Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Regionalliga 2012/2013

Wie aller halbe Jahre üblich an dieser Stelle wieder ein Rückblick auf die einzelnen Spieler, die für RB Leipzig in der Hinserie der Regionalliga Nordost 2012/2013 aufliefen. Geordnet nach Positionen auf dem Feld und innerhalb dieser geordnet nach Einsatzzeiten. (Anmerkung: die Zahlen in der Klammer hinter den Spielern beziehen sich ausschließlich auf Regionalligaspiele.)

Tor

Fabio Coltorti (32, Jahre, 14 Spiele, 1260 Minuten): „Guter Typ, guter Torhüter, derzeit unumstrittene Nummer 1.“ Könnte Coltorti mit gemeint sein, oder? Das schrieb ich aber zu Pascal Borel vor ziemlich exakt einem Jahr. Nichts ist vergänglicher als der Ruhm früherer Fußballtage.. Vor diesem Hintergrund sollte man auch bei der Einschätzung der neuen Nummer 1 Fabio Coltorti etwas zurückhaltender sein. Coltorti ist aufgrund seiner Präsenz als Torwart, aber auch als verbaler Spielorganisator ein sehr wichtiges Puzzleteil im Gesamtbild RB Leipzig. Größere Fehlerbereich konnte man in den ersten 14 Spielen mit ihm nicht entdecken. Sowohl auf der Linie, in 1-gegen-1-Situationen oder bei Flanken sehr sicher. Mit einigen Paraden im 1-gegen-1 hat er entsprechend auch Punkte festgehalten (Zwickau zum Beispiel oder Neustrelitz fallen da spontan ein). Mit einigen schnellen Abstößen hat er sogar einen Scorerpunkt ergattert. Die RBL-Wiki (alle im Text genannten Torvorvorlagen von dort) weist zudem noch drei Torvorvorlagen nach dem Muster Abschlag Coltorti, Kopfball Kutschke, Tor Frahn aus. Keine schlechte Quote. Manchmal hatte ich aber, gerade gen Ende der Saison, den Eindruck, dass dieses Stilmittel – gerade gegen kopfballstarke Gegner – zu häufig eingesetzt wird. Ein wenig übersteuert schien manchmal auch der Einsatz beim Herauslaufen. In den meisten Spielen war es topgetimet und unheimlich wichtig in der Gefahrenabwehr, in einigen wenigen Fällen etwas übemotiviert. Dass die Gegner aus diesen Situationen mit leerem Tor nichts machten, war pures Glück. Im Spiel gegen die Hertha hätte dies bei drückender Überlegenheit mitten in der zweiten Hälfte einen Rückstand einbringen können. Aber trotzdem: Coltorti ist als Keeper und als Typ ein absoluter Gewinn für die Mannschaft, auch wenn die Qualitätsnagelprobe in der zweiten Halbserie noch aussteht.

Erfahrener Rückhalt im Tor von RB Leipzig: Fabio Coltorti | GEPA-Pictures – Sven Sonntag

Erik Domaschke (27 Jahre, 0 Spiele, 0 Minuten): Verpflichtet, weil sich die etatmäßige Nummer 2 Bellot auf längere Sicht verletzte und die Nummer 3 Kerner langzeitverletzt war/ ist. Kam aber nur zweimal im Sachsenpokal zum Einsatz, wo er jeweils zur Stelle war, wenn er gebraucht wurde. Mehr als solide Nummer 2, der in der Regionalliga nicht im Kader stand, weil man dort zur Erfüllung der U23-Regel einen jungen Keeper auf der Bank braucht. Domaschkes Vertrag läuft zum 31.12.2012 aus. Eine Verlängerung bis zum Saisonende dürfte akut vom Genesungsstand von Benjamin Bellot abhängen. Ich vermute, Domaschke darf noch bis zum Saisonende bleiben, muss dann aber wieder auf Suche gehen, da er an Coltorti nicht vorbei kommt/ kommen kann und für die Ersatzposition leider zu alt ist.

Benjamin Bellot (22 Jahre, 0 Spiele, 0 Minuten): Die etatmäßige Nummer 2, die er trotz Mitte September zugezogener Sprunggelenksverletzung laut Zorniger auch zukünftig sein soll. In dieser Saison noch ohne Einsatz bei den Profis. Von daher ist keine realistische Einschätzung möglich. Vertrag endet 2013. Aufgrund seines Alters er als U23-Spieler wohl noch bis 2014 eine Perspektive bei RB Leipzig. Darüber hinaus wird es eng für Bellot, der als einziger verbliebener Spieler seit 2009, also von Anbeginn RasenBallsportler ist, in dieser Zeit aber nur zu einer Handvoll Einsätzen bei den Profis kam.

