Fußballfesttag trotzt sportlich klarer Ausgangslage

[Ab 12 Uhr soll hier unter dem Text wieder von der Pressekonferenz vor dem Spiel 1.F Magdeburg gegen RB Leipzig getickert werden. Anwesend sein werden planmäßig Carsten Kammlott und Alexander Zorniger.]

Es hätte sportlich der absolute Knüller werden können, das Spiel von RB Leipzig beim 1.FC Magdeburg. Nach dem sechsten Spieltag stand der einst ruhmreiche Verein aus Sachsen-Anhalt mit nur zwei Punkten Rückstand auf RB Leipzig und fünf Punkten Vorsprung auf Jena und Zwickau auf Platz 2. Im Umfeld des Clubs begann man daraufhin bereits davon zu träumen, erster und einziger Herausforderer von RB Leipzig zu werden. Aus den nächsten vier Spielen holte man allerdings bei 4:7 Toren nur noch vier Punkte, inklusive des fast schon peinlich zu nennenden 0:3 bei Lok Leipzig vor ein paar Tagen, sodass man mit nun schon acht Punkten Rückstand auf RB Leipzig auch hinter Jena und Zwickau rangiert und die ganz große Euphorie erst mal weg ist.

Bei manchen Spielen macht der Tabellenstand aber auch nur einen Teil des Reizes einer Partie aus, sodass das Duell zwischen dem FCM und RB Leipzig, aus dem der MDR mal eben schnell ein Derby zauberte, trotz der geklärt scheinenden sportlichen Verhältnisse allenthalben mit einiger Vorfreude aufgenommen wird. In Magdeburg dürfte es völlig unabhängig vom Tabellenstand eine große Portion Motivation ausschütten, wenn es gegen das viele Geld aus der Messestadt geht. Vorbei die Tage, als man in Magdeburg selbst vom Investment träumte, ein Traum der in einer filmreifen Geschichte (wohl glücklicherweise aus Sicht der Gastgeber) den Bach runter ging.

Aus Leipziger Sicht scheint der große Reiz der Partie in Magdeburg, die wohl den bestbesetzten Auswärtsblock der RB-Vereinsgeschichte mit sich bringen wird (bisher Halle zum Ende der letzten Saison mit handgeschätzten 800 RBLern), ein wenig unklar. Vermutlich hat es mit dem weiterhin großen Namen der Bördestädter zu tun. Eventuell ist es auch ein Stückweit die breite und laute blau-weiße Fanmasse, die herausfordert. Und bestimmt spielt dabei eine sowieso schon vor RB vorhandene Rivalität zwischen Leipzig und Magdeburg eine Rolle, die durch die bisher vier stets umkämpften Duelle zwischen RB und FCM aktualisiert wurde. Sei es wie es sei, auch wenn der Trip nach Magdeburg sportlich nicht das letzte Kriterium eines Knallerspiels erfüllt, die Fußballfans in Leipzig und Magdeburg nehmen dieses Spiel als Knallerspiel an und bis zu 10.000 Zuschauer dürften eine ziemlich würdige Regionalligakulisse ergeben.

Dass in Magdeburg so etwas ähnliches wie Euphorie (wenn auch in der eher nüchternen Variante) überhaupt mal wieder möglich sein würde, hätte man nach Abschluss der letzten Saison auch nicht gedacht. Ende April im vorletzten Heimspiel der Saison überhaupt gelang der erste Heimsieg mit einem 2:0 gegen den SV Wilhelmshaven, den trotzdem noch erstaunliche 3.000 Zuschauer sehen wollten. Am Ende landete man mit drei Punkten Rückstand auf den FC St. Pauli II auf dem letzten Platz und stieg nur deswegen nicht ab, weil es dank Regionalligareform keine Absteiger gab (auf einen Nichtabstiegsplatz hätte man acht Punkte Rückstand gehabt). Der ruhmreiche 1.FC Magdeburg mit seinen immer wiederkehrenden Träumen vom Profifußball auf dem letzten Platz der vierte Liga, ein sportliches Fiasko.

