Sicherung der guten Ausgangsposition

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Dortmund II (13.04.2014, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Joshua Kimmich. Ab 10 Uhr.]

Weiter geht es mit den wichtigen Dingen des Saisonfinales. Der Ausflug nach Neugersdorf ist aufgrund sportlicher Irrelevanz des Ausscheidens im Sachsenpokal hoffentlich erfolgreich verdrängt und dient im Idealfall der erhöhten Fokussierung auf die kommenden Aufgaben.

Von denen das Spiel bei der U23 von Borussia Dortmund am unspektakulärsten klingt. Gleichzeitig ist die Partie aber im direkten Vorlauf des Aufeinandertreffens mit dem Aufstiegskonkurrenten SV Darmstadt 98 von enormer Wichtigkeit. Denn mit mindestens drei Punkten Vorsprung in das Osterspektakel zu gehen, wäre eine sehr günstige Ausgangsposition. Diese Ausgangsposition etwas zu schwächen, ist aus Sicht des Bundesliganachwuchses wiederum sicherlich ein lohnendes Ziel.

Zumal wenn man die sicherlich ebenso besonders motivierten Heimfans mitbedenkt, die es gerade RB Leipzig wohl gerne zeigen würden. Und angesichts bereits am Tag zuvor antretender Profis sicherlich in großer Anzahl erscheinen werden. Schon beim Hinspiel in Leipzig war eine knapp vierstellige Anzahl von gelb-schwarzen Anhängern vor Ort. Und auch beim Rückspiel werden sicherlich vergleichsweise viele Heimanhänger das Stadion Rote Erde im Schatten des Signal Iduna Parks, auf das die Gästeanhänger mit leiser Sehnsucht gucken können, bevölkern.

Wobei die statistische Wahrscheinlichkeit, dass der BVB-Anhang einem positiven Spielverlauf beiwohnt, eher gering ist. Denn unter Alexander Zorniger hat RB Leipzig in neun Versuchen gegen U23-Teams erst einmal nicht gewonnen. Und das war im allerersten Pflichtspiel von Zorniger Anfang August 2012. Seitdem gewann man achtmal. Was darauf verweisen könnte, dass es für Nachwuchsteams insgesamt eher schwierig ist, gegen das pressingorientierte, aggressive Spiel der RasenBallsportler zu bestehen.

Unter Druck Fehler machen, ist letztlich eine Art Vorrecht der fußballerischen Jugend. Aber die Voraussetzung dafür ist eben, dass man Druck auf den Gegner und den Ball ausübt. Wie schlecht man aussehen kann, wenn man genau dies nicht erreicht, hat man nicht zuletzt in Neugersdorf gesehen, als ein deutlich limitierter Gegner wenig Mühe hatte, die RasenBallsportler vom eigenen Tor weg zu halten und irgendwann selbst Torgefahr zu entwickeln.

Aber letztlich dürfte das Spiel in Neugersdorf als Schablone für nicht viel nützlich sein, denn die Besetzung aus dem dortigen Spiel wird man auf RB-Seite in einem Pflichtspiel wohl nie wieder sehen. Und wohl keines der noch wartenden fünf Saisonspiele wird für RB Leipzig so wenig sportliche Relevanz haben, wie es der Sachsenpokal am Mittwoch hatte. Weswegen man in Dortmund nicht nur in der Besetzung, sondern auch im Auftreten ein ganz anderes Team sehen dürfte.

Aber auch die ‚Amateure‘, wie die Nachwuchsteams in Verkennung der Tatsachen ja immer noch gern genannt werden, des BVB werden ein ganz anderer Gegner sein als der FC Oberlausitz Neugersdorf. Zumal man sich durch 13 Punkte aus den letzten neun Spielen von der besten Seite gezeigt und den Klassenerhalt inzwischen fast schon sicher hat, nachdem man zwischendurch die eine oder andere Schwächeperiode überstehen musste. Zudem ist der BVB II nun schon seit fünf Spielen ohne Niederlage, gewann bei nur zwei Gegentreffern aber auch nur die Partie in Saarbrücken.