Andreas Kerner (24 Jahre, 0 Spiele, 0 Minuten): Langzeitdauerverletzt. Seit er 2011 nach Leipzig gewechselt ist aufgrund von Verletzungen kein Faktor gewesen. 2013 läuft sein Vertrag aus. Schwer vorstellbar, dass es für ihn bei RB weitergeht. Als Torhüter, aufgrund von bisher 0 Einsätzen in 1,5 Jahren schlicht nicht einschätzbar.

Matthias Hamrol (18 Jahre, 0 Spiele, 0 Minuten): Erhielt zu Saisonbeginn einen Profivertrag und wäre aufgrund Kerners Verletzung Nummer 3 gewesen. Als sich Bellot verletzte, war er kurzfristig gar Nummer 2. Längerfristig auf Hamrol zu setzen, erschien dem RB-Trainerteam aber zu risikobehaftet, sodass man sich für eine Ersatz-Nummer 2 entschied. Hamrol gehört mit seinen 18 Jahren die Zukunft. Ob er diese bei RB Leipzig hat, ist aktuell realistisch nicht einschätzbar.

Verteidigung

Fabian Franke (23 Jahre, 14 Spiele, 1260 Minuten): Mister Extrem Zuverlässig. Wie schon in der vergangenen Hinserie verpasste er keine Spielminute und ist damit so etwas wie der unumstrittene Kopf in der Abwehr. Und das mit 23 Jahren. Mit seinem Zweikampfverhalten beeindruckte er auch dieses Jahr wieder praktisch durchgehend den geneigten Fan und Zuschauer. Im Aufbauspiel sowieso nicht der überragende Innenverteidiger hatte er in diesem Jahr einige direkte Fehlpässe in sehr neuralgischen Zonen dabei. Wie bei Coltorti wurden aber auch bei Franke diese Fehler nicht bestraft, was man auf die Qualität der Gegnerschaft zurückführen könnte. Oft bügelte Franke die Fehler mit Einsatz auch selbst wieder aus. Aktuell auf der linken Innenverteidigerposition konkurrenzlos, da Alexander Zorniger bei Konkurrent Marcus Hoffmann sehr viel Nachholbedarf im Passspiel sieht. Nachholbedarf besteht bei Franke in der Torgefährlichkeit. Kein Tor, keine Torvorlage, das ist eine unbefriedigende Standardausbeute. Fabian Frankes Spielstil beeindruckt immer wieder und in jedem Spiel aufs Neue. Inwieweit die Limitiertheiten im Aufbauspiel eine größere Karriere verhindern, könnte eine spannende Frage in den nächsten Jahren werden.

Und wieder kein Durchkommen gegen Fabian Franke | Sven Sonntag

Christian Müller (29 Jahre, 14 Spiele, 1215 Minuten): Auch Christian Müller ist so eine Art Dauerläufer bei RB Leipzig. Nur im ersten Spiel gegen Union Berlin II verbrachte er nach einer Verletzung in der Vorbereitung 45 Minuten auf der Bank, bevor er den nicht ganz optimal verteidigenden Patrick Koronkiewicz ablöste und fortan als Rechtsverteidiger keine Minute mehr verpasste. Mit seiner Dynamik ist er für die defensive Stabilität enorm wichtig. Gerade in der Anfangsphase der Saison als das Mittelfeld noch extrem offensiv auflief, kam auf Müller einiges zugelaufen, was er im Rahmen des Möglichen gut abwehrte. In Zornigers 4-3-1-2 ist die Aufgabe der Außenverteidiger relativ aufwändig, da sie den Raum mitbesetzen sollen, der durch die nicht vorhandenen Flügelspieler entsteht. Der Arbeitsbereich Müllers ist quasi von der eigenen bis zur gegnerischen Eckfahne. Anspruchsvolle Aufgabe. Die er defensiv sehr gut und offensiv solide (zwei Vorlagen, drei Vorvorlagen) und mit leichter Luft nach oben erfüllt. Mit seinen 29 Jahren ist Müller nach Coltorti der routinierteste Spieler im Kader. Sein Vertrag läuft offiziellen Angaben zufolge noch bis 2014. Bis dahin darf man sich also auf jeden Fall noch und zurecht über „Mü“ freuen.

Niklas Hoheneder (26 Jahre, 13 Spiele, 1101 Minuten): Saß wie meisten im letzten Jahr am Anfang der Saison auf der Bank. Dann verletzte sich Konkurrent Tim Sebastian und Niklas Hoheneder nutzte seine Chance und gab seinen Platz in der Innenverteidigung rechts neben Fabian Franke nicht mehr her. Hoheneder dürfte der Spieler bei RB sein, der in dieser Halbserie im Vergleich zur letzten (halben) Saison den größten Sprung gemacht hat. In der Vergangenheit noch mit vielen gelben Karten beglückt (dies Jahr bisher Null!) und eigentlich in fast jedem Spiel mit irgendeinem Aussetzer spielte er nach einem eher durchwachsenen Auftritt gegen Lok am dritten Spieltag immer solider und vor allem nahezu fehlerfrei. Und da er in Sachen Passspiel und Zweikampfstärke sowieso ein guter ist, hat er sich untentbehrlich gemacht. Mal abgesehen davon, dass auch Hoheneder wie Franke in Sachen Torgefahr noch Luft nach oben hat (ein Tor, eine Torvorvorlage), ist er in der Form der Hinserie in der Innenverteidigung absolut gesetzt.

