3.Liga: Borussia Dortmund II vs. RB Leipzig 3:3

Wenn einem jemand vor dem Spiel ein 3:3 angeboten hätte, dann wäre man wohl aus Sicht von RB Leipzig eher unzufrieden damit gewesen. Bis zum 1:1 nach einer reichlichen halben Stunde und einem Spiel, das die Gäste weitgehend im Griff hatten, hätte man es wohl als absurdes Angebot zurückgewiesen. Ein paar Abwehrschnitzer später hätte man ein 3:3 als unmöglich erscheinendes Endresultat sofort unterschrieben. Und nach dem Schlusspfiff durfte man sich darüber ärgern, dass Daniel Frahn kurz vor Schluss nicht noch den Siegtreffer gemacht hat. In etwa in dem emotionalen Wechselbad der Gefühle verlief das 3:3 von RB Leipzig bei der U23 von Borussia Dortmund.

Nach dem schnell vergessenen Ausflug nach Neugersdorf unter der Woche wollte RB Leipzig in Stammbesetzung den Sieg von Darmstadt am Vortag ebenso mit einem Sieg kontern. Gegenüber dem Spiel gegen Chemnitz vor Wochenfrist gab es dabei abgesehen von der erwarteten auf der Torhüterposition keine Veränderungen im Team. Sodass auch Georg Teigl und nicht der letzte Woche gelbgesperrte Anthony Jung von Beginn an auflaufen durfte.

Mit dem Anpfiff entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, in dem nicht viel passierte. RB war um Kontrolle bemüht, der BVB lauerte auf Ballverluste und Konter. Und so neutralisierten sich beide Teams vor allem in Mittelfeldduellen.

Dieses Spiel wurde nach knapp 20 Minuten plötzlich durchbrochen, als sich der wieder mal sehr agile Yussuf Poulsen auf der rechten Seite behaupten konnte, in den Strafraum eindrang und dort Nachwuchstalent und Innenverteidiger Marian Sarr, der sich zu früh fürs Tackling entscheidet, austanzte, um dann überlegt auf den auch völlig freien Daniel Frahn aufzulegen, der quasi aus dem Nichts die Führung erzielte.

Normal sollte dies dem nominellen Favoriten Sicherheit und einen entscheidenden Vorteil für den weiteren Spielverlauf bringen. Und so sah es für die nächste Viertelstunde auch aus, denn die RasenBallsportler kontrollierten nun ohne größere Mühe, aber auch ohne ein sonderlich gutes Spiel zu machen, das Geschehen und wirkten so, als würden sie einfach so lange warten, bis sie das 2:0 machen können, um dann den Sieg mit nach Haus zu nehmen. Dortmund mühte sich zwar, kam aber kaum zum Zug. Die RasenBallsportler warteten auf den nächsten Punch, konnten ihn aber nicht setzen.

Und so kommt der Ausgleich wieder ein wenig aus dem Nichts. Ein Freistoß aus dem Halbfeld ist letztlich der Ausgangspunkt für das 1:1. Ein Ball, bei dem die Verteidigung in Zusammenarbeit mit Keeper Coltorti nicht glücklich aussieht, weil sie den Ball nicht abwehrt, sondern nur abprallen lässt. Dummerweise direkt auf den Kopf des völlig freien Tim Treude, der keine Mühe hat, den Ball im leeren RB-Tor unterzubringen.

Was zum Teufel ist hier eigentlich los - Alexander Zorniger mit berechtigten Sorgenfalten beim Spiel von RB Leipzig bei der U23 von Borussia Dortmund | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Und ein paar Minuten später zeigt RB, dass es noch schlimmer geht. Ein Angriff der Dormunder wird auf eigentlich allen Positionen ohne größere Gegenwehr verteidigt bzw eben nicht verteidigt, sodass sich die Borussen von der Mitte nach links und wieder nach rechts den Ball weitgehend unbedrängt zuspielen können. Jordanov ist es, der rechts vom Tor begleitet von Sebastian die Übersicht behält und per Kopf für Tammo Harder auflegt, der den Ball dann hoppelnd am unglücklichen Fabio Coltorti vorbei über die Linie drückt. Ein Gegentreffer, den sich die halbe Mannschaft von RB Leipzig direkt ankreiden kann. Ein völlig unnötiger Gegentreffer auch, der zwar nicht dem Spielverlauf, aber der Verteilung gröberer Schnitzer zwischen den beiden Teams gerecht wurde.

