3.Liga: SpVgg Unterhaching vs. RB Leipzig 1:1

Es gibt sie diese Tage. An denen du schon nach wenigen gespielten Sekunden und Minuten weißt, dass es schwer wird. Weil die Körpersprache der Spieler eine geringere Anspannung als sonst ausstrahlt. Weil die Aktionen fahrig, ungenau und unkonzentriert wirken. So als ginge man mit der Einstellung ins Spiel, dass man gegen einen unterlegenen Gegner nur irgendwie anwesend sein müsste und trotzdem gewinnen würde.

So ein Spiel war das Spiel von RB Leipzig in Unterhaching, in dem man von der ersten Minute an das Gefühl hatte, die favorisierten Gäste wären nicht mit der selben Wachheit und Fokussiertheit am Start, wie man es aus den vorangegangenen Spielen kannte. Schlampige Abspiele und Zweikämpfe, in denen man oft einen Augenblick zu spät dran war, bestimmten zu oft die Szenerie.

Man bekam ein wenig den Eindruck, als wäre des Coaches Zorniger Anmerkung nach dem Sieg gegen Osnabrück, dass nun der Fokus zu 100% auf Unterhaching läge, an einem Ausflug zu Europa League und Hangar 7 in Salzburg, den RB Leipzig vor dem Spiel in Unterhaching unternahm, gnadenlos zerschellt. Der Ausflug mag unter Aspekten wie Teambuilding oder mal-andere-Wege-gehen eine gute Idee gewesen sein. Unter dem Aspekt Fokus auf das Ligaspiel scheint es eher suboptimal gewesen zu sein.

Das fiel 25 Minuten lang nicht sonderlich ins Gewicht, weil die Gastgeber ihrerseits mit der tonnenschweren Last des Abstiegskampfes und der Negativserie, die sie auf einen Abstiegsplatz spülte, zu kämpfen hatten und bei allen respektablen Bemühungen meist an den einfachsten spielerischen Aufgaben scheiterten und diverse Bälle im Spielaufbau ungenau ins Aus spielten.

Letztlich lief für RB Leipzig, die in derselben Aufstellung antraten wie zuletzt, trotz geringerer Investition ins Spiel als in den letzten Partien, alles nach Plan. Man spielte nicht gut, oft ungenau und fahrig und machte doch nach reichlich 22 Minuten ein blitzsauberes, schönes Tor als Frahn seinen Sturmkollegen Yussuf Poulsen steil schickt und der frei vor dem 18jährigen Keeper Zetterer alles richtig macht, den Keeper umspielt und einschiebt.

Viel besser konnte diese Partie unter den genannten Vorzeichen der ungewohnten Unkonzentriertheit gar nicht laufen. Einem verunsicherten Gegner trotz nicht guter Leistung früh einen Gegentreffer einschenken. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels war die Möglichkeit, dass RB Leipzig die Begegnung routiniert und ohne Glanz runterspielt, gar nicht mal so weit weg von der Realität.

Doch dann kam die 25.Spielminute, die letztlich das Spiel komplett änderte und den Gastgebern einen verdienten Punktgewinn bescherte. Ein eigentlich ungefährlicher langer Ball in die Sturmspitze von Unterhaching führte, so die Außenwahrnehmung, zu einem Missverständnis zwischen Keeper Benjamin Bellot und Innenverteidiger Niklas Hoheneder, für das sich Florian Bichler bedankte und den Ball über den Torwart in die Maschen lupfte.

Eines der wenigen schönen Details am Spiel zwischen der SpVgg Unterhaching und RB Leipzig: Der gut gefüllte Gästeblock | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Letztlich ist es müßig hier die Schuldfrage an jemandem festzumachen, da sich offenbar Hoheneder und Bellot aufeinander verließen und letztlich beide nicht eingriffen. Trotzdem muss man festhalten, dass Bellot in der Situation Schwächen beim Herauslaufen zeigte, die man auch schon letzte Saison bei ihm sah. Erst macht er Anstalten herauszulaufen, dann zögert er und dann kommt er wegen des Zögerns zu spät. So oder ähnlich war es auch schon vor einem Jahr in Cottbus und Neugersdorf. Schwierig diese Szene allein dem sonst gut haltenden Bellot anzukreiden, aber wenn er dort versucht rauszukommen, dann muss er das auch konsequent tun. Der Vergleich zu Coltorti mag ebenfalls unfair sein, aber der hätte diese Situation ohne Rücksicht auf Verluste bei eigenen oder fremden Spielern bereinigt.

