Die Sache mit der Fankultur

Wenn man Banner, die im Fanblock gezeigt werden als Maßstab nimmt, dann sind Lokfans der Meinung, dass „jeder, der bei RB steht, den ehrlichen Fußball verrät“ (zitiert nach Gedächtnis), in diesem Blog wurden die Zuschauer von RasenBallsport in einem Kommentar als „völlig grenzdebile Figuren“ (by Waldschrat) beschimpft und einem Kommentar zu einem Chemiebloggerblogeintrag kann man entnehmen, dass nur Fans, die zum bierduschenden, schiedsrichterbepöbelnden Auswärtsmob gehören „unter den Lebenden“ (by Alex) weilen. 3 prototypische Äußerungen über das Fandasein, wie es sie im Netz zuhauf gibt (und die gelegentlich in Verschwörungstheorien gipfeln, RB-Fans seien gekauft – ehrlich, ich hätte nichts dagegen).

Es scheint, als ginge es bei der Ablehnung des RB Leipzig oft darum, das eigene Fandasein als das richtige, wahre Fandasein zu charakterisieren und darüber auch die als solche erkannten Kommerzfans/ Schönwetterfans zu delegitimieren. Es scheint also für viele alt- und jungeingesessene Fans völlig ausgeschlossen, dass man ein Fußballspiel als Konsumereignis begreifen kann (auch wenn ich den meisten Empörten unterstelle, auch nur schlichte Konsumenten zu sein), ja dass es sogar möglich ist, sich als Fan eines Vereins gegen den Besuch eines Spiels zu entscheiden, weil man keine Lust hat oder das Eis im Park verlockender ist. Auf dieser Delegitimation eines bestimmten Fandaseins beruht auch die Tatsache, dass sich vor allem die Kurvenfans und die Auswärtsmobs als die wahren Träger der Fankultur eines Vereins verstehen. Um mal platt und kompromissbereit anzufangen: Zur Fußballfankultur gehört der Kurvenbesucher genauso wie der Haupt- und Gegentribünebesucher. Reine Ultraveranstaltungen machen genauso wenig Spaß, wie ein Stadion, was ausschließlich aus distanziert-mitleidenden Beobachtern wie mir besteht. Das heißt aber auch gleichzeitig, dass Fußballpublika grundsätzlich äußerst heterogen sein dürften (sozial, demographisch, politisch), was dann zum ‚Problem’ wird, wenn ein Verein eine Richtung einschlägt (sportlich, wirtschaftlich, imagetechnisch), die sich zwischen verschiedenen Gruppen nicht mehr vermitteln lässt.

