Klassisches Pokalduell

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der DFB-Pokalpartie von RB Leipzig bei der SpVgg Unterhaching (27.10.2015, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Peter Gulacsi. Ab 10 Uhr.]

Zweite englische Woche der Saison für RB Leipzig. Diesmal nicht durch die Liga verursacht, sondern durch den Erstrundensieg im DFB-Pokal in Osnabrück selbstorganisiert. Bzw. in diesem Fall feuerzeugfremdverursacht. Wie auch immer man dahin gekommen ist, zum zweiten Mal in der RB-Vereinsgeschichte geht es damit im bundesweiten Pokal zu einem Auswärtsspiel. Erstmals trifft man dabei auf einen Regionalligisten.

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da begegneten sich RB Leipzig und die SpVgg Unterhaching auf selbem Liganiveau. Vor reichlich zwei Jahren traf man sich in Leipzig, als Joshua Kimmich bei seiner Einwechslung seine allerersten Minuten im Männerfußball absolvierte. Ein halbes Jahr später traf man sich dann in Unterhaching, als Leipzig schon auf sehr direktem Weg Richtung zweiter Liga unterwegs war. Beide Spiele endeten Unentschieden, in beiden Fällen hatte sich Unterhaching den Punkt verdient.

Übrig geblieben ist vor allem bei Unterhaching vom damaligen Team kaum noch was. Innenverteidiger Jonas Hummels ist faktisch der einzige Spieler, der schon vor zwei Jahren in Unterhaching eine Rolle spielte und dort blieb. Allerdings ist Hummels aktuell verletzt und wird deswegen sein persönliches Wiedersehen mit dem RasenBallsport nicht feiern können. Thomas Steinherr war vor zwei Jahren gegen RB auch dabei, war zwischendurch aber ein Jahr lang in Aalen verschwunden.

Die SpVgg Unterhaching ist in den letzten zwei Jahren dem den wirtschaftlichen Verhältnissen geschuldeten Konzept, komplett auf Jugend zu setzen, treu geblieben. Entsprechend lebt man auch damit, dass talentierte Fußballer den Club ziemlich schnell wieder verlassen. Redondo, Köpke, Hufnagel, Haberer, Voglsammer, Zetterer. Die Liste der Spieler, die nach den letzten zwei Spielzeiten in der zweiten Liga aufwärts gelandet sind, ist durchaus lang.

Entsprechende Abgänge sind am Ende der Saison auch für den aktuellen Kader zu erwarten. Weswegen Spiele mit bundesweitem Interesse für die Spieler auch Chancen sind, sich als Talente zu präsentieren. Von den bisher in dieser Saison elf meisteingesetzten Spielern sind acht maximal 23 Jahre alt, vier sind sogar 21 und jünger. Bei der SpVgg Unterhaching handelt es sich also im Kern um eine U23-Mannschaft mit Talenten, die entweder aus dem eigenen Nachwuchs oder aus dem Nachwuchs bayerischer Nachbarn von Bayern über 1860 bis Nürnberg kommen.

Die Zusammensetzung macht das Team durchaus interessant. Im Sinne einer nachhhaltigen Vereinsarbeit ist es allerdings nicht. Denn Jahr für Jahr tauscht sich der Kader quasi komplett aus, sodass man mit der Arbeit wieder von vorn anfängt. Lediglich fünf Spieler aus dem aktuellen Profikader waren auch schon in der vergangenen Saison Profis in Unterhaching. Zentrale Leitfiguren des Vereins entstehen so natürlich nicht. Ist aber vielleicht in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld auch nicht möglich.

Genauso wie die 3.Liga aufwärts für einen Verein wie die SpVgg Unterhaching im Normalfall künftig nicht mehr oder nur noch mit sehr viel Glück realisisierbar ist. Man hatte in den letzten 20, 25 Jahren viele sehr gute Zeiten und unter anderem zwei Bundesligajahre. Das ist inzwischen selbst im Münchener Speckgürtel nur noch im Ausnahmefall zu realisieren.

Aktuell liegt der Absteiger aus der 3. Liga in der bayerischen Regionalliga auf Platz 5. Das ist in einer von der Qualität her nicht unbedingt überragenden vierten Liga mindestens gut, aber von einem aufstiegswilligen Team wie Regensburg eben auch ein ganzes Stück entfernt.

