Aufstellungspuzzle

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim VfR Aalen (17.12.2014, 17.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Rani Khedira. Ab 10.30 Uhr.]

Kurz vor Weihnachten bricht sportlicherseits mit der zweiten englischen Woche der Saison noch mal richtig Hektik aus. Wie immer ist dies die Chance, in kürzester Zeit, viele Punkte gutzumachen oder auf ganz schnellem Wege viel Boden zu verlieren. Aus Sicht von RB Leipzig bietet sich die Chance, sich nach dem Sieg in Fürth und damit nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison in Aalen weitere, wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangssituation für die Zeit nach der Winterpause zu sichern.

Mit dem Spiel gegen Aalen geht es auch schon in die Rückrunde. Ab jetzt hatte selbst RB Leipzig, für die die meisten Teams der Liga bisher absolutes Pflichtspielneuland waren, bereits mit allen Teams mal das Vergnügen. Also mal mehr, mal weniger Vergnügen.

Das Hinspiel gegen Aalen war zumindest partiell ein Vergnügen, denn auch wenn am Ende ein 0:0 stand, hatte man nach der Partie, in der RB Leipzig eigentlich drei Punkte verdient gehabt hätte, zumindest die Gewissheit, dass Leipzig in dieser zweiten Liga auf jeden Fall gut wird mithalten können. Eine Gewissheit, die der bisherige Saisonverlauf alles in allem absolut bestätigte.

Ob das Auswärsspiel in Aalen auch zu einem Vergnügen werden wird, ist derweil fraglich. Denn zuletzt musste sich beispielsweise Düsseldorf in Aalen geschlagen geben. Und auch Kaiserslautern schaffte es nicht, auf der Ostalb zu gewinnen. Insgesamt war die Saison aber bisher durchwachsen. Vier Heimniederlagen in acht Spielen, auswärts in neun Spielen nur sechs Punkte. Zwischenzeitlich herrschte fast schon Krisenstimmung in Aalen, als man nach 12 Spielen auf Platz 18 durchgereicht worden war. Negativer Höhepunkt sicherlich das 0:4 in Bochum am 14.Spieltag, gleichzeitig damals die vierte Niederlage in Folge.

Wenn sich in der Krise zeigt, wie stabil ein Verein wirklich ist und wie er tickt, dann war das, was man in Aalen beobachten konnte, sicherlich ambivalent. Vereinsseitig blieb man in dieser Phase enorm ruhig und stärkte dem Trainerteam und der Mannschaft den Rücken. Coach Stefan Ruthenbeck schien derweil zumindest aus der Außensicht nicht immer als Krisenmanager zu überzeugen, erhöhte schnell den sowieso schon hohen Druck auf das Team, indem er beispielsweise zweimal erfolglos eine Partie zum „Endspiel“ stilisierte oder versuchte teilweise durch Personalwechsel der Probleme Herr zu werden.

In letzter Konsequenz schaffte es Stefan Ruthenbeck zusammen mit seinem Team dann aber tatsächlich (zumindest zwischenzeitlich) das Ruder herumzureißen. Nach nur fünf Punkten aus zehn Spielen gewann man völlig überraschend, aber auch verdient 2:0 gegen Düsseldorf und spielte dann eine starke Partie im Nachbarschaftsduell in Heidenheim, wo man auch völlig verdient alle drei Punkte einsammelte. Lediglich die letzte Partie gestern gegen Nürnberg ging etwas unglücklich verloren, weil der Gast vor dem Tor cleverer und glücklicher agierte, aber insgesamt sicherlich auch nicht besser war als der VfR.

Summasummarum macht das als Zwischenbilanz nach der Hinrunde für den VfR Aalen Platz 15 und lediglich einen bzw. drei Punkte Vorsprung auf den Relegations- bzw. Abstiegsplatz. Wenn man dort am Ende der Saison auch stehen würde, könnte man damit in Aalen sicherlich gut leben. Da mit dem TSV 1860 und St. Pauli aber noch zwei hinter Aalen stehen, die dort von ihrem Selbstbild her nicht hingehören, wird man eine sehr gute Rückrunde brauchen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Mit dieser sehr guten Rückrunde will man sicherlich schon gegen RB Leipzig anfangen. Zumal man bestimmt nicht zwei Heimniederlagen am Stück kassieren will. Möglicherweise besteht dabei ein kleineres Problem darin, dass im Sturm Collin Quaner, der gegen Nürnberg verletzt vom Platz musste, ausfallen könnte. Der 23jährige machte gegen Düsseldorf im Sturm eine prima Partie und hatte sich im Angriff zuletzt festgespielt. Und erweiterte damit das Repertoire der Aalener um ein ganzes Stück, denn Quaner ist der einzige echte Mittelstürmer im Kader, der großgewachsen und gleichzeitig athletisch-beweglich Bälle sichert, Lücken reißt und mit ordentlicher Technik auch Mitspieler einsetzt. Der ehemalige U20-Nationalspieler scheint ein passendes Puzzlestück in den Offensivbemühungen des VfR und als solches ist er allen möglichen Konkurrenten (Weiß, Klauß, Kaufmann), die im Fall der Fälle eher spielende Stürmer sind, überlegen.

