Wie Phönix aus der Asche?

Es hätte wohl so etwas wie die Elefantenduell der Regionalliga Nord werden sollen, das morgige Auswärtsspiel von RB Leipzig bei Holstein Kiel. Im Heimspiel gegen Kiel am 13.Spieltag kämpften sich die RasenBallsportler mit einem 2:1-Heimsieg durch zwei Frahn-Tore an die Tabellenspitze. Zwei Punkte Vorsprung hatte man damals auf den Halleschen FC, vier Punkte Rückstand sind es dank des Hallenser Siegs im Nachholspiel in Halberstadt inzwischen geworden. 6 Punkte hat man auf Halle in den letzten 16 Spielen verloren. Nicht gerade wenig.

Statt des Elefantenduells der zwei nominell wohl stärksten Viertliga-Teams um den Aufstieg geht es deswegen in diesem heiß ersehnten Duell nur noch um die Rolle des ersten Halle-Verfolgers. Wer verliert, ist raus aus dem Aufstiegskampf. Wobei ich glaube, dass Kiel bei sechs Punkten Rückstand praktisch sowieso schon ziemlich nah dran ist, raus zu sein, egal wie das Spiel ausgeht. Trotzdem werden die Norddeutschen wohl mit der hundertprozentigen Einstellung in das Spiel gehen, dass sie ihre letzte Chance nutzen wollen. Und die heißt, genau wie bei RB Leipzig: die letzten fünf Spiele gewinnen. Da beide Teams die selbe Aufgabe eint und dies ganz automatisch in offenem Widerspruch zueinander steht, gilt für morgen das alte Highlander-Motto: Es kann nur einen geben.

Es ist nicht nur das Duell drei gegen zwei, es ist auch das Duell der extrem heimstarken Kieler gegen die extrem auswärtsstarken RasenBallsportler. Erstere haben zu Hause in 15 Partien lediglich zweimal Unentschieden (Halle und Plauen) gespielt, letztere in 14 Auswärtsspielen nur ein Unentschieden (Havelse) und eine Niederlage (HSV) kassiert.

In bisher neun Partien gegen Clubs aus den neuen Bundesländern (ausgenommen zweite Mannschaften) hat Kiel zudem erst dreimal gewinnen können. Zweimal gegen Meuselwitz, einmal gegen Magdeburg. Den Rest darf man guten Gewissens als Pleiten, Pech und Pannen beschreiben. Mit den ‚Höhepunkten’ der Niederlagen in Halle, Plauen und Leipzig plus Unentschieden in Magdeburg. Aber ja, immerhin spielen sie dieses Mal zu Hause..

Und auch die Bilanz in den Spitzenspielen gegen Halle und RB spricht nicht gerade für Holstein Kiel. In bisher drei Partien schoss die eigentlich gefürchtete Offensivabteilung der Kieler lediglich ein Tor. Ein mickriger Punkt war das Ergebnis der Mühen.

Vielleicht lässt sich dies dadurch erklären, dass man den Norddeutschen aus meiner Sicht durch konsequente Defensivarbeit sehr gut die Lust am Spielen vermiesen kann. Nimmt man die beiden Sechser und hier vor allem Rafael Kazior aus dem Spiel, dann ist im Normalfall schon viel gewonnen. So wie ich das im Spiel des KSV Holstein in Cottbus erlebt habe, ist Kazior auch nicht unbedingt das fightende Laufwunder. Sprich, ihm auf den Füßen zu stehen, kann unter Umständen bereits zu einem erheblichen Lustverlust seinerseits führen.

Daniel Frahn im Spiel gegen Holstein Kiel - Ein Torjubel, den man eine ganze Weile im Ohr hatte | © GEPA pictures/ Sven Sonntag

Ich hatte es im Bericht zum besagten Spiel in Cottbus bereits erwähnt, dass ich Holstein Kiel für eine taktisch unheimlich gut aufgestellte und flexibel agierende Mannschaft halte. Um ganz oben zu stehen, ist ihnen offenbar im Verlauf der Rückrunde zu viel Verletzungspech begegnet. Eventuell fehlten aber an der einen oder anderen Stelle im Saisonverlauf auch die entscheidenden ein, zwei Prozent an intrinsischer Motivation. Was gegen RB Leipzig tatsächlich nicht zu erwarten sein dürfte.