Um am Beispiel zu bleiben (und gleich zuzugeben, dass ich nicht die komplette Geschichte dieses Beispiels kenne), das hier Red Bull Salzburg heißt: Alex behauptete in diesem Block, dass Mateschitz mit dem Widerstand tausender Fans kämpfen musste als er aus Austria Salzburg Red Bull machte und die Fans rigoros aus dem Verein vertrieben hätte (by Alex). Das mag (in Bezug auf die Quantität der Fans und die Qualität der Mateschitz’schen Vertreibungen) stimmen oder nicht. ‚Lustig’ wird das ganze ja erst dadurch, dass der Zuschauerschnitt in der ersten Saison Red Bull um 10000 (ja, keine Null zu viel) höher lag als zuvor. Offenbar gab es sehr viele Fans (vermutlich vorwiegend nicht Kurvenbesucher), die das Angebot Red Bull sehr reizvoll fanden. Woraus sofort die Frage resultiert: Wer hat Recht? Die alteingesessenen Kurvenfans, die Mateschitz bekämpfen und für ihre (durch sie selbst erst konstruierten) Traditionen kämpfen und nach erfolglosem Kampf einen neuen Verein gründen (nämlich den alten: Austria)? Oder die alten und neuen Fans, die wohl eher die Geraden bevölkern, für die die Veränderung von Austria zu Red Bull offenbar positiv war und ist? Oder anders gefragt, wem gehört so ein Verein, was gar nicht mal juristisch, sondern tatsächlich in Bezug auf die Fanwahrnehmung gemeint ist? Oder noch anders gefragt, wenn ein Verein einen strategischen Wechsel vornimmt (wie er grundsätzlicher als in Salzburg nicht sein könnte), welche Fangruppe hat dann Recht, die Geradenbesucher, weil sie mehr sind oder die Kurvenbesucher, weil sie lauter und ‚authentischer’ sind? Wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich die Antwort darauf nicht. Was ich weiß, ist aber, dass die Besucher der Gerade ganz grundsätzlich nicht weniger wert sind als die Besucher der Kurve, nur weil sie sich keine Choreographien einfallen lassen, nicht unbedingt in den Verein eintreten wollen oder nicht das ganze Spiel Anfeuerungsrufe von sich geben. Zudem finde ich die Allmacht, mit der selbsternannte Traditions- und Ehrlichkeitswächter von sich behaupten, dass ihre Fansicht die einzig relevante sei, unmöglich. Ihre Sicht auf die Dinge ist sicher relevant, aber auch andere Personengruppen haben ihre relevante Sicht auf die Dinge. Was ich spannend finde am konkreten Beispiel Red Bull Salzburg, ist die Tatsache, dass hier deutlich wird, wie heterogen die Sichten der Zuschauer und Fans (innerhalb ein und desselben Vereins!) auf Tradition, Kommerz und Vereinsstrategien tatsächlich sind.

Womit wir – lange Vorrede, kurzer Sinn – bei RasenBallsport Leipzig wären, wo es schon deswegen noch nicht sehr viel Heterogenität geben dürfte, weil die Anzahl der Fans beschränkt ist und zusätzlich natürlich die Ausgangsbedingung der Vereinsstrategie relativ klar und unabänderlich auf de Hand liegt. Unabänderlich aus Fansicht, weil RB Leipzig ja dezidiert kein Verein mit Mitgliedern ist. Da es sich hier also um einen neuen Verein handelt, dem eine vereinsarbeitende Mitgliedschaft nicht wichtig ist, gibt es keine vereinsrelevante, historisch gewachsene Fankultur. Ja, wenn man ehrlich ist, gibt es derzeit noch nicht mal Zuschauer im relevanten Umfang. Beim Zuschauerzuspruch handelt es sich also um eine wesentliche Baustelle beim Leipziger Red-Bull-Ableger. Bei den letzten Heimspielen in Markranstädt drückten sich jeweils deutlich weniger als 1000 Zuschauer im Stadion am Bad herum und auch beim Lokalderby gegen Lok dürften nicht mehr als 1500 Zuschauer (also ein Fünftel der Gesamtbesucherzahl) die Daumen für RB Leipzig gedrückt haben. Bei RasenBallsport hat man natürlich ein Problem: Mit dem Konzept des schnellen Erfolgs spricht man vor allem Schönwetterfans an. Schönwetterfans sind allerdings nicht jene Leute, die sich ein Spiel gegen die Zweite von Carl Zeiss in Markranstädt angucken wollen. Und auch ein Lokalderby gegen Lok dürfte aufgrund der vermuteten Schwierigkeit bei An- und Abreise von etlichen RB-Interessierten gemieden werden. Zudem dürfte für viele Fußballinteressierte gelten, dass man nicht nach Markranstädt fahren will, um ein HEIMspiel zu besuchen. Was Fanakquise zusätzlich schwierig macht, ist die – sorry für den Ausdruck – grottige Homepage der RasenBallsportler, die bei diversen Malen mit Spielterminen und –orten daneben lag. Wenn man als Neugieriger auf dieser Seite landet, kann es unter Umständen schwer werden, aus dem Spielplan schlau, geschweige denn dadurch ins Stadion gelockt zu werden.