Die Situation passte aber letztlich auch nur gut zum Spiel, wie es bis dahin lief, weswegen die alleinige Schuldzuweisung an Bellot auch ein wenig ins Leere laufen würde. Denn Fehleranfälligkeit war bis dahin in vielen Belangen schon Programm, sodass das Gegentor nur der (leider zählbare) Gipfel des bis dahin zu beobachtenden war.

Das war deswegen blöd, weil dieser Ausgleich den Gastgebern, die bis dahin abgesehen von ihren Defensivbemühungen keinen Fuß auf den Boden bekamen, vollkommen in die Karten spielte und ihnen ein Selbstbewusstsein zurückgab, das sie vorher nicht hatten und angesichts ihrer Lage und der jüngeren Vergangenheit auch nicht haben konnten.

Und so wurden die Bemühungen der Gastgeber mit zunehmender Spieldauer mutiger. Immer wieder versuchte man sich den Weg über die Außen freizuspielen. Und auch wenn man dabei immer wieder scheiterte, mussten die Außenverteidiger Teigl und Sebastian doch oft in höchste Not klären, sodass das Spiel zwar nicht von den Chancen her, von denen immer noch RB Leipzig mehr hatte, aber doch vom Gefühl, über das sich auch Selbstbewusstsein generiert, her kippte. Ausdruck dessen war dann eine Großchance der SpVgg Unterhaching kurz vor der Pause, bei der Benjamin Bellot klären konnte.

Die erste Spielhälfte war in Sachen Fokussiertheit und Kontrolle über das Spiel (abgesehen von Alibi-Kontrolle über den Ball ohne Druck auf den Gegner) vielleicht die schlechteste Hälfte von RB Leipzig seit der Niederlage gegen Burghausen zum Auftakt nach der Winterpause. Eine Hälfte, nach der es eigentlich nur besser werden konnte, aber schließlich nur partiell besser wurde.

Partiell wurde es in der zweiten Halbzeit besser, weil die RasenBallsportler nun augenscheinlich mit dem Bewusstsein aufliefen, dass sie hier ein schweres Spiel vor der Brust haben und dieses Spiel annehmen wollten. Ein Bewusstsein, dass in einigen Nickligkeiten vor der Pause gewachsen sein mag. Nur zeigte sich wieder mal, wie schwer es für ein favorisiertes Team sein kann, den Schalter umzulegen, wenn man es verpasst, von Anfang an hellwach zu sein und man den Gegner erst selbst stark gemacht hat.

Und so war auch die zweite Halbzeit kein Sturmlauf für einen Sieg im Aufstiegskampf, sondern ein vom Bemühen geprägter Kampf um den richtigen Spielausgang (zum Beispiel mit einem Tor in letzter Sekunde wie in Burghausen), dem letztlich einfach die entscheidenden, kreativen Mittel fehlten. Denn lange hat man nicht mehr so viele einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und so viele lange, hohe Bälle als Mittel des Spielaufbaus gesehen. Was noch sinnloser wurde als der nicht gerade große Palacios Martinez für Frahn kam und sich permanent in Bälle schmeißen musste, die er aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen gegen die Verteidiger der Gastgeber nicht erreichen bzw. sichern konnte.

Das Spiel mit dem Ball, das RB Leipzig an diesem Tag auf den Rasen zauberte, war letztlich 90 Minuten lang schwierig mitanzusehen und von zu vielen Ungenauigkeiten geprägt, als dass daraus hätte viel Gefahr entstehen können. Dazu bei trug auch, dass die Verteidigungskette und vor allem auch Tim Sebastian in Sachen Aufbauspiel einen ganz miesen Tag erwischt hatte und keine Impulse setzen konnte. Was nicht nur am Druck der Spielvereinigung Unterhaching auf den Spielaufbau lag.

Denn letztlich spielten die Gastgeber gegen den Ball zwar solide und  machten mit viel Einsatz die Räume eng, aber auch nicht unbedingt überragend. Und trotzdem gelang es ihnen häufig Druck auf die RasenBallsportler auszuüben und das Mittelfeld um Kaiser, Kimmich, Demme und dem etwas blassen Fandrich (später dem nicht ganz so blassen Röttger) fast völlig aus dem Spiel zu nehmen.

