RasenBallsport Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:1

Hop oder Top hieß es vor dem Spiel. Nach dem Spiel war es sinnbildlich für die Saison irgendwas Durchwachsenes. Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig.

Das Spiel begann wieder mal mit Veränderungen im Spielerkader, wenn man die Vorwoche in Halle als Vergleich nimmt. Ingo Hertzsch musste (verletzungsbedingt?) kurzfristig passen, weswegen Kapitän Tim Sebastian seine Rolle als Rechtsverteidiger übernahm und Daniel Rosin aus dem defensiven Mittelfeld für Sebastian in die Innenverteidigung rutschte, wo er ja in der letzten Saison bereits einige überzeugende Auftritte lieferte. Nutznießer des ganzen war Tom Geißler, der für Rosin auf der Position neben und vor Mittelfeld-Abräumer Timo Rost agieren durfte. Dazu kam auch Alexander Laas, der zum ersten Mal seit Spieltag 10 in Cottbus wieder in die Startformation rutschte und dort die etwas defensivere Rolle im Vergleich zum letztwöchigen linken Flügel Steven Lewerenz übernahm.

Überhaupt, die Defensivarbeit der gesamten Mannschaft bleibt nach diesem Spiel lobend zu erwähnen. Taktisch recht gut eingestellt, kam der Chemnitzer FC über 90 Minuten hinweg kaum einmal zu gefährlichen Aktionen aus dem Spiel heraus. Vor allem weil die jeweiligen Duos auf rechts Sebastian/ Watzka und links Müller/ Laas die Außenbahnen vergleichsweise sicher zustellten und die Bälle, die dann doch mal in den Strafraum segelten, eine sichere Beute der soliden Innenverteidigung Rosin/ Kläsener waren. Dass in 4, 5 Situationen die spielerische Klasse der Chemnitzer trotzdem aufblitzte, sollte wenig überraschen, zumal man vorher mit mehr Chemnitzer Demonstrationen rechnen durfte. Gefahr drohte dem Tor von RasenBallsport Leipzig vor allem bei Standards oder in deren direkter Folge. Das galt nicht nur für das Tor von Dobry und den späteren Pfostenschuss von Förster, sondern auch für einige andere gefährliche Situation.

Gefahr für das gegnerische Tor war bei RasenBallsport Leipzig hingegen fast über die gesamte Spielzeit hinweg ein Fremdwort. Dabei standen die Chancen in diesem Spiel eigentlich sehr gut, das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Das defensiv sehr ansprechende RB-Spiel führte zu einigen Ballgewinnen im Mittelfeld und zur Möglichkeit des schnellen Gegenstoßes. Doch genau in diesem Bereich bleiben die Schwächen der RasenBallsportler am offensichtlichsten. Geißler meist untergetaucht, Rost in diesen Situationen einfach der falsche Spieleröffner, der oft mit dem Ball so lange querdribbelt bis die Abwehr des Gegners wieder geordnet ist. Ein Benjamin Baier, der zumindest permanent versucht den Ball in die Gasse zu legen und so die Schnelligkeit von Kammlott oder später Frahn zu nutzen, hätte dem Spiel da eventuell sehr gut getan. So blieb es bei diversen verpufften Versuchen im schnellen Umkehrspiel. Dazu kam, dass bei den Standards der RasenBallsportler die Chemnitzer hervorragend eingestellt waren und stets den gesamten Strafraum abdeckten und so für RasenBallsport Leipzig auch keine Möglichkeit entstand, einen abprallenden Ball per Abstauber zu verwerten.

Insgesamt sah das Spiel von RB Leipzig ganz ok und durchaus vernünftig organisiert aus. Ich persönlich glaube aber, dass der Mangel, Torchancen überhaupt erst zu kreieren (ob man gute Stürmer zum Verwerten von Chancen hat, konnte man aufgrund mangelnder Chancen in der bisherigen Saison noch gar nicht beurteilen) vor allem auf Fragen nach dem Spielsystem und dem Spielverständnis hinauslaufen und weniger Folge sind von fehlender individueller Klasse. Ob sich das Problem kurz- oder zumindest mittelfristig beheben lässt, wage ich nicht zu beurteilen, bin aber aktuell vorsichtig pessimistisch.

