2.Bundesliga: Karlsruher SC vs. RB Leipzig 0:1

Auswärtsausflug des besten Auswärtsteams nach Karlsruhe. Wo RB Leipzig im März auch an einem Montag glücklich einen Punkt mitgenommen hatte, weil Fabio Coltorti eine überragende Partie abgeliefert hatte. Gewissermaßen wiederholte sich die Geschichte, nur dass RB Leipzig diesmal gegen phasenweise deutlich bessere Gastgeber sogar drei Punkte mitnahm.

Ins Spiel geschickt hatte Ralf Rangnick dieselbe Formation, die im Spiel zuvor schon in Bielefeld drei Punkte gesichert hatte und ließ diese im 4-2-3-1 agieren. Markus Kauczinski hatte seine Elf auf drei Positionen verändert, sodass Gulde in der Innenverteidigung spielte, Barry für den gesperrten Nazarov auflief und Meffert zusammen mit Krebs ein starkes Sechser-Duo bildete.

Die erste halbe Stunde gehörte in einem Spiel, das sich in den ersten 45 Minuten meist zwischen den Strafräumen abspielte, überwiegend dem KSC, der es verstand, die Angriffsbemühungen der Leipziger früh zu unterbinden und selbst immer wieder über die Außenbahnen oder durch Pässe durch die Abwehrviererkette hindurch potenziell gefährliche Situationen zu kreieren.

Die ganz große Torgefahr entstand dabei nicht bzw. nicht permanent. Glück hatte RB Leipzig als Schiedsrichter Hartmann früh in der Partie einen Handelfmeter übersah. So richtig gefährlich wurde es bei einer abgefälschten Hereingabe, die Coltorti nach knapp 20 Minuten noch gerade so aus dem linken unteren Eck kratzte. Ansonsten scheiterten die Karsruher in vielen aussichtsreichen Situationen an sich selbst oder an einem RB-Abwehrspieler.

Auf der anderen Seite taten sich die Leipziger offensiv sehr schwer, weil man viele Angriffsversuche zu langsam ausspielte und sich die Abwehr der Gastgeber so immer wieder gut postieren und die Räume eng machen konnte. Bis auf Schüsse aus der zweiten Reihe (Halstenberg, Kaiseer, Klostermann) kam dabei nicht viel heraus. Und auch das vornehmlich erst ab der 30. Minute.

Es blieb am Ende der ersten Halbzeit ein wenig das Gefühl eines typischen 0:0-Spiels. Karlsruhe machte aus den guten Spielsituationen, die man sich durch Ballsicherheit im Mittelfeld immer wieder erkämpfte und erspielte, Richtung Strafraum viel zu wenig an direkter Torgefahr. Leipzig scheiterte offenisv meist schon im Ansatz und wusste sich defensiv in einigen Situationen nur durch Foulspiel zu helfen.

Wieder einmal Held des Tages - Fabio Coltorti hält gegen den KSC einen Elfmeter | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Nach der Pause schien RB Leipzig das Zepter übernehmen zu wollen, aber die Phase dauerte nur wenige Minuten und Karlsruhe übernahm alsbald komplett die Kontrolle über die Begegnung, die man nun für 20 Minuten teilweise nach Belieben dominierte. Begünstigt wurde man dabei von vielen, vielen Ballverlusten von RB Leipzig noch in der eigenen Hälfte in der Vorwärtsbewegung. Immer wieder konnte der KSC deswegen mit Geschwindigkeit Richtung RB-Tor ziehen. Aber es blieb auch dabei, dass der Gastgeber viel zu wenig an konkreter Torgefahr aus diesen Situationen kreierte, sodass Coltorti kaum zum Eingreifen gezwungen war.

Belohnen können hätte sich der KSC nach einer knappen Stunde, als er einen diskutablen Foulelfmeter zugesprochen bekam.  Der griechische Neuzugang Diamantakos, der von Compper gefoult worden sein sollte, scheiterte aber mit einem schwachen Versuch an Coltorti, der den Ball sogar festhalten konnte. Für einen Elferschützen so ziemlich die Höchststrafe.

