Zur Rolle des lokalen Sportjournalismus rund um RB Leipzig

Ihr müsst alle ein bisschen ruhiger werden. Ihr habt lange genug auf hochklassigen Fußball gewartet. (..) Ihr müsst alle auch das realisieren, was hier im Moment passiert und nicht schwarz-weiß denken, sobald wieder irgendwas nicht passt. Das hilft den Jungs nicht weiter, das hilft uns Trainern nicht weiter, das hilft euch nicht mal ansatzweise Zeitungen zu verkaufen. Aber das interessiert euch eh nicht, ihr macht halt euern Job. (Alexander Zorniger in der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den VfL Bochum)

Medienkritik war eine der Randgeschichten des Spiels zwischen RB Leipzig und dem VfL Bochum. Schon in der Spielanalyse hatte Zorniger ein paar Spitzen eingebaut, die sich mehr oder weniger eindeutig gegen die anwesende (und vielleicht auch nicht anwesende) schreibende Zunft richteten („Macht nicht immer Spaß mit euch zu arbeiten“, „Müsst ihr euch nicht was aus den Fingern saugen, was in der Regel eure Spezialiät ist“), um dann auf Nachfrage, warum denn diese Kritik jetzt nötig ist, auf obig zitiertes zurückzugreifen.

Man muss die Aussagen sicherlich auch vor dem Hintergrund einer Woche zur Kenntnis nehmen, in der in Sachen Berichterstattung rund um RB Leipzig Absurditäten auf extrem hohem Niveau produziert wurden. Das ging damit los, dass nach der Niederlage in Nürnberg, dem zweiten schlechten Saisonspiel in bis dahin zehn Versuchen als Zweitligaaufsteiger, stellenweise eine ziemliche sportliche Weltuntergangsstimmung beschrieben wurde. Und es ging damit weiter, dass im Verlauf der Woche die Zorniger-Neururer-Debatte bis hin zu einem „Hass-Duell“ aufgeladen wurde, was angesichts der real passierenden Geschichten und der Versuche beider Trainer, sich völlig entspannt, aber nicht unkritisch gegenseitig ihres Respekts zu versichern, fast schon wie der Versuch der bewussten Brandstifung wirkte.

Sieht man mal davon ab, dass es ein wenig erstaunlich wirkt, wenn man Schwarz-Weiß-Denken bei Journalisten kritisiert, aber im Rahmen einer Nachspieltagspressekonferenz, in der für Differnzierung auch nicht gerade der optimale Ort ist, eine pauschal wirkende Medienschelte anbringt, dann kann man zunächst einmal zur Kenntnis nehmen, dass sich gerade im lokalen Sportjournalismus in den letzten fünf Jahren unheimlich viel verändert hat und rund um RB Leipzig ein Wohlwollen und meist auch Sachlichkeit und Ruhe herrschen, wie man es zuvor nicht kannte.

Es ist ja gerade mal vier Jahre her, dass der MDR, der in jenen Tagen (zumindest im TV) in Bezug auf RB ohne ironischen Unterton nicht auskam, nach drei Spieltagen in der Regionalliga und drei Unentschieden die Entlassung des neuen Trainers Tomas Oral als mögliche Reaktion ins Spiel brachte. Auch wenn das damals nicht mal ansatzweise der Realität der Vereinsentscheider entsprach. Und die LVZ nutzte den Anlass, um der „RB-Magerkost“ einen wenig wohlwollenden Kommentar auf der Titelseite(!) zu widmen.

Der MDR jener Tage als Versuchslabor der ironischen Distanzierung im ‚Geld schieß auch keine Tore‘-Duktus. Die LVZ grundsätzlich wohlwollend, aber im Duktus alter Berichterstattungstage über den FC Sachsen Leipzig spätestens nach drei wenig erfolgreichen Spielen in den Weltuntergangsmodus schaltend. Die BILD noch viel mehr BILD als heute und auch gern mal mit entsprechenden Verkürzungen. Und die L-IZ als Onlineergänzung, die sich auf die Suche nach allem begab, was irgendwie zur provinziellen Skandalisierung hätte taugen können (die Älteren unter uns erinnern sich an den krassen Mensaskandal..).

