Gleicher Gegner, völlig neue Mannschaft

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Erzgebirge Aue (29.10.2014, 19.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Fabio Coltort. Ab 09.00 Uhr]

„Nicht schon wieder“ war eine der Reaktionen nachdem RB Leipzig Ende August für die zweite Runde im DFB-Pokal Erzgebirge Aue zugelost wurde. Nur einen Tag nachdem beide Mannschaften schon in der Liga aufeinandergetroffen waren.

Eine weitere Reaktion bestand darin, dass man sich über ein sportlich eher einfaches Los freute. Aue zu damaligen Zeiten ein strauchelndes Zweitligateam, das den bis dato drei Niederlagen anschließend noch zwei weitere hinzufügte und nach fünf Spieltagen als erster Abstiegskandidat mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz stand. Mit einem nicht zweitligatauglichen Team auch scheinbar unrettbar.

Doch seitdem ist einiges passiert im Erzgebirge. Falko Götz musste seinen Hut nehmen und wurde nach dem vierten Spieltag durch Tomislav Stipic ersetzt, eine Entscheidung, die anfangs erstaunen mochte, weil der zuvor nur unterklassig trainiert hatte (bei der U23 von Ingolstadt) und eine gewagte Wahl schien. Doch mit 10:5 Toren und 11 Punkten aus den letzten sechs Spielen hat Stipic nicht nur die punktetechnischen Argumente auf seiner Seite und die ehemalige Schießbude Aue aus dem Keller auf einen Nichtabstiegsplatz geführt, sondern dem Team auch spielerisch neues Leben eingehaucht, von dem zuvor wenig zu sehen war.

Spielte beispielsweise Aue in Leipzig noch mit einem 4-4-2 mit Doppelsechs war man zuletzt zweimal in einem 4-2-3-1 unterwegs. Ein System, das noch dazu zusätzlich dadurch flexibel angelegt war, dass die beiden Außenspieler Arvydas Novikovas und Romario Kortzorg (der seine großen Qualitäten erst nach dem Abgang von Götz auch final und konstant abrufen konnte) nicht sklavisch an der Außenlinie kleben, sondern immer wieder mit in die Mitte einrücken und dort als Anspielstation zur Verfügung stehen oder gar mit auf die Seite des jeweils anderen wechseln und diese dort dann überladen oder einfach die Positionen tauschen.

Heraus kommt dabei ein ganz hübsches Spiel mit dem Ball, in dem auch Ballstafetten mit zum guten Ton gehören, die man noch vor zwei Monaten nicht gesehen hatte. Dabei spielt auch Stürmer Frank Löning (33), der mit seiner Erfahrung punktet und mit zwei Toren und zwei Vorlagen unter Stipic wieder torgefährlich ist, eine wichtige Rolle. Für den offensiven Spielfluss ist er vor allem auch als Anspielstation wichtig, kann Bälle verarbeiten und Mitspieler einsetzen.

Im Mittelfeld hat man sich alles in allem etwas kompakter aufgestellt. Der ballsichere, lauf- und zweikampfstarke Franzose Dorian Diring (22), der im Aufeinandertreffen im August noch die eine Hälfte der Doppelsechs besetzt hatte und der vielleicht auffälligste Spieler in seinem Team war, spielte zuletzt auf der Zehn. Wo er vielleicht nicht zu den besten Spielern der Liga auf dieser Position zählt, aber sehr zum Erfolg des Teams beitrug.

Die Doppelsechs wurde zuletzt durch den enorm erfahrenen Oliver Schröder (34, jeweils mehr als 100 Erst- und Zweitligaspiele) und durch Patrick Schönfeld (25) ersetzt. Ersterer als eher defensiver Part, der das Team in der Zentrale zusammenhält, zweiterer als offensivere Option und damit als gelernter Offensivspieler im Spiel mit dem Ball auch immer wieder mit nach vorne rückend, sodass dann eigentlich schon eher ein 4-1-4-1 entsteht.

