noch vor sechs Monaten. Weiterhin nicht die Qualität, wie sie Dortmund oder Leverkusen nominell versammeln, aber eben doch gehobene Bundesligaqualität.

Angesichts des geringen Alters verschiedener RasenBallsport-Protagonisten hat der Kader auch weiterhin leistungstechnisch Wachstumspotenzial. Sprich, eigentlich ist die Entwicklung einiger Spieler ja noch lange nicht zu Ende. Was sich bei Platz 2 in der Bundesliga ziemlich absurd anhören mag. Aber ja deswegen trotzdem nicht falsch ist. Entsprechend muss man für die nächsten 16 Spiele auch nicht unbedingt einen sportlichen Einbruch des Teams erwarten. Dazu präsentierte man sich bisher auch sowieso viel zu stabil.

Bleibt alles in allem, dass der Kader zwar dünn, aber flexibel genug besetzt ist, um mögliche Ausfälle aufzufangen. Und um auch immer wieder Formationen aufzustellen, die sich an dem jeweiligen Gegner orientieren. Wobei man zuletzt mit einer relativ klaren Stammelf auflief und nur wenig gegnerbezogen vaiierte. Auch für den Rest der Saison ist zu erwarten, dass der Kern der Mannschaft, die den Großteil der Spiele bestreitet, relativ klein sein dürfte.

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Einziger Winterneuzugang bei RB Leipzig: Dayot Upamecano. | GEPA Pictures - Christian Ort
GEPA Pictures – Christian Ort

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3 Gedanken zu „Kaderschmiede RB Leipzig 2017 – Update 1“

  1. Ja, das mit dem Zahnfleisch und der Schneeballschlacht in Freiburg und den Ausfällen danach, daran habe ich heute auch denken müssen, als die Meldung kam, daß nach Burke, Hasenhüttl nun auch Werner die Grippe hat.

    Würde mir auch wünschen, daß durch den kleinen Kader, der ein oder andere Nachwuchskicker nun ein paar Minuten bekommt.

    Ach ja, gibt es in diesem Internetz kein anderes Bild von Upamecano, was Du rechtlich zeigen darfst? Ich muss mich jedesmal erschrecken 😉

    1. Bin meist einfach nur zu faul, nach einem neuen Bild zu suchen. Bzw. kann man faul auch übersetzen mit ‚jede gesparte Minute am Tag ist eine gute Minute, die Zeit für andere Dinge lässt, die gemacht werden müssen‘. 😉 Meist liegt nur genug Zeit zwischen den Bildern, sodass man sich nicht erinnert. Beim Upamecano-Bild ist kommt dann noch hinzu, dass es relativ prägnant ist. Da muss ich wohl mal ein anderes suchen. (Hätte ich machen können, statt hier einen Erklärtext zu schreiben..)

  2. Das heißt aber im Sommer auch..
    Coltorti, Khedira, Selke, Compper als Abgänge bzw. Spieler die nicht mehr für die Startelf „erste Prio haben“.

    Dann hat der Sportdirektor aber ordentlich zu tun auf der Zugangsseite. Und das mit maximal 50 Mio?! Und für die Europaliga?!

    Dann muss man eigentlich Selke, Coltorti und Compper unbedingt weiter binden.

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