Kein Transfergerücht: Kammlott

Vermutlich zum letzten Mal vor Beginn der neuen Saison hat RasenBallsport Leipzig mit einem Transfer aufhorchen lassen. Mit dem erst 20jährigen Carsten Kammlott wechselt eines der interessantesten Talente aus dem Osten der Republik für 4 Jahre nach Leipzig. In der letzten Saison aus der 2.Mannschaft kommend zum Stammspieler bei Rot-Weiß Erfurt geworden, absolvierte er 37 Drittliga-Spiele und erzielte dabei immerhin 13 Treffer. Kammlot gilt als spielstarker Stürmertyp, als der er die ideale Ergänzung zum Goalgetter Frahn darstellen würde.

Kammlott, der auch diverse Angebote aus dem Profifußball vorzuliegen hatte, entspricht der derzeitigen Verpflichtungsphilosophie von RB Leipzig. War das Beuteschema letztes Jahr noch Ü30 mit langjähriger Profierfahrung, sind es dieses Jahr vor allem Spieler um die 20 Jahre mit Talent, die gerade erst in den Profifußball drängen. Gemeinsamkeit zwischen beiden Fraktionen ist lediglich der durchaus erwünschte regionale Bezug. Genau dieser gab letztlich (neben finanziellen und sportlichen Perspektiven) auch bei Carsten Kammlott den Ausschlag, der seine Profiambitionen nicht allzu weit von seiner Heimat entfernt ausleben wollte und nun bei einstündiger Autofahrzeit jederzeit dem Heimweg fröhnen kann.

Tatsächlich zeigt sich darin, dass RasenBallsport Leipzig gerade auch bei jüngeren Spielern enorme Strahlkraft besitzt. Wenn Daniel Frahn und Carsten Kammlott aus der 3.Liga nach Leipzig wechseln und hier langjährige Verträge unterschreiben, dann müssen sie nicht nur von den finanziellen Anreizen, sondern vor allem auch von den sportlichen Perspektiven absolut überzeugt sein. Das ist auch absolut vernünftig gedacht, denn wie sagte es Tomas Oral in der LVZ vom 06.07.2010 so schön?

Wir bekommen einen sehr guten Stürmer. Er bekommt eine Top-Adresse.

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