Verändert hat sich auch die Viererkette in der Abwehr. Rechts außen verteidigte zuletzt statt Kapitän Klingbeil der einst bei den Bayern in München ausgebildete Fabian Müller (27), der die Position mit sehr viel mehr Offensivgeist bekleiden kann. Und links kam der 29jährige Slowake Filip Luksik zum Einsatz, der im August gegen Leipzig auch noch im linken Mittelfeld spielte und entsprechend über offensive und spielerische Qualitäten verfügt. Zudem war er im Hinspiel der schnellste Spieler im Team von Erzgebirge Aue, was gegen seinen potenziellen Gegenspieler Yussuf Poulsen sicherlich kein Nachteil ist.

In der Innenverteidigung mussten zuletzt zudem Thomas Paulus (verletzungsbedingt) und Neuzgang Stipe Vucur weichen. Ersetzt wurden die beiden durch Kapitän René Klingbeil (33) und Michael Fink (32), die mit Erfahrung und größeren spielerischen Fähigkeiten den Laden von hinten heraus zusammenhalten. Allerdings könnte Paulus nach Verletzung auch wieder zumindest in den Kader zurückkehren. Ein Rutschen in die Startelf dürfte allerdings zu früh kommen.

Wie stark sich der Wind in Aue gedreht hat, zeigt sich darin, dass zuletzt lediglich sechs Spieler in der Startformation standen, die dies auch im Spiel gegen RB im August taten (Männel, Klingbeil, Luksik, Novikovas, Diring, Löning). Nur drei dieser Spieler spielten noch auf den selben Positionen (Männel, Novikovas, Löning). Und nur einer, nämlich (der nicht immer fehlerfreie) Keeper Männel spielte auch in einer taktisch unveränderten Rolle. Novikovas als viel flexiblerer rechter Mittelfeldspieler und Löning als einzige Spitze übernehmen dagegen inzwischen leicht verschobene Aufgaben.

Heraus kommt bei all den Veränderungen eine Mannschaft, die von der Verteidigung bis in den Sturm eine deutlich verbesserte, spielerische Struktur besitzt und gezeigt hat, dass sie bei Ballbesitz oder bei Ballgewinnen in der Lage ist, durch Passspiel der gegnerischen Abwehr weh zu tun. Hier ein Doppelpass, da ein Einlaufen eines Außenspielers, dort ein Tempodribbling und heraus kommt ein Team, das nur noch wenig gemein hat mit der (abgesehen vom quirligen Novikovas) offfensiven Harmlosigkeit zu Saisonbeginn.

Das heißt natürlich nicht, dass Aue inzwischen zu einem Überteam gewachsen ist, aber immerhin zu einem passablen Zweitligateam, das in der Gesamtheit spielerische Lösungen entwickelt hat und inzwischen auch in der Gesamtheit verteidigt. Was auch umfasst, dass man bei Ballverlusten auch sofort defensiv und gegen den Ball arbeitet und so bspw. den TSV 1860 München vor einer reichlichen Woche vor einige (unlösbare) Probleme stellte. Im Vergleich zum Saisonbeginn macht es inzwischen phasenweise Spaß, Erzgebirge Aue beim Kicken und beim Offensivspiel zuzuschauen.

Unverletzbar ist das Team aber auch weiterhin nicht. Das Mitspielen der Außenverteidiger schafft immer wieder Lücken, wenn die Innenverteidiger nach außen nachrücken müssen, um dort auszuhelfen und dann durch nicht immer perfekte Abstimmung neue Lücken in der Zentrale aufgehen. Zudem ist die Innenverteidigung, die schon vor einigen Wochen nicht die beste der Liga war, durch die Wechsel weiterhin nicht zu einer überragenden geworden. Das ist alles ziemlich solide und spielerisch sicherlich stärker, aber es bleibt auch weiterhin anfällig für gutes Offensivspiel des Gegners.

Für RB Leipzig liegt darin sicherlich die Chance in diesem Spiel, dass man hohe Ballgewinne dazu nutzen kann, das Auer Defensivgebilde ordentlich durcheinanderzuwirbeln. Wobei natürlich die Frage ist, ob nicht Tomislav Stipic für das Spiel in Leipzig erstens personell eine etwas defensivstärkere Formation wählt und sowieso auch (wie ein paar Teams zuvor) auf das Mitspielen (und dementsprechend auf Ballverluste in der eigenen Hälfte) verzichtet und den langen Ball präferiert. Was dann auch dafür spräche, vielleicht vom 4-2-3-1 wieder auf ein 4-4-2 (das man gegen den Ball eh zumeist spielt, da dann Diring auf die Position des zweiten Stürmers aufrückt) zurückzugehen.