Den KSC schien das in der Folge erstmal wenig zu stören. Weiterhin dominierte man die Partie. Auch wenn bei Leipzig nun ein sehr engagierter Yussuf Poulsen für Forsberg kam und man auf ein 4-1-2-2-1 umstellte, um auf der Sechs bis Acht mit drei Spielern etwas breiter aufgestellt zu sein und die immer wieder gefährlich agierenden Außenspieler unter Kontrolle zu kriegen. Das funktionierte auch zunehmend besser, allerdings liefen die RB-Spieler der KSC-Musik weiterhin oft hinterher.

Fast schon auf den Kopf gestellt wurde die Partie dann nach 69 Minuten als Marcel Sabitzer an der Strafraumkante einen abgewehrten Ball Richtung Orlishausen schoss. Torres fälschte die Kugel noch ab, sodas sie unhaltbar im linken Eck landete.

Mit diesem Treffer war nicht nur die Partie auf den Kopf gestellt, sondern änderte sich auch das Spiel fast vollständig. Der KSC versuchte natürlich weiterhin, einen eigenen Treffer zu erzielen, kam dabei aber fast überhaupt nicht mehr in gefährliche Situationen, weil RB Leipzig das eigene Tor mit viel Laufaufwand und Zweikampfgeschick verteidigte und den Gegner so vom Strafraum fernhielt. Bis auf Ecken verbuchte der KSC nur noch wenig an Zählbarem, sodass kaum noch das Gefühl entstand, dass ein Torerfolg unmittelbar bevorstünde.

Auf der anderen Seite wurde Yussuf Poulsen offensiv zu einem wichtigen Spieler, der immer wieder Bälle sicherte, gelungene Dribblings ansetzte und der KSC-Defensive keine Ruhe mehr ließ. So schaffte man es nun vermehrt, die gegnerische Hälfte erfolgsversprechend zu bespielen. Sabitzer hatte noch mal eine gute Einschussmöglichkeit wieder von der Strafraumkante, als Halstenberg mit viel Übersicht den Ball querlegte. Klostermann wäre nach prima Kaiser-Vorarbeit fast noch im Strafraum zum Abschluss gekommen. Poulsen scheiterte kurz vor knapp mit einem Solo gegen vier Gegenspieler. Die größere Torgefahr ging nun von den Gästen aus.

Ein Aufgeben gab es seitens der Gastgeber aber nie. Trotzdem man bei schwierigen Bedingungen viel in die Partie investiert hatte und die Kräfte langesam knapper wurden, warf man noch mal alles nach vorn und versuchte es mit der Brechstange. In der Nachspielzeit sollte man dann noch die eine Möglichkeit zum verdienten Ausgleich bekommen. Der eingewechselte Hoffer schoss allerdings freistehend von der Strafraumgrenze über den Kasten, sodass es beim 1:0 für die Gäste blieb.

Sieht man die ganzen 90 Minuten, dann war der Sieg von RB Leipzig sehr glücklich, weil die RasenBallsportler im Spiel mit dem Ball und in der Vorwärtsbewegung viele Fehler machten, die den Gastgebern immer wieder in die Karten spielten und einiges an Gefahr heraufbeschworen. Man verdiente sich die drei Punkte allerdings vor allem Richtung Ende der Begegnung auch durch eine läuferisch tadellose Leistung, durch die man immer wieder am und im Strafraum gefährliche Situationen klärte. Vor allem Halstenberg und Compper in der Abwehrkette mit Sprintwerten deutlich über dem Durchschnitt sonstiger Spiele, was auch zeigte, dass sie einige Male schnell in die Tiefe verteidigen mussten.

Fazit: Ein glücklicher, dreckiger Sieg von RB Leipzig, die aus wenigen Offensivaktionen viel herausholten und in der Defensive mit einigem Glück, viel Laufaufwand und einem sehr guten Coltorti die Null hielten. Karlsruhe darf sich ärgern, dass man eine von der Spielanlage her starke Partie mit einer überzeugenden Mittelfeldzentrale und viel Zug über die Außenpositionen nicht mit mindestens einem Punkt krönte und viele gute Situationen nicht gut genug ausspielte. Vielleicht ist das aber auch ein Fingerzeig, warum der KSC in dieser Saison im unteren Mittelfeld beheimatet und RB Leipzig ein auswärts ungeschlagener Aufstiegskandidat ist.