Dass der SpVgg Unterhaching das Pokalspiel gegen RB Leipzig besonders wichtig bzw. sogar wichtiger ist als die Liga, zeigte sich darin, dass man am vergangenen Wochenende gegen Abstiegskandidat Aschaffenburg auf drei, vier Stammspieler verzichtete. Nicht nur den sportlichen Erfolg, auch die mit einem Achtelfinaleinzug verbundene Finanzspritze würde man in Unterhaching gern mitnehmen.

Erbost war man in dem Zusammenhang schon von der DFB-Entscheidung, das Spiel parallel zur Live-Free-TV-Übertragung der Bayern gegen Wolfsburg anzusetzen. Ein Ärger, den man durchaus verstehen kann, denn dass sich viele Fußballinteressierte aus München und Umgebung an einem Abend im späten Oktober vom Fernseher weglocken lassen, um sich die halbe Nacht mit der Fahrt zum Spiel eines Regionalligisten gegen einen Zweitligisten um die Ohren zu schlagen, ist ziemlich unwahrscheinlich.

6.500 kamen diese Saison in der ersten Pokalrunde zum Spiel Unterhachings gegen Ingolstadt an einem Sonntagnachmittag, 3.600 vor reichlich einer Woche zum lokal relevanten Spiel gegen die U23 von 1860 München. Im Normalfall dümpelt man in der Liga mit irgendwas um die 1.000 Zuschauer vor sich hin. Vor eineinhalb Jahren spielte man vor rund 3.000 Zuschauern gegen RB. Wenn diesmal irgendwas um die 3.000 bis 4.000 Zuschauer kommen, wird man in Unterhaching wohl schon froh sein. Und trotzdem enttäuscht, weil ein anderer Gegner zu einem anderen Zeitpunkt als parallel zu den Bayern wirtschaftlich eben wesentlich attraktiver gewesen wäre.

Sportlich gesehen hat die SpVgg Unterhaching zudem einen schwer zu schlagenden Gegner gezogen. Die Probleme der Anfangsphase der Saison sind in Leipzig ein wenig überwunden und den Rand-Münchenern steht entsprechend, Pokal hin oder her, eine harte Aufgabe bevor. Bei der sie auf eine Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit, guter Defensive, Hoffen auf den Lucky Punch über schnelle Gegenstöße und leichte Unterschätzung durch den Gegner hoffen werden.

Bester Vorbereiter im Team von (mal wieder) Trainer Claus Schromm ist aktuell Alexander Piller, der vor der Saison aus der Fürther U23 kam und über rechts kommend bereits fünf Tore direkt vorbereitet hat. Vor dem Tor erfolgreich sind der vergleichsweise erfahrene, ehemalige Rosenheimer Markus Einsiedler, der Unterhaching auch in der ersten Runde gegen Ingolstadt weiterschoss und der aus Ingolstadt gekommene Dominic Reisner.

Am bekanntesten dürfte der ehemalige Bundesligaprofi Maximilian Nicu sein, der mit seinen 32 Jahren so etwas wie der Vater der Mannschaft ist. Bisher kam der Rumäne wegen einer Verletzung erst zu drei Spielen. Könnte allerdings sein, dass er gegen RB Leipzig nach seiner Rückkehr im letzten Spiel auch wieder ein paar Minuten bekommt.

Taktisch werden die Rollen klar vergeben sein. RB Leipzig wird versuchen, den Regionalligisten zu bespielen. Unterhaching wird in irgendwas zwischen 4-4-2 und 4-2-3-1 versuchen, die Räume ganz eng zu machen und auf den entscheidenden Gegenstoß zu lauern. Mit schnellen Außenspielern und guten zentralen Vollstreckern hat man prinzipiell auch ein paar Waffen, um den Zweitligisten in Verlegenheit zu bringen.

Profitieren könnte Unterhaching dabei davon, dass man bei RB Leipzig in der englischen Woche ein wenig durchrotiert. Ralf Rangnick hatte zwar schon angekündigt, dass er das nicht übertreiben wolle, aber prinzipiell ist keine Position als gesichert anzunehmen. Das geht von Stürmer Davie Selke, für den man sich sowohl einen Poulsen als auch einen Quaschner vorstellen könnte, bis hin zu Torwart Fabio Coltorti, für den man sich sehr gut Peter Gulacsi in einem ersten Pflichtspiel für RB vorstellen kann.