Angesichts der Tabellensituation in der zweiten Liga (3. gegen 14.) könnte man annehmen, dass RB Leipzig als Favorit in die Partie geht. Man muss aber nicht mal auf die bekannte Weisheit vom Pokal mit den eigenen Gesetzen hinweisen, um das zu relativieren. Denn für die letzten sechs Spieltage stehen bei RB Leipzig acht Punkte (9:7 Tore) und bei Ergebirge Aue wie schon erwähnt 11 Punkte (10:5 Tore) zu Buche. Nur eine Niederlage, drei teils deutliche und überzeugende Heimsiege hat Aue zuletzt verbucht und befindet sich dabei in einem ordentlichen Aufwind, durch den sie auch in Leipzig kein krasser Außenseiter sind. Kein krasser Außenseiter mehr sind, denn Ende August wären viele wohl noch davon ausgegangen, dass Aue in Leipzig ziemlich chancenlos sein müsste.

Ein Vorteil für RB Leipzig könnte darin bestehen, dass man zwischen Freitagsspiel gegen Bochum und Pokalspiel gegen Aue zwei Tage mehr zur Regeneration und Vorbereitung hat als Konkurrent Aue, die erst gestern in Sandhausen (teilweise überzeugend) spielten. Zwei Tage auch, die eventuell reichen könnten, um Joshua Kimmich wieder zurück auf den Platz zu bringen (auch wenn Zorniger da sicherlich kein Risiko eingehen wird), Marvin Compper wieder endgültig fit zu machen und bei Terrence Boyd ein paar Prozente in Sachen Fitnessstand draufzulegen. Was alle zusammen für den Teamerfolg günstige Komponenten wären.

Insgesamt dürfte es für Alexander Zorniger nach dem Spiel gegen Bochum wenig Grund zum Wechseln geben. Fünf Tage Luft zwischen den Spielen sind nicht so wenig, als dass man eine schonungsbedingte Rotation in Erwägung ziehen müsste. Zumal das nächste Ligaspiel gegen Kaiserslautern erst am Montag stattfindet, also nach dem Aue-Spiel auch genug Zeit zur Regeneration bleibt. Das wird für Aue, die schon am Sonntag und auch dann wieder zu einem Auswärtsspiel (in Frankfurt) ranmüssen, schon enger und macht Änderungen dort wahrscheinlicher (auch wenn Stipic bisher nicht dazu neigte, eine erfolgreich auftretende Elf zu verändern). Drei Heimspiele in elf Tagen für RB Leipzig sind halt eine deutlich andere Nummer als drei Auswärtsspiele in acht Tagen für Aue.

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Coltorti – Teigl, Sebastian, Compper, Jung – Demme, Khedira, Kimmich (Hierländer) – Kaiser – Poulsen, Frahn
  • Erzgebirge Aue: Männel – Müller, Fink, Klingbeil (Paulus), Luksik – Schröder, Schönfeld – Novikovas, Diring, Kotzorg – Löning

Die DFB-Pokalpartie zwischen RB Leipzig und Erzgebirge Aue dürfte eine komplett andere Partie werden als es die Begegnung in der zweiten Liga zwischen den beiden Mannschaften war. Zu erwarten sind nicht nur ausgeglichenere Kräfteverhältnisse, auch die Art und Weise des Spiels dürfte sich durch die deutlich verbesserten spielerischen Qualitäten der Gäste verändern. Wenn sie denn auch in Leipzig spielen wollen und keine Angst vor dem RB-Pressing haben.

Verzichten könnten alle Beteiligten jedenfalls diesmal auf eine Horrorsituation wie es sie im Ligaspiel mit Niklas Hohender gab, der nach einem Luftduell mit dem Kopf zuerst auf den Boden knallte und reichlich zwei Monate später immer noch nicht wieder fit ist, weil er seinen linken Arm bis zuletzt nicht zu 100% einsetzen und koordinieren konnte. Gern genommen dürfte zumindest bei jenen, die RB Leipzig anhängen, aber ein vor dem Tor erfolgreicher Daniel Frahn sein. Ob er dann mit Terrence Boyd zum Torjubeln wrestelt oder ringt oder boxt oder Halma spielt, kann dann auch egal sein.

