Nur scheinbar unscheinbar

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen die SpVgg Unterhaching (28.09.2013, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Henrik Ernst.]

Wenn man vor der Saison über Abstiegskandidaten in der 3.Liga geredet hätte, wäre einem wohl als einer der ersten Kandidaten die Spielvereinigung aus Unterhaching eingefallen. Der Kader mit einem Durchschnittsalter von 21,0 Jahren noch leicht jünger als der der U23-Teams aus Dortmund und Stuttgart. Dazu Spieler, denen allgemein kein größeres Potenzial zugeschrieben wurde. Wenn man aus dieser Perspektive für RB Leipzig eine mit vergleichsweise geringem Aufwand zu lösende Aufgabe vorausgesagt hätte, dann eben diese gegen Unterhaching.

Und nun kommt ein Team, das es sich auf Platz 9, nur zwei Punkte hinter RB Leipzig gemütlich gemacht und in den letzten sechs Spielen erstaunliche 13 Punkte mitgenommen hat. Vier Siege stehen zu Buche bei einem Unentschieden und einer Niederlage. Wobei letzere am vergangenen Wochenende auch noch höchst unglücklich war, weil man gegen Burghausen das Spiel machte, aber die Gäste bei der Verwertung ihrer Chancen eiskalt zuschlugen und glücklich die Punkte mitnahmen.

Zuvor hatte Unterhaching für einige Furore gesorgt und nacheinander Rostock, Saarbrücken, die Stuttgarter Kickers und Preußen Münster geschlagen, bevor man sich gegen den Halleschen FC, die aus den letzten sechs Spielen wie Unterhaching 13 Punkte mitnahmen, mit einem Unentschieden begnügen musste. Mit den 13 Punkten sammelte man in den letzten sechs Wochen auch mehr als RB Leipzig, die in dieser Zeit drei Siege und drei Niederlagen einfuhren.

Wenn man es noch differenzierter haben will, ist das Spiel RB Leipzig gegen Unterhaching das Spiel des Dritten in der Heimtabelle gegen den Vierten in der Auswärtstabelle. Wobei man einschränken muss, dass Unterhaching in den letzten Auswärtsspielen bei den drei Siegen hinterheinander durch die Bank kriselnde Teams erwischte. Hansa, die Stuttgarter Kickers und Münster in den letzten Wochen jeweils mit ganz eigenen Problemen, weswegen sie in der Tabelle der letzten sechs Spiele auch die Plätze 16, 17 und 20 belegen. Das relativiert die Statistik, die Unterhaching als Team der Stunde ausweist, ein wenig.

Überraschend kommt die Bilanz der Unterhachinger trotzdem, weil man schon im vergangenen Jahr vor allem ein Ausbildungsverein war und dies in der aktuellen Spielzeit noch mal verstärkt hat. 12 Spieler verlor man in der Sommerpause, darunter mit Tobias Schweinsteiger, Stephan Tee, Luka Odak, Stefan Riederer, Markus Schwabl, Yasin Yilmaz und Dominik Rohracker diverse Leistungsträger. Verstärkt, wenn man das überhaupt so sagen kann, hat man sich dagegen überwiegend mit sehr jungen Spielern aus dem eigenen Verein und von diversen Regionalligamannschaften.

Diese Unerfahrenheit ist auf dem Platz durchaus spürbar und wird der Mannschaft vermutlich auch noch einige Punkte kosten. Auf der anderen Seite nutzt man die jugendliche Unbekümmertheit aktuell als entscheidendes Plus. Mal eben in Münster nach Führung in Rückstand geraten? Kein Problem, dann macht man eben selbst wieder zwei Tore. Die Unbekümmertheit der Spielvereinigung sieht man vor allem im Spiel mit dem Ball, das die Mannschaft aktuell auszeichnet und darin, wie sich die Spieler in offensive Dribblings werfen und so immer wieder Spielsituationen auflösen.

