Alte Rechnung

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen die SV Elversberg (02.03.2014, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Clemens Fandrich.]

Weiter geht es ohne Pause, die es – zumindest planmäßig – auch bis zum Saisonende am 10.Mai nicht mehr geben wird. Reichlich zwei Drittel der Saison sind gespielt. Und als Auftakt ins letzte Saisondrittel wartet ein Heimspiel gegen die Sportvereinigung Elversberg auf RB Leipzig. Ein Team, das nicht nach der ganz großen Fußballwelt klingt, aber letztlich ein unberechenbarer und im Fall der Fälle schwer besiegbarer Gegner ist.

Wie die RasenBallsportler im Hinspiel bereits feststellen durften, denn Anfang September fing man sich im mit nicht mal 1.000 Zuschauern geleerfüllten Ludwigspark zu Saarbrücken nach einer schwachen Leistung eine gleichermaßen depremierende wie überflüssige 0:1-Niederlage nach einem Konter(!) in der Nachspielzeit(!) folgend auf einen eigenen Standard(!) ein. Die knapp 100 RBLer, die die Reise damals auf sich nahmen, werden sich an ein Spiel erinnern, das bis zum Burghausen-Heimspiel vor fünf Wochen als negativer Höhepunkt der Saison durchgegangen ist.

Wenn man damals im zweiten Spiel unter dem rhetorisch manchmal danebenliegenden Neu-Coach Dietmar Hirsch bereits etwas lernen durfte, dann dass sich Elversberg sehr gut darauf versteht, sich taktisch auf das Spiel des Gegners einzustellen und einen entsprechenden Matchplan auszutüfteln und wie gegen RB Leipzig (wenn auch mit Glück) eben auch erfolgreich umzusetzen.

Auf diese Art und Weise hat sich der aktuell 16. der Tabelle unter Hirsch durchaus beachtliche 29 Punkte in 20 Spielen sichern können. Was hochgerechnet auf die bisher 26 Spiele knapp 38 Punkte bedeutet hätte. Also irgendwo auf dem Niveau von Osnabrück, Wehen Wiesbaden und dem MSV Duisburg. Das ist schon deswegen enorm, weil die Sportvereinigung vor der Saison angesichts überschaubarer Kaderqualitäten durchaus zurecht auf den meisten Abstiegszetteln stand. Und sich dennoch unter Hirsch zu einem Team mauserte, das gute Chancen hat, auch nächste Saison in Liga 3 zu spielen.

Verbessert haben sich die Chancen noch einmal dadurch, dass man in der Winterpause den Kader durchaus klug (zumindest von der Ferne betrachtet) verstärkt hat. Zum Beispiel kam aus Saarbrücken der erst 20jährige Serkan Göcer, der zu den wenigen Talenten gehörte, die abseits eines U23-Teams ihr Drittligadebüt mit 18 Jahren oder jünger feierten. Göcer war geradezu verblüfft, als ihm in Saarbrücken in der Winterpause noch von Sasic eröffnet wurde, er könne jetzt gehen. Und in Elversberg freute man sich, auf dem ganz kurzen Dienstweg einen mindestens passablen Drittligaspieler zu kriegen, der in dieser Saison erst ein Spiel verpasste.

Bei einem anderen Ligakonkurrenten, beim SV Wehen Wiesbaden holte Elversberg mit Jeff Gyasi und Sascha Wolfert gleich zwei Spieler, die beide nicht zum Stamm des Teams gehörten, aber Drittligaqualität haben. Bei der U23 Kaiserslauterns ‚entdeckte‘ man den Offensivspieler Ricky Pinheiro. Und mit dem Ex-Rostocker Ondrej Smetana holte man einen Stürmer, an dem vor der Saison auch der Hallesche FC kurzzeitig interessiert war.

Man verstärkte sich also durchaus klug in Spitze und Breite (alle fünf Spieler standen schon mindestens einmal von Anfang an für Elversberg auf dem Platz) und gab auf der anderen Seite Spieler ab, die den Ansprüchen nicht mehr genügten. Unter diesen Spielern auch der Torschütze aus dem Hinspiel Felix Dausend, für den dies bis auf weiteres (ging nach Neunkirchen in die Oberliga) das einzige Tor in 20 Drittligaspielen bleibt (Angelo Hauk, der auch gegen RB sein erstes und bisher einziges Drittligator erzielte, lässt grüßen).