Fazit: RB Leipzig spielt zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Erzgebirge Aue, aber bis auf Vereinsname und Kader haben die beiden Aufgaben miteinander nichts gemein. Zu sehr hat sich das Auftreten und die Art Fußball zu spielen, im Erzgebirge in den letzten Wochen geändert. Zu sehr ist Aue aus der Rolle des Außenseiters herausgetreten und hat sich zu einem mindestens passablen Zweitligateam gemausert. In Leipzig könnten sie ihr vorläufiges Meisterstück abliefern (und so auch die Auswärtsschwäche, zwei Punkte aus sechs Ligaspielen) ablegen. Die RasenBallsportler werden all ihre Qualität in die Waagschale werfen müssen, um im Pokalduell mit dem Ligakonkurrenten siegreich zu bleiben und erstmals ins Achtelfinale des DFB-Pokals einzuziehen.

[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen Erzgebirge Aue nicht vor Ort verfolgen kann und am 29.10.2014, ab 19.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Erzgebirge Aue

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Bisherige DFB-Pokalspiele 2014/2015

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Erzgebirge Aue. Mit Alexander Zorniger und Fabio Coltorti.

10.16

So, der englischen Woche sei gedankt, schon zum Wochenanfang volle Konzentration auf den Fußball und die Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen Erzgebirge Aue. Zweite Runde und die Chance, erstmals ein Achtelfinale zu erreichen und im landesweiten Pokalwettbewerb zu überwintern. Wenn das nicht als Ziel Motivation genug ist.

10.20

Aue kommt zwar ohne größere Änderungen im Kader, aber trotzdem ziemlich runderneuert nach Leipzig. Nicht zuletzt der Verdienst vom erst 35jährigen Neucoach Tomislav Stipic, der dem Team neues Leben eingehaucht hat und das Leben selbst mit einem höchst intensiven Coaching an der Seitenauslinie und manchmal auch darüber hinaus während der Spiele vorlebt.

10.23

22.000 Tickets gingen bisher für die Partie weg. Möglich, dass man bis Mittwoch Abend 19 Uhr noch die 30.000er-Grenze knackt. Wenn man die Schlange vor dem Fanshop als Maßstab nimmt, dann ist das Interesse jedenfalls ziemlich groß. Dank Herbstferien ist der Spieltermin ja auch für breitere Bevölkerungsschichten von Interesse.

10.27

Das Achtelfinale, für das wir uns dann hoffentlich auch noch interessieren, wird übrigens bereits am Mittwochabend um 23.45 Uhr in der ARD ausgelost. Könnte also eine lange Pokalnacht werden..

10.30

Fabio Coltorti wird uns wohl heute hier beehren. Zumindest springt er hier rum.

10.41

Fabio Coltorti zu seinem Comeback: “Hatte lange Strecke, um wieder zurückzukommen. War gerührt vom herzlichen Empfang. Gut, dass das Spiel so erfolgreich ausgegangen ist. Gegen Aue wird eine interessante Aufgabe. Aue ist im Aufwind. Wird ein intensives Spiel. Wir müssen versuchen unser Spiel auf den Platz zu bringen und den Gegner beeindrucken. Wird sicherlich nicht einfach sein.”

“Bin immer noch der gleiche. Eine mittellange Verletzung verändert natürlich ein wenig, aber ich trainiere schon seit sechs Wochen voll und mein Körper ist voll in Form. Spielrythmus wird sich finden. Ich habe aber die Situation schon vor ein paar Monaten erlebt. Das gibt mir ein gutes Gefühl auf dem Platz. Braucht aber noch ein paar Spiele, bis es 100% sind.”

Hat sich in seiner Abwesenheit was verändert?: “Man merkt, dass man nach zweieinhalb Jahren in Sachen Spielsystem immer besser wird. Am Teamgeist hat sich nichts geändert, der ist immer noch so gut. Tempo und Qualität sind aber immer höher geworden mit den Spielern, die schon länger da sind und sich entwickelt haben und den neuen Spielern, die neue Qualität bringen.”

