2.Bundesliga: RB Leipzig vs. Karlsruher SC 2:0

Es gibt sie diese Spiele, bei denen man weniger auf das große Ganze achtet. Weil die emotionale Involviertheit einen eher auf Zweikämpfe, Dribblings, das Drumherum und alles mögliche gucken lässt. Große Spiele wie einst das Drittligaheimspiel gegen Darmstadt gehören dazu, aber auch das Spiel gegen den Karlsruher SC, in dem die taktischen Finessen für den, der im Stadion mitfieberte, ein wenig zur Nebensache wurden.

Es war alles vorbereitet für den großen Aufstiegstag. Wetter perfekt. Ein ausverkauftes Stadion. Fanmarsch. Große Vorfreude. Aber auch eine große emotionale Fallhöhe, wenn es denn schiefgegangen wäre. Ging es aber nicht, weil sich RB Leipzig mit einer sehr guten Mischung aus sachlichem Vortrag und Einsatz gegen den Ball, also der schon letzte Woche beschworenen Mischung aus Kühle und Heißblütigkeit, einen verdienten 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC holte und damit den Aufstieg feierte.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig etwas überraschend mit Fabio Coltorti im Tor, der Peter Gulacsi verdrängte und „Ausstrahlung“ (Beierlorzer) in die Partie einbringen sollte. Zudem kamen die gegen Bielefeld gesperrten Orban und Ilsanker ins Team, verdrängten Nukan und Khedira und brachten einige Stabilität mit.


Kauczinski auf der anderen Seite wechselte gleich fünfmal. Traut, Gordon, Nazarov, Gouadia und der verletzte Meffert raus. Yamada, Prömel, Peitz, Gulde und Valentini rein. Aber das ist für Karlsruher Verhältnisse weder ungewöhnlich, noch führt das im Normalfall zu Substanzverlust.

Tat es auch gegen RB Leipzig nicht. Wie es sich für das beste Defensivteam der Rückrunde gehört, spielte man auch in Leipzig noch mal kompakt, machte die Räume gut eng, verteidigte oft tief, aber stand auch immer mal sehr hoch und stellte RB ins Abseits. Es gelang dem KSC in der ersten Halbzeit praktisch durchgängig, die Geschwindigkeit von RB Leipzig in der Tiefe aus dem Spiel zu nehmen, aber gleichzeitig auch nicht am eigenen Strafraum darauf zu warten, bis mal irgend ein Ball durchrutscht. Eben ein gut ausgeführtes 4-4-2, das prima verschiebt und zwischen aktivem Eingreifen und Verteidigen des Strafraums alles beherrscht.

RB Leipzig auf der anderen Seite machte seine Sache auch gut. Ohne angesichts des Ziels und der Erwartungshaltung zu überdrehen, spielte man in aller Ruhe gegen den KSC an und arbeitete aus einem 4-2-2-2 heraus vor allem sehr gut gegen den Ball. Defensiv hatte man die Sache dadurch fast komplett im Griff und verteidigte zusätzlich die gelegentlichen KSC-Versuche, den Ball schnell in die Tiefe zu spielen und dort zu sichern oder gen Tor zu ziehen, äußerst souverän.

Hallo Aufstieg, ich komme - Emil Forsberg dreht nach dem Treffer zum 1:0 gegen den Karlsruher SC jubelnd ab | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Heraus kam das zu erwartende Geduldsspiel, bei dem RB im Gegensatz zum Bielefeld-Spiel neun Tage vorher eben nicht die Geduld und die Ordnung verlor. Dass das kein Offensivfeuerwerk werden würde, war vorher schon klar. Trotzdem hatte man bis zur Pause drei, vier ordentliche Gelegenheiten, zwei davon nach Fernschüssen. Zudem verbaute man sich zwei, drei Großchancen durch ungenaue Zuspiele in die Strafraum hinein aus guten Positionen heraus.

Die beste Chance des ersten Durchgangs hatte allerdings der KSC, als Diamantakos nach einem Standard plötzlich acht Meter vor dem Tor frei zum Schuss kam und nur das Hinterteil des herausstürzenden Coltorti den Einschlag verhinderte. Entsprechend ging das 0:0 zur Pause auch ungefähr in Ordnung, auch wenn RB Leipzig das deutlich dominante Team war.