Was ihnen in den zweiten 45 Minuten auch immer wieder Chancen gab, selber gefährlich in nach Ballgewinnen entstehende Räume vorzustoßen. Die ganz großen Tormöglichkeiten ergaben sich dabei zwar nicht, aber es war in den Ansätzen immer gefährlich und mithin zumindest psychologisch im Sinne des eigenen Selbstbewusstseins, in diesem Spiel was mitnehmen zu können, sehr wertvoll.

Überraschend am Unterhachinger Spiel war weniger, dass sie oft versuchten, das Leipziger Pressing, das zumindest in der ersten Hälfte nicht so präsent war wie sonst, mit langen Bällen zu überspielen, sondern dass sie es mit zunehmender Spieldauer auch schafften, im Mittelfeld mit Ballstafetten erfolgreiche Akzente zu setzen und die aggressiven Balleroberungsversuche der RasenBallsportler mit spielerischen Mitteln umspielten. Wobei das wiederum auch gar nicht so erstaunlich war, denn genau darin hatten sie sich ja auch schon im Hinspiel sehr gut und erfolgreich gezeigt. Erstaunlich war letztlich wahrscheinlich nur, dass sich ein verunsichertes Team im Laufe der 90 Minuten tatsächlich das Selbstvertrauen erspielte, das Pressing des Gegners auch mal mit spielerischen Mitteln auszuhebeln.

Es war aus Sicht des geneigten Beobachters der Gastmannschaft ein schräges Spiel, bei dem man eigentlich von der ersten Minute an ein wenig den Kopf schüttelte, warum das Team im negativen Sinne und im Vergleich zu den letzten Spielen nicht wiederzuerkennen war. Ein Kopfschütteln, das sich abgesehen von der nur kurz eroberten Führung eigentlich durch das ganze Spiel zog, weil eine entscheidende Besserung, abgesehen vom durchaus erkennbaren Willen und einer entsprechend organisierter wirkenden zweiten Hälfte, nicht eintrat.

Letztlich scheiterte man auch nicht an der zweiten Hälfte, als die spielerischen Mittel fehlten, sondern an der viel zu leblosen ersten Halbzeit. Es lässt sich hinterher immer gut klugscheißen, aber vielleicht hätte da ein Willers von Beginn an gut getan, der vor dem Spiel derjenige war, der als Bankspieler beim Aufwärmen seine Mitspieler anfeuerte und eine Emotion zeigte, die dem Spiel der RasenBallsportler an diesem Tag zumindest 45 Minuten lang fehlte (aber, wer hättte vor dem Spiel ahnen wollen, dass es so kommt). Weil man offenbar mit dem Gefühl in die Partie ging, dass man die Sache mit einem sachlichen, kontrollierten Vortrag lösen werde (und dabei vergaß, dass Kontrolle viel Engagement voraussetzt). Was man eventuell auch hätte, wenn der Bock zum 1:1, der das Spiel entscheidend drehte, nicht gewesen wäre. Trotzdem hätte die Wachheit und Geilheit eines Willers in diesen ersten 45 Minuten vermutlich ganz gut getan, um an die verunsicherten Gastgeber (die sie 25 Minuten lang trotz kurzfristigem Trainerwechsel zu Christian Ziege waren) gar nicht erst Luft in Form von Selbstbewusstsein zu lassen.

Fazit: Das 1:1 bei einem Abstiegskandidaten ist aus Sicht von RB Leipzig sicherlich als Rückschlag im Aufstiegskampf zu werten. Wobei die Enttäuschung vor allem darin besteht, dass man diesen Punktverlust mehr oder weniger selbst verschuldete und nicht gegen entfesselt aufspielende Gastgeber (die trotzdem gerade defensiv ein sehr gutes Spiel machten und sich den Punkt letztlich verdienten) erkämpfte (wobei RB letztlich im schlechtesten Fall bei einem Konter auch den einen Punkt noch verlieren kann). Das sollte das Team nicht umwerfen, weil schlechte Spiele zwischendurch quasi zur Natur des Fußballs gehören, aber es sollte zumindest die Sinne schärfen, dass man von den noch wartenden acht Spielen keines geschenkt kriegt. Das wusste man genaugenommen auch schon vorher, aber wissen und verinnerlicht haben, sind manchmal dann eben doch zwei Paar Schuhe..