Randbemerkung 1: „Wer solche Spiele gewinnt, steigt am Ende auf.“ Für Partien wie die in Karlsruhe wurde der Satz vermutlich erfunden.. Erinnert ein bisschen an das 1:0 in Darmstadt vor zwei Jahren in der dritten Liga, als man nach einer Abwehrschlacht glücklich gewann und in der Folge in die zweite Liga durchmarschierte.

Randbemerkung 2: In Fakten gesprochen, steht RB Leipzig mit sechs Punkten Vorsprung auf den dritten Platz auf dem direkten Aufstiegsplatz 2 und ist punktgleich mit Spitzenreiter Freiburg. Das ist angesichts dessen, dass die Verfolger immer mal wieder Federn lassen und sich Auszeiten nehmen, absolut komfortabel und macht den Sieg in Karlsruhe zu einem Big-Point-Sieg. Wenn man bis zur Winterpause noch die Heimbilanz deutlich aufhübscht, dann ist die Lage praktisch perfekt.

Randbemerkung 3: Neun Auswärtsspiele. Sechs Siege, drei Unentschieden. Mit Abstand das beste Auswärtsteam der Liga. Eine Bayern-Bilanz, ohne dass man immer wie die Bayern aufgetreten wäre.

Randbemerkung 4: Neuntes Montagsspiel in eineinhalb Spielzeiten zweite Liga. Auch hier ist RB Leipzig noch unbesiegt. Zwei Siegen stehen hier allerdings gleich sieben Unentschieden gegenüber. Gleich vier 1:1, zwei 0:0, ein 3;1, ein 2:2 und nun ein 1:0. Nicht immer sind Montagsspiele mit RB Leipzig Fußballfeste gewesen.

Randbemerkung 5: Mal sehen, was die Rückrunde noch so an Montagsspielen bereithält. Dass RB Leipzig zum zweiten Mal im Jahr 2015 ins mehr als 500 km entfernte Karlsruhe geschickt wurde, gehört schon zu diesem merkwüdigen Spieleansetzerhumor. Davon ausgehend sind Freiburg und Kaiserslautern jeweils auswärts fast schon sichere Kandidaten für weitere Montagsspiele..

Randbemerkung 6: Völlig untypisch für RB-Spiele, dass der Gegner mehr Ballbesitz und die bessere Passquote hatte. Auch das ein Zeugnis, dass der KSC eine sehr reife und dominante Partie abgeliefert hat und nicht nur abwartend auf Fehler von RB lauerte, sondern auch selbst das Spiel gestaltete. Vielleicht nicht ganz erwartbar bei einer Mannschaft, die sonst nicht häufig über Ballbesitz kommt.

Randbemerkung 7: Dominik Kaiser holte sich die fünfte gelbe Karte ab. Er wird es verschmerzen können, dass er gegen Duisburg mal zuguckt und nach viel Einsatzzeit in den letzten Monaten eine Regenerationspause kriegt.

Randbemerkung 8: Wie schon im März auch diesmal wenig Zuschauer im Gästeblock und eine überschaubare Stimmung. Es verging überhaupt eine Viertelstunde bis sich nach Eintreffen auch der letzten Gästefans ein paar Supportwillige zusammentaten. Geht vielleicht schon als Karlsruhe-Montagsspiel-Auswärtstradition durch dieser subtile Stimmungsboykott.

Randbemerkung 9: Höchststrafe im Gästeblock. Alkoholfreies Bier und sich dazu noch das Badnerlied vor dem Anpfiff anhören müssen. Falls es irgendwann eine RB-Vereinshymne geben sollte, dann ist da zumindest eine Hymne im Profifußall, die noch schlimmer ist.

