3.Liga: RB Leipzig vs. MSV Duisburg 1:1

Wenn man vor der Saison prognostiziert hätte, dass RB Leipzig nach dem vierten Spieltag acht Punkte gesammelt haben würde und nur zwei Punkte vom Tabellenführer entfernt steht, dann hätte man das als geneigter RB-Anhänger wohl genommen. Dass man diese acht Punkte ohne Heimsieg ergattern würde, konnte man vorher aber vielleicht nicht unbedingt ahnen.

Wie schon gegen Preußen Münster spielte RB Leipzig eigentlich über weite Strecken eine gute Heimpartie, musste sich aber letztlich mit einem Punkt begnügen. Im Gegensatz zu Preußen Münster hatte sich der MSV Duisburg diesen Punkt allerdings durch gute Verteidigungsarbeit und immer wieder gefährliche Angriffe, die allerdings im Normalfall von Abseitsstellungen beendet wurden, auch redlich verdient.

In der Startformation von RB Leipzig standen die Spieler, die sich die Woche über bereits herausgeschält hatten. Matthias Morys rutschte für Yussuf Poulsen ins Team, da letzterem nach seinem Ausflug zur U21 Dänemarks ein wenig die Frische fehlte und bildete so mit Carsten Kammlott, der sich die Woche über im Training gut präsentiert hatte und Daniel Frahn den Dreiersturm.

Im Mittelfeld rutschte Tim Sebastian ins Team, um mehr Größe in die Mannschaft zu kriegen und spielte den zentralen Sechser. Dafür musste Denis Thomalla wieder auf der Bank Platz nehmen. Dominik Kaiser und Bastian Schulz assistierten Sebastian, der eine unaufgeregt-solide Partie spielte, auf den Halbpositionen im Mittelfeld. Und in der Viererabwehrkette ersetzte Fabian Franke aufgrund Sebastians Einsatz im Mittelfeld den rotgesperrten Tobias Willers.

Bild mit Symbolcharakter - Auf die Socken gab es bei RB Leipzig gegen den MSV Duisburg häufiger, hier trifft es Daniel Frahn | GEPA Pictures - Sven Sonntag

Insgesamt funktionierte die neu zusammengestellte Mannschaft ganz gut. Gerade im Mittelfeld, wo die Frage stand, ob Kaiser auf der Halbposition seine Stärken einsetzen kann oder wie in der vergangenen Saison nicht ganz so stark agiert, passte es eigentlich ganz gut und wurden einige zweite Bälle erkämpft oder im Gegenpressing der Ballbesitz wiedergewonnen.

Die Geschichte des Spiels ist eigentlich schnell erzählt. RB Leipzig versucht 90 Minuten lang das Spiel zu machen. Mal mit mehr kreativem Potenzial, mal in Form langer Bälle mit weniger. Der MSV Duisburg meist am Reagieren und Verteidigen und gelegentlichen Nadelstichen und vielen Bällen in die Nahtstelle der Verteidigung zwischen die Innenverteidiger. Bälle, die aber im Normalfall im Abseits landeten. Einige von ihnen aber auch durchaus knapp. Es schien ein permanentes Spiel mit dem Feuer.

Einmal ging dieses Spiel mit dem Feuer schief, als nach 25 Minuten Michael Gardawski auf der rechten Außenbahn schön freigespielt wurde und sich dann schön durchsetzte und den Ball so auf den einzigen Stürmer Kingsley Onuegbu querlegte, dass der nur noch einschieben brauchte. Blöd nur, dass der öffnende Pass vor diesem alles in allem ganz hübschen Treffer auch, wie in den gefühlt 20 anderen Fällen, (recht deutlich) Abseits war, der Linienrichter dies aber zum Leidwesen der RasenBallsportler übersah. Wobei auch Teil des Leidwesens ist, dass beide Innenverteidiger auf Abseits spekulieren und so den späteren Torschützen aus den Augen verlieren, was dieser zu den entscheidenden zwei Meter Vorsprung nutzen kann.