Randbemerkung 1: Passend zum gebrauchten Spieltag auch die gelben Karten für Heidinger und Kimmich, für die es jeweils die fünfte war, weswegen sie gegen Heidenheim zugucken müssen. Insbesondere Heidingers Ausfall ist ziemlich schmerzhaft. Vielerorts wurde fast schon bemängelt, dass er für sein Foul als letzter Mann kurz vor Schluss bei einem Konter der Gastgeber nur Gelb sah. Allerdings lag der Schiedsrichter mit seinem Ermessenspielraum hier durchaus richtig, denn Rot gibt es nur dann, wenn eine klare Torchance vereitelt wird. Im konkreten Fall wird der Hachinger allerdings nach außen abgedrängt und dann gefoult, sodass er bei seinem möglichen Weg zum Tor (wenn das Foul nicht stattgefunden hätte) noch vom querlaufenden Tim Sebastian hätte gestört werden können. Ergo ist gelb eine vertretbare Entscheidung.

Randbemerkung 2: Auch noch passend zum gebrauchten Spieltag, dass sowohl Darmstadt als auch Heidenheim ihre Spiele gewannen, sodass RB nun wieder sechs Punkte Rückstand auf Platz 1 und nur noch drei Punkte Vorsprung auf Platz 3 hat. Sodass es aktuell auf einen Zweikampf um Platz 2 mit Darmstadt hinausläuft. Weswegen man sich auch schon mal den 19.04. dick im Kalender anstreichen kann, wenn RB Leipzig Darmstadt zum vielleicht entscheidenden Aufstiegsduell empfängt..

Randbemerkung 3: Siegesserie gestoppt. Dazu das erste Gegentor seit dem Duisburg-Spiel Anfang Februar. Aber ganz ehrlich, diese Serien sind ja ganz hübsch und man kann prima drüber schreiben, aber letztlich sind sie auch völlig irrelevant. Relevant ist, dass RB Leipzig sieben Spiele lang sehr viel richtig machte (und sechs davon gewann) und in Unterhaching einiges falsch. Ergebnisse sind letztlich nur Indizien, ob sich Sachen in die richtige Richtung entwickeln. Von daher ist es vielleicht ganz gut, dass das Gerede über die Serien erst mal vorbei ist und man sich aufs sportlich wesentliche konzentrieren kann.

Lichtblicke: Fällt schwer, nach diesem Spiel jemanden herauszuheben, denn alle Mannschaftsteile agierten unter ihrem Leistungspotenzial. Vielleicht kann man einen aber doch besonders loben.

  • Yussuf Poulsen: Der erst 19jährige Stürmer ist ja sowieso immer ein Vorbild in Sachen Einsatz. Wie der sich in ein Spiel wirft, egal ob er einen schlechten oder guten Tag hat, macht viel Freude. So auch in Unterhaching, wo er aus einer gebremst agierenden Elf herausstach, indem er um jeden Ball kämpfte, viele eroberte und auch das 1:0 wunderschön vollendete. Manchmal fehlt es ihm noch an Genauigkeit in der torvorbereitenden Aktion oder an der richtigen Entscheidung im richtigen Moment, aber Poulsen macht unheimlich viel richtig, ganz einfach weil er auch unheimlich viel versucht. So ein Poulsen-Siegtreffer kurz vor Schluss wäre noch das krönende I-Tüpfelchen gewesen, aber auch so kann der dänische Stürmer mit seiner Leistung zufrieden sein.

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Tore: 0:1 Poulsen (23.), 1:1 Bichler (25.)

Aufstellung: Bellot – Teigl, Hoheneder, Sebastian, Heidinger – Fandrich (70. Röttger), Demme, Kimmich (84. Morys) – Poulsen, Frahn (57. Palacios Martinez)

Zuschauer: 3.050 (davon 400 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], SpVgg-Bericht, Kicker-Bericht

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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6 Gedanken zu „3.Liga: SpVgg Unterhaching vs. RB Leipzig 1:1“