Aktuell in herausragender Verfassung ist auch Dominik Drexler, der im Hinspiel schon die größte Chance des VfR in Leipzig direkt vorbereitete. Der frühere Erfurter, der vor der Saison aus Fürth kam, wirbelt auch weiterhin auf der linken Außenbahn und zeigt dort feine technische Qualitäten, Stärken im Eins gegen Eins und Zug zum Tor. Beim Ostalb-Derby in Heidenheim war Drexler bester Spieler auf dem Platz. Und wird auch gegen RB Leipzig zeigen wollen, dass er ein Guter ist. Wenn Drexler noch etwas fehlt, dann dürfte das Effektivität sein, denn ein Tor und eine Torvorlage in 17 Spielen sind sicherlich ausbaufähig.

Letztlich passt sich Drexler da aber gut in die offensiven Schwächen des ganzen Teams ein. Nur 14 Tore sind zusammen mit Sandhausen der schlechteste Wert der Liga bei gleichzeitig schlechter Chancenverwertung. Sprich, es mangelt weniger an der Anzahl der Chancen als vielmehr an der Effektivität, daraus auch Tore zu machen. Vielleicht ganz passend, dass mit Andreas Ludwig ein Mittelfeldspieler bester Torschütze und Scorer ist (drei Tore und eine Vorlage). Und noch nicht mal ein Mittelfeldspieler, der der offensivste im Team ist. Ludwig scheint aber nach seinen Versuchen in Hoffenheim und bei 1860 München nun in Aalen sportlich angekommen zu sein. Talent fehlte dem inzwischen 24jährigen ja sowieso noch nie, was er in vielerlei Situationen in Aalen anzudeuten weiß.

Achten sollte man auch auf den Rechtsverteidiger des VfR Phil Ofosu-Ayeh. Der sehr schnelle 23jährige Ghanaer macht in seiner ersten Zweitligasaison sehr viel richtig, braucht aber sicherlich in Sachen Konstanz und Effektivität noch einen Entwicklungsschritt. Aber seine Flankenläufe sind schon jetzt sehr beachtlich und gefährlich. Arne Feick auf der linken Verteidigungsseite ist da schon eher die klassisch-defensiv-robuste Variante eines Außenverteidigers.

In der Innenverteidigung ist wie schon im Hinspiel Oliver Barth unterwegs, ein routinierter Schlaks, der über ein sehr gutes Stellungs- und Kopfballspiel verfügt, aber im direkten Zweikampf nicht unanfällig wirkt. Nicht unanfällig wirkt auch Barths ebenso routinierter Nebenmann Leandro Grech, der zuletzt aus dem Mittelfeld nach hinten gezogen wurde, um auch in der Ballkontrolle von hinten heraus mehr Ordnung zu haben. Keine schlechte Idee, die auch keine geringere defensive Stabilität mit sich bringt.

Erwähnen sollte man auch noch den mitten in der Saison durchgeführten Torwartwechsel vom WM-Fahrer mit Bosnien-Herzegowina Jasmin Fejzić hin zu Daniel Bernhardt, der nicht wirklich einem großen Anlass, sondern eher dem Motto ‚mal einen Reiz setzen‘ folgte. Beide Keeper unterscheiden sich nicht entscheidend in ihren Leistungen. Beide immer mal wieder mit sehr guten Partien, beide aber sicherlich auch nicht fehlerlos.

