Wiedersehen mit altem Wegbegleiter

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SV Darmstadt 98 (29.10.2016, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Nun dann endlich das richtige Darmstadt. Hatte man vor ein paar Wochen vor dem Augsburg-Spiel schon ein bisschen das Gefühl, RB Leipzig würde ein Darmstadt-Ersatzduell austragen, geht es nun gegen das Original. Gegen das in zwei Spielzeiten in dritter und zweiter Liga liebgewonnene Original.

Wobei so ein bisschen die Frage ist, was denn an Darmstadt (sportlich) noch Darmstadt ist. Denn so richtig viel übrig von dem Team, mit dem sich RB Leipzig einst packende Duelle lieferte, ist in Darmstadt inzwischen nicht mehr. Nicht nur weil Dirk Schuster als prägende Figur weg ist, sondern weil auch die meisten der Spieler inzwischen woanders spielen oder in Darmstadt nur noch Bankrollen haben.

Insgesamt sechs Spieler stehen in Darmstadt noch im Kader, die schon bei den Drittligaduellen mit Leipzig dabei waren. Mit Jerome Gondorf und Aytac Sulu haben zwei noch tragende Rollen inne. Benjamin Gorka, Dominik Stroh-Engel, Sandro Sirigu und sogar Flügelflitzer Marcel Heller sind in dieser Saison in unterschiedlichem Ausmaß hinten dran bzw. ist Heller erst zuletzt wegen überschauberer Leistungen aus der Startelf gerutscht.

Bei RB Leipzig sind es drei Spieler, die noch tragende Rollen bei RB Leipzig spielen und schon in der dritten Liga Darmstadt kennenlernen durften. Dominik Kaiser, Diego Demme und Yussuf Poulsen. Fabio Coltorti, dessen Karriere durch seinen Siegtreffer in der zweiten Liga immer mit Darmstadt verbunden sein wird, kommt da noch hinzu.

Beide Teams haben also in den letzten Jahren aufgrund zweier Aufstiege ihr Gesicht erheblich verändert. Und auch der Abgang von Dirk Schuster hat in Darmstadt einiges an Veränderungen mit sich gebracht. Nicht nur dass man mit Norbert Meier nun unter neuem Trainer antritt. Auch die Vereinsstrukturen wurden durch die Beschäftigung von Holger Fach als sportlichem Leiter deutlich verändert. Dass Fach sich zuletzt positiv zu RB Leipzig äußerte, ist angesichts der historischen Erfahrungen mit Darmstädter Verantwortlichen eine durchaus bemerkenswerte Randnotiz.

Nun, neue Vereinsfreundschaften werden nicht ausbrechen. Ein mittleres Wunder ist es allerdings schon, dass sich Darmstadt und Leipzig dann doch noch mal in der ersten Liga wiedersehen. So ziemlich jeder (also alle die, die Darmstadt in der zweiten und dritten Liga nicht verfolgt hatten) glaubte vor einem Jahr, dass die Lilien es nur auf eine Bundesliga-Saison bringen. Doch Schuster machte mit seinem Team auch in der Bundesliga alles richtig und brachte die Gegner mit typischem Schuster-Fußball zum Verzweifeln, sodass man am Ende sogar vergleichsweise sicher die Klasse hielt.

Für Saison Nummer 2 wiederholte sich das Spielchen, dass Darmstadt als erster Absteiger gesehen wurde. Rational durchaus verständlich, wenn man den Darmstadt-Wunder-Faktor außer acht lässt. Denn der Trainerwechsel verbunden mit wieder mal einem deutlichen Kaderumbruch ließen die Vermutung nahe liegen, dass die Probleme zu groß werden könnten. Insgesamt fünf Spieler, die letzte Saison noch zu den elf meisteingesetzten Kickern am Böllenfalltor gehörten, spielen inzwischen nicht mehr in Darmstadt. Sieben der in dieser Saison in Ligaspielen elf meisteingesetzten Spieler gehörten letzte Saison noch nicht zum Lilienkader.