Juri Judt (26 Jahre, 11 Spiele, 945 Minuten): Beim Linksverteidiger Judt darf man sich ziemlich sicher sein, dass er 14 Spiele a 90 Minuten gespielt hätte, wenn ihn nicht Verletzungen gestoppt hätten. Was erstaunlich ist, da Judt einerseits nicht einmal gelernter Linksverteidiger ist (zum Beispiel auch keinen linken Fuß hat) und demensprechend gerade im Vergleich zum rechten Kollegen Müller nicht immer zu 100% gut aussah. Gerade im Spiel nach vorn, fehlt manchmal die Bindung und gelegentlich schlicht der linke Fuß zum Flanken oder präzisen passen. In der Rückwärtsbewegung macht Judt mit seiner Dynamik und Athletik viel wett, was manchmal durch das Stellungsspiel seiner selbst, aber auch des gesamten Verbundes gefährlich wird. Judt spielt insgesamt eine solide Saison mit dem emotionalen Höhepunkt des Führungstreffers im Derby gegen Lok. Bei einem Tor und einer Torvorvorlage ist auch bei ihm noch einiges an offensivem Potenzial vorhanden (wobei da auch immer der fehlende linke Fuß im Weg steht). Und auch defensiv gibt es sicherlich noch Optimierungsbedarf. Ob Juri Judt links hinten perfekt besetzt ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, er war in der Hinrunde der Beste auf deieser Position bei RB Leipzig. (Manche Vorwürfe gegen ihn sind auch einfach ungerecht, wie zum Beispiel der, dass er gegen Jena nach wenigen Sekunden den Gästen eine Riesenchance ermöglichte. Dabei stand in der Situation einfach die Ganze Viererkette falsch und Judt hätte gar nicht anders stehen können, außer er hätte in der Abwehrzentrale ein 20-30m-Loch klaffen lassen.)

Tim Sebastian (28 Jahre, 4 Spiele, 169 Minuten): Einer der Pechvögel im Team. Hatte sich nach langer Durststrecke in der vergangenen Saison in diesem Jahr als Innenverteidiger wieder ins Team gekämpft, wo er als Typ durchaus glänzen konnte. Doch am zweiten Spieltag verletzte sich Tim Sebastian in Neustrelitz (Nase gebrochen?), fiel ein Spiel aus und war seinen Platz im Team bis auf zwei Kurzeinsätze im defensiven Mittelfeld los. Letztlich stehen nur 169 Minuten zu Buche, aus denen heraus man Sebastians Leistungen nicht sonderlich gut bewerten kann. Zorniger schätzt ihn als Typen und Teamplayer, als Fußballer scheint er bei RB Leipzig aber nicht glücklich zu werden. Sollte RB Leipzig am Ende der Saison aufsteigen, könnte es sein, dass man ihm trotz noch bis 2014 laufenden Vertrag einen Vereinswechsel nahe legt

Patrick Koronkiewicz (21 Jahre, 4 Spiele, 67 Minuten): Nach einem unglücklich verlaufenen Einsatz in der Startformation als Rechtsverteidiger im Spiel gegen Union Berlin II war für das 21jährige Talent Patrick Koronkiewicz der bessere Teil der Saison leider schon wieder vorbei. Nur noch 22 weitere Minuten sammelte Koronikiewicz in der Folge. Und das auch nicht als Rechtsverteidiger, sondern in der Position davor. Kürzlich sprach Alexander Zorniger davon, dass er Patrick Koronkiewicz als hervorragende Option auf der rechten Außenbahn in einem 4-4-2 mit zwei Sechsern sehe. Das kann man sich tatsächlich gut vorstellen, da Koronkiewicz in Sachen Offensivdynamik sehr gut aussieht. In Sachen Stellungsspiel rechts hinten, wirkte es in dem einen Versuch, den er hatte, nicht ganz so gut. Womit sich die Frage stellt, ob ein flaches 4-4-2 in absehbarer Zukunft eine realistische Option sein wird und ob sich Koronkiewicz in einem solchen System tatsächlich an der Konkurrenz vorbeibeißen könnte. Als Rechtsverteidiger hat er wohl nur Chancen, wenn Christian Müller verletzt oder gesperrt ausfällt.