Was also tun, um den Zuschauerzuspruch zu erhöhen? Klassische Werbe- und Marketingaktionen werden bei der Zuschauerakquise wohl nur geringen Erfolg haben. Ich würde behaupten, dass Geduld und das Zentralstadion wichtigere Bausteine sind. Das Stadion dürfte tatsächlich das größte Pfand des Vereins sein. Beim ersten Fußballspiel nach dem Umbau kamen 28000 Zuschauer ins Stadion, um sich ein mehr oder minder bedeutsames Spiel zwischen dem FC Sachsen und der Zweiten von Borussia Dortmund anzuschauen. Das waren definitiv nicht alles Sachsen-Fans, sondern Leipziger Fußballinteressierte, die genau in diesem Stadion Fußball sehen wollen und denen es vermutlich relativ egal ist, wie der Verein, der drin spielt, gerade heißt. Auf diese Zuschauer muss man bei RasenBallsport Leipzig zugehen, diese muss man ins Stadion locken. Vermutlich dürfte bereits die kommende Saison in der Regionalliga mit den RasenBallsportlern als ranghöchstem Verein, der hoffentlich jedes Spiel in der Schüssel austrägt, für einen Teil dieser Zuschauer von Interesse sein. Wenn man relativ verlässlich davon ausgehen kann, dass die Spiele an zentraler Stelle in Leipzig und nicht in Markranstädt oder am Gontardweg ausgetragen werden, würde ich in bodenlosem Optimismus mit durchschnittlich 3000 Anhänger auf Seiten der RasenBallsportler rechnen (ohne gegnerische Anhänger), was sicher eine ordentliche Zahl wäre.

Was gleich wieder die Frage aufwirft, was das für Fans sein werden. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie sich die Fankultur bei RasenBallsport Leipzig entwickeln wird. Wenn man realistisch bleibt, dann dürfte das Publikum ähnlich beschaulich sein, wie in Salzburg, Stuttgart oder Hoffenheim. So lange es läuft, ist sogar Stimmung möglich, wenn es nicht läuft, dann dürfte es schnell Pfiffe geben und wenn man gar mal aussichtslos zurück liegt, dann könnte sich das Stadion schnell lehren. Mir persönlich gefällt diese Aussicht nicht besonders gut. Ich kann das Auspfeifen der eigenen Mannschaft bei misslungenen Aktionen – wie es auch beim FC Sachsen in den letzten Zentralstadionsjahren üblich war – absolut nicht ausstehen. Ich möchte den RasenBallsportler auch bei einem 0:4 noch gewogen sein, wenn ich sehe, dass es eben an diesem speziellen Tag nicht besser geht. Ich fürchte aber, damit ziemlich allein zu stehen, wenn ich die insgesamt miesepetrige Stimmung in der (zugegeben ziemlich schlechten) zweiten Hälfte gegen Lok als Maßstab nehme. Aber vielleicht werde ich ja auch eines besseren belehrt. Cottbus galt in der DDR-Oberliga/Liga auch nicht gerade als heißes Pflaster bis die neue Haupttribüne gebaut wurde und „die Alten“ (so hießen ganz despektierlich die gediegeneren und ruhigeren Fußballanhänger) eine Riesenfreude daran hatten, aus einem beschaulichen Stadion der Freundschaft sehr häufig einen Hexenkessel zu machen und damit zusammen mit ihrem Team den einen oder anderen Punkt erkämpften, auf den man eigentlich nicht mehr hoffen durfte. Auch wenn ich das erste Szenario für wahrscheinlicher halte, dürfte die Entwicklung von so etwas wie Fankultur eine Eigendynamik haben, die jede Vorhersage erheblich erschwert. Dies gilt auch für die Fankurve. Solange diese im Kern aus 50-60 Leuten besteht, haben diese auch quasi die Kurvendefinitionsmacht. Wenn in Regionalliga oder Liga 3, dann plötzlich nach und nach neue Gruppen dazu kommen sollten, dann wird sich zeigen, was der gemeinsame Nenner der RasenBallsport-Kurvenfans sein wird und ob sich dann nicht doch – entgegen den Vorstellungen der aktuell präsenten Fans eine Ultra-Kultur entwickeln wird (wie sie schließlich jeder Verein in Deutschland kennt).