Aus meiner Sicht muss man die Ballverteilung aus dem zentralen Mittelfeld unterbinden, will man gegen Holstein Kiel gut auszusehen. Genaugenommen müsste man gegen das 4-2-3-1 von Trainer Gutzeit ein lockeres 4-1-4-1, wie es die U17-Bundesligamannschaft von RB spielt, setzen. Sprich kompakt im Zentrum den Spielaufbau über die Sechser behindern und selbst nach Ballgewinn über die Außen den Erfolg suchen. Aber ein 4-1-4-1 gehört leider nicht zum Repertoire der Profis..

Entgegenkommen könnte es den RasenBallsportlern, dass Kiel mit zwei recht offensiven Flügeln spielt und dadurch durchaus auch Räume für Röttger und Rockenbach (Heidinger würde zwar Sinn machen, wäre aber nach Pacultschen Kadermaßstäben eine Sensation) entstehen. Insbesondere Fabian Wetter, zuletzt als Linksverteidiger aufgestellt, schiene mir mit seiner Kantigkeit in Eins-gegen-Eins-Situationen gegen Röttger ziemlich verloren. Aber vermutlich wird sich Thorsten Gutzeit da auch etwas einfallen lassen.

Insgesamt ist die Viererkette von Holstein Kiel eher von der robusten Sorte (Achtung bei Standards!), wenn man vom Rechtsverteidiger Patrick Herrmann absieht. Weswegen eine eher wuselige Aufstellung im zu erwartenden 4-4-2 Sinn machen würde (also Wallner statt Kutschke). Zumindest würde ich erwarten, dass die Kieler Abwehr (im Gegensatz zum Rest des Teams) mit Robustheit weniger Probleme hat als mit Spielniveau.

Letztlich dürfte es aber darauf hinauslaufen, dass sich beide Teams neutralisieren. Die durchaus robuste Verteidigungsarbeit von RB dürfte den Offensivbemühungen der Kieler nicht sonderlich schmecken und das Angriffspiel von RB Leipzig ist zu wenig kreativ, als dass sich Holstein Kiel davon wird überrumpeln lassen. Ein klassisches Unentschiedenspiel also. Ein Ergebnis, das aber nur Halle helfen würde.

Recht deutlich in Richtung RB Leipzig könnte das Spiel kippen, wenn Thorsten Gutzeit sein Team nicht auf die Flügelstärke von RB einstellen würde. Lässt er seine eigenen Flügelspieler so offensiv spielen, wie er das in manch anderer Partie tut, dann könnte das via Röttger und Rockenbach ein ziemlicher Bumerang werden.

Recht deutlich in Richtung Holstein Kiel könnte das Spiel kippen, wenn die RasenBallsportler im Mittelfeld im Spielaufbau übermäßig viele Bälle verlieren und so Kiel ins Laufen, sprich ins schnelle Umkehrspiel bringen würden. Das ist die große Stärke der morgigen Gastgeber und dürfte für die RB-Abwehr nicht zu verteidigen sein.

Zumal bei RB Leipzig gleich zwei Innenverteidiger ausfallen. Einerseits ist die absolute Stammkraft Fabian Franke gesperrt. Andererseits fällt Tim Sebastian, der über Teile der Rückrunde hinweg Stammspieler war wegen Bronchitis aus. Wodurch nominell nur noch Marcus Hoffmann und Niklas Hoheneder übrig bleiben. Sollte Hoheneder neben Linksverteidiger Wisio agieren, dann wüsste ich die defensive Schwachstelle bei RB, denn die beiden Winterneuzugänge kann man noch lange nicht als perfekt integriert betrachten, erst recht nicht im Zusammenspiel. Durchaus gut vorstellbar wäre es aber auch, dass Pacult den Joker Henrik Ernst zieht, der aktuell zwar eigentlich Stamm-Sechser ist, aber in der Hinrunde noch als Innenverteidiger agierte.