Das ist ein mehr als ordentlicher Umbruch, der sich gerade zu Beginn der Saison auch in den sportlichen Leistungen bemerkbar machte. Bis zur zweiten Länderspielpause hatte man drei Auswärtsspiele mit null Toren und null Punkten, in denen man komplett chancenlos war. Und man hatte drei Heimspiele, in denen man mehr als überschaubare Leistungen auf den Platz brachte. Positiv dabei aber, dass man trotzdem fünf Punkte mitnahm. Gerade die drei glücklichen Punkte gegen Frankfurt nach einer abgerutschten Flanke in der Schlussminute sorgten trotz überschaubaren Leistungen für einigermaßen Ruhe bei der sportlichen Arbeit.

Nach der zweiten Länderspielpause scheint es nun auch langsam leistungstechnisch aufwärts zu gehen und scheinen Meier und Darmstadt zusammenzuwachsen. Schon das Auswärtsspiel in Mainz war ordentlich und vor allem fußballerisch von einer Qualität, die man in Darmstadt in der Vergangenheit nicht immer gesehen hatte. Dafür war die Chancenverwertung ziemlich grauenhaft. Gegen Wolfsburg zuletzt war Darmstadt dann wieder das alte Darmstadt. Also wenig Ballbesitz, gallig in der Defensivarbeit und schnelles Umschaltspiel. Auch wenn die Aussagekraft angesichts extrem pomadiger Wolfsburger, die über eine Stunde zu zehnt einem Rückstand hinterliefen, nicht extrem groß sein mag.

Die Anpassungen, die Norbert Meier vorgenommen hat, sind entsprechend gar nicht so groß. Ballbesitz ist weiterhin nur in wenigen Spielen eine Option (in Mainz hatte man fast 50%). Bei 36% liegt man da aktuell. Allerdings spielt man nicht mehr immer ganz so extrem ausschließlich auf den langen Ball und schon gar nicht darauf, sich möglichst Standards aller Art (Ecken, Freistöße, Einwürfe) in gegnerischer Strafraumnähe zu holen. Dafür setzt man weiterhin auf schnelles Umschaltspiel und direktes Spiel zum Tor aus einem kompakten 4-4-2 heraus. Darmstadt wirkt jetzt schon so ein bisschen wie Meiers Bielefeld letzte Saison. Und gegen die hatte RB Leipzig in zwei Spielen ziemlich viel Mühe, auch wenn man vier Punkte holte.

Besetzt ist das 4-4-2 in der Mittelfeldzentrale mit Gondorf und Jungwirth mit zwei spielstarken Akteuren. Keine klassischen Abräumer-Sechser, eher Wadenbeißer mit Spielkultur für das Umkehrspiel. Links hinten hat sich Leon Guwara scheinbar als spiel- und auch offensivstarke Option durchgesetzt, während rechts hinten eher auf die Absicherung durch den eigentlichen Innenverteidiger Immanuel Höhn gesetzt wird.

In der Mitte verteidigt mit Sulu und Milosevic ein robustes Duo. Als Leader ist Sulu in dieser Saison weiterhin einer der zentralen Bausteine. Auf den offensiven Außenbahnen hat man die Wahl zwei aus drei, also zwei aus Heller, Bezjak und Ben-Hatira. Sandro Sirigu hat sich hier als prima Wechseloption etabliert.

Offensiv darf man ein wenig überrascht sein, wie gut Laszlo Kleinheisler funktioniert. Also müsste man überrascht sein, wenn es nicht Darmstadt wäre. Denn dort funktionierten in der jüngeren Vergangenheit solche Geschichten fast schon zuhauf. Der 22jährige Ungar ist von Werder Bremen ausgeliehen und spielt auf der Zehn sehr erfrischenden, quirligen Fußball und verfügt über einen sehr guten Torabschluss.

Über die Torabschlussqualitäten von Sven Schipplock und Antonio Colak zu urteilen, ist vielleicht noch zu früh. Beide arbeiten viel und sind so wichtig für das System, aber beide haben bisher auch schon einige Chancen liegengelassen. Die ganz große Effektivität fehlt also noch.