Mit dem Tor war das Spiel ein wenig auf den Kopf gestellt, denn in den 25 Minuten zuvor war RB Leipzig mehr oder minder deutlich Herr im Haus und erarbeitete sich ein paar Chancen (Frahn), ohne daraus ein Tor mitzunehmen. Deutlich auch die etwas veränderte Marschroute, die Bälle nicht ausschließlich tief zu spielen, sondern auch einmal in einen Ballbesitzmodus zu wechseln und die Partie zu kontrollieren. Das geht manchmal auf Kosten der schnellen Torgefahr, hat allerdings auch den Vorteil, nicht ganz so fehleranfällig zu sein. Letztlich geht es wohl um das Lernen, wann der schnelle tiefe Pass und wann der kontrollierte Ballbesitz angebracht ist.

Nach dem 0:1 bemühte sich RB Leipzig sofort um den Ausgleich. Doch auch weiterhin war die letzte zündende Idee vor dem Tor nicht vorhanden oder zu ungenau. So war es nicht sonderlich verwunderlich, dass der Ausgleich per wunderschön direkt verwandelten Freistoß von Anthony Jung und nicht aus dem Spiel heraus fiel. Jaja, ausgerechnet Jung, der im Sommer noch eine Woche lang beim MSV unter Vertrag stand und mittrainierte..

Nach dem Ausgleich passierte vor den beiden Toren bis zum Seitenwechsel nicht mehr viel. Die aufmerksame Viererkette in der Abwehr des MSV fing alles weg, was wegzufangen war und auf der anderen Seite hatte die RB-Abwehr nicht allzuviele Probleme, mit Unterstützung der Abseitsfahne ohne weiteres Gegentor zu bleiben. Einzig ein Ellenbogen von RB-Stürmer Morys gegen Bollmann sorgte noch für Aufregung, nach der Morys mit der gelben Karte ganz ordentlich bedient war.

Die zweite Halbzeit schloss ein wenig an das Ende der ersten an. Der MSV verteidigte gut und RB Leipzig versuchte sich meist erfolglos darin, die Lücken zu finden. Insgesamt wurde es nun noch ruppiger als schon in der ersten Hälfte (ohne dass es irgendwann brutal wurde) und die Partie war geprägt von diversen Standards in Form von Freistößen, aber auch Ecken. Aber gegen die groß gewachsenen Duisburger kam nur einmal bei einem Hoheneder-Kopfball nach Ecke, der knapp am rechten Pfosten vorbeistrich (irgendwann muss Hoheneders Knoten aber auch mal platzen nach den vielen knappen Kopfbällen der letzten Spiele), größere Gefahr auf.

Vom MSV kam in der zweiten Halbzeit bis auf die notorischen Abseitsstellungen eigentlich nichts mehr. Bis zur 81. Minute, als sich Torschütze Onuegbu überflüssigerweise links durchsetzen konnte und Tobias Feisthammel an der Strafraumgrrenze frei zum Schuss kam. Dem Ball fehlte aber die Präzision, um die Partie vollends auf den Kopf zu stellen.

Auf RB-Seite gab es bis zum Schlusspfiff noch zwei, drei kleinere Chancen, aber so richtig hatte man nicht mehr das Gefühl, dass daraus zwingend drei Punkte hätten resultieren können, sodass die Partie mit einem für die Gäste glücklichen, aber auch verdienten Punkt endete. Glücklich, weil man 90 Minuten lang eigentlich nur mit Verteidigen beschäftigt war und RB die besseren und zahlreicheren Chancen hatte. Verdient, weil man das Verteidigen recht gut machte und mit den Pässen in die Tiefe immer gefährlich blieb.

Wenn der Ball einmal zwischen RB-Mittelfeld und -Innenverteidigung gelangte, wurde es eigentlich fast immer brenzlig, weil von dort seitens des Gastes immer der Pass in die Tiefe gesucht und auch der Mitspieler gefunden wurde. Wenn da beim MSV irgendwann die Abstimmung passt und man nicht permanent ins Abseits läuft, kann man ein solches Spiel (sogar deutlich) gewinnen. Im Spiel in Leipzig blieb es allerdings bei gutgemeinten Versuchen und einem Abseitstor.

