Pressekonferenz: RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt

[Nach dem Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt hier die Einschätzungen der beiden Trainer Niko Kovac und Ralph Hasenhüttl von der Pressekonferenz.]

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20.45

Niko Kovac: „Gratulation zum verdienten Sieg. Auch in der Höhe. Über 90 Mintuen keine Chance gehabt. Einfache Analyse. Wenn man nach zwei Minuten rot kriegt, wird es schwierig. Haken das Spiel ab. Gegen Schalke geht es weiter.“

20.47

Kovac: „Rot für mich schwierig zu sehen, weil Spieler dazwischen standen. War mir aber schnell klar, als ich den Ball in der Hand gesehen habe, dass es rot wird. Ärgerlich, dass wir den Rebound nach dem Freistoß nicht kriegen und Compper ihn zum 1:0 über die Linie drückt.“ Auch zweites Tor nicht gut verteidigt. Lob für den Ersatzkeeper. „Außerordentlich gut. An ihm hat es nicht gelegen.“

20.49

Kovac zu Rebic: „Haben von Ante wegen einer guten Vorbereitung was erwartet. Hat es gut gemacht. Hatte seine Chance zum 1:1. Wenn er dort fällt, wenn Compper reinfliegt, vielleicht sind wir dann zehn gegen zehn.“ Entscheidung für ihn und nicht für Hrgota nach der roten Karte war Würfelentscheidung. Auswechslung hätte beide treffen können.

20.49

Ralph Hasenhüttl: „Rote Karte hat das Spiel mitentschieden. Unglücklich für den Gegner. Reflexsituation des Keepers. Für uns war es gut. Trotzdem nicht selbstverständlich, dass wir so ein Spiel danach machen. Direktes 1:0 tat sehr gut. Nach 15 Minuten waren wir etwas leichtfertig. Gegner zu Chancen eingeladen. Hat mir nicht gefallen. Hätte da aber schon 3:0 stehen müssen. Sehr gut gespielt bis dahin. Dann muss ein Standard herhalten. Viel im Training überlegt. Dass es Keita gleich so löst, ist perfekt. Waren in der Halbzeit nicht über den Maßen glücklich. In der zweiten Halbzeit versucht, mehr Zielstrebigkeit ins Spiel zu kriegen“ Naby auf der Sechs besser als auf der Zehn, weil er da mehr den Ball kriegt. „Schade, dass Selkes Tor aberkannt wurde. Sechspunktespiel gegen direkten Kontrahenten. Gibt Selbstvertrauen, wie wir das gelöst haben. Schöner Abend.“

20.52

Hasenhüttl zur Entscheidung für Keita und gegen Kaiser und Burke: „Fällt nicht leicht, einen wie Keita draußen zu lassen. Für ihn muss immer Platz sein und wenn es auf der Zehn ist. Deswegen Entscheidung für ihn. Haben Ilsanker rausgenommen und Keita auf die Sechs, als wir merkten der Gegner kann nach vorn nichts mehr machen. Keita mit wahnsinniger Klasse.“ Abgepfiffenes Selke-Tor wurde wegen Foul nicht anerkannt. Wurde Hasenhüttl erklärt.

20.54

Hasenhüttl: „Herausforderung der kurzen Vorbereitung war, fit zu werden, aber nicht zu viel zu machen. Mannschaft ist auf dem Stand, auf dem ich sie erwartet haben. Spiel heute wegen der roten Karte kein richtiger Gradmessen. Hoffenheim wird noch schwerer. Die haben noch nicht verloren. Liegt viel Arbeit vor uns diese Woche.“

20.56

Hasenhüttl zur Hinrunde: „Gegen viele Mannschaften viele Herangehensweisen wählen müssen. Musst dich variabel vorbereiten. Mal steht der Gegner tief, mal presst er wie wir. Haben bis auf das Bayern-Spiel immer Chancen gehabt zu gewinnen und es oft geschaffft. Viel gelernt. Hoffen in der Rückrunde ähnlich gut agieren zu können. Gegner kennen uns besser, wir sie aber auch. Müssen uns auf die neuen Aufgaben einlassen. Im Hinspiel in Hoffenheim noch nicht einzuschätzen, wie gut die Mannschaften sind. Nun wissen wir, dass es Spitzenteams sind. Schwere Aufgabe.“

21.03

Niko Kovac wurde hier in der Pressekonferenz zuerst abgefertigt und ging vor den Hasenhüttl-Aussagen. Weil man den Flieger kriegen muss, weil man nach 23 Uhr nicht mehr fliegen darf.

21.04

Zu dem Spiel kann man nicht viel sagen. Frühes rot und direkten Gegentreffer zu kassieren, ist so ziemlich das übelste, was einem passieren kann. Danach ist RB 10, 15 Minuten das überlegene Team und hätte höher führen müssen. Danach wurde es etwas zu verspielt, nicht zielstrebig genug und mit zu wenig Geschwindigkeit im Spiel mit dem Ball. Entsprechend verteidigt es Frankfurt dann gut und hat sogar ein, zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Rebic lässt die größte liegen. Das 2:0 kurz vor der Pause war dann die Entscheidung. Danach kam dann von den Gästen nichts mehr. RB spielt es relativ entspannt runter und macht auch noch das 3:0. Frankfurt damit ganz gut bedient.

21.07

Dass das Spiel so laufen würde, konnte niemand ahnen. Statt eines Duelles auf Augenhöhe wurde es durch die rote Karte eine meist einseitige Angelegenheit. Spätestens in Hälfte 2 konnte man sich das Treiben mit einer Entspanntheit anschauen, die nicht zu erwarten war. Kann man ja auch mal so mitnehmen. In diesem Sinne noch viel Spaß mit dem Abend. Morgen wie immer die Spielanalyse im Detail. Bis dahin.

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Alles richtig gemacht. Timo Werner freut sich über ein 3:0 von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt. | GEPA Pictures - Kerstin Kummer
GEPA Pictures – Kerstin Kummer

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