Vor Dausend muss man also am Sonntag auf Seiten von RB Leipzig keine Angst haben. Vor einer wie im Hinspiel gut organisierten Mannschaft schon. Wobei diese insbesondere auswärts so ihre Probleme hat. Denn in den letzten fünf Partien in der Fremde setzte es immer eine Niederlage. 2:8 Gegentore zeigen aber auch, dass man im Normalfall rein ergebnistechnisch nicht so weit weg war vom Gegenüber (und man spielte unter anderem in Heidenheim und in Rostock).

Für die gute Defensiv-Organisation der Mannschaft spricht auch, dass sie einmal in Führung liegend, kaum noch bezwungen werden kann. Erstmals gelang dies im 12. Versuch Preußen Münster vor zwei Wochen. Ansonsten stehen neun Siege und drei Unentschieden in diesen Partien.

Kehrseite der Medaille ist, dass man zwar defensiv gut organisiert und deswegen nach einem Vorsprung kaum noch zu besiegen ist, aber andererseits nach einem Rückstand auch kaum noch in der Lage, noch einmal zurückzuschlagen. 13mal geriet man in Rückstand, nur einmal holte man anschließend noch ein Unentschieden. Das spricht nicht dafür, dass man in der Lage ist, vom defensiven Stil nach Belieben in eine Angriffstaktik zu switchen. Wenn man denn überhaupt eine schlagkräftige Offensivtaktik hat.

Vielleicht paradigmatisch das letzte Spiel gegen Burghausen, ein Abstiegsduell, das wenig Torchancen auf beiden Seiten sah und das letztlich durch ein Freistoßtor durch Elversberg-Kapitän Timo Wenzel entschieden wurde. Ein Vorsprung, den Elversberg dann mehr oder minder souverän über die Zeit schaukelte.

Wenn man daraus etwas für RB Leipzig lernen kann, dann dass am Sonntag im Spiel gegen Elversberg ein Geduldsspiel gegen dicht und wie schon im Hinspiel nickelig verteidigende Gäste wartet. Eines in dem man vielleicht nicht allzuviele Chancen kriegt und die wenigen dann nutzen muss. Also chancenverwertungstechnisch eher auf Niveau des Kiel-Spiels als auf Niveau des Wiesbaden-Spiels agieren sollte.

Zugute kommt den RasenBallsportlern dabei, dass mit Timo Wenzel der große Defensivorganisator wegen Sperre nach der 10.gelben Karte fehlt. Wenzel ist mit seiner Kartenstatistik paradigmatisch für den Verein, denn mit bislang 70 gelben Karten in 26 Spielen liegt die Sportvereinigung auf dem letzten Platz in der entsprechenden Statistik. Gleichauf mit dem MSV Duisburg und dicht gefolgt von RB Leipzig, die schon 67mal den gelben Karton sahen. Zusammen kassierten RB und Elversberg also bisher in jedem Spiel im Schnitt mehr als fünf gelbe Karten. Könnte eine lustige Aufgabe für das Schiedsrichtergespann werden.

Gesetzt ist bei der SV Elversberg im Tor Kenneth Kronholm. Der ehemalige Bummler durch die Vereine hatte sich vor der Saison gegen den Kieler Neuzugang Morten Jensen durchgesetzt und blieb seither Nummer 1. Auf den Außenverteidigerpositionen stehen mit Sebastian Wolf (links) und Marc Gross (rechts) zwei, die schon seit einigen Jahren in Elversberg spielen und den Verein entsprechend aus der Regionalliga nach oben begleitet haben. Mal sehen, wie sie sich gegen die Geschwindigkeit der RB-Spieler auf den Außenpositionen zur Wehr setzen.

Lukas Billick in der Innenverteidigung ist ebenso bereits seit 2011 in Elversberg. Wer an seiner Seite verteidigen wird, ist nach dem Wenzel-Ausfall eher unklar. Normalerweise sollte der letztjährige israelische Erstligaspieler Onanga Itoua nachrücken. Allerdings wäre eventuell auch Neuzugang Jeff Gyasi eine Option.