Beurteilen meine ich zu können, dass ein 1:1 gegen die derzeitigen Chemnitzer ein passables Resultat wäre mit dem man leben und auf dem man aufbauen könnte, wenn man denn statt 11 Punkten nur 4 oder 5 Punkte Rückstand hätte. Hat man aber nicht und so bleibt nur mit Ingo Hertzsch (broken Link) davon auszugehen, dass die Saison im Normalfall bereits fast gelaufen ist und solange dies so bleibt, dürften die RasenBallsportler die beim FC Sachsen liebevoll gepflegte Erfahrung des leeren Zentralstadions bei 2000 Besuchern (plus/minus 500) machen.

Fazit: Insgesamt war es ein nicht völlig ungerechtes Unentschieden, wenngleich sich angesichts der Chancenverteilung vor allem der Chemnitzer FC ärgern müsste über zwei verschenkte Punkte. Der Chemnitzer FC hatte die bessere Spielanlage, stellte insgesamt die komplettere Mannschaft und spielte in Ansätzen wie ein Spitzenreiter. RB Leipzig setzte das körperbetonte Spiel dagegen und fuhr damit bis 20 Meter vor dem gegnerischen Tor sehr gut. Danach ging nichts mehr, woraus auch resultiert, dass nur ein Glücksschuss, die 3 Punkte hätte in Leipzig bleiben lassen können. Dass RB-Trainer Oral jedenfalls sein Team im MDR als das klar bessere darstellte, lässt sich nicht einmal durch die Vereinsbrille erklären. Vielleicht war es Tomas Orals Versuch, Aufbruchstimmung zu verbreiten und der lähmenden Wirkung des Ergebnisses die Spitze zu nehmen. Vielleicht. Andererseits gab es beim PC-Fußball-Manager ‚Anstoss‘ die Möglichkeit, seinen Spielern Anweisungen für das Spiel mit auf den Weg zu geben. Im dümmsten Fall war das Resultat, dass die Spieler fanden, dass man Quatsch erzähle. Andererseits eben.

Randbemerkung 1: Ich kann mich nicht erinnern, in letzter Zeit ein Spiel gesehen zu haben, bei dem insgesamt nur zwei mal gewechselt wurde. Offenbar war beiden Trainern nicht nach Unterbrechen des Spielflusses. Das war nett, zudem man befürchten musste, dass die letzten 5 Minuten mit langsam vom Feld trabenden Spielern vergehen würden.

Randbemerkung 2: Nicht ganz so viel Verständnis für den Wunsch der Trainer nach möglichst viel Netto-Spielzeit hatte der insgesamt gute Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Ayketin, der gleich beide Halbzeiten sehr, sehr pünktlich beendete. Gibt es nicht eine Regel, die anrät pro Tor eine halbe Minute nachzuspielen?

Randbemerkung 3: Reichlich 13.000 Zuschauer sind eine stolze Zahl für ein Viertliga-Spiel. Dass einige Medienvertreter den Anteil der Chemnitzer auf 2.000 bezifferten, ist natürlich ein Witz, schon allein, wenn man die sehr gut gefüllte Gästekurve, in die insgesamt 4.500 Besucher passen, in Betracht zieht. Dazu saßen im ganzen Stadion verstreut eine größere Zahl an CFC-Anhängern. Ich würde behaupten, dass Minimum 4000, Maximum 5000 Himmelblaue anwesend waren.

Randbemerkung 4: Was mich gleich dazu bringt, dass das Aneinanderreihen von Beschimpfungen vielleicht laut war, aber nicht gerade als sonderlich kreative Fankultur bezeichnet werden kann. Ach so, damit drückt man ja seine Ablehnung des ‚Produkts‘ RasenBallsport aus..

Randbemerkung 5: Das Gegenteil von laut gerade in Halbzeit 2 war die Kurve der RasenBallsport-Anhänger und auch die Haupttribüne. Schien ein bisschen so, als wären viele Zuschauer von der stimmlichen Übermacht der Gäste beeindruckt.