Letztlich hat Unterhaching aber die selben Probleme wie sie sonst auch die U23-Mannschaften haben. Wenn man ihnen auf den Füßen steht und ihr Spiel mit dem Ball unter Druck setzt, passt ihnen das nicht und sie werden relativ fehleranfällig. Was man auch gut in der hohen Anzahl von Gegentoren sieht (17). Letztlich sollte also die Spielvereinigung vor allem in einem Bereich anfällig sein, in dem RB Leipzig besondere Stärken hat, sodass das Spiel gegen den Ball und die Verarbeitung gewonnener Bälle für die RasenBallsportler der entscheidende Faktor des Spiels werden dürfte.

Verhindern wollen das auf der Bank der Spielvereinigung Unterhaching Claus Schromm und Manuel Baum, die offiziell Teammanager und Trainer, inoffiziell aber gleichberechtigte Entscheider sind. Die beste und einzige Doppelspitze seit Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä sozusagen. Manuel Baum ist dabei der alte Co von Ex-Trainer Heiko Herrlich, der im Sommer nach nur einer Spielzeit, offiziell aus privaten Gründen, hinschmiss. Claus Schromm passt insofern hervorragend zum Kader, weil er als ehemaliger Jugendtrainer natürlich Erfahrung mit der Ausbildung junger Spieler hat. Für den Job in Unterhaching gab Schromm sogar die Sicherheit einer Anstellung beim Bayerischen Fußballverband auf.

Der Unterhachinger Jugend-Weg, der wohl ausschließlich an der Spitze mit dem langjährigen Bayern-Spieler Manfred „Manni“ Schwabl sehr prominent besetzt ist, ist natürlich kein purer Altruismus, sondern letztlich Folge der wirtschaftlich überschaubaren Lage des Vereins, die im Sommer dazu führte, dass man enorme Anstrengungen unternehmen musste, um ein weiteres Jahr dritte Liga überhaupt zu finanzieren. In dieser Situation auf junge Spieler zu setzen, die sich in Liga 3 für höheres empfehlen wollen, ist  absolut nachvollziehbar, birgt aber auch die Gefahr, dass man in einem schlechten Jahr mal absteigt. Und ob der ehemalige Bundesligist, der auf Ewigkeit mit der Verhinderung der Meisterschaft von Bayer Leverkusen im Jahr 2000 verbunden sein wird und seine besten Jahre hinter sich hat, nach einem solchen Abstieg noch mal zurückkommen könnte, wäre angesichts der aktuellen Relegationsregel beim Übergang von vierter zu dritter Liga zumindest fraglich.

Doch aktuell sieht es für eines von vier Drittligaurgesteinen, das in der ewigen Drittligatabelle Platz 2 belegt ganz gut aus, dass man ein weiteres Jahr in dieser Liga einplanen kann. Man sollte allerdings damit rechnen, dass man einerseits mit einer jungen Mannschaft immer wieder Rückschläge erleben wird und andererseits wohl bis zum Saisonende kämpfen muss. Auf jeden Fall wird man keine Saison mehr spielen, wie im letzten Jahr, als man nach 10 Spielen Tabellenführer war und am Ende mit 51 Punkten einen guten Mittelfeldplatz belegte.

Gern genommen wird von den nationalen Medien in Bezug auf Unterhaching auch die Götze-Hummels-Köpke-Story. Also jene Geschichte, dass Unterhaching gleich drei Spieler mit berühmten Brüdern bzw. berühmtem Vater in der Mannschaft hat. Was auch dazu führt, dass bspw. ein Mario Götze mal in Unterhaching bei einem Spiel seines Bruders Fabian aufschlägt. Aber abgesehen von Linksfuß und Standardschütze Fabian Götze ist auch keiner der drei ein Stammspieler in Unterhaching. Und sowieso wird der berühmte Nachname im Fußball vermutlich eher zur Qual als zur Lust.

Wer letztlich für die Spielvereinigung gegen RB Leipzig auf dem Platz stehen wird, ist von hier aus gesprochen und nach der Niederlage gegen Burghausen und dem schwer erkämpften Sieg im Landespokal unter der Woche beim Regionalligisten Memmingen in vielen Punkten pure Spekulation. In 10 Saisonspielen wurden bereits 23 Spieler auf den Platz geschickt. Als gesetzt kann Keeper Korbinian Müller gelten. Das selbe trifft auf Kapitän Maximilian Welzmüller rechts hinten und Quirin Moll im zentralen Mittelfeld zu. Recht sicher in der Partie auflaufen dürfte auch Stürmer Andreas Voglsammer. Um den Platz neben ihm streiten sich dann Marius Duhnke und Janik Haberer. Und das Innenverteidigerduo hieß zuletzt konstant Alexander Hack und Mario Erb.