Auf das man mal wieder mit einer Änderung in der sportlichen Leitung hin zu Andreas Petersen reagierte. Eine Taktik, die man in den letzten Jahren desöfteren anwendete. Von außen betrachtet trat seit dem Abgang von Dirk Heyne, unter dem Magdeburg die letzten euphorischen Fußballtage erlebte, keine Ruhe mehr ein im Club. Von 2003 bis 2007 hatte Heyne aus einem Oberliga-Club mit Spielern wie dem weitgehend talentfreien Torjäger Sven Kubis eine beachtliche Regionalliga-Truppe gezaubert, die 2007 gegen jede Logik (weil es der Kader eigentlich nicht her gab) und im neu eröffneten Stadion fast in die zweite Liga aufgestiegen wäre.

Dieser Nichtaufstieg dürfte so etwas wie das moderne Trauma des 1.FC Magdeburg sein, durchaus vergleichbar mit dem, das die Schalker bei ihrer legendären Nichtmeisterschaft davontrugen. Drei Spieltage vor dem Saisonende stand man mit sensationellen fünf Punkten Vorsprung auf einem Aufstiegsplatz. Ein Ausgleichstreffer in letzter Minute am drittletzten Spieltag bei Bayer Leverkusen II und somit statt möglicher sechs Punkte nur noch vier Punkte Vorsprung sollten der Auftakt des unfassbaren Dramas sein, dass am vorletzten Spieltag eine Niederlage mit sich brachte. Wodurch es zum Aufstiegsfinale kam, in dem ein Sieg gegen den bereits aufgestiegenen FC St. Pauli zum Sichern des Ein-Punkt-Vorsprungs vor Osnabrück gereicht hätte. Das Unentschieden, das es tatsächlich wurde, ließ Magdeburg wieder bis zur Schlussminute hoffen. Bis Osnabrück gegen Ahlen den Siegtreffer erzielte. Man kann sich (bzw. ich kann mir) diesen Fußballschmerz maximal ansatzweise ausmalen (das 2:2 letztes Jahr gegen Wolfsburg II in letzter Sekunde ging ein klein wenig in diese Richtung).

Anschließend ging es eigentlich nur noch bergab. Heyne musste noch vor der Winterpause gehen, weil er plötzlich zu defensiv geworden war. In Magdeburg hatte man daraufhin Geld gefunden, sodass Paul Linz kommen und einkaufen gehen durfte und mit Braham, Baumgart und Reimann sicherlich ordentlich teure Offensivkraft holte (erinnert sich noch jemand an die großartige Geschichte um den späteren RBLer Christian Reimann, der 2007 beim FC Sachsen Leipzig sicher nicht schlecht verdiente, aber wegen ausbleibender Gehälter [ich glaub es war genau eins] zur Winterpause kündigte und dann in Magdeburg sicherlich nicht weniger schlecht verdiente?). Die Qualifikation für die am Saisonende installierte, eingleisige dritte Liga wurde trotzdem verpasst.

Danach handelte man lange nach dem Motto, dass Regionalliga eigentlich für Magdeburg deutlich unter Niveau ist, holte abermals einige teure Spieler (Rosin, Racanel, Watzka, Bauer, Dragusha, Vujanovic, um nur einige zu nennen). Paul Linz schaffte es noch bis in den März 2009, bevor er entlassen wurde und Magdeburg am Saisonende mit 14 Punkten Rückstand auf den Aufsteiger Holstein Kiel auf Platz 4. Kann man mal machen, war finanziell aber sicherlich alles andere als prickeln.

2009 rief man dann den Umbruch aus und wollte die (sinngemäß) ‚Geldsäcke‘ und ‚Söldner‘ wieder loswerden. Witzigerweise zählte man auch Daniel Rosin (haha, ausgerechnet Rosin als Sölnder) dazu, der dann zusammen mit Christian Reimann (und ein Jahr später Maximilian Watzka, der den Anhängern damals in frustrierenster sportlicher Situation noch den Mittelfinger gezeigt hatte) zur Gründung von RB Leipzig hinzueilte. Die sportlichen Geschicke hatte Steffen Baumgart übernommen, der zwar eine Ex-Profikarriere hinter sich, aber wenig an Rückhalt hatte. Nach 12 Monaten übergab er sein Team Ende März 2010 als 5., am Ende wurde es ein aus heutiger Sicht fast schon guter, aus damaliger Sicht depremierender sechster Platz.