Ist er das nicht, wird er wohl ins zentrale Mittelfeld zurückkehren, wo er dann Alexander Buch verdrängen könnte, der sich zuletzt noch in der Saarbrücker Zeitung [broken Link] beklagte, dass man auch nach guten Spielen auf die Tribüne rückt und dies für ihn eine ungewohnte Situation sei. Optional könnte auch Ricky Pinheiro mit an die Seite von Gyasi rücken.

Im Sturm wird der Topstürmer und Topscorer Felix Luz (8 Tore und 4 Vorlagen in nur 18 Einsätzen) erwartet, dessen Zeiten, in denen er als großes Talent galt, aber auch schon eine Weile vorbei sind. Topvorbereiter Milad Salem sollte dahinter im offensiven Mittelfeld gesetzt sein. Möglicherweise auch Serkan Göcer. Der allerdings auch durch Daniel Jungwirth ersetzt werden könnte. Und um die letzte offensive Mittelfeldposition balgen sich dann Dominik Rohracker und der 20jährige Frederick Kyereh. Vermutlich mit Tendenz zum letzteren, der schon im Hinspiel RB mit viel Geschwindigkeit auf dem Flügel vor einige Probleme stellte und beim Spiel aus einem massiven Abwehrverbung heraus wohl die besseren Karten hat.

Auf RB-Seite stellt sich die Mannschaft weiter fast von selbst auf. Coltorti, Domaschke, Müller, Ernst langzeitverletzt. Palacios Martinez wohl noch nicht wieder fit. Und dazu frisch ausfallend Kapitän Daniel Frahn und ziemlich sicher auch Rechtsverteidiger Georg Teigl, der wohl kaum mit frisch genähter Wunde am Fuß wieder auf einen Fußballplatz klettert.

Durch die Verletzung von Teigl stellt sich die Frage, ob Tim Sebastian nach außen rutscht oder ein gelernter Außenverteidiger. Gegen einen Gegner, gegen den man vor allem Dynamik auf der Außenbahn braucht, läuft es wohl auf letzteres hinaus. Denn die Variante mit Sebastian als Rechtsverteidiger ging schon im Hinspiel nicht wirklich auf.

Das würde bedeuten, dass am ehesten Sebastian Heidinger von links nach rechts hinten wechselt und sich entsprechend Jung und Sumusalo um die Position links hinten bemühen. Da Sumsusalo erst eine Pflichtspielhalbzeit in den RB-Beinen hat, liegt Jung wohl noch vorn.

Im defensiven Mittelfeld stellt sich erneut die Frage, ob Tim Sebastian dort die Sechser-Position bekleiden soll. Wobei auch hier gilt, dass es gegen Elversberg nicht primär um Körpergröße gehen wird, sodass man mit dem kleinen Mittelfeld Fandrich, Demme, Kimmich eigentlich ganz gut fahren sollte.

Woraus dann auch resultiert, dass für die Innenverteidigung weiter die Wahl zwei aus vier steht. Eine Entscheidung, die man nicht wirklich treffen will, denn keiner der Innenverteidiger Hoheneder, Franke, Willers und Sebastian fällt gegenüber dem anderen ab. Weswegen es möglich wäre, dass das Start-Duo von letzter Woche, also Hoheneder und Sebastian der Einfachheit halber auch in dieser Woche erneut aufläuft.

Auf der Zehn ist Dominik Kaiser vorgesehen. Yussuf Poulsen steht im Sturm auch nicht in Frage. Bliebe noch die Position des zweiten Stürmers. Morys vor Thomalla vor (mit leichten Außenseiterchancen) Luge könnte man angesichts der letzten Wochen wohl tippen. Aber letztlich ist es die Frage, was man für einen Typen will. Der am ehesten 1:1-Frahn-Ersatz vom Typ her wäre Thomalla und Morys stünde wie Luge für Geschwindigkeit. Tendenz geht aber gen Morys, der der kompletteste der drei Stürmer ist.