Insgesamt gilt: Es gibt im Projekt RasenBallsport im Allgemeinen und in Bezug auf die Fankultur im Besonderen so viele Unbekannte, dass ich es ungelogen unheimlich spannend finde, Entstehung und Entwicklung des Vereins ganz unmittelbar zu verfolgen.

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3 Gedanken zu „Die Sache mit der Fankultur“

  1. Rotebrauseblogger schrieb: „Wenn man Banner, die im Fanblock gezeigt werden als Maßstab nimmt, dann sind Lokfans der Meinung, dass „jeder, der bei RB steht, den ehrlichen Fußball verrät“ (zitiert nach Gedächtnis), in diesem Blog wurden die Zuschauer von RasenBallsport in einem Kommentar als „völlig grenzdebile Figuren“ (by Waldschrat) beschimpft und einem Kommentar zu einem Chemiebloggerblogeintrag kann man entnehmen, dass nur Fans, die zum bierduschenden, schiedsrichterbepöbelnden Auswärtsmob gehören „unter den Lebenden“ (by Alex) weilen.“

    „Aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert“ – so heißt eigentlich eine Rubrik bei http://www.spiegel.de/spam. Hat denn dieser Blog auch den Anspruch, als SPAM behandelt zu werden?

    Rotebrauseblogger schrieb: „Es scheint, als ginge es bei der Ablehnung des RB Leipzig oft darum, das eigene Fandasein als das richtige, wahre Fandasein zu charakterisieren und darüber auch die als solche erkannten Kommerzfans/ Schönwetterfans zu delegitimieren.“

    Wer austeilt und an anderer Stelle – sehr wohl wertend – von „Überidentifizierung“ spricht, der sollte auch einstecken können. Und wer delegitimiert hier? Ein paar hundert Menschen in Markranstädt und Umgebung interessieren sich derzeit für den Spitzenreiter der Oberliga Süd. Damit habe ich kein Problem. Ich muss, werde und will ihre Beweggründe, sich für dieses Projekt zu interessieren, nicht verstehen. Und ich werde dieses Projekt, solange ich denken kann, kritisieren.

    Rotebrauseblogger schrieb: „Um am Beispiel zu bleiben (und gleich zuzugeben, dass ich nicht die komplette Geschichte dieses Beispiels kenne), das hier Red Bull Salzburg heißt: Alex behauptete in diesem Block, dass Mateschitz mit dem Widerstand tausender Fans kämpfen musste als er aus Austria Salzburg Red Bull machte und die Fans rigoros aus dem Verein vertrieben hätte (by Alex). Das mag (in Bezug auf die Quantität der Fans und die Qualität der Mateschitz’schen Vertreibungen) stimmen oder nicht. “

    Du bist offensichtlich in der Lage zu recherchieren, du kannst offensichtlich digitale Medien nutzen und du hast offensichtlich einen hohen Qualitätsanspruch an dieses BLOG. Als schreibe nicht von „mag stimmen oder nicht“. Der Einstieg von RB bei Austria Salzburg wurde von seriösen Medien in ganz Europa verfolgt. Lies nach!

    Rotebrauseblogger schrieb: „’Lustig‘ wird das ganze ja erst dadurch, dass der Zuschauerschnitt in der ersten Saison Red Bull um 10000 (ja, keine Null zu viel) höher lag als zuvor. Offenbar gab es sehr viele Fans (vermutlich vorwiegend nicht Kurvenbesucher), die das Angebot Red Bull sehr reizvoll fanden. Woraus sofort die Frage resultiert: Wer hat Recht? Die alteingesessenen Kurvenfans, die Mateschitz bekämpfen und für ihre (durch sie selbst erst konstruierten) Traditionen kämpfen und nach erfolglosem Kampf einen neuen Verein gründen (nämlich den alten: Austria)? Oder die alten und neuen Fans, die wohl eher die Geraden bevölkern, für die die Veränderung von Austria zu Red Bull offenbar positiv war und ist?“