Doch die grausamsten Zeiten folgten erst noch und begannen mit Ruud Kaiser. Der hatte eigentlich schon in Dresden gezeigt, dass Erfolg mit Fußballmannschaften nicht seine Sache ist, durfte aber trotzdem in Magdeburg anfangen. Dort startete er erst einmal ein Riesencasting und mit einem runderneuerten Kader auch gut in die Saison (remember das Spiel von RB Leipzig gegen den Tabellenführer(!) Magdeburg im September 2010?), produzierte dadurch eine neue Euphorie, die an nur 10 Punkten aus den nächsten 14(!) Spielen aber wieder grandios zerschellte. RB Leipzig sorgte mit einer Niederlage in Magdeburg noch mal für einen etwas sichereren Stuhl des eigenwilligen Trainers, aber wiederum im März war für ihn endgültig Schluss, da der Abstand zu den Abstiegsplätzen erschreckend gering geworden war.

Das nächste Missverständnis hieß Wolfgang Sandhowe. Der übergab sein Team bereits nach 10 Spieltagen der Folgesaison, also 2011/2012, mit nur einem Sieg, aber immerhin als Tabellendrittletzter an den nächsten armen Ritter Ronny Thielemann, unter dessen kämpferischer Ägide dann der Durchmarsch auf den letzten Platz gelang. Zur Krönung durfte in den letzten Spielen noch der sportliche Leiter Detlef Ulrich, der in der Sommerpause zuvor aus Cottbus geholt worden war, um aus Magdeburg wieder ein Fußballschlachtschiff zu machen, auf der Bank sein mitangerichtetes Elend beobachten (mit ihm kamen zum letzten Heimspiel der Saison noch 2.500 Zuschauer..). Sollte der 1.FC Magdeburg in den nächsten Jahren mal wieder in sportlich erfolgreichere Fahrwasser gelangen, dürften die Namen Linz, Kaiser, Sandhowe, Thielemann und Ulrich wohl nur noch in Witzen oder in Gespenstergeschichten für Kinder vorkommen. Bis es soweit ist, sind die Narben im Magdeburg der Nach-Heyne-Ära wohl noch zu frisch.

Dass der 1.FC Magdeburg in diesem Jahr sehr vernünftig startete, konnte man unter diesen Voraussetzungen nicht unbedingt erwarten, aber angesichts der Verantwortlichen zumindest ahnen. Für den neuen Aufbruch in eine bessere Zukunft stehen nämlich der sportliche Leiter Mario Kallnik (gleichzeitig Präsidiumsmitglied) durch den Ruhe und Klarheit in die sportlichen Entscheidungen des Clubs eingezogen zu sein scheinen und natürlich Trainer Andreas Petersen, der zuvor fünf Jahre lange relativ erfolgreich in Halberstadt gearbeitet hatte. Beide hatten die Aufgabe, den Kader mal wieder zur Hälfte neu zu besetzen und lösten diese Aufgabe auch unter der Maßgabe, dass nur wenig Geld da ist, ziemlich zielführend. Dafür steh stellvertretend der aktuell beste Torschütze (fünf Treffer) des 1.FC Magdeburg, der gebürtige Halberstädter Florian Beil, den man von der U23 von Hannover 96 II holte.

Der Kader des 1.FC Magdeburg ist deshalb auch weitestgehend namenslos, wenn man vom Ex-Auer und Ex-Cottbuser Profi Marco Kurth absieht, der im zentralen Mittelfeld den Leitwolf für seine jungen Mitspieler gibt. Klar, (der Ex-Leipziger) Boltze, Bärje, Moslehe, Krieger, Tischer und ein paar andere sind für den geneigten Regionalliga-Anhänger durchaus Namen, bei denen man aufhorcht (freilich ohne unbedingt feuchte Hände zu bekommen), aber insgesamt hat man sich einen talentierten Kader ohne Meriten zusammengestellt. Und steht damit quasi in Anti-Tradition zu dem, was nach Dirk Heyne im Verein fünf Jahre lang so alles angestellt wurde. Als Neuanfang, der das Vertrauen der Anhänger wiedergewinnen soll, scheint das jedenfalls alles Hand und Fuß zu haben. Und wenn man rund um den 1.FCM mal wieder ähnliche Geduld aufbringt, wie mit Dirk Heyne, der schließlich auch schon im dritten Jahr war, bevor er in die Regionalliga aufstieg, dann kann man den Club, der sicherlich mit seinem ganzen Umfeld zumindest in die dritte Liga gehört, vielleicht mittelfristig ja wieder auf ein höheres Level heben.

