2.Bundesliga: RB Leipzig vs. Fortuna Düsseldorf 3:1

Als Spiel der letzten Chance war die Partie zwischen RB Leipzig und Fortuna Düsseldorf vor allem bei den Gästen ausgerufen worden. Nur ein Sieg stand für beide Teams zur Debatte, um noch halbwegs den Anschluss an die schon ein ganzes Stück enteilten Teams auf den ersten vier Plätzen zu halten. Auf dem Platz zeigte nur RB Leipzig, dass man sportlich in der Lage ist, an einem guten Tag mit den Topteams der Liga mitzuhalten, sodass das 3:1, das am Ende auf der Anzeigetafel stand, mehr als verdient war.

Nicht unwesentlich zum über weite Strecken entspannten Spielverlauf trug auch die Systemumstellung bei RB Leipzig bei. Erstmals hatte man sich nach den guten Erfahrungen mit dem 4-4-1 nach dem Feldverweis in Karlsruhe für ein 4-4-2 mit Doppelsechs (besetzt von Kimmich und Kaiser) entschieden. Mehr Stabilität sollte dadurch ins Spiel einkehren. Ein Plan, der komplett aufging, weil man einerseits gegen das nicht unbedingt spielstark auftretende Fortuna-Mittelfeld die Mitte gut zumachen konnte und andererseits durch die defensive Breite des Systems auf den Außenbahnen weitgehend unanfällig agierte.

Im Gegensatz zu mancher Partie in den letzten Wochen fand Düsseldorf so keine leicht zu bespielenden Räume vor und musste sich gegen die zwei dichten Viererketten von RB Leipzig jede Aktion hart erarbeiten. Eine Aufgabe, an der sie vor allem vor der Pause scheiterten, weil die Außenbahnbesetzungen Pohjanpalo und Bellinghausen nicht in dem Maße herausragend agierten, um Akzente setzen zu können. Erst der in der Pause eingewechselte 20jährige Ihlas Bebou konnte sich links nachdrücklich in Szene setzen und zeigen, wie man hätte zum Erfolg kommen können. Doch insgesamt war es zu wenig und insbesondere die RB-Außenverteidiger durften froh sein, dass ihnen nicht erneut alleingelassen das Spielgerät und die Gegenspieler um die Ohren fliegen.

Durch das stabil und mit Defensivabsicherung gespielte 4-4-2 wirkte der Auftritt von RB Leipzig insgesamt sehr souverän. Weil man defensiv lange enorm wenig zuließ und man offensiv mit einem sehr agilen Linksaußen Emil Forsberg, einem willigen Yussuf Poulsen und einem in Sachen Spielübersicht und Ballkontrolle großartigen Omer Damari die individuellen Waffen hat, ein defensiv stabiles System auch zu veredeln. Daraus entsteht bei Weitem kein Hurrafußball, sondern nüchtern-sachlicher, also zweitligaangemessener Fußball mit hochwertigen Offensiveinlagen. Gegen den Ball wurde immer gut verdichtet und immer wieder auch mal durch Pressing ein Ball gewonnen oder immerhin der gegnerische Spielaufbau gestört und offensiv setzte man in regelmäßigen Abständen Akzente, mit denen man immer für ein Tor gut war.

Vielleicht ist das einzige Problem am 4-4-2 mit Doppelsechs, dass der Kader gar nicht daraufhin zusammengestellt wurde. Emil Forsberg passt als Linksaußen trotzdem prima in das Konzept und fügt sich trotz seines Offensivgeistes gut in die Mittelfeldkette ein. Stefan Hierländer als rechtes Teil des Mittelfelds passt zumindest relativ gut, auch wenn es ihn offensiv oft eher in die Mitte zieht. Aber dahinter gibt der Kader schon nicht mehr so richtig arg viel her, um diese Positionen zu besetzen. Ein Zsolt Kalmár müsste jedenfalls erst noch nachweisen, dass ihm eine Außenposition liegt.

