3.Liga FC Hansa Rostock vs. RB Leipzig 0:1

Das Spiel von RB Leipzig bei Hansa Rostock hatte man in der Winterpause als ein entscheidendes im Aufstiegskampf prognostizieren können. Weil Hansa zu jener Zeit nach einer bemerkenswerter Serie vor der Winterpause als ernsthafter Konkurrent erschien.

Mit Hansa ging es seitdem bergab, entscheidend für den Aufstiegskampf blieb die Partie trotzdem. Weil Darmstadt am Abend zuvor den Rückstand auf RB Leipzig wieder auf einen Punkt verkürzt hatte, standen die RasenBallsportler unter Zugzwang, um die restlichen zwei Spiele nicht zu einer absoluten Zitterpartie zu machen. Und Hansa blieb die Rolle des potenziellen Spielverderbers.

Die man ihnen vor der Partie unter Neu-Coach Dirk Lottner durchaus zutraute. Neuer Schwung im Team, das endlich den ersten Heimsieg in 2014 einfahren wollte. Dazu fast 15.000 Zuschauer und einer neuer Saisonrekord an der Ostsee, wo ein Spiel gegen RB für einige noch Klassenkampf ist. Es gibt angenehmere Ideen, als unter diesen Umständen drei Punkte einfahren zu müssen.

Doch letztlich war Hansa Rostock an diesem Tag zu schwach, um gegen RB Leipzig gewinnen oder einen Punkt holen zu können. Vor allem im Offensivspiel waren die Norddeutschen viel zu ungenau, um die gerade auf dem Flügel gelegentlich durchaus vorhandenen Räume effizient nutzen zu können. Zumal die gefährlichen Situationen zumeist von den RB-Innenverteidigern souverän gelöst wurden.

Der größte Unterschied zum Hinspiel, das Rostock mit 2:1 gewinnen konnte, bestand allerdings darin, dass die Gastgeber vor allem in vorderster Linie kaum Druck ausüben konnten. Da wo in Leipzig noch ein unglaubliches Pressing schon auf den Spielaufbau zu sehen war, blieb man jetzt passiv und schaute erst mal zu, wie sich die RB-Innenverteidiger den Ball zuschoben und nach Optionen für das Spiel nach vorn suchten.

Mein Tor, unser Aufstieg? - Daniel Frahn, Torschütze des entscheidenden 1:0 für RB Leipzig bei Hansa Rostock | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Ein Taktik, die gegen RB in dieser Saison in den meisten Spielen schief ging, weil die RasenBallsportler den Ball so relativ einfach in die gegnerische Hälfte kriegen. Und wenn er erst mal dort ist, schlägt dann bei Ballverlust das RB-Gegenpressing zu. Das diesmal zwar kaum Ballgewinne generierte, aber dafür sorgte, dass Hansa nicht in das schnelle Umschaltspiel kam.

Wobei man nicht einmal behaupten kann, dass RB Leipzig spielerisch einen Sahnetag erwischte. Aber man spielte das Spiel im Spiel gegen den Ball recht souverän herunter. Und im Spiel mit dem Ball kam man immerhin zu einigen kleineren Chancen und von Zeit zu Zeit auch zu Riesenchancen. Sodass die RasenBallsportler letztlich ohne den ganz großen Dauerdruck Spiel und Gegner immer unter Kontrolle hatten und letztlich völlig verdient den Sieg mit nach Haus nahmen.

Angetreten war man im gewohnten 4-3-1-2-System. Das allerdings durch die Verletzung von Clemens Fandrich, die ihn von der Reise an die Ostsee abhielt, dahingehend verändert wurde, dass Dominik Kaiser auf die linke Acht rutschte und Timo Röttger als Zehner ins Team rückte. In der Halbzeit wechselten dann Röttger und Kaiser die Plätze, um in der ersten Linie mehr Druck ins Pressing zu kriegen. Was insgesamt etwas besser passte als in der ersten Halbzeit, in der sich Röttger einige Male zu einfach ausspielen ließ.