Aktuell wird das jedenfalls schwer bis aussichtslos und Platz 4 mit genug Abstand nach oben und nach unten dürfte den Ambitionen ziemlich genau entsprechen. Coach Andreas Petersen jedenfalls zeigte sich bereits realistisch und verwies die Möglichkeit mit RB konkurrieren zu können ins Reich der Fabeln. Und mit den Erkenntnissen der letzten Jahre sollte man wohl auch eher vorbauen, dass man nicht wieder mal in einen Negativstrudel rutscht..

Dafür kommt natürlich ein Spiel wie gegen RB Leipzig gleichermaßen gerade recht wie ungünstig. Gerade recht, weil ein Spiel gegen RB natürlich in Sachen Motivation wie von selbst läuft und ein positives Resultat durchaus auch für die weitere Saison nachklingen kann. Ungünstig deswegen, weil die RasenBallsportler in ihrer aktuellen Verfassung für die Magdeburger in ihrer aktuellen Verfassung (drei Siege vs. ein Sieg aus den letzten vier Spielen bei 9:1 vs. 4:7 Toren) natürlich ein ganz schön schwerer, sportlicher Brocken sind, an dem man sich im Normalfall eher verschluckt als sättigt.

Zumal das 4-4-2, das für die Magdeburger im Netz als Standardformation ausgespuckt wird, aus meiner Sicht nicht perfekt geeignet wäre, um dem 4-3-1-2 von RB Leipzig paroli zu bieten. Ein 4-4-2 lässt gerade im Zentrum zu viel Platz zwischen den Ketten, den die RasenBallsportler aktuell mit großer Klasse auszunutzen in der Lage wären. Andererseits habe ich Petersens Halberstädter im letzten Jahr als taktisch sehr gut eingestelltes und flexibles Team erleben dürfen, sodass es schwer vorstellbar erscheint, dass das 4-4-2 der Magdeburger nicht den Erfordernissen des Gegners angepasst wird. Trotzdem erscheint das zentrale Mittelfeld mit Kurth und Boltze im Aufeinandertreffen mit den Rockenbachs, Kaisers und Röttgers dieser Welt als Schwachstelle. Zumal mit Viteritti und Moslehe auf den Außenbahnen der Mittelfeldviererkette auch nicht gerade Defensivkünstler warten. Dürfte spannend werden, was sich Petersen einfallen lässt.

Auf Seite von RB Leipzig kann man von Kaderproblemen wenn dann nur auf sehr hohem Niveau reden. Die weiterhin spannende Frage heißt Kammlott oder Kutschke. Letzte Woche wurde sie durch ein UND beantwortet. Da darf man guten Gewissens behaupten, dass Kammlott stärker war, als Kutschke ausgewechselt wurde und er in den Sturm nachrückte. Auf seiner Start-Position von Torgelow im rechten Mittelfeld jedenfalls wirkte Röttger nach Einwechslung wesentlich stärker (auch wenn das an den abbauenden Torgelowern gelegen haben könnte). Und nicht vergessen darf man, dass Sebastian Heidinger nach Rot-Sperre wieder zurück ins Team drängt, was auch für Bastian Schulz die Luft im Mittelfeld enger werden lassen könnte.

Macht alles in allem (Verletzungsfreiheit vorausgesetzt): Coltorti – Müller, Hoheneder, Franke, Judt – ??? (Röttger, Kammlott, Schulz), Kaiser, ??? (Heidinger, Schulz) – ??? (Kammlott, Kutschke), Frahn. Egal wie, es wird eine Mannschaft auf dem Feld stehen, die ausreichend Qualität zum Gewinnen hat…

Doch wie immer geht es in so einem Spiel ja nicht ausschließlich um fußballerische Qualität. Es ist de facto ein typisches Pokalspiel mit einem hochmotivierten, vom Publikum getragenen Gastgeber. Trifft der auf eine RB-Mannschaft, die wie in der letzten Woche in Torgelow in der ersten Halbzeit fahrig und ungenau spielt, dann kämpft man sich auch gegen den Favoriten ins Spiel und zieht das Momentum auf seine Seite. Hält RB Leipzig von Anfang an kompromisslos dagegen und setzt auch offensive Nadelstiche, die Respekt schaffen, dann geht an einem Auswärtssieg eigentlich kein Weg vorbei.