Randbemerkung 6: Dass viele CFC-Anhänger sich mit ihren Fanutensilien im RB-Block aufhielten oder gar direkt am Zaun zur RB-Fankurve standen, war bemerkenswert und ich finde es eigentlich geil, dass das (wie schon gegen Meuselwitz) funktionierte (auch wenn es manchmal nervt, wenn der Nebenmann für das falsche Team jubelt). Wenn es irgendwann denkbar wird, dass dies in diesem Umfang andersherum auch in bspw. Chemnitz möglich ist, dann fetzt Fußball gucken auch auswärts..

Lichtblicke:

  • Timo Rost: sehr gute Vorstellung als Balleroberer und ‚Kampfschwein‘, in einigen Situationen sogar ein solider Ballverteiler, auch wenn schnell und direkt nach vorn weiterhin nicht sein Kompetenzbereich ist. Mir hat Timo Rost trotzdem sehr gut gefallen, denn weiterhin gilt: ein Timo Rost in einer Rolle, die seine defensiven Qualitäten betont, ist nahezu unersetzbar, ein Timo Rost in einer Rolle, in der er offensive Akzente setzen soll, wird weiterhin eine sehr unglückliche Figur machen. Gestern hat er seine Stärken in die Wagschale werfen können.
  • Alexander Laas: wieder mal als linker Mittelfeldspieler ins Team gerutscht, überraschte mich Alexander Laas mit einer defensiv und offensiv ausgewogenen Leistung. Überzeugend in der Rückwärtsbewegung, offensiv vor allem im Zusammenspiel mit Lars Müller mit einigen Akzenten. Wenn er dazu noch flanken könnte, wäre es prima.

Schattenblicke:

  • Tom Geißler: kriegt weiterhin keinen Fuß auf den Boden, sehr bemüht, aber offensiv bis auf eine Situation in Halbzeit 2 ohne gelungene Aktionen, glücklos und mutlos und damit weiterhin ein Sinnbild für die kreative Leere bei RasenBallsport Leipzig. Und Sinnbild heißt nicht Sündenbock.

Links: RBL-Bericht [broken Link], RBL-Live-Ticker [broken Link], RB-Fans-Bericht [broken Link], MDR-Bericht [broken Link], CFC-Bericht

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13 Gedanken zu „RasenBallsport Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:1“

  1. zur Randbemerkung 2: das ist eine KannAberMussAuchNichtAuslegungsFrage 😉 z.B. wird bei einer 8:0 Klatsche der Schiri nicht zwangsläufig 4 min nachspielen, auch gibt es diverse Spiele die mit einem Tor abgepfiffen werden.
    Am Rande bemerkt sei das es Chemnitz schon einmal schaffte einer Leipziger Mannschaft in die Suppe zu spucken: In der Saison 98/99 hatten die auch einen Wahnsinns Lauf, der aus der 2. BL abgestiegene VfB verpasste dadurch den sofortigen Wiederaufstieg. Das Leipziger Fussballdrama begann…

  2. Randbemerkung 5: Das Gegenteil von laut gerade in Halbzeit 2 war die Kurve der RasenBallsport-Anhänger und auch die Haupttribüne. Schien ein bisschen so, als wären viele Zuschauer von der stimmlichen Übermacht der Gäste beeindruckt.

    Ich würde behaupten, dass wir lauter waren als sonst …
    Nur hat Chemnitz eben ordentlich Anti-Schall erzeugt 😉

  3. insbesondere RB´s derzeit fehlendes Spielverständnis und Spielsystem wurde gestern beim Vergleich beider Mannschaften deutlich, so daß m.E. nur die individuelle Klasse der RB-Mannen dies kompensieren konnte und das Ergebnis am Ende in Ordnung ging. Allerdings hatte ich in der Schlussviertelstunde durchaus den Eindruck, daß ein Sieg drin gewesen wäre, hätte man denn wirklich geWOLLT.