Gegen Düsseldorf jedenfalls passte die Besetzung ziemlich gut. In der Abwehrkette kehrte Georg Teigl rechts hinten zurück und machte eine passable Partie, auch wenn er in der zweiten Halbzeit bis zur Auswechslung gegen Bebou doch auch einige Male das Nachsehen hatte. Lukas Klostermann und Rodnei bildeten das schon in Karlsruhe nach dem Compper-Platzverweis erprobte Innenverteidiger-Duo, in dem Rodnei mit Physis überzeugen kann, auch wenn seine Spielaufbauqualitäten überschaubar sind. Auf der Doppelsechs zog das spielstarke Duo Kimmich und Kaiser die Fäden, ohne dass die physischen Nachteile aufgrund ihrer Körpergröße ins Gewicht fielen. Und im Angriff ergänzten sich der physische Poulsen und der spielstarke Damari alles in allem sehr gut.

Wieder mal das Nachsehen - Sergio da Silva Pinto und Oliver Fink können Omer Damari nur hinterhergucken | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Das 1:0 gegen Düsseldorf fiel aber trotzdem durch einen Standard. Ein Tor, das Coach Beierlorzer nach der Partie als genau so geplant bezeichnete. Dominik Kaiser führt aus. Am kurzen Pfosten lässt Kimmich den Ball durch, der dann an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum zu den einlaufenden Innenverteidigern springt. Klostermann verpasst ihn noch, aber Rodnei drückt ihn dahinter zum gerade mal zweiten Eckballtor der Saison über die Linie.

Ein Tor, das der Spielanlage von RB Leipzig im neuen taktischen System sehr entgegenkam, weil man nun aus der stabilen Defensive auf die Chancen warten konnte, die dann fast schon zwangsläufig kamen. Damari macht kurz nach dem 1:0 im Strafraum alles richtig, scheitert aber an der hochgerissenen Rensing-Faust. Hierländer, Teigl, Kaiser und Poulsen scheitern in der nächsten Viertelstunde in mehr oder minder aussichtsreicher Situation. Joshua Kimmich macht es dann nach einer knappen halben Stunde besser, als er den Angriff erst mit einem tiefen Ball aus dem Mittelfeld auf Forsberg einleitet und dann im Sprinttempo nachrückt, um den von Rensing nach Hierländer-Torabschluss abprallenden Ball im Fallen zu versenken. Ein Tor, wie man es in dieser Saison lange vermissen musste, erzielt durch einen in den Strafraum ziehenden Mittelfelspieler. So einfach kann es manchmal sein.

Von Düsseldorf kam in der ersten Halbzeit fast nichts. Pohjanpalo scheitert mit einem nicht gut getroffenen Aufsetzerball am gut reagierenden Coltorti. Da Silva Pinto ergeht es mit einem ordentlich geschossenen Freistoß nicht anders. Der Zweitorevorsprung gibt den Spielverlauf zur Halbzeit ganz gut wieder.

In der zweiten Halbzeit sieht es eigentlich für Düsseldorf mit direkter Torgefahr nicht viel besser aus, auch wenn man nun wesentlich besser ins Spiel kommt und insbesondere Bebou einige potenziell gefährliche Situationen initiiert. Doch ab der 55. Minute betteln die Hausherren ein wenig um den Gegentreffer und kriegen ihn dann auch passenderweise nach einer Kette von Fehlern, die prototypisch für die fehlende Spielkontrolle in dieser Phase sind.

Hierländer vertändelt zuerst den Ball im Mittelfeld. Klostermanns Befreiungsschlag kurz darauf gerät viel zu kurz und wird zur Einladung für den nächsten Ball in den Strafraum. Über Benschop und da Silva Pinto landet die Kugel bei Pohjanpalo, der am Strafraum quer läuft, dabei vier, fünf RB-Spieler und vor allem den sich etwas unmotiviert hinwerfenden Rodnei alt aussehen lässt und von der Strafraumgrenze links unten einnetzt. Ein Tor, das nur noch einmal die großen Qualitäten des Finnen im Torabschluss unterstreicht. Von den Topstürmern der Liga ist er weiterhin derjenige, der im Verhältnis zur Einsatzzeit am häufigsten trifft (alle 128 Minuten).

Kurz wirkt es so, als könnte die Partie nun kippen, aber das täuscht, denn RB Leipzig bekommt die Partie schnell wieder besser in den Griff. Forsberg scheitert 10 Minuten nach dem Anschlusstreffer nach perfektem Kimmich-Pass in die Tiefe noch aus spitzem Winkel. Yussuf Poulsen macht es drei Minuten später besser, als wieder Kimmich nach Ballgewinn im Mittelfeld mit einem Pass in die Tiefe den Angriff einleitet. Damari sichert den Ball gegen Schauerte und schafft durch seine Bewegung in die Mitte Platz für Poulsen in seinem Rücken, den er dann auch noch perfekt mit der Hacke bedient, sodass der Däne den Ball völlig frei ins lange Eck schlenzen kann. Klar, das ist nicht clever verteidigt, weil Schauerte de facto gegen zwei Mann agiert, während Soares daneben nicht rausrückt, aber es ist trotzdem perfekt herausgespielt.