Insgesamt war die erste die unterhaltsamere der zwei Halbzeiten. RB Leipzig früh um Kontrolle und Zug zum Tor bemüht.Über eine halbe Stunde lang kamen dabei aber nur ein paar Fernschüsse und Kopfbälle heraus, die Hansa-Keeper Hahnel ziemlich einfach wegfangen konnte oder weit am Kasten vorbeigingen. Auf der anderen Seite hatten Blacha und Ioannidis bei Kontern gute Gelegenheiten auf dem Fuß, wurden aber vor dem Torabschluss jeweils noch entscheidend gestört.

Aus RB-Sicht richtig gefährlich wurde es dann erst kurz vor der Halbzeit. Zuerst kommt Frahn völlig frei vor dem Tor zum Kopfball. Eine dieser Situationen, die er an anderen Tagen mit verbundenen Augen rein macht. Diesmal war Hahnel aber da und klärt den Ball.

Ein paar Minuten später dann die spielentscheidende Szene. Dominik Kaiser ist in einem Zweikampf an der Strafraumgrenze eine Idee eher am Ball als Gegenspieler Steven Ruprecht, der demzufolge nur noch die Beine des Mittelfeldspielers erwischt. Der Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus bleibt gar nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Blöd gelaufen, aber ein absolut berechtigter Pfiff, nach dem sich Daniel Frahn die Chance nicht entgehen lässt und einnetzt.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt, weil sie sich weitgehend zwischen den Strafräumen abspielt. Daniel Frahn lässt Mitte der zweiten Halbzeit eine große Chance zur Vorentscheidung aus und ein paar andere gute Kontersituationen werden von den RasenBallsportlern nicht effizient zu Ende gespielt. Sodass Rostock durch ihren besten Torschützen David Blacha kurz vor Schluss noch die Chance kriegt, der Partie eine Wendung hinzuzufügen. Doch Fabio Coltorti wirft sich in den Schuss und wehrt ihn mit dem Gesicht ab.

Hansa versucht es in der Folge noch mal mit allen Mitteln. Die aber an diesem Tag viel zu beschränkt sind, um sich entscheidend durchzusetzen. Und so bleibt unterm Strich eine zweite Halbzeit, in der die Gastgeber defensiv sicher standen und RB Leipzig durch gutes Spiel gegen den Ball die eigene Hälfte meist sehr gut absicherte. Nichts für Fans des ganz großen Spektakels.

Was bleibt ist ein verdienter Sieg in einem insgesamt überschaubar guten Drittligaspiel. Ein Sieg, an dem vor allem beeindruckte, dass ihn sich die RasenBallsportler unter dem Druck der Tabelle und mit dem Publikum gegen sich weitgehend souverän erarbeiteten. Was einmal mehr zeigte, dass RB Leipzig immer dann, wenn es scheinbar etwas schwieriger wird, in der Lage sind Gegner und Spiel anzunehmen und zu bestehen. Nicht die schlechtesten Eigenschaften, wenn du RB Leipzig bist und in den meisten Spielen besonders viel Gegenwehr erfährst.

Fazit: Nach dem Big Point gegen Darmstadt war dieser Sieg in Rostock quasi die Veredelung des Big Points. Ein Sieg, der ein Riesenschritt zum Aufstieg war, denn nun hat man in den verbleibenden zwei Spielen zwei Matchbälle, um den Aufstieg in die zweite Liga perfekt zu machen. Ein Aufstieg, auf den man am Anfang der Saison vielleicht spekulieren durfte, aber mit dem man absolut nicht rechnen konnte. Party on Wayne; Party on Garth.

Randbemerkung 1: Wenn man mal nur das nimmt, was im Stadion los war, dann war die erste Halbzeit ein ziemlich großartiges, stimmungsvolles Fußballerlebnis. In einem Stadion, das gezogen vom Heim-Fanblock einige Male komplett sang und und ziemlich laut war, taten die 1000 Gästeanhänger ihr bestmögliches gegenzuhalten (auch wenn wohl nur das Dach dafür sorgte, dass man das Gefühl hatte, wirklich dagegenzuhalten). Eine Halbzeitpause später, in der sich Teile des Rostocker Anhangs hinterm Stadion Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten und sich im Werfen von Gegenständen aller Art übten, war dann der Capo verloren gegangen (dafür präsentierte man stolz einen Polizeihelm als Trophäe im Heimblock; muss man eigentlich auch nichts zu sagen..). Und mit ihm die Stimmung nicht nur im Fanblock, sondern auch im weiten Rund. Sodass eigentlich nur noch der Gästeblock so richtig am Spiel teilhaben wollte. Aber der hatte ja letztlich auch genug zu feiern. Aber mit sieben Minuten leerem Block am Anfang und 45 Minuten weitgehendem ‚Stimmungsboykott‘ in Hälfte 2 haben die Hansa-Anhänger ihrem Team vielleicht nicht den ganz großen Gefallen getan. Aber hey, wenn es darum geht, dass das „Produkt keinen Rahmen verdient“, wie es die große Zaunfahne ausdrückte, kann man das schon mal in Kauf nehmen..