    Mein Fazit: gelingt es, dieser Mannschaft eine gehörige Schippe Kampfgeist, Selbstvertrauen und ein kluges Spielsystem zu vermitteln, wird vieles möglich. Und auch wenn der Aufstieg erst mal passe ist oder scheint, viel wichtiger scheint mir, mit attraktiver Spielweise die Herzen der Zuschauer zu gewinnen. Wie man gestern auf den Rängen gesehen hat, ist genügend Potential in dieser wunderbaren Stadt vorhanden …

  4. Wenn man schon von außerhalb gefragt wird, ob es denn so ist das der mdr- mit Sitz in Leipzig, mit einem Stadionsprecher der für den MDR arbeitet in seinen Berichten kein gutes Haar am derzeit erfolgreichsten Leipziger Fussballverein lässt und fast provokativ den Stadionnamen in keinem Bericht über die Lippen bringt und 2900 Zuschauer in einem parallel Spiel besonders erwähnenswert hielt, aber nicht über 13000 Zuschauer, dann kann man selber eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln…es ist einfach peinlich für diesen Sender und den Sport. Auch für die Chemnitzer Anhänger.

  5. @Leipziger elend: Kann dir da nur zustimmem, war auch etwas verwundert über die MDR-Berichterstattung. Die schien mir irgendwie von zahlreichen ablehnenden Gedanken zum RB-Verein geprägt. Nicht einmal ein Versuch Positives herauszustellen.

  6. Für mich hat sich die konzeptlose Spielweise wieder nur fortgesetzt.So schlägt man keinen Tabellenführer, obwohl er diesmal zu schlagen gewesen wäre. Auch am 16. Spieltag fehlen mir Automatismen im Spiel, die es im Zug zum Tor schnell machen würde, so bleibt es wie immer nur ein Glücksspiel.Zum Thema Geißler: ein wichtiger Spieler für RB wenn die Bindung im Spiel stimmt.Das wäre eine Aufgabe des Trainers, dieses Puzzel zu einer Mannschaft zusammen zusetzen.Wenn ich dann aber vom Trainer nach dem Spiel höre, RB war die bessere Mannschaft, dann fehlen mir absolut die Worte.
    Zum Thema Fankultur: Ich finde die Stimmung in der „Red Bull Arena“ nach 16 Tagen Regionalliga wunderbar.Was mich aber immer wieder wundert, mit welchem Selbstverständnis unsere Gäste „unsere Blöcke “ unterwandern. Meine Erfahrungen bei Auswärtsspielen ist da nicht so positiv.Wir haben einen Gästblock für unsere Gäste.

  7. @Leipziger elend @claudiob: Die kritische Berichterstattung (es geht ja immer noch ums Sportliche…) hat sicherlich auch etwas mit der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu tun. Und zum Thema Nennung von Sponsoren: In diversen Redaktionen (im Konkreten weiß ich es von der LVZ) gibt es meines Erachtens begründete Diskussionen, ob die permanente Nennung von z. B. der Red-Bull-Arena zur Sportberichterstattung oder in den Werbeblock gehört.

  8. @Bastian: Ich meinte weniger die Sponsorennennung, wobei Bundesligastadien ja auch immer beim „richtigen“ Namen genannt werden. Das Stadion heißt nun mal für die wohl nächsten 30 Jahre so. Deshalb werden ja Namenrechte ver- und gekauft. Aber der MDR-Reporter sprach einmal oder mehrfach vom „Leipziger Zentralstadion“, was halt nicht mehr der aktuelle Name ist. Gut kann man vielleicht noch durchgehen lassen, aber es war auch sonst keine kritische Berichterstattung im konstruktiven Sinne. Dieser Bericht war meiner Meinung nach nur einseitig kritisch und damit im Bezug auf die Medienpartnerschaft mit RB nicht ganz nachvollziehbar. Gegen Kritik ist nix einzuwenden, im Gegenteil, dass was teilweise spielerisch passiert ist sehr kritikwürdig. Andererseits ist der MDR aber auch Medienpartner, wird mit Werbespots im Stadion präsentiert und da könnte man schon eine andere Berichterstattung erwarten.