Möglich, dass ein Stefan Ilsanker gesetzt ist, weil er am kommenden Wochenende sowieso gelbgesperrt regenieren kann. Was keine gute Nachricht für Rani Khedira wäre, der in dieser Saison noch kein Bein auf den Boden bekommt, zuletzt auch noch Pech mit einer Verletzung hatte und sicherlich auch gern mal wieder mitkicken würde. Ziemlich sicher, dass ein Emil Forsberg nach seiner Weisheitszahn-OP vom Wochenende nicht mitspielt. Was Massimo Bruno wieder ins Team spülen sollte.

[Update: Neben Boyd, Strauß und Forsberg fällt auch Kalmár verletzt aus. Bellot, Orban, Demme und Hierländer sollen laut BILD zudem nicht mit nach Unterhaching gereist sein.]

Mögliche Aufstellungen:

  • SpVgg Unterhaching: Marinovic – Bauer (Koch), Welzmüller, Winkler, Dombrowka – Piller, Marseiler (Reisner, Nicu), Taffershofer, Sieghart, Steinherr – Einsiedler
  • RB Leipzig: Gulasci – Klostermann (Teigl), Nukan, Compper (Sebastian), Halstenberg (Jung) – Khedira (Kaiser), Ilsanker – Poulsen, Bruno, Kaiser (Sabitzer) – Selke (Quaschner)

Wie im letzten Jahr hat RB Leipzig auch in dieser Saison die Chance, ins Achtelfinale des DFB-Pokals vorzudringen. Mit der SpVgg Unterhaching wartet eine auf den ersten Blick lösbare Aufgabe. Wenn man mal von allen Eventualitäten und unklaren RB-Aufstellungsfragen absieht. Nur fünf Gegentore in den letzten elf Spielen und zwischendurch sechs Spiele ohne Gegentor verweisen aber auch darauf, dass Unterhaching durchaus unangenehm zu bespielen ist und man sich nicht einbilden sollte, dass man die sehr junge Mannschaft mal eben im Vorbeigehen überrollt.

Fazit: Es ist das klassische Pokalduell des Underdogs gegen den Favoriten. Ein Duell, das RB Leipzig in den vergangenen Jahren im DFB-Pokal meist aus der anderen Sicht kennenlernte und dabei oft nicht ganz schlecht aussah. Trotz Ligaprioritäten geht es für die Leipziger in Unterhaching um nichts anderes als um den Sieg und das Ausfüllen der Favoritenrolle. Egal mit welchem Kader man aufläuft, denn alle Spieler, die morgen Abend auf dem Feld stehen werden, schielen mehr oder minder stark Richtung erste Liga. Und wer dazu sonst keine oder wenig Gelegenheit erhält, kann nun in Unterhaching zeigen, dass er tatsächlich von seinen Qualitäten her zurecht nach oben schielt.

[Wer das DFB-Pokalspiel von RB Leipzig bei der SpVgg Unterhaching nicht vor Ort verfolgen kann und am 27.10.2015, ab 20.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Erste Runde DFB-Pokal 2015/2016

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Zweitrundenspiele im DFB-Pokal mit Zweitligabeteiligung

  • FSV Frankfurt vs. Hertha BSC
  • Mainz 05 vs. 1860 München
  • 1.FC Nürnberg vs. Fortuna Düsseldorf
  • VfL Bochum vs. 1.FC Kaiserslautern
  • SV Sandhausen vs. 1.FC Heidenheim
  • Borussia Dortmund vs. SC Paderborn
  • SC Freiburg vs. FC Augsburg
  • SSV Reutlingen vs. Eintracht Braunschweig

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. SpVgg Unterhaching

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Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel von RB Leipzig gegen die SpVgg Unterhaching. Mit Ralf Rangnick und Peter Gulacsi. Ab 10 Uhr.

09.52

So, dann mal wieder ein Pokalausflug. Zweite Runde im DFB-Pokal und ein bisschen Blamagepotenzial bei RBs Reise nach Unterhaching. Zumindest besteht für eine höherklassige Mannschaft, in der ein wenig rotiert werden wird, immer auch die Gefahr, dass die Umstellungen unterschwellig zu Unterschätzung führt und der unterklassige Gegner im Laufe des Spiels an seiner Aufgabe wächst. Wenn man denn gut ins Spiel findet und möglichst lange nicht in Rückstand gerät.