Davon abgesehen kann man davon ausgehen, dass wohl so etwas wie Tagesform entscheidet. Im Hinspiel gewann RB, weil sie etwas mehr investierten als die damaligen Gäste. Zu vermuten ist, dass auch morgen das Team gewinnen wird, das mehr Leidenschaft einbringt. Holstein Kiel verfügt sicherlich über das reifere, eingespieltere System. RB dürfte dagegen ein Stück mehr individuelle Klasse auf ganzer Kaderbreite mitbringen.

Hopp oder Top also. Eine spektakuläre Reise, die neben der Mannschaft auch irgendwas zwischen 500 und 800 Anhängern mitmachen wird. Die nach dem Ende des Spiels eine der fußballbezogenen Extrememotionen schnuppern dürfen. Hoffnung vs. Zusammenbruch. Bis Sonntag Nachmittag, wenn dann Halle gegen Plauen gespielt hat, kann der Rückstand von RB Leipzig auf Halle bei vier Restspielen im schlimmsten Fall sieben Punkte betragen und die Planungen für eine neue Regionalligasaison können begonnen werden. Im besten (aber wenig wahrscheinlichen) Fall bliebe nur noch ein Punkt übrig. Wer das nicht spektakulär findet, ist selber Schuld.

Egal wie de Saison endet, es ist für mindestens ein Jahr bis zu möglichen Relegationsduellen in der Regionalliga nächsten Mai das letzte Mal, dass RB Leipzig und Holstein Kiel aufeinandertreffen. In bisher drei Partien gab es höchst unterschiedliche Geschichten zu erzählen. Der hochemotionale Last-Minute-Sieg von RB Leipzig im Sommer 2010 zu Beginn der Regionalliga-Saison, der nach Fehlstart eigentlich die Wende zum besseren einläuten sollte. Die vereinshistorisch legendäre 1:5-Heimklatsche 2011 zu Beginn der Rückrunde, mit der alle leisen Aufstiegshoffnungen pulverisiert wurden. Und der schon eingangs erwähnte 2:1-Sieg letzten Herbst, herausgeschossen durch „unseren Torschützen mit der Nummer 11 Daniel? Frahn! Daniel? Frahn! Daniel? Frahn!“

Der Torjubel damals hallte eine ganze Zeitlang in mir nach, ist inzwischen aber lediglich blasse Erinnerung an die guten alten Tagen dieser Saison. Also jene Tage, bevor das Vertrauen in die eigene Stärke binnen 90 Minuten vom Halleschen FC gründlich zerstört wurde. Jetzt, also morgen und in den nächsten Wochen wäre ein guter Zeitpunkt für eine Phönix-aus-der-Asche-Story.

Fazit: Schon erstaunlich, dass dem Spiel Holstein Kiel gegen RB Leipzig ein wenig der allerletzte Glanz eines Aufstiegsknüllers fehlt. Was sich auch darin verdeutlicht, dass das Spiel nicht ganz ausverkauft sein wird. Trotzdem ist es eines der absoluten Saison-Highlights, eines der Spiele, bei dem das Kribbeln schon am Montag losgeht, sich langsam steigert und sich dann am Spieltag im erlösenden Jubel auflöst. Hoffentlich.

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Dürfte ich aufstellen und müsste dies im Pacultschen 4-4-2, dann käme heraus: Borel – Müller, Ernst, Hoffmann, Wiso – Röttger, Rost, Geißler, Heidinger – Wallner, Frahn.

Dürfte ich aufstellen und könnte dies im 4-1-4-1, dann käme heraus: Borel – Müller, Ernst, Hoffmann, Wiso – Rost – Röttger, Geißler, Rockenbach, Heidinger – Frahn

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Bild: © GEPA pictures/ Sven Sonntag

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8 Gedanken zu „Wie Phönix aus der Asche?“

    1. Aber auch eine Riesenüberraschung! Wie oft habt Ihr Euch das schon gewünscht und dann wurde doch nur der altbekannte „Stiefel“ 4-4-2 heruntergespielt?