Randbemerkung 10: Intensive Kontrollen vor dem Betreten des Gästeblocks. Zuerst am Einlass und dann noch mal direkt beim Zugang zum Block. Warum man zweimal intensivst abtasten muss und somit auch all jene dreifach und vierfach, die zwischendurch den Block Richtung Klo oder Getränkestand verließen und anschließend wieder in den Block wollten, bleibt das Geheimnis der Ordnerschaft. Warum man dann in der zweiten Halbzeit das Konzept komplett aufgab, bleibt ein ebensolches Rätsel..

Randbemerkung 11: Der Heimanhang zu Beginn der zweiten Hälfte unterlegt von ein paar Bannern intensiv damit beschäftigt die Ereignisse aus dem März mit Hotelbesuch und Co aufzuarbeiten und dabei Ralf Rangnick als lügenden (das war die freundliche  Form der Beschimpfung) Sündenbock auszumachen. Einfache Weltbilder sind halt einfache Weltbilder. Ging aber auch irgendwie zumeist in einem in dieser Phase recht ereignisreichen Spiel unter.

Randbemerkung 12: Großartig auch der Ordner, der zuguckt, wie direkt neben ihm ein KSC-Anhänger bei einer RB-Ecke einen Bierbecher Richtung Schützen wirft und ihn dann unbehelligt ziehen lässt. Fünf Minuten später bei der Wiederholung der Wurf-Szene fühlte er sich dann aber doch bemüßigt, wenigstens ein, zwei Worte Richtung Schützen zu verlieren. Welchen Inhalts auch immer.

Randbemerkung 13: Im Vergleich zur Vorsaison RB Leipzig mit acht Punkten mehr und einem Tor (Differenz) weniger nach dem 16. Spieltag. Gegen dieselben Gegner wie in den ersten 16 Spielen holte man diese Saison sechs Punkte mehr als im Vorjahr (wenn man den schlechtesten Aufsteiger Darmstadt durch den schlechtesten Absteiger Paderborn, Ingolstadt durch Freiburg und Aue durch Bielefeld ersetzt). Tendenz dürfte eindeutig sein.

Lichtblicke:

  • Fabio Coltorti: An dem Ort, an dem er vor ungefähr neun Monaten eine seiner spektakulärsten Partien im RB-Dress abgeliefert hatte, lief der Keeper wieder zu Höchstform auf und hielt sein Team im Spiel und somit auch drei Punkte fest. Elfmeter gehalten, einige gute Paraden, Flanken gut weggefangen. Wenn man Coltorti neben einem missglückten Abschlag was vorwerfen will, dann dass er kein Tor erzielt hat..
  • Willi Orban: Wieder mal defensiv ein Fels in der Brandung, der alles wegschlug und wegzweikämpfte, was ihm in den Weg kam. Der Innenverteidiger ist derzeit in vielerlei Hinsicht unverzichtbar in der RB-Innenverteidigung.
  • Marcel Sabitzer: Von den Offensivspielern aktuell am ehesten der konstant abliefernde Unterschiedsspieler. Nicht nur, weil er das 1:0 erzielte. An 12 von 22 RB-Toren ist der Österreicher inzwischen direkt oder in der Entstehung beteiligt. In Karlsruhe war er an fast allen kopfklaren Offensivaktionen direkt beteiligt. Wenn Selke in zwei, drei Situationen noch einen besseren Laufweg wählt, dann legt ihm Sabitzer vielleicht auch noch ein Tor auf. Laufstark, keinem Zweikampf abgeneigt, schnell, technisch fein. Macht weiter Spaß, ihm zuzugucken.

Fanarena-Spieltagsspieler:

RB-Spieler des 16. Spieltags bei fan-arena.com

(Quelle: iPhone und Android App FanArena für RB Leipzig Fans – www.fan-arena.com)

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Tore: 0:1 Sabitzer (70.)

Besonderes: Coltorti hält Foulelfmeter gegen Diamantakos (57.)