Marcus Hoffmann (25 Jahre, 0 Einsätze, 0 Minuten): Vor einem reichlichen Jahr mit großen Hoffnungen auf den Posten des Abwehrchefs nach Leipzig gekommen. Nach Verletzungen schaffte er es aber nie dauerhaft ins Team. Das ist unter Alexander Zorniger, unter dem Marcus Hoffmann depremierende 0 Spielminuten und nur 4 Kadernominierungen (wenn man vom Sachsenpokal absieht) gesammelt hat. Im Reigen der Innenverteidiger ist Hoffmann aktuell nur Nummer 4. Alexander Zorniger bescheinigt ihm Nachholbedarf im Spielaufbau. Aber selbst wenn er da aufholt, steht immer noch Fabian Franke vor ihm. Ähnlich wie bei Tim Sebastian gilt auch hier. Man sollte sich sicherlich genau überlegen, ob eine Erfüllung des Vertrages bis 2014 Sinn macht, wenn man sportlich eigentlich nicht mit ihm plant. Das heutige BILD-Transfergerücht um den BAK-Innenverteidiger Justin Gerlach zeigt jedenfalls, dass die Luft für Hoffmann bei RB Leipzig sehr, sehr dünn sein dürfte. Schade eigentlich, aber mit seinen 25 Jahren hat er auch noch viel Zeit sich zu beweisen. Wo auch immer.

Umut Kocin (24 Jahre, 0 Spiele, 0 Minuten): Nach langer Verletzung noch ohne Einsätze in der Regionalliga. Im Sachsenpokal feierte er immerhin schon ein Teilzeit-Comeback. Man wird sehen, wo er sich wie im Team einbringen kann. Am naheliegendsten wäre natürlich der Linksverteidigerposten, doch ob er da tatsächlich Juri Judt verdrängen oder auch nur bedrohen kann, muss man abwarten. Perspektiven unklar.

Mittelfeld

Dominik Kaiser (24 Jahre, 14 Spiele, 1247 Minuten): In der Person Dominik Kaiser manifestiert sich rein auf Kaderebene der zentrale Unterschied zur Vorsaison. Denn mit Kaiser hat RB Leipzig Qualitäten gewonnen, die es in der Form vorher im Kader gar nicht gab. Kaiser ist in der zentralen Sechserposition so etwas wie der Kopf der Mannschaft. Als dieser ist er Balleroberer und Ballverteiler in einem. Insbesondere seine Pässe in die Tiefe beeindrucken immer wieder. Zwei Tore, drei Torvorlagen und vor allem die fünf Torvorvorlagen zeigen, dass seine Stärken vor allem in der Strukturierung des Spiels und seiner Beschleunigung an entscheidender Stelle liegen. Nach Pässen wie dem vor dem 1:0 gegen Cottbus II möchte man am liebsten für Stunden in den entsprechenden Videoaufnahmen baden. Toller Spieler mit ganz viel ansehnlicher Fußballkultur. Einziges Manko ist seine Körpergröße. Wenn ihm wie in Auerbach, Magdeburg oder Zwickau anfangen die Bälle über den Kopf zu segeln, wird es kritisch, weil er sich natürlich in die entsprechenden Zweikämpfe wirft, aber aufgrund der körperlichen Voraussetzungen einfach Nachteile beim Kampf um den zweiten Ball hat. Gegen Jena legte er wegen ein paar fehlender Zentimeter und einem über den Kopf rutschenden Ball das Gegentor nach einem Abschlag mehr oder weniger direkt vor. Man wird sehen müssen, ob die Körpergröße sich irgendwann zu einem größeren Problem als bisher auswächst.

Der Kämpfer im Mittelfeld mit dem feinen Fuß: Dominik Kaiser | GEPA-Pictures – Roger Petzsche

Thiago Rockenbach (27 Jahre, 14 Einsätze, 1172 Minuten): Der neue Spielmacher wird wohl, so lange wie er in Leipzig spielt, einer der am kritischsten beäugten Spieler bleiben. Schon im letzten Jahr war er auf der ungeliebten linken Außenbahn Topvorlagengeber. Und auch in diesem Jahr hat sich dies auf der geliebteren Position hinter den Spitzen nicht verändert. Bereits sieben Torvorlagen stehen zu Buche. Dazu ist er mit fünf Treffer zusammen mit Kutschke der zweitbeste Torschütze im Team. Diese Werte stehen für sich. Und trotzdem wird Rockenbach oft eher unter dem Fokus bewertet, was er besser machen könnte. Mehr Tore schießen zum Beispiel wie gegen Hertha II als sich die Nummer 10 von RB Leipzig fast vergraben wollte nach diversen ausgelassenen Chancen. Thiago Rockenbach spielt sicherlich keine überragende, aber auf jeden Fall eine sehr gute Saison. Da geht sicherlich noch mehr, gerade in engen Spielen, aber insgesamt ist Rockenbach das zentrale Bindeglied zwischen Kaiser und Co und Stürmern und spielt das – bei dem, was er in der Position so alles auf die Socken kriegt – ziemlich beeindruckend. Falls Zorniger tatsächlich irgendwann einmal auf ein 4-4-2 mit Doppelsechs – also auf ein System ohne 10 – zurückgreift, darf man gespannt sein, was dann aus Rockenbach wird.