Erstaunlich, dass bei dieser Serie die eigentliche Lebensversicherung des BVB Marvin Ducksch noch nicht einmal mit Toren mithalf. Die letzten erzielte er vor knapp zwei Monaten Mitte Februar gegen Chemnitz. Seitdem traf er in vier Partien mit der U23 nicht mehr (so lange wie in der ganzen Saison noch nicht), fiel zwischendurch aber auch verletzt und durch Abstellung zu den Profis aus. Zuletzt durfte er im Halbfinale der Champions League zumindest von der Bank aus an jenem Spiel teilhaben, nach dem dem BVB deutschlandweit so viel Respekt gezollt wurde.

Dass der BVB-Nachwuchs ausgerechnet punktet, wenn mit Marvin Ducksch der nach Stroh-Engel, wenn es um Tore pro Spielminuten geht, zweitbeste der Topstürmer und nach Teamkollege Marian Sarr der Spieler mit dem zweithöchsten Marktwert der dritten Liga nicht mehr trifft, darf dann doch ein wenig erstaunen. Verweist aber wiederum darauf, dass der Dortmunder Nachwuchs über mannschaftliche Qualitäten verfügt, die den Ausfall Einzelner verschmerzbar machen. Dass man dabei gut verteidigt, ist ein neues Phänomen. Dass man ein spielstarkes, schnelles Team ist, bei dem viel davon abhängt, wie präsent das Mittelfeld ist und wie sich die dortige Aggressivität durchsetzen kann, ist hingegen bekannt.

Genau hier könnte der Ausfall des Routiniers David Solga, der aktuell wegen einer Rotsperre nur zuschaut, ziemlich wehtun. Fehlen wird zudem der im Hinspiel im zentralen Mittelfeld sehr auffällige Mustafa Amini, der in der Winterpause gerüchteweise ein Thema für RB Leipzig war, aber in 2014 aus Verletzungsgründen noch gar nicht im Kader stand und in dieser Saison wohl auch kein Spiel mehr bestreiten wird.

Nicht wegzudenken, ist dagegen Zlatan Alomerovic, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und dessen Zukunft noch völlig offen ist, aus dem Tor. Nach Verletzung zu Beginn der Saison ist Alomerovic eine wichtige Stütze des BVB-Nachwuchses geworden. Aus dem Hinspiel hat der 22jährige wegen des Gegentores bei der 0:1-Niederlage, das er direkt mitverschuldete, zudem noch eine Rechnung offen, auch wenn er abseits des Gegentores ganz passabel hielt.

In der Viererkette in der Abwehr hat sich beim BVB in den letzten Spielen eine stabile Formation durchgesetzt. Links verteidigt der erst 18jährige, deutsche U19-Nationalspieler Jeremy Dudziak, der erst 11 Drittligaeinsätze in seiner Karriere absolvierte, während auf den anderen Positionen etwas mehr Erfahrung verbucht wird.  Rechts verteidigt der 23jährige Marc Hornschuh, der schon einige Dritt- und Viertligaspiele auf dem Buckel hat.

In der Innenverteidigung hat auch Thomas Meißner einen Stammplatz, ebenfalls 23 und unterhalb der zweiten Liga schon mit einigen Erfahrungen. Bliebe noch Marian Sarr, der erst 19jährige Innenverteidiger und gleichzeitig der Spieler mit dem höchsten Marktwert der dritten Liga (laut transfermarkt.de), der in dieser Saison dem BVB bereits in der Champions League in Marseille beim Überstehen der Gruppenphase half, aber auch lernen musste, dass Fehler bei den Profis noch einmal weniger gern gesehen sind. Bei der U23 ist der U19-Nationalspieler allerdings gesetzt.

Im zentral-defensiven Mittelfeld wird wohl der bereits 24jährige Tim Treude auflaufen, für den (der Vertrag läuft aus) ein Verbleib in Dortmund aufgrund des Alters und der fehlenden Profiperspektiven unwahrscheinlich ist. Die letzten Spiele der Saison dürften für ihn Schaulaufen für einen neuen Arbeitgeber sein. Neben Treude hat sich der 21jährige, beim HSV ausgebildete Evans Nyarko ins Team gespielt.

Auf der Außenbahn wird mit Edisson Jordanov ein bulgarischer U21-Nationalspieler auflaufen, der vor der Saison von Hansa Rostock kam. Wenn die Profis dem mit einem längeren Einsatz keinen Strich durch die Rechnung machen, wird auch Marvin Ducksch gegen RB Leipzig auflaufen. Und versuchen im Sturm seinen 12 Toren in 22 Spielen weitere hinzuzufügen.