  • RB Leipzig: Bellot – Heidinger, Hoheneder (Willers), Sebastian (Franke), Jung (Sumusalo) – Fandrich, Demme, Kimmich – Kaiser – Poulsen, Morys (Thomalla)
  • SV Elversberg: Kronholm – Gross, Billick, Itoua, Wolf – Pinheiro, Gyasi – Salem, Göcer, Kyereh – Luz

RB Leipzig geht sicherlich als Favorit in die Partie und es ist nicht ausschließlich Rhetorik, wenn Gäste-Coach Hirsch vor der Partie großen Respekt vor den Fähigkeiten der Gastgeber äußert (dass er RB als bestes Team der Liga sieht, sei dann aber doch der Psychologie vor so einem Spiel zugeschrieben). Vielleicht wird die Kulisse ja einen Beitrag leisten, dem Gast noch mehr Respekt einzuflößen, denn dank der zweiten Freikarten-Aktion des Jahres (die erste war beim 2:2 gegen Unterhaching) wird das Stadion wohl nicht wie normal ’nur‘ mit knapp, sondern mit deutlich über 10.000 Zuschauern gefüllt sein. Mal sehen, für wen das nun wieder gut ist.

Fazit: Für Elversberg gibt es beim Spiel in Leipzig nichts zu verlieren. Das wird man ihnen sicher auch anmerken. Wenn sie wie im Hinspiel lange ein 0:0 halten, haben sie Chancen zu punkten. Auf RB-Seite wird es deshalb darauf ankommen, geduldig und konzentriert zu spielen, auch wenn es nach 60 Minuten immer noch 0:0 stehen sollte. Letztlich sollten die RasenBallsportler aber am Ende der 90 Minuten die Rechnung aus dem Hinspiel beglichen und so auch die aussichtsreiche Tabellenposition gefestigt haben.

[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen die SV Elversberg nicht vor Ort verfolgen kann und am 02.03.2014, ab 14.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und das Fanradio. Einen Livestream von der Partie wird es nicht geben.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. SV Elversberg

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen die SV Elversberg mit Alexander Zorniger und Clemens Fandrich.

11.56

In diesem Sinne einen schönen Restfreitag und einen guten Start ins Wochenende. Und viel Spaß am Sonntag mit den vielen Freikarten und dem Elversberg-Spiel.

11.55

Das war es dann hier von der Pressekonferenz. Kurz und schmerzlos. Clemens Fandrich eher im Gas-geben-Rhetorik-Modus. Zorniger mit entspanntem Ernst in Bezug auf die kommende Aufgabe. Läuft ja auch gerade ganz gut, sodass es wenig Wege zum Diskutieren gibt. Die Frage wird sein, wie man den aktuell positiven Zustand konserviert und auch angesichts der permanenten Verletzungssituation über die nächsten Wochen rettet.

11.52

Wie die Verletzungen ersetzt werden, sei noch unklar. Optionen für die Außenverteidigung wären Sumusalo rechts und Heidinger links oder Heidinger rechts und Jung links. Vorn gebe es eine “Bauchentscheidung”. “Egal wer reinkommt, der muss die Philosophie umsetzen.” Morys und Luge diesbezüglich auf des Trainers Favoritenliste nicht ganz oben, aber auch nicht hinten runter. Entscheidung falle demnach zwischen Morys, Luge und Thomalla.

Timo Röttger will Zorniger als Alternative für vorn nicht ausschließen, aber da da noch drei andere Stürmer seien, ist es gerade keine aktuelle Alternative, zumal Röttger im Spiel gegen den Ball auch im Vergleich mit den anderen nicht herausragend sei.

Zorniger zu Sumusalo in Eilenburg: “War seriös. Umschaltverhalten muss noch aggressiver werden.” Habe manchmal in Ballnähe noch seine Position gesucht, statt auf den Ball zu nehmen. “Hat sich gezeigt. Der Rost der letzten Monate muss noch rausgeblasen werden.” Habe im Training schon gezeigt, was er drauf hat und dass er an sich glaubt. Anthony Jung sei nach guter Vorbereitung wieder in alte Muster zurückgefallen. “Talent allein reicht nicht, um die nächsten Schritte zu machen.” Aus Ballsicherheit und Dynamik müsse Aggressivität entstehen. Letzte Woche (vor dem Kiel-Spiel) habe er gut trainiert, sei dann aber krank geworden.