Fazit: Lange Rede, kurzer Sinn. Es wartet ein Fußballfesttag, zumindest unter den Maßstäben des in der Regionalliga möglichen. Ein würdiger Rahmen, ein fußballerisch großartiger Gast, ein nach dem Ausrutscher gegen Lok vielleicht wieder leidenschaftlicher Gastgeber. Klar ist es eine Floskel, aber tatsächlich ist in diesem Spiel alles möglich. Zumindest von einem knappen Magdeburger bis hin zu einem klaren RB-Sieg. Nach Torgelow fahren war nett, der Ausflug nach Magdeburg ist dann aber doch ein Ticken aufregender..

(Wer das Spiel nicht vor Ort verfolgen kann und am 11.11., 13.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker [broken Link] und das Fanradio oder den MDR-Live-Stream [broken Link])

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. 1.FC Magdeburg

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Ab 12 Uhr: Pressekonferenz vor dem Spiel 1.FC Magdeburg vs. RB Leipzig am 11.11.201, 13.30 mit Alexander Zorniger und Carsten Kammlott

12.20

“Bis Sonntag in Magdeburg”, heißen die Schlussworte, denen ich mich anschließe.

Kurze, etwas unergiebige Pressekonferenz mit ein wenig Geplänkel und wenig faktischem. Ist ja aber auch nicht anders zu erwarten. Man erwartet ein heißes Match und will gewinnen. Na denn mal los. Circa 1.000 mitreisende Leipziger würden es gut finden..

12.15

Zorniger erklärt auf Nachfrage, warum die Spieler im Training Schienbeinschützern auflaufen müssen (Ausgangspunkt war seine angebliche Detailversessenheit). Er argumentiert mit Verletzungsgefahr und Sicherheit. “Bei mir ist das eben so. Aber ich mache nichts, damit irgendwo steht, der Zorniger hat eine Macke. Da steckt immer eine Idee drin.”

Zorniger philosophiert nun darüber, dass große Kopfhörer bei durchschnittlichen Fußballspielern nicht gut aussehen. Zumindest nicht außerhalb des Busses. Weswegen sie bei RB auf dem Index stehen.

12.13

Die notorische Frage zu Kammlotts Torquote..

Kammlott: “Würde lügen, es würde mich nicht interessieren. Hat jetzt längere Zeit nicht geklappt, aber ich bleib da dran.”

Zum Thema Erfurt sagt Kammlott durch die Zeilen, dass das letztes Jahr ein ernstes Thema war, aber in diesem Jahr vom Tisch ist.

12.11

Zorniger: “Das Spiel Lok gegen Magdeburg lässt keine Rückschlüsse auf die Partie gegen uns zu. Darauf baue ich keinen taktischen Plan für Sonntag auf.”

“Magdeburg hat eine gute Innenverteidigung, haben gute Spieler auf der Außenposition, die beiden äußeren Mittelfeldspieler sind sehr torgefährlich. Aber wenn Du einen Gegner schlagen willst, musst du ihre Schachstelle finden und was besser machen. Wir wollen in Magdeburg gewinnen!”

12.08

Zorniger: “Gegen Hertha hat Kammlott sehr, sehr gut gespielt, von daher haben wir ihn gegen Torgelow eine Position zurückgezogen und das hat er ganz gut gemacht.”

Um die Antwort auf die Frage, ob Kammlott in Magdeburg spielen wird, drückt Zorniger sich.

Zorniger: “Kein Thema, was mit Röttger letztes Jahr passiert ist in Magdeburg (Anmerkung: wurde dort beschimpft und musste verletzt vom Platz). Ich werde das nicht als Motivation nutzen. Darüber definiere ich keine Aufstellung.”

12.06

Ein bissel spät. Refllektion zu Torgelow verpasst. Nicht gut gespielt aber die Situation gut gelöst.

Zorniger: “Magdeburg spielt einen guten Fußball. Die Fans supporten 90 Minuten lang Vollgas. Ich hab gelesen, dass RB nicht unschlagbar ist. Das stimmt, gilt aber auch für Barcelona. Aus Niederlagen würden wir unsere Rückschlüsse ziehen. Wenn Magdeburg gewinnen sollte, dann weil sie so gut sind und nicht weil wir so schlecht waren.”

Kammlott: “Sechser-Position ist ungewohnt, aber es ist egal wo ich spiele, deswegen kann ich mich nicht beklagen. Das ungewohnte ist das Defensivverhalten.”

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