Bastian Schulz (27 Jahre, 13 Einsätze, 797 Minuten): Neben Niklas Hoheneder sicherlich die positive Überraschung der Saison. Nicht wenige, die überrascht waren, dass Schulz im Gegensatz zu einigen anderen nicht im Sommer aussortiert wurde. Nicht wenige, die ihm keine Chancen auf einen Platz im Team einräumte. Doch nach drei Kurzeinsätzen an den Spieltagen 2 bis 4 inklusive sehr überzeugender 45 Minuten in Rathenow war er für die Startformation fortan gesetzt (auch wenn er nur einmal durchspielen durfte). Acht Scorerpunkte, davon erstaunliche vier Tore (erstaunlich, wenn man sich an den einen oder anderen Versuch im vergangenen Jahr erinnert), zeigen, dass Schulz in seiner Rolle als rechter oder linker Sechser durchaus auch offensiv Akzente zu setzen weiß. Insgesamt gehört Bastian Schulz aber eher zu den unauffälligen Spielertypen. Solide spult er auf seiner Position sein Pensum ab. Nicht zuletzt auch mit ihm hat RB Leipzig defensive Stabilität gewonnen. Schulz ist quasi auch der Prototyp für eine ausgewogenere Balance zwischen Offensive und Defensive. Mal gucken, wohin die Reise von Bastian Schulz geht. Die Konkurrenz in der Mittelfeldzentrale ist groß. Ob sich Schulz da auch nach der Winterpause auf Dauer behaupten kann, muss man sehen.

Timo Röttger (27 Jahre, 13 Spiele, 547 Minuten): Ach ja, Publikumsliebling Timo Röttger. Vor einem Jahr noch hier im Blog als Spieler der Hinrunde gefeiert. In der aktuellen Hinrunde nur mit der knappen Hälfte der möglichen Spielzeit. Nachdem er gegen Union bei seiner Einwechslung noch wie ein Heilsbringer gefeiert wurde, durfte er dreimal von Beginn an spielen und hatte mit der komplexen Offensiv-Defensiv-Rolle irgendwo auf der rechten 6 bis 8 bis 10 so seine Schwierigkeiten. Gerade in Neustrelitz und in Rathenow stand Rechtsverteidiger Müller doch einige Male ohne größere Unterstützung alleine im Angriffswind. Nach der durchwachsenen Leistung von Röttger in Rathenow (und der gleichzeitig überzeugenden von Schulz) war er erst mal raus aus der Stammelf. Nur gegen Hertha durfte er noch mal zu Beginn mit auflaufen. Ansonsten blieben nur Kurzauftritte wie der extrem emotionale, mit zwei Treffern gekrönte in Magdeburg. Und auch in Jena bereitete er den Ausgleich nach Einwechslung mit vor. Alexander Zorniger ist der Meinung, dass Timo Röttger in Sachen Athletik noch das eine oder andere fehlt. Auffällig ist zumindest, dass Röttger auch letzte Jahr schon kaum Spiele über 90 Minuten hatte. Und auch Zorniger scheint ihm die 90 Minuten, vor allem bei dem Laufaufwand, den die neue Rolle fernab der Außenlinie erfordert, nicht zuzutrauen. Nimmt man die letzten Spiele als Maßstab kann man trotzdem festhalten, dass sich Röttger auch in  der Mittelfelddreiherreihe, fernab der von ihm geliebten Außenlinie sehr gut zu präsentieren weiß. Seine Fähigkeiten im 1-gegen-1 und seine sehr guten Fähigkeiten im Spiel in die Tiefe machen ihn – entgegen früher geäußerter Zweifel – zu einer hervorragenden Option an der Seite von Dominik Kaiser. Mal sehen, wie Röttger aus der Wintervorbereitung kommt. In der Form seiner letzten Kurzeinsätze wäre Röttger jedenfalls ein absoluter Gewinn fürs Team.