    Seit wann konstruieren Fans Traditionen? Und was sollen deine Zahlenspiele aussagen? Jeder österreichische, italienische oder deutsche Fußballverein erhöht seine Zuschauerzahlen, wenn er vom Insolvenz- und Abstiegskandidaten zum Meister und Europapokalteilnehmer mit Trapattoni als Trainer katapultiert wird! Da ist Austria Salzburg keine Ausnahme. Hier einfach mal nachlesen, wie knapp Austria Salzburg 2003/04 und 2004/05 dem Abstieg entkommen ist: [broken Link].

    Rotebrauseblogger schrieb: „Insgesamt gilt: Es gibt im Projekt RasenBallsport im Allgemeinen und in Bezug auf die Fankultur im Besonderen so viele Unbekannte, dass ich es ungelogen unheimlich spannend finde, Entstehung und Entwicklung des Vereins ganz unmittelbar zu verfolgen.“
    Wenigstens hier sind wir uns einig: Ich finde es auch unheimlich spannend.

  2. Alex: „Aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert“ – so heißt eigentlich eine Rubrik bei http://www.spiegel.de/spam/. Hat denn dieser Blog auch den Anspruch, als SPAM behandelt zu werden?“
    Ich sehe nicht, wo ich Dich falsch zitiert hätte. Aber dafür ist ja Dein Kommentar auch verlinkt.

    Alex: „Wer austeilt und an anderer Stelle – sehr wohl wertend – von „Überidentifizierung“ spricht, der sollte auch einstecken können.“
    Da stimme ich Dir zu. Überidentifikation ist natürlich ein wertender Begriff, vielleicht auch zu doll für das, was ich meine. Ich will ja eher darauf hinaus, dass ich es nicht haben muss, bei ‚meinem‘ Verein unbezahlt beim Stadionausbau zu helfen oder im Nieselregen rumzustehen oder mit dem linken Verteidiger ’ne Bratwurst zu essen. Deshalb ist für mich RasenBallsport ein super Angebot. Andere Arten des Fandaseins sind aus meiner Sicht weder besser noch schlechter, sie sind einfach nicht meine.

    Alex: „Ich muss, werde und will ihre Beweggründe, sich für dieses Projekt zu interessieren, nicht verstehen.“
    Ohne Worte.

    Alex: „Lies nach!“
    Nö. Oder besser: vielleicht irgendwann. Für den Moment ging es mir um die Behauptung, Mateschitz hätte mit dem Widerstand tausender Fans kämpfen müssen.

    Alex: „Seit wann konstruieren Fans Traditionen?“
    Ja, wer denn sonst? Die Spielergebnisse? Die Trophäen im Trophäenschrank? Es sind Fans, die es schaffen, den SED-Club Lok mit dem Kubald-Club Lok zusammenzukriegen. Es sind Fans, die das Image bzw. das wofür ein Verein stehen mag (Kampf, Leidenschaft, Kreativität oder was auch immer) immer wieder neu erschaffen, postulieren und damit konstruieren.

    Alex: „Und was sollen deine Zahlenspiele aussagen?“
    Ich hatte in meine Zahlenspiele extra auch die Erfolgsjahre mit UEFA-Cup-Sieg hineingenommen, sehe aber auch irgendwann die Beschränktheit der Zahlen, weil sich natürlich auch Fußball(Fan)Kultur verändert hat und die Zuschauerzahlen auch in Deutschland generell angestiegen sind. Nichtsdestotrotz: Dass die Zahlen dermaßen eklatant ansteigen (über ein jemals erreichtes Niveau heraus), zeigt schlicht und einfach, dass Red Bull nicht nur Fans abgeschreckt hat, sondern auch Unmengen angezogen hat (woraus die Fragen des Artikels resultieren).

    Alex: „Wenigstens hier sind wir uns einig: Ich finde es auch unheimlich spannend.“
    Naja, es wird doch. 😉

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