Positionskämpfe

Ich bin Innenverteidiger, brauche Zweikämpfe. In der Regionalliga werde ich da hoffentlich auch wieder spielen. (Ingo Hertzsch in der LVZ vom 26.04.2010, siehe hier)

Ich hab kein Problem, auf der Position zu spielen, obwohl ich mich lieber innen sehe wegen der Zweikämpfe. (Ingo Hertzsch im Red Bull Audioplayer [broken Link] vom 23.10.2010)

Ingo Hertzsch, schon vom letztjährigen Trainer Tino Vogel desöfteren auf der rechten Verteidigerposition eingesetzt, durfte im letzten Spiel in Plauen wieder mal auf der damals unbeliebten Position spielen. Inzwischen scheint es so als wäre die Liebe zu rechts außen nicht gewachsen, hingegen die Einsicht, dass es im derzeitigen Kader besser ist irgendwo zu spielen als auf der Bank zu sitzen schon. Ob der letztjährige Kapitän dort allerdings weiter spielen darf, ist angesichts des in Plauen krankheitsbedingt fehlenden und auf der selben Position bisher sehr gut spielenden Shaban Ismaili fraglich. Könnte also durchaus sein, dass Ingo Hertzsch trotz seines sich Anbietens für eine ungeliebte Spielposition wieder auf die Bank rutscht und ihm das Innenverteidigungsduo Kläsener/ Sebastian vor der Nase steht.

Und: wer schon immer mal wissen wollte, wie eine dieser legendären Freikarten aussieht, dann ist hier eine:

Freikarte

Sieht auch nicht anders aus als die anderen. Kostet halt weniger..

Und: Apropos Freikarten. Die gibt es in der Anzahl von 100 Stück bei einer Befragung zu gewinnen. Die man hier [broken Link/ 20.04.2011] findet. Worauf hinzuweisen mich das studentische Forschungsprojekt bat. Was hiermit geschehen sei. Dauert auch tatsächlich nur 5 Minuten, die Befragung meine ich.

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10 Gedanken zu „Positionskämpfe“

  1. Mal eine Frage zur Freikarte: Wieso werden die Karten für den neutralen Block verschenkt? Wäre es nicht besser, die Leute in den Fanblock zu schicken?

  2. „Neutral“ würde ich den Block nun nicht unbedingt bezeichnen. Ist doch klar: Die Mehrzahl der Zuschauer schaut sich ein Spiel lieber von der Tribüne aus an und hat da eine gute Spielfeldübersicht. Du doch auch? 😉

    Und da man die Leute, die man da ins Stadion bringt, ja auch gerne wieder da haben möchte, ist es nun mal naheliegend, sie auf die Gerade zu schicken.

    Sie in den Fanblock zu schicken, hätte für den Verein keinerlei Vorteil mMn. Wenn das deren erster Besuch ist, halte ich es für zweifelhaft, dass sie zu denjenigen gehören, die die Mannschaft mit „nach vorn peitschen“.

  3. es gibt auch ältere rb-fans( treue ) die stzen nun mal lieber auf der geraden. auch dort müssen wir für stimmung ( veruchen)sorgen.

  4. Wenn ich an das Wilhelmshaven-Spiel denke, dann fällt es mir schwer Block A als neutralen Block zu bezeichnen. Da war die Gerade ein entscheidender Faktor, bei dem sich Daniel Frahn nicht umsonst gleich nach seinem Treffer bedankt hat. Grundsätzlich halte ich Block A für einen sehr geeigneten Platz zum Reinschnuppern. Wenn einem das Ganze gefällt und man Lust hat auf lauteren Support, kann man immer noch in Block B wechseln.
    Aber wenn ich mit meinem freikartenbestückten Erstklässler-Kind oder einer auf der Messe gewonnenen Freikarte zum Spiel gehe, ist es sicherlich nicht der vordringliche Wunsch gleich im Block B zu landen (mal von der schlechteren Sicht abgesehen).

  5. Und so stand Ingo heute gar nicht im Aufgebot gegen die Hertaner…
    Und bei der oben genannten Befragung fehlt wohl eine Passwortangabe um daran teilnehmen zu können.
    Im übrigen sitze ich auch lieber im Block A, der besseren Sicht wegen. War ja heute auch sehr gut gefüllt und Stimmung ist da allemal…

  6. @claudiob: Ja, der Ingo, hat er sich ne kleine Verletzung ausgedacht, um nicht auf rechts spielen zu müssen. 😉
    Der Fragebogen funktionierte bisher ohne Passwort. Warum er inzwischen passwortgeschützt ist und im Pretest-Modus läuft, weiß ich nicht. Da ich ihn persönlich etwas unfertig fand, könnte das ganze eventuell auch darin begründet liegen, sprich eventuell bauen die Verantwortlichen gerade noch mal dran.

  7. @rotebrauseblogger: „Ja, der Ingo, hat er sich ne kleine Verletzung ausgedacht, um nicht auf rechts spielen zu müssen. ;-)“ Na ja, das nun gerade nicht. Hatte das vorher nicht gewusst und war etwas verwundert als die Mannschaftsaufstellung kam. Insgesamt tat dies dem Spiel aber gut, die Umstellung von Defensive zu Offensive ging diesmal schneller, wenn auch leider nicht immer. Wie schrieb Guido heute in der LVZ „RB-Ass Tino Rost, im defensiven Mittelfeld wie schon in Plauen auffallend gut…“, und genau hier sehe ich auch Probleme, denn seine Offensivqualitäten fehlen mir. Zwei Beispiele: Er erkämpft sich den Ball im Mittelfeld, geht schnell und gut nach rechts vorn durch, kurzer Pass auf Kammlott und… BLEIBT STEHEN! Kammlott sah dann ganz alt aus, weil er drauf spekuliert hat, das Rost einfach weiter läuft, Platz war ja da, und seinen Doppelpass wieder aufnimmt. Aber da war wohl die Puste alle… Zweites Beispiel kurz vor Schluss: Rost bekommt vorm Herta-Tor den Ball und spielt ihn überhastet und unpräzise, ich glaube „kunstvoll“ mit der Hacke, zu weit ans Tor zum nächsten Mann, der sein Bein noch so lang machen konnte und ihn trotzdem nicht erreichte, so dass sich da dann gleich auch noch der Torhüter verletzt. In der Abwehr gab es eigentlich wenig zu kritisieren, bis auf dass sich die RBler teilweise zu leicht haben ausspielen lassen. Aber vieles was aus dem Mittelfeld nach vorn kam, war wieder so was von unpräzise, meist in den leeren Raum oder in Höhe des Scheitels des weit hochspringenden Stürmers, der damit nix brauchbares anfangen konnte. Hier muss noch vieles verbessert werden.
    Aber alles in allem war das wohl das beste Spiel von RB in dieser Punktspielsaison. Und 7122 Zuschauer waren auch nicht schlecht, richtig gute Stimmung.

  8. @claudiob. Meine augenzwinkernde Bemerkung über Ingo Hertzsch war gar nicht als Lustigmachen über Deine Feststellung, dass er nicht im Kader steht, gemeint. Wollte eigentlich nur halbernst anmerken, dass der Ingo Hertzsch ‚dank‘ Verletzung um die Wahl zwischen Bank und ungeliebter Außenbahn drumherum gekommen ist. Sorry, falls das bei Dir falsch angekommen sein sollte.

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