Paul Schinke (21 Jahre, 9 Einsätze, 538 Minuten): Eine wechselhafte Hinserie für den immer noch sehr jungen Mann mit dem linken Fuß. Erst profitierte Paul Schinke von einer Verletzung von Juri Judt und durfte Linksverteidigerersatz spielen. Später kämpfte er sich auf seiner eigentlichen Position im linkeren Mittelfeld ins Team, spielte aber auch teilweise seitenverkehrt im rechten Mittelfeld. Schlussendlich saß er gegen Jena wieder auf der Bank. Paul Schinke hat, das hat man in seinen Einsätzen gut sehen können, überragende fußballerische Qualitäten. Wenn er mit dem Ball am Fuß 1-gegen-1-Situationen löst, dann kann man mit der Zunge schnalzen. Als Linksverteidiger war das trotzdem suboptimal, weil er in einigen Situationen zu offensiv stand und in anderen zu allein, um die gefährlichen Situationen zufriedenstellend lösen zu können. Was ihm allein in Auerbach so um die Ohren flog, da konnte er einem schon Leid tun (zumal nichts alles an ihm lag, sondern vor allem an der mannschaftlichen Organisation). Mit seinen Offensivfähigkeiten scheint er aber trotzdem eine Position weiter vorn besser aufgehoben. Immerhin drei Torvorvorlagen waren das Ergebnis seiner Bemühungen (unter anderem das 1:0 in Magdeburg sehr schön mit vorbereitet). Paul Schinke wirkt manchmal wie eine kleine Version von Toni Kroos. Am Ball und fußballerisch ist es große Klasse, aber irgendwie hat man auch immer das Gefühl, dass irgendein Prozent fehlt, um den letzten Schritt zu machen. Paul Schinke ist mit 21 Jahren noch sehr jung und lange nicht am Ende seiner Entwicklung. Potenzial hat er, aber ob er es bei RB Leipzig über die Saison hinaus zeigen darf, bleibt fraglich, da sein Vertrag ausläuft.

Sebastian Heidinger (26 Jahre, 11 Einsätze, 513 Minuten): Hat eine ähnliche wechselhafte Hinrunde wie Paul Schinke hinter sich. Bis zum sechsten Spieltag war er gesetzt, dann fiel er dem etwas defensiveren Denken zum Opfer. Dazu kam die rote Karte in Plauen nach seiner Einwechslung. Eine Karte, die zwar ein Witz war, aber trotzdem zwei Spiele Sperre mit sich brachte. Was blieb waren drei weitere Kurzeinsätze (unter anderem ein kämpferisch sehr guter in Magdeburg) und als Belohnung ein weiterer Startelfeinsatz gegen Jena, bei dem Sebastian Heidinger, so wie die ganze Mannschaft, wohl die schwächste Saisonleistung ablieferte. Bei Sebastian Heidinger bin ich mir nicht schlüssig. Eigentlich bringt er alles mit. Technik, Schnelligkeit, Torgefahr, Aggressivität in der Balleroberung. Und trotzdem ist er kein unumstrittener Stammspieler, sondern kommt vornehmlich von der Bank. Vermutlich ist die halblinke Sechserposition für ihn, der er eher der Flügelsprinter ist, der auch mal nach innen zieht und abschließt, auch nicht ganz optimal. Aber eine andere gibt das aktuelle System nicht her.

Henrik Ernst (26 Jahre, 9 Einsätze, 302 Minuten): Einer der Verlierer der aktuellen Saison, wenn man den Begriff wählen will. Letztes Jahr noch ziemlich unumstritten und überraschend Stammspieler muss der 26jährige Henrik Ernst in diesem Jahr vornehmlich mit der Bank vorlieb nehmen. Gegen Union II zum Saisonauftakt noch in der Startelf dauerte es bis zum siebten Spieltag, bis Ernst wieder von Anfang an ins Team rutschte. Und dort die zentrale Sechserposition von Kaiser übernahm, weil der nach links rutschen und Linksverteidiger Schinke unterstützen sollte. Das Experiment ging gegen Meuselwitz noch leidlich gut, führte aber in Plauen nicht zum Ziel. Und so saß Henrik Ernst draußen und kam nur noch zu drei Kurzeinsätzen. Zur Resultatssicherung gegen Hertha II und in Magdeburg. Und zur Auflösung der Viererkette in der Abwehr gegen Jena. Ein Einsatz, der gezeigt hat, was weiterhin die große Stärke von Henrik Ernst ist, nämlich sein Variabilität. Völlig bedenkenlos konnte ihn Zorniger als zusätzlichen Mittelfeldspieler bringen, weil Ernst von dort auch jederzeit auf den Innenverteidigerposten rücken kann. Diese Stärke ist auch gleichzeitigt der Nachteil von Henrik Ernst, denn so richtig zu Hause ist er nirgends mehr. In der Innenverteidigung stehen ihm Franke und Hoheneder unverrückbar vor der Nase. Im Mittelfeld ist seine Position die des zentralen Sechsers und die ist durch Dominik Kaiser absolut unumstößlich belegt. Sein Vertrag läuft aus und mehr als ein Ergänzungsspieler wird er bis dahin wohl leider kaum sein.

Jeremy Karikari (25 Jahre, 1 Einsatz, 9 Minuten): Mit vielen Erwartungen nach Leipzig gekommen, konnte er sich – auch aufgrund diverser privater Rückschläge in der Sommerpause – nicht wie gewünscht zeigen. Lediglich ein Einsatz mit neun Minuten (in denen er sein Potenzial aber zumindest andeutete) stehen zu Buche. Schwer einzuschätzen, wo Jeremy Karikari gerade steht und schwer einzuschätzen, wo in der Mittelfelddreierkette Platz für ihn wäre. Es wird ein ganz hartes Brot für, sich in diese Mannschaft hineinzukämpfen. Ich hatte mich auf ihn gefreut und bei allem was man in Tests und Co so von ihm sehen durfte, freue ich mich weiter auf ihn. Ob er es bei RB Leipzig packt, ist aber eine Frage mit ziemlich hohem Unsicherheitsfaktor.