Links hinten dürfte der einzige Spieler über 25 im Team Benjamin Schwarz (27) auflaufen. Falls nicht noch Fabian Götze ins Spiel kommt, der allerdings eher eine Position weiter vorn im Mittelfeld in Frage kommt und dort mit Thomas Steinherr (bereits zwei Tore) oder auch Florian Bichler konkurriert. Steinherr wiederum könnte auch für Marius Willsch rechts ins Mittelfeld rutschen. Bliebe noch der zweite Platz im defensiven Mittelfeld, der zuletzt von Lucas Hufnagel besetzt wurde, aber auch von Stefan Haas eingenommen werden kann.

Die Startformation der Spielvereinigung wird handgeschätzt ein Durchschnittsalter von 21,7 Jahren haben. Mit der Erfüllung der U23-Regel bekommt man schon mal kein Problem.. Das gilt natürlich ebenso, wenn auch im abgeschwächten Rahmen, für RB Leipzig, wo sich nach dem 60 Minuten lang starken Spiel beim VfL Osnabrück keine größeren Veränderen ergeben dürften. Die drei Stürmer Frahn, Morys, Poulsen sind aktuell gesetzt. Coltorti, Hoheneder, Jung und  Kaiser ziemlich definitiv auch. Henrik Ernst sollte nach zwei starken Spielen im defensiven Mittelfeld ebenfalls erneut auflaufen auch wenn seine Passquote in Osnabrück nach der Pause – gefühlt zumindest – deutlich schwächer wurde.

Blieben noch drei Plätze im Kader. Sebastian Heidinger und Tim Sebastian aus dem Team zu nehmen, dazu gäbe es nach den letzten beiden Spielen keinen wirklichen Grund, auch wenn man den gelernten Rechtsverteidiger Müller bzw. die Innenverteidiger Tobias Willers und Fabian Franke durchaus als gute Alternativen sehen könne. Und ob Timo Röttger oder vielleicht doch wieder Bastian Schulz oder ein ganz anderer das dritte Glied in der Mittelfeldkette spielt, ist schlicht nicht beantwortbar. Die möglichen Aufstellungen jedenfalls:

  • RB Leipzig: Coltorti – Heidinger (Müller), Hoheneder, Sebastian, Jung – Röttger (Schulz), Ernst, Kaiser – Poulsen, Frahn, Morys
  • SpVgg Unterhaching: – Schwarz, Erb, Hack, Welzmüller – Steinherr (Willsch), Moll, Hufnagel (Haas), Götze (Steinherr) – Haberer (Duhnke), Voglsammer

Es wird letztlich für die RasenBallsportler darum gehen, die Gäste unter Druck zu setzen, Fehler zu provozieren und diese dann auszunutzen. Wenn man die Spielvereinigung irgendwo treffen kann, dann in ihrer Defensive. Wenn man ihnen die Spiellust nimmt, wird diese automatisch unter Druck geraten. Wenn RB Leipzig allerdings einen Tag erwischt, an dem man mit halber Kraft ins Gegenpressing geht und den entscheidenden Sekundenbruchteil beim Attackieren verpasst, dann werden sich unbekümmerte Unterhachinger über die entsprechenden Räume freuen, in denen sie ihre fußballerische Grundausbildung präsentieren können. Und auf die Standards des Teams sollte man auch achten..

Fazit: Die Spielvereinigung Unterhaching ist sicherlich nicht die Art Aufbaugegner, die man im Sommer vielleicht prognostiziert hätte. Aber sie ist trotz unbestrittener Qualitäten und trotz eines überraschend guten Saisonauftakts auch definitiv keine Drittligaübermannschaft. Schon eher eine, die man im Normalfall besiegen muss und auch besiegen wird, wenn man ähnlich auftritt wie gegen den VfB Stuttgart II und dem jungen Gegenüber keinen Platz zum Spielen lässt. Durch die drei Auswärtsniederlagen in Folge ist der Druck in den Heimspielen für RB Leipzig natürlich noch mal etwas größer geworden. Allerdings sollte man in der Lage sein, ihn gegen Unterhaching auszuhalten.