Der Rest der Partie ist ein bisschen Schaulaufen. Forsberg hätte sich noch mit seinem ersten Treffer im RB-Trikot für seine Leistung gegen Düsseldorf, aber auch schon in den letzten Wochen belohnen dürfen, blieb aber auch gegen Rensing freistehend so glücklos wie zuletzt. Und auch Benschop trägt noch was zum Unterhaltungswert der Partie bei, indem er sich einmal zum Seitfallzieher zehn Meter vor dem Tor in die Luft legt, aber den Ball knapp über den Querbalken befördert. Doch trotz dieser Aktion blieb der Düsseldorfer Auftritt merkwürdig blutleer und uninspiriert, sodass die Zeit ohne größeres Aufbäumen heruntertickt.

Fazit: Ein völlig verdienter Sieg für RB Leipzig nach einem Spiel, in dem dank 4-4-2 mit Doppelsechs die Balance zwischen Offensive und Defensive zur Abwechslung fast über die komplette Spielzeit stimmte. Ein Sieg des sachlichen, in der Offensive mit Kreativität veredelten Fußballs, der andeutet, was möglich ist, wenn die offensiven Winterneuzugänge sich in ein defensiv stabiles System mit altbekannten Qualitäten bei der Balleroberung (auch wenn man das aggressive Schwarmpressing nicht mehr so extrem spielt, sondern auch auf Balleroberungen durch aufgrund zweier Viererketten verengte Räume schielt) einpassen. Das könnte durchaus stilbildend für die kommenden Wochen sein, weil die gewählte Taktik offenbar für den aktuellen Kader die beste Lösung ist, um offensive Stärken ohne größere Verluste auszuspielen und defensive Schwächen zu minimieren.

Randbemerkung 1: Mit reichlich 17.000 Zuschauern verzeichnete RB Leipzig im Spiel gegen Düsseldorf die bisherige Saisonminuskulisse. Eine Mischung aus Spiel unter der Woche und gering ausgeprägter Euphorie. Aber wie schon so oft macht es fast umso mehr Spaß, wenn die Besucherzahl im Stadion auf die aktuell real existente RB-Fanbasis eingedampft ist. Wenn man nicht gerade in der Öffentlichkeit immer neue Zuschauerrekorde postulieren will..

Randbemerkung 2: Das erste Stürmertor von RB Leipzig im Jahr 2015. Im siebten Pflichtspiel. Angesichts der RB-Offensivqualität auch unglaublich. Yussuf Poulsen durfte die absurde Offensiv-Null zerschießen und damit auch was fürs eigene Ego tun.

Randbemerkung 3: Im sechsten Montagsspiel der erste Sieg nach zuvor fünf Unentschieden. Können wir auch unter diese Statistik einen Haken machen..

Randbemerkung 4: Gästecoach Taskin Aksoy (der 2010 als Trainer mit Türkiyemsport zum ersten RB-Regionalligaspiel überhaupt schon mal in der Red Bull Arena war und damals ein 1:1 feiern konnte) bemängelte nach dem Spiel die fehlende Laufbereitschaft seines Teams. Am Ende 119,6 : 110,4 Laufkilometer zugunsten der Gastgeber bestätigen seinen Eindruck und auch die Außenwahrnehmung von seltsam zurückhaltenden und wenig spritzigen Gästen. Das war ein deutlicher Unterschied zu dem, was Karlsruhe und Braunschweig in den letzten Wochen gegen RB läuferisch auf den Platz brachten und dürfte in den nächsten Wochen nicht der Normalzustand sein. Diesbezüglich wird man schon in Heidenheim am Sonntag einen ganz anderen Gegenwind spüren.