  1. Hallo,

    wieder mal ein sehr sachlicher, fast alle relevanten Aspekte enthaltender Vorabbericht. Das umfangreichste, was ich bisher zu diesem Spiel gelesen habe. Bisschen kürzer, komprimierter, „knackiger“ wäre vielleicht nicht schlecht (fällt mir aber auch immer schwer).
    Fügt sich insgesamt jedoch nahtlos in die vielen anderen guten bis sehr guten Artikel in Deinem Blog ein. Dafür meinen Respekt!

    Ein paar Anmerkungen habe ich allerdings noch…

    Fehlt der Partie der „allerletzte“ Glanz: JA
    Aber es muss ja noch eine Steigerungsmöglichkeit für den 19.5. bleiben 😉

    Spaß beiseite: Klar wäre es als „Elefantenduell“ , wie Du es nennst, noch etwas kribbelnder (für die RB- und Kiel-Fans), aber auch so steckt in dem Spiel eine ganze Menge Brisanz; vielleicht noch mehr als wenn 1. gegen 2. spielen würde. Aufgrund der Tabellensituation erwarte ich sogar noch einen verbisseneren Kampf „um den letzten Strohalm“ (dazu später).
    So oder so ist es ein absolutes Knallerspiel, dem schon viele entgegenfiebern. Auch Nicht-RB-Fans werden sich das Spiel live im TV anschauen, zumal die meisten Ost-Vereine der RL erst am Sonntag spielen. Und das HFC-Umfeld wird ganz sicher sehen wollen, was die Konkurrenz macht (und wohl Kiel die Daumen drücken).
    Und woher weißt Du, dass das Spiel nicht ausverkauft sein wird?
    Zudem gibt es ja die Live-Übertragung im NDR und MDR . Also ich seh‘ da schon eine ganze Menge Aufmerksamkeit und positiver Spannung im Vorfeld und hoffe auf ein unterhaltsames Spiel mit schönen Spielzügen und Kampf bis zur letzten Sekunde, bei dem sich beide Teams nichts schenken.

    Zum „letzten Strohalm“: für Kiel eindeutig JA, für RB FAST

    Du hast ja in einem anderen Artikel („Solche Spiele“?) schon auf die letzte Saison verwiesen, als man seitens des RB-Umfeldes auf Patzer von Chemnitz hoffte, die dann doch ausblieben. Chemnitz gewann zwar meist nur noch knapp, oft mit nur 1 Tor Unterschied und nicht mehr so überzeugend und torreich wie in der Hinrunde, aber ließ tatsächlich nichts mehr liegen.
    Ich will CFC und HFC nicht gleichsetzen, aber zumindest die Tabellensituation ist ähnlich zu letzter Saison: Am 29. Spieltag hatte Chemnitz 4 Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Wolfsburg II, der 3. (Lübeck) war damals schon 8 Punkte dahinter. Somit ist RB in einer ähnlichen Situation wie Wolfsburg damals; Kiel steht mit 6 Punkten weniger noch etwas besser da als Lübeck. Allerdings gab es das Zusammentreffen des aktuellen 3. gegen den 2. nicht in dieser Phase der Saison…

    Ich stimme Dir zu, sollte Kiel nicht gewinnen, wird es für sie wirklich schwer.
    Selbst wenn der HFC wirklich noch mehrmals patzen sollte (was nicht völlig auszuschließen ist; es müssten dann aber schon 2 Niederlagen oder 3 Unentschieden werden, wenn es für Kiel reichen soll), müssten sie alle restlichen 4 Spiele gewinnen (u.a. bei H96II und Wolfsburg II). Das wird bei der (relativen) Kieler Auswärtsschwäche auch so noch schwer genug.
    RB hat es da etwas besser, weil man zumindest für einen der (mindestens) 2 nötigen HFC-Patzer selbst sorgen kann. Wobei es dann auch schon ein Sieg für RB in Halle sein müsste (und den sehe ich nach dem bisherigen Saisonverlauf und dem Spiel in LE nicht, eher schon ein Unentschieden).
    Trotzdem kann man auch RB nur raten, in Kiel auf Sieg zu spielen, alleine schon wg. dem psychologischen Moment. Für sich selbst und für die Konkurrenz.
    Und sollten nach dem Sonntag 6 (oder mehr) Punkte für RB auf den HFC fehlen, wird es wohl auch diesmal nichts mit dem Aufstieg…

    BTW: Der HFC hat aktuell nach dem 29. ST sogar noch 2 Punkte mehr (69 statt 67) als die damals wirklich grandiosen Chemnitzer auf dem Konto. Wird mir etwas zu wenig gewürdigt. Aber vllt. auch gut, so kann man abseits des medialen Fokus ruhig und ohne übermäßige „Nebengeräusche“ weiter am Aufstieg feilen.