09.56

Bei RB Leipzig werden ein paar Spieler die Chance kriegen sich zu zeigen, die sich bisher noch nicht so richtig zeigen konnten. Gulacsi, Nukan, Khedira, Quaschner, Bruno, Poulsen. Es dürfte ein paar geben, die sich Chancen ausrechnen, von Beginn an zu spielen.

09.59

Mit einem Sieg könnte sich RB Leipzig erneut für das Achtelfinale und ein mögliches Highlight-Spiel qualifizieren. Bayern auswärts oder so.. Auch das ja vielleicht zusätzliche Motivation, mit vollem Ehrgeiz in Unterhaching anzutreten.

10.02

Zuschauertechnisch ist in Unterhaching angesichts des parallelen Bayern-Spiels im TV nicht allzu viel zu erwarten. Vielleicht entscheiden sich ja doch noch ein paar Leute zum Besuch des Spiels. Aus Leipzig werden sicherlich auch nicht allzu viele Fans mitreisen. Beim letzten Ausflug waren es etwas über 300. Das wird wohl nicht getoppt werden.

10.04

Gleiuch geht es hier los mit Peter Gulacsi. Ob man das jetzt als Hinweis nimmt, dass er morgen auch im Tor steht, mag jeder selbst entscheiden. Vielleicht wird es ja auch gleich aufgeklärt werden.

10.15

Gulacsi: „Freue mich, wieder im Tor zu stehen. Lange, dass mein letztes Pflichtspiel war. Schweres Spiel, weil es keine einfachen Gegner gibt. Wollen natürlich weiterkommen.“ Gulacsi spielt also.

Rangnick: Forsberg wegen Weisheitszahn-OP raus. „Gestern, vorgestern regeneriert.“ Heute erst das Abschlusstraining. Erst danach wird entschieden, wer mitfährt und wer auflaufen könnte.

Gulacsi: „Hatte bisher keine Chance Nummer 1 zu sein. Coltorti spielt bisher sehr gut und ist gesund. Mein Job ist, ihn zu unterstützen. Gebe Vollgas im Training und muss bereit sein, wenn meine Chance kommt. Wichtig ist, dass Mannschaft Erfolg hat.“

Gulacsi: „Nehmen jedes Spiel sehr ernst. Kein Unterschied zwischen zweiter Liga und vierter Liga in Bezug auf unsere Vorbereitung. Hoffentlich kommen wir mit einem Sieg nach Hause.“

Rangnick: „Sind froh, dass wir noch im Pokal dabei sind. Man weiß nicht, was in Osnabrück passiert wäre. Müssen uns bewusst sein, dass es nicht selbstverständlich ist, noch dabei zu sein und dafür sorgen, eine Runde weiterzukommen. In einem Spiel kann eine Mannschaft eine Überraschung schaffen. Traue meiner Mannschaft zu, dass sie so gefestigt ist, dass sie eine Überraschung vermeiden kann.“ Weiterkommen möglichs in der regulären Spielzeit, um besser regenerieren zu können. Weitere Entwicklung im Pokal hinge dann von Auslosung ab.

Gulacsi: „Wichtig für Torwart ist, konstant zu sein und keine Fehler zu machen. In den letzten Spielen war die Mannschaft gut. Das ist was wichtig ist. Was man individuell besser machen kann, schauen wir immer, aber Mannschaftserfolg ist wichtiger.“

Rangnick: „Rotation liegt daran, dass am Wochenende ein wichtiges Spiel wartet und Düsseldorf sehr laufintensiv war. Sind nun auch länger zusammen und wissen auch, was wir den anderen Spielern zutrauen können.“ Gegen Düsseldorf aus dem Spiel heraus nichts zugelassen. Das soll auch in Unterhaching so sein, egal in welcher Besetzung. „Das traue ich meinem Team zu.“

10.27

Rangnick: „Könnten theoretisch mit einer komplett neuen Elf spielen und der würde ich auch einen Zweitligasieg zutrauen. Unterhaching hat eine sehr junge Mannschaft. Haben sich gefangen und zuletzt eine Serie gestartet. Werden versuchen, sich zurückzuiehen und Konter zu setzen über flinke Spieler auf dem Flügel. Müssen den Druck hochhalten und sie in ihrer Hälfte festnageln, dass sie nicht zum Kontern kommen und wir Chancen herausspielen.“

Rangnick: „Liegt eine halbe Torwartgeneration zwischen Coltorti und Gulacsi. Sind froh, dass wir drei Klassetorhüter haben. Gulacsi mit einer sehr guten Partie gegen Zwickau. Coltorti sehr konstant. Luxussituation. Schätze Gulcsi nicht nur als Profi sondern auch als Mensch. Verhält sich loyal und bringt Topleistungen im Training. Kriegt jetzt seine Chance im Pokal. Wer sich so verhält, kriegt auch irgendwann in der Liga seine Chance.“ Sei schon gegen Düsseldorf fast soweit gewesen, weil sich Coltorti nicht so gut gefühlt habe in der Nacht zuvor.