Erwähnenswert zudem Andreas Hofmann, der seine achte Saison in Aalen spielt, vorher unter Alexander Zorniger in Schwäbisch Gmünd aktiv war und bisher erst 35 Minuten der aktuellen Saison verpasst hat. Noch nicht mit dabei im Hinspiel war derweil Jürgen Gjasula, der in seiner Karriere bis hin zur Champions League schon alles gesehen hat, im September nach Aalen kam und von dem man sicherlich ein bisschen mehr erwarten konnte als bisher 580 Spielminuten in neun Einsätzen. Zuletzt war er im Mittelfeld allerdings gesetzt. Genauso wie Nejmeddin Daghfous, der rechts offensiv ungefähr das ist, was Drexler links ist und bisher zwei Tore und eine Torvorlage verbuchen konnte.

Insgesamt ist der VfR Aalen ein ziemlich spielstarkes Team, wie man zuletzt nicht nur in Heidenheim eindrucksvoll demonstrieren konnte. Ein spielstarkes Team, das es am liebsten hat, aus einer kompakten Defensive heraus einen schnellen Ball spielen zu können. Ähnlich wie Ingolstadt spielt man eine Art 4-1-4-1, in dem die Vierermittelfeldkette recht flexibel organisiert ist. Wobei im Normalfall zwei eher offensiv orientierte Spieler (Drexler, Daghfous) mit zwei auch defensiv orientierten Spieler (Ludwig, Gjasula) zusammen agieren.

Aalen ist dabei in der Lage, genauso sehr tief zu verteidigen wie auch den gegnerischen Spielaufbau aktiv und schon in des Gegners Hälfte zu stören. Wobei man meist eher tief steht. Das hält aber nicht davon ab, dass man bei Ballverlusten in der Offensive meist sofort gegen den ballgewinnenden Spieler gegenpresst und sofort versucht, den Ball zurückzuerobern und auch immer wieder Chancen aus dieser Art von Ballgewinnen gegen einen sich schon offensiv orientierenden Gegner generiert. Überhaupt spielt der VfR Aalen offensiv sehr aggressive Zweikämpfe und versucht auch immer wieder Standards im oder am Strafraum mitzunehmen. Sechs Elfmeter hat der VfR Aalen in dieser Saison bereits erhalten (allerdings drei verschossen), was Ligarekord ist (die Anzahl der Elfer und auch die Anzahl der Fehlschüsse).

Erstaunlich für ein Team im direkten Abstiegskampf, dass der VfR Aalen mit 26 gelben Karten die geringste Anzahl an Verwarnungen aller Zweitligateams kassiert hat. Was sicherlich auch dafür spricht, dass Aalen in allen Mannschaftsteilen Personal versammelt hat, die spielerischen Lösungen nicht abgeneigt sind.

Besonders unangenehm wird die Spielstärke, die Aalen gegen RB Leipzig wohl wie so viele Teams ein wenig gegen lange Bälle eintauschen wird, wenn man gegen den VfR in Rückstand gerät. Denn dann muss man gegen ein oft gut funktionierendes Defensivkonstrukt anrennen und läuft gleichzeitig immer wieder in gut angelegte Spielzüge und ergo oft hinterher. Düsseldorf hat sich daran zuletzt als bestes Auswärtsteam der Liga in Aalen die Zähne ausgebissen. Anderen Teams aus der oberen Tabellenhälfte wird das auch noch so gehen.

Wer sich auf Seiten von RB Leipzig der Aufgabe in Aalen stellen darf, wird immer mehr zum Puzzle. Zuletzt fehlten gleich acht Feldspieler verletzt oder gesperrt, sodass die 16 einsatzfähigen Spieler allesamt zum Kader in Fürth gehörten. Inwieweit sich die Personalsituation in Aalen entspannt, ist noch schwierig zu prognostizieren. Boyd, Ernst, Franke und Sumusalo sind weiterhin sicher raus. Rebic kommt nach Muskelbündelriss dazu. Tim Sebastian könnte dagegen zurückkehren. Daniel Frahn wird nach Sperre sicher zurückkehren. Yussuf Poulsen steht vielleicht auch wieder auf dem Spielberichtsbogen, genau wie Joshua Kimmich. Sicher ist das aber nicht. Unklar, was mit den nach dem Fürth-Spiel angeschlagenen Khedira und Demme wird. Die Kaderplanung für das Spiel in Aalen gleicht aktuell eher einem Roulette.