[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen die SpVgg Unterhaching nicht vor Ort verfolgen kann und am 28.09., ab 14.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und das Fanradio. Einen Livestream wird es nach aktuellem Stand nicht geben.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. SpVgg Unterhaching

  • noch keine

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel SpVgg Unterhaching gegen RB Leipzig mit Alexander Zorniger und Henrik Ernst.

11.09

Das war es für heute. Viel Reden über dies und das. Ein wenig auch zu Unterhaching, aber das scheint bei der Medienöffentlichkeit aktuell eher nebensächlich zu sein. Kimmich könnte also den nächsten Schritt machen und in den Spieltagskader rutschen. Ansonsten sind wenig Veränderungen zu erwarten.

Mit Unterhaching kommt ein fußballspielender Gegner. RB mit aggressivem Pressing dagegen. Dazu vorhergesagte 16 Grad und Sonne. Klingt nach einem vielversprechenden Fußballnachmittag am Samstag. In diesem Sinne Grüße durch den Regen und eine schöne Restwoche noch..

11.05

Kleine Plauderstunde, dass der Beruf Profifußballer ein wenig zur Bequemlichkeit neigt, dies aber kein spezifisches Problem von RB Leipzig sei. Zorniger registriere es durchaus, wenn ein Spieler fünf Minuten nach dem Training bereits im Auto säße.

11.02

Alexander Zorniger zu Unterhaching: “Sehr junger Gegner. Meistens in den Nachwuchsleistungszentren ausgebildet. Kriegen es jedes Jahr gut hin, den Aderlass zu verkraften. Spielen aus einer guten Ordnung heraus. Versuchen Fußball zu spielen und hauen die Bälle nur selten hinten raus. Können über die Außen die Gegner durcheinander bringen. Niederlage gegen Burghausen sollte man nicht so hoch hängen, das hätte auch andersherum ausgehen können.” Bis auf Heidenheim würde allen Mannschaften der Liga noch die Konstanz fehlen.

Glaubt nicht, dass es so ein Spiel wie gegen den VfB wird, da Unterhaching robuster ist. Ähnlich sei aber, dass Unterhaching wie der VfB Fußball spielen will.

Habe bis zum nächsten Tag an der Osnabrück-Niederlage geknabbert, dann nicht mehr. Dann habe er über die Drittligaergebnisse gestaunt, die wieder mal gezeigt hätten, dass die Liga halt inkonstant ist.

Bewundert Walpurgis dafür, dass er es schafft, jeder Mannschaft seine Defensivphilosphie schnell beibringt. Das Spiel beim VfL sei lange gut gewesen, gerade unter der Atmosphäre, die da herrschte. Über die zweiten 45 Minuten habe man in der Woche intensiv geredet.

Dass Unterhaching auswärtsstark ist, liege laut Zorniger daran, dass sie dort nicht das Spiel machen müssen. Die dritte Liga sei insbesondere im Defensivverhalten gut, sodass man es gegen einen Gegner, der sich aufs Verteidigen konzentriert, schwer habe.

Liga sei unheimlich ausgeglichen: “Du kannst dir keine Schwächen erlauben.” Mit den unerwarteten Ergebnissen der letzten Woche gehe es unheimlich eng zu.

“Haben mannschaftstaktisch in Osnabrück nicht so viel falsch gemacht.”

Bisher hätten sich bis auf zwei, drei Spieler im Kader alle zeigen können und nun gehe es auch darum, Konstanz reinzubringen. Es werde gegen Unterhaching keine drei, vier Wechsel geben. “Auch Thiago Rockenbach hat unter der Woche gut trainiert.” Letztlich ist es wohl nicht unwahrscheinlich, dass die Mannschaft, die gegen Osnabrück startete, auch gegen Unterhaching starten wird.