  9. @claudiob: zuersteinmal ist der MDR ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender, der so etwas wie objektiven Journalismus leisten sollte. Dass man dabei Beiersdorfer in seiner Funktion neben sein ehrenamtliches Äquivalent stellt oder die Kurven von Chemnitz und RB in tendenziöser Absicht (weil völlig unterschiedlichen Spielmomenten) gegeneinander schneidet oder, oder halte ich für nicht wirklich schlimm, sondern eher dramaturgisches Mittel, obwohl mir die dabei durchschimmernde Projektion auch nicht immer gefällt. Ich fand, dass der Chemnitz-Bericht weitestgehend am Spiel und seinen Ereignissen dran geblieben ist und die Kräfteverhältnisse entsprechend der Darbietungen gezeigt hat. Dass dabei mal Feinheiten für den dramaturgischen Effekt geopfert werden, geschenkt. Da fand ich die peinlichen Sachen in den ersten Saison-Spielen mit der permanenten Diskussion einer bevorstehenden Trainerentlassung am 3. (!) Spieltag oder den Champagner-Bericht aus der Loge (der so tat als wäre RB ausschließlich Champagner und Häppchen, während unten tausende Zuschauer aussen vor blieben) sehr viel tendenziöser. Insgesamt finde ich es sowieso schwierig, wenn sich der MDR zum Medienpartner eines Fußballvereins macht, da sollten sie ein wenig auf ihre strukturelle Unabhängigkeit achten.

    @interpreter: wenn die Sache mit der Nachspielzeit Auslegungssache ist, dann ist es umso erstaunlicher ein auf und ab wogendes Spiel, in dem durchaus beidseitig noch die Entscheidung gesucht wird, pünktlich abzupfeifen. Sei es drum, tat ja auch nichts essenzielles zum Spielergebnis.

  10. @rotebrauseblogger (#9): in der (Brutto) Spielzeit sind normalerweise 6 Wechsel einkalkuliert. Wenn man dafür minimal 1/2 Minute pro Wechsel einkalkuliert ergeben Randbemerkung #1 (4 ausgelassene Wechsel) und #2 (2 Tore) eine Minute Nachspielzeit, ich denke der Schiri hat hier richtig gehandelt. Eine vergleichbare Situation ist z.B. das zeigen einer gelben Karte als Summe mehrerer Fouls.

    @claudiob: Vielleicht hat der Didi ja auch ein paar Scheine locker gemacht das der Acker vom Sonntag in einem WM-Stadion nicht mit RedBull in Verbindung gebracht wird. 😀

    PS: Gibts hier eigentlich eine Vorschaufunktion für die Kommentare die ich übersehen habe?

  11. @interpreter: von der Seite habe ich es noch nicht betrachtet 🙂

    @rotebrauseblogger: das ist ja der Knackpunkt. Für mich war die Berichterstattung teilweise nicht objektiv, sondern eher subjektiv, geprägt vom durchschimmernden Ablehnen des Vereins RB. Das wiederum ist meine subjektive Meinung, somit kann hier jeder ein anderes Empfinden haben. Und wenn man als Sender eine Medienpartnerschaft eingeht, von der man hofft auch als MDR zu profitieren, verlässt man in einigen Dingen die Unabhängigkeit. Wenn dies nicht gewünscht ist, darf man solche Verträge generell nicht abschließen. Hier vermischt sich dann Journalismus und Marketing/Werbung. Aber vielleicht ist es ja so wie @interpreter meinte 🙂 und sie haben ihren Auftrag voll erfüllt 😉
    Zur Nachspielzeit glaube ich, dass hier ca. 3 Minuten angemessen gewesen wären. Es gab einige Szenen wo Spieler spielunterbrechende Behandlungspausen „genossen“ hatten… Aber spielentscheidend war das wohl nicht und das Unentschieden auch gerecht, denke ich. Der Schiri hat auch bis auf einige abgefiffene Vorteile recht gut das Ganze im Griff gehabt. Da gab es in dieser Saison schlimmere Kollegen.

  12. @interpreter: also wenn ich sie nicht auch übersehen habe, dann gibt es die Kommentar-Vorschaufunktion nicht. Ist auch nicht vorgesehen. Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben, dass es zumindest für den IE eine Funktion gibt, die dies quasi Blog-extern ermöglicht.

  13. @rotebrauseblogger (#12): Bevor ich den IE nehme drück ich gleich auf absenden 😉 Für mich ist es sonst angenehm (vor dem Abschicken) den Beitrag im tatsächlichen Layout zu sehen…

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