“Habe mit Benjamin Bellot ein gutes Verhältnis. Wichtig ist, dass die Mannschaft erfolgreich spielt. Ist mit Bellot ein Verhältnis, das ich so auch noch nicht hatte. Ist sonst viel Distanz dabei, weil die Torwartposition speziell ist. Ist bei uns anders, professionell, fast freundschaftlich.”

“Bin nicht nervös geworden, als das Thema der Verpflichtung eines neuen Torwarts aufkam. Benni hat gezeigt, dass wir keinen neuen Torwart brauchen. Egal, wer neben mir Torwart ist, ich will spielen.” Man müsse gut trainieren und gut spielen, dann werde man auch aufgestellt. “Stehe nicht aus Dankbarkeit im Tor.”

Zweimal die Verletzung am selben Knie führe schon dazu, dass man daran knabbere und im Training darüber nachdenke, dass wieder was passieren kann. “Mir ist bewusst geworden, dass jederzeit Schluss sein kann.” Habe früher Mentaltraining gehabt und das sei ihm nützlich gewesen. “Bin auf einem Stand, dass ich meinem Körper vertraue. Gehe positiv in die Zukunft. Hat sich schon gezeigt, dass alles wieder hält.”

10.52

Alexander Zorniger: Zsolt Kalmár hat eine Innenbanddehnung und was am Sprunggelenk und fällt aus. Joshua Kimmich ist für Mittwoch unwahrscheinlich. Ansonsten stehen vom letzten Freitag alle zur Verfügung. Ante Rebic wird wohl auch noch nicht so weit sein. Hoheneder braucht auch noch ne Weile.

“Pokalspiel. Entweder du kommst weiter oder du fliegst raus, um nichts anderes geht es.”

“Aue hat eine klare Entwicklung gemacht. Spielen sehr gut Fußball. Sind in einer guten Verfassung und wollen sicher nach der Punktspielniederlage ihren Fans etwas bieten.”

“War geplant, ein bisschen was zu verändern an der Aufstellung.” Man müsse aber abwarten, zumal die englische Woche durch Freitag-Mittwoch-Montag ziemlich entspannt ist. Man werde heute und morgen das Training abwarten und dann entscheiden.

Torjubelverbot wegen dem Frahn-Boyd-Wrestling-Kram: “Gibt kein Verbot, wenn die Jungs Spaß haben, dann sollen sie das machen.”

Lukas Klostermann ist durchaus ein Thema für die Innenverteidigung. Müsse man aber abwarten, wie es Marvin Compper geht, der vor dem Bochum-Spiel wenig Vorlauf hatte.

Clemens Fandrich muss “mehr Gas geben, das reicht mir nicht”. Müsse im Training auffälliger werden und das dann auch auf dem Platz zeigen.

Mikko Sumusalo: Beim schnellen Umschalten und Attackieren seien die anderen Außenverteidiger weiter. “Mikko ist ein feiner Kerl.” Für jeden Spieler, der nicht spielt, sei es wichtig Lösungen zu finden, dass er zu Spielzeit kommt. Heißt, auch eine Leihe sei eine Option. Bis zum Winter ist aber noch viel Zeit und man müsse das dann neu bewerten. Tatsächlich gehe es aber darum, dass Sumusalo für seine Entwicklung zu Spielzeit kommt.

Man müsse nach Ballgewinn im Umschaltspiel noch besser werden. Unterschied zu anderen Teams sei, dass man nach Ballgewinn sofort tief spiele und nicht in die “Ballzirkulation” komme. Das führe dazu, dass der Gegner weder im Spiel mit, noch gegen den Ball Ruhe hat.

10.56

Das war es von hier. Am Montag morgen überschaubares Medieninteresse. Und entsprechend eine etwas kürzere PK. 2.500 Fans werden aus Aue erwartet, heißt es hier noch. Das geht nach den 4.000 beim Ligaspiel fast schon als Boykott durch..

Ansonsten darf man sich sehr freuen über das Pokalspiel. Und hoffen, dass es im Pokalwettbewerb noch ein Stück weiter geht. Nächstes Jahr im Achtelfinale antreten zu dürfen, wäre schon eine sehr hübsche Sache. In diesem Sinne viel Spaß mit der Vorfreude und viel Spaß am Mittwoch im Stadion oder im Fernsehen oder im Radio oder am Ticker. In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Wochenstart.

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