Diese Dominanz wurde dann früh in der zweiten Halbzeit doch belohnt, als man aus einem Einwurf heraus das 1:0 erzielte. Darf normal nicht passieren, sagt der geneigte Couchexperte. Passierte aber, weil RB Leipzig es mit viel Geschwindigkeit spielte. Einwurf Klostermann, Sabitzer, Kaiser, Hereingabe Ilsanker, Torschütze Forsberg. Jeder bitte nur ein Kontakt. Wenig Möglichkeiten für die KSC-Verteidiger einzugreifen. Wenn man mal vom einlaufenden Forsberg, den man sicherlich besser verteidigen kann, absieht. Es war schlicht sehr gut gespielt und in der Konsequenz mancher Hereingabe aus der ersten Halbzeit, die nicht ankam, aber auch hätte ankommen können, folgerichtig und verdient.

Die restlichen 35 Minuten gingen weiterhin überwiegend an RB Leipzig, die nur noch selten in Bedrängnis kamen, auch wenn es zwischendurch mal fünf Minuten gab, in denen man zu passiv wurde und man den KSC zu sehr einlud, das Spiel zu machen. Doch abgesehen von einer abgefälschten Hereingabe und einem Pass in die Tiefe, den Coltorti gerade noch vor Hoffer abfängt, war von KSC-Seite nichts mehr zu verzeichnen, was das Label Torgefahr verdient gehabt hätte.

RB Leipzig brauchte trotz einzelner guter Chancen, von denen die beste Selke freistehend vergab, und immer mal wieder guter Feldpositionen, weil der KSC nun offensiver spielte und die Räume dadurch größer wurden, bis zur 86. Minute, um das Spiel zu entscheiden. Helfen musste dabei Gästekeeper René Vollath, in Eins-gegen-Eins-Situationen der vielleicht beste Torwart der Liga, der eine eher ungefährliche Freistoßflanke von Halstenberg beim Fangversuch ins eigene Tor lenkte. Offiziell wird es offenbar als Eigentor gezählt. War den 42.000 im Stadion naturgemäß völlig wurst, wie der Ball am Ende im Tor landete und wessen Namen man ins weite Rund ruft.

Die restlichen fünf Minuten waren dem Feiern, dem Besingen der Schönheit der zweiten Liga und dass man diese nun verlassen werde, einer Großchance für Kaiser und der allergemeinen Freude am Leben und am Fußball gewidmet. Ein Stadion in lautstarker Jubelpose, weil die Anspannung von einem abfällt. Auf so einen Moment läuft eine Saison im Idealfall zu..

Über 90 Minuten gesehen ein völlig verdienter RB-Sieg, weil man eine von der Organisation und Taktik her erstaunlich sachliche Vorstellung auf den Rasen brachte und gleichzeitig in den Zweikämpfen gallig war und die nötigen Laufwege gegen den Ball ging. Der KSC spielte beileibe keine schlechte Partie und war defensiv lange das erwartbar sehr gut organisierte Team. Nur das Problem, dass man offensiv viel zu oft einfach zu harmlos ist, hatte man auch nach Leipzig mitgebracht. Gut so, dürfte man sich auf Gastgeberseite gedacht haben.

Fazit: Man muss in so einem Spiel mit all den Erwartungen und Hoffnungen erst mal spieltaktisch einen so kühlen Kopf behalten wie es RB Leipzig gegen den Karlsruher SC getan tat. Man war extrem gut vorbereitet, ließ den Gästen überhaupt keinen Platz zur Entfaltung und spielte sich den willigen und defensiv starken Gegner im Laufe des Spiels her, bis halt mal ein Angriff nicht nur fast perfekt, sondern perfekt war. Der Rest war Jubel, Trubel, Heiterkeit. Alkohol soll bei dem einen oder anderen (nicht nur äußerlich) auch im Spiel gewesen sein.

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Randbemerkung 1: Ein bisschen überraschend war es dann doch, dass Fabio Coltorti nach 12 Spielen als Nummer 2 wieder im Tor stand. Hieß es doch noch vor ein paar Wochen, dass Gulacsi natürlich Nummer 1 bleibe, wenn er sich nicht verletze. Am Ende entschied sich Rangnick  für „Erfahrung“ und „Ausstrahlung“, wie Co-Trainer Beierlorzer stellvertretend erklärte. Durchaus nachvollziehbar, war doch gerade Präsenz im Strafraum nicht unbedingt die Stärke des ansonsten sehr guten Gulacsi. Am Ende nahm die Entscheidung pro Coltorti auch das Publikum mit, die ihren Liebling schon vor dem Anpfiff fast schon euphorisch empfingen. Der Schweizer Keeper hat sich beim RB-Anhang in den letzten vier Jahren zurecht einen ganz hohen Grad an Anerkennung und Respekt erarbeitet. Dass er für die vier Jahre mit einem Einsatz im Aufstiegsendspiel belohnt wurde und er damit den dritten Aufstieg mit RB auf dem Platz bejubeln durfte, ist die vielleicht beste Randgeschichte des Tages gewesen.