    Diese (meist selbst verursachten) Nebengeräusche scheinen mir ein wichtiger Grund zu sein, warum es bei Vereinen in „Medienstädten“ (konkret hier LE/RB, aber auch Berlin, Köln, Hamburg, sogar München -siehe U. Hoeneß‘ Gündogan-Zitat) immer wieder Probleme mit der Erwartungshaltung -und damit auch mit dem Erfolgsdruck- gibt.
    Wie siehst Du das? Ist die Erwartungshaltung auch ein Grund für die „Heimschwäche“ von RB?
    Die Auswärtsperformace von RB ist ja wirklich überragend (egal wie das Spiel morgen ausgeht), die Heimbilanz dagegen nur Mittelmaß. Wäre schön, wenn Du das Thema mal etwas ausführlicher behandeln könntest!

    Grüße

    1. Danke für den langen, interessanten Beitrag.

      „Und woher weißt Du, dass das Spiel nicht ausverkauft sein wird?“

      Hab ich irgendwo als offizielle Aussagen aus Kiel gelesen, dass man mit 7.000 bis 8.000 Zuschauern rechne. Aber abseits dessen kann es schon deswegen nicht ausverkauft sein, weil aus Leipzig nie im Leben 1.500 Leute anreisen, um den Gästeblock komplett zu füllen.

      Ich finde es ja immer schwierig die Punktestände vom CFC und HFC/ RBL zu vergleichen. Die beiden Spieljahre sind aufgrund des diesjährigen Nichtabstiegs einfach nicht vergleichbar. Nichtsdestotrotz ist gerade die Rückrunde des HFC in Sachen Konstanz bis hierhin absolut überragend, CFC hin oder her.

      Und die Heimschwäche? Hm, Hypothesen habe ich ja. Erklären kann man das wohl nicht. Einerseits spielt das Spielsystem sicher eine Rolle, das zu Hause nicht so gut funktioniert, weil der Gegner noch einen Tick tiefer steht. Vielleicht ist es auch ne Ecke Psychologie, weil die Gäste in der WM-Arena gegen den Finanz-Krösus meist noch motivierter sind, als sie das zu Hause wären. Und vielleicht spielen die RasenBallsportler unter Druck am besten. Und der Druck ist auswärts vielleicht einen Tick größer (man könnte aber sicher auch die Gegenthese bilden). Mein Eindruck ist aber, dass RB auswärts etwas konzentrierter zu Werke geht.

  2. Hoffe wir gewinnen. Ich würde aber in einem System mit 2 Spitzen Kutschke favorisieren, denn Wallner konnte seine Vorschussloorbeeren bisher selten bestätigen. Kutschke hingegen zeigt immer viel Einsatz und haut – auf gut deutsch gesagt – auch mal auf die Scheiße, wenns nötig ist. Das wird morgen kein schönes Spiel, der Kampf und – wie du schon richtig vermutet hast – die Leidenschaft werden entscheiden.

    Wenn wir verlieren, spielen wir in ein paar Monaten nicht in Saarbrücken oder Bielefeld, sondern gegen Optik Rathenow, Lok, Auerbach, Hansa II. Rosige Aussichten.

    Zu 80% ist Halle schon durch. Die 20 anderen % teilen sich RB und Kiel. Der stärkste wird´s machen (RB?) I hope

  3. Hat alles nix gebracht – nächstes Jahr gegen Optik Rathenow… Fazit: Wenn Frahn nicht trifft, gewinnen wir nicht (Pauli2 mal ausgenommen)

    Und als ob das ganze heute nicht schlimm genug war – auch noch Bodo Boek als Kommentator – der zelebriert das „Rasenballsport Leipzig“ regelrecht…

    Tiefer Frust…. 🙁

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