Ob Ducksch den zentralen Stürmer gibt oder versetzt dahinter oder drumherum agiert, hängt davon ab, ob die schon 23jährige ungarische Sturmkante Bálint Bajner eingesetzt wird. Nur drei Tore in 27 Partien klingt erst mal nicht sonderlich viel für einen Stürmer. Die Rolle Balints besteht angesichts seiner Größe vor allem aber auch darin, Unruhe in der gegnerischen Abwehrkette erzeugen zu können und so auch immer wieder Lücken zu reißen.

Bleiben für die restlichen ein bis zwei Positionen (je nachdem, wo Ducksch spielt) noch drei Namen.  Der 20jährige Ex-Schalker Tammo Harder wäre eine Option für die linke Außenbahn. Der 22jährige Timmy Thiele wäre eine Option für die linke Seite und die zentrale Position hinter einem möglichen Stürmer Ducksch. Zwei Positionen, auf die im Fall der Fälle auch der 22jährige Oguzhan Kefkir schielen würde.

Insgesamt verfügt der BVB über ein sehr talentiertes, aber auch kein beängstigend talentiertes Nachwuchsteam. Mit Sarr und Ducksch sind zwei Spieler dabei, die vom Nachwuchs aus immer mal wieder bei den Profis schnuppern und im Normalfall wohl auch eine Karriere in den obersten Spielklassen vor sich haben. Beim Rest wird man noch sehen, ob sie aus dem Schatten des ehemaligen Westfalenstadions heraustreten können.

Auf Seiten von RB Leipzig sollte klar sein, dass gegen den BVB II wohl dieselben Spieler auflaufen, wie zuletzt gegen Chemnitz. Das Spiel unter der Woche war als Test für die hintenanstehenden Spieler gedacht. Da sich von diesen niemand aufdrängte, kann man auch davon ausgehen, dass – keine Verletzungsausfälle vorausgesetzt – sich keiner von ihnen einen Platz in der Startelf gegen den BVB erspielt hat. Bis auf Fabio Coltorti, der als Nummer 1 immer gesetzt war und dies auch jetzt nach Ablauf seiner Verletzung wieder sein wird.

Letztlich wird es (wie lange im Hinspiel) darauf ankommen, das Mittelfeld zu dominieren und so einereseits das schnelle Spiel der Dortmunder in die Spitze zu verhindern und andererseits selbst die Chance zu haben, schnelle Wege zum gegnerischen Tor zu haben. Angesichts der Rückkehr von Kaiser, Demme oder Kimmich ins Team sollte die Balljagd nicht das unüberwindbare Problem darstellen. Doch auch ein paar Fähigkeiten im Spiel mit dem Ball wären sicherlich nicht schlecht.

  • BVB II: Alomerovic – Hornschuh, Meißner, Sarr, Dudziak – Nyarko, Treude – Jordanov, Duksch, Harder (Thiele) – Bajner
  • RB Leipzig: Coltorti – Teigl, Hoheneder, Sebastian, Heidinger – Fandrich, Demme, Kimmich – Kaiser  – Pouisen, Frahn

Letztlich ist RB Leipzig in diesem Spiel natürlich Favorit. Eine Rolle, die erst recht in dieser Phase der Saison nichts mehr aussagt, weil sie zur Last werden kann, wenn es nicht läuft und vielleicht sogar beflügelt, wenn es sowieso gut läuft. Letztlich braucht RB Leipzig in Dortmund all das, was man nicht in Neugersdorf, aber in den meisten Ligaspielen in 2014 hatte, nämlich Aggressivität gegen den Ball, Bock auf die Balljagd und Klasse, aus Ballgewinnen auch Chancen zu kreieren.

Fazit: Das nächste Endspiel im Kampf um den Aufstieg. Gegen eine nach spielerischen Lösungen suchende BVB-Mannschaft, die RB Leipzig eigentlich liegen sollte. Allerdings kann man die Gastgeber nach nur zwei Gegentoren aus den letzten fünf Spielen auch nicht nur auf spielerische Kreativität reduzieren. Ganz im Gegenteil dürfte das Anspielen gegen eine zusammengewachsene Abwehr eher unangenehm sein. Dazu noch ein hitziges Heimpublikum und fertig wird eine recht unangenehme Aufgabe, die RB Leipzig vor dem Spiel gegen Darmstadt zu lösen hat und im Sinne der guten Ausgangsposition auch lösen sollte.

[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund II nicht vor Ort verfolgen kann und am 13.04.2014, ab 14.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Fanradio.]