Auf RB-Seite setzte sich gegen den MSV das fort, was man in einigen Spielen der Vorbereitung und in den ersten Pflichtspielen schon einige Male gesehen hat. Dass man eigentlich einige gute Balleroberungen und somit Ballbesitz in guten Feldpositionen hat oder das Mittelfeld 30, 35 Meter vor des Gegners Tor den zweiten Ball erkämpfen kann und viel Platz vor sich sieht, man aber aus diesen Situationen zu wenig direkte Torgefahr entwickelt. Einerseits, weil den Folgepässen manchmal die Präzision fehlt, andererseits weil die Stürmer sich anschließend nicht entscheidend durchsetzen können (wobei es in diesem Jahr natürlich auch Verteidiger einer anderen Qualität als noch in der Regionalliga gibt).

In diesem Sinne ist auch Zornigers Zufriedenheit mit der Art und Weise des eigenen Spiels nach der Partie gegen Duisburg durchaus nachzuvollziehen, auch wenn einem als Beobachter die direkte Torgefahr ein wenig abgeht. Denn bis zum Strafraum hat man das Spiel komplett im Griff und lässt defensiv mit der hoch agierenden Abwehrkette und zwei sehr offensiven Außenverteidigern wenig zu. Nur die letzten 20 offensiven Meter vor dem Tor passen noch nicht wirklich. Und wenn dann aus den zahlreichen Eckbällen und Freistoßflanken auch nur wenig Torgefahr resultiert, verliert man eben auch in einem Spiel, in dem man deutlich mehr Chancen und Torschüsse hat, mal zwei Punkte. Vielleicht alles nur eine Frage des Akklimatisierens an die dritte Liga. Man wird sehen, ob bspw. ein voll integrierter Poulsen und weiter verbesserte Spielabläufe in der mittel- bis langfristigen Saisonzukunft die letzten 5% bringen, um solche Spiele wie das gegen den MSV zu gewinnen.

Fazit: Man muss nach diesem 1:1 gegen Duisburg auf Seiten von RB Leipzig nicht unzufrieden sein, denn eigentlich hat man relativ viel richtig gemacht und einen Punkt mitgenommen. Andererseits ist es wie schon im Spiel gegen Münster, dass man sich für seinen Aufwand nicht entsprechend belohnt. Lernt man noch ein bisschen Effektivität und finale Genauigkeit, dann wird aus einem guten Drittligateam ein sehr gutes.

Randbemerkung 1: Der Schiedsrichter hatte es in einem ordentlich umkämpften Spiel mit vielen Zweikämpfen sicherlich nicht leicht und sah im Detail einige Male unglücklich aus. Insgesamt brachte er das Spiel aber recht souverän über die Runden. Bemerkenswert war dabei aber der Linienrichter auf der Seite der Haupttribüne, der quasi das ganze Spiel lang bei allen kniffligen Freistoß- oder Eckball- und Einwurfentscheidungen erst mal wartete, was der Hauptschiedsrichter denn anzeigen würde, um dann entsprechend mit seinem Fähnchen hinterher zu winken (und sie beim 0:1 leider unten zu lassen). In der Nachspielzeit nahm er dann seinen ganzen Mut zusammen und nahm einen Zweikampf, den man nicht zwingend als unfair empfinden musste, zum Anlass, mit überbordender Vehemenz seine Fahne durch die Luft zu wedeln und einen Freistoß anzuzeigen. Angesichts der vorangegangenen, sehr zurückhaltenden 90 Minuten fast schon eine skurrile Situation.

Randbemerkung 2: Mit 13.700 Besuchern konnte RB Leipzig eine recht ansprechende Zahl an Anhängern begrüßen. Was nach den Vorverkaufszahlen nicht unbedingt zu erwarten war. Aber die Leipziger wurden mal wieder dem fast schon vergessenen Ruf, Tageskassenkäufer zu sein, gerecht. Was zu sehr gut gefüllten Sektoren A und B und einer angenehmen Stimmung führte. Schon lange nicht mehr ein solches Arm-Jubelmeer wie nach dem 1:1 gesehen. Das feine Gespür des Publikums, das mit der Leistung der eigenen Mannschaft keineswegs unzufrieden war, erkannte man auch darin, dass beim letzten Standard in der Nachspielzeit, die ganze Haupttribüne stand und der eigenen Mannschaft auch nach dem Schlusspfiff anerkennender Applaus gespendet wurde. Das hatte das erste Mal was von Drittligapublikum und darf auf dieser Basis qualitativ gern weiter wachsen.