Gegen tief verteidigende Gastgeber, gegen die es schwierig ist, mit Geschwindigkeit hinter die Abwehrkette zu kommen, wäre ein erneuter Versuch mit Georg Teigl, der schon in Fürth mit seiner Geschwindigkeit offensiv nicht wirklich zum Zuge kam, erstaunlich. Andererseits könnte ein weiterer Ausfall von Poulsen zu einem Engpass führen, der Teigls erneute Versetzung von rechts hinten nach ganz vorn nötig machen könnte. Spieler, die auch gegen tiefe Verteidigungen agieren können, könnten aber letztlich zielführender sein.

Mögliche Aufstellungen:

  • VfR Aalen: Bernhardt – Ofosu-Ayeh, Barth, Leandro, Feick – Hofmann – Daghfous, Gjasula, Ludwig, Drexler – Quaner (Klauß)
  • RB Leipzig: Coltorti – Teigl (Heidinger), Hoheneder (Sebastian), Compper, Jung – Kimmich (Hierländer), Khedira (Kaiser), Demme (Fandrich) – Kaiser (Kalmár) – Poulsen (Morys, Teigl), Frahn

Fazit: Auf RB Leipzig wartet in Aalen eine wichtige und gleichzeitig schwierige Aufgabe, wie auch all jene wissen, die sich noch an das Hinspiel zu Saisonbeginn erinnern können. Ein Gegner, der an guten Tagen kompakt verteidigen kann und über die spielerischen Fähigkeiten verfügt, plötzlich entstehende Räume auch zielstrebig zu nutzen. Wenn sie dann noch einen Tag finden, an dem sie vor dem gegnerischen Tor effektiv sind, dann ist der VfR Aalen nur sehr schwer zu schlagen. Bisher gab es in dieser Saison davon noch nicht allzu viele Tage. In manchen Spielen konnte der VfR aber sein Potenzial schon demonstrieren. Gegen dieses Potenzial wird RB Leipzig die letzten Kräfte mobilisieren müssen, wenn man erfolgreich sein will.

[Wer das Spiel von RB Leipzig beim VfR Aalen nicht vor Ort verfolgen kann und am 17.12.2014, ab 17.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. VfR Aalen

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig beim VfR Aalen. Mit Alexander Zorniger und Rani Khedira.

10.25

So, Atempausen sind überbewertet. Und wer wollte nicht schon immer mal eine Woche vor Weihnachten an einem Mittwochnachmittag nach Aalen..

10.30

In Aalen könnte sich RB Leipzig mit einem Dreier wieder ganz fest in der Tabellenspitze verankern. So kurz vor der Winterpause wäre das sicherlich nicht schlecht. Angesichts der Personalsituation ist diese Aufgabe aber auch besonders schwer. Wobei die zwei Tage, die RB mehr Vorbereitungszeit auf das Spiel haben wird (Aalen erst gestern aktiv), hier auch wieder positiv wirken könnten.

10.41

Rani Khedira: “Meiner Verletzung geht es ganz gut. Spüre es noch, aber gehe jetzt zur nächsten Behandlung und dann denke ich, dass ich heute Nahcmittag mittrainieren kann.”

Zu Fürth: “Zwei Mannschaften, die sich nichts geschenkt haben. Hatten mit Nik Hoheneder den Goalgetter auf unserer Seite. Sehr froh über den Auswärtssieg. So kann es gern weitergehen.”

Zum Spiel gegen den VfR: “Aalen eine typische Ostalbmannschaft. Stecken nie auf, geben immer alles. Auch gestern gegen Nürnberg nach dem 0:2 noch mal alles versucht. Platz dort ist nicht der beste. Versuchen als geschlossene Mannschaft das Ding für uns zu entscheiden.”

Ein paar Bemerkungen zur Ostalb-Mentalität. Irgendwas mit “Arbeiter-Mentalität”.

Ein paar Familienmitglieder von Rani Khedira kommen auch zum Spiel in Aalen.

Weihnachten im Hause Khedira: “Sind eine stinknormale Familie. Verbringen ein paar Tage zusammen in den Bergen. Fußball ist dabei kein Thema.”

Fazit zur Hinrunde: “Habe mit dem Wechsel hierher alles richtig gemacht. Habe zwar dieses Jahr auch ein paar Bundesligaspiele gemacht, aber die regelmäßige Spielpraxis in der zweiten Liga ist besser.” Mannschaft mit sehr guter Vorrunde, nun noch mal für die letzten zwei Spiele alles geben.