Aufstellung RB Leipzig: Coltorti – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Demme (Nukan), Ilsanker – Kaiser, Sabitzer, Forsberg (Poulsen) – Selke (Khedira); Bank: Gulasci, Kalmár, Jung, Bruno; Nicht im Kader: Boyd, Strauß beide verletzt), Bellot, Sebastian, Gipson, Quaschner, Hierländer, Teigl

Aufstellung Karlsruher SC: Orlishausen – Valentini, Stoll, Gulde, Kempe – Meffert, Krebs (81. Sallahi) – Torres, Yamada (72. Hoffer), Barry (88. Manzon) – Diamantakos

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Kein ganz leichtes Amt in einer Partie mit einigen Zweikämpfen auf nassem Rasen. Entschied vieles richtig und blieb souverän. Auch beim Verteilen der gelben Karte meist seiner Linie treu bleibend. Hätte vielleicht noch Halstenberg gelb für ein taktisches Foul geben können, was gelb-rot bedeutet hätte. In der ersten Halbzeit bei einem Handspiel Comppers auf Weiterspielen entschieden. Hätte er einen besseren Blick auf die Situation gehabt, hätte es wohl Elfmeter gegeben. Für das Compper-Foul Elfmeter zu geben, war hart, aber in Originalgeschwindigkeit nachvollziehbar und der Linie der Spielleitung folgend. Insgesamt aus Stadionsicht eine vernünftige Schiedsrichterleistung mit ein wenig Pech bei Einzelentscheidungen, wenn man TV-Wissen einbezieht.)

Gelbe Karten: Torres, Stoll, Hoffer – Halstenberg (2.), Ilsanker (6.), Kaiser (5.), Compper (1.)

Zuschauer: 15.575 (davon 150 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], KSC-Bericht, Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 10 : 15
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 9 : 8
  • Schüsse auf das Tor: 3 : 5
  • gewonnene Zweikämpfe: 55,0% : 45,0%
  • Ballbesitz: 52,9% : 47,1%
  • Passquote: 72,7% : 69,2%
  • Laufstrecke: 119,6 km : 120,9 km
  • Sprints: 208 : 231
  • Intensive Läufe: 666 : 709
  • Fouls: 15 : 13
  • Ecken: 7 : 7
  • Abseits: 1 : 2
  • Meiste Torschüsse: Kempe, Torres: je 2 – Sabitzer: 4
  • Meiste Torschussvorlagen: Valentini: 4 – Kaiser: 5
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Meffert: 84,0% – Orban: 71,4%
  • Meiste Ballkontakte: Kempe: 98 – Orban: 68
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Krebs: 89,7% – Compper: 80,0%
  • Größte Laufstrecke: Torres: 11,9 km – Sabitzer: 12,7 km
  • Meiste Sprints: Torres: 34 – Halstenberg: 33

Statistiken von bundesliga.de, bild.de

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Saisontorschützen: Selke – 7, Forsberg, Sabitzer – 5; Kaiser, Halstenberg – je 2; Eigentore: Parensen (Union) – 1

Saisonvorlagengeber: Klostermann – 3; Sabitzer, Selke, Poulsen, Forsberg, Demme – je 2; Jung, Quaschner, Kaiser, Bruno, Kalmár – je 1

Saisontorbeteiligungen: Kaiser – 7; Ilsanker, Sabitzer – je 5; Halstenberg, Demme, Orban – 3; Klostermann, Bruno, Forsberg – je 2; Coltorti, Nukan, Jung, Poulsen, Compper – je 1

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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4 Gedanken zu „2.Bundesliga: Karlsruher SC vs. RB Leipzig 0:1“

  1. Weiss man denn, ob Fabio Coltorti den RB-Podcast hört? Und daher wieder Unhaltbare hält?! Das wäre doch mal ne schöne Sache für den fleissigen Autor, so direkt wirksam sein zu können!

  2. Ach, lieber „rotebrauseblogger“!

    Als nicht in Leipzig und Umgebung wohnender verfolge ich natürlich schon ab und zu, was sich im früheren „Zentralstadion“ und z. T. noch bei den anderen Gastgebern von Punktspielen, wenn die „RasenBallsportler“ um möglichst gute Ergebnisse kämpfen und wie diese journalistisch, einschließlich speziell an dieser Stelle in großer Ausführlichkeit mit entsprechenden Randbemerkungen, ständig bewertet werden.