Randbemerkung 3: Zumindest in Sachen Kreativität eine gute Note können sich die Gästeanhänger für ihre Anti-Red-Bull-Choreo Anfang der zweiten Halbzeit geben. Sinngemäß war auf mitgebrachten Tapeten zu lesen, dass mit Red Bull der Fußball untergehe. „Rette sich wer kann“ hieß es abschließend und dazu flogen diverse Rettungsringe durch die Luft. Mal abgesehen vom Inhalt, hat man schon wesentlich unkreativere Red-Bull-Kritik gesehen..

Randbemerkung 4: Die Aussage aus der Presse des Westens der Republik, dass Duisburg als krasser Außenseiter nach Leipzig reisen würde, war schon absurd angesichts der Tatsache, dass der Zweitligaabsteiger in der Startelf einen höheren Marktwert versammelte als RB Leipzig als Viertligaaufsteiger (bei dem mit Anthony Jung nur ein Spieler in der Startelf stand, der letztes Jahr noch nicht in der Regionalliga dabei war). Da wollte dann die LVZ nicht nachstehen und twitterte nach dem Spiel, dass RB Leipzig „den Sprung an die Tabellenspitze verpasst“ habe. Was man wissen sollte: RB Leipzig hätte mit fünf Toren gewinnen müssen, um Platz 1 zu übernehmen. Gegen den MSV Duisburg. Ähm ja. Vielleicht definiert die LVZ Tabellenspitze aber einfach auch etwas breiter..

Randbemerkung 5: Dass Tim Sebastian in den letzten fünf Minuten als Rechtsverteidiger agierte, ist nicht gerade ein Kompliment für die Müller-Ersatzleute. Auch wenn dieser Umbau nach Einwechslung von Röttger sicherlich situationsgebunden war. Darin zeigt sich einerseits die unheimliche Flexibilität von Tim Sebastian, aber auch dass sich hinter Christian Müller auf dieser Position gerade niemand 100% aufdrängt. Das letzte Mal, dass ich mich an Tim Sebastian als Rechtsverteidiger in der Startelf erinnern kann, war noch unter Peter Pacult beim Auswärtsspiel in Meuselwitz vor knapp zwei Jahren. Und ich erinnere mich noch, dass diese Entscheidung eher für Raunen beim geneigten Anhänger sorgte.. (Er seine Sache dort aber nichtsdestotrotz gut machte.)

Randbemerkung 6: Drei Pflichtheimspiele: zwei Unentschieden, eine Niederlage. Zwei Auswärtsspiele: zwei Siege. Für den wahren Erfolgsfan sollte zukünftig klar sein, welche Spiele er besucht..

Lichtblicke:

  • Anthony Jung: Wie schon in Burghausen ein überzeugender Auftritt des Linksverteidigers. Beim 0:1 sieht er nicht ganz so gut aus, aber auch nur weil Gardawski durch die Abseitsstellung den entscheidenden Meter im Vorteil ist. Ansonsten einige Offensivakzente, viel defensive Sicherheit, ein zauberhaftes Freistoßtor und einige ganz gute Standards. Entwickelt sich gerade zu einer tragenden Figur im Team.
  • Tim Sebastian: Als zentraler Sechser ins Spiel geschmissen, spielte er als Staubsauger und Kopfballabräumer eine mindestens solide Partie und stopfte in alle Richtungen einige Löcher. Brachte etwas ins Mittelfeld, was dort sonst ein wenig fehlt, nämlich Größe. Ob das trotz der Nachteile in der Spieleröffnung dazu reicht, die Alternativen auf dieser Position (Kaiser) dauerhaft zumindest auf andere Positionen zu verdrängen, muss man sehen. Gegen Duisburg tat Sebastian auf dieser Position jedenfalls in Sachen Stabilität des Spiels gut.
  • Bastian Schulz und Dominik Kaiser: Ich nenne sie mal in einem Atemzug, weil sie mir wegen der gleichen Geschichten positiv auffielen. Was einerseits die Eroberung des zweiten Balls betraf und andererseits das Pressingspiel gegen den Ball. In beiden Kategorien wurde das Duo, das die seitlichen Sechser neben Sebastian gab, immer wieder auffällig und nahm dem MSV nach eigenen Ballverlusten immer wieder den Schwung aus den Aktionen oder kreierte potenziell für das MSV-Tor gefährliche Spielsituationen. Letztlich fehlte im Anschluss (wie oben schon geschrieben) die Genauigkeit, aber vom Grundsatz her sah es schon ziemlich gut aus, was die zwei da machten.