Insgesamt ist der Kader aber nach seinem Umbruch doch überraschend gut, ausgewogen und ausgeglichen besetzt. Man bedenke, dass mögliche Stützen wie Niemeyer, Fedetsky, Vrancic oder Obinna bisher noch kaum zum Einsatz kamen. Auch wenn sich vieles am Kader erst spät zusammengesetzt hat, ist er doch ein Stück besser besetzt als noch im Vorjahr. Und warum sollte man mit einem besser als im Vorjahr besetzten Kader nun plötzlich gar keine Klassenerhaltschancen haben, wenn man letzte Saison doch den Abstieg auf überzeugende Art und Weise vermieden hat?

Acht Punkte nach acht Spielen sind jedenfalls voll im Soll. Auch wenn das Pokal-Aus beim Regionalligisten Walldorf gestern Abend ein ziemlich herber (finanzieller und sportlicher) Rückschlag ist. Aber auch ein Freakergebnis mit deutlich veränderter Mannschaft. Also irgendwas wie das 0:3 in Unterhaching von RB Leipzig vor einem Jahr in der zweiten Liga. Hinsichtlich der Erkenntnisse für den Ligabetrieb von überschaubarem Wert. Bzw. eher noch mal Ansporn, ein paar Tage später gegen den alten Rivalen RB Leipzig zu zeigen, dass das nur ein doofer Ausrutscher war.

Letztlich ein Spiel, in dem sich zeigte, dass Darmstadt im Gestalten eines Spiels immer noch nicht so richtig gut ist. Auch wenn man da in der Bundesliga doch auch schon interessante Ansätze zeigte. In Mainz beispielsweise schoben die beiden Außenverteidiger im Ballbesitz meist nicht mit nach vorn, sondern eher in die Sechserräume, sodass die Sechser weiter nach vorn agieren konnten. Das verkürzte die Wege in die Defensive und sorgte im Passspiel für eine bessere Stabilität. Bei 64% Passquote liegt man bisher in dieser Saison. Das ist immer noch nicht gut und letzter Platz in der Bundesliga. Aber es sind auch schon sieben Prozent mehr als im Schnitt in der letzten Saison.

Lauftechnisch ist Darmstadt in dieser Saison ein Team aus dem unteren Tabellenmittelfeld. Das klingt erst mal nach einem Vorteil für die Dauerläufer aus Leipzig. Ist es aber nicht wirklich, da Darmstadt durchaus auch laufen kann. Gegen Wolfsburg war man das Team mit den meisten Kilometern an diesem Bundesligaspieltag. Schwer vorstellbar, dass man gegen RB weniger Motivation zum Laufen hat. Auch wenn die Woche für manch einen Spieler mit dem Pokalspiel eher hart war.

Dass man in der Bundesliga bisher mehr aus den acht Spielen mitgenommen hat, als auf der Hand gelegen hätte, sieht man auch an den Torschüssen. Lediglich der HSV ist im Verhältnis von zugelassenen und abgegebenen Torschüssen noch schlechter als Darmstadt. Drei Chancen lässt man im Schnitt pro Partie mehr zu als der Gegner. RB Leipzig liegt (hinter den Bayern) am anderen Ende des Spektrums und erarbeitet sich im Schnitt drei Chancen mehr als der Gegner. Allerdings ist Darmstadt effektiver im Torabschluss. Von 19 Schüssen aufs Tor waren 8 auch drin (also 4,2 von 10, zweitbester Wert der Bundesliga hinter Hertha). Bei RB Leipzig sind es ’nur‘ durchschnittliche 3,1 Treffer pro 10 Schüssen aufs Tor.

Wenn RB Leipzig nach Darmstadt fährt, erwartet einen dort mehr Meier-Bielefeld als Schuster-Darmstadt. Das ist nicht mehr ganz so radikal interpretierte Defensivabsicherung und Offensivlangballausrichtung. Aber es ist immer noch unangenehm zu bespielen, weil die Lilien ihre Galligkeit beim Bekämpfen des gegnerischen Ballbesitzes wiedergefunden haben, auf den Außen weiter auf schnelle Waffen vertrauen können und die Zentrale mit Gondorf und Kleinheisler auch fußballerisch über einige Qualität verfügt.