Nach dem Halbzeit-Pfiff versammelte Alexander Zorniger dann all seine Schäfchen direkt zum Spielerkreis an der Seitenauslinie, um sie auf die zweite Hälfte einzuschwören. Ein Schwur, der aber nur bis zur 48.Minuten reichte. Wieder stand die RB-Defensive komplett offen, Tim Sebastian lässt Marvin Ducksch auf der rechten Verteidigerseite laufen, sodass dieser überlegt auf Tammo Harder auflegen kann, der im ersten Versuch aus sechs Metern am großartig reagierenden Coltorti scheitert, um dann einen zweiten Abpraller auf den Fuß zu kriegen, den er – weiterhin völlig freistehend – ins Tor drücken kann.

Wenn man nach einem Weg suchte, es sich völlig unnötig richtig schwer zu machen, dann hatte ihn RB Leipzig gefunden. Gegen einen spiel- und konterstarken Gegner nach eigener Führung durch Unzulänglichkeiten im Defensivverhalten einem Zweitorerückstand hinterher zu laufen, das geht als denkbar unangenehme Aufgabe durch. Zorniger reagierte auf diese Aufgabe mit einem Doppelwechsel und brachte Jung und Röttger für Teigl und Fandrich.

Auf dem Feld änderte sich allerdings in den nächsten 20, 25 Minuten wenig zum positiven. Denn spielerisch ging nun fast gar nichts mehr. Viele Angriffe, die im Ansatz scheiterten und einige brotlose lange Bälle. Es sah lange nicht gut aus um RB Leipzig, während die Borussen bei Kontern mindestens im Ansatz gefährlich blieben. Eher hatte man das Gefühl, dass als nächstes das 4:1 fällt, als dass RB Leipzig noch mal ins Spiel kommt. Nach 75 Minuten hätte es so weit sein können, wenn Oguzhan Kefkir statt eines harmlosen Kullerballs neben das Tor einen Querpass auf Marvin Ducksch versucht hätte.

Was folgte, war eine Wende, die kaum noch jemand für möglich gehalten hatte. Denn auch wenn man bis dahin in der zweiten Halbzeit relativ glücklos und ungenau war, probierte RB Leipzig es doch immer weiter. Und irgendwann kam man gegen müder werdende Gastgeber und mit dem eingewechselten Federico Palacios Martinez, der noch mal ein bisschen Spielkultur in die Partie brachte, dann doch durch. Und die Wende im Spiel kam – anders wäre es wohl kaum gegangen – durch eine Einzelleistung von Timo Röttger, der in der BVB-Hälfte zu einem Solo über 20, 30 Meter ansetzt, die halbe BVB-Mannschaft dabei stehen lässt und sogar noch zum Abschluss kommt. BVB-Keeper Alomerovic, der nicht immer sicher wirkte, kommt zwar noch an den Ball, kann ihn aber nicht entscheidend klären, sodass ihn Daniel Frahn über die Linie schiebt.

Was folgte war die zweite Luft für nun komplett überlegene RasenBallsportler, die nur bei einem Schuss von Marvin Ducksch, der ein gutes Spiel machte und viele Bälle  für die nachrückenden Kollegen sicherte, noch mal zittern mussten. Dementsprechend logisch und doch angesichts dessen, dass man ein paar Minuten zuvor nicht mehr dran geglaubt hatte, kam der Ausgleich, den ein rechts freigespielter Sebastian Heidinger, perfekt mit einem überlegten Heber erzielte.

Angesichts der neuen Kräfteverhältnisse schien es nun sogar noch möglich, dass RB Leipzig das Spiel noch komplett dreht. Und so bekamen die RasenBallsportler noch die eine Chance ins vollendete Glück. Doch nach einem eigentlich perfekt gespielten Konter in Folge eines BVB-Standards war es der völlig freie Daniel Frahn, der den Ball statt ins Tor knapp daneben setzte. Es wäre vermutlich nicht verdient, aber es wäre hochemotional gewesen. Doch die Story wollte der Fußballgott dann eben doch nicht und so blieb es bei einem 3:3, mit dem man angesichts des Spielverlaufs und einer lange an beiden Enden des Platzes (also offensiv und defensiv) uninspirierten Partie leben muss und auch gut leben kann, das aber angesichts auch nicht wirklich überragender Gastgeber, denen man drei Treffer auf dem Silbertablett präsentierte, auch zu wenig war.