Randbemerkung 5: Schon in Karlsruhe rückte Demme nach dem Platzverweis für Compper auf den Rechtsverteidigerposten. Was man noch für eine Notlösung hielt, weil es eben gerade nicht anders ging. Gegen Düsseldorf wurde der bisherige Sechser aber wieder auf der Rechtsverteidigerposition eingewechselt. Und das obwohl ein Heidinger als gewohnter Außenverteidiger-Backup noch auf der Bank saß. Womit klarer wird, dass Demme in der Abwehrkette wohl doch keine Notlösung ist. Es ist natürlich noch zu früh, um seine Rolle dort zu bewerten, aber in den paar Spielminuten in den letzten zwei Spielen sah es ordentlich und defensiv stabil aus. Interessante Lösung in jedem Fall, hier einen Mittelfeldmann umzuschulen. Aber Leute zum Außenverteidiger umzuschulen hat ja bei RB Leipzig schon Tradition (Heidinger, Teigl).

Randbemerkung 6: Quasi direkt vor dem Spiel fand die RB-Mitgliederversammlung stand (Witze bei Bedarf hier selbsständig einsetzen). Auf der aus dem Kreise der Fördermitglieder ein zusätzliches Aufsichtsratsmitglied gewählt und somit eine Vereinbarung mit der DFL zur Implementierung von Mitgliedermitbestimmung umgesetzt wurde. Im Vorfeld durften sich aufsichtsratswillige Fördermitglieder um den Posten bewerben. 12 Bewerbungen gingen ein, aus denen der Ehrenrat einen aus ihrer Sicht geeigneten Kandidaten auswählte, der dann von den 14 stimmberechtigten Mitgliedern (und nicht von den 60 nicht stimmberechtigten Fördermitgliedern) in den Aufsichtsrat (zu dem wie bisher zudem noch drei Red-Bull-affine Aufsichtsräte gehören) gewählt wurde. Es handelt sich dabei um den Unternehmer Wolfgang Altmann, RB-Fan und Fördermitglied der jeweils ersten Stunde, der nicht zuletzt wegen seiner Netzwerke in den Aufsichtsrat berufen wurde. Dass mit Wolfang Altmann nun jemand im RB-Aufsichtsrat sitzt, der genauso heißt wie ein ehemaliger, erfolgreicher Lok-Spieler geht als skurrile Randanekdote durch.

Davon abgesehen war die Mitgliederversammlung vor allem eine, die sich mit Filmchen und Erläuterungen des aktuellen Vereinsweges an die Fördermitglieder richtete. Die vielleicht relevantesten, inhaltlichen Punkte betrafen Stadionfragen und beinhalteten ein klares Bekenntnis zur jetzigen Red Bull Arena in der Stadt und den Plan, die U23 auch künftig in Markranstädt spielen zu lassen. Ersteres dürfte allgemein mit mehr Freude zur Kenntnis genommen werden als zweiteres. Themen sonst noch so neben notwendigen Satzungsänderungen bezüglich der Aufsichtsratswahl: ein neuer Fanshop, der entstehen soll, wenn eine entsprechende Fläche gefunden ist und das in Halle von Stadt und Motor Halle geplante Fußballcamp im Juli, an dem auch RB Leipzig teilnehmen will/ soll/ darf.

Lichtblicke:

  • Lukas Klostermann: Schöne Entwicklung, die der junge Mann gerade nimmt. Gewinnt durch die Spielpraxis immer mehr Sicherheit, sodass seine Fähigkeiten im Spielaufbau stärker zu tragen kommen. Defensiv auch immer sicherer im Stellungsspiel. Im Ablaufen von Bällen sowieso eine Bank gewann er in der zweiten Halbzeit einige wichtige Zweikämpfe in der Defensive. Profitiert von den Ausfällen in der Innenverteidigung, nutzt seine Chance aber auch auf starke Art und Weise.
  • Omer Damari: Der schlechte Witz bei Damari ist, dass er weiter unter dem Titel ‚So viel Geld gekostet, aber immer noch kein Tor‘ läuft. Dabei ist er neben Forsberg derjenige, der in der Offensive den Unterschied zur Hinrunde macht, weil er Fähigkeiten mitbringt, die zuvor so schmerzlich vermisst wurden. Sich nämlich auch mal etwas tiefer fallen lassen und Bälle quasi aus einer Zehnerposition heraus sichern zu können. Führt dazu, dass er Mitspieler einsetzen kann, die mit aufgerückt sind. Auch gegen Düsseldorf war Damari auf diesem Weg (wie vor dem 2:0 als er den Ball mit der Brust auf Kimmich zurückprallen lässt, der dann den Ball in die Tiefe spielen kann) und durch einige gute Wege in die Tiefe ein unheimlich wichtiger Mann. Dazu die fantastische Vorbereitung des 3:1 durch Poulsen, eine für einen Stürmer hervorragende Zweikampfquote von 57% und die beste Passquote aller Feldspieler und heraus kam ein prima Abend für einen Spieler, dessen Einfluss auf das Teamspiel nicht hoch genug eingeschätzt werden kann und der diesbezüglich noch viel zu sehr unterm allgemeinen Radar fliegt.
  • Joshua Kimmich: Auf der Abschiedstournee des zukünftigen Bayern mal wieder ein sehr gute Vorstellung. Diesmal als Teil der Doppelsechs. Ordentliche Zweikampfbilanz, hoher Laufaufwand, gute Ball- und Spielkontrolle, so gut wie keine leichtsinnigen Ballverluste, wichtiger Lückenstopfer. Dazu ein technisch hochwertig versenkter Ball beim 2:0 (zweites Saisontor), das er wie das 3:1 selbst einleitete. Nachdem Kimmich nach der Winterpause etwas überdreht wirkte, ist er nun wieder voll da. Und weiterhin gilt: Ist Kimmich in Hochform, spielt RB Leipzig gleich auf einem anderen Niveau. Darf gern so bleiben..