Vergleicht man das mit der heutigen Situation, dann hat man im lokalen Journalismus eine verdammt idyllische Situation, in der alle Medienhäuser, die tagesaktuell über RB Leipzig berichten, mit unterschiedlicher Intensität ganz grundsätzlich hinter dem Verein und dessen Weg stehen (selbst die L-IZ, seitdem ein Martin Schöler dort den RB-Stift schwingt). Was dann sogar soweit geht, dass die LVZ im Zuge der Lizenzdebatte praktisch ohne journalistische Einbettung ein Mateschitz-(Gefälligkeits-)Interview abdruckte, in dem der über die zwischenzeitliche Nichterteilung der Zweitligalizenz schimpfen darf. Abgerundet durch eine ultimative, redaktionelle Mateschitz-Lobhudelei auf Seite 3.

Klar gibt es auch im lokalen Sportjournalismus (auch hier in diesem Blog natürlich) immer mal wieder falsch zielende Kritik oder Zuspitzungen oder steile bis absurde Thesen. Gerade in Bezug auf den sportlichen Output ist man natürlich relativ schnell dabei die negativen Aspekte der aktuellen Situation zu beleuchten, aber einen Titel wie „Dicke Luft bei RB Leipzig“ macht dann eben doch Sport 1 nach dem Nürnberg-Spiel und eben nicht die Lokalpresse.

Wobei in Bezug auf schnell aufkommende Negativberichterstattung auch die bekannt hohen Ziele von RB Leipzig ein Fluch sind. Klar spielt der Verein zweite Liga und man muss ihn vor diesem Hintergrund und dem Hintergrund eines eben nicht übermenschlichen Kaders beurteilen. Andererseits wurde eben in der Vergangenheit auch immer wieder die Champions League und die Deutsche Meisterschaft als Fernziel formuliert und wurden in der Sommerpause 12 Millionen Euro nur als Ablösesummen ausgegeben (auch wenn man sieben bis acht davon gleich nach Salzburg weiterverliehen hat). Der Verein hat ein sportliches Anspruchsimage, das mit der aktuellen Kadersituation nichts zu tun haben mag, das aber nun mal trotzdem existent ist und das man sich auch ein ganzes Stück selbst geschaffen hat (mal ganz davon abgesehen, dass an dieses Image bundesweit einiges rangepappt wird, was nicht rangehört).

Grundsätzlich aber hatte RB Leipzig im Zusammenspiel mit dem hiesigen lokalen Journalismus trotzdem mindestens in den letzten zwei, eigentlich sogar drei Jahren nur sehr wenig auszustehen und überwiegend eine harmonische und weitgehend sachliche Berichterstattungsebene. Ergo einen fast schon entspannten Ruhezustand. Was einerseits dem rationalen Blick der Journalisten auf den Gegenstand geschuldet sein dürfte (und dem Wissensgewinn bei der Auseinandersetzung mit dem Themenfeld), aber auch der professionellen Vereinspressearbeit. Das Bild verändert sich aber natürlich deutlich, wenn man in lokale Sportredaktionen abseits von Leipzig oder in bundesweite Presseerzeugnisse schaut.

Auch da gibt es gerade seit dem Zweitligaaufstieg vernehmbares Wohlwollen, aber tatsächlich auch diverse abstruse Geschichten, die in ihrer künstlichen Aufgeputschtheit und rhetorischen Projektion immer mal wieder mehr über die Autoren verraten als über den Gegenstand. Das „Hass-Duell der Trainer“, das der Focus sich vor dem Spiel gegen Bochum zurechtzauberte, ist da nur das jüngste Beispiel für manchmal ganz viel Projektion auf einen Gegenstand, von dem man keine Ahnung hat und (so scheint es) am liebsten auch keine Ahnung haben will.

Über all dem thront natürlich die Frage (und ich sehe das tatsächlich als offene Frage und habe keine endgültigen) Antworten, was Sportjournalismus gerade in seiner tagesaktuellen, lokalen Form eigentlich sein soll. Geht es nach dem, was bei Alexander Zorniger immer mal wieder in unterschiedlichen Zusammenhängen durchkommt, dann ist es deren Aufgabe, quasi als öffentlichkeitsarbeitende Partei dafür zu sorgen, dass der Sportverein über den man berichtet, den größtmöglichen Erfolg hat.