Randbemerkung 2: Großartig auch, dass der seit eineinhalb Jahren verletzte Terrence Boyd als völlig normaler Teil des Teams auf dem Rasen mitfeierte. Herzerweichend auch das Bild, wie das Trainertrio Rangnick, Löw, Beierlorzer nach dem Spiel im Kreis die Köpfe aneinandersteckend einen Moment innehielte und diesen Triumph genoss.

Randbemerkung 3: Schon skurril, dass sich  ausgerechnet der Trainer beim Feiern so verletzt, dass er danach in der Kabine lange behandelt wird und Pressekonferenz und Medientermine auslässt. War ihm ja vielleicht auch nicht ganz unrecht, einen Grund zu haben, wegen dem er die Frage-Antwort-Runde im Anschluss an das Spiel auslassen konnte. Mal sehen, was Verursacher Davie Selke, der Rangnick mit der gefürchteten Bierdusche so jagte, dass der sich beim Antritt eine Muskelverletzung zuzog, als Strafe auferlegt bekommt. Mildernder Umstand: Selke war ja 2014 noch nicht dabei, als Rangnick nach dem Spiel gegen Saarbrücken und dem Aufstieg in die 2.Liga in der Pressekonferenz darüber sprach, wie schrecklich er Bierduschen fände („eine der schrecklichsten Unarten“) und so auch um die Bierdusche herumkam, die stattdessen Zorniger direkt neben ihm abbekam. Gut, Rangnicks Anzug war damals auch neu, das verstärkte seine Unlust wohl noch. Diesmal war es ja vielleicht auch weise Voraussicht, eher auf den legeren Jeanslook zurückzugreifen. So viel dann auch zur Modeecke..

Der eine hat die Bierdusche, der andere hat Oberschenkel - Ralf Rangnick verletzt sich beim Aufstiegfeiern | GEPA Pictures - Sven Sonntag

Randbemerkung 4: Insgesamt lediglich 13 Torschüsse im Spiel zwischen Leipzig und Karlsruhe. Davon zehn für RB Leipzig. Das ist weit unter Saisonschnitt. Und belegt auch mit Zahlen, dass das RB-Spiel eher sachorientierter Vortrag als Sturmlauf war. Angesichts der Aufgabe durchaus angemessen, zumal sieben der zehn Torschüsse von innerhalb des Strafraums abgegeben wurden. Also die Offensivbemühungen recht effizient in die Nähe des gegnerischen Tors getragen wurden.

Randbemerkung 5: So richtig werde ich es wohl nicht verstehen. Da hat man ein Spiel, bei dem man an den Fingernägeln kaut, mitfiebert, singt, aufsprint, jubelt und schimpft. Und dann kommt jemand auf die Idee, eine La-Ola-Welle zu initiieren. Also quasi das passende Gegenstück der Haupttribüne zu dem was man gemeinhin Dauersingsang nennt und aus manchen Fanblöcken der Republik kommt. Mag ja vielleicht noch sinnig sein so eine La-Ola-Welle, wenn einem irgendwie langweilig ist oder man sich vor einem Spiel ein wenig in Laune bringen will, aber während eines spannenden Spiels erschließt sich mir das gar nicht. Kam aber nach zehn Versuchen trotzdem ein-, zweimal durch. Einmal sogar rund ums Stadion und damit erstaunlicherweise über den Fanblock hinaus. Nun ja, die Vorlieben in Bezug auf das Verhalten im Stadion haben wohl halt dasselbe Spektrum, wie es eben das Spektrum vom Besucher einer Haupttribüne bis hin zum ultraaffinen Jugendlichen nahelegt..

Randbemerkung 6: 1994 war es als der VfB Leipzig mit drei Siegen als abgeschlagener Tabellenletzter aus der Bundesliga abstieg. Seitdem ist Leipzig bundesligafreie Zone. Vereinsquergeschichten sind immer etwas schwierig, weil der VfB bzw. Lok und Chemie und RB nicht viel miteinander zu tun haben und man sie nicht unter dem Titel Leipzig zu einer Masse subsummieren kann. Was man aus der Zahl mitnehmen kann, ist die Tatsache, dass sich in 22 Jahren durchaus ein Fußballhunger in dieser Stadt entwickelt hat, der erklärt, warum eine Neugründung, die alte wirtschaftliche Beschränkungen und gewohnte Vereinsdualität überwindet, von vornherein so gute Karten hatte, zu funktionieren. Und um festzustellen, dass es funktioniert, musste man nicht mal unbedingt Teil der 42.000 Leipziger gewesen sein, die gegen den KSC ihre Party feierten und sich nach dem Spiel in den Armen lagen.