    Zuletzt ging es um das Montagsabendspiel in Karlsruhe, das erneut und nicht zum ersten Male mit dem knappsten positiven Ergebnis überhaupt endete. Ob es „sauber“, glücklich“ oder „dreckig“ war, wird jedenfalls in ein paar Wochen kaum noch jemand interessieren! Diese zeitlich ausgetragenen schon recht ungewöhnliche Begegnungen haben neben einigen Nachteilen natürlich den Vorteil, dass sie in voller Länge vom trockenen Sofa zuhause aus praktisch von jedermann verfolgt werden können und damit auch im Nachhinein überprüft werden kann, was der unterschiedliche „Zeitungs- bzw. Online-Schreiber“ dabei für Gedanken hegte……

    Bei den unschönen Sprechchören der einheimischen Zuschauer kamen mir diesmal schon die Gedanken hoch, dass der gestrige Gast- Manager und Trainer, R.R., damit, neben extra für ihn erstellten Sonder-Transparenten, auf eine seiner vielen unterschiedlichen Eigenschaften sehr lautstark und gut sichtbar hingewiesen wurde, die sein bereits schon beim nächsten Club gescheiterter etwas oftmals von sich eingenommen wirkende Vorgänger, A.Z., dem der letzte persönlich ausführlich gewidmete “rotebrauseblogger“-Brief galt, (mit gleichzeitiger Kopie an die große Leserschaft), nicht zu haben schien…..

    Aus meiner Sicht ließen beide Leipziger Trainer, bis auf wenige Ausnahmen, in den letzten Monaten das fast gleiche System spielen: vorn möglichst mit schnellen Angriffen Druck ausüben und hinten gut aufpassen! In der Messestadt und besonders auswärts hat man bisher damit – im Gegensatz zu Stuttgart – wesentlich mehr Glück gehabt, weil dabei auch ganz geschickt erfolgreich die Fehler des Gegners eiskalt ausgenutzt wurden!

    Dafür hat der „Ehemalige“ erneut ein geschicktes Händchen – wie in Leipzig – bei seiner Vertragsgestaltung vor Antritt seiner Tätigkeit gehabt. Auch die großzügigen Schwaben haben nämlich für ihren überraschend schon frühzeitig nun völlig passiv gewordenen „Heimkehrer“ noch einige Jahre (!) für ein angenehmes finanzielles Wohlergehen zu sorgen……

    Schon vorzeitig ein angenehmes Weihnachtsfest wünscht allen Sportfreunden

    HUKL

  3. nach dem FCK Spiel hatte ich ein wenig nachgedacht, ob Coltorti (auch in den Spielen davor) bei 100% ist. Jetzt nach Bielefeld und dem KSC hat er meine Gedanken anscheinend gehört und ist wieder Top!

    Es ist schon sehr seltsam. RBL gewann ja „nur“ gegen B’schweig mal mit 2 Toren Unterschied. Ich werde das Gefühl nicht los, daß die Jungs unten mit einem Tor Vorsprung besser leben/spielen können als mit 2-3. Gegen D’dorf bzw den Club war man mMn der Kopf schon in der Kabine und zack wurde es wieder spannend. Aber bei allen 1:0 Spielen hatte man gemerkt, daß sie von der 1. bis zur letzten Minute „unter Strom stehen“ und sich (fast) keine Fehler bzw Gegentore erlauben.

    Finde es gut, daß Du immer die Statistik mit unter den Blog setzt. Am TV hatte ich schon den Eindruck, daß der KSC läuferisch gut mithält, was sich ja auch in den Zahlen wiederspiegelt. Aber auch ein Zeichen, daß gegen RBL die Gegner immer eine Schippe noch drauflegen.

    Randbemerkung 8 und vor allen 9 nachvollziehbar.
    Lichtblicke 100% konform!!
    Ach ja, der Begriff DosenDusel soll schon im Umlauf sein 😉

  4. Würde mich nicht wundern, wenn Poulsen im nächsten Spiel an der Stelle von Selke spielt (oder mindestens eine Halbzeit bekommt). Sehr auffällige Leistung nach der Einwechslung, während Selke kaum eine gelungene Aktion hatte. War aber auch kein leichtes Spiel für ihn…

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