Was ja auch gut zu dem passt, was sich ein Ralf Rangnick von den Anhängern des Vereins wünscht und einfordert. Dass sie die Mannschaft unterstützen und sich ansonsten in sportlichen Fragen zurückhalten sollen. Verein, Fans und Medien sollen (überspitzt gesagt) eine Art Schicksalsgemeinschaft bilden, die gemeinsam für das Ziel Bundesliga an einem Strang zieht. Letztlich wünscht man sich das wohl in so ziemlich jeder Stadt, die ein Team im Profifußball hat. Und je kleiner die Stadt ist, desto eher funktioniert dieser lokale Patriotismuskitt vermutlich tatsächlich in einer Art, dass die Berichterstattung über einen Verein mit den Interessen des Vereins weitgehend übereinstimmt.

Ist dies aber auch die Aufgabe eines lokalen Sportjournalismus, quasi kommunikative Aufgaben des Vereins zu übernehmen? Und würde er sich dann nicht selbst abschaffen, weil man ihn dann letztlich auch gar nicht mehr braucht, wenn er im Kern auch nichts anderes macht als der Verein selbst? Bzw. würde er sich dann nicht auf den sportlichen Wettbewerb reduzieren, Transfermeldungen (oder andere Exklusivgeschichten) vor dem Verein publizieren zu wollen (bzw. ist diese Reduzierung nicht sowieso schon passiert)?

Andersherum könnte sich der lokale Sportjournalismus aber in der moderen Welt auch dadurch abschaffen, dass man distanziert und vielleicht auch kritisch bleibt und der Verein dann eben seine Informationsweitergabe selbst in die Hand nimmt. So wie es Union-Präsident Zingler ja kürzlich nach der Mattuschka-Wechselgeschichte, deren mediale Aufbereitung und Verwendung gegen Coach Düwel ihm nicht gefiel, schon androhte und ja auch von vielen Vereinen, auch bei Union, in unterschiedlichen Video-, Audio- oder Schriftformaten über die eigenen sozialen Netzwerke bereits gemacht wird. Wenn ein Verein 100.000 Facebook-User aufwärts hat, dann reicht es ihm unter Umständen, sich darauf zu konzentrieren und ansonsten nur noch wenige Informationen an Journalisten zu geben oder bstimmte Journalisten gleich ganz von der Beantwortung von Anfragen auszuschließen (auch bei Union im Mattuschka-Düwel-Zuammenhang geschehen).

Letztlich bleibt eines der Probleme, dass Sportjournalisten, auch wenn es frühere Fußballer oder Sportwissenschaftler oder auch nur langjährige Beobachter sind, natürlich nicht bis ins letzte Detail mit den Vorgängen in einer Fußballmannschaft, mit Trainingssteuerung, Matchplänen oder Dingen in der Kabine vertraut sind und deswegen ihr Blick auf den Gegenstand natürlich defizitär ist. Weswegen die Bewertung und Einordnung von sportlichen und taktischen Vorgängen natürlich auch immer unvollständig bleiben muss. Diejenigen, die diesbezüglich Auskunft geben können, sind die aktiven Trainer und Spieler und niemand anderes.

Bliebe entsprechend für den Journalisten nur die Möglichkeit, im Fußballalltagsgeschäft das zu spiegeln, was aus dem Verein an Interpretationen und Meinungen kommt und dazu ein paar Anekdoten aus dem VIP-Bereich oder Fanblock zu schreiben. Allerdings käme wohl andererseits niemand auf die Idee, dass man auf der Autoseite einer Zeitung nicht auch eine Meinung oder Einordung der äußeren Erscheinung eines Autos und dessen Fahrgefühl schreiben könnte, ohne um den konkreten Produktionsprozess oder mögliche Probleme im Entwicklerteam zu wissen. Und ein schlechtes Fahrgefühl nicht dadurch auszublenden, dass der Wagen auf den 500 km zuvor ja ganz passabel gefahren sein soll.