Randbemerkung 2: 14.200 Zuschauer. Saisonrekord in Rostock. Am drittletzten Spieltag. Nach sieben sieglosen Heimspielen. Eine Partie, in der es um nichts mehr ging und nachdem zuletzt nur noch halb so viele Fans kamen. Könnte ja was mit dem Gast zutun gehabt haben, die Zuschauerzahl..

Randbemerkung 3: Schiedsrichterin Bibiana Steinhau. In einem sicherlich nicht einfach zu pfeifendem Spiel sehr souverän, ohne grobe Fehler und mit viel Ruhe auch auf die Spieler einwirkend. Nur eine gelbe Karte und ein nie aus dem Ruder laufendes Spiel sprechen nicht nur für die Teams, sondern auch für die Spielleitung.

Randbemerkung 4: Durch den Sieg sind es nun wieder vier Punkte Vorsprung auf Darmstadt. Und nur noch zwei Spiele zu spielen. Sprich, im Spiel gegen Saarbrücken am kommenden Samstag (Anpfiff schon 13.30 Uhr!) könnte RB Leipzig vor eigenem Publikum den Aufstieg perfekt machen. Einen Sieg braucht es noch, wenn man voraussetzt, dass Darmstadt in Wiesbaden keine Punkte lässt. Ein Sieg, den irgendwas über 30.000 oder vielleicht ja sogar 40.000 Zuschauer und Spieler, die auf das finale Erreichen des Ziels brennen, gegen nun auch rechnerisch abgestiegene Saarbrücker doch irgendwie herbeischreien und herbeischießen können müssen. Einmal noch 90 Minuten lang volle Konzentration und dann Sektdusche. Sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht..

Randbemerkung 5: Auch mal Livefußball angucken, wollte sich offenbar DFL-Chef Andreas Rettig in Rostock. Ein Schelm, der denkt, dass das was mit der aktuellen Lizenzierungsphase zu tun gehabt haben könnte. Nein, es ging ganz bestimmt nur um überschaubar hochklassigen Drittligafußball und Urlaub an der Ostsee..

Lichtblicke: Tatsächlich schwierig. Fabio Coltorti war da, wenn er gebraucht wurde, aber auch meist unbeschäftigt. Das Mittelfeld war griffig, aber offensiv ungenau. Außen- und Innenverteidiger machten deffensiv meist einen guten Job gegen harmlose Gastgeber. Und im Sturm war Daniel Frahn viel unterwegs, macht aber ein Tor zu wenig, während von Yussuf Poulsen bei aller Intensität und einer kleinen Showeinlage in Sachen Ballbehandlung an der Außenlinie vergleichsweise wenig zu sehen war. Insgesamt eine solide und souveräne Mannschaftsleistung, ohne größere Außreißer nach oben.

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Tore: 0:1 Frahn (44./FE)

Aufstellung: Coltorti – Heidinger, Hoheneder, Sebastian, Jung – Kimmich (90. Teigl), Demme, Kaiser – Röttger (68. Franke) – Poulsen, Frahn (77. Morys)

Zuschauer: 14.200 (davon 1.000 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], FCH-Bericht, Kicker-Bericht

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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10 Gedanken zu „3.Liga FC Hansa Rostock vs. RB Leipzig 0:1“

  1. Ahoi, danke wie immer. Noch ein, zwei Punkte aus meiner Sicht…

    Diego Demme. Mir ist gestern zum ersten Mal bewusst geworden, dass der Junge eigentlich die ganze Zeit auf Zack ist wenn der Gegner im Ballbesitz ist. Fand ich richtig klasse. Immer und immer wieder einen Fuß dazwischen gehabt.