———————————————————————————–

Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Borussia Dortmund

———————————————————————————–

Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund II mit Alexander Zorniger und Joshua Kimmich. Ab Uhr 10 Uhr.

10.33

Information am Rande noch: 13.000 Tickets sind für das Darmstadt-Spiel bereits verkauft. Werden auf jeden Fall über 20.000 am Ostersamstag, vielleicht ja auch noch mal ein neuer Saisonrekord.

Das war es dann hier von der Pressekonferenz. Das Sachsenpokal-Ausscheiden nicht mal im Ansatz ein Thema. Es zählt hier nur noch der Ligabetrieb. Mal sehen, wie das dann am Sonntag aussehen wird. Wünsche allen, die hinfahren viel Spaß. Bis dahin einen schönen Start ins Wochenende allerseits.

10.28

Statistik, dass man unter ihm gegen zweite Mannschaften noch ohne Niederlage ist und fast alle Spiele gewonnen habe, sei für Zorniger irrelvant. Sehe da auch keinen Zusammenhang zur eigenen Spielweise.

Zorniger freut sich sehr auf das Spiel in Dortmund und das Stadion dort.

Dass man kein Sachsenpokal-Finale mehr vor der Brust habe, sei ein Vorteil. Man habe aber in Neugersdorf nicht absichtlich verloren und das Spiel in Neugersdorf selbst sei zum jetzigen Zeitpunkt sehr wichtig gewesen, um Spielern Einsatzzeit zu geben. Ein Sachsenpokal-Finale gegen Chemnitz wäre sicher hübsch gewesen, aber “ich persönlich hätte es gebrauchen können, wie Bauchweh”. Liga sei jetzt einfach wichtiger.

10.24

Zorniger: Alle, die nicht langzeitverletzt sind, sind fit. Domaschke ist wieder zurück im Training. “Sieht im Moment ganz gut aus.” Morys ist im Aufbautraining. Soll nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Dortmund in der Hinrunde war ein sehr gutes Spiel gegen einen aggressiven Gegner. Kompakte Innenverteidigung mit Sarr und Meißner. BVB könne mit körperlich großer Mannschaft auflaufen, wenn sie das wollen. Dazu spielstark im Mittelfeld. Treude ein wichtiger Aktivposten. “Richtig schwierige Aufgabe. Wird auch wegen der Gesamtsituation spannend. Darmstadt legt am Samstag vor, wir Sonntag nach. Nächste Woche dann gegeneinander.”

Motivation ziehe man gerade aus dem eigenen Tabellenstand, nicht aus einem heißen Gegner oder einer großen Zuschauerkulisse, wie sie jetzt in Dortmund erwartet werde (5.000). Dem BVB werde es auch nicht an Motivation mangeln. Einige Spieler, die sich  zeigen und ihren Schritt  aus der U23 heraus gehen wollen.

Für Coltorti war es gut, in Neugersdorf wieder 90 Minuten auf dem Platz zu stehen. Wird am Sonntag in Dortmund auflaufen. Hat es in Neugersdorf gut gemacht, wurde aber leider wenig geprüft. Trainer hätte sich mehr Flanken für Coltorti gewünscht, um das Timing unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Zorniger würde die Dortmunder Führungsriege begrüßen, wenn er sie trifft. “Werde meine Manieren da nicht vergessen und sie werden ihre Manieren wahrscheinlich auch nicht vergessen.”

Frahn gehe es besser. “Hoffe, dass wir ihn bis zum Ende der Saison fit halten können.” Frahn und Poulsen am Sonntag wohl auch wieder im Sturm. Zorniger lobt Frahn noch mal als Leader und Torjäger.

Neugersdorf-Niederlage sei deswegen schade gewesen, weil 200 Leute zur Unterstützung extra hingefahren seien. Ansonsten sei die Niederlage kein Thema mehr und bereite null Kopfzerbrechen.

Anthony Jung sei nach seiner Gelbsperre nicht raus. Georg Teigl habe gegen Chemnitz “das beste Spiel gemacht, seitdem er hier ist”. Deswegen schwierig, ihn wieder raus zu nehmen. Heißt übersetzt, dass es gut ist Anthony Jung für den Fall der Fälle zu haben. Allerdings wird er in Dortmund wohl auf der Bank sitzen.

Erst am Sonntag, also einen Tag nach Darmstadt zu spielen, sei kein Nachteil. Mache man sich keine Gedanken drüber.