Denn was letztlich bis auf die letzte Viertelstunde überraschte, war die merkwürdig geringe Intensität im Spiel der RasenBallsportler, die lange nicht so wirkten, als würden sie hier eines von fünf Endspielen im Aufstiegskampf bestreiten. Alexander Zorniger wurde nach dem Spiel gar so zitiert, dass man „mit so einem Angsthasenfußball nicht aufsteigen“ werde und dass er seine Spieler gar nicht wiedererkannt habe. Das ist in der Sache deutlich und auch gar nicht so falsch, denn irgendwie schien eher die Angst vor der eigenen Courage als der Aufstiegsmut mitzuspielen.

Entsprechend war das zu beobachten, was eigentlich immer zu beobachten ist, wenn die RasenBallsportler im Spiel gegen den Ball keinen Zugriff finden. Dass man hinterherläuft und im mühseligen Spiel mit dem Ball aus der eigenen Abwehr heraus, an einem durchschnittlichen Tag nicht die Mittel hat, einen normal organiserten Gegner mit entsprechender Torgefahr zu bespielen. Essenziell für das Spiel von RB Leipzig sind frühe Ballgewinne und BVB-Trainer David Wagner frohlockte nach dem Spiel nicht zu Unrecht, dass es gelungen sei, das „Gegenpressing von RB zu umgehen“. Die Frage ist letztlich nur, inwieweit dafür die Stärke des BVB, die das sicherlich nicht ungeschickt machten, oder das merkwürdig unintensive Auftreten der RasenBallsportler verantwortlich war. Wohl letztlich von beidem ein bisschen.

Fazit: Im Aufstiegskampf nur einfach zu punkten, kann nicht zufrieden stellen. Trotzdem muss man angesichts des Spielverlaufs zufrieden sein mit dem Unentschieden, auch weil die RasenBallsportler wieder einmal zeigten, dass man sie niemals vor dem Schlusspfiff abschreiben sollte. Bei zwei Toren Rückstand 10 Minuten vor dem Ende noch mal zurückzukommen und sogar noch den Sieg auf dem Schlappen zu haben, ist sicherlich etwas wovor man Respekt haben sollte, auch wenn darüber die 60 Minuten zwischen 1:0-Führung und 2:3-Anschluss nicht vergessen werden dürfen. Am Ende der 90 Minuten steht als Positivum weiterhin Platz 2 und die Tatsache, dass Darmstadt auch künftig alles investieren muss, um sich diesen zu holen. Die Frage nach dem Spiel in Dortmund ist, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist. Die Antwort darauf gibt es vermutlich erst am Ende der Saison.

Randbemerkung 1: Drei Gegentore kassierte Comback-Coltorti, so viel wie Benjamin Bellot in knapp 10 Spielen zuvor zusammen. Bei zwei Gegentoren sah er dabei aus der Stadionperspektive nicht ganz glücklich aus. Beim notorisch diskussionsfreudigen RB-Umfeld kann man sich entsprechend vorstellen, wie die Debatten nach dem Spiel so liefen. Nur, wenn man aktuell etwas so nötig braucht wie Fußpilz, dann ist es eine Torwartdebatte. Wobei man Coltorti als gefestigt genug ansehen dürfte, dass er damit leben und umgehen kann. Fakt ist, dass Fabio Coltorti die Nummer 1 ist. Fakt ist auch, dass er vom Typ her die unumstrittene Nummer 1 ist, die in den letzten vier Spielen noch sehr wichtig werden kann. Fakt ist aber auch, dass zwei Pflichtspiele nach langer Verletzung offenbar nicht ausreichen, um in allen Details der Alte zu sein. Aber es ist wie es ist. Man gewinnt zusammen und spielt zusammen Unentschieden. Und Coltorti war nur ein Baustein, warum es in Dortmund nicht zu drei Punkten reichte.

Randbemerkung 2: 4.000 Zuschauer bei einem Spiel der U23. Es gibt wohl keinen weiteren Verein in Deutschland, der einen solchen Besuch bei einem Spiel seines Nachwuchsteams gegen RB Leipzig verbuchen könnte. Fast schon verrückt, dass in Dortmund bei einem U23-Spiel auf dem Bahnhof mehr Schals des Heimteams zu sehen sind als auf so ziemlich jedem anderen Drittliga-Bahnhof bei Auswärtsspielen von RB Leipzig. Schon spannend, wie so ein Fußballclub eine Stadt vereinnahmt. Und in der Form auch nicht alltäglich. Dass sich die Heimanhänger im Stadion mit den üblichen Sprechchören und Spruchbändern hervortaten und ein paar Hundert von ihnen vor dem Spiel eine halbe Stadionumdrehung Fußmarsch auf sich nahmen, um sich nah an den Gästeblock heranzukuscheln (um ein paar Minuten später zurück in den eigenen Block zu marschieren), sei zumindest am Rande erwähnt.