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Tore: 0:1 Onuegbu (26.), 1:1 Jung (33.)

Aufstellung: Coltorti – Judt (85. Röttger), Hoheneder, Franke, Jung – Kaiser, Sebastian, Schulz (73. Fandrich)- Kammlott (60. Poulsen), Frahn, Morys

Zuschauer: 13.758 (davon 700 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], Kicker-Bericht, MSV-Bericht

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Bild: © GEPA pictures/ Sven Sonntag

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6 Gedanken zu „3.Liga: RB Leipzig vs. MSV Duisburg 1:1“

  1. Hey, schöner Bericht.

    Zum Thema LVZ und deren Meinung zum „Sprung an die Tabellenspitze“ ist nur soviel zu sagen, dass der Text, samt Überschrift, fast identisch mit dem von Sport1 stammt, welche recht zeitig diese Schlagzeile posaunten.
    Ich weiß ehrlich nicht was die denken. In deren Augen sind die RB’ler alles ehemalige Erstligaspieler oder so?!
    Egal, auf die LVZ muss man nicht hören oder sich Gedanken machen, da kann man auch die BLÖD lesen und hat das gleiche Niveau..

  2. Das Glas ist halbvoll. Ich dachte aus der Ferne, in Leipzig geht wegen dem 1:1 die Welt unter. Tweetanalyse. Danke für Deinen Optimismus und Deiner Analyse.

  3. Wozu braucht man einen Vorverkauf, wenn das Stadion Platz genug bietet? Wer nutzt da schon den Vorverkauf?

  4. Ich würde noch zwei Dinge ergänzen:
    – Morys hat seinen Startplatz durchaus gerechtfertigt. AZ hatte in den Tagen davor einige kleine Pfeilchen verschossen an diverse Spieler (ich erinnere an die „Jung spielt manchmal wie ein 28-jähriger und das ist nicht als Kompliment gemeint“). Morys schien da gut zugehört zu haben und hat aus meiner Sicht mit viel Power das Spiel nach vorne gepeitscht.
    – In der zweiten Halbzeit habe ich sehr viele spekulative hohe/lange Bälle gezählt. Das erschien mir etwas planlos und ich hatte (zugegeben nur leichte) Visionen von den Pacult-Tagen als man nur den Kopf von Kutschke gesucht hat.
    Ich hätte mir gewünscht, dass die Mannschaft die ordentliche Ballkontrolle noch häufiger bis nah an den Strafraum getrieben hätte. Die Angriffe wären langsamer geworden, aber gerade gegen die grossen Duisburger hätte ich mir davon mehr versprochen.

  5. @Fußballfan: Das stimmt. Im konkreten Fall geht es glaube ich weniger um die Frage, wozu man den Vorverkauf nutzen sollte, sondern war es eher erstaunlich, dass so viele Leute an der Tageskasse anstanden, weil es sich in den letzten Monaten eigentlich dahin entwickelt hatte, dass der Großteil der Tickets im Vorverkauf wegging und an der Tageskasse nur noch wenig Betrieb war. Von daher war man vereinsseitig gegen Duisburg einfach überrascht, dass die Tageskasse zu gut frequentiert wurde. Ich war jedenfalls auch überrascht. Vor einem Jahr und mehr war das noch der Normalfall, aber inzwischen hatte sich das doch ziemlich gedreht.

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