Interessant wird sein, wie ungestört RB Leipzig das Aufbauspiel über Orban, Compper, Demme und Keita durchziehen kann. Kleinheisler und Colak oder Schipplock werden da in vorderster Linie einiges an Betrieb machen, um die Passkombinationen aus der Abwehr heraus zu unterbinden. Unterstützung werden sie dabei auch von den Sechsern kriegen. So problemlos wie gegen die Einmann-Presssingmaschine (Manneh) Bremen wird es wohl in Darmstadt nicht werden.

Dass in Darmstadt wieder Naby Keita aufläuft, darf man angesichts seiner Leistung gegen Bremen und angesichts seiner Fähigkeiten am Ball als gesichert annehmen. Ansonsten darf man wieder viel rätseln. Marcel Sabitzer trainiert schon wieder mit dem Team und wäre entsprechend eine Option in Darmstadt. Wahrscheinlicher allerdings, dass man ihn nach einer Woche Pause als Option auf der Bank zurückhält. Für sonstige Aussagen ist es jetzt noch zu früh.

Mögliche Aufstellungen:

  • SV Darmstadt 98: Esser – Höhn, Milosevic, Sulu, Guwara – Gondorf, Jungwirth – Ben-Hatira (Heller), Kleinheisler, Bezjak – Schipplock (Colak)
  • RB Leipzig: Gulacsi – Bernardo, Orban, Compper, Halstenberg – Demme (Ilsanker), Keita – Kaiser (Sabitzer), Forsberg – Werner (Sabitzer), Poulsen (Selke)

Fazit: Darmstadt gegen Leipzig. Das waren bisher vier umkämpfte und teilweise spektkuläre Duelle, bei denen RB dreimal die Nase vorn hatte. Auch diesmal darf man wohl wieder ein enges Spiel erwarten, nachdem Norbert Meier mit seiner Mannschaft zuletzt zumindest in der Liga besser in Schwung gekommen ist und nun auch so spielt wie man schon seit Anfang an punktet. Dürfte eine sehr intensive, sehr umkämpfte Partie werden. Böllenfalltor-Fußball gegen Hasenhüttl halt.

[Wer das Spiel von RB Leipzig beim SV Darmstadt 98 nicht vor Ort verfolgen kann und am 29.10.2016, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. SV Darmstadt 98

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Auch in Darmstadt wieder Dirigent seines Orchesters: Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Sven Sonntag
Foto: GEPA Pictures – Sven Sonntag

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig beim SV Darmstadt 98. Mit Ralph Hasenhüttl.

11.23

Na dann, mal wieder nach Darmstadt. Ohne Dirk Schuster und bisher ohne größeres Vorgeplänkel. Aber irgendwas kommt da schon noch, da darf man sicher sein.

11.26

1:1 steht es bisher nach Toren bei RB-Auswärtsspielen in Darmstadt. Bei jeweils einem Sieg. Diesmal kommt man wohl erst recht nicht dran vorbei, RB die Favoritenrolle zuzuschreiben. Wäre ja auch albern, bei Platz 2 für den Aufsteiger was anderes zu behaupten. Wobei Darmstadt ja fast immer taktisch als Underdog auftritt, von daher ist die Rollenzuschreibung auch wurscht.

11.28

Reichlich 1.000 Fans werden RB nach Darmstadt begleiten. Vielleicht werden es am Ende 1.200 oder so. Der Heimbereich dürfte annähernd bis ganz voll werden. Regen ist bisher nicht angesagt. Ist ja nicht ganz uninteressant im unüberdachten Gästebereich.

11.34

Ralph Hasenhüttl: Sabitzer gestern erstmals wieder im Training. „Keine Probleme gehabt. Sieht nicht so schlecht aus für Samstag.“ Bernardo, Halstenberg und Poulsen gestern geschont. Steigen heute wieder ein ins Training.

Zu Darmstadt: „Ganz schwer, dort was mitzunehmen. Heimstark. Lassen uns nicht vom Pokal-Aus blenden. Zu Hause schwer zu bespielen. Haben Mentalität, Euphorie und stimmungsvolles Publikum. Wir brauchen eine couragierte Leistung. Müssen unser Ding durchziehen. Wird nicht einfach.“

11.37

Hasenhüttl: „Sabitzer-Verletzung noch nicht komplett ausgeheilt. Mit Tape unterwegs.“ Will aber wieder dabei sein.