10.08

Joshua Kimmich zu Chemnitz: “War ein wichtiger Sieg für uns und auch für die Fans, weil es ein Derby war. Relativ spät das 2:1 gemacht, aber verdient. In Dortmund wollen wir gewinnen. Kenne ein paar Spieler von denen. Technisch gut ausgebildet, spielerisch gute Mannschaft.”

Seit  der Verletzung in der Hinrunde sei es gut für Kimmich gelaufen. Müsse noch an Physis und Schnelligkeit arbeiten. “Habe mich gut in die Mannschaft integriert. Wir sind auf einem guten Weg.”

Coach wolle, dass Kimmich Hacke-Spitze-Aktionen minimiere und lerne, an welchen Stellen er besondere Dinge machen kann und an welchen nicht. “Es zeichnet mich aber auch aus, deswegen sollte ich es nicht ganz weglassen.”

Ob Darmstadt am Samstag gewinne, sei nicht so wichtig. Man nehme das Ergebnis sicher wahr, aber wenn man in Dortmund gewinne, sei die Ausgangslage wieder dieselbe.

Stuttgart sei immer noch in Kimmichs Hinterkopf, weil er da lange gespielt habe und ausgebildet wurde. Kimmich denke daran immer noch zurück, weil er da hergekommen ist, aber inzwischen habe ein neues Kapitel begonnen und das sei wichtig. Eine Entscheidung über eine Rückkehr nach Stuttgart nächstes Jahr werde man nicht über seinen Kopf hinweg treffen können. Je nachdem, wie es bis dahin laufe, werden sich die Vereine dann schon zusammensetzen und Lösungen finden.

09.59

Gleich also Joshua Kimmich und der Coach zur wartenden Aufgabe.Vermutlich irgendwas mit ‘wird schwierig, wollen aber gewinnen’..

09.54

Es ist, das nur nebenbei, das letzte Sonntagsspiel der Saison für RB Leipzig. Alle weiteren vier Drittligaspiele finden am Samstag statt, die Relegation würde an einem Freitag und Montag ausgetragen werden..

09.51

Dass der BVB Profis zur zweiten Mannschaft runterschickt, ist unwahrscheinlich, da man die wichtigsten Spieler der ersten Mannschaft für den DFB-Pokal schont und entsprechend Spieler für die Bundesliga gebraucht werden, die dann nicht noch zusätzlich am Sonntag gegen RB spielen könnten. Dürfte also auf eine ganz normale U23-Aufstellung hinauslaufen.

09.46

So, weiter geht es mit der dritten Liga und dem Aufstiegskampf. Der sich weiter zuspitzt. Bei drei Punkten Rückstand und dem besseren Torverhältnis könnte Darmstadt morgen mit einem Sieg gegen Burghausen an RB vorbeiziehen, sodass dann der Druck am Sonntag bei den RasenBallsportlern liegen würde. Nicht ganz optimal, aber das muss in dieser Phase der Saison auch egal sein.

Flattr this!

6 Gedanken zu „Sicherung der guten Ausgangsposition“

  1. Frage nachträglich zum Sachsen-Pokal. Hat Coltort(e)i beim Gegentor irgend eine Rolle gespielt eigentlich?

  2. Die Statistik gegen 2. Mannschaften stimmt nicht bzw. nur teilweise (unter AZ), wir haben (mit PP) u.a. gegen HSV2 zwei mal verloren (Saison 2011/12).

  3. @Smarty: Es ging auch nur um die Statistiken unter Zorniger. Gerade der Vergleich mit den Vorgängern in der Regionalliga, wo man gegen zweite Mannschaften eher nicht so gut aussah, ist da schon interessant.

    1. Wobei auch dieser Vergleich leicht „hinkt“ da man es in den Saisons mit weniger 2. Mannschaften zu tun hatte:
      2013/14 2 Teams
      2012/13 3 Teams
      In 2011/12 hatte PP es mit 6 U23-Mannschaften zu tun,
      2010/11 unter TO waren es ebenfalls 6 😉

    2. Naja, wenn du die die zwei Zorniger-Jahre zusammen nimmst, passt es wieder. Dann sind es fünf vs. sechs vs. sechs Teams und Zorniger hat (das ist entscheidend) eine deutlich bessere Punkte-Pro-Spiel-Quote gegen zweite Mannschaften. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.