Letzlich bleibt die Frage, was lokaler Sportjouralismus mit seiner Fixierung auf das Alltagsgeschäft (und entsprechend auf O-Töne und Spieltagsphänomene) und auf ein lokales Massenpublikum, das auch zu Zuspitzungen neigt, eigentlich können sollte. Vielleicht ist er in der Konsequenz nur eine der größten Anachronimsen im Journalismus (wenn es um die Funktion unabhängiger, distanziert einordnender Berichterstattung geht, die allerdings auch im Alltag überregionaler Redaktionen mit ihrem häufigen Fokus auf nicht immer gelungene ironisch-distanzierte Reportageformate seltener wird) und inhaltlich die Fortführung des Boulevard mit anderen Themenmitteln.

Erst, wenn man sich überhaupt klar würde, was lokaler Sportjournalismus, der auch durch eine entsprechende Leserschaft und deren Zahlungsbereitschaft finanziert werden muss (wenn man nicht gerade MDR heißt), können, wie er sich von der Vereinskommunikation unterscheiden und wie distanziert er berichten/ was für eine Sprechposition er einnehmen sollte, könnte man wohl klären, ob überhaupt der Vorwurf, der hiesige Journalismus würde mit Zuspitzungen und Schwarz-Weiß-Berichten das Erreichen von sportlichen Vereinszielen erschweren, legitim ist. Fakt ist davon abgesehen, dass in locker 90 Prozent zumindest der lokalen Artikelfälle der Vorwurf aktuell ins Leere zielen würde. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, hängt vermutlich im wesentlichen davon ab, was man sich von der tagesaktuellen Berichterstattung rund um RB Leipzig eigentlich erwartet.

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9 Gedanken zu „Zur Rolle des lokalen Sportjournalismus rund um RB Leipzig“

  1. Grundsätzlich einverstanden. Journalisten sollten keine Handlanger des Vereins sein. Ich glaube aber vielmehr, dass A. Zorniger im Fundament der Medienkritik die Berichterstattung nach dem Nürnbergspiel und das unsägliche „Hass-Duell“ vorprägte. Die eigentliche Kritik, so wirkte es auf mich ging speziell an Guido Schäfer, denn er blickte ihn immer an und hinterfragte seine Ausbildung. Schön zu sehen auch Zorniger Reaktion in „Guidos Schäferstündchen“ bei Sport im Osten. Ich glaube, Zorniger stieß massiv der Artikel auf, in dem Schäfer sinngemäß schrieb, dass Heidi den Joshua Kimmich kaputt getreten hat. Auch ich fragte mich, was der Artikel in der Form sollte. Zorniger war sauer und knöpfte sich den LVZ-Mann in der PK deswegen vor.
    Unterm Strich aber kann sich RB und Zorniger nicht im Geringsten über die Medienlandschaft beschweren- da gebe ich dem RB-Blogger voll Recht. Und auch über Schäfer sehe ich kaum Aufregungspotential. Im Gegenteil: der Mann erfreut sich zweifelsohne größter Beliebtheit bei den Leipziger, was letztlich auch RB zugute kommt.

  2. G.S. erfreut sich „größter Beliebtheit“?
    Also ich würde es eher „weitgehender Beliebtheit“ nennen … klar hat er einen recht erfrischenden und auffällig „anderen“ Schreibstil bzw. Berichtsform die in Verbindung mit RB mitunter sehr unterhaltsam ist, aber er polarisiert natürlich auch teilweise recht deftig (MDR), was mitunter deplatziert bzw. auch manchmal anbiedernd wirkt.

    Ansonsten (wieder mal) ein sehr guter Artikel der etwas über das allgemeine Fußballgeschehen bei RB hinausblickt und eine sehr treffende derzeitige Situationsanalyse darstellt.

  3. Dieses Thema erscheint mir gerade richtig, mich dazu zu äußern. Von einem lokalen Sportjournalisten erwarte ich nämlich zuerst eine faire sowie neutrale Berichterstattung. Er (sie) sollte in erster Linie ein Vermittler zwischen dem entsprechenden Verein und seinen treuen Anhängern oder neutralen sonstigen Interessierten sein, um diese mit möglichst allen aktuellen, unterschiedlichen Neuigkeiten versorgen zu können, ehe die „heißhungrigen“ entfernteren Medien diese später aufgreifen und kopieren.