Randbemerkung 7: Der 55. Bundesligist ist RB Leipzig. Kein ganz normaler, wenn man bedenkt, dass das neue Trio Rangnick, Mintzlaff, Hasenhüttl wohl vor allem der sportliche Ehrgeiz und die Ruhelosigkeit in Bezug auf das Erreichen von Zielen eint. Das und das Interesse vom Geldgeber dürften dazu führen, dass man vielleicht nicht (öffentlich) in er ersten Saison, aber eher schnell Richtung Europa blicken will. Der letzte Club, der nach seinem Aufstieg auch eine Europacup-Qualifikation schaffte, war Eintracht Frankfurt, die nach ihrem Kurzausflug in die zweite Liga 2011/2012 direkt in der nächsten Saison in die Europa League einzogen. Ist noch gar nicht mal allzu lange her.

Randbemerkung 8: Im Vergleich zur Vorsaison RB Leipzig mit 20 Punkten und 17 Toren (Tordifferenz) mehr nach dem 33. Spieltag. Gegen dieselben Gegner wie in den ersten 33 Spielen des Vorjahrs holte man diese Saison 18 Punkte mehr (wenn man den schlechtesten Aufsteiger Darmstadt durch den schlechtesten Absteiger Paderborn, Ingolstadt durch Freiburg, Aue durch Bielefeld und Aalen durch Duisburg ersetzt). Und in den 16 Spielen der Rückrunde hat man genauso viele Punkte geholt wie in den Hinrunden-Spielen gegen dieselben Gegner.

Lichtblicke:

  • Fabio Coltorti: Etwas überraschend wieder im Tor. Schon vor dem Spiel vom Publikum intensiv gefeiert. Hatte nicht so viel zu tun, überzeugte aber mit typischer Präsenz und Ausstrahlung und war in den zwei entscheidenden Situationen mit aggressivem Herauslaufen da.
  • Diego Demme: Allgegenwärtig. Wie so oft in den letzten Wochen und Monaten. Gewann viele Zweikämpfe, stopfte Lücken, schleppte Richtung Offensive viele Bälle. Klappte gerade in der Vorwärtsbewegung nicht alles, aber für die Balance und Stabilität des Teams und damit den Erfolg war Demme die wichtigste Person.
  • Orban/ Compper: Stabiles Innenverteidiger-Duo, das sich uneingeschränkt aufeinander verlassen konnte, hinten praktisch nichts zuließ und viel Sicherheit ausstrahlte.

Fanarena-Spieltagsspieler:

RB-Spieler des 33.Spieltags gegen den Karlsruher SC bei fan-arena.com

(Quelle: iPhone und Android App FanArena für RB Leipzig Fans – www.fan-arena.com)

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Tore: 1:0 Forsberg (52.), 2:0 Vollath (86./ ET)

Aufstellung RB Leipzig: Coltorti – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Ilsanker, Demme – Kaiser, Forsberg (89. Khedira) – Sabitzer (68. Selke), Poulsen (79. Bruno); Bank: Gulacsi, Jung, Nukan, Quaschner; Nicht im Kader: Boyd (verletzt), Bellot, Teigl, Strauß, Gipson, Hierländer

Aufstellung Karlsruher SC: Vollath – Valentini, Thoelke, Gulde (66. Gordon), Sallahi – Torres, Krebs, Peitz (70. Mehlem), Yamada – Prömel (57. Hoffer) – Diamantakos

Schiedsrichter: Peter Sippel (Angesichts einer ordentlich heißen und lautstarken Kulisse mit einer souveränen und abgeklärten Partie. Gelbe Karten zu den richtigen Momenten gezeigt. Zwei, drei diskussionswürdige Entscheidungen in Sachen Zweikampf und Ecke, die eher dem Assistenten an der Linie zuzuschreiben waren, der auch ein deutliches Stoßen von Selke vor seiner Großchance übersah. Ansonsten gute Spielleitung, der man die Erfahrung des Spielleiters anmerkte. Erfahrung, die auch zum Tragen kam, als die Partie rund um eine Rudelbildung in der ersten Halbzeit kurz zu überhitzen drohte.)

