Pressekonferenz: RB Leipzig vs. VfB Stuttgart II

[Nach der Partie RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart II folgen hier die Einschätzungen der beiden Trainer Jürgen Kramny und Alexander Zorniger live aus der Pressekonferenz zum Spiel. Ab etwa 16 Uhr.]

16.29

Insgesamt bleibt ein mehr als verdienter Sieg für RB Leipzig, der eigentlich nie ernsthaft in Gefahr geriet. In diesem Sinne wünsche ich allseits ein ebenso schönes Restwochenende. Morgen dann die Analyse im Detail.

16.26

Dass die Anstoßvariante, bei der alle Feldspieler bis auf zwei direkt nach Anstoß nach vorn rennen, wo dann sofort der Ball hingeschlagen wird, mal zu einem Tor führte, war sicher einer der Knackpunkte des Spiels. Bisher führte das eher zu Gefahr fürs eigene Tor, diesmal lag der Ball nach 9 Sekunden zum schnellsten Drittligator aller Zeiten im Netz. Drehst du als Gästetrainer (der den Trick kannte und seine Mannschaft drauf vorbereitet hatte) wahrscheinlich durch, wenn du so ein Tor fängst. War allerdings auch schön dann von Morys auf Frahn aufgelegt.

16.22

Das war es schon von der Pressekonferenz. Kramny etwas angefressen, aber nicht sonderlich unglücklich. Zorniger insgesamt überaus zufrieden. Kann er zugegebenermaßen auch sein, weil seine Mannschaft defensiv wenig zugelassen hat, meist gut gegen den Ball arbeitete und sich über die gesamte Spielzeit einige Großchancen herausarbeitete. Manko die Chancenverwertung, wegen der man am Ende noch mal kurz zittern musste. Zorniger meint dazu, dass man da eben sehe, dass man nicht mehr gegen Regionalliga-Innenverteidiger spiele. Bei zwei Frahn-Chancen habe der Torjäger von RB Leipzig eigentlich gute Bewegungen gemacht, aber im Gegensatz zur vergangenen Saison seien die Gegenspieler eben trotzdem Sieger geblieben.

16.19

Die Anstoßvariante sei laut Zorniger nicht primär dazu da, um ein Tor zu schießen, sondern um dem Gegner gleich zu signalisieren, dass man da sei.

16.18

Zorniger zu Ernst: “Hat richtig auffällig trainiert und war zuletzt, wenn er rein kam, stabil. War heute eine gute Leistung von ihm mit sehr guten Zweikampfwerten. Auch ein Zeichen an die anderen, dass man sich zeigen muss.”

Zorniger zu Heidinger: Habe wegen seiner Schnelligkeit den Vorzug vor Müller und Judt erhalten. “Hat auch sein Passverhalten in den letzten Wochen verbessert.”

Kramny zu Khedira (der fehlte): Habe die ganze Woche mit den Profis trainiert und war mit in Berlin. Trainiere heute in Stuttgart mit den Profis, da sei es nicht mehr notwendig auch noch nach Leipzig zu kommen. “Er hätte unserem Spiel heute aber sicher gut getan.”

16.14

Jürgen Kramny zuerst: “Her gekommen, schönes Stadion angeschaut. Hat den Jungs so gut gefallen, dass sie die ersten 10 Sekunden geschlafen haben. Undenkbar günstig. Haben uns schwer getan danach. Hat gedauert und dann sind wir besser ins Spiel gekommen. Und dann haben wir bei einem Freistoß wieder geschlafen. Das hat uns die ganze erste Halbzeit beschäftigt. Haben dann in der zweiten Halbzeit ein bisschen umgestellt. Dann hatten wir Glück und machen das 1:2. Dann fressen wir noch den Konter. RB hatte aber vorher auch ein paar gute Chancen. Klar verdienter Sieg. Für uns ein Lernprozess, dass man von Anfang an wach sein muss.”

Zorniger: “Jürgen Kramny hat ja schon alles richtig gesehen. Wollten Stuttgart nicht ins Spiel kommen lassen. Haben in der ersten Halbzeit in der einen oder anderen Situation nicht den Ball laufen lassen. Hinten standen wir aber immer sicher. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass Stuttgart mit mehr Geschwindigkeit kommen würde. Ernst und die Außenverteidiger waren da sehr gut. Haben uns einige Torchancen herausgearbeitet. Insgesamt war es eine richtig gute Reaktion auf das letztwöchige Fiasko. Bin sehr, sehr zufrieden.”

16.08

Jetzt gleich die Trainer Jürgen Kramny und Alexander Zorniger.

16.06

Komisches Spiel. In Hälfte 1 spielt Stuttgart lange den besseren Ball, pennt aber defensiv zweimal. 2:0. In der zweiten Hälfte RB mit einem halben Dutzend 100%iger ohne Erfolg, sodass Stuttgart kurz vor dem Ende den überraschenden Anschluss erzielt und RB noch mal zittern muss. Schulz macht dann alles klar. Mehr als verdientes 3:1 muss man letztlich sagen.

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