Zu Protesten anderer Fans: “Beeindrucken haben wir uns davon nicht lassen. Viel Hass mitbekommen, das ist normal. Aber davon lassen wir uns nicht beeinflussen, wir schauen auf uns. 700 unserer Fans waren mit in Fürth, darauf gucken wir eher.”

Zu den vielen Verletzten: “Stört nicht wirklich. Jeder versucht im Training immer Gas zu geben. Geschwächt nach Fürth gefahren und trotzdem hat jeder gemacht, was er sollte. Gibt keine Störungen im Rhythmus durch Verletzungen. Klar ist es schade, wenn gute Spieler ausfallen, aber wir haben das als Mannschaft aufgefangen.”

10.43

Khedira zum Hinspiel gegen Aalen: “War eine beeindruckende Atmosphäre. War sehr heiß. Haben versucht, den ersten Dreier zu holen. Ist nicht gelungen, aber wir hätten den Sieg verdient gehabt.”

Wie weiter mit der U21-Nationalmannschaft: “Keinen Kontakt mehr seit der letzten Einladung. Erst mal gucken, wie es im Verein weitergeht und dann gucken, was mit der Nationalmannschaft wird.”

10.54

Alexander Zorniger: Die Operationen von Franke und Boyd sind gut verlaufen. Rebic ist verletzt raus. Tim Sebastian könnte eventuell in den Kader rutschen in Aalen. Für die Startelf eher keine Option. Demme wahrscheinlich auch dabei. Kimmich ziemlich sicher dabei, wenn auch vermutlich nur auf der Bank. Poulsen eher nicht im Kader. Frahn nach Sperre zurück.

Zu Fürth “Das abgeliefert, was man erwarten konnte. Gut reingekommen. Größenunterschied bei Standardsituationen hat man schnell gemerkt.” Habe Zorniger nicht gefallen, dass seine Spieler da “zurückgeschreckt” sei. “In der ersten Halbzeit eine Halbchance von Teigl und die große Torchance von Kaiser beim Freistoß. War für die Konstelllation, wie wir vorne gespielt haben, in Ordnung. Nach dem 0:1 war klar, dass Fürth das Spiel noch mal drehen will. Dann hatten wir bei zwei großen Kopfballchancen noch mal Glück. Tut uns gut der Sieg. Bis jetzt eine gute Vorrunde gespielt, die wir noch zu einer sehr guten machen können.”

Zu Aalen: “Grad wenn man denkt, sie schmieren ab, dann stehen sie auf und knacken sie Düsseldorf. Stehen im 4-1-4-1 sehr kompakt. Truppe, die unangenehm zu bespielen ist, wenn es 0:0 steht oder sie 1:0 führen. Platz ist nicht gut. Es wird tricky.”

Teigl als Stürmer?: “Quantität im Sturm ist begrenzt. Mal gucken, ob wir uns da was einfallen lassen.”

“Kimmich wirkt sehr spritzig und hat weiter seinen Charakter. Will immer präsent sein und den Ball haben. Das bringt er auch ins Training ein.”

Nach der Rebic-Verletzung werde man sich in der Winterpause zusammensetzen und überlegen, ob man noch mal nach einem Neuzugang Ausschau hält. Zorniger hofft, dass Rebic zumindest mit ins Trainingslager im Januar fährt.

“Danke an unserer Fans, wie sie uns in Fürth unterstützt haben. Respekt auch an die Fürther Fans, die sich nur auf ihr Team konzentriert haben.”

11.00

Das war es schon von hier. Es wird noch bekanntgegeben, dass bisher 500 Rückrundendauerkarten verkauft wurden.

500 Fans werden RB Leipzig sicherlich nicht nach Aalen begleiten. Vermutlich wird es auf irgendwas um die 100 bis maximal 200 hinauslaufen. Nun ja, bei dem Spieltermin nicht ganz so verwunderlich und das Kontrastprogramm zum gestrigen Spiel von Aalen gegen Nürnberg vor vollem Haus und voller Gästekurve.

Egal wie, es gibt auch in diesem Spiel nur drei Punkte zu vergeben und die kann man sich nur durch entsprechende Aktionen auf dem Platz holen. Es winkt für RB Leipzig weiterhin der Sprung auf einen der ganz vorderen Plätze. Zwei Spiele noch bis Weihnachten, sechs Punkte zu holen. Man wird ja zumindest davon träumen dürfen..

In diesem Sinne habt eine schöne Woche und einen schönen Mittwochabend mit Fußball in Fernseh-, Radio-, Ticker- oder Vorortform.

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