Gelbe Karten: – | Gulde, Peitz, Sallahi

Zuschauer: 42.559 (davon 600 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht, KSC-Bericht, Kicker-Bericht, Pressekonferenz-Liveticker

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  • Torschüsse: 10 : 3
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 7 : 2
  • Schüsse auf das Tor: 4 : 1
  • gewonnene Zweikämpfe: 53,6% : 46,4%
  • Ballbesitz: 51,1% : 48,9%
  • Passquote: 66,7% : 59,0%
  • Laufstrecke: 113,3 km : 111,2 km
  • Sprints: 190 : 194
  • Intensive Läufe: 621 : 599
  • Fouls: 17 : 15
  • Ecken: 5 : 3
  • Abseits: 3 : 4
  • Meiste Torschüsse: Poulsen: 2 – Valentini, Torres, Diamantakos: je 1
  • Meiste Torschussvorlagen: Kaiser: 4 – Yamada: 2
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Demme: 73,0% – Thoelke: 65,2%
  • Meiste Ballkontakte: Demme: 86 – Sallahi: 71
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Kaiser: 76,9% – Krebs: 78,1%
  • Größte Laufstrecke: Demme: 12,0 km – Torres: 11,5 km
  • Meiste Sprints: Klostermann: 30 – Torres: 30

Statistiken von bundesliga.de, bild.de

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Saisontorschützen: Selke – 10; Sabitzer, Forsberg – 8; Kaiser, Poulsen – 7; Compper – 3; Halstenberg, Bruno – je 2; Quaschner, Nukan, Ilsanker, Orban, Klostermann – je 1; Eigentore: Parensen (Union) – 1

Saisonvorlagengeber: Forsberg – 7; Kaiser, Poulsen – 6; Halstenberg, Klostermann, Sabitzer, Bruno – je 4; Selke, Demme – je 3; Jung, Compper – je 2; Quaschner, Kalmár, Orban, Ilsanker – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): Sabitzer – 13; Halstenberg – 10; Kaiser – 9; Ilsanker, Demme – 7; Klostermann, Forsberg, Poulsen, Compper – je 6; Orban – 5; Bruno – je 4; Coltorti, Khedira – je 2; Nukan, Jung, Teigl, Quaschner – je 1

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Bilder: © GEPA pictures/ Roger Petzsche und Sven Sonntag

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5 Gedanken zu „2.Bundesliga: RB Leipzig vs. Karlsruher SC 2:0“

  1. Mit etwas Spielwitz und nicht nur Stabilität (das kann auch Frankfurt, D98, und Augsb) kann man sich in der Bundesliga rasch empor arbeiten. Man blicke als Bsp. auf Hoffenheim unter Nagelsmann oder Mainz 05. Wenn Hasenhüttl das kann, hat RBL nichts mit dem Abstiegskampf zu tun.

    1. Die Zeiten werden sich ändern. Dass sich in Liga 1 nicht jeder Gegner hinten reinstellt, wird uns entgegen kommen. Forsberg, Sabitzer und Co. haben durchaus Spielwitz, wenn sie etwas mehr Platz als aktuell bekommen. Ich rechne mit ansehnlicheren Spielen.

  2. Zwei Anmerkungen zu den genannten Lichtblicken – Coltorti hat wesentlichen Anteil am gestrigen Erfolg und endlich wieder einem Spiel ohne Gegentreffer!!! Und als weiteren Lichtblick würde ich – statt nur Diego Demme (berechtigter Weise, keine Frag) zu nennen – vom Duo Demme / Ilsanker sprechen, denn Stefan Ilsanker spielte ebenso einen starken Part!

  3. Wie kann man als Erwachsener bei dem Spielstand und der Bedeutung des Spiels bei der von mir gehassten La-Ola-Welle mitmachen, mitfiebernder Fan kann man nicht sein – ich werde es nie verstehen…
    Coltorti musste zwingend in das Tor, er hat uns zweimal gerettet und war einfach besser als Gulácsi zuvor, er wird als Matchwinner bleiben (Vertrag hat sich ja eh automatisch verlängert), Gulácsi gehen.
    Ansonsten bin ich happy, der Hasenhüttl sicherlich auch mehr als froh.
    Auch kommendes Jahr dürfte der Aufstieg aus der 2. Liga für kein Team ein „Selbstläufer“ sein.
    RB wird vielen in der 2. Liga mehr als fehlen, ich denke da mal nur an Union, Pauli und Sport1, die haben alle ein paar vorhersehbar friedliche Events weniger…
    Selke darf jetzt sicherlich zu Olympia – schöner Nebeneffekt des Aufstiegs, ich gönne es ihm.
    Und nicht zuletzt: Danke für diesen herrlichen Blog hier, bitte weiter so!

  4. Übersehen auch ein eindeutiges Handspiel genau vor der Haupttribüne. Elegant den Ball nach oben gehoben mit sich ausstreckendem Arm.

    Bei BILD im Video, bei Sport1 nicht- geschenkt, das wird nie ein sportlich – fairer Sender!

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