Die Aufstellung wachse im Laufe der Woche in einem Gedankenprozess, basierend auf dem letzten Spiel, den Trainingseindrücken und dem kommenden Gegner. Um im Training aufzufallen, muss man sich bei 20 Spielern wirklich herausragend präsentieren.

Juri Judt zuletz mit Mandelentzündung. Kommt gegen Unterhaching wohl nicht zum Zuge.

Joshua Kimmich sei für das Wochenende bereits eine Option für den Spieltagskader. Sei aktuell eine Überlegung. Man habe ihn in den letzten Wochen aufgebaut und werde ihn in nächster Zeit noch weiter aufbauen. Mit Kimmich habe man eine weitere U23-Option. Sei auch ein Zeichen an die anderen U23-Spieler, dass man nicht per se in den Kader komme.

Im Training habe man unheimlich viel Geschwindigkeit gehabt, wie es das selten in der Liga gibt. Sprich, alle Spieler wollen.

Ernst sei das Zeichen, dass es sich lohnt, sich immer reinzuhängen, auch wenn man mal draußen ist. Wenn man da ist, wenn man eingewechselt wird, kann man eben auch mal ins Startteam rutschen.

Breiter Kader von 22 Spielern sei wichtig, auch wenn damit Probleme verbunden seien, weil der Einzelne länger auf seine Chance warten muss als in einem 18er Kader beispielsweise. Da man in den letzen Monaten vom Verletzungspech verschon worden sei, bedeute das für den einen oder anderen Spieler eben auch, dass es noch härter wird.

Zorniger präsentiert Papadimitriou und Poulsen als Beispiele, die immer wieder nachfragen, was sie noch machen und wo sie sich entwickeln können und über Videoanalysen und Zusatzeinheiten Verbesserungen anstreben. Stellt sich das als normal für einen jungen Spieler vor.

10.36

Henrik Ernst zu Osnabrück: “War eine bittere Niederlage. Hätten mindestens einen Punkt mitnehmen müssen. Haben uns in der zweiten Halbzeit zu viel auf lange Bälle verlassen. Hauen uns die Gegentore alle selber rein. Schön aber, dass gleich das nächste Spiel ansteht. Unterhaching ist sehr jung.  Müssen das auf den Platz bringen, was uns gegen den VfB ausgezeichnet hat, weil Unterhaching immer versucht, Fußball zu spielen und sich da für uns gute Pressingchancen ergeben dürften.”

Nach dem Osnabrück-Spiel habe Zorniger der Mannschaft erklärt, dass das Spiel gut gewesen sei, man in den entscheidenden Situationen aber Fehler gemacht habe.

Ob gegen Unterhaching Änderungen zu erwarten sind, ist noch unklar. Im Training seien auch andere Varianten als zuletzt geprobt worden.

Frage zur Konstanz: “Gute Frage, die wir uns selber stellen. Gerade auswärts. Hätten eigentlich in jedem Spiel was mitnehmen können oder müssen. Sind auf jeden Fall angekommen in der Liga und wollen bis zum Ende oben dran bleiben.”

10.28

Jetzt dann gleich Ernst und Zorniger, die sich vermutlich noch mal über Osnabrück ärgern und vor Unterhaching warnen werden. Nicht unterschätzen und so.

10.27

Sei es wie es sei, für RB wird es nach den drei Auswärtsniederlagen in Folge wieder ein wichtiges Spiel, um mit drei Punkten den Anschluss an die Spitze zu halten und nicht ins Tabellenmittelfeld zurückzurutschen.

10.25

Unterhaching ist auch wegen seiner extrem jungen Mannschaft ein interessanter Gegner, den man sich gut angucken kann und bei dem es sehr spannend wird, wie er sich in dem Spiel aus der Affäre ziehen wird.

10.23

Wenn man die öffentliche Aufmerksamkeit vor dem Unterhaching-Spiel als Indiz nimmt, dann könnte man denken, es steht ein Regionalliga-Spiel bevor. Tatsächlich ist es ein Drittligaspiel zwischen einem Team mit 17 und einem Team mit 15 Punkten, also sportlich ein nicht uninteressantes Spiel.

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