  1. Nur der A.Z. am Ende glaubhaft angefressen, Heidinger (ist derzeit eher eine „Bank“ bei RBL) grinst kurz nach dem Spiel den Ziege an, wurde wenige Minuten zuvor gegen HDH gesperrt („Spiel des Jahres“ neben Darmstadt für mich). Ich wäre 3 Tage zumindest subdepressiv an seiner Stelle gewesen…
    Bellot hat sich dem Spiel angepasst (hat aber noch den Bonus der letzten Spiele bei mir, ist evtl. vor dem Gegentor eingeschlafen…).
    Hoheneder mit mehreren Klöpsen, Kaiser (ich bin ein Fan von ihm) limitiert wie selten, andere mehr im Debattierklub (Röttger, Frahn und Poulsen sind hier besonders zu nennen).
    Eine echte Einzelkritik verbietet sich aber heute hier auf Grund der Erbärmlichkeit des Spiels. Röttger und Morys – was rechtfertigt derzeit deren Einwechslung???
    Poulsen zumindest in annähernd Normalform, ohne ihn verlieren wir hier…
    Und der „Frahner“ – nahezu lustlos auf dem Platz, scheinbar noch nicht fit. Die 10. Gelbe und damit Zwangspause überwiegend wegen Rummotzerei ist auch nicht mehr fern, was seiner guten Laune beim Interview nach dem Spiel auch keinen Abbruch tat.
    Das war gestern NICHTS, es war das „Gegenteilspiel“ zum letzten Sonntag.
    Das alles kostet uns am Mittwoch viele Zuseher, Euphoriebremse pur! Kennen wir irgendwie ja schon.
    Jetzt habe ich wieder Angst vor der Reli, da dann vorgestern Dynamo doch das wesentlich bessere Spiel war, das hatte ich so nicht erwartet.

    1. Junge Junge Junge…man ja es war ein Grottenspiel, aber trotzdem mal die Bälle flach halten – 7 Spiele ungeschlagen mit nur einem Gegentor – klar so ein gebrauchter Tag – aber das passiert nun ab und an mal . Woran es lag keine Ahnung aber an dem Tag hat nun gar nix zusammengepasst…Teufel an die Wandmal finde ich dennoch als übertrieben. noch haben wir alles in der hand und warum das 1:1 zuschauer kosten soll für das Mittwoch Top Spiel 1. gegen 2. erschließt sich mir auch nicht – würde eher sagen das wir Mittwoch eine andere Körpersprache sehen werden als gegen Unterhaching und es immer noch gut aussieht. Einzig wirklich schwer wiegt der Ausfall von Heidnger und mit abstrichen Kimmich.

  2. Nur wenige Worte. Kopfsache. Aufstiegsrummel. Ziege. Körpersprache. Salzburg. Fokus. Analysieren. Abhaken. Heidenheim. 2.Platz.

  3. Die statistische Sache ist nicht meine, aber mein Gefühl sagt mir, RBL ist nur gegen schwache Gegner schwach. Ich bin gespannt auf das Heimspiel gegen Heidenheim und guter Dinge trotz der Ausfälle von Heidinger und Kimmich… Auswärts war es eines der besten Spiele dieser Saison! Eines ist dennoch anders als zu Saisonbeginn: damals stand der direkte Durchmarsch (den ich weder erwartet noch konkret gewünscht hätte*) durch diese starke dritte Liga noch nicht zur Debatte. Ich freue mich auf einen spannenden Frühling!
    *Ich stehe nicht so sehr auf dieses Übefliegerdingens, aber ich mag auch nicht noch mal so ein Ding erleben wie damals von Polter in der Nachspielzeit gegen Wolfburgs II. unter Pacult.

    1. „Die statistische Sache ist nicht meine, aber mein Gefühl sagt mir, RBL ist nur gegen schwache Gegner schwach“
      Das glaube ich auch und schaue deshalb sehr optimistisch auf das Spiel am Mittwoch. Die Negativ-„Serie“ gegen Mannschaften aus unterem Tabellendrittel lässt sich bestimmt auch statistisch belegen 😉

  4. Ich denke das dein Gefühl nicht so trügerisch ist – allerdings liegt dies auch in der Natur der Sache – ein offensiv pressendes Team sieht gegen gut organisierte defensiv eingestellte Teams mit schnellem Konterspiel immer relativ schlecht aus, da hier mit einfachen hohen bällen relativ leicht das komplette Mittelfeld ausgehebelt werden kann. zum Spiel: abhaken, Kopf freimachen und gegen Heidenheim wieder den Einsatz zeigen den man die letzten Spiele so gut gesehen hat – dann klappts auch mit drei Punkten 🙂

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