    Röttger. Naja, er und ich werden zuschauer-technisch wirklich keine Freunde mehr. Vielleicht weil mir dazu 2 Jahre Regionalliga fehlen. Gestern ein dermaßen übermotiviertes Einsteigen an 3-4 Stellen, dass ich mir förmlich vorstellen konnte, wie er zu AZ an der Seitenlinie sagt, dass dieser ihm doch gesagt hätte, den Ball zu jagen.

    Insgesamt. Naja, Twitter-Tenor war ja gestern schon recht einstimmig a la wenn wir nä Woche gg Saarbrücken gewinnen, ist alles vergessen. Sicherlich richtig, da mir der Aufstieg aber zu 70% egal ist, finde ich ja in genau diesen 70% Gefallen am offensiven Spiel der Mannschaft. Und gestern hatte ich den Eindruck, da sei es einigen zu warm, da wollten sie erstmal abwarten oder ähnliches. Fand die Leistung unkonzentriert fast durch die Bank weg. Die Fehlpässe und die symptomatischen Ausrutscher auf dem Ball machten das einfach zu einem gebrauchten Tag.

    Hoffe ihr seid unbeschadet aus HRO zurück gekommen.

    1. Ich würde eher schätzen, dass hat auch was mit der Vorlage von Darmstadt zu tun. Daher wollte man in der zweiten Halbzeit nicht mehr in diese blöden Konter aus der ersten Halbzeit laufen und hat auf Sichern gespielt. Übrigens haben es Heidenheim und Darmstadt bei ihren 1:0 Siegen in Rostock ganz ähnlich gemacht – auch da kam von Hansa wenig. Dazu noch der immense Druck, das Spiel nicht mehr zu vergeigen.

      In Anbetracht der Tabellenkonstellation – auch wenn einigen eher egal 😉 – muss man damit leben, dass nach der Führung weitaus weniger Hurra-Fußball als früher in der Saison gespielt wird. Überhaupt wird man nach Aufstieg auch über die defensive Stabilität kommen müssen und da haben die letzten beiden Spiele durchaus Eindruck gemacht.

  2. Sehr schöner Text.

    Was mir wieder sehr positiv auffiel, war wie Tobias Willers hinter dem Tor unermüdlich die Mannschaft antrieb und motivierte. Finde persönlich schade, dass er so selten spielt, aber auch so übernimmt er Kutschkes Rolle ganz gut.

  3. Ich muss auch gestehen dass mir Youssuf nicht wirklich gefallen hast. Er war in einigen Situationen einen Schritt zu langsam oder einen Gedanke zu schnell. Aber ansonsten war es angesichts der Tabellensituation und dem damit verbundenen Druck ein ordentliches Spiel.

    zu Röttger: Er war in einigen Situationen leicht über motiviert und zu aggressiv. Damit macht er sich bei AZ sicher nicht beliebt.

  4. Coltorti rettet irgendwie mit der Nase den Sieg, da hat der A.Z. ja alles richtig gemacht.
    Heidinger gewohnt kämpferisch, der wird uns wie Demme in der 2. Liga erhalten bleiben.
    Kaiser holt den Elfer raus und macht als 4. Spieler, der ausgedribbelt wird, als einziger das Richtige, das taktische Foul, dieser ist jeden Cent wert und packt es hoffentlich auch in der 2. Liga.
    Röttger, mehr als mau was der ablieferte, nimmt dem Kaiser den Freistoß weg, der hat der A.Z. zu spät reagiert, hätte er vorher festlegen müssen! Das Wegdreschen des Balls nach Behandlung eines RB-Spielers statt des Zuspiels zu einem Rostocker, mir kamen echte Zweifel…
    Morys (hat bei mir noch Aufstiegsbonus) trug sein Trikot spazieren, da wäre ja ich mehr hinterhergerannt.
    Frahn wie immer effektiv, Fuß kaputt, hat er ja heute öffentlich gemacht.
    Frahn und Hoheneder weiter bei 9 Gelben, der DSE ist gesperrt kommende Woche, der ist aber auch ein Schwalbenkünstler.
    Die Bibi war mit der beste Schiri in dieser Saison und sie bringt RB Glück, den Frahn kann sie scheinbar gut leiden, kommunizieren ja oft miteinander…
    Poulsen weit unter Form, das war gestern sein schlechtestes Spiel, er ist wohl derzeit am Ende seiner Kräfte.
    Über den Rest lohnt es nicht zu reden.
    Die Kogge extrem schwach ohne Zug zum Tor, der Grieche vertändelt kläglich, wie schon beim Hinspiel.
    Für mich zählt dieses Jahr nur der Aufstieg, am kommenden Samstag bebt die ausverkaufte Red Bull Arena, dann ist alles hoffentlich vergessen!