Sturm

Daniel Frahn (25 Jahre, 14 Einsätze, 1151 Minuten): Was soll man zu Daniel Frahn noch sagen. Der Kapitän ist der Kapitän ist der Kapitän. Und so agiert er aktuell. Auf und neben dem Platz. Acht Minuten fehlte Daniel Frahn bisher lediglich in 14 Regionalligaspielen. 18 Scorerpunkte sammelte er in diesen 14 Spielen. 13 mal war er im Torabschluss erfolgreich. Am wichtigsten sicher die drei Treffer in Rathenow und der Siegtreffer in Zwickau. Dazu sind auch die drei Torvorbereitungen in Magdeburg (plus ein herausgeholter Freistoß vor dem 4:1) fast schon legendär. Daniel Frahn ist in seinem Spiel noch vielseitiger geworden. Er ist nun nicht mehr nur ein hervorragender Strafraumspieler, sondern auch von der Strafraumgrenze sehr gefährlich und kann Bälle mit feinen Pässen in die Gasse auflegen. Das ergibt ein Rundum-sorglos-Paket, das viel Spaß macht und auf absehbare Zeit nicht aus der Startelf zu verdrängen ist. Daniel Frahn hat sich in seiner Rolle als Gesicht des Vereins in diesem Jahr noch einmal weiterentwickelt und ist präsenter geworden, auch weil er von Zeit zu Zeit seine Nase in den Gegenwind hält. Unverzichtbar der Stürmer im besten Fußballalter. Nur dribbeln im Mittelfeld sollte er nicht versuchen. Das ist seine Sache genau wie verteidigen (remember Wolfsburg II letztes Jahr?) nicht. Bei Daniel Frahn will man gerne einmal herausfinden, wie er nach einigen Klasse-Regionalliga-Jahren in höheren Ligen funktioniert. Aber als Spieler von RB Leipzig selbstverständlich.

Daniel Frahn, na klar beim Torjubel | GEPA-Pictures – Roger Petzsche

Stefan Kutschke (24 Jahre, 13 Einsätze, 1017 Minuten): Wenn man neben Daniel Frahn zweiter Stürmer ist, dann kann man eigentlich nur abfallen. Das ist bei Stefan Kutschke nicht anders, der nichtsdestotrotz als positiver Typ und Kämpfer unheimlich wichtig für das Mannschaftsgefüge RB Leipzig ist. Immerhin 10 Scorerpunkte hat er in 13 Einsätzen gesammelt. Wichtigstes Stilmittel bei allen anderen vorhandenen Qualitäten ist sicherlich das Verteilen von Bällen per Kopf. Sei es für direkte Torabschlüsse oder auch nur zum Sichern des Balls per Abspiel auf einen Gegenspieler. Stefan Kutschke hat sich in altbewährter Manier in alle sich bietenden Zweikämpfe geschmissen und seinen Trainer frühzeitig von seinen Qualitäten überzeugt. Dabei schien ihn auch das Wechseltheater vor der Saison (Wolfsburg und Bundesliga, ja oder nein?) leistungstechnisch nicht zu beeinträchtigen. Im ersten Spiel hatte er einen direkten Kutschke-Aussetzer, der ihn mit gelb-rot vom Platz fliegen ließ. Danach war mit Undiszipliniertheiten Schluss und es bliebt nur noch der kampfeslüsterne Kutschke übrig. Zum Ende der Saison hin wurde das Stilmittel des langen Balls auf Kutschkes Kopf etwas überzogen, was seine Effektivität etwas schmälerte, aber auch nicht seine Schuld war. Falls zur Rückrunde tatsächlich noch ein Stürmer kommt, wird es für Stefan Kutschke als Frahn-Partner wieder einmal eng. Wie schon so oft in seiner Zeit bei RB Leipzig. Stefan Kutschke ist ein echtes Phänomen und es tut gut, dass er es bei RB Leipzig ist.