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Tore: 1:0 Rodnei (7.), 2:0 Kimmich (28.), 2:1 Pohjanpalo (59.), 3:1 Poulsen (71.)

Aufstellung RB Leipzig: Coltorti – Teigl (67. Demme), Klostermann, Rodnei, Jung – Hierländer, Kaiser, Kimmich, Forsberg (88. Kalmár) – Poulsen, Damari (85. Reyna); nicht eingewechselt: Bellot, Hoheneder, Heidinger, Rebic; nicht im Kader: Franke, Boyd, Khedira, Sebastian (alle verletzt oder krank), Compper (gesperrt), Ernst, Dähne, Strauß, Frahn

Aufstellung Fortuna Düsseldorf: Rensing – Schauerte (80. Halloran), Soares, Tah, Weber (46. Bebou) – da Silva Pinto, Fink – Pohjanpalo, Liendl (46. Erat), Bellinghausen – Benschop

Schiedsrichter: René Rohde (Souveräne Spielleitung des Unparteiischen, dem es die Spieler mit ihrer Zweikampfführung aber auch meist leicht machten. Lediglich die Vorteilsauslegung bzw. das konsequente Abpfeifen des Vorteils bei beiden Teams wirkte deplatziert.)

Gelbe Karten: Teigl (5. gelbe Karte), Demme (4.) – Tah, Fink, Bebou

Zuschauer: 17.087 (davon 400 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], F95-Bericht, Kicker-Bericht, Pressekonferenz-Ticker

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  • Torschüsse: 14 : 11
  • gewonnene Zweikämpfe: 46,8% : 53,2%
  • Ballbesitz: 50,2% : 49,8%
  • Passquote: 70,5% : 69,4%
  • Laufstrecke: 119,6 km : 110,4 km
  • Sprints: 209 : 213
  • Fouls: 19 : 21
  • Ecken: 3 : 4
  • Abseits: 5 : 4
  • Meiste Torschüsse: Kaiser: 3 – Benschop: 3
  • Meiste Torschussvorlagen: Teigl: 3 – da Silva Pinto: 6
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Kimmich: 60,0% – Soares: 73,7%
  • Meiste Ballkontakte: Kaiser: 82 – Bellinghausen: 78
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Damari: 83,3% – Tah: 82,2%
  • Größte Laufstrecke: Kimmich: 12,8 km – Fink: 11,2 km
  • Meiste Sprints: Poulsen: 36 – Bellinghausen: 34

Statistiken von bundesliga.de, bild.de

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Saisontorschützen: Poulsen – 9; Kaiser – 4; Teigl, Frahn – je 3; Boyd, Kimmich – je 2; Rodnei, Thomalla, Morys, Hoheneder, Holthaus (VfL Bochum/ Eigentor), Verhoek (St. Pauli/ Eigentor) – je 1 Treffer

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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2 Gedanken zu „2.Bundesliga: RB Leipzig vs. Fortuna Düsseldorf 3:1“

  1. Demme muss übrigens nicht umgeschult werden. In seiner ersten Saison für Paderborn spielte er als Außenverteidiger und wurde dort auf dieser Position auch danach immer wieder sporadisch eingesetzt.

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