Wenn Wechsel im Team, dann eher wegen Anpassung an Gegner. „Haben Variationsmöglichkeiten im Kader. Individuelle Qualität ist unterschiedlich. Macht uns schwerer ausrechenbar.“ Macht vielleicht Sinn zu wechseln im Vergleich zu Bremen.

Eigene Geschichte mit Darmstadt: Zusammen mit Ingolstadt aufgestiegen und Klasse gehalten. „Habe von Anfang an gesagt, dass wir beide drin bleiben.“

11.40

Ralph Hasenhüttl: Darmstadt gefährlich bei Standards. „Müssen sie vom Tor weghalten. Man muss sich drauf einstellen, dass es Standardsituationen geben wird.“ Ilsanker eine Option in dem Spiel. Kopfballstärke nicht entscheidendes Kriterium. „Kann Ilse aber voll vertrauen.“

Ob es die Spieler, die den Gegner schon kennen, zusätzlich motiviert, in Darmstadt zu spielen, kann Hasenhüttl nicht sagen. Weiß aber, dass man „die richtige Einstellung mitbringen muss“.

Glaubt nicht, dass das Pokal-Aus ein Negativerlebnis war für Darmstadt, das sich aufs Wochenende auswirkt. „Haben viel rotiert. Werden am Wochenende frisch sein.“ Glaubt, dass Darmstadt dem Pokal nicht die ganz große Wichtigkeit zugeschrieben hat.

11.45

Hasenhüttl: „Viele Positionen, auf denen wir Konkurrenzdruck haben. Selke wird Ansprüche anmelden. Jeder will von Anfang an dabeisein. Im Mittelfeld gilt auch, dass wir es schätzen, dass wir für die Position keine zwei identische Spielertypen haben.“ Aufstellungsentscheidung auch nach Typ des Spielers und Gegner. „Keita rauszulassen wird nach dem letzten Spiel nicht einfacher. Überragend gespielt gegen Bremen.“

Burke „lernt sehr schnell, wird immer besser“. Geholt für die Zehn. „Dafür braucht es gute Automatismen gegen den Ball“. „Gebt ihm noch Zeit.“ Man werde noch viel Freude an ihm haben.

„Lege Wert auf Arbeit gegen den Ball und Automatismen. Das geben wir den Spielern vor. Seit Dresden und Hoffenheim sehr viel besser geworden.“ Spiel gegen Bremen hatte auch „Lerneffekt“, weil man Lösungen gegen einen tief stehenden Gegner gefunden hat. „Spannend an der Bundesliga, dass jede Woche neue Herausforderungen auf einen zukommen. Darmstadt ist die nächste Herausforderung. Dort wollen wir bestehen, cool bleiben und Lösungen finden.“

11.48

Hasenhüttl: „Haben einen großen Arbeitsaufwand. Wie groß der woanders ist, kann ich nicht beurteilen.“ Man bereitet sich jede Woche auf den Gegner vor und spiele deswegen immer auch ein bisschen anders. „Kann mir nicht vorstellen, dass das andere nicht auch machen.“

„Erwarte Darmstadt nicht so defensiv wie Bremen. Sie spielen zu Hause. Gibt aber andere Dinge, die wir beachten müssen. Wäre aber zu ausführlich, um das hier darzulegen.“

Ist noch nie wie Norbert Meier einem Schiedsrichter in die Arme gesprungen.

11.51

Das war es schon von hier. Hasenhüttl erwartet Darmstadt nicht defensiv. Das erstaunt, wenn man das Spiel gegen Wolfsburg letzte Woche gesehen hat. War ja aber vielleicht nur eine Nebelkerze. Oder eine unterschiedliche Definition von defensiv.

Wie auch immer. Darmstadt wartet. Es wird gewohnt intensiv und hitzig werden. Ein bissel Ballgepasse und -getrage wie es Wolfsburg versuchte, würde relativ  sicher schief gehen. Aber diesbezüglich war RB Leipzig bisher diese Saison ja nicht sonderlich anfällig.

Schauen wir es uns einfach an am Samstag, wie es wird. In diesem Sinne, habt Spaß mit der Restwoche und dem Spiel.

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