Rangnick: „Bin mit den Stürmerleistungen sehr zufrieden. Tore verteilen sich auf mehrere Spieler. Auch bei Poulsen ist es nur eine Frage der Zeit. Möglich, dass Quaschner morgen spielt. Spielen genug Chancen heraus und lassen wenig zu. Wenn das weiter so geht, haben wir gute Chancen, auch die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten.“

Rangnick: „War nur einmal in New York als dort Sportdirektor und Trainer eingestellt wurden. Mintzlaff ist sehr oft dort. Freuen uns über den Erfolg dort. Haben einen geringen Etat und damit die Vorrunde gewonnen.“ Redet über Salary Cap und Co in den USA. Alle haben die selben Voraussetzungen und am Ende gewinnt der, der die beste Arbeit abliefert. Mateschitz habe in New York Erfolg haben wollen und deshalb mit Rangnick zusammen entschieden, dass man keine internationalen Stars mehr verpflichtet werden. Sei erfolgsversprechender als für Stars Geld rauszuschmeißen. Viel Lobhudelei auf die New York Red Bulls (und nebenbei auch Salzburg). Im Detail mit kleinen Fehlern in der Sache. Aber sei es drum.

Rangnick: Es sei naheliegend gewesen, für New York Verantwortliche (Trainer, Sportdirektor) zu finden, der im Spielstile Rangnicks auftreten lässt.

10.45

Das war es schon von hier. Klingt eher danach, als ob die große Rotationsmaschine angeschmissen wird. Aber da muss man sich wohl morgen Abend überraschen lassen. Aber egal mit welchem Team, RB Leipzig ist deutlicher Favorit und muss dies auch mit den Spielern auf den Positionen 12 bis 18 oder 20 deutlich machen können. Mal sehen, was dann morgen draus wird. In diesem Sinne, viel Spaß beim Beobachten und sowieso eine schöne Woche.

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4 Gedanken zu „Klassisches Pokalduell“

  1. Irre. 4 Tage zwischen „Auf Teufel komm raus nicht rotieren“ bis heute, um mit einer kompletten B-11 ggf. aufzutreten. Macht das Ralf R. mit Absicht um die Gegner zu verwirren?

    Die Idee, daß Ilse spielen sollte, weil er ja gegen Sandhausen pausieren wird, finde ich eher supoptimal. Lieber Khedira dafür, damit die Lauf- und Passwege unter Echtzeit getestet werden kann.
    Lassen wir uns mal überraschen wer da nun aufläuft.
    Das wir zeitgleich mit Wob-Bayern spielen, wird eine echte Herrausforderung an die Technik 😉

  2. @ausLE: Mal sehen, was es am Ende wird. Kann mir von zehn neuen Spielern in der Startelf bis hin zu nur drei neuen Spielern im Moment alles vorstellen. Ganz hat sich Rangnick da ja nicht in die Karten schauen lassen. Nur zwischen den Zeilen klang es schon eher nach stärkerer Rotation als noch am vergangenen Freitag angedacht.

  3. „Laufintensiv“ und „Regeneration“ – ich kann es nicht mehr hören. Hier handelt es sich um einen Weltkonzern und Spieler, die mein Hobby sich zum Beruf gemacht haben. Max. rund 300 Minuten in einer 168-Stunden-Woche dem runden Leder hinterherzulaufen, das ist doch nicht wirklich zuviel verlangt? Wir sind mal wieder dabei, einen Hochkaräter gegen Bayern oder Dortmund sinnlos abzuschenken, unfassbar, ich bin jetzt schon mal vorher „pappesatt“, meine Kinder auch! Den Torwartwechsel hätte ich allerdings gern auch in Sandhausen. Der sonstige „Anschlusskader“ konnte mich bisher in keiner Weise überzeugen.
    Ich hoffe inständig, dass ich total „neben der Spur“ liege…

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