Randbemerkung 3: Hübsch gelegen ist es das Stadion Rote Erde im Schatten des Signal Iduna Parks. Eine hübsche kleine Spielstätte, in der auch die Gästefans mit sehr guter Sicht von der Gegengeraden aus belohnt werden. Eine Spielstätte auch, von der aus der BVB-Nachwuchs sehnsüchtig auf den Tempel der Profis schielen und der geneigte Anhänger der jeweiligen Gästeclubs von möglichen Ausflügen und spektakuläten Siegen vor 80.000 Zuschauern träumen darf. Ein Traum, der an einem Tag, an dem man sich gegen den BVB-Nachwuchs zu einem 3:3 müht, eher unwirklich ist, aber sicherlich in dem einen oder anderen Kopf präsent war.

Randbemerkung 4: Der Kampf um Platz 2 und damit um den direkten Aufstieg in die zweite Liga wird immer mehr zum Showdown zwischen RB Leipzig und dem SV Darmstadt. Zwei Punkte holten die Hessen durch ihren knappen Sieg gegen Burghausen wieder auf und man muss nicht annehmen, dass sie im Schlussspurt der Saison noch viele Punkte lassen. Das Auswärtsspiel bei Wehen Wiesbaden in drei Wochen wird natürlich noch mal ein Hammer, weil Wiesbaden noch alle Punkte für den DFB-Pokal-Quali-Platz 4 braucht. Ansonsten steht dann für Darmstadt fast ’nur‘ noch das direkte Duell in Leipzig nächste Woche im Weg. Dem letztlich die vorentscheidende Wirkung, die man ihm vor Wochen noch attestierte, ein wenig abgeht, denn egal wie das Spiel ausgeht, der Aufstiegskampf wird weiterhin noch nicht entschieden sein. Das Team, das gewinnt, erarbeitet sich eine gute Ausgangsposition, mehr nicht. Geht es Unentschieden aus, dann ändert sich gar nichts. Wird ein echter Leckerbissen mit der Intensität eines Relegationsspiels, dieses Duell am Ostersamstag. Nur dass sich eben keines der Teams hinterher – egal wie es ausgeht – zurücklehnen kann oder muss.

Lichtblicke: Schwierig zu sagen bei einem eher überschaubaren Auftritt von RB Leipzig. Yussuf Poulsen sicherlich wieder einmal mit einem guten Spiel, in dem er eine überlegte Torvorlage auf den Rasen zauberte. Und auch ansonsten an fast allen Offensivaktionen beteiligt war. Je länger das Spiel dauerte, desto öfter verfuhr man bei RB nach dem Prinzip, den Ball zu Poulsen zu bringen, der dann irgendwas daraus kreieren sollte. Etwas viel für einen Stürmer allein gegen die BVB-Abwehr. Und trotzdem sah Poulsen dabei gut aus. Auch gut aus sah Joshua Kimmich, der unheimlich viel arbeitete und unterwegs war und dabei auch einiges gutes spielte. Und auch Sebastian Heidinger sei erwähnt, der viel Engagement auf den Platz zauberte und sich mit dem Ausgleich belohnte.

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Tore: 0:1 Frahn (18.), 1:1 Treude (32.), 2:1 Harder (36.), 3:1 Harder (48.), 3:2 Frahn (79.), 3:3 Heidinger (84.)