Unterschiede zu Salzburg: Gebe es laut Zorniger in der Spielanlage nicht. Dort laufe alles schneller und man verliere den Ball nicht so schnell, wenn man ihn erobert. “Wir kriegen den Wechsel zwischen Aggressivität und Umschalten zu Ballbesitz noch nicht so gut hin.” Salzburg habe auch ein “brutales Selbstvertrauen”. Sieg gegen Ballbesitz-Ajax sei absehbar gewesen.

11.42

Alexander Zorniger: Zu den üblichen Verletzten kommen sehr wahrscheinlich Teigl und Frahn. Gefahr bei Teigl sei zu groß, wenn er einen Schlag auf die genähte Wunde kriegt. Ob Frahn nächsten Freitag in Stuttgart wieder spiele, werde man sehen. “Sobald er irgendwie spielfähig ist, will ich ihn auf dem Platz haben.” Palacios Martinez wird heute wieder ins Mannschaftstraining kommen, aber diese Woche noch kein Thema fürs Spiel sein.

“Entwicklung der Mannschaft gerade sehr stabil, auch in unterschiedlichen Besetzungen.” Mannschaft trete in Bezug auf Spielphilosophie und Winnermentalität so auf, wie es sich der Trainer vorstelle. “Das Wissen um das mannschaftstaktische Verhalten” sei da. “Spirit muss in den nächsten Wochen auch weiter auf den Platz kommen.” “Wollen dahin kommen, dass die hohe Aggressivität gegen den Ball und technische Fähigkeiten immer da sind.”

Hinspiel war vielleicht das schlechteste Spiel in der Zorniger-Zeit. Elversberg habe seitdem viel geleistet. Mit Wenzel fehle ein wichter Spieler, aber Luz habe im Hinspiel sehr weh getan und auch ansonsten hat Elversberg einige gute. “Müssen uns ordentlich ins Zeug legen, damit sich das Vorspiel nicht wiederholt.”

11.34

Clemens Fandrich: “Bin zuletzt in die Mannschaft gerutscht.” Wehen Wiesbaden, Kiel und Eilenburg war gut. “Kenne Tomislav Piplica noch aus Cottbus.” “Elversberg komme nach Sieg mit etwas breiterer Brust. „Werden uns ab heute auf das Spiel vorbereiten.” Wenn es so weitergehe wie zuletzt, sei Fandrich optimistisch für Elversberg.

“Ob ich Sonntag spiele, ist nicht 100% sicher. Klar würde ich gerne spielen. Hoffe, dass ich den Trainer im Training überzeuge. Hoffe, dass ich im Team bleibe. Gebe Gas.”

“Das späte Gegentor im Hinspiel war eine Katastrophe. Habe damals nicht am Maximum gespielt. Wollen das wieder gut machen und Elversberg zeigen, wer die Topmannschaft ist.” “Frahn ist wichtig fürs Team, weil er immer ein Ohr hat und man mit ihm alles bereden kann. Auf dem Platz ist er da, ist die Verbindung zu den Fans.”

Fandrich hat keine Präferenzen für die Sturmneubesetzung.

Dass Cottbus vielleicht absteige, sei schade für die Region. “Fraglich, ob man dann in Deutschland noch weiß, wo Cottbus liegt.”

11.27

Wer was auf die Ohren braucht, der kann sich ja noch den ersten Podcast rund um RB Leipzig anhören, der diese Woche online ging. Oder eine Sendung von Mein Sportradio [broken Link] nachhören, die gestern zum Thema RB Leipzig, Fankultur und Co lief. Bei beiden Geschichten bin ich anwesend. Einmal als Co-Gastgeber, einmal als Gast.

11.25

So, die englische Woche macht es möglich, dass es quasi durchgehend um Fußball geht und man die Fankultur-Debatten beruhigt zur Seite schieben kann. Das Thema wird wohl in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren immer mal wieder aufploppen. Genau wie das Lizensierungsthema. Morgen ist ja Abgabe-Deadline für die Zweitligalizenz-Anträge. Und dann heißt es ein paar Wochen warten und Spekulationen und Gerüchte aushalten.

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