    Jeder Zuschauer, Leser oder Hörer darf auf keinen Fall merken, dass ein mit möglichst hoher Qualität ausgestatteter Berichterstatter eventuell von Interview-Partnern vereinnahmt wird….

    Ein zutreffendes Beispiel, wie eine vorherige Vereinnahmung plötzlich kippen kann, erlebten wir gerade in dem geschilderten Fall zwischen dem LVZ-Sportchef, G. Schäfer und „RaBa“- Trainer Zorniger. Wie von meinen Vorkommentatoren, „Einwechselspieler“ und „Spooner“ schon beschrieben, fiel diese etwas undefinierbare Person erneut ein wenig aus der Rolle! An anderer Stelle wurde von mir bereits vermerkt, dass dieser in der Öffentlichkeit „ungewöhnlich anders“ auftretende Herr bestimmt nicht so ganz die Erwartungshaltung der sicherlich meisten Sportanhänger erfüllt, indem er z.B. Zorniger nach vielen gemeinsamen Späßchen aus der jüngsten Vergangenheit nun seine Abschlussarbeit unter die Nase hielt, weil dieser nach einer etwas kritischen Einschätzung in der letzten Woche an dessen Qualifikation zweifelte…..

    Wenn man das „Schäferstündchen“ gegenwärtig in voller Größe und entsprechendem Outfit auf dem Bildschirm sieht, ist es allerdings diesem nicht zuzutrauen, dass er in der Vergangenheit in den Stadien als Aktiver, zumindest aus meiner Sicht, eine wesentlich vorteilhaftere Rolle abgab!

    Vielleicht wäre er als reiner Feuilletonist bzw. Boulevardredakteur besser aufgehoben….

    1. Guido ist übrigens nicht der Sportchef der LVZ. Nur pro forma.

  4. Ich fand die Kritik an “uns Guido” extrem deplatziert, insbesondere an diesem Ort zu dieser Zeit vor der “versammelten Presse”.
    Die PK wurde auch noch von RB gekürzt in das Netz gestellt, böse Menschen sagen dazu auch “zensiert”, R.R. spielt das alles runter, da unter seinem Niveau.
    Der liebe A.Z. hat vom lieben G.S. mindestens soviel in den letzten Jahren profitiert, wie umgekehrt.
    Die fast schön Verbrüderung mit Neururer ist dann voll daneben gewesen!
    Ich bin in dieser “Angelegenheit” eindeutig auf Seite des gemaßregelten G.S., der A.Z. wird in schlechteren Zeiten (und die werden kommen) auf seine wohlwollenden Berichte bestimmt noch angewiesen sein…

    1. Die Pressekonferenz wird immer nur mit den Analysen der Trainer und ohne Nachfragen der Journalisten veröffentlicht (die Antworten auf die Fragen wollen die Journalisten ja noch für ihre Zeitungen haben..). Ist also ganz normal und keine Zensur.

      Und die wohlwollenden Berichte übernehme ich dann gerne. 😉

  5. Zornigers abwertende Kritik gegenüber der Presse war deplatziert. Er wird sich mit zunehmendem Erfolg auch an zugespitzte Presseberichte gewöhnen müssen. Sollte mit ihm der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelingen, so sollte er sich jetzt schon klarmachen, dass das gerade nur der Anfang des Presserummels ist.

  6. Herr Müller, ich bin ganz Ihrer Meinung. Frage. Wird AZ im Umgang mit den Medien geschult? Wenn nein, bitte Schulung nachholen.

  7. AZ hat die Journalisten pauschal abgewertet und im Falle GS dann auch noch tief unter die Gürtellinie gezielt und zugetreten. Das war, erstaunlicherweise erst recht mit etwas zeitlichen Abstand, unter aller Sau.

    Mal noch zum Zitat: „Das hilft den Jungs nicht weiter, das hilft uns Trainern nicht weiter“ – der Geist, der hier dahinter steht, erinnert mich an dunkle DDR-Zeiten. „Das hilft euch nicht mal ansatzweise Zeitungen zu verkaufen“, ist auch noch Blödsinn.

    Und was das Foul Heidi-Kimmich betrifft: Worüber soll man sonst berichten, wenn nicht über solche Vorkommnisse?

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