Aufstellung: Coltorti – Teigl (50. Jung), Hoheneder, Sebastian, Heidinger – Fandrich (50. Röttger), Demme (71. Palacios Martinez), Kimmich – Poulsen, Frahn

Zuschauer: 4.039 (davon 300 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], BVB-Bericht, Kicker-Bericht

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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10 Gedanken zu „3.Liga: Borussia Dortmund II vs. RB Leipzig 3:3“

  1. Wie schon gemeinsam im Stadion diskutiert, tendiere ich eher Richtung des MDR mit ihrer Einschätzung von 200 Gästefans statt deiner 350. Ansonsten habe wir das gleiche Spiel gesehen 😉

  2. Ich teile die Ansicht, dass das nächste Spiel gegen Darmstadt keine vorentscheidende Wirkung hat nur bedingt. Gewinnen wir sind es 4 Punkte bei nur noch 3 Spielen und ein erheblicher Rückschlag für Darmstadt. Gewinnt der Gegner, liegt RBL 2 Punkte, mit dem schlechteren Torverhältnis sogar 3 Punkte, zurück. Kaum vorstellbar, dass die Hessen sich das noch nehmen lassen würden…

  3. @Wuppertaler: Du hast Recht, 350 ist vielleicht etwas übertrieben. Ich reduziere auf 300. Dass der MDR nur 200 gesehen hat, ist ja klar. Schließlich haben die was gegen RB. 😉

    @Sebastian: 4 Punkte Vorsprung wären ordentlich, aber hießen letztlich auch nur, dass RB im Fall der Fälle noch zwei Siege braucht. Zwei Punkte Rückstand hießen, dass Darmstadt im Extremfall zwei Siege und eine Unentschieden braucht. Bei beiden Szenarien wäre denkbar und beileibe keine komplette Phantasterei, dass die vorne liegende Mannschaft das noch verspielt (wenn man bedenkt, wo RB noch so hin muss und dass Darmstadt noch nach Wiesbaden fährt). Wer das Spiel am Samstag gewinnt, hat eine gute Ausgangsposition, mehr nicht.

  4. Das Szenario erinnert mich so ein bisschen an….

    Einmal war es am Ende Chemnitz und dann Halle.

    Bitte nicht…!

    1. Natürlich sind es 2 verlorene Punkte auf Darmstadt. Natürlich war das Spiel nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Jedoch finde ich, ist das Glas noch halbvoll. Wer von Euch hätte vor einem 3/4 Jahr in Lotte geglaubt, dass wir die Relegation Anfang April sicher haben.
      Naklar war Heidenheim kurzzeitig in Reichweite. Aber die gesamte Mannschaft ist noch nicht soo konstant, dass es zu solchen souveränen Leistungen reicht. Und keiner hätte geglaubt, dass unserer unmittelbarer Gegner eine solche famose Ungeschlagenserie hinlegt.
      Aber man sollte es wir AZ halten, nur auf die eigenen Leistungen schauen. Scheinbar ist man mit dem Druck des Vorlegens von Darmstadt nicht klargekommen. Und im Gegensatz zu Burghausen ist nun mal der BVB II keine solche Laufkundschaft.
      Meine Meinung: Nächste Woche entscheidet, wer den direkten Aufstiegsplatz erhält. natürlich nicht rechnerisch, aber wie Ihr schon sagt, danach ist es fast unmöglich, dass Darmstadt in 3 Spielen die 3 Punkte nochmals abgeben wird. Und Rostock muss auch erstmal bewzungen werden.
      Aber hey: Selbst die Relegation zu gewinnen ist nicht unmöglich!

  5. ich denke schon das – sollte es einen Gewinner am Samstag geben – dieser das Rennen so ziemlich sicher gemacht hat – bei Unentschieden ist alles zurück auf Null – aber Rostock und Stuttgart zuhause sind natürlich nicht zu verachten…das kann muß aber nicht zum Stolperstein werden – ist im Endeffekt auch egal: wenn wir die 3 Punkte am Samstagmitnehmen haben wir beste Voraussetzungen das Ding zu schaukeln – wenn wir verlieren können wir uns eigentlich schon auf die Relegation einstellen, da es sehr schwer werden wird die nötigen Punkte noch zu holen und das Darmstadt mindestens 4 Punkte liegen lässt damit wir überhaupt die Möglichkeit noch hätten vorbeizuziehen – auch wenn im Fußball immer vieles Möglich ist 😉

  6. Wir werden am Samstag eine andere Mannschaft sehen, ganz sicher.

    Freut Euch auf eine schöne Kulisse, eine Menge Gästefans und ein Spiel voller Kampf.

    Beide Mannschaften haben etwas zu verlieren.

    Ich werde am Ticker mitfiebern.

    Alles wird gut.

    1. Der Ticker ist viel zu langsam und ohne Emotionen. Nimm das Fan-Radio, da bekommt man sehr viel von der Stimmung mit. Ausserdem beschreiben die beiden Reporter recht gut das Spielgeschehen.

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