Carsten Kammlott (22 Jahre, 11 Einsätze, 433 Minuten): Weiterhin ist Carsten Kammlott der Leidtragende des Phänomens Stefan Kutschke. Lief Kammlott als Stürmer auf, spielte er wie gegen Hertha II und nach Positionswechsel in Torgelow eigentlich sehr gut und konnte sein Potenzial andeuten. Dribbelstark, schnell, schwer vom Ball zu trennen. Kammlott ist mit Selbstvertrauen immer für Gefahr gut. Leider ist an Kutschke für ihn kein Vorbeikommen, weswegen er Teile seiner Einsatzzeiten wieder mal im rechten Mittelfeld absolvieren musste. Wo er sicher nicht schlecht ist, aber mit seinen Fähigkeiten auch nicht vollumfänglich zu Geltung kommt. Das Hauptproblem für Carsten Kammlott ist sicherlich der Torerfolg. Bzw. eben der fehlende Torerfolg. Auch wenn er nur auf 433 Minuten kommt, sind null Tore (bei zwei Vorlagen) doch ziemlich enttäuschend. Einige Male war er in dieser Saison wieder mal nah dran. Und doch vorbei. Mit der Bilanz hat er natürlich auch relativ wenig Argumente, um sich für Platz 2 im Sturm aufzudrängen. Schade eigentlich, denn als quirliger Spielertyp ist Kammlott in Topform immer noch eine Augenweide. Aber auch zukünftig wird es für Carsten Kammlott wohl eher schwer werden, sich dauerhaft als Stürmer in die Startelf zu spielen. Und für die Mittelfelddreiherreihe gibt es – das sollte man ehrlicherweise zugeben – besser passende Kandidaten.

Tom Nattermann (19 Jahre, 0 Einsätze, 0 Minuten): Auch einer der Pechvögel. Spielte in der Vorbereitung auf Augenhöhe mit seinen Konkurrenten irgendwo zwischen rechtem oder zentralen Mittelfeld oder Sturm. Dann stoppte ihn noch vor Saisonbeginn eine langwierige Schulterverletzung. Und als er sich zuletzt wieder in der zweiten Mannschaft heran kämpfte, stoppte ihn eine nicht ganz so dramatische Bänderdehnung. Zur Rückrunde wird er hoffentlich wieder fit sein und die Rückrundenvorbereitung komplett bestreiten können. Danach darf man gespannt sein, wo Nattermann leistungstechnisch steht. Im Moment lässt sich das nicht beurteilen.

Fazit

Man muss sich das immer wieder vergegenwärtigen, auf was für einen außergewöhnlich gut besetzten Kader Alexander Zorniger zurückgreifen kann. Mit der zentralen Achse Coltorti – Franke – Kaiser – Frahn hat man auch ein Korsett mit dem man noch einige Zeit sehr gut leben kann. Doch bei aller Klasse, in jedem Kader, in jeder Gruppe gibt es Dynamiken, die Höhenflüge und Enttäuschungen produzieren. Wo es in einer Saison Gewinner gibt, gibt es individuell auch immer Enttäuschte. Diese bei Laune zu halten und ihnen zu verdeutlichen, dass auch sie im Saisonverlauf ihr Steinchen in die Erfolgsmauer setzen können, bleibt eine ziemlich schwere Aufgabe. Alles in allem kann man aber festhalten, dass im bisherigen Saisonverlauf auf individueller Ebene sicher mehr Licht als Schatten zu beobachten war. Sicherlich hat so ziemlich jeder in diesem Kader noch Luft nach oben, aber das Niveau ist bereits ordentlich hoch. Und Spaß macht es sowieso sich mit den 25 genannten Spielern um den Fußball zu drehen.

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Bisherige Kaderrückblicke:

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RB-Fans.de im Übrigen in dieser Woche auch mit einem Kaderrückblick. In vier Teilen:

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Bilder: © GEPA pictures/ 2 x Sven Sonntag, 2 x Roger Petzsche

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Ein Gedanke zu „Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Regionalliga 2012/2013“

  1. Die individuelle Klasse und Qualität des Kaders insgesamt steht sicher außer Frage … aber das war ja in den Vorjahren auch schon so, unter Zorniger aber scheint es endlich Struktur und Einheitlichkeit im Mannschaftsgefüge zu geben, das und die Gewißheit eben durch individuelle Geistesblitze (Frahn, Kaiser, Röttger) auch mal starre Partien für sich entscheiden zu können, sollte für die Qualifikation zur Relegation wohl ausreichen …

    dann aber hab ich so meine Bedenken … Fortuna Köln, Viktoria Köln, Kassel, dazu die zweiten Mannschaften als Wundertüten … auch die verfügen über qualitative Kader die trotz vereinzelt namentlicher Unterlegenheit eventuelle Duelle auf Augenhöhe vermuten lassen …

    einzig gegen Illertissen seh ich RB derzeit in einer möglichen Favoritenrolle, obwohl auch hier ein lauf-und kampfstarkes Kollektiv erst einmal bezwungen werden muß …

    es läuft bis Saisonende aber noch viel Wasser herunter, ein Vorteil könnte entstehen wenn man die (vorläufige) Meisterschaft so schnell wie möglich festzurrt und dann noch Zeit hat bis zur Reli in Topform zu kommen …

    andererseits könnte eine vorzeitige Entscheidung natürlich auch die Fixierung und Konzentration stören und die Fokussierung bis zum Mai erheblich hinauszögern … so oder so, es bleibt spannend! 🙂

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