  5. Ob die Partie in Rostock ereignisarm oder -reich war( Verlauf auf dem Rasen), spielt doch im Nachhinein überhaupt keine Rolle mehr! Wie ich kürzlich schon hier prognostizierte, ohne ein Meister Allwissend sein zu wollen, reichen die drei taktisch eingefahrenen Punkte, um bereits sicher im nicht nur gestern besichtigten Hafen an der Ostsee angekommen zu sein. Damit wurde auch bereits der Anker auf den zweiten von ingesamt drei zu vergebenen Stellplätzen der 2. Bundesliga geworfen, ohne unbedingt noch einen Punkt gewinnen zu müssen. Einfach herzlichen Glückwunsch, bereits vor den kommenden „Duschen aller Art“ am nächsten Wochenende in der sicherlich vollbesetzten „RBA“, obwohl man das eigentlich nicht vorzeitig aussprechen sollte!!!

    Zwei Spieler sollten trotzdem meinerseits noch positiv erwähnt werden:
    1. Mein „Spezialfreund“ Röttger hat die von mir gewünschte längere Einsatzzeit vom strengen Tainer A. Z. erhalten und wollte damit etwas übermotiviert beweisen, dass er eigentlich zum Stammpersonal gehören möchte. Dazu zählte auch sein „Diebstahl“ eines missglückten Freistoßes, den eigentlich der kleine Kaiser gern getreten hätte und sorgte somit für eine größere Aufregung auf dem Rasen und der Bank ….

    2. Der realativ beschäftigungslose Coltori im Tor musste wiedereinmal bei einer einzigen Szene „ganzen Einsatz“ zeigen, indem er wie ein Handballkollege seinen Kopf, genauer die Nase als Zielscheibe anbot und bestimmt noch heute mit Schmerzen zu kämpfen hat…..

  6. Nach Halle, Chemnitz und Erfurt, meine vierte Punktspielauswärtsfahrt in der Saison 2013/2014.

    Zum Spiel selber, nicht schön, aber erfolgreich.Unsere Jungs haben gekämpft, hatten Glück und haben es sauber runter gespielt.

    Die Rostocker hatte ich vom Hinspiel stärker in Erinnerung, aber was soll’s, jetzt heißt es erstmal den WC-Trakt renovieren, so eine Sch***! Aber mit Steuergeldern wird es schon bald wieder heißen, im Rostocker WC ist alles OK!

    Gestern flog ein Polizeihelm auf den Rasen, muss erst deren Besitzer leblos über den Zaun hängen bevor der Verein aufwacht?

    Mein Dank gilt der Polizei und der Security, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt.

    Mein Appell an alle Vielleicht-Auswärtsfahrer, tut es einfach, die Stimmung ist genial.

  7. meine erste Auswärtsfahrt. Super organisiert. Polizei und Rostocker Verein, alles bestens organisiert.
    Die Chaoten in schwarz haben für Rostock den Nachmittag kaputt gemacht. Den Gastgeber nur schwach supportet und dann noch Heimordner und Polizei angreifen, das Stadion beschädigen. Solche Chaoten muss Hansa einfach Hausverbot erteilen und durchsetzen. Lieber 50 solche aussperren und dafür 2000 zahlende Zuschauer gewinnen.

    Am samstag alle wieder in die RBA!

    Spieltechnisch Hansa kaum den Ball gelassen, immer Gefahr ausgestrahlt. Coltorti ist wieder Herrscher des 5- Meter-Raums.

  8. Frau Steinhaus hatten wir früher oft in der Oberliga Niedersachen als Schiri und jedes Mal war sie eindeutig die beste Person auf dem Platz. Die Frau hat’s drauf.

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